DE1022132B - Werkzeug zum Entfernen von Gaseinschluessen oder -blasen aus viskosen UEberzuegen - Google Patents
Werkzeug zum Entfernen von Gaseinschluessen oder -blasen aus viskosen UEberzuegenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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- B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
- B05C17/02—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts
- B05C17/0207—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts characterised by the cover, e.g. cover material or structure, special surface for producing patterns
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Entfernen gasförmiger Einschlüsse oder Gasblasen aus
viskosen Überzügen, z. B. Plastiküberzügen oder -auflagen.
Zur Zeit wird beispielsweise Plattenmaterial aus Glasfasergewebe oder Glasfaserfilz zusammen mit
dicken Kunststoffen zur Herstellung verschiedener plattenförmiger Gegenstände benutzt, deren wichtigste
vielleicht Automobilkarosserien sind. Dabei wird eine Schicht Trennmaterial und eine Schicht eines an der
Luft aushärtenden Kunststoffes auf eine Grundform aufgetragen, worauf dann mehrere Schichten Glasfaser
und Kunststoff nacheinander in der Form aufgebaut werden. Gleichgültig ob der Kunststoff aufgegossen,
gespachtelt oder aufgespritzt wird, wird er immer mit Luft- oder anderen Gasblasen durchsetzt sein. Die
Blasen würden das Aussehen des Gegenstandes beeinträchtigen, wenn sie nicht entfernt würden. Sie
müssen Schicht für Schicht, so wie das Material aufgebaut wird, entfernt werden, bevor der Kunststoff
aushärtet, wenn ein brauchbares Erzeugnis erzielt werden soll. Das Plastikmaterial ist, wenn es aufgebracht
ist, sehr dickflüssig und wird schnell noch dickflüssiger, wobei die Blasen sehr schwer zu entfernen sind.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines einfachen,
wirksamen und billigen Werkzeugs zum Entfernen der Blasen aus viskosen Überzügen. Das
Werkzeug soll eine einfache Konstruktion aufweisen und leicht herstellbar sein. Es soll dabei eine kräftige
Bauart haben und lange benutzbar sein, ohne zu verstopfen. Es soll ferner über die Oberfläche des Überzuges
leicht beweglich sein, ohne beim Richtungswechsel oder Wenden durch eine Schabewirkung an
den Enden der Rolle Material aufzunehmen oder die Oberfläche zu zerkratzen. Zu diesem Zweck besteht
die Erfindung darin, daß das Werkzeug als starrer, auf seiner Mantelfläche mit Durchbrechungen versehener
hohler Zylinder ausgebildet ist, dessen Innenraum mit der Außenluft in Verbindung steht und der
mittels eines Handgriffs unter rollender oder schaukelnder Bewegung gegen den Überzug drückbar ist.
Das Werkzeug ist zweckmäßig als fester gelochter Hohlzylinder mit öffnungen ausgebildet, der Endteile
aufweist, die einen freien Luftdurchgang gestatten, wobei der Hohlzylinder als Arbeitsfläche ein Drahtnetz
aufweist. Das Werkzeug kann auch in festem axialem Abstand angeordnete Scheiben sowie eine
verhältnismäßig feste, aus einem Drahtnetz bestehende, auf den äußeren Rändern der Scheiben gehaltene
Umhüllung aufweisen. Dabei sind die Scheiben drehbar auf einer Achse angeordnet und bilden zusammen
mit der Umhüllung einen Hohlzylinder. Bei Ausführung des Werkzeugs als Zylinder ist dieser
vorteilhaft ballig ausgeführt.
