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DE1023276B - Gasturbine - Google Patents

Gasturbine

Info

Publication number
DE1023276B
DE1023276B DED19113A DED0019113A DE1023276B DE 1023276 B DE1023276 B DE 1023276B DE D19113 A DED19113 A DE D19113A DE D0019113 A DED0019113 A DE D0019113A DE 1023276 B DE1023276 B DE 1023276B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat exchanger
gas turbine
combustion chamber
turbine
turbine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED19113A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Vlastimir Davidovitch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VLASTIMIR DAVIDOVITCH DIPL ING
Original Assignee
VLASTIMIR DAVIDOVITCH DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VLASTIMIR DAVIDOVITCH DIPL ING filed Critical VLASTIMIR DAVIDOVITCH DIPL ING
Priority to DED19113A priority Critical patent/DE1023276B/de
Publication of DE1023276B publication Critical patent/DE1023276B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/08Heating air supply before combustion, e.g. by exhaust gases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Gasturbine Die Erfindung betrifft eine Gasturbine mit Wärmetauscher, bei der Brennkammer, Turbine und Turbinenaustrittsdiffusor axial hintereinander angeordnet sind.
  • Gasturbinen mit Wärmeaustauschern sind in verschiedenen Ausführungen bekannt; z. B. ist eine solche Turbine mit einem Axialverdichter in Verbindung mit einem Gegenstromaustauscher mit mehreren Zügen bekannt, wobei die Brennkammern die Fortsetzung des Wärmeaustauschers darstellen. Bei einer anderen Ausführungsform umfassen Brennkammer und Wärmeaustauscher abwechselnd und abschnittsweise Gebläse und Turbine.
  • Bei allen solchen bekannten Gasturbinen wird der thermische Wirkungsgrad durch Abstrahlung vermindert, ebenso wie durch die begrenzte Abmessung des Wärmeaustauschers und die erforderlichen mehreren Züge mit dem damit verbundenen Strömungswiderstand bzw. sogar mit einem Rückstau der austretenden Gase eine Leistungsverringerung erfolgt. Auch die Wirksamkeit der Verdichter wird dabei durch Wärmestrahlung ungünstig beeinflußt. Schließlich ist der Aufbau verwickelt, von teilweise schlechter Zugänglichkeit und ungünstigem Leistungsgewicht.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, claß der Wärmetauscher ringförmig außen um Brennkammer, Turbine und Turbinenaustrittsdiffusor herum angeordnet ist und daß die axiale Länge des Wärmetauschers gleich oder größer als die axiale Gesamtlänge von Brennkammer, Turbine und Turbinenaustrittsdiffusor zusammen ist. Zweckmäßig ist der Wärmeaustauscher mit paralleler Strömungszuführung, vorzugsweise im Gegenstrom ausgebildet. Die Brennkammern können unterteilt und auch ringförmig und konzentrisch im Wärmeaustauscher angeordnet sein.
  • Nach einer Ausführungsform bildet die Brennkammer einen kegelstumpfförmigen Ring mit einstellbaren Spreizkörper zwischen der Außenwand der Kammer und der Innenwand des Wärmetauschers zur Abstandshaltung und für eine freie thermische Ausdehnung. Zwischen der inneren Wand der konzentrischen Verbrennungskammer kann dabei ein freier Hohlraum zur Unterbringung von Kühleinrichtungen sowie auch einer Vorwärmung des Brennstoffes vorgesehen sein. Der Verdichter sitzt dabei außerhalb, zweckmäßig an dem vom Antrieb entfernten Ende der Turbinenwelle.
  • Eine derartige Gasturbine hat eine gedrängte, zvlindrische, einfache Bauart, wodurch einmal ein günstiges Verhältnis vom Gewicht zur Leistung bedingt und weiterhin eine leichte Zugänglichkeit sowohl beim Betrieb als auch bei der Wartung ermöglicht wird. Die verhältnismäßig geringe Außenfläche ist unter dem Gesichtspunkt der Abstrahlung besonders vorteilhaft. Die Außenabstrahlung durch den Luftzug ist ferner dadurch wesentlich herabgesetzt, daß die kälteste Fläche der Turbine und nicht etwa die Brennkammer beaufschlagt wird.
