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DE10232656B3 - Anbauradiallüfter für ein Kompaktgerät der Industrieelektronik - Google Patents

Anbauradiallüfter für ein Kompaktgerät der Industrieelektronik Download PDF

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DE10232656B3
DE10232656B3 DE2002132656 DE10232656A DE10232656B3 DE 10232656 B3 DE10232656 B3 DE 10232656B3 DE 2002132656 DE2002132656 DE 2002132656 DE 10232656 A DE10232656 A DE 10232656A DE 10232656 B3 DE10232656 B3 DE 10232656B3
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DE
Germany
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fan
plate
radial
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radial fan
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DE2002132656
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English (en)
Inventor
Manfred Lehner
Wolfgang Lottes
Joachim Masatz
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/20Modifications to facilitate cooling, ventilating, or heating
    • H05K7/20009Modifications to facilitate cooling, ventilating, or heating using a gaseous coolant in electronic enclosures
    • H05K7/20136Forced ventilation, e.g. by fans
    • H05K7/20172Fan mounting or fan specifications
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/60Mounting; Assembling; Disassembling
    • F04D29/601Mounting; Assembling; Disassembling specially adapted for elastic fluid pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen Anbauradiallüfter (2) für ein Kompaktgerät (4) der Industrieelektronik, insbesondere einem Leistungsmodul, mit einem axial in einem Gehäuse angeordneten Lüfterantrieb mit Luftschaufelrad, wobei das Gehäuse eine mit einem Lüfterschutzgitter (20) versehene axiale Lufteintrittsöffnung (18) und eine radiale Luftaustrittsöffnung aufweist. Erfindungsgemäß ist das Gehäuse in einem wannen- und plattenförmigen Teil (14, 16) unterteilt, ist der Lüfterantrieb mit Luftschaufelrad mit dem plattenförmigen Teil (16) lösbar befestigt, weist der plattenförmige Teil (16) an seinen oberen Eckbereichen jeweils eine Betätigungseinrichtung (38) einer Aufnahme- und Führungseinrichtung (30) auf und weist der plattenförmige Teil (16) eine mit dem Kompaktgerät (4) der Industrieelektronik lösbar befestigte Halteplatte (28) auf, deren Randbereiche jeweils die Führungs-, Rast- und Einhängevorrichtung aufweist. Somit vereinfacht sich die Montage des Anbauradiallüfters (2) wesentlich, wobei beim Eindrehen von Befestigungsschrauben dieser Anbauradiallüfter (2) nicht mehr per Hand in der Montagelage gehalten werden muss.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Anbauradiallüfter für ein Kompaktgerät der Industrieelektronik mit einem axial in einem Gehäuse angeordneten Lüfterantrieb mit Luftschaufelrad, wobei das Gehäuse eine mit einem Lüfterschutzgitter versehene axiale Lufteintrittsöffnung und eine radiale Luftaustrittsöffnung aufweist.
