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DE10226485A1 - Halbleiterspeicher mit Adressdecodiereinheit - Google Patents

Halbleiterspeicher mit Adressdecodiereinheit Download PDF

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DE10226485A1
DE10226485A1 DE10226485A DE10226485A DE10226485A1 DE 10226485 A1 DE10226485 A1 DE 10226485A1 DE 10226485 A DE10226485 A DE 10226485A DE 10226485 A DE10226485 A DE 10226485A DE 10226485 A1 DE10226485 A1 DE 10226485A1
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DE
Germany
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address
memory
demultiplexer
bank
decoding unit
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DE10226485A
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Johann Pfeiffer
Helmut Fischer
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Infineon Technologies AG
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Infineon Technologies AG
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Publication date
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Abstract

Halbleiterspeicher mit weinigstens zwei Speicherbänken 1, die jeweils eine Speicherzellenmatrix aufweisen, umfasst eine Adressdecodiereinheit, die eine Bankadressdecodiereinheit 2, eine Zeilenadressdecodiereinheit 3 und eine Spaltenadressdecodiereinheit 4 umfasst, wobei wenigstens ein Demultiplexer 31, 41 vorgesehen ist, der den in der Zeilenadressdecodiereinheit und/oder der Spaltenadressdecodiereinheit vorgesehenen Adresspufferspeichern vorgeschaltet und an den Bankadressdecodierer angeschlossen ist, um abhängig von der decodierten Bankadresse den entsprechenden Adresspufferspeicher zu aktivieren.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Halbleiterspeicher, insbesondere einen DRAM-Speicher, der mehrere gleichartige Speicherbänke aufweist, die jeweils aus einer quadratischen Matrix aus Speicherzellen bestehen.
  • Bei einem Lese- oder Schreibzugriff auf den DRAM-Speicher ermittelt eine Adressdecodiereinheit aus einer physikalischen Speicheradresse, die Speicherbank und die adressierte Speicherzelle in dieser Speicherbank. Herkömmlicherweise werden bei einem solchen Zugriff dazu an eine DRAM-Steuerung ein Schreib-/Leseumschaltsignal, ein so genanntes Write-Enable-Signal, ein Zeilenadressaktivierungssignal, ein so genanntes Row-Address-Strobe RAS und ein Spaltenaktivierungssignal, ein so genanntes Column-Address-Strobe CAS, übergeben. Für den Zugriff auf die adressierte Speicherzelle wird erst das RAS-Signal aktiviert. Die den einzelnen Speicherbänken zugewiesenen Zeilenadresspuffer der Adressdecodiereinheit übernehmen dann die Zeilenadresse der adressierten Speicherzelle. Gleichzeitig ermittelt ein Bankadressdecodierer die Speicherbank, in der sich die adressierte Speicherzelle/-zeile befindet und aktiviert den entsprechenden Zeilenadresspuffer mit der eingespeicherten Zeilenadresse. Der ausgewählte Zeilenadresspuffer treibt dann die eingespeicherte Zeilenadresse zu einem zugehörigen Zeilendecodierer der Adressdecodiereinheit, der die adressierte Zeile im Speicherzellenfeld der Speicherbank ermittelt, die über eine entsprechende Wortleitung WL anspricht.
  • Anschließend wird das CAS-Signal aktiviert und die DRAM-Steuerung schreibt die gewünschte Spaltenadresse der ausgewählten Speicherzelle in die den jeweiligen Speicherbänken zugeordneten Spaltenadresspuffer der Adressdecodiereinheit. Der Bankdecodierer wiederum ermittelt die Speicherbank, in der sich die adressierte Speicherzelle/-spalte befindet und aktiviert den entsprechenden Speicheradresspuffer mit der eingespeicherten Spaltenadresse. Der ausgewählte Speicheradresspuffer übergibt dann die Spaltenadresse an den zugehörigen Spaltenadressdecodierer, der die gesuchte Spalte innerhalb des Speicherzellenfelds ermittelt, die über ein entsprechendes Bitleitungspaar BL, -BL anspricht.
  • Bei einem Lesezugriff wird das gefundene Bit von der adressierten Speicherzelle ausgegeben, anschließend von einem Leseverstärker verstärkt und in einen Datenausgabepuffer des DRAM-Speichers geschrieben. Beim Speicherzugriff aktiviert die DRAM-Steuerung zusätzlich das WE-Signal. Die Schreibinformation wird dann einem Dateneingabepuffer übergeben, anschließend von einem Leseverstärker an die adressierte Speicherzelle weitergeleitet und dort gespeichert.
