DE10223723A1 - Ereigniserfassungssystem für eine Folge von Ereignissen in einem Prozesssteuerungssystem - Google Patents
Ereigniserfassungssystem für eine Folge von Ereignissen in einem ProzesssteuerungssystemInfo
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Abstract
Ein Ereigniserfassungssystem für eine Folge von Ereignissen zur Verwendung in einem Prozesssteuerungssystem nutzt Ereignisfolgenerkennungskarten, um Indikatoren von Ereignissen zu den Zeiten, zu denen diese Ereignisse in einem Prozesssteuerungsnetzwerk auftreten, zu erkennen und zu speichern. Das Meldesystem für eine Ereignisfolge umfasst eine feste Hauptzeitquelle, welche zum periodischen Synchronisieren der Zeit von zweiten Taktgebern in jedem der Knoten des Prozesssteuerungssystems verwendet wird. Freilaufende Zähler sind in jeder der Ereignisfolgenerkennungskarten an jedem Knoten angeordnet und werden zum Markieren jedes Ereignisses mit dem Zählwert genutzt, wenn die Ereignisfolgenerkennungskarte das Ereignis zum ersten Mal erkennt. Indikatoren des Ereignisses und des dem bekannten Ereignis zugeordneten Zählwertes werden von jeder der Ereignisfolgenerkennungskarten an eine entsprechende Steuerungseinrichtung gesendet, welche einen zweiten Taktgeber, einen weiteren freilaufenden Zähler und den Wert des dem Ereignis zugewiesenen Ereignisfolgenzählers benutzt, um die tatsächliche oder absolute Zeit, zu der das Ereignis an der Ereignisfolgenkarte erkannt wurde, zu bestimmen. Das Ereignis und die absolute Zeit für das Ereignis wird dann an eine Berichtdatenbank für Ereignisfolgen gesendet, wo diese Information zum Bilden eines systemweiten Ereignisfolgenprotokolls gespeichert wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Prozesssteuerungssysteme und, im speziel
len, das Erkennen, Speichern und Melden der Folge von erkennbaren Ereignissen, wel
che in einem Prozesssteuerungssystem auftreten.
Prozesssteuerungssysteme wie solche, welche in chemischen, petrochemischen, oder
anderen Prozessen verwendet werden, umfassen typischerweise eine oder mehrere
Prozesssteuereinrichtungen, welche kommunizierend mit wenigstens einer Host oder
Operator-Workstation und mit einer oder mehreren Feldeinrichtungen via analogen,
digitalen oder kombiniert analogdigitalen Bussen verbunden sind. Die Feldeinrichtun
gen, welche zum Beispiel Ventile, Ventilstellglieder, Schalter und Transmitter (z. B.
Temperatur, Druck- und Fließ-Taktrates-Sensoren) sein können, führen in einer verfah
renstechnischen Anlage Funktionen wie das Öffnen oder Schließen von Ventilen und
das Messen von Prozessparametern durch. Die Prozesssteuereinrichtungen empfangen
Signale, welche von den Feldeinrichtungen durchgeführte Prozessmessungen und/oder
andere zu den Feldeinrichtungen gehörende Informationen anzeigen, nutzen die Infor
mationen zum Implementieren von Steuerungsroutinen und generieren dann Steue
rungssignale, welche über die Busse zu den Feldeinrichtungen gesendet werden, um
den Prozessablauf zu steuern. Informationen von den Feldeinrichtungen und den Steu
ereinrichtungen werden typischerweise einer oder mehrerer Applikationen zur Verfü
gung gestellt, welche von der Operator-Workstation ausgeführt werden, um einen Ope
rator in die Lage zu versetzen, jede gewünschte Funktion hinsichtlich des Prozesses
auszuführen, wie das Betrachten des aktuellen Prozessstatusses, das Ändern des Pro
zessablaufes, usw.
In der Vergangenheit wurden herkömmliche Feldeinrichtungen verwendet, um analoge
Signale (z. B. 4-20 mA) von und an die Prozesssteuereinrichtungen via analogen Bus
oder analogen Leitungen zu senden und zu empfangen. Diese 4-20 mA Signale waren
in ihrer Beschaffenheit dahingehend beschränkt, dass sie von einer Einrichtung durch
geführte Messungen oder von einer Steuereinrichtung erzeugte Steuersignale anzeig
ten, welche zum Steuern des Prozessablaufes erforderlich waren. Im Laufe des unge
fähr letzten Jahrzehntes setzten sich allerdings intelligente Feldeinrichtungen mit einem
Mikroprozessor und einem Speicher in der Prozesssteuerungsindustrie durch. Zusätzlich
zum Durchführen einer Primärfunktion in dem Prozess, speichern intelligente Feldein
richtung der Einrichtung zugehörige Daten, kommunizierend mit der Steuereinrichtung
und/oder anderen Einrichtungen in einem digitalen oder kombinierten digitalen und
analogen Format, und führen sekundäre Aufgaben wie Selbstkalibrierung, Identifizie
rung, Diagnose, usw. durch. Eine Anzahl standardisierter und offener Kommunikations
protokolle für intelligente Einrichtungen wie HART, PROFIBUS, WORLDFIP, Device-NET
und CAN Protokolle wurden entwickelt, um intelligente Feldeinrichtungen verschiedener
Hersteller in demselben Prozesssteuerungsnetzwerk verwenden zu können.
Darüber hinaus kam es in der Prozesssteuerungsindustrie zu einer Tendenz dahinge
hend, dass Prozesssteuerfunktionen dezentralisiert werden. Zum Beispiel verwendet
das von der FIELDBUS Foundation verkündete volldigitale Zweidraht-Bus-Protokoll,
bekannt als das FoundationTM Fieldbus(im Folgenden "Fieldbus")-Protokoll Funktions
blöcke, welche in verschiedenen Feldeinrichtungen angeordnet sind, um vorhergehend
in einer zentralisierten Steuereinrichtung ausgeführte Steuerungsvorgänge umzusetzen.
Im speziellen ist jede Fieldbus Feldeinrichtung in der Lage, einen oder mehrere Funkti
onsblöcke zu umfassen und auszuführen, von denen jede Eingaben von anderen Funk
tionsblöcken empfängt und/oder Ausgaben an andere Funktionsblöcke zur Verfügung
stellt (entweder innerhalb derselben Einrichtung oder innerhalb verschiedener Einrich
tungen), und irgendeinen Prozesssteuerungsvorgang wie das Messen oder das Erken
nen von Prozessparametern, das Steuern einer Einrichtung oder das Durchführen eines
Steuerungsvorgangs, wie das Implementieren einer proportional-differenzial-integral
(PID) Steuerungsroutine durchführt. Die verschiedenen Funktionsblöcke innerhalb eines
Prozesssteuerungssystems sind so konfiguriert, dass sie untereinander kommunizieren
(z. B. über einen Bus), um eine oder mehrere Prozesssteuerungsschleifen zu bilden, de
ren individuelle Vorgänge über den Prozess verteilt und deshalb dezentralisiert sind.
Zudem werden in vielen verfahrenstechnischen Anlagen Signale, welche wesentlichen
Ereignissen zugeordnet sind, wie der Stellung von bestimmten Sicherheitsschaltern
oder Absperrventilen zugeordnete Signale, ein von bestimmten Sensoren erkanntes
Überlaufen oder Unterschreiten anzeigende Signale, dem Vorgang einer wichtigen Ener
gieerzeugung oder Steuerungseinrichtungen zugeordnete Signale, Signale von
Fehler-Erfassungseinrichtungen oder andere, Einrichtung in dem Betrieb zugeordneter
binärer Ein-Aus typischer Signale überwacht, um Änderungen dieser Signale und damit
"Ereignisse" in der verfahrenstechnischen Anlage zu erkennen. Die Zeiten, in denen
diese überwachten Ereignisse auftreten, werden gemeldet und in einer Ereignisfolgen-
Datenbank gespeichert, welche z. B. zum Debuggen des Systems nach einem Versagen
oder nach dem Auftreten einer anderen wesentlichen Betriebssituation genutzt wird.
Die Verwendung einer Ereignisfolgen-Datenbank (SOE) - sequence of events, ist vor
teilhaft, da das Auftreten eines Ereignisses, wie das Versagen einer Einrichtung eines
Kommunikationskanals, zum Auftreten anderer Ereignisse führen kann, welche wieder
um die Ursache für das Auftreten weiterer Ereignisse sein können und unter Umstän
den zu einem z. B. kaskadierenden, vollständigen oder teilweisen Stillstand des Pro
zesssteuerungsbetriebes führen. Zum Ermitteln der ursprünglichen Quelle des
Versagens bei einem Versuch der Problembehebung kann ein Wartungs- oder Steue
rungsoperator das in der SOE-Datenbank gespeicherte Ereignisfolgenprotokoll einse
hen, um festzustellen, welches Ereignis in welcher Reihenfolge auftrat, und um so den
auslösenden Grund für das Versagen in dem System festzustellen.
