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DE10226646A1 - Verfahren zur Steuerung eines Steuerdatenflusses - Google Patents

Verfahren zur Steuerung eines Steuerdatenflusses Download PDF

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DE10226646A1
DE10226646A1 DE2002126646 DE10226646A DE10226646A1 DE 10226646 A1 DE10226646 A1 DE 10226646A1 DE 2002126646 DE2002126646 DE 2002126646 DE 10226646 A DE10226646 A DE 10226646A DE 10226646 A1 DE10226646 A1 DE 10226646A1
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DE
Germany
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memory area
control data
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pointer variable
time
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Withdrawn
Application number
DE2002126646
Other languages
English (en)
Inventor
Jörg Kohlschmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE2002126646 priority Critical patent/DE10226646A1/de
Publication of DE10226646A1 publication Critical patent/DE10226646A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W56/00Synchronisation arrangements
    • H04W56/001Synchronization between nodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines Steuerdatenflusses zwischen einer Steuereinrichtung und einer Einrichtung zur Manipulation von Nutzerdaten eines ein Zeitlagengetrenntverfahren nutzenden, insbesondere nach dem Telekommunikationsstandard UMTS ausgebildeten, Kommunikationsgerätes, wobei gemäß dem Zeitlagengetrenntverfahren eine Rahmenstruktur mit einer sich wiederholenden ersten Anzahl von Zeitfenstern Verwendung findet, bei dem für jedes Zeitfenster mindestens eine Zuordnungsinformation in einem ersten Speicherbereich gespeichert, bei Eintritt des jeweiligen Zeitfensters die zugehörige Zuordnungsinformation ausgewertet und abhängig von der Zuordnungsinformation zumindest ein Steuerdatum aus einem zweiten Speicherbereich ausgelesen wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines Steuerdatenflusses zwischen einer Steuereinrichtung und einer Einrichtung zur Manipulation von Nutzerdaten gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Als Grundlage für die Bildung von Kommunikationsstandards, wie beispielsweise dem "Universal Mobile Telecommunications System" (UMTS), ist durch die "International Standardization Organisation" (ISO) u.a. das "Open Systems Interconnection" (OSI) Referenzmodell entworfen worden, welches die Kommunikation in einer heterogenen Umgebung ermöglicht.
  • Hierzu sieht das OST-Referenzmodell sogenannte Dienstelemente oder Arbeitseinheiten (Entities) vor, die anhand ihrer Funktion zu unterschiedlichen Ebenen, sogenannten Schichten, der durch das OSI-Referenzmodell beschriebenen Architektur zugeordnet und als Hard-, Firm- oder Software implementiert werden, wobei sie trotz Verteilung auf unterschiedlichen Stationen stets eine definierte Aufgabenstellung haben.
  • Eine dieser Schichten, die Bitübertragungsschicht ("physical layer") in der nachrichtentechnische Hilfsmittel für eine Übertragung definiert werden, hat insbesondere in einem UMTS System, vielfältige Aufgaben zu erfüllen, die vor allem bei Durchführung von Messalgorithmen, sogenannten Measurements, in einem gemäß UMTS bekannten compressed Modus (Mode), sehr komplexe Aktionen auf einer betroffenen Station zur Folge haben.
  • Auf einer UMTS Mobilstation wird zum Initiieren dieser Aktionen ein Steuerdatenfluss von einem die Steuerung der Mobilstation realisierenden Mikroprozessor zu einem digitalen Signalprozessor ("digital signal processor", DSP) erforderlich, der derart abläuft, dass Nachrichten vom Mikroprozessor zum digitalen Signalprozessor laufen, wobei es für einen reibungslosen Ablauf notwendig ist, das die Übertragung dieser Nachrichten zeitgenau, d.h. in einem bestimmten Zeitschlitz, der durch den UMTS Standard definierten Übertragungsschnittstelle (Luftschnittstelle) erfolgt.