  • Einen gattungsgemäßen Anbauradiallüfter ist aus dem Siemens-Katalog DA 65.4 – 2001 mit dem Titel "SIMODRIVE 611 universal und POSMO", Kapitel 6, Seite 6/27 bekannt. Im Kapitel 7 dieses Katalogs auf der Seite 7/8 ist ein Maßbild eines 300 mm breiten Leistungsmoduls mit einem gattungsgemäßen Anbaulüfter dargestellt. Ein derartiger bekannter Anbauradiallüfter weist zum Zwecke der Montage an einem Leistungsmodul einen umlaufenden Befestigungsflansch auf, der um die radiale Luftaustrittsöffnung geführt ist. Ein derartiger Anbauradiallüfter wird anschlussfertig ausgeliefert. Derartige Anbauradiallüfter werden zur internen Entwärmung bei Leistungsmodulen verwendet, die eine vorbestimmte Leistungsklasse übersteigen. Derartige Leistungsmodule sind durch eine größere Modulbreite, beispielsweise 300 mm, gekennzeichnet. Den Maßbild ist zu entnehmen, dass dieser Anbauradiallüfter unter das Leistungsmodul im Bereich des Kühlkörpers dieses Leistungsmoduls angebracht ist. Ein derartiges Leistungsmodul ist in einem Schaltschrank untergebracht. Dabei ist dieses Leistungsmodul an der Rückwand des Schaltschrankes angeschraubt. Der Anbauradiallüfter wird mit mehreren, wenigstens vier Schrauben an dieses im Schaltschrank eingebauten Moduls angeschraubt. Eine derartige Überkopfmontage ist schwierig und zeitaufwendig, da einerseits die Anschraubpunkte von unten nicht sichtbar sind und andererseits während des Eindrehens der Schrauben der An bauradiallüfter mit einer Hand in der Montagelage gehalten werden muss.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Anbauradiallüfter anzugeben, bei dem die genannten Nachteile eines bekannten Anbauradiallüfters nicht mehr auftreten.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Dadurch, dass das Gehäuse zweigeteilt ist, konnte die Befestigungsvorrichtung des Anbauradiallüfters von der radialen Luftaustrittsöffnung getrennt werden. Dadurch besteht nun die Möglichkeit, jedes Teil für sich zu optimieren. Ebenfalls ist dadurch die Montage aus der radialen Luftaustrittsöffnungs-Ebene in eine andere Ebene verlegt worden, wobei eine Überkopfmontage dabei entfällt. Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung besteht einerseits aus einer streifenförmig ausgebildeten Betätigungseinrichtung, die jeweils in einem oberen Eckbereich eines plattenförmigen Teils des erfindungsgemäßen Anbauradiallüfters angeformt sind, und andererseits aus einer zum plattenförmigen Teil korrespondierenden Halteplatte mit einer Führungs-, Rast- und Einhängvorrichtung. Durch diesen erfindungsgemäß ausgebildeten plattenförmigen Teil des Gehäuses des Anbauradiallüfters in Zusammenhang mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Halteplatte treten die genannten Nachteile nicht mehr auf.
  • Bei der Montage wird der Anbauradiallüfter in die Führungsvorrichtung der am Kompaktgerät der Industrieelektronik angebrachten Halteplatte geschoben und in die Einhängevorrichtung gehängt. Nach diesen ersten Montageschritt hängt der Anbauradiallüfter unter dem Kompaktgerät der Industrieelektronik. Im zweiten Montageschritt wird dieser eingehängte Anbauradiallüfter in Richtung des Kompaktgerätes geschoben, wobei dieser Anbauradiallüfter mittels seines plattenförmigen, abgewinkelten Teils mit der Halteplatte verrastet. Im dritten Montage schritt wird dieser Anbauradiallüfter mit der Rückwand des Schaltschrankes verschraubt, wobei nur zwei Befestigungsschrauben benötigt werden.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Halteplatte zwei Langlochbohrungen auf, die in Flucht zur Befestigungsschraube der beiden Teile des Gehäuses des Anbauradiallüfters angeordnet sind. Beim Einhängen und bei der Verrastung des Anbauradiallüfters mit der Halteplatte sind nun diese beiden oberen Befestigungsschrauben des Anbauradiallüfters in diesen Langlochbohrungen geführt. Dadurch verringert sich der Abstand zwischen plattenförmigen Teil des Gehäuses des Anbauradiallüfters und einer Rückwand eines Schaltschrankes erheblich.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die unteren Eckbereiche des plattenförmigen Teils des Gehäuses des Anbauradiallüfters gegenüber des plattenförmigen Teils abgesetzt angeordnet. Durch diese abgesetzte Anordnung der Eckbereiche wird ein vorhandener Abstand zwischen dem Anbauradiallüfter und einer Rückwand eines Schaltschrankes ausgeglichen. D.h., dass die abgesetzten Eckbereiche des plattenförmigen Teils sich auf einer Rückwand eines Schaltschrankes abstützen, wogegen sich die oberen Eckbereiche des plattenförmigen Teils sich auf die Halteplatte abstützen, die wiederum sich auf einer Rückwand eines Schaltschrankes absetzt.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die radiale Luftaustrittsöffnung einen zur Lufteintrittsöffnung des Kompaktgerätes des der Industrieelektronik korrespondierenden Kragen auf. Dadurch gelangt die gesamte vom Lüfter erzeugte radiale Luftströmung in das Kompaktgerät und kann vollständig zur inneren Entwärmung des Kompaktgerätes der Industrieelektronik verwendet werden.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen 4 bis 8 zu entnehmen.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung Bezug genommen, in der eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Anbauradiallüfters schematisch veranschaulicht ist.
