DE10222012A1 - Spinnmaschine mit einer Fördereinrichtung - Google Patents
Spinnmaschine mit einer FördereinrichtungInfo
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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- D01H4/00—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
- D01H4/30—Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine mit einer Fördereinrichtung (9) und einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Bearbeitungsstellen, wobei jede Bearbeitungsstelle eine Faserbandauflöseeinrichtung mit einer Ausscheideöffnung aufweist, wobei die durch die Ausscheideöffnung ausgeschiedenen Verunreinigungen mittels der Fördereinrichtung (9) zumindest einer Aufnahmeeinrichtung (14, 15) zuführbar sind und wobei die Fördereinrichtung (9) zumindest eine Antriebseinrichtung (10, 11) aufweist. Erfindungsgemäß steuert eine Steuereinrichtung (43) die Antriebseinrichtung (10, 11), derart, daß die Geschwindigkeit der Fördereinrichtung (9) in Abhängigkeit der Position zumindest eines Mitnehmers (8) der Fördereinrichtung bzgl. der zumindest einen Aufnahmeeinrichtung (14, 15) und/oder in Abhängigkeit der Menge der Verunreinigungen, die durch die Fördereinrichtung der Aufnahmeeinrichtung (14, 15) zugeführt wird, angepaßt ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine mit einer Fördereinrichtung und einer Vielzahl nebeneinander angeordneter Spinnaggregate, die jeweils eine Auflöseeinrichtung mit einer Abscheideöffnung aufweisen, unter der zur Aufnahme abgeschiedener Verunreinigungen eine in Maschinenlängsrichtung durchlaufende Rinne angeordnet ist, in der ein die angesammelten Verunreinigungen bis zu einer Absaugstelle vor sich herschiebender Schlitten changiert, der mittels eines Zugbandes entsprechend der jeweiligen Changierrichtung bewegbar ist und dem für jede Changierrichtung ein Antriebsmotor zugeordnet ist.
- Eine Offenend-Spinnmaschine dieser Art ist durch die DE 196 52 506 A1 Stand der Technik. Dem Schlitten sind insgesamt zwei Absaugstellen zugeordnet, von denen sich jeweils eine im Headstock der Offenend- Spinnmaschine befindet. Während der Schlitten in einer Bewegungsrichtung fährt, beseitigt er somit die Verunreinigungen, die sich insgesamt auf der ganzen Länge einer Maschinenseite angesammelt haben. Es ist dann nicht ganz einfach, die zur jeweiligen Absaugstelle geschobenen Verunreinigungen sauber abzusaugen, da zum einen auf Grund der Länge einer Offenend- Spinnmaschine größere Anhäufungen von Verunreinigungen zusammenkommen und zum anderen der Unterdruck aus Gründen der Energieersparung nicht allzu hoch sein sollte.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Spinnmaschine mit einer Fördereinrichtung und einer Vielzahl von Bearbeitungsstellen sowie ein Verfahren hierfür vorzusehen, bei denen bei räumlichen und/oder zeitlich sich ändernden Verunreinigungsmengen die sichere Beseitigung der Verunreinigungen von der Fördereinrichtung gewährleistet bleibt.
- Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. 16 gelöst.
- Gemäß Anspruch 1 wird eine Fördereinrichtung für eine Spinnmaschine, beispielsweise eine Offenend-Spinnmaschine, mit einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Bearbeitungsstellen (z. B. Spinnstellen) vorgesehen. Jede Bearbeitungsstelle weist eine Faserbandauflöseeinrichtung zum Vereinzeln von Fasern aus einem Faserband auf, wobei durch eine Ausscheideöffnung der im Faserband enthaltene Schmutz bzw. die Verunreinigungen ausgeschieden werden. Die Verunreinigungen werden durch die Fördereinrichtung zumindest einer Aufnahmeeinrichtung, wie z. B. einer Schmutzabsaugung, einem Sammelbehälter oder dergleichen zugeführt. Die Antriebseinrichtung der Fördereinrichtung wird durch eine Steuereinrichtung angesteuert, mit der die Geschwindigkeit der Fördereinrichtung automatisch in Abhängigkeit der Position eines Verunreinigungsmitnehmers der Fördereinrichtung relativ zur zumindest einen Aufnahmeeinrichtung und/oder in Abhängigkeit der Menge der Verunreinigungen anpassbar ist.