  • Daher wird im Allgemeinen ein sogenanntes Kommandointerface verwendet, welches den Nachrichten- bzw. Steuerdatenfluss zwischen dem Mikroprozessor und dem digitalen Signalprozessor organisiert.
  • Prinzipiell werden die Aktionen im Allgemeinen durch Ausführung mehrerer Kommandos realisiert, deren Anzahl in Abhängigkeit der jeweiligen Aktion variieren kann.
  • Da dieses durch die Kommandos realisierte Kommandointerface sequentiell verwendet wird, d.h. die Kommandos nacheinander ausgeführt werden, sind daher für einen zeitgenauen Ablauf, aus der Datenverarbeitung bekannte, sogenannte Queues (Warteschlangenalgorithmen) erforderlich. Queues synchronisieren im Allgemeinen asynchron laufende Prozesse bzw. Ereignisse und erzielen dies in der Bitübertragungsschicht, in dem der zeitliche Fluss anstehender Steuerdaten, insbesondere Kommandos, geregelt wird. Bei zeitkritischen Aktionen, insbesondere bei der Eingangs genannten Durchführung von Messalgorithmen, ist es zudem auch üblich, dass die auszuführenden Kommandos, d.h. die zu übertragenden Steuerdaten eine vorgesehene Abarbeitungszeit – den Zeitschlitz für die Ausführung der Aktion – enthalten (Zeitstempel).
  • Sowohl die Verwaltung von Queues als auch die Verwaltung von mit Zeitstempeln behafteten Steuerdaten bzw. deren Ausführung hat den Nachteil, dass sie einen erhöhten Aufwand bedeuten, der sich u.a. in der Komplexität der sie ausführenden Software sowie mit dem damit verbunden Hardwareaufwand zeigt.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist es, ein Verfahren anzugeben, das eine aufwandsarme Ablaufsteuerung ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird ausgehend von den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 durch dessen kennzeichnenden Merkmale gelöst.
  • Das Verfahren zur Steuerung eines Steuerdatenflusses zwischen einer Steuereinrichtung und einer Einrichtung zur Manipulation von Nutzerdaten eines ein Zeitlagengetrenntverfahren nutzenden insbesondere nach dem Telekommunikationsstandard UMTS ausgebildeten Kommunikationsendgerätes, wobei gemäß dem Zeitlagengetrenntverfahren eine Rahmenstruktur einer sich wiederholenden ersten Anzahl von Zeitschlitzen Verwendung findet, zeichnet sich dadurch aus, dass für jeden Zeitschlitz mindestens eine Zuordnungsinformation in einem ersten Speicherbereich gespeichert, zu einem festgelegten Zeitpunkt, insbesondere im vorangehenden Zeitschlitz oder zu Beginn des jeweiligen Zeitschlitzes, für den jeweiligen Zeitschlitz die zugehörige Zuordnungsinformation ausgewertet und abhängig von der Zuordnungsinformation zumindest ein Steuerdatum aus einem zweiten Speicherbereich ausgelesen wird.
  • Wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist eine starke Vereinfachung der Ablaufsteuerung von Steuerdatenübertragungen zwischen einer Steuereinrichtung eines Kommunikationsgerätes und einer Manipulationseinrichtung. Zudem ermöglicht es eine Vorausplanung von innerhalb einer Zeitdauer eines Rahmens der Rahmenstruktur auszuführenden Kommandos, so dass u.a. dadurch ein zeitgenaues Senden von Steuerdaten durch die Steuereinrichtung entfallen kann und sich hierdurch die aus dem Stand der Technik bekannte Nutzung von Warteschlangenalgorithmen (Queues) erübrigt. Zudem wird der Spei cherplatzbedarf reduziert, da zu sich widerholenden Aktionen im zweien Speicherbereich gespeicherte Steuerdaten nicht mehrfach gespeichert werden müssen, sondern lediglich durch eine entsprechende Zuordnungsinformation erneut ausgelesen werden.
