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DE10224350B3 - Zerstäuberbrenner mit einem Venturirohr für ein Heizgerät - Google Patents

Zerstäuberbrenner mit einem Venturirohr für ein Heizgerät Download PDF

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DE10224350B3
DE10224350B3 DE2002124350 DE10224350A DE10224350B3 DE 10224350 B3 DE10224350 B3 DE 10224350B3 DE 2002124350 DE2002124350 DE 2002124350 DE 10224350 A DE10224350 A DE 10224350A DE 10224350 B3 DE10224350 B3 DE 10224350B3
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annular gap
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atomizer burner
atomizer
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DE2002124350
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Christian Bäcker
Michael Keppler
Felix Wolf
Jan Steffens
Wolfgang Schlosser
Thomas Kerscher
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Webasto Thermosysteme GmbH
Webasto Thermosysteme International GmbH
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/40Mixing tubes; Burner heads
    • F23D11/402Mixing chambers downstream of the nozzle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/24Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space by pressurisation of the fuel before a nozzle through which it is sprayed by a substantial pressure reduction into a space
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Abstract

Der Zerstäuberbrenner (10) ist für ein Heizgerät vorgesehen und mit einer Brennkammer (18), mit einer Düse (12) zum Zerstäuben von flüssigem Brennstoff, die ein in die Brennkammer (18) mündendes Venturirohr (16) umfasst, sowie mit einer Brennstoffzuführeinrichtung zum Zuführen des Brennstoffs in die Düse (12) versehen. Um auf kostengünstige Weise eine hohe Zerstäubungsgüte zu gewährleisten, ist die Brennstoffzuführeinrichtung mit einem Ringspalt (50) ausgebildet, durch den der Brennstoff in die Düse (12) austreten kann.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Zerstäuberbrenner für ein Heizgerät mit einer Brennkammer, mit einer Düse zum Zerstäuben von flüssigem Brennstoff, die ein in die Brennkammer mündendes Venturirohr umfasst, und mit einer Brennstoffzuführeinrichtung zum Zuführen des Brennstoffs in die Düse. Ferner betrifft die Erfindung ein mobiles Heizgerät für ein Fahrzeug mit einem derartigen Zerstäuberbrenner.
  • Zerstäuberbrenner dieser Art sind aus DE 100 14 347 A1 , DE 100 19 198 A1 und DE 100 39 152 A1 bekannt. Sie sind insbesondere zur Verwendung in einer Kraftfahrzeug-Standheizung vorgesehen und weisen eine Zerstäuberdüse in Form eines Düsenkörpers bzw. eine Düse zur Aufbereitung des Brennstoffs auf. Der Düsenkörper ist mit einem zentralen, zu einer Brennkammer hin sich aufweitenden, trichterförmigen Venturirohr versehen, in das hinein flüssiger Brennstoff zerstäubt wird. Eingebracht wird der flüssige Brennstoff durch ein Röhrchen bzw. eine Brennstoffnadel, das an dem von der Brennkammer abgewandten Ende des Venturirohrs in dessen Mitte angeordnet ist. Das Röhrchen erstreckt sich in Längsrichtung der Düse, so dass der Brennstoff exakt im Zentrum des sich erweiternden Teils des Venturirohrs zu zerstäuben beginnt.
  • Bekannte Zerstäuberbrenner weisen den Nachteil auf, dass die Güte der Zerstäubung in der Venturidüse in hohem Maße von der Viskosität des verwendeten Brennstoffs abhängig ist. Die Qualität der Verbrennung kann daher bei unterschiedlicher Brennstoffqualität und auch bei unterschiedlichen Brennstoffsorten unter Umständen stark schwanken.
  • Ferner wirkt sich bei bekannten Zerstäuberbrennern mit einem Venturirohr eine Schwankung in der Geschwindigkeit der in die Düse zugeführten Verbrennungsluft zum Teil negativ aus. In bestimmten Fällen kann die Schwankung zu stark unterschiedlichen Brennwerten und unterschiedlichen Starteigenschaften des Heizgerätes führen.
