DE10223933A1 - Glühentladungslampe, Elektrode hierfür und Leuchtkörper - Google Patents
Glühentladungslampe, Elektrode hierfür und LeuchtkörperInfo
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Abstract
Eine Glühentladungslampe weist ein Entladungsgefäß, ein Elektrodenpaar, das im Entladungsgefäß angebracht ist, eine ionisierbare Füllung, die hauptsächlich aus Edelgas besteht und in das Entladungsgefäß gefüllt ist, und ein emittierendes Material auf, das eine Zinklegierung enthält und auf mindestens einer der Elektroden vorhanden ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Glühentladungslampe, die als
Glühzünder zum Zünden einer fluoreszierenden Lampe oder ei
ner fluoreszierenden Heisskathodenlampe geeignet ist, einen
Leuchtkörper unter Einsatz der Glühentladungslampe und eine
Elektrode für eine Glühentladungslampe.
Eine Glühentladungslampe wird weit verbreitet als Glühzün
der zum Zünden einer Entladungslampe, wie bspw. einer Kalt
kathoden-Entladungslampe, eine fluorieszierenden Heisska
thodenlampe usw., und als Entladungslampe für Anzeigeein
heiten verwendet.
Die Zündzeit der als Glühzünder verwendeten Glühentladungs
lampe tendiert dazu, in der Dunkelheit länger zu werden.
Deshalb ist es gewünscht, die Entladungszündzeit in der
Dunkelheit zu verkürzen. Hier ist die Entladungszündzeit
des Glühzünders die Summe der Entladungsverzögerungszeit,
der Glühentladungsdauer, der Auslöschzeit und der Pulser
zeugungszeit. Der Grund dafür, dass die Entladungszündzeit
in der Dunkelheit länger wird, ist, dass die Zufuhrmenge an
Primärelektronen knapp wird, und die Entladungsverzögerungs
zeit wird länger.
Herkömmlicherweise wurden Radioisotope, wie sie nachstehend
beschrieben sind, zum Verkürzen der Entladungsverzögerungs
zeit eingesetzt.
Ein sehr geringe Menge eines Radioisotops, wie bspw. 147Pm
wird durch einen elektrochemischen Prozess benachbart der
Elektrode auf- oder angebracht, und dann wird sie mit einem
Metall, wie bspw. Ni, plattiert (Stand der Technik I).
Gasförmige Radioisotope, wie 85Kr oder 3H werden in ein Ent
ladungsgefäß gefüllt (Stand der Technik II).
Da gemäß dem Stand der Technik I und II eine ionisierbare
Füllung des Entladungsgefäßes ständig durch das Radioisotop
ionisiert werden kann, startet eine Entladung unmittelbar
zur Zeit des Beleuchtens. Somit ist ein Effekt des Verkür
zens der Entladungsverzögerungszeit bemerkbar. Jedoch er
fordert das Herstellen von Radioisotopanwendungen Produk
tionsanlagen, die einem Strahlungssicherheitsstandard ge
nügen müssen, und erfordert eine strenge Kontrolle für Si
cherheitshandhabung, selbst wenn nur eine sehr geringe
Menge an Radioisotop darin enthalten ist.
Zum Vermeiden der Nachteile von Radioisotopen wurde ein von
Radioisotopen freier Glühzünder gesucht. Die offengelegte
japanische Patentanmeldung Hei. 10-255724 (nachstehend als
"Stand der Technik III" bezeichnet) offenbart die Anwendung
von phosphoreszierendem Phosphor für Glühzünder. Gemäß dem
Stand der Technik III wird sogar in der Dunkelheit ein Nach
leuchten für die Elektrodenoberfläche gewährleistet, so
dass Photoelektronen emittiert und Primärelektronen zuge
führt werden. Deshalb wird die Entladungsverzögerungszeit
verkürzt. Jedoch besteht eine Grenze dahingehend, wie lange
die spezifischen Mengen an Nachleuchten in phosphoreszie
rendem Phosphor beibehalten werden können. Gemäß der Druck
schrift wird beschrieben, dass die Zeitgrenze für das Auf
rechterhalten der spezifischen Mengen am Nachleuchten in
einer fluoreszierenden Lampe des Typs FL15 in der Dunkel
heit 60 Stunden (2,5 Tage) bis 90 Stunden (3,75 Tage) be
trägt, nachdem sie mit 100 lx Licht pro Tag für 30 Minuten
eingeschaltet war. Darüber hinaus besteht, da das phosphor
eszierenden Phosphor an einem Abschnitt vorhanden sein
muss, den das austretende Licht erreicht, die Beschränkung,
dass kein lichtabschirmendes Material für ein Entladungsge
fäß verwendet werden kann.
Darüber hinaus offenbart die offengelegte japanische Pa
tentanmeldung Sho. 54-64837 (nachstehend als "Stand der
Technik IV" bezeichnet) das Elektroplattieren von Zink auf
Elektroden, um die Entladungsstartzeit in der Dunkelheit zu
verkürzen. Gemäß dem Stand der Technik IV zerstäubt die
oxidierte Schicht durch die Glühentladung, obwohl die plat
tierte Zinkschicht oxidiert ist, so dass die plattierte
Zinkschicht sauber und ausreichend aktiv gehalten wird. Da
rüber hinaus verbinden sich die zerstäubenden Zinkatome mit
Verunreinigungsgasen im Entladungsgefäß und haften an der
inneren Oberfläche des Glasrohres. Deshalb wird die ioni
sierbare Füllung gereinigt und das Freisetzen der Verun
reinigungsgase aus dem Glasrohr wird unterdrückt.
Somit werden gemäß dem Stand der Technik IV, da die Primär
elektronen leicht aus der Elektronenoberfläche emittiert
werden, die im Stand der Technik I bis III gezeigten Nach
teile beseitigt.
Jedoch weist gemäß der Untersuchung des Erfinders der Stand
der Technik IV das Problem auf, dass Zink, das an einer be
weglichen Bimetallelektrode oder festen Elektrode haftet,
zusammen mit der Glühentladung oder der Hochspannungspuls
entladung schnell zerstäubt. Deshalb kann der Stand der
Technik IV die Eigenschaft des schnellen Starts nicht bei
behalten.
Insbesondere ist die Entladungszündspannung um so höher, je
höher der Gasdruck der ionisierbaren Füllung zum Unterdrü
cken des Zerstäubens emittierender Materialien ist. Demge
mäß besteht der Nachteil, dass die Entladungsverzögerungs
zeit länger wird und die Entladungszündzeit ebenfalls län
ger wird.
Darüber hinaus wurde herausgefunden, dass der Stand der
Technik nach IV insofern nachteilig ist, als die Entla
dungszündwahrscheinlichkeit sich mit der Dicke des Zink
films verändert.
Des Weiteren erhöht sich beim Stand der Technik nach IV,
obwohl die Betätigungsspannung für die Entladungszündung
durch Verwendung von Zink als emittierendes Material abge
senkt werden kann, die Entladungszündspannung gemäß der
allmählichen Erschöpfung des emittierenden Materials auf
Grund der Leistung während der Lebensdauer, so dass die
Entladung schwierig wird. Als Ergebnis besteht das Problem,
dass die Entladungszündzeit länger wird.
Die Erfindung hat die Aufgabe, eine Glühentladungslampe, ei
nen Glühzünder und eine Elektrode für Glühentladungslampen
und Glühzünder, wobei die Entladungszündeigenschaften in
der Dunkelheit verbessert werden, indem die Entladungszünd
zeit verkürzt wird, und einen Leuchtkörper unter Verwendung
derselben anzugeben.
Die Erfindung hat auch die Aufgabe, eine Glühentladungslam
pe, einen Glühzünder und eine Elektrode für Glühentladungs
lampen und Glühzünder, bei denen ein Zerstäuben von emittie
rendem Material weitgehend verringert wird, und einen
Leuchtkörper unter Einsatz derselben anzugeben. Die Erfin
dung hat auch die Aufgabe, eine Glühentladungslampe, einen
Glühzünder und eine Elektrode für Glühentladungslampen und
Glühzünder, bei denen Verunreinigungsgase in einer gasför
migen ionisierbaren Füllung eleminiert werden, so dass eine
unerwünschte Entladungsverzögerung oder ein Ansteigen der
Entladungszündspannung unterdrückt wird, und einen Leucht
körper unter Verwendung derselben anzugeben.
Die Erfindung hat auch die Aufgabe, eine Glühentladungslam
pe, einen Glühzünder und eine Elektrode für Glühentladungs
lampen und Glühzünder, bei denen die Abnahme der Neustart
spannung unterdrückt wird, um ihre Wirkung während der Le
bensleistung zu stabilisieren, und einen Leuchtkörper unter
Verwendung derselben anzugeben.
Um die obigen Aufgaben zu lösen, weist eine Glühentladungs
lampe gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung ein Entladungs
gefäß, ein Paar im Entladungsgefäß angebrachte Elektroden,
eine ionisierbare Füllung, die hauptsächlich aus Edelgas be
steht und in das Entladungsgefäß gefüllt ist, und ein emit
tierendes Material, das aus einer einfachen Zinksubstanz
hergestellt ist und an mindestens einer der Elektroden haf
tet, auf.
Um die obigen Aufgaben zu lösen, weist eine Glühentladungs
lampe gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung ein Entladungs
gefäß, ein Paar im Entladungsgefäß angebrachte Elektroden,
eine ionisierbare Füllung, die hauptsächlich aus Edelgas
besteht und in das Entladungsgefäß gefüllt ist, und ein
emittierendes Material, das aus einer Zinklegierung her
gestellt ist und an mindestens einer der Elektroden haftet,
auf.
Um die obigen Aufgaben zu lösen, weist eine Glühentladungs
lampe gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung ein Entla
dungsgefäß, ein Paar im Entladungsgefäß angebrachte
Elektroden, eine ionisierbare Füllung im Entladungsgefäß,
die hauptsächlich aus einer Mischung aus einem ersten Gas,
das Neon (Ne) beinhaltet, und einem zweiten Gas, das
mindestens eines aus der Gruppe Krypton (Kr), Xenon (Xe)
und Argon (Ar) beinhaltet, hergestellt ist, und ein
emittierendes Material, das Zink enthält und auf mindestens
einer der Elektroden ausgebildet ist, auf.
Um die obigen Aufgaben zu lösen, weist ein Leuchtkörper ge
mäß dem vierten Aspekt der Erfindung einen Hauptleuchtkör
per, die Glühentladungslampe nach einem der obigen Aspekte,
die auf dem Hauptleuchtkörper angebracht ist, und eine flu
oreszierende Elektrode, die auf dem Hauptleuchtkörper ange
bracht ist, auf.
Zusätzliche Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden für
einen Fachmann beim Studium der folgenden Beschreibung und
der beigefügten Zeichnungen offensichtlich, die hierdurch
in die Patentschrift aufgenommen sind und einen Teil der
selben bilden.
Eine vollständigere Beurteilung der Erfindung und vieler
der mit ihr verbundenen Vorteile kann leicht mit Bezug auf
die folgende detaillierte Beschreibung zusammen mit den
beigefügten Zeichnungen erreicht werden, in denen:
Fig. 1 ein Schnitt von vorne ist, der einen Glühzünder
als eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Glüh
entladungslampe zeigt;
Fig. 2 eine vergrößerte Vorderansicht ist, die eine
Elektrodenanbringung in dem in Fig. 1 gezeigten Glühzünder
zeigt;
Fig. 3 ein Diagramm ist, das das Verhältnis zwischen
der Dicke des Zinkfilms und der Entladungszündwahrschein
lichkeit im erfindungsgemäßen Glühzünder zeigt;
Fig. 4 ein Diagramm ist, das durch Vergleich die Häu
figkeiten der Entladungszündzeiten im anfänglichen Betriebs
zustand zweier veranschaulichender Beispiele des erfin
dungsgemäßen Glühzünders zeigt;
Fig. 5 ein Diagramm ist, das durch Vergleich die Häu
figkeiten der Entladungszündzeiten nach 6000maligem Ein-
und Ausschalten der beiden veranschaulichenden Beispiele
des erfindungsgemäßen Glühzünders zeigt;
Fig. 6 ein Diagramm ist, das durch Vergleich die Häu
figkeiten der Entladungszündspannungen im anfänglichen Be
triebszustand der beiden veranschaulichenden Beispiele des
erfindungsgemäßen Glühzünders zeigt;
Fig. 7 ein Diagramm ist, das durch Vergleich die Häu
figkeiten der Entladungszündspannungen nach 6000maligem
Ein- und Ausschalten der beiden veranschaulichenden Bei
spiele des erfindungsgemäßen Glühzünders zeigt;
Fig. 8 und 9 Diagramme sind, die durch Vergleich die
Menge an verbleibendem Zink auf dem Bimetall und dem ande
ren Bereich nach 1000maligem Ein- und Ausschalten der bei
den veranschaulichenden Beispiele des erfindungsgemäßen
Glühzünders zeigen;
Fig. 10 ein Diagramm ist, das durch Vergleich die
freigesetzte Menge an Gas pro Bimetall in jeweiligen Test
stücken der beiden veranschaulichenden Beispiele des erfin
dungsgemäßen Glühzünders zeigt;
Fig. 11 und 12 Diagramme sind, die die Häufigkeiten
der Menge an Wasserstoff zeigen, die von Teststücken der
Elektrode des erfindungsgemäßen Glühzünders, auf denen
jeweils Zinklegierungen mit unterschiedlichen Stromdichten
plattiert sind, freigesetzt wird;
Fig. 13 ein Diagramm ist, das durch Vergleich die Ver
änderungen der Neustartspannungen der erfindungsgemäßen
Glühzünder und eines Vergleichsglühzünders mit Zunahme der
Frequenzzahl des Ein- und Ausschaltens zeigt;
Fig. 14 ein Diagramm ist, das die Veränderungen der
Neustartspannungen des erfindungsgemäßen Glühzünders mit
einem unterschiedlichen Gaszusammensetzungsverhältnis
zeigt;
Fig. 15 eine vergrößerte Vorderansicht ist, die eine
Modifikation der Elektrodenanbringung, die in Fig. 2 ge
zeigt ist, zeigt;
Fig. 16 eine vergrößerte Vorderansicht ist, die eine
andere Modifikation der Elektrodenanbringung von Fig. 2
zeigt;
Fig. 17 eine Vorderansicht ist, die eine andere Form
des erfindungsgemäßen Glühzünders zeigt;
Fig. 18 eine Vorderansicht des Glühzünders von Fig. 17
im Teilschnitt ist;
Fig. 19 eine Vorderansicht ist, die eine Glühentla
dungslampe mit gerader Röhre für Anzeigeneinheiten als zwei
te Ausführungsform der erfindungsgemäßen Glühentladungslampe
zeigt;
Fig. 20 ein vertikaler Teilschnitt einer fluores
zierenden Kalkkathodenlampe als dritte Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Glühentladungslampe ist; und
Fig. 21 ein Schnitt ist, der einen Hängeleuchtkörper
gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung zeigt.
