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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein in ständigem
Eingriff sich befindendes Getriebe, wie etwa ein Zahnradgetriebe,
das in einem Fahrzeug angebracht ist.
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Als ein derartiges Getriebe ist in
der J.P. Hei-2-39660 = JP-59-009339 AA ein ständigem Eingriff sich befindendes
Getriebe offenbart. Ein Getriebe 01 weist, wie in den 9 und 10 gezeigt, ein integral mit einer Hauptwelle 02 ausgebildetes
Getriebezahnrad 03 und ein mit dem Zahnrad 03 kämmendes
und einer Nebenwelle 04 drehbar zugeordnetes Getriebezahnrad 05 auf.
Im Getriebezahnrad 05 ist eine Aussparung 07 mit
einem Boden ausgebildet, in dem eine Mehrzahl von stiftartigen Vorsprüngen in der
Umfangsrichtung in Abständen
ausgebildet ist. Ein Synchronring 08, der in Zusammenarbeit
mit der Aussparung 07 einen Synchronisiermechanismus aufbaut,
wird in der Aussparung 07 so montiert, dass er bezüglich des
Getriebezahnrads 05 drehbar ist. Im Synchronring 08 ist
eine Mehrzahl von Öffnungen 09 in
der Umfangsrichtung in Abständen
ausgebildet und ein Arm 010, der ein Abschrägung 01
1 aufweist, wird
zwischen zwei benachbarten Öffnungen 09 ausgebildet.
In einem Getriebezahnrad 013 (Schieber), das an der Nebenwelle 04 so
vorgesehen ist, dass es in axialer Richtung verschiebbar ist und
von einer Schaltgabel 012 bewegt wird, werden stiftartige
Vorsprünge 014,
die in die Öffnungen 09 eingefügt werden
können,
in der Umfangsrichtung in Abständen ausgebildet.
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Zum Zeitpunkt des Gangwechsels bewegt das
von der Schaltgabel 012 bewegte Getriebezahnrad 013 aus
einer Gangwechselanfangsposition den Syn chronring 08 über eine
Synchronfeder 015, um einer sich verjüngenden Fläche 016 des Synchronrings 08 zu
erlauben, in Kontakt mit einer sich verjüngenden Fläche 017 des zweiten
Zahnrads 05 zu kommen, wodurch ein Reibungsdrehmoment erzeugt wird.
Dies lässt
eine Abschrägung 018 der
stiftartigen Vorsprünge 014 und
die Abschrägung 01
1 des
Arms 010 in Kontakt miteinander kommen. Wenn das Getriebezahnrad 013 den
Synchronring 08 weiter drückt, werden die Getriebezahnräder 013 und 05 über den
Synchronring 08 mit einem hohen Reibungsdrehmoment miteinander
synchronisiert, das an beiden sich verjüngenden Seiten 016 und 017 entsteht.
Nach Beendigung der Synchronisierung beider Zahnräder 013 und 05 wird
das Getriebezahnrad 013 weiter in axiale Richtung bewegt
und, wie in der 10B gezeigt,
greifen die stiftartigen Vorsprünge 014 mit
den auf der Rückseite
der Aussparung 07 ausgebildeten, stiftartigen Vorsprüngen 06 ein
und der Gangwechselvorgang ist beendet.
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Im Stand der Technik kommen die stiftartigen Vorsprünge 014 des
Getriebezahnrads 013 wie ein Schieber, der sich in axiale
Richtung bewegt, zuerst mit den Abschrägungen 01
1 der
Arme 010 in Kontakt, wobei sie bezüglich der Arme 010 und
stiftartigen Vorsprünge 06 in
einer geraden Linie in axialer Richtung angeordnet sind, werden
in die Öffnungen 09 eingeführt und
greifen nachfolgend mit den stiftartigen Vorsprüngen 06 des zweiten
Getriebezahnrades 05 ineinander. Deshalb ist ein Bewegungshub
L0 des Getriebezahnrades 013 in axialer Richtung von der
Gangwechselanfangsposition zu der Gangwechselendposition lang. Dies
ist einer der Faktoren, der eine Zunahme der Größe des Getriebes 01 in
axialer Richtung verursacht. Im Fall der Verkürzung des Bewegungshubs L0
in axialer Richtung ist die Breite des Arms 010, mit einer
Abschrägung 01
1 verkleinert,
so dass es schwierig wird, eine hinreichende Steifigkeit des Arms 010 des
durch die stiftartigen Vorsprünge 014 in
axiale Richtung gedrückten
Synchronrings 08 zu gewährleisten.
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Die Erfindung wurde in Anbetracht
dieser Umstände
gemacht und eine gemeinsame Aufgabe der Erfindungen nach Anspruch
1 und 2 ist es, in axialer Richtung eine Verkleinerung eines sich
ständig
in Eingriff befindenden Getriebes, das einen Synchronisiermechanismus
aufweist, zu realisieren und eine hohe Steifigkeit einer in einem
Synchronring ausgebildeten Synchronisierverzahnung zu erreichen.
Eine andere Aufgabe der Erfindung nach Anspruch 2 ist es, die Zunahme
der Größe eines
Synchronisiermechanismus in der radialen Richtung zu unterdrücken.
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Die Erfindung nach Anspruch 1 ist
auf ein sich in ständigem
Eingriff befindendes Getriebe gerichtet, umfassend:
ein erstes
einer ersten Drehwelle zugeordnetes, integral zusammen mit der ersten
Drehwelle drehendes Zahnrad;
ein zweites mit dem ersten Zahnrad
kämmendes Zahnrad,
welches drehbar einer zweiten Drehwelle zugeordnet ist;
und
einen Synchronisiermechanismus, wobei der Synchronisiermechanismus
aufweist:
eine der zweiten Drehwelle drehbar und in axialer Richtung
bewegbar zugeordnete Schaltvorrichtung
eine im zweiten Zahnrad
ausgebildet ringförmige Aussparung
und
einen in der Aussparung angeordneten Synchronring, der
bezüglich
des zweiten Zahnrads drehbar ist und der von der Schaltvorrichtung
zum Zeitpunkt des Gangwechsels gedrückt wird, um sich in axiale
Richtung zu bewegen, um so in Reibeingriff mit dem zweiten Zahnrad
zu kommen, wodurch eine Synchronisierung zwischen der Schaltvorrichtung
und dem zweiten Zahnrad erreicht wird, wobei in der Schaltvorrichtung
ausgebildet sind:
eine erste Verbindungsverzahnung, die in
einer Umfangswandfläche
der Aussparung ausgebildet ist,
eine erste Synchronisierverzahnung,
die in einer Umfangsfläche
des Synchronrings ausgebildet ist, eine Stellung einnehmen, bei
der sie sich in axialer Richtung wenigstens teilweise überdecken,
eine
zweite Verbindungsverzahnung, die mit der ersten Verbindungsverzahnung
in Eingriff bringbar ist,
eine zweite Synchronisierverzahnung,
die die erste Synchronisierverzahnung in die axiale Richtung drückt, um
den Synchronring und das zweite Zahnrad miteinander in Reibeingriff
zu bringen, und die mit der ersten Synchronisierverzahnung in Eingriff
bringbar ist, und zum Zeitpunkt des Gangwechsels die erste und zweite
Synchronisierverzahnung in Eingriff bringbar sind und danach die
erste und zweite Verbindungsverzahnung in Eingriff bringbar sind.