  • Vorzugsweise werden die Zuordnungsinformationen in Form einer Tabelle organisiert, in einem ersten Speicherbereich gespeichert, wobei die Anzahl der Tabelleneinträge durch die Anzahl der Zeitschlitze bestimmt ist. Dies hat den Vorteil, dass eine einfache Struktur zur Organisation des Datenflusses geschaffen wird, bei der sich die Zuordnungsinformation durch die Beziehung von Tabelle, Spalte und Zeile auf einfache Weise für den jeweiligen Zeitschlitz ermitteln lässt.
  • Wird im ersten Speicherbereich eine erste Tabelle und eine zweite Tabelle jeweils mit Zuordnungsinformationen gespeichert sowie das Auslesen durch die Manipulationseinrichtung in sich wiederholenden Abständen zwischen erster und zweiter Tabelle alterniert, so ergibt sich ein weiterer Freiheitsgrad zur Reduzierung des Zeitaufwandes und damit zur zeitgenauen Ausführung der Steuerungskommandos durch die Manipulationseinheit, da in der Zeit in der die Manipulationseinheit in der ersten Tabelle ein Steuerdatum ausliest zeitgleich in der zweiten Tabelle durch die Steuereinrichtung ein Eintrag in die zweite Tabelle vorgenommen werden kann, so dass im Grunde eine Parallelisierung von Ein- und Auslesevorgang durch Steuereinrichtung bzw. Manipulationseinrichtung erreicht wird.
  • Die Verwendung einer Zeigervariable als Zuordnungsinformation, deren Wert eine Position im zweiten Speicherbereich bestimmt, hat den Vorteil, dass eine einfache Implementierung in gängigen Mikroprozessorprogrammiersprachen möglich wird, wobei die Bestimmung der Position im zweiten Bereich dazu führt, dass genau in dem Zeitschlitz, in dem ein Steuerdatenkommando ausgeführt werden soll, dieses durch die auszuführende Einheit, d.h. der Manipulationseinrichtung, ausgelesen und somit sofort ausgeführt werden kann.
  • Durch die Realisierung der Zuordnungsinformation als eine erste Zeigervariable und zumindest eine zweite Zeigervariable, die gespeichert wird, wobei der Wert der ersten Zeigervariable auf die zweite Zeigervariable verweist, und der Wert der zweiten Zeigervariable eine Position im zweiten Speicherbereich bestimmt, hat den Vorteil, dass eine zusätzliche zeitliche Entzerrung erreicht wird. Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser Weiterbildung ist eine weitere Reduzierung des Speicherplatzbedarfs, da zu unterschiedlichen Aktionen zugehörige Sequenzen von Steuerdaten durch eine Sequenz erster Zeigervariablen abgebildet werden, so dass hierdurch im zweiten Speicherbereich lediglich ein benötigter Satz von sich unterscheidender Steuerdaten gespeichert werden muss. Häufig genutzte Steuerdaten müssen dann nicht für jede Sequenz gespeichert werden, sondern werden einfach entsprechend häufig referenziert.
  • Weitere Vorteile sowie Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in den 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Davon zeigen
    • 1 ein Ausführungsbeispiel mit einer Referenzierung durch eine Zeigervariable,
    • 2 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens mit einer Zweifachreferenzierung durch zwei Zeigervariablen.
  • In 1 ist schematisch der Einsatz des erfindungsgemäßen Verfahrens in einem nach dem UMTS-Telekommunikationsstandard funktionierenden Kommunikationsendgerät dargestellt. Zu erkennen ist hierbei eine in diesem System zur Anwendung kommende Rahmenstruktur, dargestellt durch drei Rahmen FRAME X-1, FRAME X und FRAME X+1, wobei jeder dieser Rahmen die gleiche Anzahl von Zeitschlitzen 0..14 mit einer Dauer von 10 ms aufweist.