Die Verwendung eines Ereignisfolgenberichts ist in einem System mit nur einem Knoten
oder einer einzelnen durch eine Ereignisfolgen-SOE-Eingabe/Ausgabe(I/O)-
Erfassungskarte mit Einrichtungen verbundenen Steuereinrichtung üblich und ganz
zielgerichtet, da alle die überwachten Ereignisinformationen durch dieselbe SOE-Karte
und Steuereinrichtung laufen. Bei einem Prozesssteuerungssystem mit einer einzelnen,
mit mehreren SOE-Karten verbundenen Steuereinrichtung, oder in einem System mit
mehreren Steuereinrichtungen an verschiedenen Knoten, bei denen jede mit einer oder
mehreren Einrichtungen via einer oder mehrerer SOE-Karten verbunden ist, wird jedoch
ein Ereignisfolgenbericht schwieriger, weil die Steuereinrichtungen und jede der ver
schiedenen SOE-Karten zum exakten Aufzeichnen der Reihenfolge verschiedener Ereig
nisse, welche in verschiedenen Teilen des Betriebes auftreten, zeitsynchronisiert sein
müssen. Wenn die Steuerungseinrichtungen oder die SOE-Karten nicht zeitsynchroni
siert sind, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Zeitinformation in dem Ereignisfol
genprotokoll nicht korrekt ist, was dazu führen kann, dass die Ereignisse in unrichtiger
Reihenfolge aufgelistet sind. Da zudem die Mehrzahl von Ereignissen, welche in einem
wesentlichen Ereignis wie dem Versagen eines Knotens mündet, typischerweise sehr
schnell, z. B. innerhalb von 10 ms jedes einzelnen auftritt, ist es wünschenswert, die
Zeitempfindlichkeit des Ereignisfolgenberichts auf die Größenordnung von 5 ms zu er
höhen, um in der Lage zu sein, die tatsächliche Reihenfolge, in welcher die verschiede
nen überwachten Ereignisse auftreten, zu erkennen. Im allgemeinen ist es sehr schwie
rig, diese Zeitempfindlichkeit ohne hochpräzise oder synchronisierte Taktgeber bei je
der SOE-Karte zu erreichen. Bedauerlicherweise kann es unerschwinglich teuer sein,
einen präzisen und haltbaren Taktgeber in jeder SOE-Karte anzubringen, und es kann
sehr schwierig sein, viele Taktgeber in dem System zeitlich präzise zu synchronisieren,
um Ereignissen einen Zeitstempel mitzugeben, wenn diese Ereignisse an einer SOE-
Karte erkannt wurden.
Ein Ereigniserfassungssystem für eine Folge von Ereignissen und ein Verfahren zur
Verwendung in einem Prozesssteuerungsnetzwerk verwendet SOE-Karten zum Anzeigen
von Ereignissen und die Zeiten, zu denen diese Ereignisse in dem Prozesssteuerungs
netzwerk auftraten automatisch zu erkennen und zu speichern. Das Berichtssystem für
die Folge von Ereignissen umfasst eine dauerhafte Hauptzeitquelle, wie einen Empfän
ger für ein globales Positionierungssystem (GPS), welches zum periodischen Zeitsyn
chronisieren der Taktgeber in jedem der Knoten des Systems verwendet wird, wie in
nerhalb jeder der Steuereinrichtung, Benutzerworkstations, usw. Freilaufzähler, wie
Quarzzähler, sind innerhalb jeder Steuereinrichtung und innerhalb jeder SOE-Karte
angebracht, welche zum Erkennen von in dem Ereignisfolgenprotokoll zu speichernden
Ereignissen benutzt wird. Diese Freilaufzähler werden zum Markieren jedes Ereignisses
mit einem Zählwert genutzt, wenn die SOE-Karte oder der Zähler das Ereignis zum ers
ten Mal erkennt. Anzeigen des Ereignisses und eines dem erkannten Ereignis zugeord
neten Zählwert werden (wenn nötig) an eine entsprechende Steuerungseinrichtung ge
sendet, welche deren Taktgeber, deren Zähler und einen Indikator des dem Ereignis
zugeordneten Wertes der SOE-Zähler nutzt, um die tatsächliche oder absolute Zeit, zu
der das Ereignis an der SOE-Karte erkannt wurde, zu bestimmen. Das Ereignis und die
Zeit für das Ereignis wird dann an eine Berichtsdatenbank für die Ereignisfolge gesen
det, wo diese Informationen in Form eines systemweiten Ereignisfolgenprotokolls ge
speichert wird. Der Empfang eines Ereignisses in der Datenbank für die Ereignisfolge
kann eine Steuerungseinrichtung und SOE-Karte in die Lage versetzen, dieses Ereignis
aus ihrem Speicher zu löschen. Die Verwendung einfacher Zähler in denen SOE-Karten
und Taktgebern in den Steuerungseinrichtungen reduziert die Kosten und Komplexität
des Systems, während gleichzeitig ein hoch zeitempfindliches oder zeitdiskriminieren
des netzwerkweites Berichtssystem für Ereignisfolgen ermöglicht wird.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung umfasst ein Ereigniserfassungssystem für eine Fol
ge von Ereignissen einen Haupttaktgeber, eine erste Einrichtung und eine zweite Ein
richtung. Die erste Einrichtung ist mit dem Haupttaktgeber kommunizierend verbunden
und umfasst einen ersten Zähler und eine mit dem Haupttaktgeber synchronisierte
zweite Taktzeit. Die zweite Einrichtung ist mit der ersten Einrichtung kommunizierend
verbunden und umfasst einen Ereignisspeicher und einen zweiten Zähler. Die zweite
Einrichtung umfasst auch einen derart programmierten Prozessor, dass bei Erfassung
eines Ereignisses ein Indikator des Ereignisses in dem Ereignispuffer gespeichert und
der Wert des zweiten Zählers zur Zeit der Erfassung des Ereignisses als ein Ereignis
zählwert in dem Ereignispuffer gespeichert wird. Der Prozessor der zweiten Einrichtung
ist zudem derart programmiert, dass eine Ereignismeldung an die erste Einrichtung
gesendet wird, wobei die Ereignismeldung den Indikator des gespeicherten Ereignisses
und einen Indikator des Ereigniszählwertes für das Ereignis umfasst. Weiterhin umfasst
die erste Einrichtung einen derart programmierten Prozessor, dass der erste Zähler,
der zweite Taktgeber und den Indikator des Ereigniszählwertes in der Ereignismeldung
genutzt wird, um der Erfassung des Ereignisses eine absolute Zeit zuzuweisen. Wenn
gewünscht, kann die erste Einrichtung eine weitere Ereignismeldung, welche den Indi
kator des Ereignisses und die absolute Zeit des Ereignisses umfasst, an eine Datenbank
für eine Ereignisfolge senden, welche an verschiedenen Knoten des Prozesssteuerungs
systems erkannte Ereignisse speichert.
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild eines beispielhaften Prozesssteuerungsnetzwer
kes, bei welchem ein Berichtssystem und Verfahren für eine Ereignisfolge
verwendet werden kann;
Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild eines Teiles des Prozesssteuerungsnetzwerkes
der Fig. 1, welches in der Datenbank für eine Ereignisfolge, eine Steue
rungseinrichtung, und eine Anzahl von SOE-Karten im einzelnen darstellt;
Fig. 3 zeigt ein Diagramm eines Ereignisprotokolls in einer der SOE-Karten der
Fig. 2; und
Fig. 4 zeigt ein Diagramm einer Ereignismeldung, welche von einer der SOE-
Karten an die Steuerungseinrichtung der Fig. 2 gesendet wird.
Bezugnehmend auf Fig. 1 umfasst ein Prozesssteuerungssystem 10 eine oder mehrere
Host-Workstations, Computer oder Benutzerschnittstellen 12 (welche ein Personal
Computer, Workstation, usw. jeder Art sein können), welche mit einer Vielzahl von
Steuerungseinrichtungen 14 via eines Busses 16 verbunden sind. Der Bus 16 kann je
des gewünschte oder geeignete Kommunikationsprotokoll verwenden, wie ein Ethernet-
Protokoll, oder kann, anstattdessen durch jedes andere gewünschte Kommunikations
netzwerk ersetzt werden, wie ein drahtloses Netzwerk, ein nicht bus-basiertes Netz
werk, usw. Die Steuerungseinrichtung 14, welche nur beispielhaft DeltaVTM Steuerungs
einrichtungen von Fisher-Rosemount Systems, Inc. sein können, sind mit Feldeinrich
tungen 20 bis 37 via herkömmlicher Eingabe/Ausgabe(I/O)-Karten 40 bis 45 verbun
den. Obwohl nicht notwendig, kann jede der Steuerungseinrichtungen 14 eine erste
Steuerungseinrichtung 14A und eine redundante oder Backup-Steuerungseinrichtung
14B umfassen, wenn dies gewünscht ist. Bei dem in Fig. 1 dargestellten System sind
die Steuerungseinrichtungen 14 durch eine Standard- oder DeltaV-Rückwandplatine mit
den I/O-Karten 40 bis 45 verbunden, bei denen jede mit einer oder mehreren Feldein
richtungen via bekannter Kommunikationslinks unter Verwendung bekannter Kommuni
kationsprotokolle, wie das 4-20 mA-Protokoll, das HART-, Feldbus- oder anderer intelli
genter Einrichtungsprotokolle oder jedes anderen entweder heute bekannten oder in
Zukunft zu entwickelnden gewünschten Protokolls verbunden ist. Bei dem Beispiel des
Prozesssteuerungsnetzwerkes 10 der Fig. 1 sind die I/O-Karten 40 und 44 mit den
Feldeinrichtungen 20 bis 22 und 33 bis 34 unter Verwendung eines HART-
Kommunikationsprotokolles entsprechend verbunden, während die I/O-Einrichtungen
41, 43 und 45 den Feldeinrichtungen 23 bis 26, 30 bis 32 und 35 bis 37 unter Verwen
dung eines Feldbusprotokollbusses verbunden sind. Der besseren Erläuterung wegen
ist die I/O-Einrichtung 42 mit den Feldeinrichtungen 27 bis 29 via 4-20 mA Leitungen
verbunden.