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Gemäß der Erfindung nach Anspruch
1 drückt
zum Zeitpunkt des Gangwechsels die zweite Synchronisierverzahnung
der Schaltvorrichtung die erste Synchronisierverzahnung des Synchronrings, der
Synchronring wird in der axialen Richtung bewegt und kommt in Reibeingriff
mit dem zweiten Zahnrad, wodurch eine Synchronisierung zwischen
der Schaltvorrichtung und dem zweiten Zahnrad erreicht wird. Nach
Beendigung der Synchronisierung greifen die erste und zweite Synchronisierverzahnung
ineinander, danach greifen die erste und zweite Verbindungsverzahnung
ineinander und der Gangwechselvorgang ist abgeschlossen. Als Ergebnis
wird die folgende Wirkung erzeugt. Insbesondere weisen die erste
Verbindungsverzahnung und die erste Synchronisierverzahnung den Überdeckungsteil
auf, in dem sie sich miteinander wenigstens teilweise in der axialen
Richtung überdecken.
Demzufolge wird die Bewegungsstrecke der Schaltvorrichtung bis zur
Beendigung des Gangwechselvorgangs kürzer, das heißt der Bewegungshub
ist kürzer,
da der Synchronring von der Schaltvorrichtung in die axiale Richtung bewegt
wird, der Synchronring und das zweite Zahnrad miteinander in Reibeingriff
kommen, um eine Synchronisierung zwischen der Schaltvorrichtung und
dem zweiten Zahnrad zu erreichen, und nach Beendigung der Synchronisierung
die erste und zweite Synchronisierverzahnung ineinander greifen und
schließlich
die erste und zweite Verbindungsverzahnung ineinander greifen. Es
wird möglich,
die Breite des zweiten Zahnrads, in dem die Aussparung ausgebildet
ist, in der axialen Richtung zu reduzieren und das zweite Zahnrad
und die Schaltvorrichtung so anzuordnen, dass sie in axialer Rich tung
näher beieinander
liegen. Somit kann die Größe des Getriebes in
der axialen Richtung reduziert werden. Zudem nimmt die von der zweiten
Synchronisierverzahnung gedrückte
erste Synchronisierverzahnung eine Stellung ein, bei der sie sich
mit der ersten Verbindungsverzahnung wenigstens teilweise in der
axialen Richtung überdeckt,
verglichen mit dem Fall, in dem die erste Synchronisierverzahnung
und die erste Verbindungsverzahnung angeordnet sind, ohne sich in
axialer Richtung zu überdecken.
Während
die Zunahme der Breite in der axialen Richtung der Aussparung, in der
der Synchronring angeordnet ist, vermieden wird und während die
Zunahme der Breite in der axialen Richtung des zweiten Zahnrads,
in dem die Aussparung ausgebildet wird, vermieden wird, kann die
Breite in der axialen Richtung der ersten Synchronisierverzahnung
vergrößert sein
und die Steifigkeit der ersten Synchronisierverzahnung gegenüber der
von der zweiten Synchronisierverzahnung ausgeübten Druckkraft erhöht sein.
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Gemäß der Erfindung nach Anspruch
2 ist in dem sich in ständigem
Eingriff befindenden Getriebe nach Anspruch 1 auf der der Schaltvorrichtung
abgewandten Seite des Synchronrings auf dessen Umfangsfläche ein
sich verjüngender
ringseitiger Bereich in der Axialrichtung der ersten Synchronverzahnung
ausgebildet und in einer Umfangsfläche der Aussparung ein sich
verjüngender
zahnradseitiger Bereich ausgebildet, der zum Zeitpunkt des Gangwechsels
in Reibeingriff mit dem sich verjüngenden ringseitigen Bereich
kommt.
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Gemäß der Erfindung nach Anspruch
2 wird zu der Wirkung der Erfindung des Anspruchs 1 zusätzlich folgende
Wirkung erzeugt. Insbesondere ist im Synchronring der sich verjüngende Bereich
an der von derjenigen Seite abgewandten Seite, an der die Schaltvorrichtung
angebracht ist, in der axialen Richtung der ersten Synchronisierverzahnung
vorgesehen. Somit wird verhindert, dass die erste Synchronisierverzahnung
und der sich verjüngende
Bereich parallel in der axialen Richtung vorgesehen sind, um den
Synchronisiermechanismus in der radialen Richtung zu vergrößern, so
dass der Synchronisiermechanismus in ei nem Getriebezahnrad, das
einen kleinen Durchmesser aufweist, zusammengebaut werden kann.
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In der Beschreibung bezeichnet "axiale Richtung" eine Richtung der
Rotationsachsenlinie einer Drehwelle eines sich in ständigem Eingriff
befindenden Getriebes und „radiale
Richtung" bezeichnet eine
radiale Richtung, wenn die Rotationsachsenlinie der Drehwelle als
Mittelpunkt benutzt wird.
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Die Erfindung wird nachfolgend unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
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1:
einen Querschnitt eines sich ständig in
Eingriff befindenden Getriebes für
ein Motorrad als eine Ausführungsform
der Erfindung.
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2:
eine vergrößerte Ansicht
des Hauptbereichs nach 1.
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3:
eine Ansicht eines ersten Zahnrads entlang der Linie III-III nach 2.
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4:
eine Ansicht eines Synchronrings und einer Indexierscheibe entlang
der Linie IV-IV
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5:
eine Ansicht eines Hauptbereichs in einer 4 ähnlichen
Weise, welche einen Zustand zeigt, in dem der Synchronring und die
Indexierscheibe in der Umdrehungsrichtung angeordnet sind.
