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DE1022276B - Vergleichsschaltung zur Eichung der Festwellenkreise in einem nach dem UEberlagerungsprinzip arbeitenden Rundfunkempfaenger - Google Patents

Vergleichsschaltung zur Eichung der Festwellenkreise in einem nach dem UEberlagerungsprinzip arbeitenden Rundfunkempfaenger

Info

Publication number
DE1022276B
DE1022276B DEH24280A DEH0024280A DE1022276B DE 1022276 B DE1022276 B DE 1022276B DE H24280 A DEH24280 A DE H24280A DE H0024280 A DEH0024280 A DE H0024280A DE 1022276 B DE1022276 B DE 1022276B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
oscillator
comparison circuit
frequency
fixed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH24280A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Bobon
Karl-Heinz Pophal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DEH24280A priority Critical patent/DE1022276B/de
Publication of DE1022276B publication Critical patent/DE1022276B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description

  • Vergleichsschaltung zur Eichung der Festwellenkreise in einem nach dem Uberlagerungsprinzip arbeitenden Rundfunkempfänger Es sind Rundfunkgeräte bekannt, welche außer den üblichen, meist von vorn kontinuierlich einstellbaren Hauptabstimmitte@ln auch mit Tastenschaltern zur Wahl einiger festeingestellter Rundfunksender ausgerüstet sind. Jedem dieser Tastenschalter sind Abstimmkreise zugeordnet, die es möglich machen, für jede dieser Tasten einen bestimmten Rundfunksender mittels besonderer, meist von hinten am Gerät bedienbarer Abstimmittel fest einzustellen, so daß nur durch einfachen Tastendruck die voreingestellten Sender beliebig oft ohne jede Abstimmung empfangen werden können. Während für die übliche, von vorn durch einen Abstimmknopf bedienbare kontinuierliche Abstimmung in den Rundfunkgeräten eine Stations- bzw. Frequenzskala vorhanden ist, die für die Einstellung bezw. Identifizierung des gewünschten Rundfunksenders mit Stationsnamen und Markierungen versehen ist, fehlt eine solche genaue Skala für die Einstellung der Abstimmkreise der Stationstaste. Die Einstellung der durch Hilfsabstimmittel abstimmbaren Festwellenkreise bereitet daher bei diesen bekanntenRundfunkempfängern beträchtlicheSchwierigkeiten, und zwar muß man dabei folgendes umständliches und zeitraubendes Verfahren anwenden: Man stellt mit Hilfe der kontinuierlichen Abstimmung an Hand der geeichten Stations- bzw. Frequenzskala am Hauptabstimmittel denjenigen. Rundfunksender ein, den man einer Stations= bzw. Ortsendertaste zuordnen möchte. Dann schaltet man auf die jeweilige Stations-bzw. Ortsendertaste um und dreht an dem dieser zugeordneten, meist von hinten zugänglichen Hilfsabstimmittel, bis man durch, Vergleichen des Inhaltes der Sendung den gewünschten Sender gefunden hat. Diese Abstimmung des Senders ist jedoch deshalb schwierig, weil häufig verschiedene Rundfunksender zur gleichen Zeit ein ähnliches Programm aussenden. Ferner sind vielfach mehrere Sender mit dem gleichen Programm moduliert, und es ist daher häufig nötig, den geschilderten Vergleich durch mehrmaliges Umschalten vorzunehmen.
  • Um eine- eindeutige Einstellung der Festwellenkreise zu gewährleisten und die Eichung zu vereinfachen, wird bei einer anderen bekannten Anordnung zur Selbsteichung der durch Drucktasten einschaltbaren Festwellenkreise eine Hilfsoszillatorschaltung benutzt, die derart ausgebildet ist, daß der bei Drucktastenabstimmung nicht benutzte Vorkreis für die Handabstimmung in Rückkopplungsschaltung entweder mit der Vorröhre, mit der Niederfrequenzvorröhre oder mit der Endröhre Schwingungen erzeugt. Dabei entspricht die Frequenz des Hilfsoszillators der durch den Drehkondensator auf der Empfängerskala eingestellten Senderfrequenz. Wenn man einen Druckknopfabstimmsatz auf die Frequenz des Hilfsoszillators abstimmt, zeigt das magische Auge einen Maximalausschlag an, sobald beide Frequenzen übereinstimmen. Der als Gitterkreis der Mischstufe dienende Festwellenkreis wird dabei auf die Frequenz des Hilfsoszillators und damit auf die Frequenz des gewünschten Senders eingestellt. Bei diesem Verfahren muß der Empfang während des Abstimmens der Festwellenkreise auf jeden Fall unterbrochen und die Antenne vom Eingangskreis getrennt werden, damit die Hilfsoszillatorfrequenz nicht ausgestrahlt werden kann.