Glühentladungslampen gemäß der Erfindung sind hauptsächlich
aus einem Entladungsgefäß, einem Paar Elektroden, einer io
nisierbaren Füllung und einem emittierenden Material zu
sammengesetzt. In der folgenden Beschreibung werden einige
Definitionen und ihre technischen Bedeutungen für folgende
spezifische Ausdrücke, wenn sie nicht anderweitig beschrie
ben sind, angegeben.
Der Ausdruck "Glühentladungslampe" bezeichnet eine Glüh
entladungslampe, die durch Glühentladung wirkt, wie bspw.
eine Glühentladungslampe für Anzeigeeinheiten, eine fluori
sierende Kalkkathodenlampe und ein Glühzünder usw.
Das Entladungsgefäß wird von einem Glas gebildet, das eine
hohe Luftdichtigkeit, eine gute Verarbeitbarkeit und eine
hohe Wärmebeständigkeit aufweist. Das Entladungsgefäß weist
im Innenraum einen Entladungsraum auf. Des Weiteren ist für
das Entladungsgefäß Glas aufgrund seiner ausgezeichneten
Verarbeitbarkeit und seiner Preisgünstigkeit geeignet.
Die erfindungsgemäße Glühentladungslampe weist eine Elek
trodenanbringung auf, auf der ein Paar sogenannter "Kalt
kathoden" aufgebracht sind, die nicht mit einem thermisch
Elektronen emittierenden Material versehen sind. In der
Glühentladungslampe für Anzeigeeinheiten sind beide der
Elektroden des Paares feststehend. Das bedeutet, dass beim
Glühzünder als Elektrodenpaar eine Kombination aus einer
festen Elektrode und einer beweglichen Elektrode oder eine
Kombination aus zwei beweglichen Elektroden vorliegen kann.
Hier ist in jeder Entladungslampe ein Elektrodenpaar inner
halb des Entladungsgefäßes angebracht.
Ein für den Glühzünder geeignetes Bimetall kann durch direk
tes Zusammenschweißen einer ersten Platte mit einem ersten
thermischen Ausdehnungskoeffizienten, die bspw. aus einer
Fe-Ni-Legierung hergestellt ist, und einer zweiten Platte
mit einem zweiten thermischen Ausdehnungskoeffizienten, die
aus einer Ni-Cr-Fe-Legierung, einer Ni-Mn-Fe-Legierung,
einer Mn-Cu-Ni-Legierung oder einer Cr-Cu-Ni-Legierung her
gestellt ist, oder durch indirektes Verbinden dieser beiden
Platten durch Einbringen einer dritten Platte mit einem
mittleren thermischen Ausdehnungskoeffizienten zwischen
diese ausgebildet werden. Wenn die Temperatur einen vorge
gebenen Wert, bspw. 50 bis 150°C, oder mehr erreicht, tre
ten die Elektroden des Paares miteinander in Kontakt. Wenn
das Elektrodenpaar durch Kontakt kurzgeschlossen wird und
die Glühentladung beendet ist, nimmt die Temperatur der
beweglichen Elektrode ab, und somit trennt sich das Elek
trodenpaar.
Beim Glühzünder wird der Abstand zwischen zwei Elektroden
auf etwa 0,1 bis 2 Millimeter gesetzt, um die Dauer der
Glühentladung soweit wie möglich zu verkürzen.
Darüber hinaus ist es zum Anbringen eines Elektrodenpaares
in einer vorgegebenen Position im Entladungsgefäß beim
Aufrechterhalten eines vorgegebenen Abstandes zwischen den
Elektroden möglich, eine Elektrodenanbringung zu verwenden,
bei der das Elektrodenpaar zuvor auf einem Stiel in einem
vorgegebenen Abstand angebracht worden ist. Der Stiel kann
ein bauchiger Stiel oder ein rippenförmiger Stiel sein, je
nach Eignung. Hier ist es durch Bedecken der Stieloberflä
che zwischen den Elektroden mit einem Isoliermaterial mög
lich, eine Kriechentladung zu unterdrücken und einen Span
nungspulsabfall zu vermeiden.
Eine ionisierbare Füllung, die hauptsächlich aus Edelgas,
einem Mischgas aus Neon (Ne) und mindestens einem aus der
Gruppe Krypton (Kr), Xenon (Xe) und Argon (Ar) hergestellt
ist, wird unter einem vorgegebenen Druck, bspw. 650 bis
13300 Pa oder mehr, vorzugsweise von 2600 bis 10700 Pa, in
das Entladungsgefäß gefüllt. Des Weiteren kann Helium (He),
Wasserstoff (H) oder organisches Gas etc. der ionisierbaren
Füllung hinzugefügt werden, wodurch die Glühentladungsdauer
verkürzt wird, der Glühentladungsstrom erhöht wird und die
Abnahme der Neuzündspannung während der Lebensleistung ver
mieden wird.
Dadurch, dass Neon in der ionisierbaren Füllung zwingend
vorhanden ist, dass der Abstand zwischen den Elektroden und
der Gasdruckbereich der ionisierbaren Füllung so ausgewählt
werden, dass sie besonders ausgezeichnete Ionisierungsei
genschaften auf der Basis des wohlbekannten Paschen-Ge
setzes aufweisen, ist es möglich, die Entladungszündspan
nung abzusenken. Darüber hinaus muss die Entladungszünd
spannung, da das Zerstäuben eines emittierenden Materials
aus einer Zinklegierung als Hauptbestandteil unterdrückt
wird, nicht so weit angehoben werden, obwohl der Druck der
ionisierbaren Füllung ansteigt. Wenn die ionisierbare Fül
lung aus 20% Argon oder weniger und einem Rest (Neon) ge
macht ist, wird die Entladungszündspannung gemäß dem Pen
ning-Effekt beträchtlich verringert.
Andererseits wurde durch einen experimentellen Test bestä
tigt, dass, wenn die ionisierbare Füllung aus einer einfa
chen Neonsubstanz oder aus einem Mischgas aus Neon und Ar
gon unter Verwendung des Penning-Effekts gemacht war, nicht
nur die Entladungszündspannung sondern auch die Neuzünd
spannung gesenkt wurde. Die Neuzündspannung ist eine Span
nung, die über einem Paar Elektroden angelegt wird und die
erforderlich ist, damit der Glühzünder parallel geschaltet
neu zündet, nachdem eine Entladungslampe angezündet worden
ist. Da der Glühzünder, wenn die Neuzündspannung unter ei
nen vorgegebenen Wert abfällt, in einer arbeitenden Entla
dungslampe arbeitet und somit das Elektrodenpaar miteinan
der kurzgeschlossen ist, wiederholt die Entladungslampe ab
wechselnd das Aussetzen der Tätigkeit zusammen mit dem
Kurzschluss der Elektroden und das Neustarten der Entla
dungslampe. Deshalb muss das Absenken der Neuzündspannung
soweit wie möglich vermieden werden.
Demgemäß ist es durch Zufügen mindestens eines aus der
Gruppe Krypton, Xenon und Argon zur ionisierbaren Füllung,
die aus Neon als Hauptbestandteil gemacht ist, möglich, das
Zerstäuben des emittierenden Materials zu verhindern und
eine wünschenswerte Entladungszündspannung und eine wün
schenswerte Neuzündspannung zu erhalten. Es wird des Wei
teren eine ausreichend hohe Neuzündspannung selbst am Ende
der Lebensdauer erhalten, da vermieden wird, sie
abzusenken.
Das emittierende Material ist zum Bedecken eines Teils min
destens einer Elektrode des Paares oder nahezu deren Gesamt
heit vorgesehen. Das emittierende Material enthält zumin
dest eine einfache Zinksubstanz oder eine Zinklegierung.
Die Art des anderen Metalles, das mit dem Zink die Legie
rung bildet, ist nicht beschränkt. Bspw. kann das andere
Metall ein oder eine Anzahl an Elementen sein, das aus der
Gruppe ausgewählt ist, die aus Silber (Ag), Aluminium (Al),
Gold (Au), Barium (Ba), Beryllium (Be), Cer (Ce), Kobalt
(Co), Calzium (Ca), Chrom (Cr), Kupfer (Cu), Eisen (Fe),
Germanium (Ge), Lanthan (La), Mangan (Mn), Molybdän (Mo),
Nickel (Ni), Palladium (Pd), Platin (Pt), Tellur (Te), Ti
tan (Ti), Wolfram (W) und Zirkonium (Zr) besteht. Jedoch
ist in der Gruppe eine Zinklegierung, die Ni als den ande
ren Bestandteil enthält, bezüglich der Wirkung gut und nicht
teuer. Hierbei ist eine Zinklegierung, die Co, Fe, Cu, Al,
Mn, Cr oder Mo als den anderen Bestandteil enthält, bezüg
lich der Wirkungsweise relativ gut und nicht teuer.
Die Zinklegierung weist vorzugsweise einen Schmelzpunkt von
450°C oder mehr auf, um die Zerstäubungsbeständigkeit zu
verbessern. Des Weiteren liegt der Anteil an Zink in der
Legierung vorzugsweise bei 50% oder darüber, stärker bevor
zugt bei 65% bis 98%.
Um Zink oder die Zinklegierung in Filmform zu bringen, ist
es möglich, Elektroplattierung, ein Schmelztauchverfahren,
eine Vakuumablagerung, eine CVD oder eine Ionenplattierung
usw. einzusetzen. Somit ist es leicht, die Dicke des Films
zu steuern, und es ist auch möglich, einen Zinklegierungs
film auszubilden, der präzise ist und eine geringere Menge
an Verunreinigungen aufweist. Im Übrigen ist das Elektro
plattieren das ökonomischste Verfahren. Was das Elektro
plattieren betrifft, so kann eutektodes Elektroplattieren
oder zweistufiges Elektroplattieren eingesetzt werden. Das
eutektode Elektroplattieren ist ein Verfahren unter Verwen
dung eines Zinklegierungskörpers als eine Elektrode und
einer zu elektroplattierenden Elektrode als andere Elek
trode. Das zweistufige Elektroplattieren ist ein Verfahren,
bei dem Metall, wie bspw. Nickel, das eine Legierung mit
Zink bilden soll, zunächst auf ein Objekt elektroplattiert
wird und anschließend Zink auf den zuerst plattierten Film
plattiert wird, oder bei dem Zink zunächst auf ein Objekt
plattiert wird und dann Metall, wie bspw. Nickel, auf den
Zinkfilm plattiert wird und anschließend erhitzt wird, um
einen Zinklegierungsfilm zu bilden.
Hierbei wird der plattierte Film, wenn der Zinkfilm durch
Schmelztauchplattierung ausgebildet wird, zu dick und ziem
lich ungenau. Darüber hinaus nimmt die Menge an aus dem
Zinkfilm freigesetzten Verunreinigungsgasen zu, so dass die
Entladungszündungseigenschaft verringert wird.
Darüber hinaus liegt die Dicke des Zinkfilms vorzugsweise
im Bereich von 1,0 bis 20 µm. Jedoch liegt er vorzugsweise
im Bereich zwischen 2,5 und 10 µm. Wenn die Dicke des Zink
films weniger als 2,5 µm beträgt, nimmt das Zerstäuben von
Zink zu, während die Entladungszündeigenschaft verschlech
tert wird. Darüber hinaus wird, wenn die Dicke weniger als
1,0 µm beträgt, das Absenken der Entladungszündeigenschaft
merkbar. Darüber hinaus nimmt die Menge an Verunreinigungs
gasen, die aus dem Film freigesetzt wird, zu und die Entla
dungszündeigenschaft verschlechtert sich, wenn die Dicke
der Zinklegierung 10 µm übersteigt. Wenn die Dicke des
Films 20 µm übersteigt, wird die Verschlechterung der Ent
ladungszündeigenschaft merkbar. Die Dicke des Zinklegie
rungsfilms liegt vorzugsweise im Bereich von 3 bis 7 µm
während sie optimal im Bereich von etwa 4,5 bis 5,5 µm
liegt.
Darüber hinaus kann ein Teil des Zinkfilms oxidiert werden,
um ein Zinkoxid oder der gleichen zu bilden. Wenn Zinkoxid
vorhanden ist, ist es leicht, ein Exo-Elektron zu erzeugen
oder den Malter-Effekt hervorzurufen, so dass die Entla
dungszündeigenschaft in der Dunkelheit verbessert wird.
Im Fall einer Zinklegierung, die Ni als Unterbestandteil
enthält, wird NiZn3 mit einem Schmelzpunkt von 881°C durch
Einbringung von 25 Massen% Ni hergestellt, NiZn21 mit einem
Schmelzpunkt von 870°C wird durch Einfügen von 19 Massen%
Ni hergestellt und NiZn8 mit einem Schmelzpunkt von 790°C
wird durch Hinzufügen von 11 Massen% Ni hergestellt. In
jedem Fall wird eine stabile intermetallische Verbindung
hergestellt. Hierbei kann die Zinklegierung eine feste Lö
sung sein.
Hierbei könnte auch, zusätzlich zur Zinklegierung, ein an
deres emittierendes Material als emittierendes Material
hinzugefügt werden. Gemäß der Untersuchung des Erfinders
kann eine Kohlenstoff-Nanoröhre der Zinklegierung als das
emittierende Material gemäß der Erfindung hinzugefügt
werden, da eine Kohlenstoff-Nanoröhre die Eigenschaft
aufweist, Elektronen zu emittieren. Die Kohlenstoff-
Nanoröhre kann auch unabhängig verwendet werden.
Mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen werden nach
stehend bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung be
schrieben.
Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Glühzünder im
Querschnitt.
Fig. 2 ist eine vergrößerte Vorderansicht, die eine
Elektrodenanbringung des in Fig. 1 gezeigten Glühzünders
zeigt.
In den Fig. 1 und 2 bezeichnet das Bezugszeichen 1 ein Ent
ladungsgefäß, die Bezugszeichen 2 und 3 bezeichnen eine
feste bzw. eine bewegliche Elektrode, das Bezugszeichen 4
bezeichnet ein emittierendes Material, das Bezugszeichen 5
bezeichnet ein Gehäuse, das Bezugszeichen 6 bezeichnet einen
Glühlampensockel, und das Bezugszeichen 7 bezeichnet
einen Rauschunterdrückungskondensator. Der Glühzünder ist
als Glühzünder des Typs P klassifiziert. Der Glühzünder des
Typs P ist dadurch gekennzeichnet, dass er einen Rauschun
terdrückungskondensator 7 im Gehäuse 5 aufweist, und der
Glühlampensockel 6 ist als Zapfen-Glühlampensockel des Typs
P21 klassifiziert.