  • Aus GB 703 431 sind Verbesserungen für einen Zerstäuber-Fluidbrennstoff-Brenner bekannt, bei dem Brennstoff durch einen Ringkanal entlang der inneren Mantelfläche eines Venturirohres ausgebracht wird.
  • Aus US 1 466 795 ist ein Brennstoffmischer bekannt, bei dem ebenfalls Brennstoff an der inneren Mantelfläche eines Venturirohres mit Hilfe eines Ringkanals ausgebracht wird.
  • Aus DE 35 25 161 C2 ist ein Verfahren zur Verbrennung von fließfähigem Brennstoff bekannt, bei dem eine Außenwandung des Austrittsabschnitts zusammen mit einer Innenwandung einer Venturidüse einen Ringspalt für die Zufuhr des Brennstoffs begrenzen.
  • Diesen bekannten Zerstäuberbrennern mit einem Venturirohr ist gemein, dass jeweils Brennstoff durch die innere Mantelfläche des Venturirohres hindurch in die Venturidüse eingebracht wird. Derartige Konstruktionen von Ringkanälen innerhalb der Mantelfläche einer Venturidüse sind nur mit verhältnismäßig großem Aufwand herzustellen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein mobiles Heizgerät mit einem Zerstäuberbrenner der eingangs genannten Art derart zu verbessern, dass auf kostengünstige Weise eine hohe Zerstäubungsgüte gewährleistet ist.
  • Erfindungsgemäße Lösung
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß mit einem oben genannten Zerstäuberbrenner gelöst, der gemäß dem Patentanspruch 1 ausgebildet ist. Die Aufgabe ist ferner mit einem mobilen Heizgerät für ein Fahrzeug mit einem derartigen erfindungsgemäßen Zerstäuberbrenner gelöst.
  • Erfindungsgemäß ist bei einem Zerstäuberbrenner für einmobiles Heizgerät mit einer Venturidüse an Stelle einer Brennstoffnadel ein Ringspalt als Brennstoffaustritt ausgebildet. Der erfindungsgemäße Ringspalt führt zu einem Brennstoffaustritt in Gestalt eines Flüssigkeitsfilms. Dies steht im Gegensatz zu Brennstoffnadeln, an denen der Brennstoff in einem vergleichsweise massiven Strahl austritt.
  • Durch den erfindungsgemäßen Ringspalt wird die Dicke des austretenden Flüssigkeitsfilms auf das angestrebte Maß des Durchmessers von Tröpfchen verringert. Die austretende Flüssigkeit wird dadurch bereits für die nachfolgende Zerstäubung vorgeformt. Anschließend wird der dünne Flüssigkeitsfilm an dem ringförmigen Spalt sowohl in axialer als auch in radialer Richtung ausgeschleudert. Dabei wird der Flüssigkeitsfilm durch die radiale Strömungskomponente zusätzlich einer zerstäubenden Kraft ausgesetzt. Es entsteht auf diese Weise eine besonders homogene Sprühfahne bzw. ein besonders homogenes Spray.
  • Zugleich führt die erfindungsgemäße Art der Ausbringung von Brennstoff dazu, dass der Spray in seinen Eigenschaften weitaus weniger von der Viskosität des Brennstoffs abhängig ist. Auch die Geschwindigkeit der an der Düse zugeführten Brennluft wirkt sich bei dem erfindungsgemäßen Zerstäuberbrenner weit weniger stark aus, als bei bekannten Heizgeräten.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
  • Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Ringform des Ringspalts im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet. Die Form ist damit an die Grundform der Düse und des Venturirohrs angepasst. Der Brennstoff tritt bei einer derartigen Weiterbildung der Erfindung innerhalb des Venturirohrs über dessen Querschnitt besonders gleichmäßig verteilt aus. Dadurch wird die Güte der Zerstäubung weiter verbessert.
  • Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn sich die Mündung des Ringspalts an der Brennkammer im Wesentlichen quer zu einer Längsachse der Düse erstreckt. Der Brennstoff wird dann in einer bestimmten, zur Längsrichtung der Venturidüse radial gerichteten Ebene ausgebracht. Dadurch ist gewährleistet, dass der gesamte Brennstoff innerhalb des Venturirohrs denselben Strömungsweg zurücklegt und damit gleichmäßig zerstäubt wird.
  • Ferner sollte die Mündung des Ringspalts an der Brennkammer in Längsrichtung der Düse am Beginn des sich aufweitenden Abschnitts des Venturirohrs angeordnet sein. Diese Position der Mündung des Ringspalts ist besonders vorteilhaft, um den eingesprühten Brennstoff über die gesamte Länge des sich aufweitenden Venturirohrs hinweg zerstäuben zu können.
  • Der erfindungsgemäße Ringspalt kann auf vielfältige Weise variiert und seine Zerstäubungswirkung damit weiter verbessert werden. Die dabei zur Verfügung stehenden Möglichkeiten sind aufgrund der gewählten Geometrie eines Ringspalts erheblich größer als bei bekannten Zerstäuberbrennern, bei denen mit einer Brennstoffnadel gearbeitet wird. Besonders vorteilhaft ist es, wenn an der Mündung des Ringspalts eine Strömungsleitfläche in Gestalt eines radial nach außen gerichteten Überstandes an dem Innenkörper ausgebildet ist. Ein solcher Überstand führt zu einem Aussprühen des Brennstoffs mit einer starken radialen Geschwindigkeitskomponente. Diese Komponente reißt den bereist durch die geringe Breite des Ringspalts erfindungsgemäß besonders dünnen Flüssigkeitsfilm des Brennstoffs in einzelne Streifen und Tröpfchen auseinander. Daraus ergibt sich eine weiter verbesserte Zerstäubung des Brennstoffs.
  • Vorteilhaft ist ferner ein erfindungsgemäßer Zerstäuberbrenner, bei dem der Ringspalt radial innen von einem Innenrohr begrenzt ist. Das Innenrohr weist im Gegensatz zu einem massiven Innenkörper einen zentralen hohlen Bereich auf, der zum Vorwärmen von Brennstoff genutzt werden kann.
  • Ferner kann das Innenrohr zum Anordnen weiterer Bauteile des Zerstäuberbrenners, wie beispielsweise einer Vorwärmeinrichtung verwendet werden. Die Vorwärmeinrichtung kann zum Vorwärmen von Brennstoff dienen und/oder als Glühstift bzw. Flammwächter genutzt werden.
  • Darüber hinaus kann zusätzlich oder alternativ ein Innenrohr am erfindungsgemäßen Ringspalt verwendet werden, durch dessen Inneres Verbrennungsluft in die Düse und damit in die Brennkammer zugeführt wird. Die derart zugeführte Verbrennungsluft trägt zum Zerteilen und Zerstäuben des durch den Ringspalt gebildeten Flüssigkeitsfilms bei. Ferner werden von der derart zugeführten Verbrennungsluft Flüssigkeitströpfchen in besonders vorteilhafter Weise durch das Venturirohr geführt. Es bildet sich eine zentrale Strömung, um die herum sich eine verwirbelte Strömung bildet. Zwischen diesen beiden Strömungen wird der flüssige Brennstoff, der durch den Ringspalt zugeführt wird, zerstäubt.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Zerstäuberbrenners anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 einen Längsschnitt eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Zerstäuberbrenners,
  • 2 einen Längsschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels einer Grundplatte an dem erfindungsgemäßen Zerstäuberbrenner mit einem daran ausgebildeten Ringspalt, und
  • 3 einen Längsschnitt gemäß 2 eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Grundplatte an dem erfindungsgemäßen Zerstäuberbrenner mit einem daran ausgebildeten Ringspalt.
  • Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • In 1 ist ein Zerstäuberbrenner 10 für ein mobiles Heizgerät veranschaulicht, der einen Düsenkörper 12 zum Zerstäuben von flüssigem Brennstoff und eine an diesem angeordnete Grundplatte 14 aufweist, durch die der flüssige Brennstoff in den Düsenkörper 12 eingebracht wird.
  • Die Grundplatte 14 ist an einer Stirnseite des Düsenkörpers 12 angebracht, in dessen Inneren ein Venturirohr 16 ausgebildet ist. Das Venturirohr 16 erstreckt sich durch den Düsenkörper 12. Es weitet sich ausgehend von der der Grundplatte 14 zugewandten Stirnseite des Düsenkörpers 12 in Richtung auf die abgewandte Stirnseite auf. Mit seiner aufgeweiteten Seite ist das Venturirohr 16 zu einer Brennkammer 18 des Zerstäuberbrenners 10 gerichtet.
  • Ausführungsformen der Grundplatte 14 sind in den 2 und 3 näher veranschaulicht.
  • Bei der Ausführungsform gemäß 2 ist die Grundplatte 14 aus einem sich im Wesentlichen radial erstreckenden kreisförmigen Scheibenabschnitt 20 und einem davon in der Mitte im Wesentlichen axial abstehenden kreiszylinderförmigen Ansatz 22 gebildet. Der Ansatz 22 steht an jener Seite des Scheibenabschnitts 20 ab, der von der Seite des Düsenkörpers 12 abgewandt ist. An dieser Seite kann von einer nicht dargestellten Brennluftzuführeinrichtung, beispielsweise einem Brennluftgebläse, Brennluft an die Grundplatte 14 zugeführt werden.
  • Demnach grenzt der Scheibenabschnitt 20 der Grundplatte 14 einen Bereich 24 des Düsenkörpers 12 von einem Bereich 26 der Brennluftzufuhr ab.
  • Der Ansatz 22 der Grundplatte 14 ist längs der Mittelachse des Scheibenabschnitts 20 von einer zentralen gestuften Bohrung 28 durchsetzt. In der Bohrung 28 ist ein Stift 30 eingesetzt, der die Bohrung 28 an dem Bereich 26 der Brennluftzufuhr verschießt.
  • Die Bohrung 28 ist an ihrem zum Bereich 26 gewandten Ende mit einem ersten weiten Abschnitt 32, nachfolgend mit einem verengten zweiten Abschnitt 34 und einem weiter verengten Abschnitt 36 ausgebildet. Die Abschnitte 32 bis 36 sind je zylindrisch gestaltet.
  • Der Stift 30 weist an seinem dem Bereich 26 zugewandten Endbereich einen gestuften Bund 38 auf, mit dem die Bohrung 28 fluiddicht verschlossen ist. Ferner ist der Stift 30 mit einem verjüngten Mittelabschnitt 40 gestaltet, sowie mit einem daran anschließenden im Durchmesser größeren zylinderförmigen Endabschnitt 42 an seinem dem Bereich 24 zugewandten Endbereich.
  • Im Ansatz 22 ist ferner eine Querbohrung 44 ausgebildet, die sich im Wesentlichen radial zur Mittelachse erstreckt und die in die zentrale Bohrung 28 mündet. Die Querbohrung 44 ist an ihrem äußeren Endbereich mit einem Leitungsanschluss 46 versehen. An diesen Leitungsanschluss 46 ist eine nicht dargestellte Brennstoffzuführleitung angeschlossen, durch die in die zentrale Bohrung 28 flüssiger Brennstoff unter Druck zugeführt werden kann.
  • An der dem Bereich 24 des Düsenkörpers 12 zugewandten Seite der Grundplatte 14 ist um die zentrale Bohrung 28 herum ein Rohrfortsatz 48 ausgebildet. Aus diesem Rohrfortsatz 48 ragt der Stift 30 mit seinem zylinderförmigen Endabschnitt 42 ein geringes Maß (beispielsweise 0,1 bis 0,9 mm, insbesondere 0,5 mm) heraus.