  • Um solche Störstrahlungen im Bereich der Empfangsfrequenzen auf jeden Fall zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, den Frequenzvergleich nicht an Hand der Empfangsfrequenzen, sondern an Hand der diesen Frequenzen zugeordneten Oszillatorfrequenzen vorzunehmen. Die Erfindung betrifft also eine Vergleichsschaltung für einen nach dem Überlagerungsprinzip arbeitenden Rundfunkempfänger mit einem kontinuierlich an Hand einer Stations- bzw. Frequenzskala mit einem Hauptabstimmittel abstinimbaren Hauptabstimmkreis und wahlweise durch Drucktasten od. dgl. einschaltbaren und durch Hilfsabstimmittel abstimmbaren Festwellenkreisen, die derart ausgebildet ist, daß sie die Festwellenkreise mit dem Hauptabstimmkreis zu vergleichen und an Hand der Stations- bzw. Frequenzskala, des Ha.uptabstimmittels zu eichen gestattet, und zeichnet sich dadurch aus, daß Mittel vorgesehen sind, um die durch Einstellung der Hilfsabstimmittel eines Festwellenkreises erhaltene Oszillatorfrequenz mit der der Trägerfrequenz des zu empfangenden Senders zugeordneten Oszillatorfrequenz zu vergleichen, auf die ein Schwingungskreis durch das auf ihn umschaltbare Hauptabstimmittel abstimmbar ist.
  • Zweckmäßig ist ein Umschalter in Form einerTaste od. dgl. vorgesehen, der die Vergleichsschaltung im Bedarfsfalle einzuschalten und dabei gegebenenfalls den Empfang zu unterbrechen gestattet. Die Vergleichsschaltung arbeitet vorteilhaft auf Grund von Überlagerung der im Hauptabstimmkreis und der in einem Festwellenkreis vorhandenen Oszillatorfrequenzen. Man kann die Anordnung jedoch auch so treffen, daß der Vergleich auf Grund gegenseitiger Absorption des Hauptabstimmkreises und eines Festwellenkreises erfolgt. Die erfindungsgemäße Vergleichsschaltung kann so verwendet werden, daß man zunächst an Hand der Stations- bzw. Frequenzskala des kontinuierlich einstellbaren Hauptabstimmittels denjenigen Sender auf der Skala einstellt, den man auf einen Festwelletikreis übertragen will. Sodann schaltet man vom Hauptabstimmkreis auf den Festwellenkreis um und schaltet die Vergleichsschaltung ein und dreht dann so lange an dem Hilfsabstimmittel dieses Festwellenkreises, bis die Vergleichsschaltung die Übereinstimmung der Frequenzen des Festwellenkreises und des Hauptabstimmkreises durch Hör- oder Sichtanzeige angibt. Wenn man sodann die Vergleichsschaltung an dem eigens hierfür vorgesehenen Schalter abschaltet und den Empfang gleichzeitig wieder einschaltet, so ist der Festwellenkreis mit Sicherheit auf den vorher von der Stationsskala ausgewählten Sender abgestimmt. Die erfindungsgemäße Schaltung gestattet auch eine umgekehrte Bedienung, indem man sich zunächst am Hilfsabstimmittel eines Festwellenkreises einen gut hörbaren Sender aussucht. sodann die Vergleichsschaltung einschaltet und das Hauptabstimmmittel so lange verstellt, bis der Hauptabstimmkreis mit dem vorher eingestellten Festwellenkreis in Übereinstimmung ist. Der bei dieser gefundenen Einstellung auf der Stations -bzw. Frequenzskala angezeigte Sender entspricht dann demjenigen, der vorher im Festwellenkreis am Hilfsabstimmittel eingestellt wurde.
