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Verbindungselement für eine mechanische sowie
elektrisch leitende Verbindung
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Die Erfindung bezieht sich auf ein
Verbindungselement für
eine mechanische sowie elektrisch leitende Verbindung mit einem
elektrischen Leiter, welcher in seiner äußeren Kontur eine Ausnehmung aufweist,
in die zumindest ein Spreizelement des Verbindungselementes einführbar ist.
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Ein derartiges Verbindungselement
ist beispielsweise aus der US-Patentschrift
US 2,589,328 bekannt. Bei der bekannten
Anordnung sind zwei langgestreckte elektrische Leiter stirnseitig
miteinander gekoppelt. Aufgrund ihrer Ausgestaltung als Rohr weisen
die beiden Leiter jeweils an ihren Stirnseiten eine Ausnehmung auf.
In diese Ausnehmungen sind Spreizelemente eines Verbindungselementes
einführbar.
Das Verbindungselement weist im Wesentlichen eine rotationssymmetrische
Gestalt auf und ist an die Durchmesser der rohrförmigen Leiter angepasst. Das
Verbindungselement ist hohlzylinderförmig gestaltet, wobei der Innendurchmesser über die gesamte
Länge konstant
ist und sich der Außendurchmesser
des Verbindungselementes ausgehend von einem zentralen Abschnitt
zu den beiden Enden stufenweise vergrößert. Das Verbindungselement weist
längs seiner
Rotationsachse einen die Hohlzylinderwand vollständig durchbrechenden Schlitz
auf. Durch diesen Schlitz ist an den Enden des Verbindungselementes
jeweils ein Spreizelement gebildet, welche elastisch verformbar
sind. Die endseitigen Spreizelemente sind jeweils in die Rohröffnungen
der beiden elektrischen Leiter einsteckbar. Während des Einsteckens werden
die Spreizelemente elastisch verformt und ge währleisten eine mechanische
sowie elektrisch leitende Verbindung der beiden elektrischen Leiter.
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Eine elastische Verformung der Spreizelemente
begrenzt die mechanische Belastung derartiger Verbindungen. Es ist
nur in sehr aufwendiger Weise möglich,
die geforderte mechanische Stabilität derartiger Verbindungen dauerhaft
zu gewährleisten. Weiterhin
sind derartige Verbindungen gegenüber Schwingungen nur unzureichend
gesichert. So ist es beispielsweise möglich, dass sich ein elektrischer Leiter
von einem der Spreizelemente aufgrund von Schwingungen löst.
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Der vorliegenden Erfindung liegt
die Aufgabe zugrunde, ein Verbindungselement der eingangs genannten
Art so auszubilden, dass bei einer einfachen Montage eine mechanisch
sowie elektrisch zuverlässige
Verbindung mit einem elektrischen Leiter ermöglicht wird.
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Die Aufgabe wird bei einem Verbindungselement
der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
das zumindest eine Spreizelement zur Verspannung in der Ausnehmung
mittels eines Bedienelementes betätigbar ist.
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Durch ein gezieltes Verspannen eines
Spreizelementes mittels eines Bedienelementes ist es möglich, die
erwünschte
Anpresskraft des Spreizelementes gegen die Ausnehmungswandungen
gezielt einzustellen. Die zum Verspannen vorgesehenen Bedienelemente
können
beispielsweise Gewindebolzen, Schrauben, Muttern, geeignete Getriebeanordnungen
oder auch Werkzeuge sein. Bei einer geeigneten Wahl der Bedienelemente
ist das Verbindungselement wiederholt mit einem elektrischen Leiter
verbindbar sowie von einem elektrischen Leiter lösbar. Mittels der Bedienelemente
ist je nach zu erwartender Belastung eine mechanisch sowie elektrisch hoch
belastbare Verbindung herstellbar.
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Weiterhin kann vorteilhaft vorgesehen
sein, dass das zumindest eine Spreizelement mittels einer parallel
zur Richtung seiner Einführung
in die Ausnehmung gerichteten Verspannbewegung verspannbar ist.
Alternativ dazu kann weiterhin vorgesehen sein, dass das zumindest
eine Spreizelement mittels einer senkrecht zur Richtung seiner Einführung in
die Ausnehmung gerichteten Verspannbewegung verspannbar ist.