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6:
eine Ansicht eines fünften
Zahnrades entlang der Linie VI-VI nach 2
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7:
einen Querschnitt entlang Linie R1-R1 in Umfangsrichtung nach 2, einen Querschnitt entlang
Linie R2-R2, und ein Diagramm zur Erklärung der Arbeitsweise eines
Synchronisiermechanismus eines Getriebes nach 1.
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8:
eine Ansicht eines Synchronrings entlang Linie VIII-VIII nach 1.
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9:
einen Querschnitt eines Hauptbereichs eines konventionellen, sich
ständig
in Eingriff befindenden Getriebes.
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10:
ein Diagramm zur Erklärung
der Arbeitsweise eines Synchronisiermechanismus des Getriebes nach 9.
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Eine Ausführungsform der Erfindung wird
im Folgenden in Bezug auf 1 bis 8 beschrieben.
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Mit Bezug auf 1 weist ein sich ständig in Eingriff befindendes
Getriebe T für
ein Motorrad, auf das die Erfindung angewendet wird, eine Hauptwelle 1,
eine Nebenwelle 2, einen Hauptgetriebezahnradsatz, der
für die
Hauptwelle 1 vorgesehen ist, und einen Nebengetriebezahnradsatz,
der für
die Nebenwelle 2 vorgesehen ist, auf. Die Kraft einer Kurbelwelle
eines an einem Motorrad montierten Verbrennungsmotors wird über einen
ersten Gangreduzierungsmechanismus und eine Getriebekupplung, die an
einem Ende (rechtes Ende in 1)
der Hauptwelle 1 angeordnet ist, auf die Hauptwelle 1 übertragen.
Von der Nebenwelle 2 wird die nach der Übertragung durch den Eingriff
zwischen dem Hauptgetriebezahnradsatz und dem Nebengetriebezahnradsatz
erhaltene Kraft über
einen zweiten Gangreduzierungsmechanismus mit einer Übersetzungskette 3,
die an dem anderen Ende der Nebenwelle 2 (linkes Ende in 1) vorgesehen ist, auf die
Hinterräder
als Antriebsräder übertragen.
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Der Hauptgetriebezahnradsatz wird
gemäß der Reihenfolge
von der Getriebekupplungsseite aus aus einem erstes Zahnrad M1,
einem fünften
Zahnrad M5, einem vierten Zahnrad M4, einem dritten Zahnrad M3,
einem sechsten Zahnrad M6 und einem zweiten Zahnrad M2 aufgebaut.
Andererseits ist der Nebengetriebezahnradsatz gemäß der Reihenfolge von
der Getriebekupplungsseite aus aus einem ersten Zahnrad C1, einem
fünften
Zahnrad C5, einem vierten Zahnrad C4, einem dritten Zahnrad C3,
einem sechsten Zahnrad C6 und einem zweiten Zahnrad C2 aufgebaut.
Solche Getriebezahnräder
kämmen
immer mit den entsprechenden Getriebezahnrädern des Hauptgetriebezahnradsatzes.
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Der Hauptgetriebezahnradsatz ist
für die Hauptwelle 1 wie
folgt vorgesehen. Das erste Zahnrad M1 ist integral mit der Hauptwelle 1 ausgebildet und
das fünfte
Zahnrad M5 ist über
einen Bund (collar) B1 drehbar an der Hauptwelle 1 befestigt.
Das vierte und dritte Zahnrad M4 und M3 sind integral ausgebildet,
um ein drittes/viertes Zahnrad aufzubauen, das mit der Hauptwelle 1 verzahnt
und so befestigt ist, dass es in axialer Richtung bewegbar und zusammen
mit der Hauptwelle 1 drehbar ist. In dem dritten/vierten
Zahnrad ist eine ringförmige
Eingriffsnut 4, in die eine Schaltgabel 8, die
hierin später
beschrieben wird, eingreift, zwischen dem vierten und dritten Zahnrad
M4 und M3 ausgebildet. Ferner ist das sechste Zahnrad M6 über einen
zu verzahnenden Bund (collar) B2 am Umfang der Hauptwelle 1 drehbar
befestigt und das zweite Zahnrad M2 ist mit der Hauptwelle 1 verzahnt
und so befestigt, dass es sich integral mit der Hauptwelle 1 dreht.
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Andererseits ist der Nebengetriebezahnradsatz
für die
Nebenwelle 2 folgendermaßen vorgesehen. Das erste Zahnrad
C1 ist an der Nebenwelle 2 über ein Nadellager 7 drehbar
befestigt. Das fünfte Zahnrad
C5 ist mit der Nebenwelle 2 verzahnt und so befestigt,
dass es in axialer Richtung bewegbar und mit der Nebenwelle 2 integral
drehbar ist. Das vierte und dritte Zahnrad C4 und C3 sind an der
Nebenwelle 2 über
Bunde (collars) B3 und B4, die jeweils mit der Nebenwelle 2 verzahnt
sind, drehbar befestigt. Das sechste Zahnrad C6 ist mit der Nebenwelle 2 verzahnt
und so befestigt, dass es in axialer Richtung verschiebbar und mit
der Nebenwelle 2 integral drehbar ist. Das zweite Zahnrad
C2 ist über
den Bund (collar) B5 am Umfang der Nebenwelle 2 drehbar
befestigt. Im fünften
und sechsten Zahnrad C5 und C6 sind jeweils ringförmige Eingriffsnuten 5 und 6 vorgesehen,
in die die Schaltgabeln 9 und 10 eingreifen. Ferner
sind jeweils in der axialen Richtung angrenzend zwischen dem ersten
und fünften
Zahnrad C1 und C5, zwischen dem zweiten und sechsten Zahnrad C2
und C6, zwischen dem dritten und sechsten Zahnrad C3 und C6, zwischen
dem vierten und fünften
Zahnrad C4 und C5, zwischen dem fünften und vierten Zahnrad M5
und M4 und zwischen dem sechsten und dritten Zahnrad M6 und M3,
Synchronisiermechanismen S1 bis S6 vorgesehen, die später beschrieben
werden.
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Die Schaltgabeln 8 bis 10,
die durch einen Schalthebel betätigt
werden, um in axialer Richtung bewegbar zu sein, werden jeweils
in die Eingriffsnuten 4 bis 6 des dritten/vierten
Zahnrads, des fünften Zahnrads
C5 und des sechsten Zahnrads C6 eingepasst. Die Synchronisiermechanismuen
S1 bis S6 in der Hauptwelle 1 und Nebenwelle 2 arbeiten
durch die axiale Bewegung der Schaltgabeln 8 bis 10.