  • Bei dem Schreib- oder Lesezugriff eines DRAM-Speichers mit mehreren Speicherbänken werden die Zeilen- bzw. Spaltenadresse der ausgewählten Speicherzelle also zu sämtlichen Speicherbänken geführt und in die entsprechenden Zeilenadress- bzw. Spaltenadresspuffer der Adressdecodiereinheit eingespeichert. Nach dem Anlegen der durch den Bankdecodierer decodierten Speicherbankadresse treibt dann der ausgewählte Zeilen- bzw. Spaltenadresspuffer die Zeilen- bzw. Spaltenadresse an den zugehörigen Zeilen- bzw. Spaltenadressdecodierer weiter, der die ausgewählte Zeilen- bzw. Spaltenadresse decodiert. Nachteilhaft an dieser Vorgehensweise ist, dass immer die Zeilen- bzw. Spaltenadresspuffer sämtlicher Speicherbänke beim Schreib- oder Lesevorgang mit der jeweiligen Adresse geladen werden, obwohl nur Zugriff auf eine einzelne Speicherbank erfolgen soll. Das hat zur Konsequenz, dass ein hoher Ladestrom benötigt wird, da sämtliche Signalleitungen und Eingangsgatter der entsprechenden Zeilen- bzw. Spaltenadresspuffer zum Einspeichern der Zeilen- bzw. Spaltenadresse aktiviert werden müssen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Halbleiterspeicher mit einer Adressendecodiereinheit bereitzustellen, der sich durch einen geringen Stromverbrauch auszeichnet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den im Anspruch 1 angegebenen Halbleiterspeicher gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Adressdecodiereinheit vorgesehen, die eine Bankadressdecodiereinheit, eine Zeilenadressdecodiereinheit und eine Spaltenadressdecodiereinheit umfasst, wobei die Zeilenadressdecodiereineit und/oder die Spaltenadressdecodiereinheit für jede Speicherbank eine Reihenschaltung aus einem Adresspufferspeicher und einem Adressdecodierer und zusätzlich einen Demultiplexer aufweisen, wobei der Demultiplexer den Adresspufferspeichern vorgeschaltet und an den Bankadressdecodierer angeschlossen ist, um abhängig von der decodierten Bankadresse den entsprechenden Adresspufferspeicher zu aktivieren.
  • Diese erfindungsgemäße Auslegung der Zeilenadress- bzw. Spaltenadressdecodiereinheit mit einem zusätzlichen Demultiplexer, der abhängig von der decodierten Speicherbankadresse den zugehörigen Adresspufferspeicher aktiviert, sorgt für eine wesentliche Einsparung des Stromverbrauches, da nur der Adresspufferspeicher der Speicherbank umgeladen wird, in dem sich die adressierte Speicherzelle befindet. Es ist nämlich nur ein Ladestrom für den entsprechenden ausgewählten Adresspufferspeicher notwendig, statt wie der herkömmlichen Lösungen, bei der neu alle Adresspufferspeicher umgeladen werden müssen. Darüber hinaus kann auch die Treibereinheit, die das Zeilen- bzw. Spaltenadresssignal verstärkt und an die Adresspuffer weitergibt, klein dimensioniert sein, d.h. nur einen geringeren Stromverbrauch aufweisen, da die jeweilige Adresse nur an einen einzelnen Adresspuffer statt an die Adresspuffer aller Speicherbänke weitergeleitet werden muss.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist, wenn n Speicherbänke vorgesehen ist, wobei n größer 2 ist, der Demultiplexer der Zeilen- bzw. Spaltenadressdecodiereinheit ein 1-auf-n Demultiplexer. Dies ermöglicht es, den Demultiplexer zentral zwischen den Speicherbänken des DRAM-Speichers Platz sparend auszuführen, wodurch sich zusätzlich kurze Leitungsverbindungen zu den vorzugsweise symmetrisch um dieses Zentrum angeordneten Speicherbänken erreichen lassen.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist, wenn 2m Speicherbänke mit m größer 1 vorgesehen sind, der Demultiplexer in der Adressdecodiereinheit als Kaskadenschaltung mit 2m – 1 1-auf-2-Demultiplexern ausgelegt. Aufgrund dieser Demultiplexer-Kaskadenschaltung besteht die Möglichkeit, dass die einzelnen Demultiplexereinheiten sehr klein zu dimensionieren, wodurch der zum Betreiben der jeweiligen Signale erforderliche Stromverbrauch auf ein Minimum reduziert werden kann. Darüber hinaus lassen sich diese klein dimensionierten Decodierereinheiten günstig auf freien Flächen auf dem Speicherchip unterbringen.
  • Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
  • 1 ein Blockschaltbild der erfindungswesentlichen Teile eines DRAM-Speichers mit vier Speicherbänken gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, und
  • 2 schematisch ein Blockschaltbild einer möglichen weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Spaltenadressdecodiereinheit auf einem DRAM-Speicher.
  • Die Erfindung wird am Beispiel eines DRAM-Speichers mit vier Speicherbänken dargestellt. Sie kann jedoch grundsätzlich bei DRAM-Speichern mit mehr als zwei Speicherbänken eingesetzt werden. Die Erfindung ist weiterhin nicht auf DRAM-Speicher beschränkt, sondern kann bei allen Speichersystemen, die meh rere gleichartige Speicherbänke mit jeweils einer Speicherzellenmatrix aufweisen, verwendet werden.
  • 1 zeigt einen DRAM-Speicher mit vier symmetrisch auf einem Halbleiterchip verteilt angeordneten Speicherbänken 1A bis 1D, die jeweils aus einer Matrix von Speicherzellen bestehen. Aus Gründen der Darstellbarkeit ist in jeder Speicherbank jeweils nur eine Speicherzelle gezeigt. In den Speicherzellen der Speicherbänke 1A bis 1D können Daten abgespeichert und wieder ausgelesen werden, wobei die Speicherzellen in den Speicherbänken über sich kreuzende Wortleitungen WL und Bitleitungspaare BL, -BL angesprochen werden.
  • Um eine gewünschte Speicherzelle in einer der Speicherbänke 1A bis 1D anzusprechen, ist eine Adressdecodierschaltung auf dem Speicherchip vorgesehen. Diese Adressdecodierschaltung ist im Wesentlichen zentral auf dem Speicherchip angeordnet und setzt sich aus einer Bankadressdecodiereinheit 2, einer Zeilenadressdecodiereinheit 3 und einer Spaltenadressdecodiereinheit 4 zusammen. Die Zeilenadressdecodiereinheit 3 wiederum umfasst einen Demultiplexer 31 sowie für jede Speicherbank eine Reihenschaltung aus einem Zeilenadresspuffer 32 und einem Zeilenadressdecodierer 33. Die Spaltenadressdecodiereinheit 4 ist analog aufgebaut und weist einen Demultiplexer 41 und für jede Speicherbank jeweils eine Reihenschaltung aus einem Spaltenadresspuffer 42 und einem Spaltenadressdecodierer 43 auf.
  • Die Adressdecodiereinheit ist so ausgelegt, dass der Zeilenadressdemultiplexer 31 und der Spaltenadressdemultiplexer 41 jeweils 1-auf-4-Demultiplexer sind. Am Dateneingang des Zeilenadressdemultiplexers 31 liegt ein Zeilenadresssignal RA am Dateneingang des Spaltenadressdemultiplexers 41 liegt ein Spaltenadresssignal an. Die vier Dateneingänge der Demultiplexer 31, 41 sind jeweils mit einem Zeilenadresspufferspeicher 32 bzw. Spaltenadresspufferspeicher 42 verbunden. Der Zeilenadressdemultiplexer 31 und der Spaltenadressdemul tiplexer 41 sind weiterhin jeweils mit dem Bankdecodierer 2 verbunden, um einen entsprechend adressgesteuerten Umschaltvorgang zwischen dem Dateneingang und den vier Datenausgängen vornehmen zu können. An den Steuereingängen der Zeilenadresspufferspeicher 32 liegt weiterhin ein intern aus dem Zeilenadressaktivierungssignal RAS abgeleitetes Signal und an den Steuereingängen der Spaltenadresspufferspeicher 42 ein Intern aus dem Zeilenaktivierungssignal CAS abgeleitetes Signal an.