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Durch eine parallel bzw. senkrecht
zur Einführrichtung
des Spreizelementes in die Ausnehmung gerichtete Verspannbewegung
sind konstruktiv einfache Werkzeuge zur Bewirkung der Verspannbewegung
einsetzbar. Unter einer Verspannbewegung sind die Bewegungen der
Teile zu verstehen, die nötig
sind, um eine Verspannung des zumindest einen Spreizelementes zu
bewirken.
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Vorteilhafterweise kann weiterhin
vorgesehen sein, dass die Verspannung des zumindest einen Spreizelementes
durch relativ zueinander bewegbare, im Querschnitt keilförmig zueinander
angeordnete Flächen
bewirkbar ist.
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Mittels relativ zueinander bewegbaren,
keilförmig
zueinander stehenden Flächen
sind bei einer kompakten Abmessung hohe Verspannkräfte erzielbar.
Weiterhin ist die Relativbewegung zweier keilförmiger Flächen, beispielsweise mittels
Gewindebolzen, sehr fein regulierbar. Derartige Flächen sind
robust und einfach zu fertigen.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht
weiterhin vor, dass die Flächen
konische Flächen
sind.
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Konische Flächen haben den Vorteil, dass sie
eine sehr große
Fläche
auf einem sehr geringen Bauraum anordnen. Weiterhin sind konische
Flächen aufgrund
ihre selbst zentrierenden Eigenschaften leicht montierbar. Darüber hinaus
ist eine konische Fläche
hinsichtlich ihrer dielektrischen Beeinflussung eines elektrischen
Feldes günstig
gestaltet.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht
weiterhin vor, dass das Verbindungselement zumindest ein erstes
und zumindest ein zweites Spreizelement aufweist, welche jeweils
einem ersten und einem zweiten elektrischen Leiter zugeordnet sind.
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Ein derart gestaltetes Verbindungselement kann
als Koppelstück
zwischen elektrischen Leitern eingesetzt werden. Dadurch ist es
nicht erforderlich, die Leiter selbst mit einem Verbindungselement
auszustatten. Damit können
die elektrischen Leiter in einer vereinfachten Art und Weise hergestellt
werden.
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Vorteilhaft kann weiterhin vorgesehen
sein, dass an dem Verbindungselement eine Tragvorrichtung für den elektrischen
Leiter angeordnet ist.
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Zum Abstützen und Tragen des elektrischen Leiters
sind Tragvorrichtungen vorzusehen. Durch eine Anordnung der Tragvorrichtung
an dem Verbindungselement kann auf derartige Vorrichtungen an dem
elektrischen Leiter selbst verzichtet werden. Der elektrische Leiter
ist damit völlig
frei von Tragvorrichtungen und wird über die Spreizelemente des
Verbindungselementes getragen. Zusätzliche mechanische Belastungen
durch an dem elektrischen Leiter angeordnete Tragvorrichtun gen sind
so vermieden. Als Tragvorrichtungen sind beispielsweise Stützisolatoren
oder Scheibenisolatoren einsetzbar.
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Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung
sieht vor, dass der elektrische Leiter der Innenleiter eines druckgasisolierten
Rohrleiters ist.
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Derartige Verbindungselemente sind
insbesondere für
die Verbindung der Innenleiter von druckgasisolierten Rohrleitern
geeignet. Derartige Rohrleiter müssen
in der Lage sein, über
Jahrzehnte hinweg zuverlässig
die in ihrem Innern angeordneten elektrischen Leiter miteinander
zu verbinden. Weiterhin soll die Verlegung derartiger Rohrleiter
kostengünstig
erfolgen. Mit dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verbindungselement
ist sowohl eine kostengünstige Montage
als auch eine zuverlässige
und dauerhafte Verbindung der Innenleiter eines druckgasisolierten Rohrleiters
gewährleistet.
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Eine Leiteranordnung mit einem Verbindungselement
mit den obigen Merkmalen und mit einem elektrischen Leiter kann
vorteilhafterweise derart gestaltet sein, dass der elektrische Leiter
ein langgestreckter elektrischer Leiter ist und die Ausnehmung an
einer seiner Stirnseiten angeordnet ist. Weiter kann es vorteilhaft
vorgesehen sein, dass der elektrische Leiter bei einer Leiteranordnung – wie vorstehend
genannt – ein
Rohr ist.