  • Zwischen dem Rohrfortsatz 48 und dem zylinderförmigen Endabschnitt 42 ist ein Ringspalt 50 ausgebildet. Durch diesen Ringspalt 50 tritt beim Betrieb des Zerstäuberbrenners flüssiger Brennstoff in den vorderen Bereich des Venturirohres 16 im Düsenkörper 12. Der Brennstoff wird beim Durchtreten durch den Ringspalt 50 in die Form eines besonders dünnen Flüssigkeitsfilms gedrängt. Die Dicke dieses Films entspricht weitgehend dem Durchmesser der nachfolgend im Venturirohr 16 entstehenden Sprühtröpfchen.
  • In der Grundplatte 14 sind schließlich noch radial gerichtete Luftkanäle 52 ausgebildet, die durch den an der Grundplatte 14 angeordneten Düsenkörper 12 zu geschlossenen Kanälen abgedeckt werden. Durch diese Luftkanäle 52 wird während der Zufuhr von flüssigem Brennstoff zugleich Brennluft in das Venturirohr 16 eingeblasen. Die Brennluft reißt den austretenden Brennstoff mit sich. Es bildet sich im Venturirohr 16 das gewünschte Brennstoffspray.
  • Durch den vorgesehenen Ringspalt 50 tritt Brennstoff über eine verhältnismäßig große Länge (d.h. über den gesamten Umfang des Ringspalts 50) in Form eines dünnen Flüssigkeitsfilms aus. Dieser Film zerstäubt besonders leicht und gleichmäßig in Tröpfchen. Darüber hinaus ist der Zerstäubungsvorgang von der Viskosität und damit von der Temperatur des verwendeten Brennstoffs weitgehend unabhängig, weil der Brennstoff in einen dünnen Film gezwungen wird.
  • Ferner hat die Geschwindigkeit der Brennluft, die durch die Luftkanäle 52 zugeführt wird, bei der gewählten Ausbringung von Brennstoff durch den Ringspalt 50 hinein in ein Venturirohr 16 einen besonders geringen Einfluss. Schwankungen der Luftgeschwindigkeit wirken sich daher erheblich weniger negativ auf die Zerstäubungsgüte aus.
  • Der Überstand des Stiftes 30 an seinem zylinderförmigen Endabschnitt 42 gegenüber dem Ende des Rohrfortsatzes 48 führt zu einem verstärkten Austritt von Brennstoff am Ringspalt 50 in radialer Richtung nach außen, während ein Zusammenströmen von Brennstoff in Richtung auf die Längsachse des Venturirohrs 16 hin erschwert und vermieden wird. Die radial nach außen gerichtete Strömungskomponente des Brennstoffs fördert dessen Zerstäubung ausgehend von dem dünnen Film in einzelne Tröpfchen.
  • Der Effekt des Zerstäubens radial nach außen kann durch einen Überstand am Ende des zylinderförmigen Endabschnitts 42 des Stiftes 30 noch gefördert werden. Alternativ oder zusätzlich können an den Bauteilen, welche den Ringspalt 50 begrenzen Fasen, Rillen oder dergleichen ausgebildet sein, mittels denen die Zerstäubungswirkung ebenfalls verbessert werden kann.
  • In 3 ist eine weitere Ausführungsform einer Grundplatte 14 und eines Stiftes 30 für einen Zerstäuberbrenner 10 dargestellt, die im Wesentlichen wie die entsprechenden Bauteile gemäß 2 gestaltet sind. Als einziger Unterschied ist bei der Ausführungsform gemäß 3 an Stelle des Stifts 30 ein Innenrohr 54 mit einer axialen zentralen Durchgangsbohrung 56 ausgebildet.
