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DE10229992A1 - Hydraulische Bedienungseinrichtung - Google Patents

Hydraulische Bedienungseinrichtung

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Publication number
DE10229992A1
DE10229992A1 DE10229992A DE10229992A DE10229992A1 DE 10229992 A1 DE10229992 A1 DE 10229992A1 DE 10229992 A DE10229992 A DE 10229992A DE 10229992 A DE10229992 A DE 10229992A DE 10229992 A1 DE10229992 A1 DE 10229992A1
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DE
Germany
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piston
piston rod
chamber
rod system
shut
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DE10229992A
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English (en)
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DE10229992B4 (de
Inventor
Laurentius Andreas Ger Mentink
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Enerpac Tool Group Corp
Original Assignee
Actuant Corp
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/20Other details, e.g. assembly with regulating devices
    • F15B15/22Other details, e.g. assembly with regulating devices for accelerating or decelerating the stroke
    • F15B15/223Other details, e.g. assembly with regulating devices for accelerating or decelerating the stroke having a piston with a piston extension or piston recess which completely seals the main fluid outlet as the piston approaches its end position
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B2211/00Circuits for servomotor systems
    • F15B2211/20Fluid pressure source, e.g. accumulator or variable axial piston pump
    • F15B2211/205Systems with pumps
    • F15B2211/2053Type of pump
    • F15B2211/20561Type of pump reversible

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine hydraulische Betätigungsvorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Eine hydraulische Betätigungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist beispielsweise aus der EP 1 031 697 des Antragstellers bekannt.
  • Bei dieser bekannten Betätigungsvorrichtung ist der erste hydraulische Aktuator mit einem Bypaßkanal versehen, durch den an eine Kammer des hydraulischen Aktuators zugeführte Flüssigkeit vollständig oder teilweise abfließen kann, falls der Kolben die Einströmmündung des Bypaßkanals freigegeben hat. Der Bypaßkanal erzeugt den Effekt, daß die Verschiebegeschwindigkeit des Kolben/Kolbenstangen-Systems gedämpft wird, bevor die Endposition erreicht wird. Auch nimmt die von dem hydraulischen Aktuator erzeugte Kraft ab, sobald die unter Druck an die Kammer des Aktuators zugeführte Flüssigkeit über den Bypaßkanal wegströmen kann.
  • In der Praxis kommt es vor, daß die Dämpfung der Verschiebegeschwindigkeit des Kolben-/Kolbenstangen-Systems gewünscht wird, es jedoch problematisch ist, daß die von dem Aktuator erzeugte Kraft schon abnimmt, bevor die Endposition erreicht ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine verbesserte hydraulische Betätigungsvorrichtung zu schaffen, mit der einerseits eine gute dämpfende Wirkung erreicht werden kann und andererseits der Aktuator bis zum Erreichen seiner Endposition effektiv Kraft erzeugen kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine hydraulische Betätigungseinheit nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 geschaffen wird, die sich dadurch auszeichnet,
    • - daß die Dämpfungsmittel realisiert worden sind, indem das Kolben/Kolbenstangen-System mit Absperrmitteln versehen ist, die ausgelegt sind, um bei der Bewegung des Kolben/Kolbenstangen-Systems von der ersten in die zweite Endposition die zweite Mündung des Zylinderraumes abzusperren, bevor das Kolben-/Kolbenstangen-System die zweite Endposition erreicht,
    • - daß weiter der erste hydraulische Aktuator mit einem dritten Anschluß, der über eine dritte Mündung in jeder Position des Kolben/Kolbenstangen-Systems in Verbindung mit der zweiten Kammer steht, versehen ist und
    • - daß die hydraulische Betätigungsvorrichtung weiter eine Drosselvorrichtung zum Kontrollieren des Volumenstroms der Hydraulikflüssigkeit aus der zweiten Kammer, falls die zweite Mündung durch die Absperrmittel abgesperrt ist, umfaßt, die an die dritte Mündung angeschlossen ist.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß beim Verschieben des Kolben/Kolbenstangen-Systems in die zweite Endposition zu einem bestimmten Zeitpunkt vor dem Erreichen der Endposition, die Absperrmittel die zweite Mündung absperren. Dadurch kann die Flüssigkeit aus der zweiten Arbeitskammer nur über die dritte Mündung und die daran angeschlossene Drosselvorrichtung ausströmen.