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Die stirnseitige mechanische sowie
elektrische Kontaktierung von langgestreckten elektrischen Leitern,
insbesondere von rohrförmigen
elektrischen Leitern, ist mittels des vorstehend beschriebenen Verbindungselementes
in einfacher Art und Weise ermöglicht.
Das Verbindungselement ist äußerst kompakt
ausgestaltbar, so dass es an die äußere Kontur des langgestreck ten
elektrischen Leiters, beispielsweise an den Außenradius eines rohrförmigen elektrischen
Leiters anpassbar ist. Insbesondere bei der Verwendung von Rohren
ist ein aufwendiges Bearbeiten ihrer Stirnseiten nicht erforderlich,
da die zur Verspannung vorgesehenen Spreizelemente einfach in die
Rohröffnungen
hineinragen und dort verspannbar sind.
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Im Folgenden wird die Erfindung anhand
von Ausführungsbeispielen
in einer Zeichnung schematisch gezeigt und nachfol gend näher beschrieben.
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Dabei zeigt die
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1 eine
erste Ausgestaltungsvariante eines Verbindungselementes, die
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2 eine
zweite Ausgestaltungsvariante eines Verbindungselementes, die
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3 eine
dritte Ausgestaltungsvariante eines Verbindungselementes, die
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4 eine
vierte Ausgestaltungsvariante eines Verbindungselementes, die
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5 eine
fünfte
Ausgestaltungsvariante eines Verbindungselementes und die
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6 eine
sechste Ausführungsvariante
eines Verbindungselementes.
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Die in den Figuren dargestellten
gleichartig wirkenden Bauteile sind mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
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Die 1 zeigt
eine erste Ausgestaltungsvariante eines Verbindungselementes 11 in
einem Schnitt. Die erste Ausgestaltungsvariante des Verbindungselementes 11 verbindet
einen ersten elektrischen Leiter 12 mit einem zweiten elektrischen
Leiter 13. Der erste elektrische Leiter 12 sowie
der zweite elektrische Leiter 13 sind rohrförmig ausgebildet
und koaxial gegenüberliegend
angeordnet. Die elektrischen Leiter 12, 13 sind
beispielsweise die elektrischen Leiter einer Elektroenergieübertragungseinrichtung,
wie beispielsweise eines gasisolierten Rohrleiters, einer gasisolierten
Schaltanlage, eines elektrischen Kabels oder einer Sammelschienmenamordnung.
Das Verbindungselement 11 der ersten Ausgestaltungsvariante
verbindet den ersten elektrischen Leiter 12 sowie den zweiten
elektrischen Leiter 13 stirnseitig. Die äußere Kontur
des Verbindungselementes 11 der ersten Ausgestaltungsvariante
ist derart gestaltet, dass im eingebauten Zustand die äußere Kontur
des ersten elektrischen Leiters 12 bzw. des zweiten elektrischen
Leiters 13 fortgebildet ist. Das Verbindungselement 11 der
ersten Ausgestaltungsvariante ist mehrteilig ausgebildet und weist
ein erstes Hauptteil 11a sowie ein zweites Hauptteil llb auf.
Im eingebauten Zustand des Verbindungselementes 11 der
ersten Ausgestaltungsvariante bilden das erste Hauptteil 11a sowie
das zweite Hauptteil 11b im Querschnitt eine annähernd kreisförmige Außenkontur
aus. Das Verbindungselement 11 der ersten Ausgestaltungsvariante
weist am zweiten Hauptteil llb ein erstes Spreizelement 14 sowie
ein zweites Spreizelement 15 auf. Das erste Hauptteil 11a weist ein
drittes Spreizelement 16 sowie ein viertes Spreizelement 17 auf.
Die Spreizelemente 14, 15, 16 und 17 sind
im Wesentlichen als Abschnitt eines Hohlzylinders ausgestaltet und
jeweils an den Stirnseiten des Verbindungselementes 11 der
ersten Ausgestaltungsvariante angeordnet, und zwar derart, dass
sie in die Rohröffnung
des ersten elektrischen Leiters 12 bzw. des zwei ten elektrischen
Leiters 13 hineinragen. In das zweiten Hauptteil llb sind
Gewindebohrungen eingebracht, in welchen Gewindebolzen 18a,b,c geführt sind.