  • 1 zeigt eine perspektivische Sicht eines eingebauten Anbauradiallüfters nach der Erfindung, die
  • 2 zeigt einen Teilausschnitt der Halteplatte des Anbauradiallüfters nach 1, wogegen in der
  • 3 ein Teilausschnitt der plattenförmig ausgebildeten Betätigungseinrichtung des Anbauradiallüfters nach 1 veranschaulicht ist.
  • Die 1 zeigt einen montierten erfindungsgemäßen Anbauradiallüfter 2. In diesem montierten Zustand ist der Anbauradiallüfter 2 unter einem Kompaktgerät 4 der Industrieelektronik, beispielsweise einem Leistungsmodul, angeordnet und mit einer nicht näher dargestellten Rückwand eines Schaltschrankes verschraubt. Dazu weist dieser Anbauradiallüfter 2 zwei Montagebohrungen 6 auf. Die Unterseite 8 eines Kompaktgerätes 4 der Industrieelektronik weist eine Lufteintrittsöffnung 10 auf, in der ein Kragen 12 des Anbauradiallüfters 2 ragt.
  • Der Anbauradiallüfter 2 ist zweigeteilt aufgebaut. Das Gehäuse dieses Anbauradiallüfters 2 weist einen wannenförmigen Teil 14 und einen plattenförmigen Teil 16 auf. Auf diesen plattenförmigen Teil 16 ist ein Lüfterantrieb mit einem Luftschaufelrad axial befestigt. Dieser Lüfterantrieb mit Luftschaufelrad wird vom wannenförmigen Teil 14 abgedeckt. Dieser wannenförmige Teil 14 weist eine axiale Lufteintrittsöffnung 18 auf, die mittels eines Lüfterschutzgitter 20 verschlossen ist. In dieser Darstellung ist das Lüfterschutzgitter 20 mit dem wannenförmigen Teil 14 verschraubt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass das Lüfterschutzgitter 20 integraler Bestandteil des als Kunststoffteil ausgebildeten wannenförmigen Teils 14 des Gehäuses ist.
  • In diesen zweiteiligen Gehäuse des Anbauradiallüfters 2 ist ebenfalls die Elektronik des Radiallüfters untergebracht. Aus diesem zweigeteilten Gehäuse führt nur ein Anschlusskabel 22 des Lüfters. Diese beiden Teile 14 und 16 des Gehäuses des Anbauradiallüfters 2 sind miteinander verschraubt. Die Schrauben werden von der Rückseite des plattenförmigen Teils 16 des Gehäuses eingeschraubt, so dass auf der dem wannenförmigen Teil 14 des Gehäuses zugewandten Seite des plattenförmigen Teils 16 nur die Gewindebuchsen zu sehen sind.