Wie bekannt ist, implementiert oder leitet jede der ersten Steuerungseinrichtungen 14A
eine darin gespeicherte oder auf andere Weise diesen zugeordnete Prozesssteuerungs
routine und kommuniziert mit den Feldeinrichtungen 20 bis 37 und den Computern 12,
um einen Prozess oder Teilprozess in der gewünschten Art zu steuern. Die Feldeinrich
tungen 20 bis 37 können jede Art von Einrichtung sein, wie Sensoren, Ventile, Trans
mitter, Stellglieder, usw. während die I/O-Karten 40 bis 45 jede Art von I/O-
Einrichtungen sein können, welche jedem gewünschten Kommunikations- oder Steue
rungseinrichtungsprotokoll entsprechen. Natürlich können sich die Feldeinrichtungen 20
bis 37 nach jedem anderen gewünschten Standard oder Protokoll neben dem HART-
und Feldbus-Protokoll richten, einschließlich jedes heute erhältlichen Standard- oder
proprietären Protokolls oder eines solchen in der Zukunft zu entwickelnden Protokolls.
Die SOE-Karten 50, 51 und 52 sind mit den Steuerungseinrichtungen 14 weiterhin via
z. B. der Rückwandplatine verbunden und empfangen in diesem Beispiel nähere Einga
ben, z. B. hohe oder niedrige (Aus oder Ein) Eingaben von verschiedenen Einrichtungen
in dem Prozesssteuerungsnetzwerk 10. Zum Beispiel können Ausgänge oder Anzeigen
der Stellung von bestimmten Schaltern, Ventilen, binären Schwellwerten, Druck oder
anderen Arten von Sensoren, Fehler-Erfassungseinheiten, usw. mit den Kanälen der
Eingänge jeder der SOE-Karten 50, 51 und 52 verbunden sein. Die erkannten Ereignis
se können Signale der Feldeinrichtungen 20 bis 37 sein oder von anderen Einrichtun
gen stammen, welche nicht anders mit den Steuerungseinrichtungen 14 verbunden
sind, wenn dies gewünscht ist. Darüber hinaus kann jedes gewünschte Ereignis erkannt
werden und erkannte Ereignisse sind nicht beschränkt auf jene, welche durch binäre
Signale angezeigt werden. Im allgemeinen erkennen die SOE-Karten 50, 51 und 52 die
Änderung von Eingangssignalen an deren Kanälen und speichern einen Indikator dieser
Änderungen in einem Speicher oder Puffer der Karten 50, 51 oder 52.
Eine Ereignisfolgen-Datenbank (SOE) oder ein Server 60 sind mit dem Prozesssteue
rungssystem 10 und, in der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform mit dem Bus 16
verbunden. Die SOE-Datenbank 60 empfängt Ereignisinformationen von den Steue
rungseinrichtungen 14 und, wenn gewünscht, von anderen an den Bus 16 angeschlos
senen Knoten wie der Benutzerschnittstelle oder den Computern 12. Zusätzlich ist eine
Hauptzeitquelle oder ein Haupttaktgeber 66, welcher z. B. einen GPS Empfänger umfas
sen kann, ebenfalls mit dem Prozesssteuerungssystem 10 und, im speziellen mit dem
Bus 16 verbunden. Der Haupttaktgeber 66 stellt eine einzelne beständige Zeitquelle zur
Verfügung, welche periodisch zum Aktualisieren zweiter Taktgeber an jedem Knoten,
der dem Prozesssteuerungssystem 10 Ereignisse meldet, genutzt wird, umfassend
Taktgeber in den Steuerungseinrichtungen 14, den Benutzerschnittstellen 12 und der
SOE-Datenbank 60, wenn die gewünscht ist. Wie hier vorstehend beschrieben, kann
der Haupttaktgeber 66 einen GPS Empfänger umfassen, welcher ein periodisches Zeit
signal von einem Satelliten empfängt und einen internen Taktgeber mit dieser Zeit ak
tualisiert. Der Haupttaktgeber 66 kann dennoch jede andere gewünschte Zeitquelle
sein kann, einschließlich einem lokalen Taktgeber an dem Prozesssteuerungssystem 10,
einem von einer atomaren Taktgeberquelle via anderer Kommunikationsnetzwerke ak
tualisierten Taktgeber, einem dem Prozessor oder anderen Computern in dem Prozess
steuerungssystem 10 zugeordneten Taktgeber, usw. Während die SOE-Datenbank 60
und der Haupttaktgeber 66 als in getrennten Workstations oder Knoten des Prozess
steuerungssystems 10 angeordnet dargestellt sind, können jede oder beide dieser Ein
heiten in Workstations oder Computern angeordnet sein, welche auch für andere Zwe
cke genutzt werden, wie eine Benutzerschnittstelle, eine Datenhistorie, usw. Weiterhin
können diese Komponenten mit einem Prozesssteuerungssystem 10 via anderer Kom
munikationswege oder Strukturen und müssen nicht direkt mit den
Steuerungseinrichtungen 14 via dem Bus 16 verbunden sein.
Bezugnehmend auf Fig. 2 sind in einem Blockdiagramm Teile des Prozesssteuerungs
netzwerkes 10 der Fig. 1 im einzelnen dargestellt. Wie in Fig. 2 gezeigt, umfasst der
Haupttaktgeber 66 einen Taktgeber 100, welcher die aktuelle systemweite Zeit spei
chert, und eine GPS-Empfänger-Hardware 102, welche den Taktgeber 100 mit der ex
akten Zeit aktualisiert. In periodischen Abständen, die jede 30 Sekunden, wenn das
Prozesssteuerungssystem 10 zuerst online gebracht wird, jedoch weniger oft, nachdem
das System 10 hochgefahren ist und läuft, stellt der Haupttaktgeber 66, z. B. eine UDP-
Meldung an jeden der Knoten, einschließlich der Steuerungseinrichtungen 14 bereit,
welche die genaue Zeit für das System angibt. Die Standard-Netzwerk-Zeit-Protokoll-
(NTP)-Software in den Steuerungseinrichtungen 14 und den Computern an den anderen
Knoten, wie an der SOE-Datenbank 60 genauso wie an der Nutzerschnittstelle 12, imp
lementiert Prozeduren zum Bestimmen des Zeitanteils, welchen das Taktgebersignal
braucht, den Knoten via dem Netzwerkbus 16 zu erreichen, und nutzt diese Software
zum Schätzen der genauen synchronisierten Zeit. Diese Software aktualisiert dann den
zweiten Taktgeber jedes Knotens. Natürlich kann jedes andere Verfahren zum Synchro
nisieren der Taktgeber an jedem Knoten mit dem Haupttaktgeber 66 anstatt dessen
verwendet werden.
Wie vorstehend angemerkt wurde, umfasst jede der Steuerungseinrichtungen 14 (ge
nauso wie die anderen Knoten in dem System, wenn dies gewünscht ist) einen Taktge
ber 104, welcher durch den Haupttaktgeber 66 und die NTP-Software aktualisiert wird.
Jede der Steuerungseinrichtungen 14 umfasst ebenfalls einen Freilaufzähler 106, wel
cher z. B. ein 16-Bit oder 32-Bit-Zähler sein kann und eine Zählrate von z. B. ungefähr
10 ms pro Takt aufweist. Dies wird als der Zeitbezug des Zählers 106 bezeichnet. Der
Zähler 106 können jeder geeignete Zähler sein, wie Quarzzähler. In vielen Fällen kön
nen die Zähler 106 tatsächlich ein typischer Zähler sein, welche mit Standardverarbei
tungseinheiten oder CPUs in den Steuerungseinheiten 14 ausgestattet sind. Weiterhin
umfasst jede der SOE-Karten 50, 51 und 52 einen Freilaufzähler (die Zähler 108 und
110 sind für die SOE-Karten 50 und 51 in Fig. 2 dargestellt). Die Zähler 108 und 110
können z. B. 8 µs Zähler sein, welche wiederum mit bekannten oder Standard-SOE-
Erfassungskarten normalerweise zugeordneten CPUs ausgestattet sind, oder können
jeder andere gewünschte Zähler sein. Darüber hinaus umfasst jede der SOE-Karten 50
und 51 einen Ereignispuffer (die Puffer 114 und 116 sind in Fig. 2 dargestellt), welche
die in den überwachten Einrichtungen auftretenden erkannten Ereignisse speichert.
Weiterhin umfasst die Steuerungseinrichtung 14 einen Prozessor und einen Speicher
122 und jede der SOE-Erfassungskarten 50 und 51 umfasst einen gesonderten Prozes
sor und Speicher 123.
Während des Betriebes laufen die Zähler 106, 108 und 110 frei (und wenn gewünscht
unabhängig voneinander) in der Steuerungseinrichtung 14 und den SOE-Karten 50 und
51. Die NTP oder andere Zeitsynchronisationssoftware wird in der Steuerungseinrich
tung 14 genutzt, um einen bestimmten Wert des Zählers 106 mit einer von dem Takt
geber 104 bestimmten absoluten Zeit in Verbindung zu bringen. Wenn dies gewünscht
ist, kann der Zähler 106 in der Steuerungseinrichtung 14 jedoch periodisch gegen den
Taktgeber 104 gemessen werden, so dass die Zeit zwischen den individuellen Taktge
bertakten in dem Zähler 106 tatsächlich gemessen und diese Technik genutzt wird, um
Werte des Zählers 106 mit von dem Taktgeber 104 bestimmten absoluten Zeiten in
Verbindung zu bringen. Natürlich kann auch jede andere Methode genutzt werden,
Werte des Zählers 106 mit von dem Taktgeber 104 bestimmten absoluten Zeiten zu
verknüpfen.