Das Entladungsgefäß 1 aus Weichglas ist mit einem Glaskol
ben 1a, einem Stiel 1b und einem Leerrohrrest 1c ausgestat
tet. Das Entladungsgefäß 1 begrenzt somit im Inneren einen
Entladungsraum 1d. Ein Ende (in den Fig. 1 und 2 auf der
Bodenseite) des Glaskolbens 1a ist geöffnet, um die Elek
trodenanbringung in denselben einzubringen, während auf dem
anderen Ende (in den Fig. 1 und 2 oben) eine dünnes Leer
rohr mit ihm vereinigt ist. Der Stiel 1b ist mit dem Glas
kolben 1a dadurch vereinigt, dass ein gekelchter Stiel HS,
wie er später beschrieben wird, auf dem offenen Ende des
Glaskolben 1a befestigt wird. Der Lehrrohrrest 1c wird
durch Auskreuzen eines einst bestehenden Lehrrohres nach
dem Ausstoßen der Luft aus dem Glaskolben 1a durch das
Lehrrohr ausgebildet.
Eine Gasmischung aus Neon und Xenon wird als ionisierbare
Füllung in das Entladungsgefäß 1 gefüllt.
Die feste Elektrode 2 und die bewegliche Elektrode 3 wurden
als Elektrodenanbringung EM zuvor zusammengebaut, wie in
Fig. 2 gezeigt. Die Elektrodenanbringung EM wird in den
Glaskolben 1a durch dessen offenes Ende eingebracht und auf
einer vorgegebenen Position im Entladungsgefäß 1 befestigt.
Wie in Fig. 2 gezeigt, ist die Elektrodenanbringung EM aus
einem gekelchten Stiel HS, einer festen Elektrode 2, einer
beweglichen Elektrode 3 und externen Zuleitungsdrähten OL1
und OL2 zusammengesetzt. Im Anschluß haftet ein emittie
rendes Material 4 auf der beweglichen Elektrode. Demgemäß
ist der gekelchte Abschnitt des gekelchten Stiels HS auf
dem offenen Ende des Glaskolbens 1a befestigt, wobei die
feste Elektrode 2 und die bewegliche Elektrode 3 innerhalb
des Entladungsgefäßes 1 angebracht sind.
Die feste Elektrode 2 in Form eines Metallstabes ist an den
äußeren Leitungsdraht OL1 gekoppelt, während ihr Basisende
am gekelchten Stiel HS befestigt ist.
Die bewegliche Elektrode 3 besteht aus einem Metallstab 3a
und einem Bimetall 3b. Der Metallstab 3a, der länger ist
als die feste Elektrode 2 des gekelchten Stiels HS, ist an
seinem Basisende an einer Position befestigt, die gegen die
feste Elektrode 2 gerichtet ist, und dann mit einem exter
nen Leitungsdraht OL2 verbunden. Das Bimetall 3b ist L-för
mig gebogen, und dann ist sein oberes Ende an den oberen
Abschnitt des Stabes 3a geschweisst, während sein unteres
Ende den Metallstab 3a in kaltem Zustand berührt, wie in
Fig. 1 gezeigt.
Das emittierende Material 4, das eine Zink-Nickel-Legierung
aus einem Zinkbestandteil von 90 Massen% und einem Nickel
bestandteil von 10 Massen% ist, ist auf der Oberfläche des
Bimetalls 3b innerhalb des Dickenbereiches zwischen 1,0 bis
20 µm ausgebildet.
Das Gehäuse 5 ist zylindrisch ausgebildet, mit einem Boden
aus einem Polycarbonatharz, das leicht lichtstreuend ist,
da es mit geeigneten Dosen an lichtdurchlässigem Harnstoff
harz oder Titanoxidteilchen versetzt ist. Am offenen Ende
des Gehäuses 5 ist der Kolbensockel 6 angebracht. Darüber
hinaus ist es an der Kante des Kopfes mit einer Rändelung
5b versehen.
Der Kolbensockel 6 besteht aus einem Isolationssockel 6b
und einem Paar Kolbensockelstiften 6c und 6c. Der Isola
tionssockel 6b verschließt das offene Ende des Gehäuses 5.
Die Kolbensockel 6c und 6c eines Paares, die voneinander
getrennt sind, durchdringen den Isolationssockel 6b und
sind an diesem befestigt. Jeder Kolbensockel 6c ist mit
einem Eingriffsvorsprung 6c1 versehen, der vom Gehäuse 5
aus vorsteht, und einer Verbindung 6c2 innerhalb des Ge
häuses 5.
Der Rauschunterdrückungskondensator ist parallel zwischen
die feste Elektrode 2 und die bewegliche Elektrode 3 gekop
pelt, da seine Leitungsdrähte 7a und 7a an die Verbindungen
6c2 und 6c2 des Stiftepaares 6c und 6c gekoppelt sind.
Es werden die elektrischen Eigenschaften des erfindungsgemä
ßen Glühzünders mit Bezug auf Fig. 3 beschrieben.
Fig. 3 ist ein Diagramm, das das Verhältnis zwischen der
Dicke des Zinkfilms und der Entladungszündwahrscheinlich
keit im erfindungsgemäßen Glühzünder gemäß dem Aspekt B1
zeigt, der mit einem emittierenden Material ausgestattet
ist, das hauptsächlich aus Zink hergestellt ist, das an
mindestens einer Elektrode des Paares in einer Dicke von
0,1 bis 10 µm haftet. In Fig. 3 zeigt die Abszissenachse
die Dicke des Zinkfilms in µm an, während die Ordinaten
achse die Entladungszündwahrscheinlichkeit in % anzeigt.
Hierbei zeigt Fig. 3 die gemessenen Entladungszündwahr
scheinlichkeiten von Teststücken des Glühzünders für fluo
resierende Lampen mit 40 W Leistung, wobei die Dicke des
Zinkfilms des emittierenden Materials im Bereich der Er
findung und außerhalb derselben lagen. Die Messung wurde
auf 20 Teststücken des Glühzünders mit derselben Dicke des
Zinkfilms durchgeführt, indem eine niedrigere Be
triebsspannung von 180 V in zwei Zuständen angelegt wurde,
d. h. im anfänglichen Betriebszustand und dem sehr viel spä
teren Zustand nach 6000maligem Betrieb mit einer Einschalt
dauer von jeweils 25 Sekunden und einer Ausschaltdauer von
jeweils 35 Sekunden, wobei sie dann über 15 Stunden in der
Dunkelheit gelassen wurden. In Fig. 3 zeigt die Kurve "X"
die Entladungszündwahrscheinlichkeiten der Testteile im an
fänglichen Betriebszustand, während die Kurve "Y" die Ent
ladungszündwahrscheinlichkeiten der Teststücke nach 6000ma
ligem Blinken darstellt. Hierbei bedeutet der Ausdruck "Ent
ladungszündwahrscheinlichkeit" die Wahrscheinlichkeit, dass
die fluoreszierende Lampe mit 40 W Leistung innerhalb von
10 Sekunden, vorzugsweise 8 Sekunden, in der Dunkelheit bei
normalen Temperaturen (etwa 25°C) zu leuchten anfängt.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, hat bei 100% der Teststücke mit
einer Zinkfilmdicke im Bereich von 1 bis 15 µm in dem an
fänglichen Betriebszustand die Entladung begonnen. Hingegen
hat bei etwa 90% der Teststücke mit einer Zinkfilmdicke von
20 µm die Entladung begonnen. Andererseits sinkt die Entla
dungszündwahrscheinlichkeit nach 6000maligem Ein- und Aus
schalten auf 70% herab, wenn die Dicke des Zinkfilms 20 µm
überschreitet. Somit ist ein zu dicker Zinkfilm ungeeignet.
Darüber hinaus tendiert die Entladungszündwahrscheinlich
keit dazu, merklich abzufallen, und die Lebensdauer wird
verkürzt, wenn die Dicke des Zinkfilms unter 1,0 µm
abfällt, da nur eine kleine Menge von Zink haftet. Somit
ist auch ein zu dünner Zinkfilm ungeeignet. Wenn die Dicke
des Zinkfilms im Bereich von 3 bis 7 µm liegt, sind sowohl
die Entladungszündwahrscheinlichkeit als auch die
Lebensdauer günstig. Somit ist ein solcher Dickenbereich
eines Zinkfilms günstig. Darüber hinaus beträgt die
Entladungszündwahrscheinlichkeit, wenn die Dicke des
Zinkfilms im Bereich von 4,5 bis 5,5 µm liegt, nahezu 100%.
Deshalb ist ein solcher Dickenbereich des Zinkfilms
optimal.
Daneben wird bei einem Glühzünder gemäß dem ersten Aspekt
der Erfindung das emittierende Material, das aus einem Zink
film einer vorgegebenen Dicke aufgebaut ist, aktiviert, um
Elektronen zu emittieren. Somit wird die Entladungszündei
genschaft der Glühentladungslampe im Dunklen verbessert.
Darüber hinaus nimmt die ausgestoßene Menge an Zink usw.
durch Zerstäuben ab und die Menge an Verunreinigungsgasen,
die aus dem Zinklegierungsfilm freigesetzt werden, nimmt
ebenfalls ab, da der Glühzünder mit einem Zinkfilm aus
gestattet ist, dessen Dicke in einem vorgegebenen Bereich
liegt. Somit kann sich die Eigenschaft der Emission von
Elektronen durch den Zinkfilm während der Lebensdauer fort
setzen.
Mit Bezug auf die Fig. 4 bis 7 werden nun die elektrischen
Eigenschaften des erfindungsgemäßen Glühzünders beschrie
ben. In den Zeichnungen stellt die Kurve "a" in durchgezo
gener Linie die Eigenschaften des Glühzünders unter Verwen
dung der Zink-Nickel-Legierung als emittierendes Material
4 dar (nachstehend als veranschaulichendes Beispiel "a"
bezeichnet); hingegen zeigt die Kurve "b" in Strichlinien
die Eigenschaften des Glühzünders unter Verwendung einer
einfachen Zinksubstanz für das emittierende Material 4
(nachstehend als veranschaulichendes Beispiel "b" bezeich
net). Das veranschaulichende Beispiel "b" ist bezüglich der
Spezifikationen gleich dem veranschaulichenden Beispiel
"a", mit der Ausnahme, dass das emittierende Material aus
einer einfachen Zinksubstanz besteht. Darüber hinaus stel
len die Diagramme, wie in den Fig. 4 bis 7 gezeigt, die
elektrischen Eigenschafen von jeweils 20 Teststücken der
veranschaulichenden Beispiele "a" und "b" dar. Die Ordina
tenachse zeigt in Prozentangaben die Menge (Häufigkeit) von
Glühzündern mit jeweiligen Entladungszündzeiten auf der Abs
zissenachse pro 20 Proben. Hierbei wurde die Entla
dungszündzeit so gemessen, dass der Einschaltzustand über
25 Sekunden und der Abschaltzustand über 35 Sekunden wech
selweise wiederholt wurden.
Fig. 4 zeigt durch Vergleich die Verteilung der Entladungs
zündzeiten in einem anfänglichen Betriebszustand der veran
schaulichenden Beispiele "a" und "b".
Fig. 5 zeigt durch Vergleich die Häufigkeiten der Entla
dungszündzeiten nach 6000maligem Ein- und Abschalten der
veranschaulichenden Beispiele "a" und "b".
Wie in Fig. 4 gezeigt, ist die Entladungszündzeit extrem
kurz, und sie beträgt im anfänglichen Betriebszustand des
veranschaulichenden Beispiels "a" höchstens etwa 0,1 Sekun
den. Andererseits beträgt die längste der Entladungszünd
zeiten im veranschaulichenden Beispiel "b" etwa 0,2 Se
kunden. Demgemäß ist die Entladungszündzeit im anfänglichen
Betriebszustand bei beiden der veranschaulichenden Beispie
le "a" und "b" sehr kurz, und es besteht zwischen ihnen
kein wahrnehmbarer Unterschied.
Andererseits jedoch liegt die Entladungszündzeit des veran
schaulichenden Beispiels "a" nach 6000maligem Einschalten
innerhalb von 1 Sekunde, während die Entladungszündzeit des
veranschaulichenden Beispiels "b" innherhalb von 4 Sekunden
liegt.
Fig. 6 zeigt durch Vergleich die Häufigkeiten der Entla
dungszündspannung im anfänglichen Betriebszustand der ver
anschaulichenden Beispiele "a" und "b".
Fig. 7 zeigt durch Vergleich die Entladungszündspannungen
nach 6000maligem Ein- und Ausschalten der veranschaulichen
den Beispiele "a" und "b".
Wie in Fig. 6 gezeigt, variierten im anfänglichen Betriebs
zustand die Entladungszündspannungen bei beiden der veran
schaulichenden Beispiele "a" und "b" um etwa 10 V nach vor
ne und nach hinten im Vergleich zum häufigsten Wert von 150
V. Jedoch war die Streuung im veranschaulichenden Beispiel
"a" schärfer als im veranschaulichenden Beispiel "b". An
dererseits variiert die Entladungszündspannung im veran
schaulichenden Beispiel "a" nach 6000maligem Ein- und Aus
schalten im Bereich von 150 V bis 170 V vom häufigsten Wert
155 V, wie in Fig. 7 gezeigt. Jedoch variiert die Entla
dungszündspannung im veranschaulichenden Beispiel "b" nach
6000maligem Ein- und Ausschalten von 160 bis 180 V, jedoch
ist der häufigste Wert 170 V. Der Grund hierfür liegt da
rin, dass die Entladungszündspannung relativ erhöht ist, da
die Menge an von dem emittierenden Material freigesetzten
Gas im veranschaulichenden Beispeil "b" größer ist als die
jenige des veranschaulichenden Beispiels "a".
Fig. 8 und 9 zeigen durch Vergleich die Menge an verblei
bendem Zink auf dem Bimetall oder dem anderen Bereich nach
1000maligem Ein- und Ausschalten der veranschaulichenden
Beispiele "a" und "b".
Wie aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich ist, verbleibt das emi
ttierende Material in den Testteilen A1 und A2 des veran
schaulichenden Beispiels "a" mehr auf dem Bimetall als in
den Testteilen B-1 bis B-3 des veranschaulichenden Bei
spiels "b". Andererseits verbleibt wenig emittierendes Ma
terial in den Testteilen A-1 und A-2 des veranschaulichen
den Beispiels "a" auf anderen Teilen als auf dem Bimetall.
