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DE1022332B - Elektrodentieffassung - Google Patents

Elektrodentieffassung

Info

Publication number
DE1022332B
DE1022332B DED15400A DED0015400A DE1022332B DE 1022332 B DE1022332 B DE 1022332B DE D15400 A DED15400 A DE D15400A DE D0015400 A DED0015400 A DE D0015400A DE 1022332 B DE1022332 B DE 1022332B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
contact jaws
socket according
abutment
sealing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED15400A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Sernitz
Dipl-Ing Rudolf Stark
Alwin Wiese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Demag Elektrometallurgie GmbH
Original Assignee
Demag Elektrometallurgie GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag Elektrometallurgie GmbH filed Critical Demag Elektrometallurgie GmbH
Priority to DED15400A priority Critical patent/DE1022332B/de
Publication of DE1022332B publication Critical patent/DE1022332B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Furnace Details (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

Gegenstand des Hauptpatents 944 026 ist eine Elektrodentieffassung für Lichtbogen- und Reduktionsöfen mit einem die Fassung umgebenden Dichtungszylinder, bei der die Fassungsteile in einem nach oben offenen Zylinder angeordnet sind, während die Abdichtung unter der Oberkante der Kontaktbacken liegt, so daß eine Beobachtung der gekühlten Kontaktbacken und deren Wasseranschlüsse möglich ist, und bei der die Kontaktbacken von einem die Reaktion des Anpreßdruckes gegen die Elektroden aufnehmenden Widerlager umgeben sind. Die Abdichtungsmittel zwischen dem Dichtungszylinder und den Kontaktbacken, nämlich Einlagestücke und Schüttgut, lassen jedoch eine Relativbewegung zwischen der Fassung und dem Dichtungszylinder nicht zu, weshalb der Dichtungszylinder mit der Fassung unter Abdichtung gegenüber dem Ofendeckel beweglich ist. Dies trifft auch für eine bekannte Elektrodentieffassung zu, bei der der Dichtungszylinder an seinem oberen Ende verschlossen und gegen die Elektroden abgedichtet ist.
Zweck der Zusatzerfindung ist es, den Dichtungszylinder feststehend ausführen zu können und eine Dichtung, ζ. B. eine Tassendichtung, zwischen Zylinder und Ofendeckel zu vermeiden, die für dauernde Bewegungen des Zylinders bei der Ofenregulierung eingerichtet ist.
Dies wird gemäß der Erfindung erreicht durch einen in den Ofen hineinragenden und auf dem Ofendeckel vorzugsweise höhenverstellbar abgestützten Dichtungszylinder, in dem axial verschieblich das kolbenähnlich abgedichtete rahmen- oder ringförmig ausgebildete Widerlager mitsamt den Kontaktbacken angeordnet ist. Eine solche Tieffassung hat den Vorteil, daß der im Betrieb feststehende Dichtungszyliuder ohne besondere Dichtung gegenüber dem Ofendeckel angeordnet werden kann; er braucht lediglich schließend in die Deckelöffnung hineinzupassen. Der Zylinder kanu als eine wirksame Abschirmung gegen Induktionsströme ausgebildet werden, welche die Eisenteile erwärmen können, denn er behält stets seine tief in den Ofen hineinragende Lage, unabhängig von der Lage der Kontaktbacken. Ein weiterer \rorteil der Tieffassung gemäß der Erfindung besteht darin, daß ein rahmen- oder ringförmiges Widerlager verwendet wird, das bisher nur bei normalen, über dem Ofendeckel angeordneten Fassungen bekannt ist.
Alle diese Vorteile werden maßgeblich ermöglicht durch die Anordnung einer kolbenähnlichen Dichtung zwischen Widerlager und Innenwand des Dichtuingszylinders, die Relativbewegungen zwischen diesen Teilen gestattet. Diese Dichtung kann beispielsweise durch Segmentleichtsteine, durch Asbestwolle, Asbestschnüre, Sandtassen od. dgl. gebildet werden. Damit kann man eine flüssige Dichtung ersparen.
Elektrodentieffassung
Zusatz zum Patent 944 026
Anmelder:
Demag-Elektrometallurgie G. m. b. H.f
Duisburg, Wolfgang-Reuter-Platz
Paul Sernitz, Dipl.-Ing. Rudolf Stark
und Alwin Wiese, Karlsruhe (Bad.),
sind als Erfinder genannt worden
deren Verwendung bei Elektrodentieffassung mit Rücksicht auf Verkrustungen und Zementbildung innerhalb der Flüssigkeit nicht immer vorteilhaft ist.