  • Durch die Durchgangsbohrung 56 gelangt während des Betriebs des Zerstäuberbrenners 10 Brennluft von dem Bereich 26 der Brennluftzufuhr hinüber in den Bereich 24 innerhalb des Venturirohrs 16. Das Innenrohr 54 begrenzt damit einerseits den Ringspalt 50 an seinem zylinderförmigen Endabschnitt 42 und zugleich wird Brennluft durch das Innenrohr 54 in die Düse gefördert. Die Brennluft tritt im Zentrum des Ringspalts 50 aus und reißt dabei den austretenden Brennstoff mit. Zugleich wird der Brennstoff durch diesen Anteil an Brennluft auseinander gedrängt, was seine Zerstäubung weiter verbessert.
  • Die Querschnitte und Strömungswege durch die Durchgangsöffnung 56 und durch die Luftkanäle 52 kann gezielt gewählt werden. Auf diese Art und Weise können zwischen den einzelnen Brennluftströmen vorbestimmte Druckdifferenzen bzw. Überdrücke erzeugt werden, die zu einer Verwirbelung der Luft im Venturirohr 16 und zu einer verbesserten Zerstäubung des Brennstoffs in dessen Inneren vorteilhaft beitragen.
  • 12
    Zerstäuberbrenner
    14
    Grundplatte
    16
    Venturirohr
    18
    Brennkammer
    20
    Scheibenabschnitt
    22
    Ansatz
    24
    Bereich des Düsenkörpers
    26
    Bereich der Brennluftzufuhr
    28
    zentrale Bohrung
    30
    Stift
    32
    erster Abschnitt der Bohrung
    34
    zweiter Abschnitt der Bohrung
    36
    dritter Abschnitt der Bohrung
    38
    gestufter Bund des Stifts
    40
    verjüngter Mittelabschnitt des Stifts
    42
    zylinderförmiger Endabschnitt des Stifts
    44
    Querbohrung
    46
    Leitungsanschluss
    48
    Rohrfortsatz
    50
    Ringspalt
    52
    radiale Luftkanäle
    54
    Innenrohr
    56
    zentrale Durchgangsöffnung

Claims (9)

  1. Zerstäuberbrenner (10) für ein Heizgerät mit einer Brennkammer (18), mit einer Düse (12) zum Zerstäuben von flüssigem Brennstoff, die ein in die Brennkammer (18) mündendes Venturirohr (16) umfasst, und mit einer Brennstoffzuführeinrichtung zum Zuführen des Brennstoffs in die Düse (12), die mit einem Ringspalt (50) ausgebildet ist, durch den der Brennstoff in die Düse (12) austreten kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringspalt zwischen einem Rohr (48) und einem darin angeordneten Innenkörper (30, 54) ausgebildet ist, die zentral in dem Venturirohr (16) angeordnet sind.
  2. Zerstäuberbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Mündung des Ringspalts (50) eine Strömungsleitfläche in Gestalt eines radial nach außen gerichteten Überstandes an dem Innenkörper (30, 54) ausgebildet ist.
  3. Zerstäuberbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringform des Ringspalts (50) im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet ist.
  4. Zerstäuberbrenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Mündung des Ringspalts (50) an der Brennkammer (18) im Wesentlichen quer zu einer Längsachse der Düse (12) erstreckt.
  5. Zerstäuberbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündung des Ringspalts (50) an der Brennkammer in Längsrichtung der Düse (12) am Beginn des sich aufweitenden Abschnitts des Venturirohrs (16) angeordnet ist.
  6. Zerstäuberbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringspalt (50) radial innen von einem Innenrohr (54) begrenzt ist.
  7. Zerstäuberbrenner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Innenrohr (54) eine Vorwärmeinrichtung aufgenommen ist.
  8. Zerstäuberbrenner nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Innenrohr (54) Brennluft zuführbar (56) ist.
  9. Mobiles Heizgerät für ein Fahrzeug mit einem Zerstäuberbrenner (10) nach einem der Ansprüche 1 bis .
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