  • Die Anordnung der Brennkammer innerhalb des Wärmetauschers bedingt andererseits eine wesentliche Verringerung der Wärmestrahlung der gesamten Einrichtung, und es wird im wesentlichen die Wärmestrahlung der Brennkammer durch den umhüllenden Wärmetauscher aufgenommen. In diesem unterhalten die heißen, unter einem mäßigen Druck stehenden Gase eine hohe Temperatur und verhindern dadurch Wärmeverluste durch Abstrahlung. Andererseits wärmen die unter geringem Druck stehenden Gase, die den Wärmeaustauscher durchströmen, die komprimierte Luft in den Rohren vor, so daß ein Maximum an Wärmeinhalt von den Abgasen wieder in den Kreislauf zurückgeführt wird.
  • Davon abgesehen ist es noch ein wesentlicher Vorteil, daß die Abmessung des Wärmetauschers in keiner Weise irgendwie begrenzt ist, da er ja theoretisch jede entsprechende Länge aufweisen kann. Weiterhin ist durch die Wahl des reinen Parallelstromprinzips eine hohe Wirksamkeit gewährleistet, wobei die räumliche Ausbildung des Wärmetauschers die Ausschaltung von jeglichen Störungen, insbesondere eines wesentlichen Rückstaues, ermöglicht. Durch die höhere thermische Gesamtwirksamkeit des Wärmetauschers ist es möglich, gegenüber den bekannten Anordnungen eine höhere Gaseinlaßtemperatur für die Turbine anzuwenden. Bei normalen üblichen Einlaßtemperaturen ergibt sich andererseits eine wesentliche Erhöhung der Lebensdauer der Turbine. Die Anordnung des Verdichters außerhalb des Wärmetauschers ist weiterhin ein Vorteil, da der Verdichter nicht zusätzlich aufgewärmt und in seiner Leistung herabgesetzt wird.
  • Die gesamte thermische Wirksamkeit der Turbine ergibt andererseits auch eine Herabsetzung des Brennstoffverbrauches.
  • An Hand der Zeichnungen soll der Gegenstand der Erfindung sowie noch weitere Einzelheiten näher erläutert werden.
  • Fig. 1 stellt in teilweisem Schnitt eine Gasturbine dar; Fig. 2 ist ein Schnitt und eine Aufsicht nach II-1I der Fig. 1; Fig. 3 zeigt in teilweisem Schnitt eine andere Ausführungsform; Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3, und Fig. 5 zeigt eine Einzelheit der in den Fig. 3 und =1 dargestellten Turbine, nämlich die Anordnung des Luftein- und -auslasses.
  • Die Gasturbine nach den Fig. 1 und 2 besteht aus einer Turbine G, einer Brennkammer B und einem Wärmeaustauscher D. Die beiden letztgenannten Teile haben Ringform. Die Brennkammer B ist konzentrisch innerhalb des Wärmeaustauschers D angeordnet, so daß der Radialschnitt, wie aus Fig. 2 ersichtlich, vier konzentrische Ringe 11. 12, 13, 14 aufweist.
  • Die Luftleitung E, welche den Wärmeaustauscher D mit der Brennkammer B verbindet, wird einerseits durch einen konkaven, ringförmigen Deckel 22, welcher sich zwischen einer Stirnplatte 21 des Wärmeaustauschers, im nachstehenden als rückwärtige Stirnplatte bezeichnet, und der inneren Wand 11 der Brennkammer B erstreckt, und andererseits durch eine Wand 18 begrenzt.
  • Zwischen dem Innenmantel und Deckel 3 und einer Verlängerung 10 der äußeren Wand 12 der Brennkammer B ist eine Abgasleitung F gebildet, die die Verbrennungsgase nach dem Gasauslaß C führt.
  • Der ringförmige Raum zwischen der inneren Wand 13 des Wärmeaustauschers D und der äußeren Wand 12 der Brennkammer bildet den Gasauslaß C mit den Öffnungen I, durch welche die Abgase in den Wärmeaustauscher D eintreten.
  • Der Hohlraum, den die innere Wand 11 der Brennkammer umschließt, bildet einen offenen Raum A, in welchen eine Kühlvorrichtung 16 für die Turbine eingebaut ist und der auch zur Vorwärmung des Brennstoffes benutzt werden kann.
  • An der verengten Austrittsstelle aus der Brennkammer B ist die Turbine angeordnet. Ihre Welle 2 ist mit dem Rotor 1 des Verdichters verbunden. An dem Verdichter sind Auslaßrohre 4 und ein gemeinsamer, ringförmiger Luftsammler 5 angeschlossen. Dieser Luftsammler 5 ist an der vorderen Stirnplatte 8 des Wärmeaustauschers befestigt.