Um der Erörterung willen wird der Betrieb der SOE-Einrichtung 50 in Verbindung mit
der Steuerungseinrichtung 14A der Fig. 2 diskutiert, wobei wohl verstanden die glei
chen Prinzipien auf den Betrieb anderer SOE-Erfassungskarten und Steuerungseinrich
tungen zutreffen. Wann immer die SOE-Karte 50 ein Ereignis durch Erkennen einer Än
derung in dem Status oder Wert eines der durch diese Karte überwachten Kanäle er
kennt, z. B. eine Änderung einer der Eingaben an die Karte 50, speichert die SOE-Karte
50 einen Indikator des Ereignisses in dem Ereignispuffer 114. Diese Funktionalität kann
durch in dem Speicher gespeicherte Routinen realisiert und auf dem Prozessor 123 der
Karte 50 ausgeführt werden. Der Indikator des Ereignisses kann eine Ereignisidentifika
tion umfassen, wie eine Identifikation des Kanals, des dem Ereignis zugeordneten Sig
nalwertes (z. B., dass der Kanal von hoch auf niedrig oder von niedrig auf hoch schal
tet) und dem Wert des Zählers 108 zu der Zeit, zu der das Ereignis erkannt wurde. Ein
beispielhafter Ereignispuffer 114 ist in Fig. 3 dargestellt, bei welchem die Ereignisiden
tifikationen für die erkannten Ereignisse in der linken Spalte des Puffers gespeichert
sind, der Signalwert oder die Statusänderung des Kanals in der mittleren Spalte und
der Wert des Zählers 108 beim Erkennen des Ereignisses in der rechten Spalte gespei
chert sind. Natürlich können die Ereignisindikatoren in jeder gewünschten Art und Wei
se gespeichert werden, und die Ereignisidentifikation kann jede gewünschte Form an
nehmen, wie einen Indikator der Kanalnummer, ein Kennzeichen oder ein Name, wel
cher den Kanal oder der Kanal treibenden Einrichtung zugeordnet ist, usw.
Wenn Ereignisse erkannt werden, wird eine diese Ereignisse betreffende Information
und der Zielwert zur Zeit des Erkennens der Ereignisse in dem Puffer 114 gespeichert.
Periodisch, z. B. wenn der Puffer 114 nach einer bestimmten Zeitspanne einen gewissen
Quellwert erreicht, oder wann immer die Steuerungseinrichtung 14A der SOE-Karte 50
erlaubt, eine Meldung via Rückwandplatine an die Steuerungseinrichtung 14A zu sen
den, sendet die SOE-Karte 50 eine Ereignismeldung an die Steuerungseinrichtung 14A,
welche einige oder alle der im Puffer 114 gespeicherten Ereignisdaten umfasst (umfas
send die Ereignisidentifikation, den Ereignissignalstatus oder Wert und eine Zeit oder
abgelaufenen Zählwert, welcher aus dem für jedes Ereignis gespeicherten Zählwert
bestimmt wird). Während die SOE-Karte 50 Ereignisdaten senden kann, welche ein Er
eignis und seinen zugeordneten Zählwert in einer gegebenen Ereignismeldung betrifft,
kann die SOE-Karte 50 statt dessen eine Ereignismeldung mit zwei oder mehr aneinan
der gereihten Sätzen von Ereignisdaten senden, wie 8 oder 16 Sätzen von Ereignisda
ten.
In einer Ausführungsform markiert oder speichert die SOE-Karte 50 zum Erzeugen ei
ner Ereignismeldung den Wert des Zählers 108 zu einer bestimmten Zeit, wie zum Be
ginn des Meldungszeitraumes, d. h. zum Beginn der Zeit, an dem die Steuerungseinrich
tung 14A die SOE-Karte 50 in die Lage versetzt, eine Ereignismeldung an die Steue
rungseinrichtung 14A zu senden. Zufälligerweise markiert und speichert die Steue
rungseinrichtung 14A den Wert ihres Zählers 106 zu derselben bestimmten Zeit. Als
nächstes sendet die SOE-Karte 50 als einen Teil der Ereignismeldung die Ereignisidenti
fikation, den Ereignisstatus (wenn gewünscht) und einen errechneten Zählwert, bei
dieser Ausführung als die Differenz oder den Offset zwischen dem Zählwert des Zählers
108 zum Beginn der Ereignismeldung und dem für das Ereignis in dem Puffer 114 ge
speicherten Zählwert. In dem Beispiel der Fig. 3 würde, wenn der Wert des Zählers 106
am Beginn der Ereignismeldung als 4000 markiert oder gespeichert wurde, der Offset-
Zählwert für ein Ereignis 1 4000-545 sein, was gleich 3455 ist. Gleichermaßen würde
der Offset Zählwert für ein Ereignis 2 4000-972 sein, was 3028 entspricht. Der Offset-
Zählwert ist im wesentlichen die Differenz zwischen dem Wert des Zählers 108 bei Be
ginn der Ereignismeldung und dem Wert des Zählers 108, als das Ereignis ursprünglich
erkannt wurde. Vorzugsweise wird der Umgriff in dem Zähler 108 erkannt und in dieser
Differenzberechnung unter Verwenden einer Modulo-Subtraktion zugrunde gelegt. In
dieser Art wird die abgelaufene Anzahl von Takten (tics) des Zählers 108 zwischen dem
zeitlichen Beginn der Ereignismeldung und der Zeit, zu der jedes Ereignis erkannt wur
de, als Teil der Ereignismeldung gesendet. Wenn dies gewünscht wird, können jedoch
sowohl die Zählwerte des Zählers 108 beim zeitlichen Beginn der Ereignismeldung und
der für jedes erkannte Ereignis gespeicherte Zählwert als Teil der Ereignismeldung ge
sendet, und die Differenz zwischen diesen Werten an der Steuerungseinrichtung 14A
bestimmt werden. Eine solche Ereignismeldung ist in Fig. 4 dargestellt. Natürlich kön
nen auch andere Verfahren zum Berechnen und Senden eines Zählwertes basierend auf
dem zur Erfassungszeit jedes Ereignisses gespeicherten Zählwertes benutzt werden.
Wie vorstehend erwähnt, speichert oder markiert der Zähler 14A durch Verwenden ei
ner in dem Prozessor 122 gespeicherten und darauf ausgeführten Routine den Wert
seines Zählers 106, wenn der Zähler 14A die SOE-Karte 50 zum Abgeben der Ereignis
meldung aktiviert (wie durch Setzen einer zum Schreiben geschalteten Leitung für eine
SOE-Karte 50 auf der Rückwandplatine in einen Hochstatus). Dieser Zählwert ist der
Wert des Zählers 106 zum zeitlichen Beginn der Ereignismeldung, welche wie vorste
hend beschrieben in der Steuerungseinrichtung 14 in eine absolute Zeit umgewandelt
werden kann, wenn dies gewünscht ist. Als nächstes, nachdem die Steuerungseinrich
tung 14A die Ereignismeldung von der SOE-Karte 50 empfängt, errechnet die Steue
rungseinrichtung 14A (oder deren Prozessor) eine absolute Zeit, zu welcher jedes ver
schiedene Ereignis in der Ereignismeldung durch die SOE-Karte 50 erkannt wurde. Ins
besondere wandelt die Steuerungseinrichtung 14 den Offset-Wert des Zählers der Er
eignismeldung (oder errechnet durch die Steuerungseinrichtung 14A, basierend auf den
Zählwerten in der Ereignismeldung) für ein bestimmtes Ereignis (welches auf dem zeit
lichen Bezug des Zählers 108 in der SOE-Karte 50 beruht) in einen skalierten Offset-
Wert des Zählers um, welcher auf dem zeitlichen Bezug des Zählers 106 in der Steue
rungseinrichtung 14A beruht. Dieser Schritt ist in Fällen notwendig, in denen der Zähler
in der Steuerungseinrichtung 14A und der SOE-Karte 50 in verschiedenen Taktraten
laufen. Im einfachsten Fall kann das Verhältnis der Taktrate des Zählers 108 in der
SOE-Karte 50 zu der Taktrate des Zählers 106 in der Steuerungseinrichtung 14A mit
dem Offset-Wert des Zählers für ein bestimmtes Ereignis multipliziert werden, um ei
nen skalierten Offset-Wert des Zählers zu erhalten. Als nächstes wird der skalierte Off
set-Wert des Zählers von dem Wert des Zählers 106 bei Beginn der Meldung abgezo
gen, um den Wert des Zählers 106, als das Ereignis in der SOE-Karte 50 erkannt wur
de, zu erhalten. Dieser Zählwert kann dann in eine absolute Zeit, wie durch den Takt
geber 104 unter Verwendung einer Standard NTP Software festgelegt, umgewandelt
werden. Die gesamte Verarbeitung kann in einer in dem Speicher/Prozessor 122 der
Steuerungseinrichtung 14 gespeicherten und darauf ausgeführten Routine implemen
tiert werden.