- Mit zunehmender Anzahl von Bearbeitungsstellen, die durch die Fördereinrichtung zu bedienen sind, erhöht sich die mittlere Menge der anfallenden Verunreinigungen. Würde hier lediglich die Transportgeschwindigkeit der Fördereinrichtung erhöht werden, so vergrößert sich auch der entsprechende Energiebedarf bzw. Verschleiß der Fördereinrichtung, während andererseits durch die hohe Geschwindigkeit nicht gewährleistet ist, daß die Entsorgung der Verunreinigungen an der Aufnahmeeinrichtung, wie z. B. einer Schmutzabsaugung, noch einwandfrei funktioniert. Bei einer Beeinträchtigung der Funktion der Aufnahmeeinrichtung besteht die Möglichkeit, daß ein Teil der Verunreinigung nicht mehr von der Fördereinrichtung entfernt wird oder die Fördereinrichtung die Verunreinigung an anderer Stelle hinterläßt, so daß auf Dauer kein zuverlässiger Betrieb der Fördereinrichtung bzw. deren Reinigungsfunktion gewährleistet ist. Wird dagegen die Geschwindigkeit der Fördereinrichtung mittels der Steuereinrichtung abhängig von der Menge der anfallenden Verunreinigung der Aufnahmeeinrichtung zugeführt, so wird damit bedarfsabhängig die Wirkung der Schmutzbeseitigung angepaßt. Der Anfall der Verunreinigungsmenge ändert sich beispielsweise zeitlich im Mittel, wenn die Produktionsgeschwindigkeit der Bearbeitungsstellen erhöht oder ein stark verunreinigtes Faserband von der Auflöseeinrichtung verarbeitet wird. Eine räumliche Variationen der Verunreinigungsmenge tritt beispielsweise dann auf, wenn die Fördereinrichtung einen Schlitten oder einen Abstreifer mitführt, an oder vor dem sich bevorzugt die Verunreinigungen anhäufen.
- Vorteilhaft ist durch die Steuereinrichtung die Geschwindigkeit der Fördereinrichtung bei Annäherung des Mitnehmers an eine der Aufnahmeeinrichtungen reduzierbar. Ist beispielsweise der Mitnehmer ein Schlitten, der in einer Rinne entlang der Bearbeitungsstellen verfahren wird, so werden der oder den Aufnahmeeinrichtungen immer dann Verunreinigungen zugeführt, wenn sich der Schlitten bzw. Mitnehmer der Aufnahmeeinrichtung nähert, da der Schlitten die Verunreinigungen vor sich herschiebt. Bei changierendem oder umlaufendem Betrieb des Mitnehmers fällt dann also intervallartig eine sehr hohe Menge an Verunreinigungen an, während in den dazwischenliegenden Zeiten keine oder nahezu keine Verunreinigungen durch die Aufnahmeeinrichtung zu beseitigen sind. Durch Drosselung der Geschwindigkeit der Fördereinrichtung und somit des Mitnehmers wird die Verunreinigungsansammlung mit reduzierter Geschwindigkeit zur Aufnahmeeinrichtung geliefert, so daß diese sicher von der Aufnahmeeinrichtung aufgenommen werden kann. Damit läßt sich einerseits die Geschwindigkeit der Fördereinrichtung auf optimale Entnahme der Verunreinigung von der Fördereinrichtung dann einstellen, wenn hohe Schmutzmengen unmittelbar an der Aufnahmeeinrichtung anstehen, während andererseits die Transportgeschwindigkeit der Fördereinrichtung während der Zeiten zwischen der Abgabe hoher Verunreinigungsmengen an die Aufnahmeeinrichtung so eingestellt wird, daß bei mittlerem Verunreinigungsanfall keine zu großen Verunreinigungsansammlungen beispielsweise vor dem Schlitten der Fördereinrichtung aufgestaut werden.
- Die relative Position eines Mitnehmers einer Aufnahmeeinrichtung ist der Steuereinrichtung beispielsweise durch Maschineneinstellung bekannt, wenn aufgrund der Position des Mitnehmers an einem Förderband oder dergleichen und des zurückgelegten Wegs des Förderbands der Mitnehmer reproduzierbar an einer Aufnahmeeinrichtung vorbeigeführt wird. Alternativ kann die Position des Mitnehmers durch eine Positionserfassungseinrichtung entlang des Förderwegs der Mitnehmers erfaßt und der Erfassungseinrichtung übermittelt werden. Aufgrund des Erfassungssignals kann dann die Steuereinrichtung eine Geschwindigkeitsverringerung bei Annäherung des Mitnehmers an die Aufnahmeeinrichtung einleiten.
- Vorteilhaft wird durch zumindest eine Mengenerfassungseinrichtung die von der Fördereinrichtung zur Aufnahmeeinrichtung transportierte Verunreinigungsmenge erfaßt. Dadurch werden Verunreinigungsanhäufungen oder eine Erhöhung der mittleren Verunreinigungsmenge erfaßbar, so daß die Steuereinrichtung die Geschwindigkeit der Fördereinrichtung entsprechend der anfallenden Menge anpassen kann. Vorteilhaft wird die Verunreinigungsmenge an der Aufnahmeeinrichtung erfaßt, so daß beispielsweise bei kurzzeitigem Anstieg der Verunreinigungsmenge die Fördergeschwindigkeit reduziert wird, so daß eine sichere Entsorgungen der Verunreinigung in der Aufnahmeeinrichtung gewährleistet wird. Andererseits kann durch die Erfassung anhand einer Mittelwertbildung die mittlere Zunahme der Verunreinigungsmenge erfaßt werden, so daß z. B. die Geschwindigkeit der Fördereinrichtung zwischen den Aufnahmeeinrichtungen ebenfalls im Mittel erhöht wird. Dadurch sammeln sich auf der Fördereinrichtung nicht zu viele Verunreinigungen an. Vorteilhaft wird die Verunreinigungsmenge durch eine Mengenerfassungseinrichtung an der Fördereinrichtung erfaßt, so daß die räumliche Verteilung der Verunreinigung detektiert wird. Beispielsweise ist die Erfassungseinrichtung unmittelbar vor einer Aufnahmeeinrichtung angeordnet, so daß Schmutzansammlungen bei Annäherung an die Aufnahmeeinrichtung erfaßt und die Geschwindigkeit entsprechend reduziert wird.
- Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen. Es zeigen:
- Fig. 1 eine Draufsicht auf eine nur schematisch dargestellte Offenend- Spinnmaschine mit einem changierenden Schlitten an jeder Maschinenseite,
- Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Schnitt durch eine Auflöseeinrichtung einer Spinnstelle längs der Schnittfläche II-II der Fig. 1,
- Fig. 3 einen Schnitt längs der Schnittfläche III-III der Fig. 2,
- Fig. 4 einen Schnitt längs der Schnittfläche IV-IV der Fig. 2,
- Fig. 5 eine schematische Darstellung der zwei bei der Changierbewegung den Schlitten ziehenden Antriebsmotoren,
- Fig. 6 ein Diagramm zum Erläutern der Bewegungsgeschwindigkeiten des Schlittens,
- Fig. 7 eine schematische Draufsicht auf eine Spinnmaschine, bei der die anfallenden Verunreinigungen mittels eines Schmutztransportbandes abtransportiert werden,
- Fig. 8 eine Schmutzmengenerfassung an einer Absaugung,
- Fig. 9 eine Schmutzmengenerfassung an einem Transportband und
- Fig. 10 und 11 Abwandlungen des Geschwindigkeitsprofils von Fig. 6.
- Die Offenend-Spinnmaschine 1 nach Fig. 1 hat zwei Maschinenseiten 2 und 3, die symmetrisch zu einer Mittellängsebene 4 angeordnet sind. Auf jeder Maschinenseite 2, 3 ist eine Vielzahl von gleichartigen Spinnaggregaten 5 in einer Reihe nebeneinander angeordnet. Diese Spinnaggregate 5 enthalten jeweils in bekannter Weise Zuführ-, Auflöse- und Dralleinrichtungen, die in Fig. 1 insgesamt nur sehr schematisch als Rechteck dargestellt sind.
- An jeder Stirnseite enthält die Offenend-Spinnmaschine 1 jeweils einen Headstock 6 bzw. 7, in denen in bekannter Weise die Antriebe und andere Versorgungsaggregate untergebracht sind.
- Wie anhand der nachfolgenden Figuren noch genauer beschrieben werden wird, ist auf jeder Maschinenseite 2, 3 unterhalb der einzelnen Spinnaggregate 5 jeweils ein Schlitten 8 verschiebbar. Jeder dieser zwei Schlitten 8 ist mittels eines aus Federstahl bestehenden Zugbandes 9 entsprechend den Changierrichtungen A und B in Maschinenlängsrichtung kontinuierlich bewegbar.
- Dem Changieren der zwei Schlitten 8 dienen jeweils zwei Antriebsmotoren 10 und 11, denen Aufwickelscheiben 12 und 13 für das als dünnes Stahlband ausgebildete Zugband 9 zugeordnet sind. Auf diese Aufwickelscheiben 12 und 13 wird das Zugband 9 wechselweise vorübergehend beim Changieren aufgewickelt. Sobald der Schlitten 8 am jeweiligen Headstock 6 oder 7 angekommen ist, schalten die jeweiligen ziehenden Antriebsmotoren 10 und 11 über nicht dargestellte Steuereinrichtungen ihren Antrieb ab.
- Die beiden Schlitten 8 dienen in weiter unten noch ausführlich zu beschreibender Weise dem Abtransport von Verunreinigungen, die an den einzelnen Spinnaggregaten 5 nach unten ausgeschieden werden. Die Schlitten 8 schieben die Verunreinigungen in einer nachfolgend noch näher zu beschreibenden Rinne vor sich her, und zwar bis zu jeweils einer Absaugstelle 14 bzw. 15 im jeweiligen Headstock 6 bzw. 7. An diesen Absaugstellen 14, 15 werden die Verunreinigungen pneumatisch aus der Rinne entfernt und in einer zentralen Filterkammer entsorgt. Dabei kann auch das jeweilige Zugband 9 gesäubert werden. Der Erzeugung des Unterdruckes dienen in den Headstocks 6 und 7 angeordnete Unterdruckquellen, beispielsweise Vakuumpumpen 16 und 17, deren Unterdruck überwacht wird.
- Wie aus den drei unterschiedlichen Ansichten der Fig. 2, 3 und 4 deutlich hervorgeht, enthalten die Spinnaggregate 5 jeweils eine Auflöseeinrichtung 18 mit einer in Umlaufrichtung C rotierenden Auflösewalze 19. Die Auflösewaizen 19 sind in bekannter Weise mit einer Kämmgarnitur 20 versehen, die dazu dient, aus einen zugeführten Faserband Einzelfasern auszukämmen, die anschließend in nicht dargestellter Weise einem Drallorgan zum Verspinnnen zugeführt werden. Jede Auflösewalze 19 läuft in einem Auflösewalzengehäuse 21 um, welches unter anderem den Umfang der Auflösewalze 19 umgebende Leitflächen aufweist.