  • Der Wärmeaustauscher D hat Ringform und umschließt die Turbine und die Brennkammer B. Er besteht aus einem inneren schalenförmigen Mantel, der durch die Wand 13 gebildet wird, den Stirnplatten 8 und 21 und dem äußeren -Mantel 14. Die rückwärtige Stirnplatte 21 des Wärmeaustauschers stellt die Fortsetzung der äußeren Wand 12 der Verbrennungskammer dar. Am anderen Ende dieser Wand 12 der Brennkammer ragt eine Anzahl von radialen Füßen oder Abstandsstücken 23 gegen die innere Wand 13 des Wärmeaustauschers, welche die Lage der Brennkammer B innerhalb des Mantels 13 festlegen. Sie können so angeordnet sein, daß eine freie thermische Ausdehnung ermöglicht wird. Der Wärnieäustausclier D ist von der Gegenstrombauart und ist mit einer Reihe von Rohren 19 ausgestattet, die von den Stirnplatten 8 und 21 getragen werden und parallel zu der inneren Wand 13 des Wärmeaustauschers liegen. Diese Rohre leiten die verdichtete Luft vom Sammler 5 zur Luftzuleitung E, welche aus dem konkaven äußeren Deckel 22 und der Wand 18 gebildet wird und die Luft der Brennkammer zuführt, die ebenfalls Ringform aufweist.
  • Im Längsschnitt erkennt man, daß der erste Teil der Kammer B sich konisch erweitert, während der zweite, der Hauptteil der Kammer, eine sich konisch verengende Form aufweist, beide Teile in Richtung der Strömung betrachtet. In die konkave, ringförmige Wand 22 sind Brenner 20 derart eingebaut, daß ihre Achsen mit den Svmmetrieachseii der Längsschnitte der BrennkaminerP bei jedem der Brenner zusammenfallen. Ein gegebenenfalls mit Löchern versehenes Flammrohr 17 ist innerhalb der Brennkammer so angeordnet, daß noch genügend freier Raum für die Zufuhr von Sekundärluft offen bleibt. In dem verengten Auslaß der Bremikammer sind Leitschaufeln 9 vorge-,#ehen, die unmittelbar zu den Laufschaufeln 7 des Turbinenrades führen.
  • Die beiden Endabdeckungen 3 und 22 der Maschine sind folgendermaßen ausgeführt: An einem Ende sind die Brennkammer B und der Wärmeaustauscher D miteinander durch die konkave, ringförmige Abschlußplatte 22 verbunden, die zusammen mit der Wand 18 die Luftleitung E bildet. Die innere Wand 11 der Brennkammer und die Stirnplatte 21 des Wärmeaustauschers sind dadurch aneinander angeschlossen. Am anderen Ende der Gasturbine ist die Abdeckung 3 angebracht, welche Ringform besitzt und zusammen mit der Verlängerung 10 der äußeren Wand 12 der Brennkammer den Auslaß oder Diffusor F bildet. Sie ist an der äußeren Wand 13 des Wärmeaustauschers befestigt. Diese Abdeckung 3 läßt auch die Welle 2 durchtreten. Die Turbine selbst besteht aus einem Läufer 6, der auf der in der Abdeckung 3 gelagerten Welle 2 befestigt ist. Der Deckel 3 ist so weit verlängert, daß er einerseits, wie bereits erwähnt, die Abdeckung des Turbinengehäuses und der Abgasleitung F bildet, andererseits aber eine Wand des Verdichters darstellt. Der rückwärtige Teil des Turbinengehäuses wird durch eine Fortsetzung der inneren Wand 11 der Brennkammer gebildet. Die Zutrittsöffnung in der 'Titte dieser Verlängerung ist durch die Platte 15 abgedeckt, durch welche die Kühlvorrichtung, beispielsweise ein Kühlrohr 16 hindurchgeht. Der Läufer 6 der Turbine weist in der Mitte eine Ausnehmung auf, die eine Zutrittsöffnung bildet. Die Schaufeln 7 und die Läuferscheibe 6 sind an den Hohlraum derart angeschlossen, daß beide Teile wirksam durch Luft gekühlt werden können. Die Kühleinrichtung der Turbine besteht somit aus dem Rohr 16, das den Verdichter mit dein Hohlraum im Zentrum des Läufers verbindet.