  • Ist nun in einem aktuellen Zeitrahmen FRAME X die Ausführung von zeitkritischen Kommandos durch einen digitalen Signalprozessor erforderlich, so wird bei Eintritt des jeweiligen Zeitschlitzes 0..14 durch eine Zuordnungstabelle T1 auf das jeweilige auszuführende Kommando bzw. die auszuführenden Kommandos referenziert.
  • Dies wird dadurch erreicht, dass in der Zuordnungstabelle T1 einer der Anzahl der Zeitschlitzen 0..14 entsprechende Anzahl von Zeigervariablen Z0..Z14 oder sogenannten Pointern vorgesehen ist, deren Wert jeweils auf den Speicherbereich verweist, bei dem die abzuarbeitenden Kommandos in sequentieller Reihenfolge abgespeichert sind bzw. deren Wert gleich "Null" gesetzt wird, wenn für den jeweiligen Zeitschlitz 0..14 keine Kommandos auszuführen sind.
  • Alternativ bzw. ergänzend ist zu der Zuordnungstabelle T1 eine weitere – nicht dargestellte – Zuordnungstabelle vorgesehen, die ebenfalls eine den Zeitschlitzen 0..14 entsprechende Anzahl von Zeigervariablen Z0..Z14 enthält, deren Wert gegebenenfalls auf eine Position ADRESS in einem zweiten Speicherbereich S2 verweist, der zumindest ein Kommando, welches zur Abarbeitung ansteht, enthält.
  • Dies hat den Vorteil, dass während der digitale Signalprozessor das jeweilige Kommando ausliest und somit auch ausführt, zeitgleich der Mikroprozessor des Kommunikationsgerätes die jeweils inaktive Zuordnungstabelle mit neuen Werten befüllen kann, so dass eine Parallelisierung der Prozesse erzielt wird.
  • Zusammenfassend betrachtet müssen durch diese Form der tabellengesteuerten Abarbeitung die einzelnen Kommandos einer zu einer Aktion zugehörigen Sequenz jetzt nicht wie bisher für jeden Zeitschlitz 0..14 neu zusammengesetzt werden, sondern sind gewissermaßen vorgruppiert im zweiten Speicherbereich S2 abgelegt und können dort zeitgenau über Referenzen – erste Zeigervariablen Z0..Z14 – aufgerufen werden. Auf diese Art lassen sich die Aktionen, wie zum Beispiel die Eingangs erwähnte Durchführung einer Messung mit insgesamt 10 beteiligten Kommandos gut planen und sehr einfach konfigurieren.
  • Eine weitere Alternative ist in 2 dargestellt, wobei die mit der 1 übereinstimmenden Merkmale mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel erfolgt durch die zumindest eine Zuordnungstabelle T1 eine indirekte Referenzierung auf abzuarbeitende Befehle, die dadurch erreicht wird, dass die in der Zuordnungstabelle gespeicherten Zeigervariablen Z0..Z14 durch ihren Wert auf weitere Zeigervariablen Z 15..Z29 verweisen, die letztendlich die Position ADRESS in einem zweiten Speicherbereich S2 bestimmen, an der zumindest ein auszuführendes Kommando abgelegt ist.
  • Diese Vorgehensweise zeichnet sich durch eine erhöhte Flexibilität hinsichtlich der Zeigerzuweisung auf, da ein zusätzlicher Freiheitsgrad geschaffen wird.
  • Als erster Speicherbereich S1 und zweiter Speicherbereich S2 wird bei beiden Ausführungsbeispielen ein von dem Mikroprozessor und dem digitalen Signalprozessor gleichzeitig nutzbarer Speicher ("shared memory") genutzt wird.