  • Die Drosselvorrichtung begrenzt die Ausströmgeschwindigkeit, so daß die Verschiebung des Kolben/Kolbenstangen- Systems nahe der zweiten Endposition gedämpft abläuft.
  • Vorzugsweise ist die Drosselvorrichtung ein Stromventil.
  • Die Lösung gemäß der Erfindung ist besonders vorteilhaft bei einem hydraulischen Aktuator mit einem geringen Durchmesser, bei dem während der dämpfenden Wirkung des Aktuators sehr kleine Flüssigkeitsvolumina aus der zweiten Kammer wegströmen. Ein Stromventil erzeugt eine stabile Ausströmung bei kleinen Volumina.
  • In der Praxis kommt es oft vor, daß ein bewegliches Teil, beispielsweise ein bewegliches Fahrzeugteil wie z. B. von einem Verdeckmechanismus zum Abdecken eines Fahrgastraums eines Fahrzeugs oder einem Kofferraumdeckel von zwei hydraulischen Aktuatoren, die an gegenüberliegenden Seiten des betreffenden Teils angeordnet sind, angetrieben wird.
  • In dieser Situation ist es vorzugsweise vorgesehen sein, daß die hydraulische Betätigungsvorrichtung einen weiteren zweiten hydraulischen Aktuator einer durchaus üblichen Ausführung, wie er in Anspruch 2 beschrieben ist, umfaßt.
  • Die dämpfende Wirkung ist dann auch bei dem zweiten hydraulischen Aktuator vorhanden, ohne daß bei dem Aktuator irgendeine separate Vorrichtung erforderlich ist. Dies ist technisch und aus Kostengründen sehr vorteilhaft.
  • Vorzugsweise ist die Drosselvorrichtung ein druckkompensiertes Stromventil, so daß die erzeugte dämpfende Wirkung unabhängig von der Temperatur, der Viskosität und dem Druck der ausströmenden Flüssigkeit ist. Vorzugsweise ist das Stromventil einstellbar ausgeführt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
  • Fig. 1 teilweise im Querschnitt und teilweise schematisch ein Ausführungsbeispiel der hydraulischen Betätigungsvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Die Fig. 1 zeigt eine hydraulische Betätigungsvorrichtung mit einem Behälter 1 für Hydraulikflüssigkeit und einer umkehrbaren Pumpe 2, die beispielsweise als eine elektrisch angetriebene Pumpe ausgebildet sein kann.
  • Ein Ansaugwechselventil 3 ist vorgesehen, das über Leitungen 4, 5 an die Anschlüsse 6, 7 der Pumpe 2 angeschlossen ist.
  • Die Betätigungsvorrichtung umfaßt weiter einen ersten hydraulischen Aktuator 10 und einen zweiten hydraulischen Aktuator 20. Die Aktuatoren 10, 20 treiben gemeinsam ein Objekt 30 an, das in der Figur mit gestrichelten Linien dargestellt ist. Beispielsweise ist das Objekt ein Cabrioverdeck, ein Kofferraumdeckel, ein Tonneau-Cover oder ein anderes bewegliches Teil eines Kraftfahrzeuges.
  • Selbstverständlich sind auch ganz andere Anwendungen denkbar.
