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DE10227125A1 - Stützscheibe für eine Stützscheibenlagerung von Offenend-Spinnrotoren - Google Patents

Stützscheibe für eine Stützscheibenlagerung von Offenend-Spinnrotoren

Info

Publication number
DE10227125A1
DE10227125A1 DE2002127125 DE10227125A DE10227125A1 DE 10227125 A1 DE10227125 A1 DE 10227125A1 DE 2002127125 DE2002127125 DE 2002127125 DE 10227125 A DE10227125 A DE 10227125A DE 10227125 A1 DE10227125 A1 DE 10227125A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
permanent magnet
open
blind hole
holding element
speed measurement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002127125
Other languages
English (en)
Inventor
Mathias Burchert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilhelm Stahlecker GmbH
Original Assignee
Wilhelm Stahlecker GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Stahlecker GmbH filed Critical Wilhelm Stahlecker GmbH
Priority to DE2002127125 priority Critical patent/DE10227125A1/de
Publication of DE10227125A1 publication Critical patent/DE10227125A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/32Counting, measuring, recording or registering devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/04Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface
    • D01H4/08Rotor spinning, i.e. the running surface being provided by a rotor
    • D01H4/12Rotor bearings; Arrangements for driving or stopping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Abstract

Eine Stützscheibe für eine Stützscheibenlagerung von Offenend-Spinnrotoren enthält einen scheibenartigen Grundkörper mit wenigstens einer stirnseitigen Sackbohrung, in welche ein Permanentmagnet eingesetzt ist. Der Permanentmagnet ist mittels eines in die Sackbohrung eingepassten nicht ferromagnetischen Halteelementes fixiert. Dieses Halteelement ist vorzugsweise als die Sackbohrung verschließender Stopfen ausgebildet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Stützscheibe für eine Stützscheibenlagerung von Offenend- Spinnrotoren, mit einem nicht ferromagnetischen scheibenartigen Grundkörper mit wenigstens einer im Abstand von der Achse der Stützscheibe angeordneten stirnseitigen Sackbohrung, in welche - zur berührungslosen Drehzahlmessung bei Betrieb - ein zylinderförmiger Permanentmagnet eingesetzt ist.
  • Eine Stützscheibe dieser Art ist durch die DE 43 13 753 A1 Stand der Technik. Bei einer Ausführung nach dieser Druckschrift sind zwei Permanentmagnete vorgesehen, die als Stifte ausgebildet und, an den Stirnseiten bündig, in entsprechende Bohrungen fest eingepasst sind. Bei einer anderen Ausführung sind die Permanentmagnete als tablettenartige Signalgeber in zwei Sackbohrungen bündig eingepasst.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, den wenigstens einen zylinderförmigen Permanentmagneten in der ihm zugeordneten stirnseitigen Sackbohrung sicher zu befestigen.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Permanentmagnet mittels eines in die Sackbohrung eingepassten nicht ferromagnetischen Halteelementes fixiert ist.
  • Ein solches Halteelement ist vorteilhaft als die Sackbohrung verschließender Stopfen ausgebildet, wodurch die Stützscheibe eine strömungsgünstige geschlossene Front aufweist. Dieser Stopfen kann mit einer zylindrischen Außenfläche in die Sackbohrung eingepresst sein und seinerseits eine auf den Permanentmagneten aufschiebbare Aufnahmebohrung aufweisen. Zweckmäßig liegt dabei das Haltelement mit einer axialen Anschlagfläche an einer Stirnseite des Permanentmagneten an.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Ansicht auf eine Stützscheibenlagerung von Offenend-Spinnrotoren, von der Bedienungsseite des Spinnaggregates her gesehen,
  • Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1,
  • Fig. 3 in stark vergrößerter Darstellung einen Axialschnitt durch eine erfindungsgemäße Stützscheibe,
  • Fig. 4 in noch weiter vergrößerter Darstellung einen in die Stützscheibe der Fig. 4 eingesetzten Permanentmagneten.
  • Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Stützscheibenlagerung 1 für einen Offenend-Spinnrotor 2 ist Bestandteil eines Offenend-Spinnaggregates. Die Stützscheibenlagerung 1 enthält insgesamt vier Stützscheiben 3, von denen jeweils zwei auf einer gemeinsamen Welle 4 gelagert sind. Die Wellen 4 sind mittels Wälzlagern 5 in nicht dargestellten Lagergehäusen gelagert. Die Stützscheiben 3 sind paarweise so angeordnet, dass hierdurch zwei Keilspalte 6 gebildet werden, in denen der Schaft 7 des Offenend-Spinnrotors 2 in radialer Richtung gelagert ist. Der Schaft 7 trägt an seinem der Bedienungsseite des Spinnaggregates zugewandten Ende einen Rotorteller 8, in dessen Innerem in bekannter Weise die Garnbildung stattfindet.