Daher bilden das dritte/vierte Zahnrad, fünfte Zahnrad C5 und sechste
Zahnrad C6 eine Schaltvorrichtung.
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Mit Bezug hauptsächlich auf 2 wird der zwischen dem ersten und fünften Zahnrad
C1 und C5 angeordnete Synchronisiermechanismus S1 hier nachfolgend
beschrieben. Der Synchronisiermechanismus S1 umfasst eine im ersten
Zahnrad C 1 ausgebildete Aussparung 20, einen Synchronring 25,
der in der Aussparung 20 bezüglich des ersten Zahnrads C1
drehbar vorgesehen ist, das fünften
Zahnrad C5 als eine Schaltvorrichtung, eine Indexierscheibe 31 als
ein Synchronisierungspositionierungsglied und eine Synchronfeder 39 als
ein Zwischenglied für
die Übertragung
einer Druckkraft des fünften
Zahnrads C5 auf den Synchronring 25 in der axialen Richtung.
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Mit Bezug auch auf 3 ist die ringförmige Aussparung 20,
die mit der Nebenwelle 2 konzentrisch ist, in einer Stirnfläche des
ersten Zahnrads C1 in axialer Richtung zur Seite des fünften Zahnrads
C5 hin so ausgebildet, dass sie eine Öffnung 20a aufweist,
die in Richtung des fünften
Zahnrad C5 in axialer Richtung offen ist. In der Außenwandfläche der Aussparung 20 sind
ein sich verjüngender
Bereich 22, welcher eine nahe der Bodenfläche 21 in
axialer Richtung angeordnete und in der radialer Richtung von der
Bodenfläche 21 in
Richtung der Öffnung 20a nach
außen
geneigte konische Fläche
ist, und eine erste Verbindungsverzahnung 23, die in der
axialen Richtung näher
zur Öffnung 20a als
der sich verjüngende
Bereich 22 und die in radialer Richtung weiter außerhalb
als der sich verjüngende
Bereich 22 angeordnet ist, ausgebildet. Die erste Verbindungsverzahnung 23 weist
eine Anzahl von Zähnen 24 auf,
die mit dem ersten Zahnrad C1 auf der Bodenuflächenseite 21 und auf
der Außenseite
in radialer Richtung ausgerichtet sind. Eine Spitze 24a jedes
der Zähne 24a ist
in der axialen Richtung durch ein Paar von Abschrägungen 24b und 24c als
sich verjüngende
Fläche
ausgebildet, die in Umfangsrichtung gewandt sind, wie besonders
in 7 gezeigt.
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Bezieht man sich auch auf 4, sind auf der äußeren Umfangsfläche des
ringförmigen
Synchronrings 25, ein als eine konische Fläche sich
verjüngender
Bereich 26, der mit dem sich verjüngenden Bereich 22 zum
Zeitpunkt eines Synchronisiervorgangs in Reibeingriff kommt, und
eine erste Synchronisierverzahnung 27 ausgebildet. Bei
der ersten Synchronisierverzahnung 27 ist der sich verjüngende Bereich 26 auf
der von derjenigen Seite abgewandten Seite ausgebildet, auf der
das fünfte
Zahnrad C5 in der axialen Richtung ausgebildet ist. Die erste Synchronisierverzahnung 27 weist
eine Anzahl von Zähnen 28 auf,
die entlang des Synchronrings 25 an der Seite des sich
verjüngenden
Bereichs 26 in der axialen Richtung und auf der Innenseite
in der radialen Richtung angeordnet sind. Die Spitze 28a jedes Zahns 28 in
der axialen Richtung ist, wie besonders in 7 gezeigt, durch ein Paar von Abschrägungen 28b und 28c als
sich verjüngende
in Umfangsrichtung gewandte Flächen
ausgebildet. Ferner ist, wie in 2 gezeigt,
die erste Synchronisierverzahnung 27 in der radialen Richtung
auf der Innenseite der ersten Verbindungsverzahnung 23 in
einem Zustand angeordnet, in dem der Synchronring 25 in
der Aussparung 20 angeordnet ist. In axialer Richtung ist
die Position der Spitze 28a näher zum fünften Zahnrad C5 als die Spitze 24a der
ersten Verbindungsverzahnung 23. Die erste Synchronisierverzahnung 27 weist
einen Überdeckungsbereich
D1 auf, der sich teilweise mit der ersten Verbindungsverzahnung 23 überdeckt.
Die Breite der Überdeckungsbereichs
D1 wird unter Berücksichtigung
der Position in der axialen Richtung der Spitze 36a einer
zweiten später
zu beschreibenden Verbindungsverzahnung 35 passend gewählt, wenn
das Zahnrad M in einem Leerlauf-Zustand
und der Synchronisiermechanismus S1 in einer nicht-Betriebs Stellung
ist, (was auch eine Gangwechselanfangsposition ist).
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Andererseits sind in der inneren
Umfangsfläche
des Synchronrings 25 eine Mehrzahl von, zum Beispiel, drei
Kerben 29 als Eingriffsbereiche für die Positionierung in Umfangsrichtung
angeordnet, wobei jede Kerbe eine vorbestimmte Länge aufweist, die in der Umfangsrichtung
in gleichen Abständen
in Richtung der Stirnfläche
in der axialen Richtung in der Nähe
des fünften
Zahnrads C5 vorgesehen sind, sowie eine Mehrzahl von, zum Beispiel,
drei in gleichen Abständen
in der Umfangsrichtung angeordneten Haltebereiche 30, die
so angeordnet sind, dass sie zwischen den Kerben 29 liegen.
Jeder der Haltebereiche 30 steht in axialer Richtung vor
und weist in radialer Richtung eine Nut 30a in der äußeren Fläche auf
(siehe 21. Die Synchronfeder 39 wird
eingepasst und in der Nut 30a gehalten.