  • Der erste hydraulische Aktuator 10 ist als ein linearer Zylinder ausgeführt und hat ein rohrförmiges Gehäuse 11, das an den axialen Enden durch Endstücke 12, 13 verschlossen ist. Im Gehäuse 11 ist ein Zylinderraum ausgebildet in dem ein Kolben/Kolbenstangen-System mit einem Kolben 14 und einer Kolbenstange 15 zwischen einer ersten und einer zweiten Endposition axial hin und her verschiebbar gehalten ist. In der ersten Endposition liegt der Kolben 14 an dem Endstück 12 und in der zweiten Endposition an dem Endstück 13 an.
  • Die Kolbenstange 15 des Kolben/Kolbenstangen-Systems 14, 15 ragt durch das Endstück 13 aus dem Gehäuse 11 heraus. Das Kolben/Kolbenstangen-System 14, 15 grenzt im Zylinderraum eine erste Kammer 16 und eine zweite Kammer 17mit einem von der jeweiligen Position des Kolben/Kolbenstangen-Systems 14, 15 abhängigen Volumen ab, wobei das Volumen der ersten Kammer 16 am kleinsten ist, wenn das Kolben/Kolbenstangen-System 14, 15 sich in der ersten Endposition befindet und das Volumen der zweiten Kammer 17 am kleinsten ist, wenn das Kolben/Kolbenstangen-System 14, 15 sich in der zweiten Endposition befindet.
  • Das Gehäuse 11 ist weiter mit einem ersten und einem zweiten Anschluß 18, 19 für die Zu- und Abfuhr von Hydraulikflüssigkeit versehen, die jeweils über eine erste und eine zweite Mündung 18a, 19a im Zylinderraum mit der ersten und der zweiten Kammer 16, 17 in Verbindung stehen.
  • Der hydraulische Aktuator 10 ist weiter mit Dämpfungsmitteln zur Dämpfung der Verschiebebewegung des Kolben/Kolbenstangen-Systems 14, 15 nahe der zweiten Endposition versehen.
  • Diese Dämpfungsmittel sind dadurch realisiert, daß das Kolben/Kolbenstangen-System 14, 15 mit Absperrmitteln versehen ist, die so ausgelegt sind, daß bei einer Bewegung des Kolben/Kolbenstangen-Systems 14, 15 von der ersten in die zweiten Endposition die zweite Mündung 19a zum Zylinderraum hin abgesperrt wird, bevor das Kolben/Kolbenstangen-System 14, 15 die zweite Endposition erreicht.
  • Im gezeigten Beispiel umfassen die Absperrmittel 50 einen ringförmigen Absperrkörper 51, der axial verschiebbar an der Kolbenstange 15 des ersten Aktuators 10 angebracht ist und der an der Kolbenstange 15 abdichtend anliegt.
  • Der Absperrkörper 51 hat einen geringeren Durchmesser als der Kolben 14.
  • Die Absperrmittel umfassen weiter ein Federmittel 52, das zwischen dem Kolben 14 und dem Absperrkörper 51 angeordnet ist und das den Absperrkörper 51 vom Kolben 14 wegdrückt.
  • Das Endstück 13 des Gehäuses 11 bildet an seiner dem Kolben 14 zugewandten Seite einen Sitz 53 für den Absperrkörper 51, an dem der Absperrkörper 51 beim Verschieben des Kolben/Kolbenstangen-Systems 14, 15 von der ersten in die zweite Position, abdichtend anliegen wird, bevor die zweite Endposition erreicht ist.
  • Der erste hydraulische Aktuator 10 ist weiter mit einem dritten Anschluß 55 versehen, der über eine dritte Mündung 55a in jeder Position des Kolben/Kolbenstangen- Systems 14, 15 mit der zweiten Kammer 17 in Verbindung steht.
  • Der zweite hydraulische Aktuator 20 ist von einer allgemein üblichen Ausführung und hat ein Gehäuse 21 mit Endstücken 22, 23, die im Gehäuse 21 einen Zylinderraum abgrenzen.