Natürlich kann die absolute Zeit für ein Ereignis, wenn gewünscht, in verschiedener
anderer Art berechnet werden, wie z. B. durch Festlegen einer dem Wert des Zählers
106 zum zeitlichen Beginn einer Ereignismeldung zugeordneten absoluten Zeit, um
wandeln des skalierten oder unskalierten Offset-Wert des Zählers in eine absolute Off
set Zeit und Subtrahieren der absoluten Offset Zeit von der dem Beginn der Ereignis
meldung zugeordneten absoluten Zeit zum Bestimmen einer der Erfassung eines Ereig
nisses zugeordneten absoluten Zeit. Auf die gleiche Weise kann der Offset-Wert des
Zählers für ein Ereignis mit der Taktrate des Zählers 108 multipliziert werden, um eine
absolute Offset-Zeit festzulegen, und diese absolute Offset-Zeit kann von der dem Be
ginn der Ereignismeldung zugeordneten absoluten Zeit subtrahiert werden, um eine
absolute Zeit für eine Ereignis-Erfassung zu bestimmen. Selbstverständlich wird der
Fachmann erkennen, dass auch andere Verfahren zum Nutzen der absoluten oder Off
set-Werte der Zähler 106 und 108 zum Bestimmen einer absoluten Zeit für die Erfas
sung eines Ereignisses in der SOE-Karte 50 bestehen und statt dessen verwendet wer
den können.
Es versteht sich, dass die Steuerungseinrichtung 14A eine absolute Zeit für jedes Er
eignis in der Ereignismeldung durch Verwenden der vorstehend erörterten Prinzipien
ermittelt. Nachdem die Steuerungseinrichtung 14A eine absolute Zeit für jedes Ereignis
in einer Ereignismeldung festgelegt hat, sendet die Steuerungseinrichtung 14A eine
Meldung umfassend einen Indikator des Ereignisses, wie auch die absolute Zeit des
Ereignisses an die Datenbank für Ereignisfolgen 60 via dem Bus 16. Die Datenbank für
Ereignisfolgen 60 speichert dann diese Ereignisse in einer Datenbank 120 zur zukünfti
gen Wiederherstellung, z. B. durch eine Nutzer oder andere Anwendung, in dem Pro
zesssteuerungssystem 10. Natürlich kann die Steuerungseinrichtung 14A einen oder
mehr als einen Satz von Ereignissen an die SOE-Datenbank 60 in jeder Meldung sen
den. Zudem kann, wenn dies gewünscht ist, die Steuerungseinrichtung 14A Informatio
nen an die von ihr erzeugte Ereignismeldung anhängen, um eine weitergehende Identi
fikation des Ereignisses zu unterstützen. Eine solche weitere Information kann einen
Indikator der SOE-Einrichtung oder -Karte umfassen, welche die das Ereignis enthal
tende ursprüngliche Ereignismeldung, eine benutzerlesbare Anzeige oder Identifikation
des Ereignisses usw., erzeugt hat. In der gleichen Weise kann die SOE-Datenbank 60
die entweder von der SOE-Einrichtung (z. B. eine Kanalnummer) oder durch die Steue
rungseinrichtung (z. B. einen Indikator der Ausgangs-SOE-Einrichtung) erzeugte Ereig
nisidentifikationsinformation dekodieren, um eine besser verständliche oder lesbare
Identifikation des Ereignisses (wie durch die Konfigurationsinformation der verfahrens
technischen Anlage 10 festgelegt) zu bestimmen, und diese Information in einem Spei
cher zur Wiederherstellung durch einen Nutzer- oder eine andere Anwendung zu spei
chern.
Selbstverständlich führt jede der SOE-Einrichtungen oder Karten, welche jeder der
Steuerungseinrichtungen in dem Prozesssteuerungssystem 10 zugeordnet sind, diesel
ben Funktionen aus. Auf diese Weise ist jede Steuerungseinrichtung 14 in der Lage,
den in den daran angeschlossenen verschiedenen SOE-Karten erkannten Ereignissen
eine absolute Zeit zuzuweisen, ohne dass ein Synchronisieren der Taktgeber in jeder
der SOE-Einrichtungen notwendig ist. Weiterhin arbeitet jede der Steuerungseinrich
tungen 14 in dem System 10 eigenständig und kann deshalb eigenständige Ereignisse
zusammen mit absoluten Zeiten für diese Ereignisse an die Datenbank für Ereignisfol
gen 60 zu verschiedenen Zeiten senden, und die Datenbank für Ereignisfolgen 60 kann
die einzelnen Ereignisse zusammen mit deren entsprechenden absoluten Zeiten in zeit
licher Reihenfolge ablegen, obwohl diese Ereignisse von verschiedenen Steuerungsein
richtungen ausgehen und über eine weite Zeitspanne hinweg auftreten. Vorzugsweise
bestätigt eine in einem Speicher eines Prozessors 30 gespeicherte und darauf ausge
führte Routine der SOE-Datenbank 60 den Empfang des Ereignisses (oder der Ereignis
se) nach Eingang einer Ereignismeldung von der Steuerungseinrichtung 14 und nach
Speichern dieser Ereignisdaten in der SOE-Datenbank 60 durch Senden eines Bestäti
gungssignals zurück an die Steuerungseinrichtung 14, welche dann ein Bestätigungs
signal an eine bestimmte SOE-Einrichtung sendet, die das Ereignis erkannt hat. Danach
löscht in einer bevorzugten Ausführungsform nach Eingang des Bestätigungssignals die
SOE-Einrichtung das bestätigte Ereignis (oder Ereignisse) aus ihrem Puffer, um das
Speichern weiterer Ereignisse darin zu ermöglichen. Auf diese Art ist, wenn eine Steue
rungseinrichtung herunterfährt, nachdem sie eine SOE-Einrichtung abgefragt und Er
eignisinformationen von dieser SOE-Einrichtung empfangen hat, jedoch bevor die Steu
erungseinrichtung die Ereignisinformation dekodiert und an die SOE-Datenbank 60 ge
sendet hat, oder wenn die Mitteilung der Ereignismeldung beschädigt wurde oder ver
loren ging, die Ereignisinformation immer noch in der SOE-Einrichtung gespeichert, und
kann durch z. B. eine Backup-Steuerungseinrichtung zu einer späteren Zeit wieder her
gestellt werden. Da die Backup-Steuerungseinrichtung oder andere Einrichtung in dem
System 10 immer noch zeitsynchronisiert ist (da sie einen eigenen Taktgeber und einen
eigenen Zähler aufweist), kann diese Backup-Steuerungseinrichtung oder eine andere
Einrichtung immer noch die absolute Zeit berechnen, zu welcher die Ereignisse in den
SOE-Einrichtungen auftraten, welche die vorstehend beschriebenen Techniken nutzen.
Unter Verwendung des Ereigniserfassungssystems für eine Folge von Ereignissen wie
hier beschrieben, ist es möglich, eine einzige Haupttaktgeberquelle zum Synchronisie
ren eines einzigen Taktgebers an jedem Knoten des Systems zu verwenden und nicht
synchronisierte, freilaufende Zähler in verschiedenen Einrichtungen an jedem Knoten
zu benutzen und dennoch den in den verschiedenen Einrichtungen an jedem Knoten
erkannten Ereignissen zugeordnete absolute Zeiten festzulegen.
Zusätzlich zum Erkennen von Ereignissen in anderen Einrichtungen, können die SOE-
Karten 50, 51 und 52 oder selbst die Steuerungseinrichtungen 14 gewisse Ereignisse,
welche für die erkannten Ereignisse von Bedeutung sind, erkennen. Zum Beispiel kann
eine SOE-Karte, wie die Karte 50, einen Kanal überwachen und erkennen, dass sich der
Status des Signals auf dem Kanal mehrmals ändert, was z. B. auf eine fehlerhafte Ver
bindung zu der SOE-Einrichtung, einen Leitungskurzschluß usw. zurückzuführen sein
kann. Natürlich wird ein einzelnes Ereignis zu jeder der Zeiten erkannt, wenn sich der
Kanalwert ändert. Erreicht die Anzahl der Änderungen in einem Kanal über eine be
stimmte Zeitspanne hinweg einen Schwellwert, kann die SOE-Einrichtung 50 in einen
Störungs-Steuermodus (chatter control mode) für diesen Kanal versetzt werden und
das Berichten der erkannten Ereignisse auf diesem Kanal einstellen. Wird dies getan,
kann die SOE-Einrichtung 50 jedoch ein Ereignis in ihrem Ereignispuffer 114 speichern
(mit dem entsprechenden Wert des Zählers 108), welches anzeigt, dass die SOE-Karte
50 in den Störungs-Steuerungsmodus für diesen Kanal gewechselt hat. In der gleichen
Weise kann die SOE-Karte 50, wenn die Störungen auf dem Kanal aufhören oder unter
einen Schwellwert fallen, den Störungs-Steuerungsmodus verlassen und zu dieser Zeit
eine entsprechende Ereignismeldung in ihren Ereignispuffer 114 schreiben. Natürlich
werden diese Störungs-Steuerungsereignisse an die SOE-Datenbank 60 in der gleichen
Art und Weise wie andere erkannte Ereignisse berichtet.
In der gleichen Weise können andere Ereignisse, wie ein Ereignispufferüberlauf, eine
nicht zeitsynchronisierte Steuerungseinrichtung (welche durch die NTP Software fest
gestellt werden kann), ein Zählerversagen oder jedes andere gewünschte oder geeig
nete Ereignis mit Bezug zur Erfassung oder Meldung von in der SOE-Datenbank 60 ge
speicherten Ereignissen als Ereignis erkannt und berichtet werden. Weiterhin können,
wenn dies gewünscht ist, die in der SOE-Datenbank 60 gespeicherten Ereignisse durch
die Steuerungseinrichtung 14 ähnlich wie andere Ereignisse, welche z. B. in einer Histo
rie gespeichert sind, berichtet werden, mit der Ausnahme, dass sie ein zusätzliches
Feld aufweisen können, welches anzeigt, dass es sich um SOE-Ereignisse handelt. Dar
über hinaus kann der gleiche Speicher zum Speichern der SOE-Ereignisse und regulärer
Ereignisse genutzt werden, wenn dies gewünscht ist.
