DE1023242B - Triebwerk fuer die band- oder drahtfoermigen Schalltraeger von Magnettongeraeten - Google Patents
Triebwerk fuer die band- oder drahtfoermigen Schalltraeger von MagnettongeraetenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Triebwerk für die band- oder drahtförmigen Schallträger von
Magnettongeräten, bei welchen die Kraftübertragung von der auf der Achse eines Umkehrmotors sitzenden
Antriebsscheibe auf den einen oder anderen den Schallträger aufnehmenden Spulenteller durch Reibberührung
einer bei Drehumkehr selbsttätig verschwenkbaren Kupplungsscheibe erfolgt, wobei der
Motor gleichzeitig eine Tonrolle mit Schwungmasse antreibt.
Zur Lösung dieses Problems hat man schon ein Triebwerk für bandförmige Schallträger vorgeschlagen,
bei welchem das zur Kupplung zwischen Antriebswelle und anzutreibenden Wellen der Bandwickelteller
dienende Zwischenrad derart schwenkbar angeordnet ist, daß es bei Umkehr der Drehrichtung
infolge der Reibung mit der Antriebswelle oder auf einem auf ihr angebrachten Triebteil selbsttätig in
Eingriff mit der Welle bzw. dem Antriebsteil des anzutreibenden Bandwickeltellers gelangt. Zu diesem
Zweck ist das Zwischenrad an einem Gestänge befestigt, welches um einen zentrisch zur Achse des
Antriebsmotors bzw. der Treibscheibe desselben angeordneten Drehpunkt schwenkbar gelagert ist. Bei
dieser bekannten Anordnung wird aber eine große Anzahl von Teilen zur Verwirklichung einer betriebssicheren
Ausführungsform, benötigt. Außerdem erfordert das Gestänge eine sehr genaue axiale Lagerung
zur Antriebswelle, die auch nach längerem Betrieb noch gewährleistet sein muß.
Die größten Schwierigkeiten bei der bekannten Anordnung bestehen aber in der Änderung der Drehrichtung
der Antriebsscheibe. Solange; das Zwischenrad mit den Antriebsscheiben der Bandwickelteller
im Eingriff steht, erfolgt eine normale Drehmomentübertragung. Sobald aber das in dem schwenkbaren
Gestell mittels Kugeln gelagerte Zwischenrad mit der einen oder anderen Antriebsscheibe außer Berührung
gekommen ist, erhöht sich die Lagerreibung in den Lagerstellen. Ein selbsttätiges Schwenken des
Schwenkarmes kann aber nur bei einer sehr reibungsfreien Lagerung erwartet werden.
Man hat daher schon versucht, diese sehr komplizierte
und zweifellos nicht ausreichend betriebssichere Anordnung nach einem, bekannten Vorschlag
wenigstens teilweise dadurch zu verbessern, daß die Reibungskupplung zwischen der Antriebswelle und
dem das Kupplungsrad tragenden und dieses bei Umkehrung der Drehrichtung abwechselnd an eine
von den beiden Bandspulen anlegenden Schwenkhebel geschwindigkeitsabhängig ausgebildet ist, so daß die
Reibung bei abnehmender Antriebsgeschwindigkeit zunimmt. Hierzu benötigt man aber eine komplizierte
Anordnung von Bremsfedern und der Zentrifugal-Triebwerk
für die band- oder drahtförmigen Schallträger von Magnettongeräten
Anmelder: Jaques Lory, Paris
Vertreter: Dipl.-Ing. G. Schmitz-Helff, Patentanwalt,
Köln, Hansaring 10
Beanspruchte Priorität: Frankreich vom 16. November 1954
kraft unterliegenden Gewichten, welche den Anpreßdruck der Federn beeinflussen. Weiterhin besteht der
Nachteil, daß die Antriebsrolle, um welche das Tonband geführt ist, durch ein zusätzliches Organ angetrieben
werden muß.
Alle diese Nachteile werden bei dem erfindungsgemäßen
Vorschlag dadurch vermieden, daß sich die Kupplungsscheibe in einer Richtung zwischen der
federnd gelagerten Antriebsscheibe und der Schwungscheibe abstützt und in der zur ersteren senkrechten
Richtung zwischen den Spulentellern frei seitenbeweglich gehalten ist, derart, daß je nach der
Drehung der Antriebsscheibe die Kupplungsscheibe unter Einwirkung" der durch den Federdruck erzeugten
Reibung mitgenommen und zur Anlage an den einen oder anderen Spulenteller gebracht wird.