  • Im Zylinderraum ist ein Kolben/Kolbenstangen-System mit einem Kolben 24 und einer Kolbenstange 25 angeordnet, das zwischen einer ersten und einer zweiten Endposition axial hin und her verschiebbar ist. In der ersten Endposition liegt der Kolben 24 am Endstück 22 und in der zweiten Position am Endstück 23 an.
  • Die Kolbenstange 25 ragt durch das Endstück 23 aus dem Gehäuse 21 heraus.
  • Das Kolben/Kolbenstangen-System 24, 25 grenzt im Zylinderraum eine erste Kammer 26 und eine zweite Kammer 27 mit einem von der Position des Kolben/Kolbenstangen- Systems 24, 25 abhängigen Volumen ab, wobei das Volumen der ersten Kammer 26 am kleinsten ist, wenn sich das Kolben/Kolbenstangen-System 24, 25 in der ersten Endposition befindet, und das Volumen der zweiten Kammer 27 am kleinsten ist, wenn sich das Kolben/Kolbenstangen-System 24, 25 in der zweiten Endposition befindet.
  • Das Gehäuse 21 ist mit einem ersten und einem zweiten Anschluß 28, 29 für die Zu- und Abfuhr der Hydraulikflüssigkeit versehen, die jeweils über eine erste und eine zweite Mündung 28a, 29a im Zylinderraum mit der ersten und der zweiten Kammer 26, 27 in Verbindung stehen.
  • Über eine Leitung 31, die an den Anschluß 6 der Pumpe 2 angeschlossen ist, steht die erste Mündung 18a des ersten hydraulischen Aktuators 10 mit der ersten Mündung 28a des zweiten hydraulischen Aktuators 20 in offener Verbindung.
  • Über eine Leitung 32 steht die zweite Mündung 29a des zweiten hydraulischen Aktuators 20 mit der dritten Mündung 55a des ersten hydraulischen Aktuators 10 in offener Verbindung.
  • Die hydraulische Betätigungsvorrichtung umfaßt weiter eine Drosselvorrichtung, hier ein Stromventil 40, die an die dritte Mündung 55a - also an die zweite Mündung 29a des zweiten Aktuators 20 - zur Beherrschung der Ausströmung von Hydraulikflüssigkeit aus den zwei Kammern 17, 27 wenn die zweite Mündung 19a des ersten hydraulischen Aktuators 10 durch die Absperrmittel 50 abgesperrt ist, angeschlossen ist.
  • Das Stromventil 40 ist an die Leitung 33, die den zweiten Anschluß 19 des ersten Aktuators 10 mit dem Anschluß 7 der Pumpe 2 verbindet, angeschlossen.
  • Das Stromventil 40 ist vorzugsweise ein druckkompensiertes Stromventil, so daß die Ausströmung unempfindlich gegen Schwankungen des Druckes, der Temperatur und der Viskosität der Flüssigkeit ist.
  • Die Drosselvorrichtung 40 ist vorzugsweise derart ausgebildet, daß lediglich eine Strömung von der Leitung 32 in die Leitung 33 gedrosselt wird, jedoch keine drosselnde Wirkung bei der Zufuhr von Hydraulikflüssigkeit an die Leitung 32 mittels der Pumpe 2 auftritt. Beispielsweise ist ein Rückschlagventil mit der Drosselöffnung parallel geschaltet oder ist das Stromventil dementsprechend ausgeführt.
  • Bei der beschriebenen Betätigungsvorrichtung wird die nachfolgende Wirkung erzeugt. Beim Zuführen der unter Druck stehenden Hydraulikflüssigkeit über den Anschluß 6 der Pumpe 2 an die ersten Anschlüsse 18, 28 sowohl des ersten als auch des zweiten hydraulischen Aktuators 10, 20 wird erreicht, daß deren Kolben/Kolbenstangen-Systeme 14, 15 und 24, 25 sich von der ersten Endposition heraus in die zweite Endposition verschieben.