  • Eine auf dem Überlagerungsprinzip beruhende Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vergleichsschaltung wird zweckmäßig so aufgebaut, daß bei einem Überlagerungsempfänger der Oszillatorteil des Hauptabstimmkondensators mit einer Hilfsspule zusammengeschaltet und eine Röhre des Empfängers in Verbindung mit dem so gebildeten Resonanzkreis als Oszillator umgeschaltet wird. Die von diesem Hilfsoszillator erzeugte Schwingung wird sodann in einer Mischröhre, vorzugsweise in dem vorhandenen Mischröhrensystem des Überlagerungsempfängers, mit der Oszillatorfrequenz, die sich in einem Festwellenkreis ; ergibt, überlagert. Die Gefahr der Ausstrahlung der Hilfsoszillatorfrequenz ist dadurch vermieden, daß diese nicht gleich der Senderfrequenz, sondern gleich der dieser zugeordneten Oszillatorfrequenz ist. die bekanntlich der Differenz zwischen Senderfrequeriz und Zwischenfrequenz entspricht. Die Hilfsoszillatorfrequenz wird also durch den Eingangskreis oder das Eingangsbandfilter und eventuell durch eine Hochfrequenzvorstufe von der Antenne ferngehalten.
  • Die Festwellenkreise werden oszillatorseitig abgestimmt, indem die Frequenz des Festwellen-Oszillatorkreises mit der durch den Oszillatorteil des Hauptabstimmittels eingestellten Hilfsoszillatorfrequenz verglichen wird, die der der Frequenz des gewünschten Senders zugeordneten normalen Oszillatorfrequenz entspricht. Die bei dieser Überlagerung entstehende Schwebungsspannung wird zweckmäßig über den Niederfrequenzverstärker und Lautsprecher des Empfängers hörbar gemacht oder in einem Anzeigeinstrument, z. B. einem magischen Auge, angezeigt. Die Übereinstimmung der beiden Kreise ist am Schwebungsnull genau erkennbar. Das im Empfänger meist bereits vorhandene magische Auge kann für diesen Zweck auf die Vergleichsschaltung umgeschaltet werden. Die Sch`vebungsspannung wird zweckmäßig am Ausgang der Mischröhre an einem in Reihe mit einem Zwischenfrequenzbandfilterkreis liegenden einschaltbaren Widerstand abgegriffen und unter Umgehung des Lautstärkereglers unmittelbar an das Gitter der Endröhre des Empfängers herangeführt.
  • Eine auf dem Absorptionsprinzip beruhende Schaltung nach der Erfindung wird zweckmäßig so ausgebildet, daß ein das Hauptabstimmittel enthaltender Schwingungskreis so stark mit einem Festwellenkreis gekoppelt wird, daß bei Anschaltung eines dieser beiden Kreise an einen Oszillator die Resonanzübereinstimmung der beiden Kreise hörbar wird, wobei vorzugsweise die Kopplung zur Verbesserung der Anzeige so gewählt werden kann, daß bei Resonanzübereinstimmung die Schwingung des Oszillators aussetzt. Auch bei dem Absorptionsprinzip kann die Resonanzübereinstimmung der beiden Kreise durch ein Instrument. vorzugsweise ein magisches Auge, angezeigt oder über den Lautsprecher hörbar gemacht werden. Man kann das Anzeigeinstrument, insbesondere das magische Auge, zur Messung des Gitterstromes an den Gitterkreis eines Oszillators anschalten, an dein einer der beiden zu vergleichenden Schwingungskreise liegt. Das Anzeigeinstrument kann auch über einen Gleichrichter an denjenigen Schwingungskreis angeschaltet werden, der nicht am Oszillator liegt, sondern mit dem am Oszillator liegenden Schwingungskreis gekoppelt ist.