Durch diese eine Kupplungsscheibe werden, also zwei Funktionen zugleich erfüllt, nämlich der Antrieb
der Tonbandspulen sowie der Tonrolle. Ferner entfällt eine besondere Lagerung durch irgendwelche
Gestänge oder Schwenkhebel, da diese Kupplungsscheibe überhaupt nicht im herkömmlichen Sinne
eine axiale Lagerung besitzt. Vielmehr wird sie in vertikaler Richtung kraftschlüssig zwischen der Antriebsscheibe
und der Schwungscheibe gehalten, wobei die Scheibenkreise aufeinander abrollen. In horizontaler
Richtung wird diese Kupplungsscheibe je nach der Drehrichtung einmal von dem einen Spulenteller
und and'ermal von dem anderen Spulenteller abgestützt, so daß bei jeder Drehrichtung die Lage der
Kupplungsscheibe in der Ebene der Scheiben statisch
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bestimmt ist. Die verstellbaren komplizierten Konstruktionselemente
bei den vorbekannten Anordnungen sind also bei der Erfindung· durch eine
einzige in der. Ebene der Spulenteller bzw. der Montageplatte verschiebbare, als Kupplung dienende
Zwischenscheibe ersetzt, wobei der elastisch gelagerte umschaltbare Antriebsmotor die Kupplungsscheibe
gegen die in allen Fällen erforderliche Schwungmasse der Tonbandantriebsrolle drückt, so
Die Rolle 2 wird mit der Kupplungsrolle 7 auf beliebige Art und Weise, z. B. mittels einer Feder 14,
die sich einerseits an einem Punkt 15 des Motors und
andererseits gegen einen festen Anschlag 17 auf der Montageplatte 11 abstützt, in ständiger Berührung
gehalten. Der Punkt 15 und die Achse der Feder 14 sind in der Verlängerung der Linie A-B angeordnet,
die durch den Mittelpunkt der Achse 13 des Motors und den Mittelpunkt der Achse 12 des Schwung-
(vgl. Fig. 1).
Sobald die Antriebsrolle 2 sich im Sinne des Pfeiles F dreht, d. h. im umgekehrten Sinne eines
Uhrzeigers, bewirkt die Feder 14 den Kontakt der
daß bei einer Änderung der Drehrichtung des An- io rades 8 verläuft. In der Ruhestellung liegt der Mitteltriebsorgans
lediglich eine horizontale Verschiebung punkt der Rolle 7 theoretisch auf der vorgenannten
der Kupplungsscheibe unter der Reaktionskraft der Linie A-B, jedoch kann die Rolle sich, wie später geumlaufenden
Schwungmasse erfolgt. Diese Kraft ist zeigt wird, in ihrer Ebene derart verschieben, daß ihr
aber im Augenblick der Umkehr des Drehsinnes des Mittelpunkt senkrecht zu der Linie A-B zwischen den
Antriebsmotors am größten, da die Schwungmasse 15 beiden äußersten Stellungen 18 und 18' wandert
ebenfalls im. geänderten Drehsinn von 0 bis zur normalen Drehzahl beschleunigt werden muß. Durch die
Rückdrehkraft der angetriebenen Schwungmasse ist
aber auch nach Erreichung der normalen Drehzahl
derselben ein bleibender Eingriff mit dem einen oder 20 Rolle 2 mit" der Kupplungsrolle 7 in der äußersten anderen Spulenteller der Tonbandspulen je nach Dreh- Stellung 16 (rechts in der Fig. 1), derart, daß die richtung gewährleistet. Rolle 7 sich gegen die Spulenteller 3 der Achse 4 ati-In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens legt, welche diejenige Spule trägt, welche für diesen besteht die Vorrichtung aus einem in Form eines Drehsinn des Motors die Aufnahmespule 19 darstellt, gleichseitigen Dreiecks gestalteten Schild, in dessen 25 auf welcher das Magnetband oder der magnetische Mitte ein die Kupplungsscheibe drehbeweglich tra- Draht 21 sich aufrollt. Diese Spule dreht gleichfalls gender Lagerzapfen eingesetzt ist, an dem drei Ecken im Sinne des Pfeiles F.