  • Solange die Absperrmittel 50 noch nicht wirksam sind, strömt die Flüssigkeit aus den zweiten Kammern 27 und 17 über die Leitungen 32 und 33 zu dem Anschluß 7 der Pumpe 2 weg.
  • Zu einem gewissen Zeitpunkt, noch bevor die zweite Endposition erreicht wird, treten die Absperrmittel in Wirkung, indem sich der Absperrkörper 51 hermetisch abdichtend an den Sitz 53 anlegt. Von diesem Moment an ist die zweite Mündung 19a von dem Zylinderraum abgesperrt und kann über den zweiten Anschluß 19 keine Flüssigkeit mehr wegströmen.
  • Flüssigkeit kann jedoch wohl über die dritte Mündung 55a aus der zweiten Kammer 17 des ersten Aktuators 10 und über den zweiten Anschluß 29 aus der zweiten Kammer 20 des zweiten Aktuators 20 ausströmen. Diese Flüssigkeitsströme kommen in der Leitung 32 zusammen und passieren dann das Stromventil 40, über das die Flüssigkeit beim Anschluß 7 zu der Pumpe 2 gelangt.
  • Auf diese Weise wird mit einem einzigen Stromventil 40 eine identische dämpfende Wirkung bei den Aktuatoren 10, 20 erzeugt, wobei dann lediglich der Aktuator 10 mit den eingangs beschriebenen Absperrmitteln 50 versehen ist.
  • Es wird klar sein, daß die dämpfende Wirkung auf ähnliche Weise nahe der anderen Endposition oder bei beiden Endpositionen realisiert werden kann. Weiter können mehrere zusätzliche Aktuatoren 20 mit einem einzigen speziell angepaßten Aktuator 10 gedämpft werden.
  • Durch die beschriebene Lösung bleibt beim Ausfahren der Kolben/Kolbenstangen-Systeme 14, 15 und 24, 25 die maximal lieferbare Kraft vollständig erhalten, da die ersten Kammern 16, 26 von den zweiten Kammern 17, 27 getrennt bleiben und keine Verbindung mit der dritten Mündung 55a entsteht. Auch beim Einfahren der Kolben/Kolbenstangen- Systeme 14, 15, 24, 25 ist die maximal lieferbare Kraft der Aktuatoren 10, 20 vollständig verfügbar.
  • Der dritte Anschluß 55 mit der Mündung 55a kann in der zweiten Endposition vom Kolben 14 verschlossen werden.

Claims (5)

1. Hydraulische Betätigungsvorrichtung mit einem ersten hydraulischen Aktuator (10), welcher ein rohrförmiges Gehäuse (11) hat, in dem ein Zylinderraum ausgebildet ist, in welchem ein Kolben/Kolbenstangen- System (14, 15) zwischen einer ersten und einer zweiten Endpositionen axial hin und her verschiebbar gehalten ist, wobei das Kolben/Kolbenstangen-System (14, 15) aus dem Gehäuse (11) heraus ragt und im Zylinderraum eine erste Kammer (16) und eine zweite Kammer (17) mit einem von der Position des Kolben/Kolbenstangen-Systems (14, 15) abhängigen Volumen abgrenzt, wobei das Volumen der ersten Kammer (16) am kleinsten ist, wenn das Kolben/Kolbenstangen-System (14, 15) sich in der ersten Endposition befindet, und das Volumen der zweiten Kammer (17) am kleinsten ist, wenn das Kolben/Kolbenstangen-System (14, 15) sich in der zweiten Endposition befindet, und wobei das Gehäuse (11) mit einem ersten und einem zweiten Anschluß (18, 19) für die Zu- und Abfuhr von Hydraulikflüssigkeit versehen ist, die jeweils über eine erste und eine zweite Mündung (18a, 19a) im Zylinderraum mit der ersten und der zweiten Kammer (16, 17) in Verbindung stehen, wobei Dämpfungsmittel zum Erzeugen einer Dämpfung der Verschiebung des Kolben/Kolbenstangen- Systems (14, 15) nahe der zweiten Endposition vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsmittel dadurch realisiert sind, daß das Kolben/Kolbenstangen-System (14, 15) mit Absperrmitteln versehen ist, die so ausgelegt sind, daß bei einer Bewegung des Kolben/Kolbenstangen-Systems (14, 15) von der ersten in die zweite Endposition die zweite Mündung (19a) zum Zylinderraum hin abgesperrt wird, bevor das Kolben/Kolbenstangen-System (14, 15) die zweite Endposition erreicht,