  • Bei einem Zugriff auf eine Speicherzelle werden an den DRAM-Speicher das RAS-Signal, das CAS-Signal und gegebenenfalls ein Lese-/Schreibumschaltsignal WE-Signal übergeben. Weiterhin wird die Adresse der gewünschten Speicherzelle in drei aufeinander folgenden Schritten in den DRAM-Speicher geladen. In einem ersten Schritt wird das Bankadresssignal an den Bankadressdecodierer 2 angelegt, der die Speicherbank mit der adressierten Speicherzelle decodiert und das decodierte Bankadresssignal an den Steuereingang des Zeilenadressdecodierers 31 und des Spaltenadressdecodierers 41 ausgibt. Anschließend wird die Zeilenadresse RA an den Dateneingang des Zeilenadressdemultiplexers 31 angelegt, der entsprechend der decodierten Speicherbankadresse die angelegte Zeilenadresse RA auf den Datenausgang zum entsprechenden Zeilenadresspufferspeicher 32 ausgibt. Der angesprochene Zeilenadresspufferspeicher 32 latcht das angelegte Zeilenadresssignal ein, wenn gleichzeitig das am Steuereingang anliegende intern aus dem RAS-Signal abgeleitete Signal anzeigt, dass die Zeilenadresse gültig ist. Der Zeilenadresspufferspeicher verstärkt anschließend das Zeilenadresssignal und gibt es an den zugehörigen Zeilenadressdecodierer 33 weiter. Der Zeilenadressdecodierer 33 ermittelt dann aus der Zeilenadresse die Zeile im Speicherzellenfeld der Speicherbank, die über die entsprechende Wortleitung WL angesprochen wird.
  • Im nächsten Schritt wird das intern aus dem CAS-Signal abgeleitete Signal an den Spaltenadresspuffern 42 aktiviert und die Spaltenadresse CA wird an den Dateneingang des Spalten adressdemultiplexers 41 angelegt. Dieser Spaltenadressdemultiplexer 41 schaltet die Spaltenadresse CA entsprechend der durch den Bankadressdecodierer 2 ermittelten Speicherbank auf den entsprechenden Spaltenadresspufferspeicher 42 weiter. Der angesprochene Spaltenadresspufferspeicher 42 latcht dann die Spaltenadresse ein und treibt sie zum Spaltenadressdecodierer 43, der die gesuchte Spalte innerhalb des Speicherzellenfeldes ermittelt und über das entsprechende Bitleitungspaar BL/-BL anspricht.
  • Bei einem Lesezugriff wird das gefundene Bit von der Speicherzelle ausgegeben, von einem Leseverstärker (nicht gezeigt) verstärkt und in einen Datenausgangspuffer geschrieben. Bei einem Schreibzugriff wird zusätzlich das Lese-/Schreibumschaltsignal WE aktiviert. Die Schreibinformation wird dann über einen Dateneingangspuffer in die adressierte Speicherzelle eingeschrieben.
  • Durch die erfindungsgemäße Auslegung der Adressdecodiereinheit mit einem Zeilenadressdemultiplexer bzw. einem Spaltenadressdemultiplexer, die nur dann die angelegte Zeilenadresse bzw. Spaltenadresse an den Adresspufferspeicher weiterleiten, in dessen Speicherbank sich die adressierte Speicherzelle befindet, muss nur ein Pufferspeicher umgeladen werden. Durch dieses selektive Schalten der Zeilen- bzw. Spaltenadressen lässt sich somit eine wesentliche Stromersparnis erzielen. Es wäre prinzipiell auch möglich, den Zeilenadressdemultiplexer und den Spaltenadressdemultiplexer in einer Einheit zusammenzufassen. Es lässt sich auch bereits eine wesentliche Stromeinsparung erreichen, wenn alternativ nur mit einem Zeilenadressdemultiplexer oder einem Spaltenadressdemultiplexer gearbeitet wird.
  • 2 zeigt eine zweite Ausführungsform, bei der statt mit einem 1-auf-4-Demultiplexer mit einer Demultiplexerkaskadenschaltung aus mehreren 1-auf-2-Demultiplexern gearbeitet wird. Aus Anschaulichkeitsgründen wird diese zweite Ausfüh rungsform nur am Beispiel einer Spaltenadressdecodiereinheit gezeigt. Sie kann jedoch analog auch bei einer in 2 nicht dargestellte Zeilenadressdecodiereinheit eingesetzt werden.