  • Beim Betrieb der Gasturbine wird atmosphärische Luft vom Verdichter angesaugt und vor dein Durchtritt durch die Rohre 4 in den Sammler 5 des Wärmeaustauschers D verdichtet. Aus dein Sammler 5 strömt die Luft durch die Rohre 19 des Wärmeaustauschers nach rückwärts, gelangt in den Luftkanal E und von da in die Brennkammer. Während des Durchströmen durch die Rohre des Wärmeaustauschers nimmt die verdichtete Luft infolge des Wärrneaustauschers mit den Abgasen erhöhte Temperatur an.
  • In der BrennkaminerB mischt sich die vorgewärmte verdichtete Luft an der Eintrittsstelle mit dem feinverteilten, versprühten Brennstoff, der dauernd eingespritzt wird. Die so gebildete brennbare Mischung wird durch einen Funken entzündet.
  • An der Eintrittsstelle in die Brennkammer B wird ein Teil der vorgewärmten, verdichteten Luft, die sogenannte Sekundärluft, in den Raum zwischen dem Flammrohr 17 und der inneren Wand 11 der Brennkammer und von da durch die Löcher in das Flammrohr 17 geführt, um eine vollständige Verbrennung sicherzustellen.
  • Die Verbrennung findet in der Brennkammer unter konstantem Druck statt, und die Verbrennungsprodukte werden durch die Leitschaufeln 9 gerichtet und teilweise entspannt, so daß sie unter Druckabfall auf die Schaufeln 7 der Turbine auftreffen, wo ihre kinetische Energie in mechanische Energie umgewandelt wird. Ein Teil der sich daraus ergebenden Kraft an der Welle wird dazu benutzt, den Rotor 1 des Verdichters anzutreiben. Der Rest stellt die Nutzleistung der Turbine dar. Die niedrig gespannten Gase, die von den Turbinenschaufeln 7 durch den Diffusor F abströmen, gelangen durch den Raum C in den Wärmeaustauscher D, wo sie den größten Teil ihres Wärmeinhaltes an die verdichtete Luft abgeben, welche durch die Rohre 19 fließt. Auf diese Weise wird die Wärme der Abgase im Kreislauf wieder verwendet. Nach dem Durchströmen des Wärmeaustauschers, in dem die Verbrennungsgase die größtmögliche Wärmemenge an die verdichtete Frischluft abgeben, werden sie durch das Rohr K ins Freie abgelassen.
  • Die in den Fig. 3, 4 und 5 der Zeichnungen dargestellte Gasturbine arbeitet in der gleichen Weise. Die Bezugszeichen und Buchstaben, welche beiden Ausführungsformen gemeinsam sind, betreffen ähnliche Bestandteile.
  • Bei der zweiten Ausführungsform besteht die Maschine aus einem Radialverdichter H mit dem Rotor 1 und den Austrittsrohren 4, die nach einer keilförmigen Eintrittsöffnung I. des ringförmigen Wärmeaustauschers D führen. Der Wärmeaustauscher wird von den konzentrischen Wänden 13 und 14 umschlossen. Drei Rippen 25 im Turbinengehäuse dienen dazu, die Lage der Turbine innerhalb der ringförmigen Wand 13 festzulegen. Diese Rippen können einstellbar sein. Eine Mehrzahl von gebogenen Rohren 31 ist zwischen den Wänden 13 und 14 des Wärmeaustauschers D ringförmig eingebaut und verbindet die Einlaßöffnung L mit dem gleichfalls keilförmigen Auslaß 31, der seinerseits durch die Luftleitung E mit der Brennkammer B in Verbindung steht. Das Gemisch von Luft aus dem Verdichter H zusammen mit feinverteiltem Brennstoff aus den Brennern 20 wird in der Brennkammer B entzündet, und die Verbrennungsprodukte strömen durch einen ringförmigen Raum X nach der mehrstufigen Turbine G. Der Läufer 6 der Hochdruckstufe treibt mittels der Welle 2 den Rotor 1 des Verdichters an, während der Turbinenläufer 28 mit seinen hinter festen Leitschaufeln 26 angeordneten Laufschaufeln 27, die Welle 30 antreibt, welche von dem Mantel 29 umschlossen ist. Von der Turbine strömen die Gase durch die Abgasleitung F und den Kanal C in den Einlaß I des Wärmeaustauschers. Aus dem Einlaß I, der von einer Wand 24 abgedeckt wird, strömen die Gase außen an den gebogenen Rohren 31 vorbei, indem sie in einem Kreis den Wärmeaustauscher D durchlaufen, im Gegenstrom zu der in den Rohren 31 fließenden Luft. Die Wärme der Abgase wird dabei durch die Rohre 31 hindurch an die Luft abgegeben, welche auf diese Weise vorgewärmt wird.