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Die Indexierscheibe 31 wird
mit der Nebenwelle 2 durch ein auf der inneren Umfangsfläche der Indexierscheibe 31 vorgesehenes
Keilprofil 31a verzahnt und dreht sich integral mit der
Nebenwelle 2. In der äußeren Umfangsfläche der
Indexierscheibe 31 sind Vorsprünge 32, die in die
Kerben 29 eingefügt werden,
als Eingriffsbereiche zur Positionierung in Umfangsrichtung in der
gleichen Anzahl wie die der Kerben 29 in Abständen in
der Umfangsrichtung entsprechend den Abständen der Kerben 29 in
Umfangsrichtung ausgebildet. In einem Zustand, in dem der Vorsprung 32 in
der Umfangsrichtung in der Mittelposition der Kerbe 29 angeordnet
ist, sind in Umfangsrichtung ein Spalt G1 und ein Spalt G2 zwischen
dem Ende des Vorsprungs 32 in Umfangsrichtung und dem Ende
der Kerbe 29 in Umfangsrichtung ausgebildet. Deswegen kann
sich der Synchronring 25 bezüglich der Indexierscheibe 32 innerhalb
des Bereichs der Spalte G1 und G2 drehen. Die Länge jedes der Spalte G1 und
G2 in der Umfangsrichtung ist so gewählt, dass die Abschrägung 28b (28c)
der ersten Synchronisierverzahnung 27 und die Abschrägung 38c (38b)
der zweiten Synchronisierverzahnung 37, die später beschrieben
wird, in einer Stellung sind, in der sie einander in axialer Richtung
zugewandt sind (siehe 7A),
zum Beispiel wie in 5 gezeigt,
in einem Zustand, in dem der Synchronring 25 sich bezüglich der
Indexierscheibe 31 in die Drehrichtung A1 (oder der Richtung
entgegengesetzt zur Drehrichtung A1) dreht und eines der Enden der
Kerbe 29 in der Umfangsrichtung (das andere Ende in der
Umfangsrichtung) in Kontakt mit einem der Enden des Vorsprungs 32 in
der Umfangsrichtung (dem anderen Ende in der Umfangsrichtung) ist. Die
Bewegung der Indexierscheibe 31 in axialer Richtung wird
von einem Sicherungsbügel 33 geprüft, wodurch
eine Bewegung des Synchronrings 25 in axialer Richtung
und ein Herauskommen aus der Aussparung 20 verhindert wird.
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Weiterhin bezugnehmend auf 6 werden in axialer Richtung
zur ersten Zahnradseite C1 in der Stirnfläche des fünften Zahnrads ringförmige Vorsprünge 34 konzentrisch
mit der Nebenwelle 2 ausgebildet. In der äußeren Umfangsfläche des
Vorsprungs 34 ist die zweite Verbindungsverzahnung 35 ausgebildet,
die mit der ersten Verbindungsverzahnung 23 in Eingriff
bringbar ist. Die zweite Verbindungsverzahnung 35 weist
eine Anzahl von Zähnen 36 auf,
die Basisbereiche der Zähne 36 sind
in radialer Richtung auf der Innenseite und entlang des fünften Zahnrads
C5 in axialer Richtung angeordnet und die Spitze 36a ist
in axialer Richtung von einem Paar von Abschrägungen 36b und 36c als
sich verjüngende
Seiten, die in die Umfangsrichtung gewandt sind, ausgebildet.
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Ferner ist in der inneren Umfangsfläche der Vorsprünge 34 eine
zweite Synchronisierverzahnung 37, die auf der Innenseite
näher in
der radialen Richtung als die zweite Verbindungsverzahnung 35 angeordnet
ist und die mit der ersten Synchronisierverzahnung 27 in
Eingriff bringbar ist, ausgebildet. Die zweite Synchronisierverzahnung 37 weist
eine Anzahl von Zähnen 38 auf.
Die Basisbereiche der Zähne 38 sind
in einer Linie entlang des fünften
Zahnrads C5 auf der Außenseite
in radialer Richtung und in axialer Richtung angeordnet und die
Spitze 38a ist in axialer Richtung von einem Paar von Abschrägung 38b und 38c als
sich verjüngende
Flächen,
die in Umfangsrichtung gewandt sind, ausgebildet. Ferner nimmt die Spitze 38a der
zweiten Synchronisierverzahnung 37 in axialer Richtung
die gleiche Position ein wie die Spitze 36a der zweiten
Ver bindungsverzahnung 35. Die zweite Synchronisierverzahnung 37 weist
einen Überdeckungsbereich
D2 auf, der sich teilweise mit der zweiten Verbindungsverzahnung 35 in
der axialen Richtung überdeckt.
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Von den Zähnen 38 der zweiten
Synchronisierverzahnung 37 weisen zwei Zähne 38e,
die die Position einnehmen, die der Außenseite jedes Vorsprungs 32 der
Indexierscheibe 31 in axialer Richtung entspricht, einen
Kontaktbereich 38f (siehe 2)
auf, der in einem Zustand, indem das fünfte Zahnrad C5 und die Indexierscheibe 31 zur
Nebenwelle 2 verzahnt sind, in Kontakt mit der Synchronfeder 39 kommt.
Wenn das fünfte
Zahnrad C5 durch die Schaltgabel 7 hin zum ersten Zahnrad
C1 bewegt wird, um den Synchronisierungsvorgang des Synchronisiermechanismus
S1 zu starten, drücken
die Zähne 38e die
Synchronfeder 39 in die axiale Richtung. Ferner drückt die
Synchronfeder 39 den Synchronring 25 so, dass
er in axiale Richtung bewegt wird. Durch die Bewegung des Synchronrings 25 kommen
beide sich verjüngende
Bereiche 22 und 26 in Reibeingriff miteinander.
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Ferner bezugnehmend auch auf 4 wird die Synchronfeder 39,
die durch das Wickeln eines aus Federstahl hergestellten Drahtes
in einer kreisförmigen
Ringform ausgebildet ist und die in radialer Richtung elastisch
verformbar ist, in radialer Richtung in einer Position gehalten,
in welcher der Kontaktbereich 38f jedes der Zähne 38e der
zweiten Synchronisierverzahnung 37 in Kontakt mit dem Haltebereich 30 des
Synchronrings 25 kommt sowie in axialer Richtung näher zum
fünften
Zahnrad C5 als die erste Synchronisierverzahnung 27.
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Mit Bezug auf 2 und 7 wird
die Arbeitsweise des Synchronisiermechanismus des Getriebes T in
Bezug auf einen Gangwechselvorgang zum ersten Gang zum Zeitpunkt
des Starts beschrieben. Es wird angenommen, dass die Drehrichtung
der Nebenwelle 2 eine in der Zeichnung durch den Pfeil
A2 angezeigte Richtung ist.