Dies zeigt, dass das Zerstäuben des emittierenden Materials
im veranschaulichenden Beispiel "a" weniger stark ist als
das Zerstäuben desjenigen des veranschaulichenden Beispiels
"b".
Fig. 10 zeigt durch Vergleich die Menge an freigesetztem
Gas aus dem Bimetall des Testteils A-1 des veranschauli
chenden Beispiels "a", der Testteile B-1 und B-2 des ver
anschaulichenden Beispiels "b" und eines Testteils C-1 ei
nes Vergleichsbeispiels. In Fig. 10 stellt Ordinatenachse
den Gesamtdruck des freigesetzten Gases in Pa dar. Hier ist
das Vergleichsbeispiel ein Glühzünder, wobei auf dem Bime
tall keinerlei emittierendes Material haftet.
Wie aus dem Graphen von Fig. 10 ersichtlich ist, ist die
Menge an Gas, die aus dem Bimetall bei Verwendung einer
Zink-Nickel-Legierung als emittierendes Material freige
setzt wird, merkbar geringer als die Menge an Gas bei Ver
wendung eines emittierendes Materials aus Zink, und ist
nahezu gleich mit derjenigen des Bimetalls, auf dem kein
emittierendes Material haftet.
Wenn das Glas, dessen MgO-Anteil 2 Massen% übersteigt und
dessen Na2O-Anteil 10 Massen% oder weniger beträgt, oder das
Glas, dessen Al2O3-Anteil 1,8 Massen% übersteigt und dessen
Na2O-Anteil 10% oder weniger beträgt, als Glas für das Ent
ladungsgefäß 1 oder für den Stiel 1b verwendet wird, wird
die Entladungszündzeit weiter verkürzt. Dies kann dadurch
hervorgerufen werden, dass Exo-Elektronen aus dem Mg oder
Al2O3 im Glas emittiert werden, und die Exo-Elektronen wir
ken als Elektronenquelle für das Zünden der Entladung. Hier
bei wird, wenn der Na2O-Anteil 10 Massen% im Glas über
steigt, der Effekt des Verkürzens der Entladungszündzeit
verschlechtert, selbst wenn das Glas eine vorgegebene Menge
an MgO oder Al2O3 enthält. Dies kann dadurch hervorgerufen
werden, dass die elektrische Leitfähigkeit des Glases da
durch verbessert wird, dass Na in großer Menge im Glas vor
liegt. D. h., es wird angenommen, dass obwohl eine gewisse
mechanische oder elektrische Stimulierung zum Bewirken der
Emission von Exo-Elektronen aus MgO notwendig ist, der
Kriechstrom innerhalb des Glases nicht durch die Oberfläche
verläuft, da das Glas in großer Menge Na enthält, weshalb
das Glas nicht diese elektrische Stimulierung erfährt.
Nachstehend ist in Tabelle 1 eine beispielhafte Zusammen
setzung eines günstigen Glases gezeigt.
Hier ist das Glas ein sogenanntes "bleifreies Glas", das
keine wesentliche Menge an Blei enthält. Wenn dieses blei
freie Glas für den Stiel 1b des Glühzünders verwendet wird,
wird die Zündzeit weiter verkürzt.
Die Fig. 11 und 12 zeigen Häufigkeiten der Menge an Wasser
stoff, der von Elektroden des erfindungsgemäßen Glühzünders
freigesetzt wird, auf die die Zinklegierung mit verschiede
ner Stromdichte elektroplattiert ist. Die Fig. 11 und 12
zeigen die Mengen an Wasserstoff, die von neun Testteilen
D-1 bis D-9 von Elektroden freigesetzt werden, bei denen
die Zinklegierung auf ihr Bimetall mit Stromdichten von 10
A/dm2 bzw. 5 A/dm2 elektroplatiert wurde. Die Testteile D-1
bis D-9 der Elektroden wurden im Vakuum bis auf 1000 W er
hitzt, und dann wurden die Mengen an freigesetztem Wasser
stoff durch ein Massenspektrometer gemessen.
Wie aus den Fig. 11 und 12 ersichtlich ist, ist die Menge
an freigesetztem Wasserstoff beim Elektroplattieren mit
niedriger Stromdichte relativ gering. In anderen Teststü
cken von Glühzündern, die unter Verwendung von Elektroden
mit derselben Spezifikation wie die Teststücke D-1 bis D-9
hergestellt wurden, war die Entladungszündzeit im Dunkeln
ausreichend kurz, sogar nach 6000maligem Ein- und Ausschal
ten.
Darüber hinaus war bei den veranschaulichenden Beispielen
des erfindungsgemäßen Glühzünders, wie eine Analyse zeigte,
der Film, der an der inneren Oberfläche des Entladungsge
fäßes durch Zerstäuben einer Elektrode nach Ein- und Aus
schalten in einer vorgegebenen Frequenzzahl haftete, haupt
sächlich aus einer Zinklegierung aufgebaut und der Zinkle
gierungsfilm hatte Wasserstoff absorbiert, während ein Teil
der Zinklegierung oxidiert worden war.
Des Weiteren war die ionisierbare Füllung im Entladungsge
fäß des veranschaulichenden Beispiels des erfindungsgemäßen
Glühzünders hauptsächlich aus Neon und Xenon aufgebaut. Hin
gegen lag die Menge an in der ionisierbaren Füllung enthal
tenem Wasserstoff im Bereich von 0,3 bis 2,8%.
Im veranschaulichenden Beispiel des erfindungsgemäßen Glüh
zünders wird der Zinkbestandteil in der Zinklegierung ak
tiv, so dass er Elektronen emittiert. Die Fähigkeit von
Zinklegierungen, Primärelektronen zu emittieren, ist nahezu
äquivalent derjenigen einer einfachen Zinksubstanz. Somit
wird die Entladungszündeigenschaft der Glühentladungslampe
in der Dunkelheit verbessert.
Da eine Zinklegierung einen höheren Schmelzpunkt als eine
einfache Zinksubstanz aufweist, wird darüber hinaus das
Zerstäuben von Substanz derselben merkbar unterdrückt.
Deshalb wird das Problem, dass die Entladungszündeigen
schaft zusammen mit der Erschöpfung des Elektronen emit
tierenden Materials verschlechtert wird, merkbar reduziert.
Deshalb ist es möglich zu verhindern, dass die Entladungs
zündeigenschaft verschlechtert wird, wenn das emittierende
Material relativ schnell erschöpft ist. Des Weiteren ist die
Menge an Verunreinigungsgasen, die aus der Zinklegierung
freigesetzt werden, geringer als im Fall, in dem ein Deck
film aus einfacher Zinksubstanz als emittierendes Material
verwendet wird. Dies kann dadurch hervorgerufen werden,
dass die Verunreinigungsgase die im Zinklegierungsfilm zum
Zeitpunkt des Plattierens eingeschlossen sind, weniger sind
als bei einer einfachen Zinksubstanz. Deshalb wird, da wäh
rend der Lebensleistung eine sehr geringe Menge an Verun
reinigungsgas freigesetzt wird, die Entladungszündeigen
schaft verschlechtert, so dass die Lebenszeit der Glühent
ladungslampe länger wird.
Nun wird ein drittes veranschaulichendes Beispiel "c" des
erfindungsgemäßen Glühzünders beschrieben, der dadurch ge
kennzeichnet ist, dass die ionisierbare Füllung aus einem
ersten Gas, das Neon (Ne) enthält, und einem zweiten Gas,
das mindestens eines aus der Gruppe, bestehend aus Krypton
(Kr), Xenon (Xe) und Argon (Ar), in einem Partialdruckver
hältnis im Bereich von 0,1 bis 60% der ionisierbaren Fül
lung zusammengesetzt ist.
Die Fig. 13 und 14 zeigen in Diagrammen die Eigenschaften
des veranschaulichenden Beispiels "c" des erfindungsgemäßen
Glühzünders in verschiedenen Zusammensetzungen der ioni
sierbaren Füllung.
Fig. 13 zeigt die Veränderungen der Neuzündungsspannungen
der Glühzünder bei Zunahme der Frequenzzahl des Ein- und
Ausschaltens. In Fig. 13 stehen die Kurve "A" in dicker
durchgezogener Linie und die Kurve "B" in strichlierter Li
nie für die veranschaulichenden Beispiele "A" und "B" des
erfindungsgemäßen Glühzünders, während die Kurve "C" in der
dünnen durchgezogenen Linie für ein Vergleichsbeispiel "C"
steht.
Das emittierende Material der veranschaulichenden Beispiele
"A" und "B" und des Vergleichsbeispiels "C" weist die fol
gende Zusammensetzung auf:
Veranschaulichendes Beispiel "A": 90% Neon (Ne) und 10% Xenon (Xe);
Veranschaulichendes Beispiel "B": 90% Neon (Ne) und 10% Krypton (Kr);
Vergleichsbeispiel "C": 100% Argon (Ar).
Veranschaulichendes Beispiel "A": 90% Neon (Ne) und 10% Xenon (Xe);
Veranschaulichendes Beispiel "B": 90% Neon (Ne) und 10% Krypton (Kr);
Vergleichsbeispiel "C": 100% Argon (Ar).
Bei jeweils 50 Teststücken (Bemessungsspannung: 200 V) der
veranschaulichenden Beispiele "A" und "B" und der Ver
gleichsprobe "C" mit der vorstehend aufgeführten Zusam
mensetzung wurde deren Entladungszündzeit in der Dunkelheit
vermessen, wobei eine untere Betriebsspannung von 180 V
angelegt wurde, wobei die Entladungszündzeit aller Test
stücke im zulässigen Bereich abfiel.
Fig. 13 zeigt die Veränderungen der Neuzündspannungen der
Glühzünder gemäß der Zunahme der Frequenzzahl des Ein- und
Ausschaltens bei jedem der veranschaulichenden Beispiele
"A" und "B" und der Vergleichsprobe "C".
Wie aus der Kurve "C" des Vergleichsbeispiels "C" ersicht
lich ist, war die Neuzündspannung merkbar verringert, als
die Frequenzzahl des Ein- und Ausschaltens beim anfängli
chen Betriebszustand zunahm. Nach 1000maligem Ein- und Aus
schalten war die Neuzündspannung unter das niedrigst zuläs
sige Niveau abgesenkt. Bei den veranschaulichenden Beispie
len "A" und "B" wurden die Neuzündspannungen während der Le
bensleistung über dem geringsten zulässigen Niveau gehalten.
Fig. 14 zeigt die Veränderung der Neuzündspannung des Glüh
zünders gemäß dem Gaszusammensetzungsverhältnis. Hierbei
steht die Kurve "D" in durchgezogener Linie für ein erstes
veranschaulichendes Beispiel "D" der ionisierbaren Füllung,
die eine Gasmischung aus Neon und Xenon umfasst, während
die Kurve "E" in strichlierter Linie für ein Vergleichs
beispiel "E" der ionisierbaren Füllung, die eine Gasmi
schung aus Neon und Krypton enthält, steht. Wie aus der
Kurve "D" ersichtlich ist, war die Neuzündspannung bei ei
nem Gasdruckverhältnis von Xenon von 3% oder weniger unter
halb das geringste zulässige Niveau abgesenkt. Darüber hi
naus bestand, obwohl die Neuzündspannung über dem gerings
ten zulässigen Niveau gehalten wurde, eine Tendenz, dass
die Entladungszündzeit im Dunkeln länger wurde, wenn das
Partialdruckverhältnis 60% überstieg. Darüber hinaus zeig
te, wie aus der Kurve "E" ersichtlich, das veranschauli
chende Beispiel "E"' der ionisierbaren Füllung dieselbe Ver
änderungstendenz der Neuzündspannung wie das veranschauli
chende Beispiel "D" der ionisierbaren Füllung, als die Par
tialdruckverhältnisse von Krypton und Xenon verändert wur
den. Wie aus Fig. 14 ersichtlich, wurden nahezu dieselben
Tendenzen in den Eigenschaften der Neuzündspannung und der
Entladungszündzeit im Dunkeln für die veranschaulichenden
Beispiele "D" und "E" der ionisierbaren Füllungen erhalten.
Demgemäß wird bei Glühzündern, die aus einem emittierenden
Material aus einer Zinklegierung, die an den Elektroden haf
tet, gemacht sind, und mit einer ionisierbaren Füllung mit
Neon als Hauptgas und mindestens einem der Gase Argon, Kryp
ton und Xenon im Bereich von 0,1 bis 60% oder, besonders
bevorzugt, im Bereich von 50 bis 60%, die Neuzündspannung
ausreichend hoch während ihrer Lebensleistung gehalten, und
die Entladungszündzeit in der Dunkelheit kann ausreichend
gesenkt werden.
In den veranschaulichenden Beispielen der Glühzünder ist es
möglich, die Abnahme der Neuzündspannung während der Le
bensleistung zu verhindern, und es ist auch möglich, die
Neuzündspannung ausreichend hoch zu halten, selbst am Ende
der Lebensdauer. Darüber hinaus wird das Zerstäuben von
Zink oder der Zinklegierung beim Zündbetrieb unterdrückt,
so dass die Lebensdauer des Glühzünders länger wird.
Des Weiteren kann die Entladungszündspannung abgesenkt wer
den und das Absenken der Neuzündspannung verhindert werden,
wenn die veranschaulichenden Beispiele des Glühzünders eine
ionisierbare Füllung mit einer optimalen Zusammensetzung
enthalten. Demgemäß wird das Absenken der Neuzündspannung
während der Lebensleistung unterdrückt, so dass er während
seiner Lebensleistung stabil betrieben werden kann. Darüber
hinaus ist es möglich, durch Verhindern des Zerstäubens ei
ne lange Lebenszeit zu erreichen.
Mit Bezug auf die Fig. 15 bis 20 werden andere Ausführungs
formen des Glühzünders oder der Glühentladungslampe gemäß
der Erfindung beschrieben. In den Fig. 15 bis 20 sind den
gleichen Elementen wie denjenigen, die in den Fig. 1 und 2
gezeigt sind, dieselben Bezugszeichen zugeordnet, während
ihre Erläuterungen weggelassen wurden.
Fig. 15 zeigt eine Modifikation der Elektrodenanbringung
EM.
Dieser Aspekt ist insofern von der in Fig. 2 gezeigten
Elektrodenanbringung EM verschieden, als das emittierende
Material 4 an der festen Elektrode 2 haftet. Zusätzlich
haftet ein Exo-Elektronen emittierendes Material lbl am
gekelchten Stiel HS. Das Exo-Elektronen emittierende Mate
rial lbl wird durch Mischen von Al2O3-, MgO- und Be-Pulver
mit einem Bindemittel hergestellt. Bei Verwendung des Exo-
Elektronen emittierenden Materials 1b1 kompensiert dieses
unzureichende Primärelektronen, obwohl eine große Menge an
Verunreinigungsgasen aus der Zinklegierung freigesetzt
werden. Deshalb wurde erkannt, dass der Effekt des
Verkürzens der Entladungszündzeit durch die Zinklegierung
definitiv beibehalten wird.