Die Gewindebolzen 18a,b,c sind die Bedienelemente,
durch welche die Spreizelemente 14, 15, 16 und 17 in
den Ausnehmungen (Rohröffnungen)
der elektrischen Leiter 12, 13 verspannbar sind. Die
Gewindebolzen 18a,b,c stützen sich
auf dem ersten Hauptteil 11a des Verbindungselementes 11 ab.
Durch eine Drehbewegung der Gewindebolzen 18a,b,c ist
das zweite Hauptteil llb bezüglich des ersten Hauptteiles 11a verschiebbar
und zwar derart, dass die Relativbewegung zwischen dem ersten und dem
zweiten Hauptteiles 11a, llb senkrecht zu der Richtung
erfolgt, in welcher die Spreizelemente 14, 15, 16 und 17 in
die Ausnehmungen der elektrischen Leiter 12, 13 eingeführt wurden.
Zwischen dem ersten Hauptteil 11a und dem zweiten Hauptteil llb sind mehrere
Federelemente 19a,b,c angeordnet. Die
Federelemente 19a,b,c unterstützen die
Handbarkeit des Verbindungselementes 11 der ersten Ausgestaltungsvariante
während
einer Montage, indem sie bei einer Entlastung der Gewindebolzen 18a,b,c das zweite
Hauptteil llb von dem ersten Hauptteil 11a beabstanden.
In dem ersten Hauptteil 11a des Verbindungselementes 11 der
ersten Ausgestaltungsvariante ist eine Aufnahme 20 angeordnet,
in welcher ein Stützisolator
festlegbar ist (vgl. 4).
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Die 2 zeigt
einen Schnitt durch eine zweite Ausgestaltungsvariante eines Verbindungselementes 21.
Das Verbindungselement 21 der zweiten Ausgestaltungsvariante
verbindet einen elektrischen Leiter 12 mit einem zweiten
elektrischen Leiter 13. Das Verbindungselement 21 der
zweiten Ausgestaltungsvariante ist hohlzylindrisch ausgebildet und an
seinen freien Enden mit einem fünften
Spreizelement 22 sowie einem sechsten Spreizelement 23 versehen.
Das fünfte
und sechste Spreizele ment 22, 23 weisen eine zylinderförmige Außenkontur
auf. Die Durchmesser der Außenkontur
des fünften
Spreizelementes 22 und des sechsten Spreizelementes 23 entsprechen
etwa den Durchmessern der Rohröffnungen
des ersten elektrischen Leiters 12 sowie des zweiten elektrischen
Leiters 13. Im zentralen Abschnitt des Verbindungselementes 21 der
zweiten Ausgestaltungsvariante weist das im Wesentlichen zylinderförmige Verbindungselement 21 der
zweiten Ausgestaltungsvariante etwa den gleichen Durchmesser auf
wie der erste elektrische Leiter 12 sowie der zweite elektrische
Leiter 13. Der Innendurchmesser der hohlzylindrischen ausgebildeten
fünften
und sechsten Spreizelemente 22, 23 ist zum zentralen Abschnitt
des Verbindungselementes 21 hin konisch verengt ausgebildet.
In die konisch zulaufende Öffnung
des fünften
Spreizelementes 22 ist ein konusförmiger erster Kegelstumpf 24 eingelegt.
In die konusförmige Öffnung des
sechsten Spreizelementes 23 ist ein konusförmiger zweiter
Kegelstumpf 25 eingelegt. Der erste Kegelstumpf 24 sowie
der zweite Kegelstumpf 25 weisen jeweils einen konzentrisch angeordneten
Gewindebolzen auf, welche in ein gemeinsames Spannschloss 26 eingeschraubt
sind. Durch eine Drehbewegung des Spannschlosses 26 ist
sowohl der erste Kegelstumpf 24 als auch der zweite Kegelstumpf 25 in
Richtung des zentralen Abschnittes des Verbindungselementes 21 in
die jeweilige konische Öffnung
des fünften
Spreizelementes 22 und des sechsten Spreizelementes 23 hineinbewegbar.
Die zum Verspannen des fünften
Spreizelementes 22 und des sechsten Spreizelementes 23 notwendige
Verspannbewegung der Kegelstümpfe 24, 25 ist
parallel zu der Richtung der Einführung des fünften und sechsten Spreizelementes 22, 23 in
die Ausnehmung der elektrischen Leiter 12, 13 gerichtet. Zur
Erzeugung der Drehbewegung des Spannschlosses 26 ist auf
dem Spannschloss 26 ein Zahnkranz 27 angeordnet.