Eine wahlweise Höhenverstellbarkeit des Dichtungszylinders hat den Vorzug, daß mit dem Zylinder die Höhe des an die Elektroden herantretenden Beschickungsgutes geregelt werden kann. Der Zylinder wird dann jeweils so tief herabgelassen bzw. hochgezogen, daß die Böschung des Beschickungsgutes die Elektrode an der gewünschten Stelle erreicht. So kann z. B. verhindert werden, daß bei starker Leitfähigkeit des Beschickungsgutes die Eelektroden aus dem Gut herausregulieren, was einen ordnungsgemäßen Gang des Ofens unmöglich machen würde.
Gemäß der weiteren Erfindung wird der Dichtungsmantel geteilt ausgeführt. Erhält er eine waagerechte Teilung, so kann sein oberer, über den Ofendeckel hinausragender Teil bequem abgehoben werden, so daß dann die Kontaktbacken und ihr Widerlager besonders gut zugänglich sind. Ferner kann der Dichtungszylinder auch in senkrechter Richtung geteilt werden, wodurch er bequemer von der Seite her anzubringen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand eines schematischen teilweisen Schnittes durch einen Elektroofen dargestellt.
In das Ofengefäß 1 wird die Beschickung 2 über Beschickungsrohre 3 eingegeben. Der Ofen ist durch den Deckel 4 verschlossen, der sich in einer Tassendichtung 5 am Ofengefäß 1 abstützt.
Wie üblich, werden an die Elektrode 11 die Kontaktbacken 12 angepreßt, und zwar durch umfangsverteilte, zentral wirkende Druckelemente (nicht dargestellt), die ihr Widerlager in einem Fassungsring 13 finden. Dabei ist es gleich, ob das AViderlager die
709 848/272
Kontaktbacken trägt oder die Kontaktbacken das Widerlager tragen, oder ob beide getrennt am selben Träger durch Laschen 6 od. dgl. aufgehängt sind. Im Ausführungsbeispiel sind die Laschen 6 an einem Tragzylinder 7 angelenkt, der seinerseits von einem Tragarm 8 getragen wird, an dem die zur Winde führenden Ketten 9 angreifen. Die Elektroden 11 erhalten ihren Strom über starre Leitungen 10 und flexible Leitungen 10 a. Der Raum zwischen den Kontaktbacken 12 selbst und zwischen den Kontaktbacken 12 und dem Widerlager 13 kann durch bekannte Mittel, z. B. Asbestschnüre, Sand in Tassen 25 u. dgl., ausgefüllt werden. Das Widerlager 13 mit den Kontaktbacken 12 ist innerhalb eines im allgemeinen feststehenden Zylinders 14 beweglich, dessen Wandung hohl ausgeführt und wassergekühlt ist. Der Zylinder besteht aus zumindest zwei Teilen, von denen der obere Teil, 14c, nach oben abnehmbar ist, ohne daß der ganze Zylinder ausgebaut zu werden braucht. 14 & ist die Trennungslinie zwischen den beiden Zylinderteilen 14 und 14 a. Mit Hilfe von Pratzen 15 stützt sich der Zylinder auf ein bewegliches Lager, im Beispiel Muttern 16, ab, die längs der Spindeln 17 verstellbar sind. Damit kann die Höhe des Zylinders verstellt werden, beispielsweise um ihn entsprechend der Lage der Kontaktbacken höher oder tiefer einstellen zu können. Vor allem kann man mit der Einstellung des Zylinders auch bestimmen, an welcher Stelle der Schüttkegel des in den Ofen eingebrachten Beschichtungsgutes 2 die Elektrode 11 erreicht, wie das durch die Punkte A, B und die Böschung C markiert ist. Gegebenenfalls können am Mantel selbst oder an einer seitlich davon angeordneten Meßeinrichtung Anzeigemittel angebracht sein, von denen man die jeweilige Stellung des Punktes A ablesen kann.
Aus der Zeichnung ist bereits ersichtlich, daß die Kontaktbacken, ihr AViderlager und die entsprechenden Wasseranschlüsse (nicht dargestellt) bequem beobachtet werden können. Sollen Reparaturen vorgenommen werden, so kann der Teil 14a des Zylinders nach oben abgenommen und gegebenenfalls der Mantel so weit wie möglich abgesenkt werden, wodurch die Teile verhältnismäßig bequem zugänglich werden.
Die kolbenähnliche Abdichtung zwischen dem Widerlager 13 und dem Zylinder 14 geschieht beispielsweise durch Dichtungssteine 20, die mit Hilfe von Schrägflächen 21 so ausgebildet sein können, daß durch das Gewicht der starren Steine, zumindest der oberen Steinlage und die die Schrägabschnitte ausfüllenden Steine 21a, ein nach außen gerichteter Druck auf die Steine 21 ausgeübt werden kann. Die Steine werden beim Absenken der Elektrode entgegen der Reibungskraft, die durch ihre Anlage am Mantel entsteht, durch abschwenkbare Belastungsmittel 23 niedergehalten. Etwaige noch verbleibende Zwischenräume werden durch Sand, Asbest oder sonstige bekannte Mittel ausgefüllt, wie bei 22 angedeutet ist.