- Der Auflösewalze 19 ist eine in Drehrichtung D umlaufende Zuführwalze 22 vorgeschaltet. Diese arbeitet mit einem Zuführtisch 23 zusammen, der das zugeführte Faserband mittels einer Belastungsfeder 27 an die Zuführwalze 22 klemmend andrückt. Hierzu ist der Zuführtisch 23 um eine Schwenkachse 24 verschwenkbar. Der Zuführwalze 22 ihrerseits ist in bekannter Weise ein Einlauftrichter 25 für das zugeführte Faserband vorgeordnet.
- Das Ende des zugeführten Faserbandes wird an einer Klemmstelle zwischen Zuführwalze 22 und Zuführtisch 23 geklemmt, wobei der dadurch entstehende Faserbart ständig durch die Auflösewalze 19 zu Einzelfasern ausgekämmt wird. Diese Einzelfasern werden längs des Umfanges der Auflösewalze 19 bis zu einem Faserzuführkanal 26 transportiert, von wo sie zur einem unter Unterdruck stehenden, nicht dargestellten Spinnrotor gelangen.
- Während die ausgekämmten Einzelfasern dem Umfang der Auflösewalze 19 folgen, entfernen sich schwerere Verunreinigungen infolge der Fliehkraft aus der Kämmgarnitur 20. Diese Verunreinigungen werden in bekannter Weise durch eine im Auflösewalzengehäuse 21 befindliche Abscheideöffnung 28 abgeschleudert.
- Unterhalb der Abscheideöffnungen 28 der einzelnen Spinnaggregate 5 verläuft in Maschinenlängsrichtung eine Rinne 29, in welcher die Verunreinigungen gesammelt werden. Die Rinne 29 ist im Querschnitt im Wesentlichen U- förmig, wobei die Öffnung des Profils den Auflösewalzen 19 zugewandt ist. Die Rinne 29 erstreckt sich bis zu den Absaugstellen 14 und 15 in den Headstocks 6 und 7.
- Die in der Rinne 29 aufgefangenen Verunreinigungen werden von einem changierenden Schlitten 8, wie bereits erwähnt, bis zu den Absaugstellen 14 und 15 nach Art eines Schneepfluges vor sich hergeschoben. Das Gewicht des Schlittens 8 ist hierfür ausreichend bemessen. Abgesehen von seitlichen Gleitflächen 30 und 31, Welche der Führung des Schlittens 8 an den Seitenwänden 32 und 33 der Rinne 29 dienen, reicht der Schlitten 8 in seiner Breite nahezu über den gesamten Boden der Rinne 29.
- Auf der Vorder- und Rückseite, in der jeweiligen Bewegungsrichtung, weist der Schlitten 8 schräge schaufelartige Schieberflächen 34 und 35 auf, die gegebenenfalls mit einem verschleißfesten Einsatz 36 bzw. 37 versehen sind. An den Seitenwänden 32 und 33 liegen die Schieberflächen 34 und 35 nicht direkt an, da sich hier die Gleitflächen 30 und 31 befinden, die ein Verkanten des Schlittens 8 verhindern sollen. Aus diesem Grund ist auch der Schlitten 8 an der Seitenwand 32 etwas schmaler als an der anderen Seitenwand 33, so dass die Schieberflächen 34 und 35 jeweils schräg zur Bewegungsrichtung verlaufen. Die quer zur Rinne 29 schräg verlaufenden Schieberflächen 34 und 35 ermöglichen ein besseres Gleiten des Schlittens 8 über etwaige Sektionstrennfugen der Rinne 29.
- Wie aus den Fig. 2 und 3 noch entnehmbar ist, kann am Schlitten 8 ein Gummiabstreifer 38 angebracht sein, der dazu dient, die Leitflächen 39 und 40 des Auflösewalzengehäuses 21 bei der Changierbewegung zu säubern.
- Da das Zugband 9 bei seiner Changierbewegung entsprechend den Changierrichtungen A und B wechselweise auf die bereits genannten Aufwickelscheiben 12 und 13 aufgewickelt wird, ist es zweckmäßig, ein besonders dünnes Stahlband von beispielsweise 0,1 mm Dicke zu verwenden. Dies ist schematisch in Fig. 5 dargestellt. Man erkennt die Abtriebswellen 41 und 42 der zwei Antriebsrotoren 10 und 11, wobei der Schlitten 8 sich momentan gerade in der Nähe des Antriebsmotors 11 befindet. Aus diesem Grunde ist die Aufwickelscheibe 13 mehr mit dem Zugband 9 gefüllt als die andere Aufwickelscheibe 12, die nahezu abgewickelt ist. Wenn der Schlitten 8 in Changierrichtung B zum Headstock 6 zurückfährt, dann wird umgekehrt die Abwickelscheibe 13 abgewickelt und die Aufwickelscheibe 12 mit dem Zugband 9 gefüllt.