  • Gemäß der zweiten Ausführungsform sind bei 2m-Speicherbänken mit m größer 1 für eine solche Kaskadenschaltung 2m – 1 1-auf-2-Demultiplexer notwendig. Für das gezeigte Ausführungsbeispiel, bei dem vier Speicherbänke 1A bis 1D vorgesehen sind, also drei 1-auf-2-Demultiplexer 51, 52, 53. Diese drei Demultiplexer 51, 52, 53 werden jeweils adressgesteuert von dem Bankadressdecodierer 2 umgeschaltet. Die in 2 dargestellte Kaskadenschaltung weist einen zentralen 1-auf-2-Demultiplexer 51 auf, an dessen Dateneingang die Spaltenadresse CA angelegt wird. Der erste Datenausgang des zentralen 1-auf-2-Demultiplexers 51 ist an den Dateneingang eines zweiten 1-auf-2-Demultiplexers 52 angeschlossen, dessen erster Datenausgang an den ersten Spaltenadresspufferspeicher 42A und dessen zweiter Datenausgang an den zweiten Spaltenadresspufferspeicher 42B angeschlossen ist. Der zweite Datenausgang des zentralen 1-auf-2-Demultiplexers 51 ist an den Dateneingang eines dritten 1-auf-2-Multiplexers 53 angeschlossen, dessen erster Datenausgang an den dritten Spaltenadresspufferspeicher 42C und dessen zweiter Datenausgang an den vierten Spaltenadresspufferspeicher 42D angeschlossen ist. Um eine Zeile in einer Speicherzellenmatrix einer Speicherbank für einen Zugriff auf eine Speicherzelle zu adressieren, decodiert der Bankadressdecodierer 2 die entsprechende SpeicherBank aus der angelegten Bankadresse BA und legt die decodierte Speicherbankadresse an die 1-auf-2-Demultiplexereinheiten 51, 52, 53 an. Die Steuereingänge des zentralen 1-auf-2-Demultiplexers 51, an dessen Dateneingang die Spaltenadresse CA ansteht, leitet diese Spaltenadresse je nachdem ob die adressierte Speicherbank sich in der oberen oder unteren Speicherchiphälfte befindet, an den zweiten 1-auf-2-Demultiplexer 51 bzw, den dritten 1-auf-2-Demultiplexer 53 weiter. Der jeweilige angesprochene 1-auf-2-Demultiplexer legt dann wiederum auf der Grundlage der decodierten Speicherbankadresse die Spaltenadresse am zugehörigen Spaltenadresspufferspeicher 42 an, der die Spaltenadresse dann, wenn ein CAS-Signal am Steuereingang ansteht, einlatcht und zu dem entsprechenden Spaltenadressdecodierer 43 weitertreibt. Der Spaltenadressdecodierer 43 wiederum ermittelt die gesuchte Spalte innerhalb des Speicherzellenfeldes der Speicherbank, die über die entsprechende Bitleitungspaarung BL/-BL angesprochen wird.
  • Diese zweite Ausführungsform des Spaltenadressdemultiplexers als Kaskadenschaltung aus 1-auf-2-Demultiplexern hat den Vorteil, dass die einzelnen Demultiplexer sehr klein dimensioniert und platzgünstig untergebracht werden können. Darüber hinaus haben diese klein dimensionierten 1-auf-2-Multiplexer nur einen geringen Stromverbrauch, dass gegenüber einer 1-auf-n-Demultiplexerschaltung zu einer weiteren Stromersparnis führt.
  • Die in der vorangegangenen Beschreibung, den Ansprüchen und den Zeichnungen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.

Claims (3)

  1. Halbleiterspeicher mit wenigstens zwei Speicherbänken (1A1D), die jeweils eine Speicherzellenmatrix aufweisen und einer Adressdecodiereinheit, die eine Bankadressdecodiereinheit (2), eine Zeilenadressdecodiereinheit (3) und eine Spaltenadressdecodiereinheit (4) umfasst, wobei die Zeilenadressdecodiereinheit und/oder die Spaltenadressdecodiereinheit für jede Speicherbank eine Reihenschaltung aus einem Adresspufferspeicher (32A32D; 42A42D) und einem Adressdecodierer (33A33D; 43A43D) aufweisen und einen Demultiplexer (31; 41; 51, 52, 53) umfassen, der den Adresspufferspeichern vorgeschaltet und an den Bankadressendecodierer angeschlossen ist, um abhängig von der decodierten Bankadresse den entsprechenden Adresspufferspeicher zu aktivieren.
  2. Halbleiterspeicher nach Anspruch 1, wobei n Speicherbänke mit n größer 2 vorgesehen sind und der Demultiplexer (31; 41) der Adressdecodiereinheit als 1-auf-n-Demultiplexer ausgelegt ist.
  3. Halbleiterspeicher nach Anspruch 2, wobei 2m Speicherbänke mit m größer 1 vorgesehen sind und der Demultiplexer der Adressdecodiereinheit eine Kaskadenschaltung aus 2m – 1 1-auf-2-Demultiplexer (51, 52, 53) aufweist.
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