  • Die Eckbereiche 24 und 26 des plattenförmigen Teils 16, in denen sich die Montagebohrungen 6 befinden, sind gegenüber dem plattenförmigen Teil 16 versetzt angeordnet. Inwieweit die Rückseite des plattenförmigen Teils 16 und die Rückseite seiner Eckbereiche 24 und 26 zueinander beabstandet sind, hängt von der Blechdicke einer Halteplatte 28 ab. Diese Halteplatte 28 ist Bestandteil eines Kompaktgerätes 4 der Industrieelektronik. Im eingebauten Zustand des Anbauradiallüfters 2 ist zwischen der Rückseite seines plattenförmigen Teils 16 und der Rückseite eines nicht näher dargestellten Schaltschrankes ein Abstand vorhanden, der auszugleichen ist. Die Größe dieses Abstandes ist von der Dicke der Halteplatte 28 abhängig, wobei diese Halteplatte 28 in der 2 ausschnittsweise dargestellt ist.
  • Diese Halteplatte 28 weist gemäß 2 in seinen Randbereichen einen laschenförmigen Teil auf, der zu einer Aufnahme- und Führungseinheit 30 geformt ist. Außerdem weist diese Halteplatte 28 in Flucht vor dem Einführbereich dieser Aufnahme- und Führungseinheit 30 eine Noppe 32 auf, der ein zur Halteplatte 28 abgewinkelten Haken 34 vorgelagert ist. Die Aufnahme- und Führungseinheit 30 ist eingangsseitig mit einer Lasche 36 versehen, die an dieser Aufnahme- und Führungseinheit 30 abgewinkelt angebracht ist. Außerdem weist diese Halteplatte 28 neben den beiden Aufnahme- und Führungseinheiten 30 jeweils ein Langloch 46 auf. Diese Langlöcher 46 dienen zur Befestigung des Anbauradiallüfters 2 an einer nicht näher dargestellten Rückwand eines Schaltschrankes.
  • Der zur dieser Aufnahme- und Führungseinheit 30 der Halteplatte 28 korrespondierender Teil des plattenförmigen Teils 16 des Gehäuses des Anbauradiallüfters 2 ist in der 3 näher dargestellt. Diese korrespondierende Betätigungseinrichtung 38 ist streifenförmig ausgebildet. Diese streifenförmig ausgebildete Betätigungseinrichtung 38 ist in einem abgewinkelten Teil 40 und in einem streifenförmigen Teil 42 unterteilt, wobei der abgewinkelte Teil 40 einen federnden Rasthaken und der streifenförmige Teil 42 eine Führungslasche bildet. Diese streifenförmig ausgebildete Betätigungseinrichtung 38 ist seitwärts am oberen Randbereich des plattenförmigen Teils 16 des Gehäuses das Anbauradiallüfters 2 angebracht.
  • Bei der Montage dieses erfindungsgemäßen Anbauradiallüfters 2, werden die streifenförmigen Teile 42 der beiden Betätigungseinrichtung 38 jeweils in einer Aufnahme- und Führungseinheit 30 der Halteplatte 28 geschoben. Nachdem der Anbauradiallüfter 2 eingeschoben ist, wird dieser dann mit den abgewinkelten Teilen 40 der rechten und linken Betätigungseinrichtung 38 auf jeweils einem Haken 34 der Halteplatte 28 abgesenkt. Sobald die abgewinkelten Teile 40 der beiden seitwärts angebrachten Betätigungseinrichtungen 38 sich auf die Haken 34 abstützen, wobei die streifenförmigen Teile 32 der Betätigungseinrichtung 38 noch zum Teil in einer zugehörigen Aufnahme- und Führungseinheit 30 stecken, ist der Anbauradiallüfter 2 unterhalb eines Kompaktgerätes 4 der Industrieelektronik eingehängt, so dass dieser Anbauradiallüfter 2 beim weiteren Montagevorgang nicht mehr per Hand in einer Montagelage gehalten werden muss. Als nächstes wird dieser eingehängte Anbauradiallüfter 2 in Richtung der Unterseite 8 des Kompaktgerätes 4 geschoben. Diese Bewegungsrichtung ist in der 1 mittels des Pfeils 44 gekennzeichnet. Am Ende dieser Schiebbewegung überfährt jeweils der abgewinkelte Teil 40 der streifenförmig ausgebildeten Betätigungseinrichtung 38 eine Noppe 32, wodurch der Anbauradiallüfter 2 in seiner Montageposition eingerastet ist. Dieser abgewinkelte Teil 40 der streifenförmig ausgebildeten Betätigungseinrichtung 38 und die korrespondierende Noppe 32 bilden zusammen eine Rastvorrichtung. Bei dieser Einschubbewegung wird der Kragen 12 des wannenförmigen Teils 14 des Gehäuses des Anbauradiallüfters 2 in die Lufteintrittsöffnung des Kompaktgerätes 4 der Industrieelektronik eingeführt. In dieser Position können anschließend in den Montagebohrungen 6 Befestigungsschrauben gedreht werden, die den Anbauradiallüfter 2 mit einer Rückwand eines Schaltschrankes lösbar verbindet.