  • Der Schaft 7 wird mittels eines Tangentialriemens 9 angetrieben, der zwischen den Stützscheibenpaaren gegen den Schaft 7 anläuft und gleichzeitig den Schaft 7 in den Keilspalten 6 hält. Der Tangentialriemen 9 ist mittels einer Andrückrolle 10 in der Nähe des Schaftes 7 belastet. Die Andrückrolle 10 ist um eine Achse 11 frei drehbar in einem mit einer Belastungsfeder 12 belasteten Schwenkarm 13 gelagert, der um eine quer zu dem Tangentialriemen 9 verlaufende Schwenkachse 14 verschwenkbar ist.
  • Die Wellen 4 der Stützscheibenpaare sind in bekannter Weise um einen geringen Winkel derart windschief zueinander ausgerichtet, dass in Verbindung mit der Laufrichtung A des Tangentialriemens 9 durch das Abrollen des Schaftes 7 auf den entsprechend den Pfeilrichtungen B und C sich drehenden Stützscheiben 3 ein Axialschub in Richtung des Pfeils D erzeugt wird, der den Schaft 7 mit seinem freien Ende in Richtung zu einem Spurlager 15 belastet. Das Spurlager 15 enthält eine von Maschinenschwingungen ständig zu Vibrationen erregte Kugel 16, die auf der dem Schaft 7 gegenüberliegenden Seite mittels eines Widerlagers 17 gehalten ist, das in einem Gehäuseteil 18 einstellbar angeordnet ist.
  • Die Stützscheiben 3 bestehen jeweils aus einem scheibenartigen Grundkörper 19 sowie einem damit verbundenen reifenartigen Laufbelag 20, dessen Umfangsfläche 21 die Lauffläche für den Schaft 7 des Offenend-Spinnrotors 2 bildet. Der Grundkörper 19 besteht zweckmäßigerweise aus nicht ferromagnetischem Material, beispielsweise aus Kunststoff oder einer Aluminiumlegierung, der Laufbelag 20 aus einem geeigneten dämpfungsfähigen Kunststoff.
  • Es ist bekannt, dass die bei Betrieb ersponnenen Garne durch irgendwelche Ursachen bisweilen brechen. In einem solchen Falle muss ein bereits ersponnenes Garnende wieder angesponnen, d. h. mit den dem Inneren des Rotortellers 8 zugeführten Fasern gebunden werden. Dies geschieht bei vielen praktischen Maschinen beim Hochlaufen des zuvor gebremsten Offenend-Spinnrotors 2. Dabei ist es wichtig, zu bestimmten Augenblicken des Anspinnens zu wissen, welche momentane Drehzahl der Offenend-Spinnrotor 2 gerade hat. Dies geschieht in der Praxis durch berührungsloses Messen der momentanen Drehzahl einer Stützscheibe 3, was indirekt Auskunft über die momentane Drehzahl des auf den Stützscheibenpaaren gelagerten Schaftes 7 des Offenend-Spinnrotors 2 gibt.
  • Zur berührungslosen Drehzahlmessung ist eine der der Bedienungsseite des Spinnaggregates zugewandten Stützscheiben 3 an ihrer vorderen Stirnseite 22 in besonderer Ausweise ausgebildet. Diese Stützscheibe 3 weist wenigstens einen Permanentmagneten 23 auf, auf den nachfolgend noch genauer eingegangen wird.
  • Der den wenigstens einen Permanentmagneten 23 aufweisen Stützscheibe 3 ist im Wartungsfalle eine Sensoreinrichtung 24 eines nicht dargestellten verfahrbaren Wartungsgerätes zustellbar. Das Wartungsgerät ist in bekannter Weise längs der Spinnaggregate der Offenend-Spinnmaschine verfahrbar. Die Sensoreinrichtung 24 kann die Stirnseite 22 der den wenigstens einen Permanentmagneten 23 enthaltenden Stützscheibe 3 berührungslos abtasten und ist über eine elektrische Leitung 25 mit einer Auswerteeinrichtung 26 des Wartungsgerätes verbunden. Diese Auswerteeinrichtung 26 ist ihrerseits in nicht dargestellter Weise beispielsweise mit Steuermotoren des Wartungsgerätes verbunden. Auf diese Weise lässt sich während des Hochlaufens eines Offenend-Spinnrotors 2 von seiner gebremsten Position bis zu seiner Betriebsdrehzahl ein Anspinnvorgang durchführen.
  • In Fig. 3 ist in stark vergrößerter Darstellung ein Axialschnitt durch eine erfindungsgemäße Stützscheibe 3 gezeichnet. Man erkennt den scheibenartigen Grundkörper 19 mit seinem reifenartigen Laufbelag 20, der eine Umfangsfläche 21 für den Schaft 7 des Offenend-Spinnrotors 2 aufweist. Man erkennt ferner die der Bedienungsseite zugewandte Stirnseite 22, an welcher zur berührungslosen Drehzahlmessung wenigstens ein zylinderförmiger, vorzugsweise stiftartiger Permanentmagnet 23 angebracht ist.
  • Der Laufbelag 20 ist am Grundkörper 19 mit einer geeigneten Verankerung 27 befestigt.
  • Wie aus der vergrößerten Fig. 3 und der noch mehr vergrößert dargestellten Fig. 4 ersichtlich ist, weist die Stirnseite 22 der hier in Betracht kommenden Stützscheibe 3 wenigstens eine, vorzugsweise zwei stirnseitige Sackbohrungen 29 auf, die gegenüber der Achse 28 der Stützscheibe 3 in einem geeigneten Abstand angeordnet sind. In die beiden Sackbohrungen 29 ist jeweils ein zylinderförmiger, stiftartiger Permanentmagnet 23 eingesetzt und mittels eines nicht ferromagnetischen Halteelementes 30 fixiert.
  • Das beispielsweise aus einem geeigneten Kunststoff bestehende Halteelement 30 liegt mit einer axialen Anschlagfläche 31 an einer Stirnseite 32 des zugeordneten Permanentmagneten 23 an. Mit einer zylindrischen Außenfläche 33 ist das Halteelement 30 in die Sackbohrung 29 fest eingepresst. Das Halteelement 30 weist seinerseits eine auf den Permanentmagneten 23 aufschiebbare Aufnahmebohrung 34 auf.
  • Vorteilhaft ist das Halteelement 30 als die Sackbohrung 29 verschließender Stopfen 35 mit einer der Bedienungsseite zugewandten geschlossenen Stirnseite ausgebildet.