Claims (7)

PaTENTANSPKÜCHE:
1. Elektrodentieffassung für Lichtbogen- und Reduktionsofen mit einem die Fassung umgebenden Dichtungszylinder, bei der die Fassungsteile in einem nach oben offenen Zylinder angeordnet sind, während die Abdichtung unter der Oberkante der Kontaktbacken liegt, nach Patent 944026, derart, daß die Kontaktbacken von einem die Reaktion des Anpreßdruckes gegen die Elektroden aufnehmenden Widerlager umgeben sind, gekennzeichnet durch einen in den Ofen hineinragenden und auf dem Ofendeckel vorzugsweise höhenverstellbar aligestützten Dichtungszylinder (14), in dem axial verschieblich das kolbenähnlich abgedichtete rahmen- oder ringförmig ausgebildete Widerlager (13) mitsamt den Kontaktbacken (12) angeordnet ist.
2. Fassung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine solche Höheneinsteilbarkeit des Zylinders, daß der Zutritt des Beschickungsgutes zur Elektrode einstellbar ist,
3. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungszylinder in bekannter Weise als elektrische Abschirmung gegen Induktionsströme ausgebildet ist.
4. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungszylinder in waagerechter Ebene, insbesondere oberhalb des Ofeiideckels, geteilt ist.
5. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder in senkrechter Richtung, insbesondere oberhalb des Ofendeckels, geteilt ist.
6. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (13) der Kontaktbacken (12) mit Dichtungsmitteln (20, 21) versehen ist, welche an der Zylinderinnenwand anliegen.
7. Fassung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Kontaktbacken (12), Widerlager (13) und Dichtungssteinen (20) verbleibende Spalte oder Fugen mit Sand, Asbest od. ä. fugenfüllenden Dichtungsmitteln ausgefüllt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 526 856.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 848/272 12.
DED15400A 1953-07-02 1953-07-02 Elektrodentieffassung Pending DE1022332B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED15400A DE1022332B (de) 1953-07-02 1953-07-02 Elektrodentieffassung

Applications Claiming Priority (1)

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DED15400A DE1022332B (de) 1953-07-02 1953-07-02 Elektrodentieffassung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1022332B true DE1022332B (de) 1958-01-09

Family

ID=7035036

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED15400A Pending DE1022332B (de) 1953-07-02 1953-07-02 Elektrodentieffassung

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DE (1) DE1022332B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2487624A1 (fr) * 1980-07-25 1982-01-29 Elkem As Dispositif de porte-electrode
US4434496A (en) 1980-07-25 1984-02-28 Elkem As Holder assembly for an electrode in an electrothermal smelting furnace

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE526856C (de) * 1931-06-11 Lorenz Akt Ges C Drahtloses Geraet

Patent Citations (1)

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