Fig. 16 zeigt eine andere Modifikation der Elektrodenan
bringung EM.
Die Modifikation der Elektrodenanbringung ist insoweit ver
schieden von der Elektrodenanbringung EM, wie sie in Fig.
2 gezeigt ist, als ein Getter 8 an der festen Elektrode 2
haftet. D. h., das Getter 8, das eine Platte mit einem
Überzug aus einer ZrAl-Legierung ist, ist in der Nähe der
Basis der festen Elektrode 2 durch Punktschweißen befes
tigt. Das Getter 8 absorbiert hauptsächlich H2-Gas, das
während der Lebensleistung aus dem emittierenden Material
4 freigesetzt wird.
Fig. 17 zeigt eine andere Form des erfindungsgemäßen Glüh
zünders.
Fig. 18 zeigt einen Hauptteil des Glühzünders, wie er in
Fig. 17 gezeigt ist.
Der Glühzünder, wie in den Fig. 17 und 18 gezeigt, ist als
Glühzünder des Typs E klassifiziert.
Ein Gehäuse 5 ist zylindrisch ausgebildet und weist einen
Boden aus Polycarbonatharz auf, das eine leichte Lichtdif
fusionseigenschaft aufweist, da geeignete Dosen von Titan
oxidteilchen zugefügt wurden. Zusätzlich ist um den Rand
des Gehäuses 5 eine Rändelung 5a ausgebildet. Des Weiteren
ist im Gehäuse 5 ein Entladungsgefäß 1 aufgenommen, in dem
das Elektrodenpaar 2 und 3 angeordnet ist und das mit dem
emittierenden Material 4 gefüllt ist. Hierbei sind das
Elektrodenpaar 2 und 3, das emittierende Material 4 und die
ionisierbare Füllung gleich wie diejenigen des in den Fig.
1 und 2 gezeigten Glühzünders.
Ein Kolbensockel 6, der ein Schraubenkolbensockel vom Typ
E17 ist, ist auf das offene Ende des Gehäuses 5 aufgepasst
und dann auf dem offenen Ende des Gehäuses 5 dicht gestem
mt. Hierbei bezeichnet das Bezugszeichen 6a in Fig. 18 eine
Dichtstemmungskerbe, die zum Zeitpunkt des Dichtstemmens
markiert wurde.
Fig. 19 zeigt eine Glühzündlampe mit geradem Rohr für An
zeigeeinheiten, d. h. eine zweite Ausführungsform der er
findungsgemäßen Glühentladungslampe.
In Fig. 19 besteht das Elektrodenpaar 2, 2 aus zwei festen
Elektroden.
Auf dem Elektrodenpaar 2, 2 haften emittierende Materialien
4.
Fig. 20 ist eine vertikale Teilschnittansicht einer fluores
zierenden Kaltkathodenlampe, d. h. eine dritte Ausführungs
form der erfindungsgemäßen Glühentladungslampe.
Bei der fluoreszierenden Kaltkathodenlampe ist ein Paar
Kaltkathodenelektroden 2, 2 auf beiden Enden eines läng
lichen Entladungsgefäßes 1 vorhanden, auf dessen innerer
Oberfläche eine Schicht 9 aus einer fluoreszierenden Sub
stanz ausgebildet ist, und an dem Elektrodenpaar 2, 2
haftet ein emittierendes Material 4.
Daneben können der Glühzünder gemäß der ersten Ausführungs
form, die Glühentladungslampe mit gerader Röhre gemäß der
zweiten Ausführungsform und die fluoreszierende Kaltkatho
denlampe gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung
optional die folgenden Bestandteile enthalten:
Wenn in der ionisierbaren Füllung Verunreinigungsgase vor
handen sind, wird die Zündfähigkeit gesenkt. Deshalb ist in
dem Entladungsgefäß ein Leistungsgetter zum Absorbieren von
Verunreinigungsgasen angebracht, um die Verunreinigungen zu
eliminieren.
Ein Gehäuse, das das Entladungsgefäß einhüllt, kann dazu
verwendet werden, einen Glühzünder mechanisch zu schützen.
Das Gehäuse kann aus Materialien mit der erforderlichen me
chanischen Festigkeit sein, wie bspw. Metall, Kunstharz
oder Keramik. Darüber hinaus können auf dem Gehäuse Ver
tiefungen, die als Gleitstopper zum leichten Greifen
dienen, ausgebildet sein, um die Anbringung und das Ablösen
des Glühzünders auf einem Sockel bzw. von diesem zu er
leichtern.
Ein Kolbensockel kann ein Schraubenkolbensockel, bspw. vom
Typ E17, oder ein Stiftkolbensockel, bspw. vom Typ P21
sein, gemäß der Auslegung der fluoreszierenden Lampe.
Des Weiteren können der Glühzünder, die Glühentladungslam
pe mit gerader Röhre und die fluoreszierende Kaltkathoden
lampe, wie jeweils geeignet, wie folgt modifiziert sein:
Das emittierende Material kann aus einer Zink-Nickel-Le
gierung in erforderlichem Mengenverhältnis hergestellt
sein.
Diese Zusammensetzung des emittierenden Materials definiert
eine spezifische Konfiguration der Zinklegierung. D. h.,
dass bei einer Zinklegierung, die Ni als den anderen Be
standteil enthält, wobei sie etwa 25 Massen% an Ni enthält,
die Zink-Nickel-Legierung NiZn3 mit einem Schmelzpunkt von
881°C erhalten wird. Wenn etwa 19 Massen% an Ni enthalten
sind, wird die Zink-Nickel-Legierung NiZn21 mit einem
Schmelzpunkt von 870°C erhalten. Wenn etwa 11 Massen% Ni
enthalten sind, wird die Zink-Nickel-Legierung NiZn8 mit
einem Schmelzpunkt von 790°C erhalten. In jeder Form der
Legierungen werden stabile intermetallische Verbindungen
erhalten. Auf diese Weise können Zink-Nickel-Legierungen
mit einer breiten Auswahl an Zusammensetzungsverhältnissen
verwendet werden, ohne das Konzept der Erfindung zu verlas
sen. Die Zink-Nickel-Legierung kann bspw. eine feste Lösung
sein.
In dieser Zusammensetzung wird der Zinkbestandteil des emit
tierenden Materials, das aus der Zink-Nickel-Legierung her
gestellt ist, aktiviert, so dass er leicht Elektronen emit
tiert. Die Fähigkeit des Emittierens von Primärelektronen
der Zink-Nickel-Legierung ist nahezu äquivalent derjenigen
einer einfachen Zinksubstanz. Auf diese Weise kann die Ei
genschaft der Entladungszündung der Glühentladungslampe in
der Dunkelheit verbessert werden.
Darüber hinaus erhöht sich der Schmelzpunkt des emittieren
den Materials, wenn das emittierende Material aus einer
Zink-Nickel-Legierung hergestellt ist. Somit wird das Zer
stäuben merklich unterdrückt und das Problem, dass die Ent
ladungszündeigenschaft verschlechtert wird, wenn das Elek
tronen emittierende Material erschöpft ist, wird auch merk
lich reduziert. Darüber hinaus nimmt die Menge an Verunrei
nigungsgasen, die aus der Zink-Nickel-Legierung freigesetzt
wird, im Vergleich zur Verwendung einer einfachen Zinksub
stanz als emittierendes Material ab. Deshalb wird die Wir
kung des Emittierens von Elektronen durch die Zink-Nickel-
Legierung während der Lebensleistung positiv aufrechter
halten, und die Lebenszeit der Glühentladungslampe wird
länger.
Darüber hinaus ist es, da die Zink-Nickel-Legierung im in
dustriellen Maßstab erhältlich ist, möglich, die Glühentla
dungslampe mit einem preiswerten emittierenden Material
auszustatten.
Des Weiteren wird das Zerstäuben der Zink-Nickel-Legierung
unterdrückt, da die Zink-Nickel-Legierung einen hohen
Schmelzpunkt aufweist, und die Freisetzung des in der Zink-
Nickel-Legierung eingeschlossenen Gases wird verringert.
Darüber hinaus wird zum Zeitpunkt des Plattierens eine sehr
geringe Menge an Wasserstoff erzeugt und es sind wenig
Verunreinigungsgase in der Zink-Nickel-Legierung einge
schlossen, da die Zink-Nickel-Legierung in einem Plattie
rungsprozess einen hohen Stromnutzwert aufweist.
Im Optimalfall kann der Nickelbestandteil in der Zink-Ni
ckel-Legierung des emittierenden Materials im Bereich von
2 bis 15 Massen% liegen.
Die obige Zusammensetzung definiert ein optimales Zusammen
setzungsverhältnis der Zink-Nickel-Legierung. D. h., dass
dadurch, dass der Nickelbestandteil im vorstehend erwähnten
Bereich liegt, eine Zink-Nickel-Legierung mit einem Schmelz
punkt im Bereich von 550 bis 830°C erhalten werden kann. Da
bekannt ist, dass der Schmelzpunkt einer einfachen Zinksub
stanz 419,4°C beträgt, weist diese Modifikation der Zink-
Nickel-Legierung einen ausreichend hohen Schmelzpunkt auf.
Demgemäß weist diese Konfiguration der Glühentladungslampe
einen ausreichend hohen Widerstand gegen Zerstäubung im
Vergleich zu einer Glühentladungslampe, die als emittie
rendes Material eine einfache Zinksubstanz aufweist, auf.
Hierbei nimmt der Schmelzpunkt übermäßig ab, wenn der Ge
halt an Ni weniger als 2 Massen% beträgt. Andererseits
steigt der Schmelzpunkt kaum, wenn der Gehalt an Ni 15
Massen% übersteigt.
Die Zink-Nickel-Legierung mit dem vorstehend erwähnten Zu
sammensetzungsverhältnis kann direkt in Filmform auf der
Elektrode gemäß einer eutektoiden Plattierung ausgebildet
werden. Deshalb ist es leicht, das emittierende Material zu
platzieren. Hierbei kann die Zinklegierung der vorstehend
erwähnten Zusammensetzung bspw. durch ein Schmelztauchver
fahren ausgebildet werden.
Da die Zink-Nickel-Legierung in dem vorstehend erwähnten
Zusammensetzungsverhältnis viel Zink enthält, hat sie eine
ausreichende Fähigkeit, Elektronen zu emittieren.
Das emittierende Material der Zinklegierung kann eine Drei
stoff-Zinklegierung sein, die aus Zink und zwei Arten von
Metall zusammengesetzt ist, die aus einer Gruppe ausgewählt
sind, die aus Kobalt, Kupfer, Nickel, Zinn und Molybdän be
steht.
Diese Zusammensetzung definiert eine Glühentladungslampe,
bei der das emittierende Material eine Dreistoff-Zinkle
gierung ist. Die Dreistoff-Zinklegierung kann bspw. Zn-Co-Mo,
Zn-Co-Cr oder Zn-Nil-Co sein. Die Zn-Co-Mo-Legierung
weist bspw. ein Zusammensetzungsverhältnis mit Anteilen von
Co zwischen 1 und 3 Massen%, von Mo zwischen 0,1 und 0,5
Massen% und von Zn mit dem Rest auf. Die Zn-Co-Cr-Legierung
weist beispielsweise ein Zusammensetzungsverhältnis mit
einem Anteil von Co zu etwa 0,1 bis 0,5 Massen% (bspw. 0,3
Massen%) von Cr zu 0,01 bis 0,1 Massen% (bspw. 0,05 Mas
sen) und Zn als restlichen Anteil auf. Die Zn-Ni-Co-Le
gierung weist ein Zusammensetzungsverhältnis bspw. mit
einem Anteil an Ni von 15 bis 20 Massen% (bspw. 17 Mas
sen%), Co von 0,1 bis 0,5 Massen% (bspw. 0,3 Massen%) und
Zn als restlichen Bestandteil auf. Diese Dreistoff-Zink
legierungen können in Filmform direkt auf der Elektrode
ausgebildet werden, bspw. durch eutektoides Elektro
plattieren.
In dieser Zusammensetzung weist die Dreistoff-Zinklegierung
als Zinklegierung nahezu dieselbe Wirkung und denselben
Effekt auf wie die Zweistoff-Zinklegierung.
Das emittierende Material kann aus einer Zink-Nickel-Legie
rung und einem Metall einer Austrittsarbeit von 4 Elektro
nenvolt oder weniger und einem Schmelzpunkt von 500°C oder
höher zusammengesetzt sein.
Diese Zusammensetzung definiert eine Entladungslampe, die
mit einem emittierenden Material versehen ist, welches die
Zink-Nickel-Legierung und das/die Metall(e) oder die Legie
rung(en) enthält, das/die vorstehend erwähnten Bedingungen
erfüllen. Das Metall (die Metalle) oder die Legierung(en),
die die Bedingungen erfüllen, können unter einem oder meh
reren der folgenden Materialien ausgewählt werden: Mg, Ca,
Sr, Ba, Sc, Y, La, Zr, Hf, Th und Ce. Zusätzlich bedeutet
der Ausdruck "Metall mit einer Austrittsarbeit von 4eV oder
weniger und einem Schmelzpunkt von 500°C oder höher", dass
das Metall eine Legierung aus einem solchen Metall und
einer Zink-Nickel-Legierung umfasst. Hierbei kann La eine
chemische Verbindung mit B bilden.
Darüber hinaus ist das Zusammensetzungsverhältnis der Zink-
Nickel-Legierung und dem anderen Metall, das den vorstehend
genannten Bedingungen genügt, beliebig. Deshalb kann jeder
der Bestandteile in großer Menge vorhanden sein.
In dieser Zusammensetzung werden eine ausgezeichnete Wir
kungsweise und ein ausgezeichneter Effekt der Zink-Nickel-
Legierung und auch des anderen Metalls erhalten, da die
Zink-Nickel-Legierung in dem emittierenden Material ent
halten ist.
Das emittierende Material kann über eine Grundschicht an
der Elektrode haften.
Die Funktion der Grundschicht ist das Verhindern einer Mi
schung zwischen den Konstruktionsmaterialien der Elektrode
und des emittierenden Materials.