Claims (5)

1. Stützscheibe für eine Stützscheibenlagerung von Offenend-Spinnrotoren, mit einem nicht ferromagnetischen scheibenartigen Grundkörper mit wenigstens einer im Abstand von der Achse der Stützscheibe angeordneten stirnseitigen Sackbohrung, in welche - zur berührungslosen Drehzahlmessung bei Betrieb - ein zylinderförmiger Permanentmagnet eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (23) mittels eines in die Sackbohrung (29) eingepassten, nicht ferromagnetischen Halteelementes (30) fixiert ist.
2. Stützscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (30) mit einer axialen Anschlagfläche (31) an einer Stirnseite (32) des Permanentmagneten (23) anliegt.
3. Stützscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (30) mit einer zylindrischen Außenfläche (33) in die Sackbohrung (29) eingepresst ist.
4. Stützscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (30) eine auf den Permanentmagneten (23) aufschiebbare Aufnahmebohrung (34) aufweist.
5. Stützscheibe nach einem der Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (30) als die Sackbohrung (29) verschließender Stopfen (35) ausgebildet ist.
DE2002127125 2002-06-12 2002-06-12 Stützscheibe für eine Stützscheibenlagerung von Offenend-Spinnrotoren Withdrawn DE10227125A1 (de)

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