  • Gegenüber der Montage eines handelsüblichen Anbauradiallüfters muss der erfindungsgemäße Anbauradiallüfter 2 während des Eindrehens von Befestigungsschrauben nicht mehr per Hand in der Montagelage gehalten werden. Außerdem entfällt eine Überkopfmontage, da die Anschraubpunkte nun mehr an der Rückwand eines Schaltschrankes sich befinden. Somit vereinfacht sich die Montage des erfindungsgemäßen Anbauradiallüfters 2 wesentlich, wobei auch nur noch zwei Befestigungsschrauben benötigt werden.

Claims (8)

  1. Anbauradiallüfter (2) für ein Kompaktgerät (4) der Industrieelektronik mit einem axial in einem Gehäuse angeordneten Lüfterantrieb mit Luftschaufelrad, wobei das Gehäuse eine mit einem Lüfterschutzgitter (20) versehene axiale Lufteintrittsöffnung (10) und eine radiale Luftaustrittsöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse in einen wannen- und plattenförmigen Teil (14,16) unterteilt ist, wobei der Lüfterantrieb mit Luftschaufelrad mit den plattenförmigen Teil (16) lösbar befestigt ist, dass der plattenförmige Teil (16) an seinen oberen Eckbereichen jeweils mit einer einen streifenförmigen und einen abgewinkelten Teil (42,40) aufweisenden Führungs- und Rasteinrichtung (38) und an seinen unteren Eckbereiche (24,26) jeweils mit einer Montagebohrung (6) versehen sind, und dass das Kompaktgerät (4) mit einer zum plattenförmigen Teil (16) korrespondierenden Halteplatte (28) versehen ist, die eine Führungs-, Rast- und Einhängevorrichtung aufweist.
  2. Anbauradiallüfter (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils in Randbereichen der Halteplatte (28) eine Langlochbohrung (46) vorgesehen ist.
  3. Anbauradiallüfter (2) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Eckbereiche (24 und 26) des plattenförmigen Teils (16) gegenüber des plattenförmigen Teils (16) abgesetzt angeordnet sind.
  4. Anbauradiallüfter (2) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Luftaustrittsöffnung mit einem zur Lufteintrittsöffnung (10) des Kompaktgerätes (4) der Industrieelektronik korrespondierenden Kragen (12) aufweist.
  5. Anbauradiallüfter (2) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterschutzgitter (20) und der Kragen (12) integraler Bestandteil des als Kunststoffteil ausgebildeten wannenförmigen Teils (14) des Gehäuses ist.
  6. Anbauradiallüfter (2) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhängvorrichtung der Halteplatte (28) ein zur Halteplatte (28) abgewinkelter Haken (34) ist.
  7. Anbauradiallüfter (2) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung der Halteplatte (28) eine aus der Halteplatte (28) hervortretende Noppe (32) ist.
  8. Anbauradiallüfter (2) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kompaktgerät (4) der Leistungselektronik ein Leistungsmodul ist.
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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
SIMODRIVE 611 universal und POSMO. Katalog der Siemens AG, DA 65.4, 2001. S. 6/1,6/27, 7/1, 7/8. *

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