In dieser Konfiguration kann die Elektrode, die mit dem
emittierenden Material, bspw. der Zinklegierung, zu ver
sehen ist, entweder die bewegliche Elektrode oder die feste
Elektrode sein. Die Grundschicht ist besonders effektiv für
den Aspekt, gemäß dem die Zinklegierung auf der beweglichen
Elektrode vorhanden ist, wobei eine Mn-Cu-Ni-Legierung als
ein Element des Bimetalls eingesetzt ist. Der Grund hierfür
liegt darin, dass, wenn die Grundschicht nicht existiert,
das Bimetall leicht durch eine chemische Reaktion zwischen
Mn und der Zinklegierung verschlechtert werden kann. Das
Bimetall verschlechtert sich deutlicher, wenn die Zinkle
gierung durch Elektroplattieren ausgebildet wird. Hierbei
ist diese Konfiguration auch für die bewegliche Elektrode
unter Einsatz einer Ni-Mn-Fe-Legierung, einer Ni-Cr-Fe-Le
gierung oder einer Cr-Cu-Ni-Legierung für ein Element des
Bimetalls effektiv.
Das emittierende Material kann durch Elektroplattieren bei
einer Stromdichte von 1 bis 15 A/dm2.
Diese Konfiguration definiert eine Glühentladungslampe, die
Zink enthält, bei dem die Menge an Sauerstoff, die hieraus
freigesetzt wird, verringert. Bei Glühentladungslampen mit
einem geringen internen Raumvolumen, wie bspw. Glühzünder,
beeinträchtigen gasförmige Verunreinigungen, wie H2 oder
H2O, die aus dem Metall, wie bspw. dem emittierenden Mate
rial, freigesetzt werden, die Lampeneigenschaften der Glüh
entladungslampe relativ stark. Demgemäß ist es notwendig,
die Menge an freigesetztem Gas soweit wie möglich zu redu
zieren.
Es wurde jedoch herausgefunden, dass die Stromdichte zum
Zeitpunkt des Plattierens einen großen Einfluss auf die
Eigenschaft des Freisetzens von Wasserstoff ausübt, selbst
wenn das Zink oder die Zinklegierung elektroplattiert ist.
D. h., dass bei Glühentladungslampen, deren Elektroden mit
einem emittierenden Material, das hauptsächlich aus Zink
besteht, mit hoher Stromdichte plattiert sind, eine Entla
dungsverzögerung nach dem anfänglichen Betriebszustand auf
tritt. Der Grund hierfür ist, dass, wenn die Stromdichte
zum Zeitpunkt des Elektroplattierens hoch ist, die Auslass
effizienz fällt, die Struktur der plattierten Zinklegierung
brüchig wird und die Menge an in der Zinklegierung einge
schlossenem Wasserstoff zunimmt, obwohl die Plattierungsge
schwindigkeit zunimmt. Deshalb wird beim Betreiben von Glüh
entladungslampen angenommen, dass sich die Entladungsspan
nung auf Grund der Tatsache, dass eine große Menge an Was
serstoff auf dem Zinklegierungsfilm freigesetzt wird, er
höht, um eine Entladungsverzögerung zu bewirken.
Die Struktur des emittierenden Materials, das hauptsächlich
aus Zink besteht, das bei dem vorstehend beschriebenen Be
reich der Stromdichte elektroplattiert ist, wird präzise
und darin eingeschlossener Wasserstoff wird verringert.
Insbesondere kann der eingeschlossene Wasserstoff positiv
unterdrückt werden, indem die emittierende Materialschicht
in einer Dicke von 1,0 bis 10 µm bereitgestellt wird. Wenn
die Dicke des emittierenden Materials 10 µm übersteigt,
wird die absolute Menge des in dem emittierenden Material
eingeschlossenen Wasserstoffs größer, und die Entladungs
zündspannung erhöht sich während der Lebensleistung. Somit
wird bei Glühentladungslampen, bei denen emittierendes Ma
terial vorhanden ist, in dem eine geringe Menge an Wasser
stoff eingeschlossen ist, die Menge an freigesetztem Was
serstoff auf einen praktisch zugelassenen Wert während der
Lebensdauer verringert. Darüber hinaus ist, wenn die Strom
dichte innerhalb der Grenzen bleibt, die Ablagerungsfähig
keit der Zinklegierung ausreichend, so dass sie für die
industrielle Herstellung geeignet ist. Hierbei liegt ein
bevorzugter Bereich der Stromdichte bei 1 bis 10 A/dm2,
während die optimale Stromdichte etwa 5 A/dm2 beträgt.
Des Weiteren wird, wenn die Stromdichte zum Zeitpunkt des
Elektroplattierens 15 A/dm2 übersteigt, die Leistungsfähig
keit des Elektroplattierens verbessert. Jedoch wird die
Struktur der Zinklegierung zu brüchig, und die Menge an
freigesetztem Wasserstoff steigt merklich an. Dementspre
chend ist eine solch hohe Stromdichte für Glühentladungs
lampen mit kleinem inneren Raumvolumen, wie z. B. Glüh
zünder, ungünstig, da die Menge an freigesetztem Wasser
stoff vom zulässigen Bereich abweicht. Andererseits ist
auch eine Stromdichte von weniger als 1 A/dm2 ungünstig, da,
obwohl die Struktur der Zinklegierung fein wird, die
Fertigungseffizienz auf ein unpraktisches Niveau und
darunter abgesenkt wird.
Demgemäß ist diese Konfiguration für Glühentladungslampen,
bei denen eine sehr geringe Menge an Wasserstoff freige
setzt wird und kaum Entladungsverzögerung während der Le
bensleistung auftritt, geeignet.
Das emittierende Material, das hauptsächlich aus Zink be
steht, kann Wasserstoff im Bereich von 0,1 bis 50 PPM ent
halten.
Da die Wirksamkeit der Elektroplattierung der einfachen
Zinksubstanz niedrig ist, steigt die Menge an Wasserstoff,
die in dem plattierten Zink eingeschlossen ist, gelegent
lich auf 100 PPM an. Es wurde jedoch herausgefunden, dass
die Menge an eingeschlossenem Wasserstoffgas bis zu einem
gewissen Grad unterdrückt werden kann, indem die Strom
dichte beim Elektroplattieren so eingestellt wird, wie es
vorstehend beschrieben wurde, oder indem ein optimales
Plattierungsmaterial eingesetzt wird. Insbesondere kann bei
Verwendung einer Zink-Nickel-Legierung als emittierendes
Material die beim Elektroplattierungsprozess eingeschlos
sene Menge an Wasserstoff verringert werden. Der Grund
hierfür ist, dass eine Nickel enthaltende Legierung eine
höhere Plattierungseffizienz aufweist.
Glühentladungslampen, wie bspw. Glühzünder, weisen den
Nachteil auf, dass die Entladungszündspannung um so höher
wird, je größer die freigesetzte Menge an Wasserstoff ist,
wie dies vorstehend erwähnt wurde. Praktisch ist es gut,
wenn die Menge an eingeschlossenem Wasserstoff auf der
elektroplattierten Elektrode weniger als 50 PPM beträgt.
Darüber hinaus ist es vorzuziehen, dass die Wasserstoff
einschlussmenge bei 0,1 bis 50 PPM liegt, da es schwierig
ist, die eingeschlossene Wasserstoffmenge auf einen Wert
unterhalb von 0,1 PPM bei der Herstellung zu senken. Hier
bei ist die geeignetere Menge 0,1 bis 18 PPM, während die
optimale Menge 1,0 bis 10 PPM ist. Hierbei ist die einge
schlossene Wasserstoffmenge durch das Verhältnis der Masse
an Wasserstoff (µg) zur Gesamtmasse (g) der Elektrode und
des daran haftenden emittierenden Materials angegeben, wo
bei sie in der Einheit PPM angegeben ist.
Die Konzentration an eingeschlossenem Gas bei Elektroden,
auf denen Zinkfilme haften, wurde wie folgt gemessen: Zu
nächst wurden Proben vorbereitet, bei denen ein Zinkfilm
mit einer Dicke von 0,1 bis 10 µm mit einer Stromdichte von
1 bis 10 A/dm2 auf eine feste Elektrode plattiert wurde.
Dann wurden die eingeschlossenen Gaskonzentrationen ermit
telt, indem Gewichtsumwandlungen unter Einsatz des Absolut
messverfahrens TDS durchgeführt wurden. Zu diesem Zweck
wurden die Proben erhitzt, bis die Temperatur von Zimmer
temperatur (etwa 25°C) auf 800°C anstieg, um die aus den
Proben freigesetzte Masse an Wasserstoffgas zu detektieren.
In einer Zink-Nickel-Legierung, die zwei bis 15 Massen%
Nickel enthielt, war die Wasserstoffeinschlussmenge (Kon
zentration) 1,70 PPM. Andererseits war die Wasserstoffein
schlussmenge (Konzentration) bei einem Zinkfilm, der aus
einer einfachen Zinksubstanz gemacht war, 2,78 PPM. Somit
wurde verifiziert, dass das aus dem Zinkfilm freigesetzte
Wasserstoffgas auf eine vorgegebene Menge reduziert werden
konnte, und es wurde auch verifiziert, dass die Elektrode
mit dem daran haftenden Zinkfilm für Glühzünder geeignet
ist.
Darüber hinaus ist es wünschenswert, dass die Wasserstoff
einschlussmenge im Zinkfilm als emittierendes Material im
Bereich von 10 bis 300 PPM liegt.
Dieser Bereich der Wasserstoffeinschlussmenge ist besonders
für Glühzünder geeignet, da die Menge an daraus freigesetz
tem Wasserstoff niedrig ist und somit auch ein Anstieg der
Zündspannung unterdrückt wird.
Die ionisierbare Füllung kann Wasserstoff zwischen 0,05 und
10% enthalten.
Diese Zusammensetzung definiert eine optimale ionisierbare
Füllung für Glühentladungslampen. Allgemein tritt eine Ent
ladungsverzögerung auf, wenn Wasserstoff in der ionisierba
ren Füllung enthalten ist, und somit erhöht sich die Entla
dungszündspannung, wie dies vorstehend erwähnt wurde. Je
doch kann der Anstieg der Entladungszündspannung aufgrund
von in der ionisierbaren Füllung enthaltenem Wasserstoff
ein günstiges Ergebnis in dem Fall liefern, dass die Neu
zündspannung übermäßig niedrig ist. Wenn bspw. die ioni
sierbare Füllung ein Mischgas aus Neon und Xenon ist, ten
diert die Neuzündspannung dazu, niedriger zu werden und ge
rät manchmal während der Lebensleistung unterhalb der Vor
gabe.
Gemäß dem vorstehend angegebenen Anteil an Wasserstoff kann
die Neuzündspannung innerhalb eines geeigneten Bereichs
eingegrenzt werden. Eine günstige Menge an in der ionisier
baren Füllung enthaltenem Wasserstoff ist 0,01 bis 10%,
während die optimale Menge desselben 0,05 bis 5% beträgt.
Der Anteil an Wasserstoff in der ionisierbaren Füllung kann
auch durch ein Massenspektrometer gemessen werden. Darüber
hinaus wird, wenn ein Getter in dem Entladungsgefäß vorhan
den ist, aus der Zinklegierung während der Lebensleistung
freigesetzter Wasserstoff durch das Getter absorbiert. Je
doch wird in dem emittierenden Material oder der Zinkle
gierung eingeschlossener Wasserstoff nach und nach frei
gesetzt, um eine Abnahme an Wasserstoff zu kompensieren,
wie vorstehend erwähnt. In Bezug auf die Elektrode, die im
Voraus mit einer Zinklegierung versehen wurde, ist eine
adäquate Wasserstoffmenge von 0,1 bis 50 PPM (d. h. 0,1 bis
50 µg pro Gramm Elektrode) für Elektroden geeignet, wobei
die Zinklegierung auf der Elektrode vor dem Befestigen der
Elektrode im Entladungsgefäß aufgebracht wird. Der Druck
von Wasserstoff in der ionisierbaren Füllung liegt vor
zugsweise im Bereich von 0.016 bis 1,8 torr/cm3, dargestellt
als Partialdruck pro innerem Volumen des Entladungsgefäßes.
Ein Getter zum Absorbieren von Verunreinigungsgasen kann im
Inneren eines lichttransparenten Entladungsgefäßes vorhan
den sein.
Als Getter sind Ba, eine Legierung mit Ba, eine chemische
Verbindung von Ba, Zr, Al oder eine Legierung aus Zr und Al
geeignet. Als Legierung von Ba ist bspw. BaAl4 wünschens
wert. Als chemische Verbindung von Ba ist bspw. BaN6 (Ba
riumazid) wünschenswert. Wenn BaAl4 oder BaN6 im Entla
dungsgefäß aufleuchten, wird eine einfache Ba-Substanz
freigesetzt, um die Gettertätigkeit auszuführen. Als Le
gierung von Zr und Al ist Zr Al wünschenswert. Zusätzlich
kann BaO2 (Bariumperoxid) ebenfalls als Wasserstoffgetter
angeordnet werden.
Darüber hinaus kann das Getter auf der Elektrode befestigt
werden, indem es als Ring oder in Plattenform ausgebildet
wird. Ein Getter in Form von Pulver kann auch in Filmform
am Stiel oder dem Entladungsgefäß haften.
Deshalb kann das Getter in dieser Konfiguration durch Ab
sorption sogar wenige Verunreinigungsgase effektiv elimi
nieren, die aus der Zinklegierung des emittierenden Ma
terials während der Lebensleistung in das Innere des Ent
ladungsgefäßes freigesetzt werden. Darüber hinaus absor
biert und eliminiert das Getter Verunreinigungsgase, wie z. B.
H2O, die von der Wandoberfläche des lichtdurchlässigen
Entladungsgefäßes freigesetzt werden, auf effektive Weise.
Somit kann das Absenken der Entladungszündeigenschaft der
Entladungslampe während der Lebensleistung effektiv unter
drückt werden.
Ein Zinklegierungsfilm kann auf mindestens einem Teil der
inneren Oberfläche eines den Entladungsraum umschließenden
Elements ausgebildet werden. Hierbei umfasst der Ausdruck
"einen Entladungsraum umschließendes Element" das Entla
dungsgefäß und den Stiel.
Diese Konfiguration definiert eine geeignete Konfiguration
des Getters zum Absorbieren und Eliminieren von Verunreini
gungen.
Der Zinklegierungsfilm, der als emittierendes Material auf
der Elektrode ausgebildet ist, weist dieselbe Konfiguration
wie die Zinklegierung auf. Um den Zinklegierungsfilm inner
halb des den Entladungsraum umschließenden Elements auszu
bilden, wird zunächst eine Glühentladungslampe hergestellt.