Es wurde festgestellt, dass, wenn Zähler mit Taktraten von 10 und 8 µs in den entspre
chenden Steuerungseinrichtungen 14 und SOE-Karten 50, 51 und 52, und Taktgeber
und Synchronisierungssoftware mit Empfindlichkeiten von 5 ms genutzt werden, das
hier beschriebene System eine systemweite SOE-Datenbank zur Verfügung stellen
kann, welche wenigstens 5 ms Zeitdiskriminierungsfähigkeit aufweist. Jedoch können
auch bessere Empfindlichkeiten erreicht werden.
In jedem Fall ermöglicht die Verwendung des vorliegenden SOE-Systems das Ausstat
ten jeder der SOE-Einrichtungen mit billigen oder kostengünstigen Zählern (welche üb
licherweise die größte Anzahl von Einrichtungen in dem SOE-Berichtssystem darstel
len), einen einzelnen Taktgeber an jedem Knoten und einen einzelnen systemweiten
Haupttaktgeber zum Bereitstellen eines hochgenauen und flexiblen SOE-Systems, an
statt einen synchronisierten Taktgeber in jeder Steuerungseinrichtung und/oder SOE-
Einrichtung zu erfordern.
Obwohl das hier beschriebenen Berichtssystem für eine Folge von Ereignissen vor
zugsweise softwaretechnisch implementiert ist, kann es als Hardware, Firmware, usw.
und durch jeden anderen dem Prozesssteuerungssystem 10 zugeordneten Prozessor
implementiert sein. Deshalb können die hier beschriebenen Routinen in einer standar
disierten Mehrzweck-CPU oder einer spezifisch gestalteten Hardware oder Firmware wie
gewünscht implementiert sein. Beim Implementieren durch Software können die Soft
wareroutinen in jedem computerlesbaren Speicher, wie einer magnetischen Disc, einer
Laser-Disc, oder anderer Speichermedien, einem RAM oder ROM eines Computers oder
Prozessors, usw. gespeichert sein. Ebenso kann diese Software an einen Benutzer oder
ein Prozesssteuerungssystem via jeder bekannter oder gewünschter Auslieferungsme
thode ausgeliefert werden, umfassend z. B. eine computerlesbare Disc oder andere
transportable Computerspeichermechanismen oder über einen Kommunikationskanal
wie eine Telefonleitung, das Internet, usw. (welche als gleich oder austauschbar zum
Bereitstellen solcher Software via eines transportablen Speichermediums betrachtet
werden).
Während die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf bestimmte Beispiele be
schrieben wurde, welche nur zur besseren Darstellung, nicht jedoch zur Begrenzung
der Erfindung gewählt wurden, ist für den Fachmann demnach ersichtlich, dass Ände
rungen, Zusätze oder Streichungen an den offenbarten Ausführungsformen durchge
führt werden können, ohne den Gedanken und Umfang der Erfindung zu verlassen.
Claims (36)
1. Ereigniserfassungssystem für eine Folge von Ereignissen, umfassend:
einen Haupttaktgeber;
eine mit dem Haupttaktgeber kommunizierend verbundene erste Einrichtung, umfassend einen ersten Zähler und eine mit dem Haupttaktgeber synchronisierte zweite Taktzeit; und
eine mit der ersten Einrichtung kommunizierend verbundene zweite Einrichtung, umfassend einen Ereignispuffer und einen zweiten Zähler;
bei dem die zweite Einrichtung einen derart programmierten Prozessor umfasst, dass bei der Erfassung eines Ereignisses ein Indikator desselben in dem Ereig nispuffer gespeichert wird und der Wert des zweiten Zählers im Zeitpunkt der Erfassung des Ereignisses als ein Ereigniszählwert in dem Ereignispuffer gespei chert wird, und weiterhin eine Ereignismeldung an den ersten Zähler gesendet wird, welche den Indikator des Ereignisses und einen Indikator des Ereignis zählwertes für das Ereignis umfasst; und
bei dem der erste Zähler einen zum Nutzen des ersten Zählers, des zweiten Taktgebers und des Indikators des Ereigniszählwertes in der Ereignismeldung programmierten Prozessor umfasst, um der Erfassung des Ereignisses eine abso lute Zeit zuzuordnen.
einen Haupttaktgeber;
eine mit dem Haupttaktgeber kommunizierend verbundene erste Einrichtung, umfassend einen ersten Zähler und eine mit dem Haupttaktgeber synchronisierte zweite Taktzeit; und
eine mit der ersten Einrichtung kommunizierend verbundene zweite Einrichtung, umfassend einen Ereignispuffer und einen zweiten Zähler;
bei dem die zweite Einrichtung einen derart programmierten Prozessor umfasst, dass bei der Erfassung eines Ereignisses ein Indikator desselben in dem Ereig nispuffer gespeichert wird und der Wert des zweiten Zählers im Zeitpunkt der Erfassung des Ereignisses als ein Ereigniszählwert in dem Ereignispuffer gespei chert wird, und weiterhin eine Ereignismeldung an den ersten Zähler gesendet wird, welche den Indikator des Ereignisses und einen Indikator des Ereignis zählwertes für das Ereignis umfasst; und
bei dem der erste Zähler einen zum Nutzen des ersten Zählers, des zweiten Taktgebers und des Indikators des Ereigniszählwertes in der Ereignismeldung programmierten Prozessor umfasst, um der Erfassung des Ereignisses eine abso lute Zeit zuzuordnen.
2. Ereigniserfassungssystem nach Anspruch 1, weiterhin umfassend eine mit der
ersten Einrichtung kommunizierend verbundenen Datenbank, bei dem der Pro
zessor der ersten Einrichtung zum Senden einer weiteren Ereignismeldung an die
Datenbank programmiert ist, wobei die weitere Ereignismeldung den Indikator
des Ereignisses und die dem Ereignis zugeordnete absolute Zeit umfasst.
3. Ereigniserfassungssystem nach Anspruch 2, bei dem die Datenbank einen weite
ren, zum Senden einer Bestätigungsmeldung, welche den Empfang der weiteren
Ereignismeldung bestätigt, programmierten Prozessor umfasst.
4. Ereigniserfassungssystem nach Anspruch 3, bei dem der Prozessor der zweiten
Einrichtung weiterhin zum Halten des Ereignisindikators und des Ereigniszähl
wertes in dem Ereignispuffer programmiert ist, bis die zweite Einrichtung eine
Bestätigung empfängt, dass die Datenbank die weitere Ereignismeldung emp
fangen hat.
5. Ereigniserfassungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der
Prozessor der zweiten Einrichtung zum Speichern eines Signalwertes für das er
fasste Ereignis in dem Ereignispuffer und zum Senden des Signalwertes des er
fassten Ereignisses als Teil der Ereignismeldung programmiert ist.
6. Ereigniserfassungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der
Prozessor der zweiten Einrichtung zum Senden des gespeicherten Ereigniszähl
wertes als Indikator des Ereigniszählwertes in der Ereignismeldung und weiter
hin zum Senden des Wertes des zweiten Zählers zu einer bestimmten Zeit als
Teil der Ereignismeldung an die erste Einrichtung programmiert ist, und bei dem
der erste Prozessor zum Speichern des Wertes des ersten Zählers zu der be
stimmten Zeit und zum Nutzen des Wertes der ersten Zählers zu der bestimmten
Zeit, des Wertes des zweiten Zählers zu einer bestimmten Zeit und des Ereignis
zählwertes programmiert ist, um der Erfassung eines Ereignisses die absolute
Zeit zuzuordnen.
7. Ereignis-Ereigniserfassungssystem gemäß Anspruch 6, bei dem die bestimmte
Zeit der Beginn der Zeit ist, bei dem die zweite Einrichtung die Ereignismeldung
an die erste Einrichtung sendet.
8. Ereigniserfassungssystem gemäß Anspruch 6 oder 7, bei dem der Prozessor der
ersten Einrichtung zum Bestimmen eines Differenzwertes des zweiten Zählers als
die Differenz zwischen dem Wert des zweiten Zählers zu der bestimmten Zeit
und dem Ereigniszählwert programmiert ist, um den Differenzwert des zweiten
Zählers in einen skalierten Differenzwert für den ersten Zähler umzuwandeln,
und um einen absoluten Wert des ersten Zählers für das Ereignis durch Bestim
men der Differenz zwischen dem skalierten Differenzwert für den ersten Zähler
und dem Wert des ersten Zählers zu der bestimmten Zeit zu bestimmen und die
der Erfassung des Ereignisses zugeordnete absolute Zeit als eine dem absoluten
Wert des ersten Zählers zugeordnete absolute Zeit dem auf dem zweiten Takt
geber basierenden Ereignis zuzuweisen.
9. Ereigniserfassungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der
Prozessor der zweiten Einrichtung zum Bestimmen eines Differenzwertes des
zweiten Zählers als eine Differenz zwischen dem Wert des zweiten Zählers zu der
bestimmten Zeit und dem Ereigniszählwert für das Ereignis und zum Senden des
Differenzwertes des zweiten Zählers als Indikator des Ereigniszählwertes pro
grammiert ist, und bei dem der Prozessor der ersten Einrichtung zum Zuweisen
der absoluten Zeit zur Erfassung des auf dem zweiten Taktgeber basierenden
Ereignisses, des Wertes des ersten Zählers zu der bestimmten Zeit und des Dif
ferenzwertes des zweiten Zählers programmiert ist.
10. Ereigniserfassungssystem nach Anspruch 9, bei dem der Prozessor der ersten
Einrichtung zum Erzeugen eines skalierten Differenzwertes des ersten Zählers
aus dem Differenzwert des zweiten Zählers programmiert ist.
11. Ereigniserfassungssystem nach Anspruch 9 oder 10, bei dem die bestimmte Zeit
der Beginn der Zeit ist, bei der die zweite Einrichtung die Ereignismeldung an
die erste Einrichtung sendet.
12. Ereigniserfassungssystem nach einem der Ansprüche 9 bis 11, bei dem der Pro
zessor der ersten Einrichtung zum Umwandeln des Differenzwertes des zweiten
Zählers in einen skalierten Differenzwert für den ersten Zähler programmiert ist,
um einen absoluten ersten Ereigniszählwert durch Bestimmen der Differenz zwi
schen dem skalierten Differenzwert für den ersten Zähler und dem Wert des ers
ten Zählers zu der bestimmten Zeit zu erhalten und die der Erfassung des Ereig
nisses zugeordnete absolute Zeit auf Basis des zweiten Taktgebers als eine dem
absoluten Wert des ersten Zählers zugeordnete absolute Zeit dem Ereignis zu
zuweisen.
13. Ereigniserfassungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der
Haupttaktgeber einen Empfänger für ein globales Positionserkennungssystem
umfasst.
14. Ereigniserfassungssystem für eine Folge von Ereignissen mit:
einer Datenbank;
einem Haupttaktgeber;
einer oder mehrerer mit dem Haupttaktgeber kommunizierend verbundenen Ein richtungen, wobei jede der ersten Einrichtungen einen ersten Zähler und eine zweite, mit dem Haupttaktgeber synchronisierte Taktzeit umfasst; und
einer Vielzahl jeweils mit einer der ersten Einrichtungen kommunizierend ver bundenen zweiten Einrichtungen, wobei jede zweite Einrichtung einen Ereignis puffer, einen zweiten Zähler und einen derart programmierten Prozessor um fasst, dass bei Erfassung eines Ereignisses eines Indikators des Ereignisses in dem Ereignispuffer gespeichert wird und der Wert des zweiten Zählers zur Zeit der Erfassung des Ereignisses als ein Ereigniszählwert in dem Ereignispuffer ge speichert wird und dass weiterhin eine Ereignismeldung an eine zugeordnete erste Einrichtung gesendet wird, wobei die Ereignismeldung den Indikator des Ereignisses und einen Indikator des Ereigniszählwertes für das Ereignis umfasst;
bei dem wenigstens eine der ersten Einrichtungen weiterhin einen Prozessor um fasst, welcher zur Nutzung des ersten Zählers, des zweiten Taktgebers und des Indikators des Ereigniszählwertes der Ereignismeldung programmiert ist, um der Erfassung des Ereignisses eine absolute Zeit zuzuweisen.
einer Datenbank;
einem Haupttaktgeber;
einer oder mehrerer mit dem Haupttaktgeber kommunizierend verbundenen Ein richtungen, wobei jede der ersten Einrichtungen einen ersten Zähler und eine zweite, mit dem Haupttaktgeber synchronisierte Taktzeit umfasst; und
einer Vielzahl jeweils mit einer der ersten Einrichtungen kommunizierend ver bundenen zweiten Einrichtungen, wobei jede zweite Einrichtung einen Ereignis puffer, einen zweiten Zähler und einen derart programmierten Prozessor um fasst, dass bei Erfassung eines Ereignisses eines Indikators des Ereignisses in dem Ereignispuffer gespeichert wird und der Wert des zweiten Zählers zur Zeit der Erfassung des Ereignisses als ein Ereigniszählwert in dem Ereignispuffer ge speichert wird und dass weiterhin eine Ereignismeldung an eine zugeordnete erste Einrichtung gesendet wird, wobei die Ereignismeldung den Indikator des Ereignisses und einen Indikator des Ereigniszählwertes für das Ereignis umfasst;
bei dem wenigstens eine der ersten Einrichtungen weiterhin einen Prozessor um fasst, welcher zur Nutzung des ersten Zählers, des zweiten Taktgebers und des Indikators des Ereigniszählwertes der Ereignismeldung programmiert ist, um der Erfassung des Ereignisses eine absolute Zeit zuzuweisen.
15. Ereigniserfassungssystem nach Anspruch 14, bei dem der Prozessor von der we
nigstens einen der ersten Einrichtungen zum Senden einer weiteren Ereignismel
dung an die Datenbank, umfassend den Indikator des Ereignisses und die der
Erfassung des Ereignisses zugeordnete absolute Zeit, programmiert ist.
16. Ereigniserfassungssystem nach Anspruch 15, bei dem die Datenbank einen wei
teren Prozessor umfasst, welcher zum Senden einer Bestätigungsmeldung, die
den Empfang der weiteren Ereignismeldung bestätigt, programmiert ist.
17. Ereigniserfassungssystem nach Anspruch 16, bei dem der Prozessor jeder der
zweiten Einrichtungen weiterhin zum Halten eines zugeordneten Ereignisindika
tors und eines Ereigniszählwertes in dem Ereignispuffer programmiert ist, bis die
zweite Einrichtung eine Bestätigung empfängt, dass die Datenbank eine weitere,
dem gespeicherten Ereignisindikator und dem Ereigniszählwert zugeordnete Er
eignismeldung empfangen hat.
18. Ereigniserfassungssystem nach einem der Ansprüche 14 bis 17, bei dem der Pro
zessor jeder der zweiten Einrichtungen zum Speichern eines Signalwertes für ein
erfasstes Ereignis in dem zugeordneten Ereignispuffer und zum Senden des Sig
nalwertes des erfassten Ereignisses als Teil der Ereignismeldung programmiert
ist.
19. Ereigniserfassungssystem nach einem der Ansprüche 14 bis 18, bei dem der Pro
zessor von jeder der zweiten Einrichtungen zum Senden eines zugeordneten Er
eigniszählwertes als Indikator des Ereigniszählwertes in der Ereignismeldung und
zum Senden eines Wertes des zweiten Zählers zu einer bestimmten Zeit an eine
zugeordnete erste Einrichtung als Teil der Ereignismeldung programmiert ist,
und bei dem der Prozessor einer der zugeordneten ersten Einrichtungen zum
Speichern des Wertes des ersten Zählers zu der bestimmten Zeit und zur Ver
wendung des Wertes des ersten Zählers zu der bestimmten Zeit, des Wertes des
zweiten Zählers zu der bestimmten Zeit, des Ereigniszählwertes und des zweiten
Taktgebers programmiert ist, um der Erfassung des Ereignisses die absolute Zeit
zuzuweisen.
20. Ereigniserfassungssystem nach einem der Ansprüche 14 bis 19, bei dem die ers
ten Einrichtungen Steuereinrichtungen und die zweiten Einrichtungen Eingabe-
/Ausgabeeinrichtungen sind.
21. Ereigniserfassungssysteme nach einem der Ansprüche 14 bis 20, bei dem der
Prozessor von jeder der zweiten Einrichtungen zum Berechnen eines Differenz
wertes als die Differenz zwischen einem der Ereigniszählwerte und einem Wert
des zweiten Zählers zu einer bestimmten Zeit und zum Senden des Differenzwer
tes als Indikator des Ereigniszählwertes in der Ereignismeldung programmiert ist
und bei dem der Prozessor einer der zugeordneten ersten Einrichtungen zum
Speichern des Wertes des ersten Zählers zu der bestimmten Zeit und zur Nut
zung des Wertes des ersten Zählers zu einer bestimmten Zeit, des Differenzwer
tes und des zweiten Taktgebers programmiert ist, um der Erfassung des Ereig
nisses die absolute Zeit zuzuweisen.