Rückdrehkraft der angetriebenen Schwungmasse ist
aber auch nach Erreichung der normalen Drehzahl
derselben ein bleibender Eingriff mit dem einen oder 20 Rolle 2 mit" der Kupplungsrolle 7 in der äußersten anderen Spulenteller der Tonbandspulen je nach Dreh- Stellung 16 (rechts in der Fig. 1), derart, daß die richtung gewährleistet. Rolle 7 sich gegen die Spulenteller 3 der Achse 4 ati-In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens legt, welche diejenige Spule trägt, welche für diesen besteht die Vorrichtung aus einem in Form eines Drehsinn des Motors die Aufnahmespule 19 darstellt, gleichseitigen Dreiecks gestalteten Schild, in dessen 25 auf welcher das Magnetband oder der magnetische Mitte ein die Kupplungsscheibe drehbeweglich tra- Draht 21 sich aufrollt. Diese Spule dreht gleichfalls gender Lagerzapfen eingesetzt ist, an dem drei Ecken im Sinne des Pfeiles F.
Bohrungen aufweisen, welche einen größeren Durch- Gleichzeitig bleibt aber die Rolle 7 bei 20 in Be-
messer haben als die durch die Bohrungen hindurch- rührung mit dem Schwungrad 8 und läßt dieses Rad
geführten, in die Montageplatte des Gerätes an ent- 30 im Sinne des Pfeiles F mitdrehen. Infolgedessen dreht
sprechender Stelle eingelassenen drei Stehbolzen, so die Tonrolle 9, über weiche der magnetische Draht
daß das Schild mit der Kupplungsscheibe sich in der Ebene der Scheibe seitlich verschieben kann, jedoch
durch die Köpfe der Stehbolzen an einer vertikalen Verschiebung gehindert ist.
In der Zeichnung ist in stark schematisierter Darstellung
ein Ausführungsbeispiel einer besonders zweckmäßigen Vorrichtung nach der Erfindung veranschaulicht,
und zwar bedeutet
oder das magnetische Band geführt ist und die mit dem Schwungrad 8 in Verbindung steht, in dem
gleichen Sinne.
Wenn man im Gegensatz hierzu den Motor 1 im entgegengesetzten Sinne drehen läßt, d. h. im Sinne
eines Uhrzeigers (Pfeil Fl in gestrichelten Linien), dann bringt die Feder 14, indem sie einen Druck auf
den Motor 1 ausübt, die Rolle 2 zur Anlage gegen die
Fig. 1 " eine Vorderansicht der aufgeschnittenen 40 Kupplungsrolle 7, und zwar im Punkt 16', wie links
Vorrichtung, aus welcher das Prinzip der Wirkungs- in der Fig. 1 dargestellt ist, d. h., sie verschiebt die
weise der Mitnahmevorrichtung gemäß der Erfindung Führungsrolle 7, um sie in die in gestrichelten Linien
erkennbar ist, dargestellte Stellung und in Berührung mit dem
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Mitnahme- Spulenteller 5 der Achse 6 zu bringen. Diese Achse
rolle und ihres Montageschildes in größerem Maßstab. 45 trägt die Spule 22, auf welcher der magnetische
Fig. 3 einen vertikalen Schnitt, nach der Linie Draht oder das magnetische Band sich aufrollen.
III-III der Fig. 2 gesehen, in Pfeilrichtung. Diese Spule dreht dann im Sinne des Pfeiles F1.
Wie aus der Fig. 1 zu ersehen, ist der ganze Gleichzeitig nimmt in gleicher Weise die Rolle 7
Mechanismus gemäß der Erfindung auf einem hori- durch die bei 20' auftretende Reibung das Schwung-.zontalen
Montageblech 11 montiert. Diese Blechplatte 50 rad 8 im Sinne des Pfeiles Fl mit und infolgedessen
trägt einen' elektrischen Umkehrmotor 1 mit vertikaler auch in demselben Drehsinne die Tonrolle 9 für den
Achse 13, zwei Achsen 4 und 6, auf welchen die Draht oder das magnetische Band. Spulen 19 und 22 lose angeordnet sind, die ab- Die Befestigung der Kupplungsrolle 7 auf dem
wechselnd als. Aufnahme- bzw. Wiedergabespulen Montageblech 11 geschieht auf folgende Weise (vgl.
dienen und auf welchen das magnetische Band oder 55 Fig. 2 und 3):
der magnetische Draht sich aufrollt, sowie eine Achse Das Montageblech 11 ist mit drei Bohrungen 23
versehen, die in den Spitzen eines gleichseitigen Dreiecks angebracht sind, dessen Mittelpunkt auf der
vorbeschriebenen Linie A-B liegt. In diese Bohrungen können Stehbolzen, z. B. Schrauben 24, eingebracht
werden, deren Schaft einen glatten Teil 25 von größerem Durchmesser als der mit Gewinde geschnittene
Teil besitzt und der sich gegen die vordere Seite der Platte 11 anlegt, wenn die Schrauben am Grunde
den. Auf der Achse 13 des Motors 1 ist eine Rolle 2 65 festgezogen sind. Die Schrauben tragen einen. Kopf
festgekeilt, deren Zylindermantelfläche in dauernder 31 von noch erheblich größerem Durchmesser. Mit
.12, auf welcher lose ein Schwungrad 8 befestigt ist.