daß der erste hydraulische Aktuator (10) weiter mit einem dritten Anschluß (55) versehen ist, der über eine dritte Mündung (55a) in jeder Position des Kolben/Kolbenstangen-Systems (14, 15) mit der zweiten Kammer (17) in Verbindung steht, und
daß die hydraulische Betätigungsvorrichtung weiter eine Drosselvorrichtung, vorzugsweise ein Stromventil (40), umfaßt, die an die dritte Mündung (55a), zur Beherrschung der Ausströmung von Hydraulikflüssigkeit aus der zweiten Kammer (17), wenn die zweite Mündung (19a) durch die Absperrmittel (50) abgesperrt ist, angeschlossen ist.
2. Hydraulische Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter hydraulischer Aktuator (20) vorgesehen ist, welcher ein Gehäuse (21) mit einem darin ausgebildeten Zylinderraum umfaßt, in dem ein Kolben/Kolbenstangen-System mit einem Kolben (24) und einer Kolbenstange (25) zwischen einer ersten und zweiten Endposition axial hin und her verschiebbar aufgenommen ist, wobei das Kolben/Kolbenstangen-System (24, 25) aus dem Gehäuse (21) heraus ragt und im Zylinderraum eine erste Kammer (26) und eine zweite Kammer (27) mit einem von der Position des Kolben/Kolbenstangen-Systems (24, 25) abhängigen Volumen abgrenzt, wobei das Volumen der ersten Kammer (26) am kleinsten ist wenn das Kolben/Kolbenstangen-System (24, 25) sich in der ersten Endposition befindet, und das Volumen der zweiten Kammer (27) am kleinsten ist, wenn das Kolben/Kolbenstangen-System (24, 25) sich in der zweiten Endposition befindet, und wobei das Gehäuse (21) mit einem ersten und einem zweiten Anschluß (28, 29) für die Zu- und Abfuhr der Hydraulikflüssigkeit versehen ist, die jeweils über eine erste und eine zweite Mündung (28a, 29a) im Zylinderraum mit der ersten und der zweiten Kammer (26, 27) in Verbindung stehen, wobei die erste Mündung (18a) des ersten hydraulischen Aktuators (10) mit der ersten Mündung (28a) des zweiten hydraulischen Aktuators (20) in Verbindung steht, und wobei die zweite Mündung (29a) des zweiten hydraulischen Aktuators (20) mit der dritten Mündung (55a) des ersten hydraulischen Aktuators (10) in Verbindung steht.
3. Hydraulische Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselvorrichtung ein druckkompensiertes Stromventil (40) ist.
4. Hydraulische Betätigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrmittel (50) einen ringförmigen Absperrkörper (51), der axial verschiebbar an der Kolbenstange (15) des ersten Aktuators (10) angebracht ist und an der Kolbenstange (25) abdichtend anliegt, umfassen, wobei der Absperrkörper (51) einen geringeren Durchmesser als der Kolben (14) hat und das Gehäuse (11) des ersten Aktuators (10) einen Sitz (53) für den Absperrkörper (51) bildet, an dem der Absperrkörper (51) beim Verschieben des Kolben/Kolbenstangen-Systems (14, 15) von der ersten in die zweite Position, abdichtend anliegen wird, bevor die zweite Endposition erreicht ist.
5. Hydraulische Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Federmittel (52) vorgesehen ist, das den Absperrkörper (51) vom Kolben wegdrückt.
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