Dann ist es ausreichend, die Substanz der Zinklegierung,
die auf der Elektrode ausgebildet ist, zur Zerstäubung ge
gen die innere Oberfläche des Entladungsgefäßes zu veran
lassen, indem elektrischer Strom während eines Alterungs
prozesses geleitet wird. Hierbei kann die Elektrodenanbrin
gung auf dem Entladungsgefäß vorgesehen werden, nachdem der
Zinklegierungsfilm auf der inneren Oberfläche des Entla
dungsgefäßes oder der Oberfläche des Stiels ausgebildet
worden ist.
Der Zinklegierungsfilm kann ein Oxid sein.
In dieser Konfiguration ist der Zinklegierungsfilm auf der
inneren Oberfläche des Gehäuses mit einer ausgedehnten
Oberfläche ausgebildet, die die Wirkung des Absorbierens
von Verunreinigungen, d. h. eine Getterwirkung, effektiv
bereitstellen kann. Gemäß diesem Aspekt ist es möglich, den
Innenraum des Entladungsgefäßes durch Absorption der frei
gesetzten Verunreinigungsgase, wie bspw. H2O oder H2, im
Innenraum des Entladungsgefäßes zu reinigen. Somit kann
gemäß diesem Aspekt eine unerwünschte Entladungsverzögerung
oder ein Ansteigen der Entladungszündspannung vermieden
werden.
Die ionisierbare Füllung kann von 0,05% bis 10% Wasserstoff
enthalten. Hierbei ist ein geeigneter Bereich für den Was
serstoff 0,05 bis 5%.
Diese Zusammensetzung definiert den Gehalt an Wasserstoff
in der ionisierbaren Füllung so, dass die Merkmale der Glüh
entladungslampe in den gewünschten Bereich fallen. Im All
gemeinen tritt eine Entladungsverzögerung auf, wenn Was
serstoff in der ionisierbaren Füllung enthalten ist, und
somit steigt die Entladungszündspannung an. Jedoch verbes
sert das Ansteigen der Entladungszündspannung aufgrund von
in der ionisierbaren Füllung enthaltenem Wasserstoff die
Situation, wenn die Neuzündspannung übermäßig niedrig ist.
Wenn bspw. die ionisierbare Füllung eine Mischung aus Neon
und Xenon ist, tendiert die Neuzündspannung dazu, sich ab
zusenken, und fällt manchmal während der Lebensleistung un
terhalb eines Vorgabewerts.
Gemäß dieser Konfiguration des Glühzünders ist es möglich,
die Neuzündspannung aufgrund des obigen Gehalts an Wasser
stoff innherhalb eines vorgegebenen Bereichs zu begrenzen.
Der Anteil an Wasserstoff in der ionisierbaren Füllung kann
durch ein Massenspektrometer gemessen werden. Darüber hin
aus wird, wenn ein Getter im Entladungsgefäß vorhanden ist,
aus der Zinklegierung während der Lebensleistung freige
setzter Wasserstoff durch das Getter absorbiert. Jedoch
wird im emittierenden Material oder der Zinklegierung ein
geschlossener Wasserstoff nach und nach freigesetzt, um
eine Abnahme des Wasserstoffs zu kompensieren. In Bezug auf
eine Elektrode, auf der im Voraus eine Zinklegierung auf
gebracht worden ist, ist eine adäquate Wasserstoffein
schlussmenge 0,1 bis 50 PPM (d. h. 0,1 bis 50 µg pro Gramm
Elektrode). Dies ist geeignet für die Elektrode, bei der
vor dem Befestigen derselben im Entladungsgefäß eine
Zinklegierung aufgebracht wird.
Das emittierende Material kann auf der beweglichen Elek
trode vorgesehen werden.
Diese Konfiguration ist bei Glühzündern vorzuziehen. Das
emittierende Material kann sowohl auf dem Bimetall der be
weglichen Elektrode als auch auf einer Schweißnaht (bspw.
dem Metallstab 3a, der in Fig. 2 gezeigt ist) zum Stützen
des Bimetalls, oder auf beidem vorhanden sein. Eine der
Elektroden oder alle beide können bewegliche Elektroden
sein. In dem Fall, dass beide Elektroden bewegliche Elek
troden sind, kann das emittierende Material auf einer oder
beiden dieser beweglichen Elektroden vorhanden sein.
Durch Versuche, das emittierende Material auf eine relativ
große bewegliche Elektrode aufzubringen, kann in dieser
Konfiguration eine gewünschte Menge des emittierenden Mate
rials leicht aufgebracht werden.
Das emittierende Material kann direkt auf die feste Elek
trode aufgebracht werden.
Diese Konfiguration unterscheidet sich von der letzten Kon
figuration darin, dass das emittierende Material auf der
festen Elektrode angebracht ist. Das emittierende Material
kann die gewünschte Wirkungsweise und den gewünschten Ef
fekt erreichen, selbst wenn das emittierende Material an
der festen Elektrode haftet. Bei der festen Elektrode be
stehen wenige Beschränkungen in Bezug auf das Elektrodenma
terial, so dass jedes Material, das kaum mit der Zinklegie
rung reagiert, ausgewählt werden kann. Demgemäß wird bei
diesem Aspekt keine Grundschicht benötigt. Demgemäß kann
die Ausführungsform dieses Aspekts leicht hergestellt wer
den und ihre Kosten können niedrig gehalten werden. Darüber
hinaus bestehen bezüglich der Form der festen Elektrode we
nige Beschränkungen, und wenn sie nicht deformiert ist, ist
das emittierende Material leicht darauf aufzubringen.
Die ionisierbare Füllung kann 1 bis 40% Neon, Krypton
und/oder Xenon bis Argon enthalten.
Diese Zusammensetzung definiert ein geeignetes Zusammen
setzungsverhältnis von Neon, Krypton und/oder Xenon bis
Argon. D. h., wenn das Druckverhältnis der Zusammensetzung
aus Krypton und/oder Xenon 1% oder weniger beträgt, ist die
Wirkung des Absenkens der Entladungszündspannung unzurei
chend. Andererseits fällt die Entladungszündspannung über
mäßig ab, wenn das Druckverhältnis der Zusammensetzung 40%
übersteigt.
Mindestens eine der Elektroden ist ein bewegliche Elek
trode, die ein Bimetall aufweist, wodurch es möglich wird,
dass das emittierende Material am Bimetall haftet.
Diese Konfiguration definiert den Glühzünder. Dadurch, dass
das emittierende Material auf dem Bimetall aufgebracht
wird, ist es leicht, die erforderliche Menge des emittie
renden Materials aufzubringen.
Andererseits ist eine der Elektroden eine feste Elektrode,
wodurch es ermöglicht wird, dass das emittierende Material
auf die feste Elektrode aufgebracht wird.
Die ionisierbare Füllung kann eine Gasmischung aus Neon
(Ne) und mindestens einem Gas aus der Gruppe, die Krypton
(Kr), Xenon (Xe) und Argon (Ar) in einem Partialdruckver
hältnis im Bereich von 0,1 bis 60% enthält, sein.
Das Partialdruckverhältnis des mindestens einen Gases aus
der Gruppe, die Krypton, Xenon und Argon enthält, ist im
Bereich von 0,1 bis 60% gemäß den Verhältnissen zur Glüh
zündungsspannung, zur Neuzündspannung, zum Gesamtdruck der
ionisierbaren Füllung usw. definiert. Der Partialdruck
liegt vorzugsweise im Bereich von 0,14 bis 40%, während er
im Optimalfall im Bereich von 3 bis 20% liegt. Wenn eine
bestimmte Menge an Gas, die mindestens ein Gas aus der
Gruppe, die Krypton, Xenon oder Argon enthält, erforderlich
ist, kann hierbei dessen Druckverhältnis im Bereich von 2
bis 60% definiert werden.
In dieser Zusammensetzung kann eine zuverlässigere Zündfä
higkeit erreicht werden, da die gewünschte Entladungszünd
spannung durch Optimieren des Partialdruckverhältnisses des
gemischten Gases der ionisierbaren Füllung erhalten wird.
Demgemäß wird das Absenken der Neuzündspannung während der
Lebensleistung unterdrückt, so dass sie während der Le
bensleistung stabil gehalten werden kann.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann eine Elek
trode für Glühzünder, Glühentladungslampen oder fluoreszie
rende Kaltkathodenlampen bereitgestellt werden, die mit ei
nem emittierenden Material versehen ist, das eine Zinkle
gierung enthält, die an ihr an einem Abschnitt haftet, der
in einem Entladungsgefäß der Glühzünder, der Glühentla
dungslampen oder der fluoreszierenden Kaltkathodenlampen zu
befestigen ist.
Gemäß diesem Aspekt der Erfindung wird eine Konfiguration
definiert, die als Elektrode solcher Glühzünder, Glühentla
dungslampen oder fluoreszierenden Kaltkathodenlampen effek
tiv ist.
Durch Befestigen der Elektrode dieses Aspekts für Glühent
ladungslampen in dem Entladungsgefäß wird die Entladungs
zündzeit verkürzt, und somit wird die Eigenschaft der Ent
ladungszündung in der Dunkelheit verbessert. Auf dieselbe
Weise wird das Zerstäuben des emittierenden Materials merk
bar verbessert, und die aus der Zinklegierung freigesetzten
Verunreinigungsgase werden verringert. Dementsprechend kann
eine haltbarere Glühentladungslampe erhalten werden.
Mit Bezug auf Fig. 21 wird ein hängender Leuchtkörper gemäß
einer anderen Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Der Leuchtkörper weist einen Leuchthauptkörper 11 und die
Glühzünder 12, 13, die eine Konfiguration gemäß einem der
Aspekte 1 bis 3 aufweisen und die auf dem Leuchthauptkörper
11 angebracht sind, auf.
Der Leuchthauptkörper 11 ist mit einem Gehäuse 11a, einem
Schirm 11b, fluoreszierenden Lampen 11c, 11d, einer Lampen
halterung 11e, einem Nachtlicht 11f, einem Ballast 11g, ei
nem Umschalter 11h, einem hängenden Kabel 11i, einem Kabel
halter 11j und einem Deckenanschlussaufsatz 11k versehen.
Im Gehäuse 11a sind der Ballast 11g und der Umschalter 11h
aufgenommen. Das Gehäuse 11a hält an seiner Kante die Lam
penhalterung 11e und hält auch den Schirm 11b auf seiner
oberen Oberfläche. Die fluoreszierenden Lampen 11c, 11d
sind über die Lampenhalterung 11e auf dem Gehäuse ha
gelagert. Das Nachtlicht 11f ist von der Bodenoberfläche
des Gehäuses 11a freigelegt. Das hängende Kabel 11i ist aus
der oberen Oberfläche des Gehäuses 11a über die Kabel
halterung 11j herausgeleitet. Die Kabelhalterung 11j be
wirkt, dass die Länge des hängenden Kabels 11i einstellbar
ist. Der Deckenanschlussaufsatz 11k, der am Ansatzende des
hängenden Kabels 11i vorhanden ist, ist elektrisch an den
Deckenanschlusskörper gekoppelt und mechanisch auf diesem
gelagert, welcher Deckenanschlusskörper auf der Decke im
Zimmer vorhanden ist, so dass der Leuchthauptkörper 11 von
der Decke herabhängt.
Die Glühzünder 12, 13 sind lösbar in dem Gehäuse 11a ange
bracht, während ihre Kopfabschnitte bezüglich des Gehäuses
11a freiliegen.
Gemäß diesem Aspekt bezeichnet der Ausdruck "Leuchthaupt
körper" den gesamten Abschnitt des Leuchtkörpers mit Aus
nahme der Glühentladungslampe. Deshalb können die Entla
dungslampe und das Entladungslampenzündsystem in den
Leuchthauptkörper aufgenommen sein oder auch nicht. Der
Leuchtkörper ist bezüglich seines Einsatzes und seiner
Konfiguration nicht beschränkt. Wenn die Glühentladungslam
pe speziell ein Glühzünder ist, ist eine fluoreszierende
Lampe oder dergleichen auf dem Leuchthauptkörper ange
bracht. Dann bewirkt der Glühzünder, dass die fluoreszie
rende Lampe zu leuchten anfängt. Wenn die Glühentladungs
lampe spezielle eine Glühentladungslampe für Anzeigeein
heiten ist, wirkt die spezifische Glühentladungslampe für
Anzeigeeinheiten selbst als Lichtquelle.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist es möglich, eine Glüh
entladungslampe anzugeben, die aus einem Entladungsgefäß,
einem Elektrodenpaar, einer ionisierbaren Füllung und einem
emittierenden Material aufgebaut ist, das hauptsächlich aus
einem Zinkfilm mit einer Dicke von 1, 0 bis 10 µm besteht
und auf mindestens einer der Elektroden haftet, wobei die
Entladungszündzeit verkürzt ist und die Eigenschaft der
Entladungszündung im Dunkeln verbessert ist.
Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, bei der das emittie
rende Material aus einer Zink-Nickel-Legierung hergestellt
ist, wodurch die Entladungszündeigenschaft in der Dun
kelheit verbessert wird, wobei Zink aktiviert, wodurch die
Emission von Elektronen erleichtert wird und folglich die
Entladungszündeigenschaft in der Dunkelheit verbessert
wird, wobei der Schmelzpunkt des emittierenden Materials
erhöht wird, so dass das Zerstäuben der Substanz des emit
tierenden Materials merklich verringert wird und die Ver
schlechterung der Lampeneigenschaften auf Grund der Er
schöpfung des emittierenden Material unterdrückt wird, wobei
Verunreinigungsgase, die aus dem emittierenden Material
freigesetzt werden, verringert werden, wodurch die Lebens
dauer der Lampe erhöht wird. Die Zink-Nickel-Legierung ist
in industriellem Maßstab erhältlich und kostengünstig.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, bei der die ionisier
bare Füllung 1 bis 40% der Gase Neon, Krypton und/oder
Xenon bis Argon enthält, wodurch es ermöglicht wird, dass
sie ein günstiges Zusammensetzungsverhältnis der Gase Neon,
Krypton, und/oder Xenon bis Argon enthält.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
einen Glühzünder anzugeben, bei dem mindestens eine der
Elektroden eine bewegliche Elektrode ist, die ein Bimetall
aufweist, weswegen sich die Elektroden durch die Deforma
tion des Bimetalls auf Grund der Wärme der Glühentladung
berühren können, und es haftet emittierendes Material auf
dem Bimetall, weswegen es leicht ist, eine erforderliche
Menge an emittierendem Material aufzubringen.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
einen Glühzünder anzugeben, bei dem mindestens eine Elek
trode eine bewegliche Elektrode ist, die ein Bimetall auf
weist, wobei die andere Elektrode eine feste Elektrode ist
und emittierendes Material an der festen Elektrode haftet,
weswegen das emittierende Material direkt auf die feste
Elektrode aufgebracht werden kann.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, bei der eine sehr ge
ringe Menge an Wasserstoff freigesetzt wird und während der
Lebensleistung kaum eine Entladungsverzögerung eintritt.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
einen Glühzünder anzugeben, bei dem die Menge an während
des Betriebes der Glühentladungslampe freigesetztem Wasser
stoff verringert wird und ein unerwünschter Anstieg der
Entladungszündspannung verhindert wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, die aus einem Entla
dungsgefäß, einem Elektrodenpaar, einer ionisierbaren Fül
lung und einem emittierenden Material aufgebaut ist, wel
ches eine Zinklegierung enthält, die auf mindestens einer
Elektrode haftet, wobei die Entladungszündzeit verkürzt
wird, die Entladungszündeigenschaft in der Dunkelheit ver
bessert wird, das Zerstäuben von Substanz des emittierenden
Materials merklich verbessert wird und die Menge an Verun
reinigungsgasen, die aus der Zinklegierung freigesetzt wer
den, verringert wird, wodurch die Lebensdauer der Lampe
verbessert wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, bei der das emittieren
de Material aus einer Zink-Nickel-Legierung hergestellt
ist, die in industriellem Maßstab leicht erhältlich und
preisgünstig ist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, bei der das emittieren
de Material eine Zink-Nickel-Legierung ist, die 2 bis 15
Massen% Nickel enthält, weswegen sie einen hohen Schmelz
punkt aufweist, einen Film dirket auf der Elektrode aus
bilden kann, bspw. durch eutektoides Elektroplattieren,
leicht zu platzieren ist und eine ausreichende Fähigkeit
zur Elektronenemission aufweist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, die mit einer Drei
stoff-Zinklegierung versehen ist, die aus Zink und zwei
Arten von Metallen zusammengesetzt ist, welche aus einer
Gruppe ausgewählt sind, die aus Kobalt, Kupfer, Nickel,
Zinn und Molybdän besteht, und die somit fast denselben
Effekt zeigt, der durch eine Zweistoff-Zinklegierung er
halten wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, die mit einem emittie
renden Material versehen ist, welches aus einer Zink-Ni
ckel-Legierung und einem Metall aufgebaut ist, das eine Ar
beitsspannung von 4 eV oder weniger und einen Schmelzpunkt
von 500°C oder höher aufweist, was zusammen zu einer ausge
zeichneten Wirkung und einem ausgezeichneten Effekt der
Zinklegierung und auch des anderen Metalls führt.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, die mit einem emittie
renden Material versehen ist, das mittels einer Grund
schicht auf einer Elektrode haftet, weswegen eine Mischung
zwischen der Elektrode und dem emittierenden Material ver
hindert wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, bei der die Zinkle
gierung durch Elektroplattieren bei einer Stromdichte von
1 bis 15 A/dm2 ausgebildet ist, wobei kaum Wasserstoff aus
der Zinklegierung freigesetzt wird und während der Lebens
leistung kaum eine Entladungsverzögerung auftritt.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
einen Glühzünder anzugeben, bei dem eine Zink-Nickel-Le
gierung auf eine Elektrode plattiert wird, wobei die Zink-
Nickel-Legierung eingeschlossenen Wasserstoff in einer Men
ge von 0,1 bis 50 PPM enthält, wobei die Menge an während
des Betriebes freigesetzten Wasserstoffs verringert und ein
unerwünschter Anstieg der Entladungszündspannung verhindert
wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung is 06207 00070 552 001000280000000200012000285910609600040 0002010223933 00004 06088t es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, bei der in einem licht
durchlässigen Entladungsgefäß ein Getter vorhanden ist, wo
bei das Getter Verunreinigungsgase, die während der Lebens
leistung aus der Zinklegierung des emittierenden Materials
freigesetzt werden, absorbiert und eliminiert, und wobei
ein Verschlechtern der Entladungszündeigenschaft während
der Lebensleistung verhindert wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, bei der ein Zink-Ni
ckelfilm mit einer ausgedehnten Oberfläche innerhalb eines
Entladungsgefäßes vorhanden ist, welche Oberfläche bei der
Tätigkeit des Absorbierens von Verunreinigungen wirksam ist
und somit eine Getterwirkung liefert, weswegen der Zinkle
gierungsfilm den Innenraum des Entladungsgefäßes reinigt,
wodurch eine unerwünschte Entladungsverzögerung und ein An
stieg der Entladungszündspannung vermieden werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, bei der die ionisier
bare Füllung 0,05 bis 5% an Wasserstoff enthält, weswegen
die Tendenz der Absenkung der Neuzündspannung aufgehoben
wird und die Neuzündspannung zu allen Zeiten in einen vor
gegebenen Bereich fällt.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
einen Glühzünder anzugeben, bei dem mindestens eine Elek
trode eine bewegliche Elektrode mit einem Bimetall ist,
wodurch sich das Elektrodenpaar durch Deformation des Bi
metalls, das durch die bei einer Glühentladung entstehende
Hitze hervorgerufen wird, berühren kann, und die erforder
liche Menge an emittierendem Material kann auf dem Bimetall
der beweglichen Elektrode aufgebracht werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, bei der eine Elektrode
eine bewegliche Elektrode mit einem Bimetall ist und die
andere Elektrode eine feste Elektrode ist, weswegen sich
die Elektroden des Paares einander durch Deformation des Bi
metalls, die durch die bei einer Glühentladung entstehende
Wärme hervorgerufen wird, berühren können, wobei emittie
rendes Material direkt an der festen Elektrode haftet,
weswegen sie leicht herzustellen und kostengünstig ist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
einen Glühzünder anzugeben, bei dem Zink enthaltendes emit
tierendes Material auf einer Elektrode vorhanden ist, eine
optimale Gasmischung als ionisierbare Füllung eingefüllt
ist und somit die Eigenschaft einer erforderlichen Betriebs
zeit beibehalten wird, wobei die Entladungszündspannung
verringert wird, das Absenken der Neuzündspannung während
der Lebensleistung verhindert wird und es somit möglich
ist, ihn während des Leuchtbetriebes stabil zu betreiben.
Gemäß diesem Aspekt wird des Weiteren eine Zerstäubung ver
hindert, und somit wird eine lange Lebensdauer erreicht.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, bei der das Partial
druckverhältnis einer Gasmischung als ionisierbare Füllung
optimiert ist. Somit ist es möglich, eine Glühentladungs
lampe anzugeben, bei der der Entladungsbetrieb definiert
starten kann, wobei ein Absenken der Neuzündspannung wäh
rend der Lebensleistung verhindert wird, wodurch es ermög
licht wird, dass sie während des Leuchtbetriebs stabil be
trieben wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, die ein emittierendes
Material aufweist, das kostengünstig und in industriellem
Maßstab leicht erhältlich ist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
einen Glühzünder anzugeben, bei dem das emittierende Mate
rial eine Zink-Nickel-Legierung ist, die 2 bis 15 Massen%
Nickel enthält, wodurch sie einen hohen Schmelzpunkt auf
weist, einen Film dirket auf der Elektrode ausbilden kann,
bspw. durch eine eutektoide Elektroplattierung, leicht zu
platzieren ist und eine ausreichende Fähigkeit der Elek
tronenemission aufweist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
einen Leuchtkörper anzugeben, der aus einem Leuchthaupt
körper und der Glühentladungslampe gemäß einem der vor
stehenden Aspekte der Erfindung, die auf den Leuchthaupt
körper aufgesetzt werden kann, zusammengesetzt ist, wes
wegen es möglich ist, dass die Wirkung und der Effekt der
Glühentladungslampe gemäß den obigen Aspekten der Erfindung
ausgeübt werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich,
eine Glühentladungslampe anzugeben, bei der ein emittieren
des Material, das eine Zinklegierung enthält, auf einer
Elektrode an einem Abschnitt platziert wird, der in einer
Entladungslampe befestigt ist, die mit einer ionisierbaren
Füllung gefüllt ist, wobei die Entladungszündzeit verkürzt
wird und die Entladungszündeigenschaft in der Dunkelheit
verbessert wird, das Zerstäuben von Substanzen des emit
tierenden Materials merklich verbessert wird und die Menge
an Verunreinigungsgasen, die aus der Zinklegierung freige
setzt werden, verringert wird, weswegen die Lebensdauer der
Lampe erhöht wird.
Obwohl das veranschaulicht und beschrieben wurde, was ge
genwärtig als bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
betrachtet wird, ist es für den Fachmann verständlich, dass
verschiedene Veränderungen und Modifikationen gemacht wer
den können, und Äquivalente für Elemente derselben subs
tituiert werden können, ohne den tatsächlichen Schutz
bereich der Erfindung zu verlassen. Zusätzlich können viele
Modifikationen gemacht werden, um eine bestimmte Situation
oder ein Material der Lehre der Erfindung anzupassen, ohne
vom zentralen Schutzbereich derselben abzuweichen. Deshalb
ist es beabsichtigt, dass die Erfindung nicht auf die of
fenbarte besondere Ausführungsform beschränkt ist, die als
beste Art der Ausführung der Erfindung betrachtet wird,
sondern dass die Erfindung alle Ausführungsformen umfasst,
die in den Schutzbereich der beigefügten Ansprüche fallen.
Claims (19)
1. Glühentladungslampe, aufweisend:
ein Entladungsgefäß (1);
ein Elektrodenpaar (2; 3), das im Entladungsgefäß angebracht ist;
eine ionisierbare Füllung, die hauptsächlich aus Edelgas zusammengesetzt und in das Entladungsgefäß ge füllt ist; und
ein emittierendes Material (4), das eine Zinkle gierung enthält und auf mindestens einer der Elektro den vorhanden ist.
ein Entladungsgefäß (1);
ein Elektrodenpaar (2; 3), das im Entladungsgefäß angebracht ist;
eine ionisierbare Füllung, die hauptsächlich aus Edelgas zusammengesetzt und in das Entladungsgefäß ge füllt ist; und
ein emittierendes Material (4), das eine Zinkle gierung enthält und auf mindestens einer der Elektro den vorhanden ist.
2. Glühentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Zinklegierung eine Zink-Nickel-Le
gierung ist.
3. Glühentladungslampe, aufweisend:
ein Entladungsgefäß (1);
ein Elektrodenpaar (2; 3), das in dem Entladungs gefäß angebracht ist;
eine ionisierbare Füllung, die hauptsächlich aus Edelgas zusammengesetzt und in das Entladungsgefäß ge füllt ist; und
ein emittierendes Material (4), das auf mindes tens einer der Elektroden vorhanden ist und hauptsäch lich aus Zink in der Dicke von 1,0 bis 20 µm zusammen gesetzt ist.
ein Entladungsgefäß (1);
ein Elektrodenpaar (2; 3), das in dem Entladungs gefäß angebracht ist;
eine ionisierbare Füllung, die hauptsächlich aus Edelgas zusammengesetzt und in das Entladungsgefäß ge füllt ist; und
ein emittierendes Material (4), das auf mindes tens einer der Elektroden vorhanden ist und hauptsäch lich aus Zink in der Dicke von 1,0 bis 20 µm zusammen gesetzt ist.
4. Glühentladungslampe nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, dass das emittierende Material (4) eine Le
gierung aus Zink und Nickel ist.
5. Glühentladungslampe nach einem der Ansprüche 2 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zink-Nickel-Legierung
15 Massen% an Nickel enthält.
6. Glühentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Zinklegierung eine Dreistoff-Zink
legierung ist, die hauptsächlich aus zwei Metallen
aufgebaut ist, die aus der Gruppe ausgewählt sind,
welche Zink, Kobalt, Kupfer, Nickel, Zinn und Molybdän
enthält.
7. Glühentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass das emittierende Material (4) aus einer
Zink-Nickel-Legierung und einem Metall aufgebaut ist,
dessen Austrittsarbeit 4 eV oder weniger beträgt und
dessen Schmelzpunkt höher ist als 500°C.
8. Glühentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das emittierende Material
auf mindestens einer Elektrode (2; 3) über einer Grund
schicht vorhanden ist.
9. Glühentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zinklegierung bei ei
ner Stromdichte von 1 bis 15 A/dm2 elektroplattiert
ist.
10. Glühentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zinklegierung eine
Zink-Nickel-Legierung ist, deren Wasserstoffein
schlussmenge unter Druck im Bereich von 0,1 bis 50 PPM
liegt.
11. Glühentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass im Entladungsgefäß (1)
ein Getter (8) vorhanden ist.
12. Glühentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die ionisierbare Füllung
hauptsächlich aus einer Gasmischung aus einem ersten
Gas, das Neon enthält, und einem zweiten Gas, das min
destens eine der Gase Krypton, Xenon, und Argon ent
hält, zusammengesetzt ist.
13. Glühentladungslampe nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, dass das zweite Gas ein Partialdruckverhält
nis von 0,1 bis 60 und das erste Gas den restlichen
Anteil aufweisen.
14. Glühentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die ionisierbare Füllung
0,01 bis 10% Wasserstoff enthält.
15. Glühentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 14
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Elek
troden (2; 3) eine bewegliche Elektrode ist, die mit
dem Bimetall (3b) versehen ist, und die Elektroden
einander durch Deformation des Bimetalls, welche durch
die bei einer Glühentladung erzeugte Wärme hervorgeru
fen wird, berühren können und dass das emittierende
Material (4) auf dem beweglichen Bimetall haftet.
16. Glühentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass eine der Elektroden eine
bewegliche Elektrode (3) ist, die mit dem Bimetall
(3b) versehen ist, wobei die andere Elektrode eine
feste Elektrode ist und die bewegliche Elektrode die
feste Elektrode (2) durch Deformation des Bimetalls,
die durch die bei einer Glühentladung erzeugte Wärme
hervorgerufen wird, berühren kann und dass das emit
tierende Material (4) direkt an der festen Elektrode
(2) haftet.
17. Glühentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass in dem Entladungsgefäß
ein Zinklegierungsfilm ausgebildet ist.
18. Leuchtkörper, aufweisend:
einen Leuchthauptkörper (11);
eine Glühentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 17, die an dem Leuchthauptkörper angebracht ist; und
eine fluoreszierende Lampe, die auf dem Leucht hauptkörper angebracht ist.
einen Leuchthauptkörper (11);
eine Glühentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 17, die an dem Leuchthauptkörper angebracht ist; und
eine fluoreszierende Lampe, die auf dem Leucht hauptkörper angebracht ist.
19. Elektrode für Glühentladungslampen, wobei emittieren
des Material, das eine Zinklegierung enthält, auf ei
ner Elektrode an einem Abschnitt angebracht ist, der
in einer Entladungslampe befestigt ist, die mit einer
ionisierbaren Füllung gefüllt ist.
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