Schließlich, ist eine Kupplungsrolle 7 auf dem Blech
11 in der nachstehend und unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 beschriebenen Weise montiert.
Der Motor 1 kann in. der gewünschten Drehrichtung durch einen Umkehrkommutator bekannter Art,
-der an sich kein Bestandteil der Erfindung ist und auch nicht dargestellt ist, in Bewegung gesetzt wer-
Berührung mit einem Punkt 16 oder 16' des Umfanges der Kupp lungs rolle 7 steht, deren Oberfläche
mit einem. Reibungsbelag versehen, ist, z. B. mit Kautschuk oder plastischem Werkstoff.
diesen Schrauben ist eine dreieckige Scheibe 26 mit vorzugsweise abgerundeten Ecken so befestigt, daß
sie sich horizontal verschieben kann. Diese Scheibe ist in jeder Ecke von einer Bohrung 27 gehalten, deren
Durchmesser größer ist als der Schaft 25 der entsprechenden Schraube 24. Diese Scheibe nimmt in
ihrem Alittelpunkt eine Bohrung 28 auf, in welcher z.B. durch Nietung eine Achse29 befestigt ist, auf
welcher die Kupplungsrolle 7 in beschriebener Weise lose gelagert ist. Die Scheibe 26 wird zwischen den
Unterlegscheiben 30 und 38 gehalten, welche verhindern, daß sich die Scheibe in vertikaler Richtung
verschiebt, aber ihr in horizontaler Richtung Bewegungsfreiheit lassen. Die Höhe des Teiles 25 der
Schrauben 24 ist daher so bemessen, daß die Unterlegscheiben
30 und 38 sowie die Scheibe 26 zwischen den Köpfen 31 der Schrauben und der Montageplatte 11
mit ausreichendem Spiel liegen, um das Gleiten der Scheibe: 26 in bezug auf die Unterlegscheiben zu ermöglichen,
wobei die Abstützung der Teile 25 gegen die Vorderseite der Montageplatte 11 ein. zu starkes
Anziehen der Schrauben verhindert, welches die Scheibe 26 unbeweglich machen würde.
Es ist somit leicht zu verstehen, daß die Scheibe 26,
die durch die Unterlegscheiben 30 und 38 und den Teil 25 der Schrauben 24 wohl gehalten, aber nicht
unbeweglich gemacht ist, theoretisch in der Ruhelage eine Stellung einnimmt, derart, daß die Achsen der
Bohrungen 27 mit den Achsen der Bohrungen 23 genau übereinstimmen. Wenn infolgedessen die Mantelfläche
der Kupplungsrolle 7 von, der Rolle 2 unter der vereinten Wirkung der Drehung des Motors 1 und
des Druckes der Feder 14 angetrieben wird, dann nimmt die Rolle 7 die Scheibe 26 so weit mit, bis der
Mittelpunkt der Rolle 7 sich in der Stellung 18 oder 18' der Fig. 1 entsprechend dem Umdrehungssinn· des
Motors 1 befindet.
Schließlich wird, die Laufregelung des Magnettonträgers
21 auf an sich bekannte Weise durch eine Andruckrolle 10 gewährleistet, welche den Draht oder
das Band gegen die Tonrolle 9 andrückt.
Wenn man den magnetischen' Draht oder das
magnetische Band schnell abrollen lassen will, genügt es, wenn man die Druckrolle 10 von der Tonrolle
9 mittels einer an sich bekannten Vorrichtung abdrückt, die zwar in Fig. 1 dargestellt ist, aber
keinen Teil der Erfindung darstellt. Diese Vorrichtung besteht aus einem Hebel 32, der an der Andrückrolle
10 angreift. Dieser Hebel ist bei 33 an dem Montageblech 11 angelenkt und steht mit diesem
einerseits durch eine Zugfeder 34 in Verbindung, die bei 35 an der Platte 11 befestigt ist, und andererseits
durch einen Antrieb 36, der bei 37 an dem Hebel 32 angelenkt ist und im Sinne des Pfeiles f unter der
Wirkung an sich bekannter Vorrichtungen bewegt werden kann, nämlich handbetätigt oder elektromagnetisch
durch ein Relais', welches das Teil 36 anzieht. Es genügt in der Praxis, daß die an dem
Hebel 36 angreifende Steuervorrichtung den Hebel 36 im Sinne des Pfeiles f bewegt, da die Rückbewegung
im Sinne des Pfeiles/1 durch die Feder 34 bewerkstelligt wird.