  • Die Erfindung und weitere Einzelheiten sind in verschiedenen Ausführungsbeispielen an Hand von Zeichnungen näher erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 in vereinfachter Darstellung das Schaltbild eines Überlagerungsempfängers mit einer auf dein Überlagerungsprinzip beruhenden erfindungsgemäßen Vergleichsschaltung und Fig. 2 eine Vergleichsschaltung nach der Erfindung unter Verwendung des Absorptionsprinzips.
  • In Fig. 1 ist von den vorhandenen Stufen eines Überlagerungsempfängers eine Mischröhre 1 gezeigt; die in bekannter Weise ein Hexodenmischsystem sowie im gleichen Röhrenkolben ein Triodensystem für den Oszillator enthält. Ferner ist noch die Endröhre 2 dargestellt, die über einen Ausgangsübertrager auf einen Lautsprecher 3 arbeitet. Als Hauptabstimmittel ist ein kontinuierlich einstellbarer Hauptabstiminkondensator in Form eines Doppeldrehkondensators vorgesehen, dessen Stellung an der üblichen Stations- bzw. Frequenzskala angezeigt wird. Das eine System 4 dieses Drehkondensators ist normalerweise mit der Vorkreisspule 5 zu einem Hauptabstimmkreis zusammengeschaltet, und das andere System 6 des Drehkondensators ist normalerweise mit der Oszillatorspule 7 zum Oszillatorkreis zusammengeschaltet. Als Hilfsabstimmittel für Festwellenkreise sind am Vorkreis beispielsweise drei Drehkondensatoren 8, 9, 10 und am Oszillatorkreis drei Drehkondensatoren 11, 12; 13 vorgesehen, die durch Drucktasten oder ähnliche Schalter 14, 15, 16 bzw. 17, 18. 19 wahlweise eingeschaltet werden können. Die Hilfsdrehkondensatoren 8 und 11 bzw. 9 und 12 bzw. 10 und 13 bilden zweckmäßig jeweils einen Doppeldrehkondensator. Die Kontakte 14, 17 bzw. 15, 18 bzw. 16, 19 werden zweckmäßig jeweils durch eine gemeinsame Drucktaste gesteuert. Die Kontakte 20 und 21 dienen zur Umschaltung vom Hauptabstimmdrehkondensator 4, 6 auf die Hilfsabstimmdrehkondensatoren und werden zweckmäßig ebenfalls durch eine Drucktaste betätigt. Ein Schalter mit den Kontakten 22, 23, 24 und 25 dient zur Umschaltung von Empfang auf die erfindungsgemäße Vergleichsschaltung. In der gezeigten Stellung sind die Kontakte 22. .. 25 auf Empfang gestellt. `Fenn man die Kontakte 22 ... 25 in ihre andere Stellung bringt, wird am Kontakt 23 der Kondensatorteil 6 des Hauptabstimmkondensators mit einer Hilfsspule 26 zu einem Schwingungskreis zusammengeschaltet, und über den Kontakt 22 wird der so gebildete Hilfsschwingungskreis an das Hexodensystem der Mischröhre 1 gelegt und dieses als Oszillator umgeschaltet. Durch einen der Kontakte 17, 18, 19 wird eines der Hilfsabstimmittel 11, 12, 13 zur Bildung eines Festwellenkreises mit der Oszillatorspule 7 zusammengeschaltet, und das Triodensystem der Mischröhre erzeugt mit Hilfe der vorhandenen Oszillatorschaltung des Überlagerungsempfängers eine bestimmte Frequenz, die der jeweiligen Einstellung des Hilfsabstimmittels eines der Festwellenkreise entspricht. Die Frequenzen dieses Festwellenkreises des normalen Oszillators und des aus dem Hexodensv stein der Mischröhre in Verbindung mit dem ililfsschwingungskreis. in dem der Kondensator 6 des Hauptabstimmittels sowie die Hilfsspule 26 liegen, gebildeten Hilfsoszillators werden im Mischröhrensystem 1 einander überlagert, so daß eine Schwebungsspannung entsteht. Im Anodenkreis des Hex.odensystems der Mischröhre 1 liegen in bekannter Weise die Zwischenfrequenzbandfilterkreise 27 und 28 für FM- und AM-Empfang. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung liegt in Reihe mit diesen beiden Filterkreisen ein Widerstand 29, der bei normaler Empfangsstellung durch den Kontakt 24 überbrückt ist. Bei Umlegen des Kontaktes 24 wird der Kurzschluß zum Widerstand 29 geöffnet, und es entsteht an diesem Widerstand 29 die aus der Überlagerung der beiden Frequenzen gebildete Schw ebungsspannung, die sodann über den Kondensator 30 an den Niederfrequenzverstärker des Empfängers, vorzugsweise an das Gitter der Endröhre 2, unter Umgehung des Lautstärkereglers herangeführt wird. Die Schwebungsspannung kann somit jetzt über den Lautsprecher 3 abgehört werden. In dieser Vergleichsschaltung kann man nunmehr entweder durch Drehen am Hauptabstimmittel, d. h. am Drehkondensator 6, oder durch Drehen am jeweils eingeschalteten Hilfsabstimmittel 11, 12, 13 eines Festwellenkreises die beiden zu vergleichenden Kreise in Übereinstimmung bringen, und zwar dreht man hierbei so lange, bis keine Schwebung mehr hörbar ist. Nachdem die Einstellung erfolgt ist, kann man durch Abschalten der Vergleichsschaltung an den Kontakten 22 ... 25 wieder auf Empfang stellen. Die Überlagerung der beiden Frequenzen in der Vergleichsschaltung erfolgt im Mischröhrensystem der Röhre 1, ohne daß besondere Leitungen erforderlich sind, im einfachsten Falle über die vorhandene Kopplung der Leitungen dieser Schaltung. Die Anzeige kann bei dieser nach dem Überlagerungsprinzip arbeitenden Vergleichsschaltung auch mit Hilfe eines Instrumentes oder des eingebauten magischen Auges erfolgen.
  • Bei der nach dem Absorptionsprinzip arbeitenden Schaltung nach Fig. 2 sind für die hauptsächlichsten Schaltungselemente die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 gewählt. In der gezeigten Stellung sind die Schaltkontakte auf Empfang über den Hauptabstimmkreis gestellt. Beim Umlegen des Kontaktes 21 wird wie vorher ein Hilfsabstimmkondensator 11 mit der Oszillatorspule 7 zusammengeschaltet, und das Oszillatorsystem der Mischröhre 1 schwingt auf der am Hilfskondensator 11 eingestellten Frequenz. Das System 6 des Hauptabstimmdrehkondensators wird beim Einschalten der Vergleichsschaltung am Kontakt 32 mit der Hilfsspule 31 zusammengeschaltet, die in bestimmtem Maße mit der Oszillatorspule 7 koppelt. Werden jetzt durch Drehen am Hauptabstimmkondensator 6 oder am Hilfsabstimmkondensator 11 beide Kreise in Übereinstimmung gebracht, so absorbiert der aus dem Hauptabstimmkondensator 6 und der Hilfsspule 31 gebildete angekoppelte Kreis Energie aus dem durch die Oszillatorspule 7 und dem Hilfsdrehkondensator 11 gebildeten Schwingungskreis, was gegebenenfalls über den Niederfrequenzverstärker und Lautsprecher durch Minimumeinstellung abgehört werden kann. Die Kopplung der beiden Kreise kann so stark gewählt werden, daß bei Übereinstimmung die Absorption so stark ist, daß die Schwingung des Oszillators aussetzt. Die Anzeige kann auch über ein magisches Auge 33 erfolgen, das über den Schaltkontakt 34 beim Einschalten der Vergleichsschaltung an den Gitterkreis des Oszillatorsystems der Mischröhre 1 angeschaltet wird, Das magische Auge zeigt dann den Gitterstrom des Oszillators an. Bei Frequenzgleichheit sinkt die negative Vorspannung am Gitter, und der Leuchtsektor des magischen Auges wird kleiner. Der Anzeigesinn des magischen Auges ist also umgekehrt wie bei der üblichen Abstimmanzeige. Es ist deshalb unter Umständen vorteilhaft, das magische Auge 33 über einen Gleichrichter 35 än den angekoppelten Kreis, der nicht mit dem Oszillator verbunden ist und der den Hauptabstimmkondensator 6 und die Hilfsspule 31 enthält, anzuschließen. Hierbei ergibt sich der übliche richtige Anzeigesinn des magischen Auges, d. h., bei Frequenzübereinstimmung wird der Leuchtsektor größer. An Stelle eines magischen Auges können auch Zeigermeßinstruinente od. dgl. für die Anzeige verwendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. V ergleichsschaltung für einen nach dein Überlagerungsprinzip