Auf den Zahnkranz 27 ist ein Zahnrad 28 auf setzbar,
welches durch eine Öffnung 29 durch
die Wandung des Verbindungselementes 21 der zweiten Ausgestaltungsvariante
hindurchgreift. Außerhalb
des Verbindungselementes 21 der zweiten Ausgestaltungsvariante
ist das Zahnrad 28 antreibbar und dadurch das Spannschloss 26 bewegbar.
Dabei kann die Konstruktion der Lagerung des Zahnrades 28 derart
gewählt
sein, dass es nur für
die Dauer der Montage des Verbindungselementes 21 der zweiten
Ausgestaltungsvariante oder dauerhaft gelagert ist. Durch das Bewegen
der Kegelstümpfe 24, 25 in
die konischen Öffnungen
des fünften
und des sechsten Spreizelementes 22, 23 werden
die Spreizelemente gegen die Innenwandungen der rohrförmigen elektrischen
Leiter 12, 13 gepresst bzw. verspannt. Durch diese
Verspannung ist der erste elektrische Leiter 12 mit dem
zweiten elektrischen Leiter 13 über das Verbindungselement 21 elektrisch leitend
kontaktiert sowie mechanisch starr sowie zugfest verbunden.
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Die in der 3 gezeigte dritte Ausgestaltungsvariante
zeigt eine Abwandlung der in der 2 gezeigten
zweiten Ausführungsvariante
eines Verbindungselementes. Die dritte Ausgestaltungsvariante unterscheidet
sich von der zweiten Ausgestaltungsvariante darin, dass die Konuswinkel
in den Spreizelementen sowie die Konuswinkel der Kegelstümpfe in
ihrem Richtungssinn umgekehrt sind, so dass zum Verspannen der Verbindungselemente
die Kegelstümpfe
von dem zentralen Bereich des Verbindungselementes der dritten Ausgestaltungsvariante in
Richtung der freien Enden der Spreizelemente verschoben werden.
Zum Antrieb des Spannschlosses in der dritten Ausgestaltungsvariante
ist das Spannschloss mit einem kegelförmigen Zahnkranz 31 versehen.
Auf diesen kegelförmigen
Zahnkranz ist ein Kegelrad 32 aufsteckbar, welches antreibbar
ist. Das Kegelrad kann dem Verbindungselement dauerhaft zugeordnet
sein oder auch nur für
Montagezwecke ins Innere des Verbindungselementes der dritten Ausgestaltungsvariante
einführbar
sein.
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Die in der 4 dargestellte vierte Ausführungsvariante
eines Verbindungselementes 41 weist einen Grundkörper 42 auf.
Der Grundkörper 42 weist an
seinen stirnseitigen Enden einen ersten Außenkonus 43 sowie
einen zweiten Außenkonus 44 auf.
Die beiden Außenkonen 43, 44 wirken
jeweils als Spreizelement und ragen in die stirnseitigen Ausnehmungen
des ersten elektrischen Leiters 12 und des zweiten elektrischen
Leiters 13 hinein. Auf dem ersten Außenkonus 43 ist ein
erster Verspannzylinder 45 und auf dem zweiten Außenkonus 44 ist
ein zweiter Verspannzylinder 46 aufgesetzt. Die Verspannzylinder 45, 46 weisen
einen etwas geringeren Außendurchmesser
auf als die Ausnehmungen des erste elektrischen Leiters 12 und
des zweiten elektrischen Leiters 13. Mittels Gewindebolzen 47, 48 sind
der erste Verspannzylinder 45 sowie der zweite Verspannzylinder 46 jeweils
gegen einen der beiden Außenkonen 43 und 44 bewegbar.
Aufgrund der konischen Gestaltung der mit den Außenkonen 43 und 44 in
Kontakt tretenden Flächen
des ersten Verspannzylinders 45 und des zweiten Verspannzylinders 46 werden
die Mantelflächen
der Verspannzylinder 45, 46 gegen die innere Rohrwandung
der elektrischen Leiter 12, 13 gepresst. Der Grundkörper 42 weist
eine Ausnehmung auf, um ein Verspannen der Gewindebolzen 47 und 48 zu
ermöglichen.