Vorzugsweise kann man auch die Spulen 19 und 22
mit einer Bremsvorrichtung bekannter Art versehen, die weder abgebildet ist, noch einen Bestandteil der
Erfindung darstellt, so daß sie nicht im einzelnen beschrieben; wurde.
Die Feder 14 kann auch durch eine geeignete elastische Unterstützung des Motors 1 ersetzt werden,
welche diesen ständig in Richtung auf die Rolle 7 zu drückt. Außerdem könnten die Schrauben 24 durch
Teile ersetzt werden, die zur Befestigung an der Platte mittels Schrauben, Niete, umgebogener Klammern
u. dgl. geeignet sind.
Claims (2)
1. Triebwerk für die band- oder drahtförmigen Schallträger von Magnettongeräten, bei welchem
die Kraftübertragung von der auf der Achse eines Umkehrmotors sitzenden Antriebsscheibe auf den
einen oder anderen der beiden den Schallträger aufnehmenden Spulenteller durch Reibberührung
einer bei Drehumkehr selbsttätig verschwenkbaren Kupplungsscheibe erfolgt, wobei der Motor
gleichzeitig eine Tonrolle mit Schwungmasse antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Kupplungsscheibe (7) in einer Richtung zwischen der federnd gelagerten Antriebsscheibe (2) und
der Schwungscheibe (8) abstützt und in der zur ersteren senkrechten Richtung zwischen den
Spulentellern, (3, 5) frei seitenbeweglich gehalten
ist, derart, daß je nach der Drehung der Antriebsscheibe (2) die Kupplungsscheibe (7) unter Einwirkung
der durch dein Federdruck (14) erzeugten Reibung mitgenommen und zur Anlage an den
einen oder anderen Spulenteller (3,5) gebracht wird.
2. Triebwerk nach Anspruch, 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein in Form eines gleichseitigen Dreiecks gestaltetes Schild (26), in dessen Mitte
ein die Kupplungsscheibe (7) drehbeweglich tragender Lagerzapfen (29) ©ingesetzt ist, an den
drei Ecken mit Bohrungen (27) versehen ist, welche einen größeren Durchmesser haben als die
durch die Bohrungen hindurchgeführten, in eine Montageplatte (11) des Gerätes an entsprechender
Stelle eingelassenen drei Stehbolzen (24,25), so
daß das Schild (26) mit der Kupplungsscheibe (7) sich in der Ebene der Scheibe verschieben
kann, jedoch durch die Köpfe (31) der Stehbolzen (24, 25) an einer vertikalen Verschiebung
gehindert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften.:
Deutsche Patentschriften Nr. 847 358, 828 923.
Deutsche Patentschriften Nr. 847 358, 828 923.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 850/204 1.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1023242X | 1954-11-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1023242B true DE1023242B (de) | 1958-01-23 |
Family
ID=9578166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL23406A Pending DE1023242B (de) | 1954-11-16 | 1955-11-11 | Triebwerk fuer die band- oder drahtfoermigen Schalltraeger von Magnettongeraeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1023242B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1125672B (de) | 1959-10-20 | 1962-03-15 | Siemens Ag | Vorrichtung zur Beschleunigung des Anlaufs von Schwungmassenrollen bei Magnettongeraeten |
| DE1247683B (de) * | 1959-04-25 | 1967-08-17 | Telefunken Patent | Triebwerk fuer Kleinsttonaufnahme- und -wiedergabegeraete |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE828923C (de) * | 1950-02-10 | 1952-01-21 | Loewe Opta Ag | Triebwerk fuer Baender, vorzugsweise bandfoermige Schalltraeger |
| DE847358C (de) * | 1950-06-01 | 1952-08-25 | Loewe Opta Ag | Triebwerk fuer Bandspulen |
-
1955
- 1955-11-11 DE DEL23406A patent/DE1023242B/de active Pending
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