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Nachdem der Verbrennungsmotor gestartet wurde,
wird zuerst die Getriebekupplung mit dem Getriebe T verbunden, welches
sich in einem Leerlauf- Zustand befindet, um die Hauptwelle 1 zu
drehen, und das zusammen mit der Hauptwelle 1 drehende erste
Zahnrad C1, dreht sich bezüglich
der angehaltenen Nebenwelle 2. Zu diesem Zeitpunkt ist
der Synchronisiermechanismus S1 in einem in 2 gezeigten Zustand. Zwischen der ersten
und zweiten Synchronisierverzahnung 27 und 37 und
zwischen der ersten und zweiten Verbindungsverzahnung 23 und 35 sind
Spalte in der axialen Richtung ausgebildet, so dass die Verzahnungen
voneinander getrennt sind.
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Nachdem die Getriebekupplung ausgerückt ist,
wird der Schalthebel betätigt
und die Schaltgabel 9 bewegt das fünfte Zahnrad C5 in die Gangwechselvorgangsrichtung
E, wobei die Zähne 38e,
die die Kontaktbereiche 38f der zweiten Synchronisierverzahnung 37 des
fünften
Zahnrads C5 aufweisen, den Synchronring 25 über die
Synchronfeder 39 in Richtung des ersten Zahnrads C1 in
die Gangwechselvorgangsrichtung E drücken. Durch diesen Vorgang kommen
der sich verjüngende
Bereich 26 des Synchronrings 25 und der sich verjüngende Bereich 22 der
Aussparung 20 des ersten Zahnrads in Reibeingriff miteinander.
Aufgrund eines von den sich verjüngenden
Bereichen 22 und 26 erzeugten Reibungsdrehmoments
dreht sich der Synchronring 25 in die gleiche Richtung
wie das erste Zahnrad C1 und dreht sich bezüglich der Indexierscheibe 31 bis
der Vorsprung 32 in Kontakt mit einem der Enden der Kerbe 29 im
Bereich des Spaltes G2 kommt (siehe 4), wie
in 7A gezeigt. Das fünfte Zahnrad
C5 und der Synchronring 25 sind in der Umdrehungsrichtung A2
so positioniert, dass die Abschrägung 38c in
der Umdrehungsrichtung A2 als ein hinterer Bereich jedes der Zähne 38 der
zweiten Synchronisierverzahnung 37 und die Abschrägung 28b in
der Umdrehungsrichtung A2 als ein vorderer Bereich des entsprechenden
Zahnes 28 in der ersten Synchronisierverzahnung 27 einander
in axialer Richtung zugewandt sind.
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Wenn das fünfte Zahnrad C5 durch die Schaltgabel 9 weiter
in die Gangwechselvorgangsrichtung E bewegt wird, steigt die' Reibungskraft zwischen
den sich verjüngenden
Bereichen 22 und 26 allmählich an und die Abschrägung 38c jeder
der Zähne 38 der
zweiten Synchronisierverzahnung 37 nimmt eine Stellung
ein, so dass sie in Kontakt mit der Abschrägung 28b jedes der
Zähne 28 der
ersten Synchronisierverzahnung 27 kommt (siehe 7B). Zu diesem Zeitpunkt
wird die Synchronfeder 39 durch den erhöhten Kontaktbereich 38f einwärts in die
radiale Richtung gewickelt und drückt den Synchronring 25 durch
weitere Bewegung des fünften
Zahnrads C5 in die Gangwechselvorgangsrichtung E nicht in axiale
Richtung.
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Wenn ein Versuch gemacht wird, das
fünfte Zahnrad
C5 weiter über
die Abschrägung 28b und 38c,
die in Kontakt miteinander sind, in die Gangwechselvorgangsrichtung
E zu bewegen, drückt
der sich verjüngende
Bereich 26 den sich verjüngenden Bereich 22 stärker. Demzufolge
wirkt ein großes
Reibungsdrehmoment zwischen den sich verjüngenden Bereichen und eine
weitere Bewegung des fünften Zahnrads
C5 in die Gangwechselvorgangsrichtung E wird durch eine Gegenkraft
von der Abschrägung 28b des
Synchronrings 25 gebremst. In diesem Zustand wird die Geschwindigkeit
des ersten Zahnrads C1 verlangsamt und die Synchronisierung zwischen dem
fünften
Zahnrad C5 und dem ersten Zahnrad C1 ist erreicht. Da sich dieser
Fall auf den Gangwechselvorgang zum Zeitpunkt des Starts eines Motorrades bezieht,
ist das fünfte
Zahnrad C5 in einem angehaltenen Zustand.
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Nach Beendigung der Synchronisierung
des fünften
Zahnrads C5 und des ersten Zahnrads C1 (in diesem Fall ist das erste
Zahnrad C1 in einer dem fünften
Zahnrad C5 ähnlichen
Weise angehalten) wird kein Reibungsdrehmoment zwischen den sich verjüngenden
Bereichen 22 und 26 erzeugt, so dass das Übertragungsdrehmoment,
das auf dem Reibungsdrehmoment zwischen den Abschrägungen 28b und 38c basiert,
nicht vorhanden ist. Demzufolge wird dann, wenn die Zähne 28 des
fünften
Zahnrads C5 die Zähne 28 der
ersten Synchronisierverzahnung 27 durch die Betätigung des
Schalthebels geeignet drücken,
das fünfte
Zahnrad, während
der Synchronring 25 sich bezüglich des fünften Zahnrad C5 dreht, bis
ein Spalt G2 ausgebildet ist (siehe 4),
in die Gangwechselvorgangsrichtung E bewegt, die Zähne 38 der
zweiten Synchronisierverzahnung 37 beginnen in die Zähne 28 der
ersten Synchronisierverzahnung 27 einzugreifen und die
erste und zweite Synchronisierverzahnung 27 und 37 greifen
ineinander.