- Die zwei Antriebsmotoren 10 und 11 schalten, sobald der Schlitten 8 am Headstock 6 bzw. 7 angekommen ist, jeweils ab, während dann der jeweils andere Antriebsmotor 10 oder 11 zugeschaltet wird. Dies ist durch die jeweiligen Drehrichtungen E, F, G und H angedeutet, wobei der jeweils gerade nicht ziehende Antriebsmotor 10 oder 11 dann vom Zugband 9 seinerseits gezogen wird, wie durch die gepunkteten Pfeile F und H symbolisiert. Beide Antriebsmotoren 10 und 11 sind zu diesem Zweck an eine Steuerung 43 angeschlossen, die das Schalten entsprechend steuert.
- Wegen des unterschiedlichen Füllungsgrades der Aufwickelscheiben 12 und 13 sind im Bereich der Aufwickelscheiben 12 und 13 jeweils Umlenkscheiben 44 und 45 vorgesehen, die derart angeordnet sind, dass das Zugband 9 stets am Boden der zugehörigen Rinne 29 aufliegt.
- Mit den strichpunktierten Linien 46 und 47 sind in Fig. 5 die Positionen des Schlittens 8 kurz vor Erreichen der jeweiligen Absaugstelle 14 oder 15 gekennzeichnet, an denen der jeweils ziehende Antriebsmotor 10 oder 11 von einer ersten Antriebsdrehzahl n1 auf eine niedrigere zweite Antriebsdrehzahl n2 umschaltet.
- Dieses Umschalten führt nach dem Diagramm der Fig. 6 dazu, dass sich die Bewegungsgeschwindigkeit v1 des Schlittens 8, die während der kontinuierlichen Changierbewegung zwischen den Positionen 46 und 47 besteht, ebenfalls auf eine entsprechend niedrigere zweite Bewegungsgeschwindigkeit v2 reduziert. Ab diesen Positionen 46 und 47, die sich nur wenige Zentimeter vor den jeweiligen Absaugstellen 14 und 15 befinden, fährt dann der Schlitten 8 gewissermaßen im Schleichgang bis an die Absaugstellen 14 und 15 heran, wo dann die Bewegungsumkehr in die andere Changierrichtung A bzw. B stattfindet. Man erkennt aus Fig. 6, dass an diesen Umkehrstellen die momentane Geschwindigkeit, Null ist.
- Die Drehzahl- bzw. Geschwindigkeitsverhältnisse sind so gewählt, dass die Bewegungsgeschwindigkeit v2 wenigstens 30% niedriger ist als die Bewegungsgeschwindigkeit v1. Beispielsweise kann die Bewegungsgeschwindigkeit v2 kurz vor Erreichen der jeweiligen Absaugstellen 14 oder 15 etwa 10 cm pro Sekunde betragen.
- Es sei ausdrücklich angemerkt, dass - was in Fig. 6 nicht dargestellt ist - auf dem Rückweg natürlich der Schlitten 8 sofort mit der höheren Changiergeschwindigkeit v1 bewegt wird.
- Zusammenfassend wird eine Offenend-Spinnmaschine mit einer Vielzahl nebeneinander angeordneter Spinnaggregate bereitgestellt, die jeweils eine Auflöseeinrichtung mit einer Abscheideöffnung aufweisen, unter der zur Aufnahme abgeschiedener Verunreinigungen eine in Maschinenlängsrichtung durchlaufende Rinne angeordnet ist, in der ein die angesammelten Verunreinigungen bis zu einer Absaugstelle vor sich herschiebender Schlitten changiert, der mittels eines Zugbandes entsprechend der jeweiligen Changierrichtung bewegbar ist und dem für jede Changierrichtung ein Antriebsmotor zugeordnet ist. Dem Schlitten 8 ist während seiner Changierbewegung eine erste Antriebsdrehzahl n1 und kurz vor Erreichen der jeweiligen Absaugstelle 14, 15 eine zweite niedrigere Antriebsdrehzahl n2 des jeweiligen Antriebsmotors 10, 11 zugeordnet. Beispielsweise ist die zweite Antriebsdrehzahl n2 um wenigstens 30% niedriger ist die erste Antriebsdrehzahl n1.
- Mit der vorstehenden Anordnung wird die Aufgabe gelöst, ohne Erhöhung des Unterdruckes dennoch für ein ausreichendes Absaugen der den Absaugstellen zugeführten Verunreinigungen zu sorgen. Hierzu ist dem Schlitten während seiner Changierbewegung eine erste Antriebsdrehzahl und kurz vor Erreichen der jeweiligen Absaugstelle eine zweite niedrigere Antriebsdrehzahl des jeweiligen Antriebsmotors zugeordnet.
- Die erste, höhere Antriebsdrehzahl des ziehenden Antriebsmotors führt somit zu einer ersten höheren Bewegungsgeschwindigkeit des Schlittens, die so gewählt ist, dass der Schlitten die in der Rinne einer Maschinenseite angehäuften Verunreinigungen noch bewältigen kann. Die zweite, niedrigere Antriebsdrehzahl des jeweiligen Antriebsmotors führt dann zu einer niedrigeren Bewegungsgeschwindigkeit des Schlittens, die so gewählt wird, dass für das Absaugen an den Absaugstellen eine größere Zeitspanne zur Verfügung steht. Die zweite niedrigere Antriebsdrehzahl sollte um wenigstens 30% niedriger sein als die erste Antriebsdrehzahl. Beispielsweise kann der zweiten Antriebsdrehzahl eine Bewegungsgeschwindigkeit des Schlittens von maximal 10 cm pro Sekunde entsprechen. Dadurch werden die Verunreinigungen genügend sicher abgeführt, ohne dass sich die Taktzeit des Schlittens während seiner Changierbewegung wesentlich verlängert. Auf Grund der reduzierten Antriebsdrehzahl des Antriebsmotors, kurz bevor der Schlitten die jeweilige Absaugstelle erreicht, ergibt sich ein weiterer Vorteil, nämlich dass die Bewegungsrichtung des Schlittens sich leichter umkehren kann.
- Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht einer Rotor-Spinnmaschine, wie sie ähnlich in Fig. 1 dargestellt ist. Zwischen den beiden Headstocks 6, 7 (Antriebsgestell, Endgestell) sind eine Vielzahl von Spinnaggregaten 5 angeordnet, von denen jedes eine Auflöseeinrichtung 18 aufweist. Durch die Schlangenlinie ist angedeutet, daß zwischen den Headstocks 6, 7 tatsächlich noch mehr Spinnaggregate 5 angeordnet sind. In einer nicht dargestellten Führungseinrichtung wird unterhalb der Auflöseeinrichtungen 18 ein Schmutzband 52 bewegt. Auf das Schmutzband 52 fallen die Verunreinigungen der Auflöseeinrichtungen 18, die durch deren Schmutzausscheideöffnung ausgeschieden wurden. In den Headstocks 6, 7 sind Umlenkrollen 55 angeordnet, die das Schmutzband 52 umlenken und der Führungseinrichtung in festgelegter Höhe zuführen. Das Schmutzband 52 wird durch eine Riemenscheibe eines Motors 51 angetrieben. Am anderen Umlenkende des Schmutzbandes 52 wird dieses mittels einer über Federelemente vorgespannten Spannrolle 56 gespannt. Auf dem Schmutzband 52 ist ein Sockel 53 angeordnet, der einen Abstreifer 54 stützt. Wie dargestellt, streift der Abstreifer 54 an der Unterkante der Auflöseeinrichtungen 18 während dessen Vorbeifahrt an den Spinnaggregaten 5 vorbei und nimmt von diesen ggf. vorhandene Schmutzablagerungen mit.
- In den Headstocks 6, 7 werden die Verunreinigungen vom Schmutzband 52 mittels der nur teilweise dargestellten Absaugung 50 abgesaugt und einem Filterelement zugeführt. Bei einer Ausgestaltung ist das Schmutzband 52 entlang der oberen Länge in Höhe der Spinnaggregate 5 in einer Rinne geführt, so daß Verunreinigungen nicht seitlich vom Schmutzband 52 herabfallen. Im Unterschied zur vorhergehenden Ausführung wird hier jedoch der Schmutz nicht zunächst in der Rinne abgelagert und dann abtransportiert, sondern ständig vom Schmutzband 52 mitgenommen und laufend zur Absaugung 50 transportiert. In der Regel kommt es lediglich unmittelbar vor dem Abstreifer 54 zu einer Ansammlung von Verunreinigungen durch das Abstreifen und Mitnehmen von Ablagerungen an den Spinnaggregaten 5 bzw. den Auflöseeinrichtungen 18.
- In den Headstocks 6, 7 sind Sensoren 57 angeordnet, die jeweils in einem Abstand A vor den Absaugungen 50 das Passieren des Abstreifers 54 erfassen. Die Sensoren können dabei Schaltelemente sein, die durch den Abstreifer 54 betätigt werden, optische Elemente, die den Abstreifer erfassen (beispielsweise eine Lichtschranke) oder z. B. Magnetschalter, die durch einen Magneten am Abstreifer 54 betätigt werden. Nach Erfassen des Abstreifers 54 wird von den Sensoren 57 ein Erfassungssignal an eine hier nicht dargestellte Steuereinrichtung für den Motor 51 gesendet. Die Steuereinrichtung reduziert die Geschwindigkeit des Schmutzbands 52, wenn sich der Abstreifer 54 an jeder Seite der Absaugung 50 nähert und den Abstand A unterschreitet. Die Reduzierung der Geschwindigkeit erfolgt beispielsweise wie in Fig. 6, 10 oder 11 dargestellt. Vorteilhaft wird gleichzeitig mit der Annäherungserfassung über den Sensor 57 auch eine Umkehr der Förderrichtung geschaltet, wobei dann nach Stillstand des Förderbandes gemäß der Fig. 6, 10, 11 jeweils eine Richtungsumkehr des Motors 51 erfolgt.
- Natürlich kann die in Fig. 7 dargestellte Bandfördereinrichtung als kontinuierlich umlaufende Fördereinrichtung betrieben werden, wobei aufgrund der Umlenkung dann auf den Sockel 53 und den Abstreifer 54 verzichtet wird. In diesem Fall wird, wie in Bezug auf die Fig. 8 und 9 erläutert, die Fördergeschwindigkeit bei Schmutzanhäufungen 67 vorübergehend reduziert, während die Fördergeschwindigkeit bei mittlerer Zunahme der Schmutzmenge erhöht wird.