  • Bei einer Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahren gemäß dem dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel, d.h. bei Einsatz einer doppelten Referenzierung, realisiert durch die ersten und zweiten Zeigervariablen Z0..Z14, können eine Reihe von notwendigen Kommandos ("Standardkommandos"), im Speicher abgelegt werden, die dann beliebig oft verwendet werden können. Neben den bereits erläuterten Vorteilen, wird durch diese Ausführungsform eine flexiblere Anpassungsmöglichkeit geschaffen, bei der nach Änderungen von Kommandoabläufen, lediglich Pointer, erste und/oder zweite Zeigervariablen Z0..Z14; Z15..Zn geändert werden müssen.
  • Da zudem auf diese Weise Redundanzen durch Mehrfachspeicherung gleicher Steuerdaten (Kommandos) für unterschiedliche Sequenzen – je eine Kopie des Steuerdatums pro nutzender Sequenz (Aktion) – von Kommandos vermieden werden, ergibt sich eine im Vergleich zur ersten Ausführungsform weitergehende Minimierung des Speicherplatzbedarfs. Es ist lediglich eine entsprechende Mehrfachspeicherung von zweiten Zeigervariablen (Pointern) Z15..Zn notwendig, die sich aber Aufgrund des geringen Speicherplatzbedarfs für die zweiten Pointer Z15..Z nzum Vergleich 1 Kommando benötigt 16 × 16 bit, 1 Pointer dagegen nur 1 × 16 bit Speicherplatz.

Claims (5)

  1. Verfahren zur Steuerung eines Steuerdatenflusses zwischen einer Steuereinrichtung und einer Einrichtung zur Manipulation von Nutzerdaten eines ein Zeitlagengetrenntverfahren nutzenden, insbesondere nach dem Telekommunikationsstandard UMTS ausgebildeten, Kommunikationsgerätes, wobei gemäß dem Zeitlagengetrenntverfahren eine Rahmenstruktur (FRAME X-1, FRAME X, FRAME X+1) mit einer sich wiederholenden ersten Anzahl von Zeitschlitzen (0..14) Verwendung findet dadurch gekennzeichnet, dass a) für jedes Zeitfenster (0..14) mindestens eine Zuordnungsinformation (Z0..Z14) in einem ersten Speicherbereich S1 gespeichert wird, b) zu einem festgelegten Zeitpunkt für den jeweiligen Zeitschlitzen (0..14) die zugehörige Zuordnungsinformation (Z0..Z14, Z15..Zn) ausgewertet wird, c) abhängig von der Zuordnungsinformation (Z0..Z14, Z15..Zn) zumindest ein Steuerdatum aus einem zweiten Speicherbereich (S2) ausgelesen wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuordnungsinformationen (Z0..Z14, Z15..Zn) als zumindest eine Tabelle (T1) organisiert in ersten Speicherbereich (S1) gespeichert wird, wobei die Anzahl der Tabelleneinträge durch die erste Anzahl der Zeitschlitze (0..14) bestimmt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass a) im ersten Speicherbereich (S1) eine erste Tabelle (T1) und eine zweite Tabelle jeweils mit Zuordnungsinformationen (Z0..Z14, Z15..Zn) gespeichert wird, b) das Auslesen durch die Manipulationseinrichtung (DSP) in sich wiederholenden Abständen zwischen erster Tabelle und zweiter Tabelle alterniert.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Zuordnungsinformation zumindest eine Zeigervariable (Z0..Z14) gespeichert wird, deren Wert eine Position (ADRESS) im zweiten Speicherbereich (S2) bestimmt .
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet , dass als Zuordnungsinformation eine erste Zeigervariable (Z0..Z14) und zumindest eine zweite Zeigervariable (Z15..Zn) gespeichert wird, wobei der Wert der ersten Zeigervariable (Z0..Z14) auf die zweite Zeigervariable (Z15..Zn) verweist und der Wert der zweiten Zeigervariable (Z15..Zn) eine Position (ADRESS) im zweiten Speicherbereich (S2) bestimmt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10353495A1 (de) * 2003-11-11 2005-06-16 Siemens Ag Multiplexverfahren mit adaptiven Datenblocklängen

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