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Wenn, wie in 7C gezeigt, das fünfte Zahnrad C5 in einem Zustand
weiter in die Gangwechselvorgangsrichtung E bewegt wird, in dem
die erste und zweite Synchronisierverzahnung 27 und 37 in
Eingriff stehen, kommen die Abschrägung 24b und 36c der
ersten und zweiten Verbindungsverzahnung 23 und 35 in
Kontakt miteinander. Wenn das fünfte Zahnrad
C5 weiter in die Gangwechselvorgangsrichtung E bewegt wird, tritt
eine relative Drehung zwischen dem fünften Zahnrad C5 und dem ersten Zahnrad
C1 ein (zu dem Zeitpunkt des Starts dreht sich das erste Zahnrad
C1, da das fünfte
Zahnrad C5 angehalten ist), die erste und zweite Verbindungsverzahnung 23 und 35 greifen
ineinander und der Gangwechsel zum ersten Gang ist abgeschlossen
(siehe 7D). Demzufolge
ist der axiale Bewegungshub L des fünften Zahnrads C5 von der Gangwechselanfangsposition
zur Gangwechselendposition kürzer als
im Fall, in dem sich die erste Synchronisierverzahnung 27 und
die erste Verbindungsverzahnung 23 nicht miteinander in
axialer Richtung überdecken.
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Danach wird die Übersetzungskupplung eingekuppelt
und das Motorrad fährt
im ersten Gang. Im Fall des Abbrechens des Fahrens im ersten Gang reicht
es, den Schalthebel zu betätigen,
um das fünfte
Zahnrad C5 durch die Schaltgabel 9 in die Richtung entgegengesetzt
zur Gangwechselvorgangsrichtung E zu bewegen, um auf diese Weise
die erste und zweite Verbindungsverzahnung 23 und 35 und die
erste und zweite Synchronisierverzahnung 27 und 37 außer Eingriff
zu bringen.
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Ferner weist jeder Synchronisiermechanismus
S2 bis S4 dem Synchronisiermechanismus S1 ähnliche Komponenten auf. Demzufolge
wird der Gangwechsel zum zweiten, dritten und vierten Gang durch
Betätigung
der Synchronisiermechanismen S2 bis S4 in einer dem Synchronisiermechanismus
S1 ähnlichen
Weise durchgeführt,
indem das fünfte Zahnrad
C5 und sechste Zahnrad C6 als Schaltvorrichtung benutzt werden,
welche von den Schaltgabeln 9 und 10 bewegt werden.
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Die Indexierscheibe 31 ist
nicht für
jeden der Synchronisiermechanismen S5 und S6 vorgesehen. Wie in 8 gezeigt, sind in der Umfangsrichtung Spalte
G3 und G4, die mit den Spalten G1 und G2 des Synchronisiermechanismus
S1 entsprechen, zwischen einer in der Hauptwelle 1 ausgebildeten Verzahnung 1a und
einer Verzahnung 45a eines Synchronrings 45 ausgebildet.
Mit Hilfe der Spalte G3 und G4 wird zum Zeitpunkt des Starts der
Synchronisierung die Positionierung in der Umdrehungsrichtung hergestellt.
Zum Zeitpunkt des Gangwechsels zum fünften Gang, siehe 1, wird das dritte/vierte Zahnrad
von der Schaltgabel 8 in die Gangwechselvorgangsrichtung
(nach rechts in 1) bewegt
und eine Synchronfeder 46 drückt den Synchronring 45. Demzufolge
kommt der sich verjüngende
Bereich des Synchronrings 45 und der sich verjüngende Bereich
einer im fünften
Zahnrad M5 ausgebildeten Aussparung 47 in Reibeingriff
miteinander. Zum Start der Synchronisierung sind die erste und zweite
Synchronisierverzahnung 48 und 49 in der Umdrehungsrichtung
angeordnet. Danach greifen die erste und zweite Synchronisierverzahnung 48 und 49 ineinander,
weiterhin greifen die erste und zweite Verbindungsverzahnung 50 und 51 ineinander
und der Gangwechselvorgang ist abgeschlossen. Zum Zeitpunkt des
Gangwechsels zum sechsten Gang wird das dritte/vierte Zahnrad von
der Schaltgabel 8 in die Gangwechselvorgangsrichtung bewegt
(nach links in 1), so
dass eine Synchronfeder 53 einen Synchronring 52 drückt. Demzufolge
kommen der sich verjüngende
Bereich des Synchronrings 52 und der sich verjüngende Bereich
einer im sechsten Zahnrad M6 ausgebildeten Aussparung 54 in
Reibeingriff miteinander, wodurch eine Positionierung zum Start
der Synchronisierung durchgeführt
wird. Die erste und zweite Synchronisierverzahnung 55 und 56 greifen ineinander,
weiterhin greifen erste und zweite Verbindungsverzahnung 57 und 58 ineinander
und der Gangwechselvorgang ist abgeschlossen.
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Die Funktionsweise und die Wirkung
der wie oben erwähnten
aufgebauten Ausführungsform
wird jetzt beschrieben. Obwohl hauptsächlich der Synchronisiermechanismus
S1 beschrieben wird, sind die anderen Synchronisiermechanismen S2
bis S6 dem Synchronisiermechanismus S1 ähnlich.
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Zum Zeitpunkt des Gangwechsels bewegt das
fünfte
Zahnrad C5, das auch als Schaltvorrichtung dient, den Synchronring 25 so über die
Synchronfeder 39 in die axiale Richtung, dass zuerst der Synchronring 25 und
das erste Zahnrad C1 in den sich verjüngenden Bereichen 26 und 22 miteinander in
Reibeingriff kommen, die Positionierung zwischen dem fünften Zahnrad
C5 und dem Synchronring 25 der Nebenwelle 2 in
der Umdrehungsrichtung erreicht wird und der Synchronisiervorgang
gestartet wird. Anschließend
kommt die Abschrägung
der zweiten Synchronisierverzahnung 37 in Kontakt mit der
Abschrägung
der ersten Synchronisierverzahnung 27, um dadurch den Synchronring 25 zu
drücken.
Demzufolge wird ein großes
Reibungsdrehmoment durch den Reibeingriff zwischen den sich verjüngenden
Bereichen 22 und 26 erzeugt und das fünfte Zahnrad
C5 und das erste Zahnrad C1 werden miteinander synchronisiert. Nach
Erreichung der Synchronisierung zwischen dem fünften Zahnrad C5 und dem ersten
Zahnrad C1 greifen die erste und zweite Synchronisierverzahnung 27 und 37 ineinander.
Danach greifen die erste und zweite Verbindungsverzahnung 23 und 35 ineinander
und der Gangwechselvorgang ist abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt
weisen die erste Verbindungsverzahnung 23 und die erste
Synchronisierverzahnung 27 den Überdeckungsbereich D1 in der
axiale Richtung auf. Demzufolge wird die Bewegungsstrecke der Schaltvorrichtung
vom Gangwechselanfang bis zum Gangwechselende, das heißt der Bewegungshub
L, kürzer.