- In Fig. 8 ist das vordere Ende eines Rohres der Absaugung 50, die die Verunreinigung vom Schmutzband 52 ansaugt, teilweise dargestellt. Der breite Pfeil symbolisiert das Einsaugen der Verunreinigung in die Absaugung 50. An einer Seitenwand des Rohres ist eine Sende-/Empfangseinheit 60 angeordnet, die einen aufgeweiteten Lichtstrahl in das Rohr aussendet. Das Lichtbündel trifft teilweise auf den Reflektor 62 und wird zur Sende- /Empfangseinheit 60 zurückreflektiert. Mit zunehmender Schmutzmenge wird die Reflektion und damit der Empfang an der Sende-/Empfangseinheit 60 abgeschwächt, so daß aufgrund des empfangenen Signal auf die Menge der abgesaugten Verunreinigungen geschlossen werden kann. Über eine Leitung 61 wird das Empfangssignal an die Steuereinrichtung des Motor 51 übermittelt, um die Bandgeschwindigkeit in Abhängigkeit der Schmutzmenge zu steuern.
- Tritt ein kurzfristiger, starker Schmutzanstieg auf, wie es beispielsweise unmittelbar vor dem Abstreifer 54 oder bei Einsatz eines Schlittens 8 im Falle der Ausführung von Fig. 5 auftritt, so wird die Bandgeschwindigkeit durch die Steuereinrichtung reduziert, um die Absaugung 50 nicht zu überlasten und eine vollständige Absaugung des Bandes (bzw. des Schmutzes vor dem Schlitten 8) zu erreichen. Wird dagegen durch Mittelwertbildung festgestellt, daß sich die mittlere Schmutzmenge erhöht, so wird die nominelle Fördergeschwindigkeit (z. B. v1 in Fig. 6) erhöht, so daß die Abräumperioden in der Rinne 29 bzw. die mittlere Schmutzanhäufung entlang des Schmutzbandes 52 durch schnelleren Abtransport reduziert wird. Die Mittelwertbildung erfolgt im Falle der Ausführung von Fig. 5 über mehrere Reversier- bzw. Changierungsperioden, während sie im Falle der Ausführung von Fig. 7 in einer heriode während beispielsweise eines Durchlaufs des Abstreifers 54 erfolgen kann.
- Fig. 9 zeigt eine weitere Ausführungsform der Schmutzmengenerfassung, bei der ein Schalter 65 über einen Bügel 66 die Schmutzmengenbeladung des Schmutzbandes 52 ertastet. Durch vertikale Auslenkung des Bügels 66 werden beispielsweise Schmutzanhäufungen 67 erfaßt, so daß wiederum das Signal vom Schalter 65 der Steuereinrichtung für den Antriebsmotor 51 zugeführt und analog zum Beispiel von Fig. 8 die Transportgeschwindigkeit verringert wird, wenn sich kurzfristige Schmutzanhäufungen 67 der Absaugung 50 nähern. Oder die maximale bzw. nominelle Fördergeschwindigkeit (beispielsweise v1 in Fig. 6) wird erhöht, um einen schnelleren Schmutzabtransport zu erreichen.
- Fig. 10 und 11 zeigen weitere Profile der Geschwindigkeitsreduzierung, wie sie dem Treppenverlauf auf der rechten Seite des Geschwindigkeitsprofils von Fig. 6 entsprechen. Dabei entspricht die Position A der Position 46 in Fig. 6 und die Position Δx = 0 der Position 0. Bei Fig. 10 wird die Geschwindigkeit ähnlich wie zur Fig. 6 zunächst auf eine reduzierte Geschwindigkeit abgesenkt und erst nach dem Passieren der Position Δx = 0 der Schlitten 8 - bzw. der Abstreifer 54 sanft bis zur Geschwindigkeit 0 abgebremst. Beim Profil von Fig. 11 wird die Geschwindigkeit in Form einer Rampe reduziert. Dies entspricht ungefähr dem Profil der Schmutzzunahme unmittelbar vor dem Schlitten 8 oder dem Abstreifer 54.
- Zusätzlich oder alternativ zur oben beschriebenen Anpassung der Transportgeschwindigkeit kann die Absaugleistung der Absaugungen 14, 15, 50 dann erhöht, wenn die anfallende Verunreinigungsmenge besonders hoch ist. Die Erfassung der Verunreinigungsmenge erfolgt z. B. wie in Fig. 8 oder 9 dargestellt. Oder es wird angenommen, daß bei unmittelbarer Annäherung des Schlittens 8 oder des Sockels 53 an die Absaugungen 14, 15, 50 der Schmutzanfall besonders hoch ist, so daß bei bekannter oder gemessener Position des Schlittens 8 oder des Sockels 53 die Saugleistung erhöht wird. Dies erfolgt beispielsweise durch Anordnen einer Drosseleinrichtung (z. B. Drosselklappe vor dem Filterelement zur Schmutzaufnahme oder Motordrossel) jeweils an den Absaugungen. Dadurch wird der Energieverbrauch der Absaugung ebenfalls erheblich reduziert.