  • Die gleichen Grundsätze können auch bei anderen Arten von Gasturbinen verwirklicht werden, z. B. bei Gasturbinen mit einer oder mehreren Rohrbrennkanrmern, bei ein- oder mehrstufigen Turbinen mit Gegen-, Gleich- und Ouerstromwärmeaustauschern, bei offenem, halbgeschlossenem und geschlossenem Kreislauf und unter Benutzung verschiedener wellen für die komprimierte Luft und von verschiedenen Brennstoffen.
  • Die Brennkammern können in verschiedener Weise in den Wärmeäustauscher eingebaut werden. Sie können konzentrisch angeordnet oder einzeln oder in Kombination rund um die Achse der Turbine verteilt sein. Sie können auch einzeln, konzentrisch oder unterteilt in einem Wärmeaustauscher eingebettet sein, der selbst in Abschnitte unterteilt ist, so daß alle diese getrennten Teile des Wärmeaustauschers mit ihren zugehörigen Brennkammern eine geschlossene, gedrängte und ausgeglichene Einheit bilden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gasturbine mit Wärmetauscher, bei der Brennkammer, Turbine und Turbinenaustrittsdiffusor axial hintereinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher ringförmig außen um Brennkammer, Turbine und Turbinenaustrittsdiffusor herum angeordnet ist und daß die axiale Länge des Wärmetauschers gleich oder größer als die axiale Gesamtlänge von Brennkarnmer, Turbine und Turbinenaustrittsdiffusor zusammen ist.
  2. 2. Gasturbine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Wärmetauscher (D) mit paralleler Strömungsführung, vorzugsweise im Gegenstrom.
  3. 3. Gasturbine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer (B) unterteilt ist.
  4. 4. Gasturbine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer (B) ringförmig ausgebildet und konzentrisch in dem Wärmetauscher (D) angeordnet ist.
  5. 5. Gasturbine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer (B) einen kegelstumpfförmigen Ring bildet und einstellbare Spreizkörper (23, 25) zwischen der Außenwand (12) der Kammer (B) und der Innenwand (13) des Wärmetauschers (D) zur Abstandshaltung und für eine freie thermische Ausdehnung aufweist.
  6. 6. Gasturbine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Wand der konzentrischen Ring-Brennkammer (B) einen freien Hohlraum (K) zur Unterbringung von Kühlmitteln (16) für die Turbine und die Vorwärmung des Brennstoffes bildet.
  7. 7. Gasturbine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichter an dem vom Abtrieb entfernten Ende der Turbinenwelle angeordnet ist. B. Gasturbine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichter auf der einen Welle einer zweiwelligen Turbine angeordnet ist. 9. Gasturbine nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die parallele Strömungsführung des Wärmetauschers achsparallel zur Gasturbine angeordnet ist. 10. Gasturbine nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte des Wärmetauschers an der Austrittsseite der aufgewärmten Luft einen ringförmigen, konkaven Hohlraum (E) zur Verbindung mit der Brennkammer aufweist. 11. Gasturbine nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die parallele Strömungsführung des Wärmetauschers (D, Fig. 3 bis 5) parallel zu einem Umfang als offener Ring verläuft und daß über die Länge des Wärmetauschers verlaufende keilförmige Austritts- und Eintrittsführungen (L, 1t7) für die Luft unter Ergänzung der Ringform angeordnet sind, wobei die Zuführung und Ableitung der Brenngase in gleicher `''eise an der Stoßstelle über den Umfang erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 631 43o, 2 609 66-1; Brennstoff Wärme Kraft, Bd. 3, 1951, S. 63; VDI-Zeitschrift, Bd. 93, 1951. S. 400.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0320948A1 (de) * 1987-12-17 1989-06-21 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, Patentabteilung AJ-3 Gasturbinenanlage
DE102011109948A1 (de) * 2011-08-10 2013-02-14 h s beratung GmbH & Co. KG Gasturbine
FR3144187A1 (fr) * 2022-12-23 2024-06-28 Safran Helicopter Engines Turbomachine comprenant des moyens de blindage economiques.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2609664A (en) * 1946-12-12 1952-09-09 Chrysler Corp Plural combustion products generator in ring coaxial with turbine
US2631430A (en) * 1946-12-12 1953-03-17 Chrysler Corp Gas turbine power plant having coaxially arranged combustors and regenerator

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