22. Ereigniserfassungssystem für eine Folge von Ereignissen zur Verwendung in ei
nem Prozesssteuersystem mit einer Datenbank, einem Haupttaktgeber, einer mit
dem Haupttaktgeber kommunizierend verbundenen ersten Einrichtung, welche
einen ersten Prozessor, einen ersten Speicher, einen ersten Zähler und eine mit
dem Haupttaktgeber synchronisierte zweite Taktzeit umfasst, und mit einer mit
der ersten Einrichtung kommunizierend verbundenen zweiten Einrichtung, wel
che einen zweiten Prozessor, einen zweiten Speicher, einen Ereignispuffer und
einen zweiten Zähler umfasst, mit:
einer in dem ersten Speicher gespeicherten und zum Ausführen auf dem ersten Prozessor ausgebildeten ersten Routine; und
einer in dem zweiten Speicher gespeicherten und zum Ausführen auf dem zwei ten Prozessor ausgebildeten zweite Routine, welche bei Erfassung eines Ereig nisses durch die zweite Einrichtung einen Indikator des Ereignisses und den Wert des zweiten Zählers zur Zeit der Erfassung des Ereignisses als einen Ereig niszählwert in dem Ereignispuffer speichert, und welche weiterhin eine Ereignis meldung an die erste Einrichtung sendet, wobei die Ereignismeldung den Indika tor des Ereignisses und einen Indikator des Ereigniszählwertes für das Ereignis umfasst;
bei dem die erste Routine zur Nutzung des ersten Zählers, des zweiten Taktge bers und des Indikators des Ereigniszählwertes ausgebildet ist, um der Erfas sung des Ereignisses eine absolute Zeit zuzuweisen.
einer in dem ersten Speicher gespeicherten und zum Ausführen auf dem ersten Prozessor ausgebildeten ersten Routine; und
einer in dem zweiten Speicher gespeicherten und zum Ausführen auf dem zwei ten Prozessor ausgebildeten zweite Routine, welche bei Erfassung eines Ereig nisses durch die zweite Einrichtung einen Indikator des Ereignisses und den Wert des zweiten Zählers zur Zeit der Erfassung des Ereignisses als einen Ereig niszählwert in dem Ereignispuffer speichert, und welche weiterhin eine Ereignis meldung an die erste Einrichtung sendet, wobei die Ereignismeldung den Indika tor des Ereignisses und einen Indikator des Ereigniszählwertes für das Ereignis umfasst;
bei dem die erste Routine zur Nutzung des ersten Zählers, des zweiten Taktge bers und des Indikators des Ereigniszählwertes ausgebildet ist, um der Erfas sung des Ereignisses eine absolute Zeit zuzuweisen.
23. Ereigniserfassungssystem nach Anspruch 22, bei dem die erste Routine zum
Senden einer weiteren Ereignismeldung an die Datenbank, umfassend den Indi
kator des Ereignisses und die dem Ereignis zugewiesene absolute Zeit, angepaßt
ist.
24. Ereigniserfassungssystem nach Anspruch 23, bei dem die Datenbank einen drit
ten Prozessor und einen dritten Speicher und weiterhin eine in dem dritten Spei
cher gespeicherte dritte Routine umfasst, die zum Ausführen auf dem dritten
Prozessor so ausgebildet ist, dass eine Bestätigungsmeldung gesendet wird,
welche den Empfang der weiteren Ereignismeldung bestätigt.
25. Ereigniserfassungssystem nach einem der Ansprüche 22 bis 24, bei dem die
zweite Routine zum Senden des Ereigniszählwertes als Indikator des Ereignis
zählwertes und zum Senden des Wertes des zweiten Zählers zu einer bestimm
ten Zeit an die erste Einrichtung als Teil der Ereignismeldung ausgebildet ist und
bei dem die erste Routine zum Speichern des Wertes des ersten Zählers zu einer
bestimmten Zeit und zur Nutzung des Wertes des ersten Zählers zu der be
stimmten Zeit, des Wertes des zweiten Zählers zu der bestimmten Zeit und des
Ereigniszählwertes und des zweiten Taktgebers ausgebildet ist, um der Erfas
sung des Ereignisses die absolute Zeit zuzuweisen.
26. Ereigniserfassungssystem nach einem der Ansprüche 22 bis 25, bei dem die
zweite Routine zum Bestimmen eines Differenzwertes als Differenz zwischen dem
Ereigniszählwert und einem Wert des zweiten Zählers zu einer bestimmten Zeit
und zum Senden des Differenzwertes als Indikator des Ereigniszählwertes aus
gebildet ist und bei dem die erste Routine zum Speichern des Wertes des ersten
Zählers zu einer bestimmten Zeit und zur Nutzung des Wertes des ersten Zählers
zu einer bestimmten Zeit, des Differenzwertes und des zweiten Taktgebers aus
gebildet ist, um der Erfassung des Ereignisses die absolute Zeit zuzuweisen.
27. Verfahren zum Erkennen von Ereignissen in einem Prozesssteuersystem mit ei
ner Datenbank, einem Haupttaktgeber, einer mit dem Haupttaktgeber kommuni
zierend verbundenen ersten Einrichtung, welche einen ersten Prozessor, einen
ersten Speicher, einen ersten Zähler und einen zweiten Taktgeber umfasst, und
einer mit der ersten Einrichtung kommunizierend verbundenen zweiten Einrich
tung, welche einen zweiten Prozessor, einen zweiten Speicher, einen Ereignis
puffer und einen zweiten Zähler umfasst, mit folgenden Schritten:
Synchronisieren der Zeit des zweiten Taktgebers zu dem Haupttaktgeber;
Speichern eines Indikators eines Ereignisses in dem Ereignispuffer und Spei chern des Wertes des zweiten Zählers bei Erfassung des Ereignisses als einen Ereigniszählwert in dem Ereignispuffer;
Senden einer Ereignismeldung von der zweiten Einrichtung an die erste Einrich tung, welche den Indikator des Ereignisses und einen Indikator des Ereignis zählwertes umfasst; und
Nutzen des ersten Zählers, des zweiten Taktgebers und des Indikators des Er eigniszählwertes, um der Erfassung des Ereignisses eine absolute Zeit zuzuwei sen.
Synchronisieren der Zeit des zweiten Taktgebers zu dem Haupttaktgeber;
Speichern eines Indikators eines Ereignisses in dem Ereignispuffer und Spei chern des Wertes des zweiten Zählers bei Erfassung des Ereignisses als einen Ereigniszählwert in dem Ereignispuffer;
Senden einer Ereignismeldung von der zweiten Einrichtung an die erste Einrich tung, welche den Indikator des Ereignisses und einen Indikator des Ereignis zählwertes umfasst; und
Nutzen des ersten Zählers, des zweiten Taktgebers und des Indikators des Er eigniszählwertes, um der Erfassung des Ereignisses eine absolute Zeit zuzuwei sen.
28. Verfahren nach Anspruch 27, welches weiterhin den Schritt des Sendens einer
weiteren Ereignismeldung, welche den Indikator des Ereignisses und die dem
Ereignis zugewiesene absolute Zeit umfasst, an die Datenbank umfasst.
29. Verfahren nach Anspruch 28, welches weiterhin den Schritt des Sendens einer
Bestätigungsmeldung, welche den Empfang der weiteren Ereignismeldung durch
die Datenbank an die zweite Einrichtung bestätigt, umfasst.
30. Verfahren nach Anspruch 29, welches weiterhin den Schritt des Haltens des Er
eignisindikators und des Ereigniszählwertes in dem Ereignispuffer umfasst, bis
die zweite Einrichtung eine Bestätigungsmeldung empfängt, welche anzeigt,
dass die Datenbank die weitere Ereignismeldung empfangen hat.
31. Verfahren nach einem der Ansprüche 27 bis 30, welches weiterhin den Schritt
des Speicherns eines Signalwertes für das erfasste Ereignis in dem Ereignispuf
fer und das Senden des Signalwertes für das erfasste Ereignis als Teil der Ereig
nismeldung umfasst.
32. Verfahren nach einem der Ansprüche 27 bis 31, welches weiterhin den Schritt
des Speicherns des Wertes der ersten Zählers und des Wertes des zweiten Zäh
lers zu einer bestimmten Zeit umfasst, und wobei der Schritt des Nutzens des
ersten Zählers, des zweiten Taktgebers und des Indikators des Ereigniszählwer
tes zum Zuweisen einer absoluten Zeit zu der Erfassung des Ereignisses den
Schritt des Bestimmens der absoluten Zeit für die Erfassung des Ereignisses als
die Zeit umfasst, welche durch den zweiten Taktgeber im Zusammenhang mit
dem Wert des ersten Taktgebers zu der bestimmten Zeit abzüglich eines als die
Differenz zwischen dem zweiten Zählwert zu der bestimmten Zeit und dem Er
eigniszählwert festgelegten Zählwertes definiert ist, wobei diese Differenz von
der Zeit-Referenz des zweiten Taktgebers auf die Zeit-Referenz des ersten Takt
gebers skaliert ist.
33. Verfahren nach Anspruch 32, bei dem der Schritt des Sendens einer Ereignis
meldung den Schritt des Sendens des Ereigniszählwertes und des Wertes des
zweiten Zählers zu der bestimmten Zeit als Teil der Ereignismeldung umfasst.
34. Verfahren nach einem der Ansprüche 32 oder 33, bei dem die bestimmte Zeit
der Beginn der Zeit ist, bei welcher die Ereignismeldung von der zweiten Einrich
tung an die erste Einrichtung gesendet wird.
35. Verfahren nach einem der Ansprüche 32 bis 34, bei dem der Schritt des Sendens
der Ereignismeldung den Schritt des Sendens der Differenz zwischen dem Ereig
niszählwert und dem Wert des zweiten Taktgebers zu der bestimmten Zeit als
Teil der Ereignismeldung umfasst.
36. Verfahren nach einem der Ansprüche 32 bis 35, bei dem der Schritt des Bestim
mens der absoluten Zeit, welche der Erfassung des Ereignisses zugewiesen ist,
die Schritte des Berechnens der Differenz zwischen dem Ereigniszählwert und
dem Wert des zweiten Taktgebers zu der bestimmten Zeit als eine Differenzmes
sung für den zweiten Taktgeber, wenn notwendig das Skalieren der Differenz
messung für den zweiten Taktgeber in eine Differenzmessung für den ersten
Taktgeber, basierend auf der Zeit-Referenz des ersten Zählers und des zweiten
Zählers, und dem Berechnen der Differenz zwischen dem Wert des ersten Takt
gebers zu einer vorbestimmten Zeit und der Differenzmessung für den ersten
Taktgeber zum Festlegen eines der Erfassung des Ereignisses zugewiesenen ab
soluten Wertes des ersten Taktgebers umfasst.
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