Es wird möglich,
die Breite des ersten Zahnrads C1, in dem die Aussparung
20 ausgebildet
ist, in der axialen Richtung zu reduzieren und das erste Zahnrad
C1 und das fünfte
Zahnrad C5 so anzuordnen, dass sie in axialer Richtung einander
näher beieinander
liegen. Somit kann die Größe des Getriebes
T in der axialen Richtung reduziert werden.
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Zudem kommen die Abschrägungen der
ersten und zweiten Synchronisierverzahnung 27 und 37 in
Kontakt miteinander und die erste Synchronisierverzahnung 27,
die von der zweiten Synchronisierverzahnung 37 gedrückt wird,
nimmt eine Position ein, in der sie sich teilweise mit der ersten
Verbindungsverzahnung 23 in der axiale Richtung überdeckt.
Deswegen kann im Vergleich zu dem Fall, in dem die erste Synchronisierverzahnung 27 und
die erste Verbindungsverzahnung 23 angeordnet sind, ohne
sich in der axialen Richtung zu überdecken,
unter Vermeidung der Zunahme der Breite in der axialen Richtung
der Aussparung 20, in der der Synchronring 25 angeordnet
ist und unter Vermeidung der Zunahme der Breite in der axialen Richtung
des ersten Zahnrads C1, in der die Aussparung 20 ausgebildet
ist, die Breite der ersten Synchronisierverzahnung 27 in
der axialen Richtung vergrößert und die
Steifigkeit der ersten Synchronisierverzahnung 27 gegen
die von der zweiten Synchronisierverzahnung 37 des fünften Zahnrads
C5 ausgeübten
Druckkraft erhöht
werden.
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Im Synchronring 25 ist der
sich verjüngende Bereich 26 an
der von derjenigen Seite abgewandten Seite vorgesehen, an der das
fünfte
Zahnrad C5 in axialer Richtung der ersten Synchronisierverzahnung 27 angeordnet
ist, so dass verhindert wird, dass die erste Synchronisierverzahnung 27 und
der sich verjüngende
Bereich 26 parallel in der axialen Richtung vorgesehen
sind und dass die Größe des Synchronisiermechanismus
S1 in der radialen Richtung vergrößert ist. Somit kann der Synchronisiermechanismus auch
in einem Getriebezahnrad zusammengebaut werden, das einen kleinen
Durchmesser, so wie das dritte Zahnrad und das vierte Zahnrad der
Hauptwelle 1 und der Nebenwelle 2, aufweist.
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Die Zähne 28 der ersten
Synchronisierverzahnung 27 sind so ausgebildet, dass sie
entlang des Synchronrings 25 in der axialen Richtung und
auf der Innenseite in der radialen Richtung und insbesondere entlang
des Synchronrings 25 in der axialen Richtung ausgerichtet
sind. Demzufolge kann dann, wenn das fünfte Zahnrad C5 weiter in die
Gangwechselvorgangsrichtung bewegt wird, damit der sich verjüngende Bereich 26 den
sich verjüngenden
Bereich 22 stärker
drückt,
in einem Zustand, in dem die Abschrägung der zweiten Synchronisierverzahnung 37 in Kontakt
mit der Abschrägung
der ersten Synchronisierverzahnung 27 ist, Steifigkeit
und Festigkeit gewährleistet
werden, die ausreichend ist, die in axialer Richtung von der zweiten
Synchronisierverzahnung 37 auf die erste Synchronisierverzahnung 27 wirkende
Druckkraft aufzunehmen.
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Ferner ist in den Synchronisiermechanismen S5
und S6 durch das Benutzen der Spalte G3 und G4, die zwischen der
in der Hauptwelle 1 ausgebildeten Verzahnung 1A und
der Verzahnung der Synchronringe 45 und 52 ausgebildet
sind, die Positionierung in der Umdrehungsrichtung am Anfang des Synchronisiermechanismus
zwischen dem dritten/vierten Zahnrad und den Synchronringen 45 und 52 durchgeführt. Demzufolge
wird die Indexierscheibe unnötig,
die Anzahl von Teilen ist reduziert und die Struktur des Synchronisiermechanismus
ist vereinfacht.
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Durch Modifikation der Anordnung
eines Teils der vorangehenden Ausführungsform erhaltene Ausführungsformen
werden hierin mit Bezug auf die veränderten Anordnungen beschrieben.
In der vorangehenden Ausführungsform
werden die erste und zweite Synchronisierverzahnung und die erste
und zweite Verbindungsverzahnung auf dem ganzen Umfang im ersten
bis zum sechsten Zahnrad M1 bis M6 und C1 bis C6 und im Synchronring
ausgebildet. Alternativ könnte
eine Verzahnung, die in Umfangsrichtung teilweise ausgebildet ist,
eingesetzt werden.
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Obwohl die erste und zweite Synchronisierverzahnung
in der radialen Richtung der Innenseite der ersten und zweiten Verbindungsverzahnung
in der vorangehenden Ausführungsform
angeordnet sind, könnte
die erste und zweite Synchronisierverzahnung in der radialen Richtung
an der Außenseite der
ersten und zweiten Verbindungsverzahnung angeordnet sein. Obwohl
der sich verjüngende
Bereich in der äußeren Umfangsfläche des
Synchronrings ausgebildet ist, könnte
er auf der inneren Umfangsfläche
vorgesehen sein. In diesem Fall ist ein sich verjüngender
Bereich, der der inneren Umfangswandfläche der Aussparung 20 entspricht,
vorgesehen.
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Obwohl die Spitze 28a der
ersten Synchronisierverzahnung 27 bei der Gangwechselstartposition in
der vorhergehenden Ausführungsform
in axialer Richtung näher
zum fünften
Zahnrad C5 (Schaltvorrichtung) (linker Teil in 2) als die Spitze 24a der ersten
Verbindungsverzahnung 23 positioniert ist, könnten die
Spitzen 28a und 24a die gleiche Position in axialer
Richtung einnehmen und die erste Verbindungsverzahnung 23 und
die erste Synchronisierverzahnung 27 könnten so angeordnet sein, dass
sie sich miteinander als Ganzes in axialer Richtung überdecken.
In diesem Fall ist die Spitze 38a der zweiten Synchronisierverzahnung 37 so
angeordnet, dass sie in axialer Richtung näher zum ersten Zahnrad C1 als die
Spitze 36a der zweiten Verbindungsverzahnung 35 angeordnet
ist (rechter Teil in 2).