Claims (21)
1. Spinnmaschine mit einer Fördereinrichtung (9, 52) und einer Vielzahl von
nebeneinander angeordneten Bearbeitungsstellen (5), wobei jede
Bearbeitungsstelle eine Faserbandauflöseeinrichtung (18) mit einer
Ausscheideöffnung (28) aufweist, wobei die durch die Ausscheideöffnung
ausgeschiedenen Verunreinigungen mittels der Fördereinrichtung (9, 52)
zumindest einer Aufnahmeeinrichtung (14, 15; 50) zuführbar ist und wobei
die Fördereinrichtung zumindest eine Antriebseinrichtung (10, 11; 51)
aufweist, gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung (43) zum
Ansteuern der zumindest einen Antriebseinrichtung (10, 11; 51) und zur
automatischen Anpassung der Geschwindigkeit der Fördereinrichtung (9, 52) in
Abhängigkeit der Position zumindest eines Mitnehmers (8, 53) der
Fördereinrichtung bezüglich der zumindest einen Aufnahmeeinrichtung (14,
15; 50) und/oder in Abhängigkeit der Menge der durch die
Fördereinrichtung der Aufnahmeeinrichtung zugeführten Verunreinigungen.
2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine entlang der
Bearbeitungsstellen (5) verlaufende Rinne (29) zur Aufnahme der durch
die Ausscheideöffnungen (28) ausgeschiedenen Verunreinigungen, wobei
der zumindest eine Mitnehmer (8, 53) mittels der Antriebseinrichtung (10,
11; 51) durch die Rinne (29) verfahrbar ist.
3. Spinnmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zum Changieren des zumindest einen Mitnehmers (8, 53) längs der
Bearbeitungsstellen (5) die Antriebseinrichtung (10, 11; 51) durch die
Steuereinrichtung (43) reversierend ansteuerbar ist.
4. Spinnmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der zumindest eine Mitnehmer (8, 53) an einem durch die
Antriebseinrichtung (10, 11; 51) betätigtem Schlepp- oder Schubmittel (9, 52)
angeordnet ist.
5. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein mittels der Antriebseinrichtung (10, 11; 51)
angetriebenes Band zum Transport von Verunreinigungen zu der zumindest einen
Aufnahmeeinrichtung (14, 15; 50).
6. Spinnmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest einer der Mitnehmer (53) auf dem Band (52) angeordnet ist.
7. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der zumindest eine Mitnehmer (8, 53) einen
Schmutzabstreifer (38, 54) aufweist.
8. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß durch die Steuereinrichtung (43) die
Geschwindigkeit der Fördereinrichtung (9, 52) bei Annäherung zumindest eines der
Mitnehmer (8, 53) an zumindest eine der Aufnahmeeinrichtungen (14, 15;
50) reduzierbar ist.
9. Spinnmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Geschwindigkeitsreduktion zumindest 30% beträgt.
10. Spinnmaschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verlauf der Geschwindigkeitsreduktion stufenförmig oder rampenförmig
ist.
11. Spinnmaschine nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die reduzierte Geschwindigkeit einer Mitnehmergeschwindigkeit von
maximal 10 cm pro Sekunde entspricht.
12. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Positionserfassungseinrichtung (57) zur Erfassung
der Position des zumindest einen Mitnehmers (53), wobei die
Erfassungseinrichtung (57) mit der Steuereinrichtung (43) zur Übertragung
eines Positionssignals verbunden ist.
13. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch zumindest eine Mengenerfassungseinrichtung (60, 65) zur
Erfassung der durch die Fördereinrichtung (9, 52) transportierten
Verunreinigungsmenge und zur Übermittlung eines Mengensignals an die
Steuereinrichtung (43).
14. Spinnmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest eine Mengenerfassungseinrichtung (60) der zumindest einen
Aufnahmeeinrichtung (50) zugeordnet ist.
15. Spinnmaschine nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest eine Mengenerfassungseinrichtung (65) der Fördereinrichtung
(52) zugeordnet ist.
16. Verfahren zum Betreiben einer Fördereinrichtung für eine Spinnmaschine
mit einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Bearbeitungsstellen,
die während der Produktion laufend Verunreinigungen ausscheiden, die
durch die Fördereinrichtung abtransportiert und zumindest einer
Aufnahmeeinrichtung zugeführt werden, wobei die Geschwindigkeit der
Fördereinrichtung in Abhängigkeit der durch die Fördereinrichtung zur
Aufnahmeeinrichtung transportierten Verunreinigungsmenge verändert wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, wobei die Fördergeschwindigkeit
herabgesetzt wird, während große Verunreinigungsmengen die
Aufnahmeeinrichtung erreichen oder sich dieser annähern.
18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei die Verunreinigungsmenge an oder
in der Nähe der Aufnahmeeinrichtung erfaßt wird.
19. Verfahren nach Anspruch 16 oder 18, wobei die Fördereinrichtung
zumindest einen Mitnehmer aufweist und eine große
Verunreinigungsmenge bei Annäherung des zumindest einen Mitnehmers an die
Aufnahmeeinrichtung angenommen wird.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 19, wobei eine nominelle
Fördergeschwindigkeit der Fördereinrichtung erhöht wird, wenn die
mittlere Verunreinigungsmenge zunimmt.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 20, wobei die
Aufnahmeeinrichtung eine Absaugung ist und die Absaugleistung in Abhängigkeit der
Verunreinigungsmenge verändert wird.
Priority Applications (2)
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
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