arbeitenden Rundfunkempfänger mit einem kontinuierlich an Hand einer Stations-bzw. Frequenzskala mit einem Hauptabstimmittel abstimmbaren Hauptabstimmkreis und wahlweise durch Drucktasten od. dgl. einschaltbaren und durch Hilfsabstimmittel abstimmbaren Festwellenkreisen, die derart ausgebildet ist, daß sie die Festwellenkreise mit dem Hauptabstimmkreis zu vergleichen und an Hand der Stations- bzw. Frequenzskala des Hauptabs.timmittels zu eichen gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um die durch Einstellung der Hilfsabstimmittel eines Festwellenkreises erhaltene Oszillatorfrequenz mit der der Trägerfrequenz des zu empfangendenSenders zugeordnetenOszilla.torfrequenz zu vergleichen, auf die ein Schwingungskreis durch das auf ihn umschaltbare Hauptabstimmittel abstimmbar ist.
  2. 2. Vergleichsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf Grund von Überlagerung der im Hauptabstimmkreis und der in einem Festwellenkreis vorhandenen Oszillatorfrequenzen arbeitet.
  3. 3. Vergleichsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf Grund gegenseitiger Absorption des Hauptabstimmkreises und eines Festwellenkreises arbeitet.
  4. 4. Vergleichsschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um einen Hauptabstimmkondensator (6) mit einer Hilfsspule (26) zusammenzuschalten, eine Röhre in Verbindung mit dem so gebildeten Resonanzkreis als Oszillator umzuschalten und die von dem Oszillator erzeugte Schwingung in einer -Mischröhre, vorzugsweise in dem vorhandenen Mischröhrensystem (1) des Überlagerungsempfängers, mit der Oszillatorfrequenz, die sich in einem Festwellenkreis (7, 11, 12, 13) ergibt, zu überlagern.
  5. 5. Vergleichsschaltung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Überlagerung entstehende Schwebungsspannung über den Niederfrequenzverstärker und Lautsprecher (3) des Empfängers hörbar gemacht oder in einem Anzeigeinstrument, z. B. einem magischen Auge (33), angezeigt wird.
  6. 6. Vergleichsschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwebungsspannung am Ausgang der Mischröhre an einem in Reihe mit einem Zwischenfrequenzbandfilterkreis (27, 28) liegenden einschaltbaren Widerstand (29) abgegriffen und unter Umgehung des Lautstärkereglers unmittelbar an das Gitter der Niederfrequenzröhre bzw. der Endröhre (2) herangeführt wird.
  7. 7. Vergleichsschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Hauptabstimmittel (6) enthaltender Schwingungskreis (6, 31) so stark mit einem Festwellenkreis (7, 11) koppelbar ist, daß bei Anschaltung eines dieser beiden Kreise an einen Oszillator die Resonanzübereinstimmung der beiden Kreise hörbar wird, vorzugsweise mit derartiger Kopplung, daß bei Resonanzübereinstimmung die Schwingung des Oszillators aussetzt. B. Vergleichsschaltung nach Anspruch 3 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonanzübereinstimmung der beiden Kreise durch ein Instrument, vorzugsweise ein magisches Auge (33), angezeigt wird. 9. Vergleichsschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeinstrument, insbesondere das magische Auge (33), zur Messung des Gitterstromes an den Gitterkreis eines Oszillators anschaltbar ist, an dem einer der beiden zu vergleichenden Schwingungskreise liegt. 10. Vergleichsschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeinstrument, vorzugsweise das magische Auge (33), über einen Gleichrichter (35) an denjenigen Schwingungskreis (6, 31) anschaltbar ist, der mit dem am Oszillator liegenden Schwingungskreis (7, 11) gekoppelt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Fortschritte der Funktechnik und ihrer Grenzgebiete, 5. Band, Stuttgart 1940, S. 36, 37.
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