Die Ausnehmung des Grundkörpers 42 ist
mittels eines Verschlusselementes 49 verschließbar. Nach
dem Einsetzen des Verschlusselementes 49 weist die Außenkontur
des Verbindungselementes 41 einen im Wesentlichen zylinderförmigen Mantel
auf. In das Verschlusselement 49 ist eine Ausnehmung 50 eingebracht.
In die Ausnehmung 50 des Verschlusselementes 49 ist
beispielsweise ein Stützisolator 51 einsteckbar,
welcher auch die elektrischen Leiter abstützt.
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In der 5 ist
der Schnitt durch eine fünfte Ausgestaltungsvariante
eines Verbindungselementes 51 dargestellt. Funktional entspricht
das Verbindungselement 51 der fünften Ausgestaltungsvariante dem
Verbindungselement 21 der zweiten Ausgestaltungsvariante.
In der fünften
Ausgestaltungsvariante ist lediglich die Art der Verspannung der
Kegelstümpfe 24 und 25 alternativ
ausgebildet. Im zentralen Bereich des Verbindungselementes 51 der
fünften
Ausgestaltungsvariante sind eine erste Stützwand 52 sowie eine
zweite Stützwand 53 angeordnet.
Der erste Kegelstumpf 24 ist gegen die erste Stützwand 52 abgestützt und
der zweite Kegelstumpf 25 ist gegen die zweite Stützwand 53 abgestützt. Durch
den ersten Kegelstumpf 24 und die erste Stützwand 52 ist
eine erste Zugschlaufe 54 hindurchgeführt. Durch den zweiten Kegelstumpf 25 und
die zweite Stützwand 53 ist
eine zweite Zugschlaufe 55 hindurchgeführt. Auf der von dem ersten
Kegelstumpf 24 abgewandten Seite der ersten Stützwand 52 ist
ein Zugelement 56 eingelegt. Ein gleichartiges Zugelement 57 ist
auf der von dem zweiten Kegelstumpf 25 abgewandten Seite der
zweiten Stützwand 53 in
die Zugschlaufe 55 eingelegt. Die Wirkungsweise der Zugelemente 56, 57 soll
weiter anhand des dem ersten Kegelstumpf 24 zugeordneten
Zugelementes 56 beschrieben werden. Das Zugelement 56 weist
zwei Platten 58a,b auf, die derart zueinander
gerichtet sind, dass zwei konisch zulaufende Flächen auf jeweils gegenüberliegenden
Seiten angeordnet sind, so dass zwei konisch zulaufende Öffnungen
gebildet sind, deren Konusöffnungen
entgegengesetzt gerichtet sind. In die konische Öffnungen sind zwei Keile 59a,b eingeführt, welche
mittels einer Schraube 60 gegeneinander verschiebbar sind,
und zwar so, dass die Keilflächen die
konischen Flächen
der Platten 58a,b auseinandertreiben. Durch dieses
Auseinandertreiben wird die erste Zugschlaufe 54 gespannt
und der erste Kegelstumpf 24 wird in die konische Öffnung des
fünften Spreizelementes 22 hineingezogen.
Die zum Verspannen des fünften
Spreizelementes 22 notwendige Verspannbewegung des ersten
Kegelstumpfes 24 ist dabei parallel zu der Einführrichtung
des fünften Spreizelementes 22 in
die Ausnehmung des ersten elektrischen Leiters 12 gerichtet.
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Neben der in den Figuren dargestellten
linienhaften Verbindung zweier elektrischer Leiter ist das Verbindungselement
auch dazu geeignet, winkelig aufeinander treffende Leiter zu verbinden.
Außerdem
kann vorgesehen sein, nur Teilabschnitte des Verbindungselementes
zu nutzen (siehe 6).
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Weitere Ausgestaltungsvarianten sind
konstruierbar, indem man die verschiedenen Merkmale, insbesondere
Antriebsvorrichtungen, Abstützpunkte, Ausrichtung
der konischen Flächen
zueinander usw., der in den 1 bis 6 dargestellten Ausgestaltungsvarianten
miteinander kombiniert.
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Die hohlzylindrischen Abschnitte
der verschiedenen Ausgestaltungsvarianten der Verbindungselemente
sind mehrteilig, beispielsweise aus zwei, drei oder mehr Halbschalen
ausbildbar, um eine einfache Montage zu ermöglichen.