Werkzeug zum Entfernen
von Gaseinschlüssen oder -blasen
aus viskosen überzügen
Anmelder:
The Budd Company,
Philadelphia, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. F. Busse, Patentanwalt,
Osnabrück, Moser Str. 20-24
Osnabrück, Moser Str. 20-24
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 13. Juni 1955 und 17. Januar 1956
V. St. v. Amerika vom 13. Juni 1955 und 17. Januar 1956
Richard M. Irwin und Joseph M. Jesiolowski,
Philadelphia, Pa. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht der Rolle gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Rolle,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Rolle nach Linie 3-3 der FigTl,
Fig. 4 eine Draufsicht der Rolle mit entferntem Drahtgewebeüberzug,
Fig. 5 eine Draufsicht des Drahtgewebeüberzuges, der auf dem Rollenkörper befestigt wird,
Fig. 6 eine Draufsicht der Rolle nach der Erfindung gemäß einer anderen Ausführungsform,
Fig. 7 einen Querschnitt der Rolle nach Linie 7-7 der Fig. 6,
Fig. 8 einen Längsschnitt nach Linie 8-8 der Fig. 7.
Gemäß Fig. 1 bis 5 ist eine Rolle 10 mit einer Welle 11 versehen, die eine Handhabe 12 mit einem gebogenen
Stiel 12a trägt, wobei der Handgriff 12& etwa in der Mitte der Rollenlänge liegt. Die Rolle kann
sich frei drehen, wenn sie mit dem Handgriff über einen Überzug geschoben wird. Bei diesem Vorgang
kann auf die Rolle ein beträchtlicher Druck ausgeübt werden. Die Rolle 10 weist einen Rollengrundkörper
10a· sowie eine aus Drahtgeflecht bestehende Ummantelung 10 b auf, die auf die äußere Oberfläche des
Rollengrundkörpers 10 α aufgelötet oder aufgeschweißt
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ist. Der Rollengrundkörper ist auf seinem gesamten Umfang mit Löchern 13 versehen, die von den Drahtmaschen
offen gelassen werden, so daß die aus dem Überzugsmaterial herausgedrückten Gase frei in das
Innere des Zylinders eintreten können.
Ein oder beide Stirnenden des Zylinders sind mit mehreren Löchern 14 versehen, durch die Gas entweichen
kann. Die Öffnungen sind ziemlich groß, so daß das Innere mit einer Reinigungsflüssigkeit leicht
ausgewaschen werden kann.
Der Zylinder ist sehr kräftig, so daß er beträchtlichen
Druck aufnehmen kann, wobei der vollständig gelochte Zylinder gestattet, daß Gase aus der Druckfläche
an die Oberfläche entweichen können.
Mit der beschriebenen Rolle können durch Vor- und Zurückrollen über eine überzogene Fläche etwa vorhandene
Gasblasen wirksam entfernt werden. Hierbei kann etwas von dem Überzugsmaterial an den Drahtmaschen
klebenbleiben, wobei sich die Löcher des Zylinderkörpers 10a jedoch nicht so leicht verstopfen.
Falls nach einer gewissen Gebrauchsdauer eine Verstopfung auftreten sollte, kann die Rolle leicht durch
Schwenken in einem Behälter mit einer Lösungsflüssigkeit für das Überzugsmaterial gereinigt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 bis 8 ist eine Rolle 20 mit einer Welle 21 versehen, die eine Handhabe
22 mit einem gebogenen Stiel 22 a- und einem Handgriff 22 b, der etwa in der Mitte der Rollenlänge
liegt, trägt. Die Rolle ist frei drehbar auf der Welle angeordnet und bewegt sich unter gleichzeitigem Herabdrücken
des Materials über dasselbe, wenn sie mit dem Handgriff abwärts gedrückt und bewegt wird.
Die Rolle 20 weist eine Anzahl im Abstand angeordneter Scheiben 23 auf, die auf der Welle durch
Buchsen 24 im Abstand gehalten werden. Die Scheiben 23 tragen an ihrem äußeren Umfang eine Drahtnetzumhüllung
25, die fest an derselben befestigt ist, z. B. durch Abbiegen der Enden in Schlitze und durch
Verlöten der Enden auf der Stoßlinie.
Die Scheiben sind mit Öffnungen 26 versehen und gestatten dem aus dem Material herausgedrückten
Gas freien Ein- und Austritt in und aus der Rolle. Die
offene Bauweise gestattet ein leichtes Reinigen, z. B.
in einem Lösungsmittel, wenn die Rolle beiseitegelegt wird oder wenn sie übermäßig mit Plastikmaterial
behaftet ist.
In der Mitte seiner Länge ist der Zylinder etwas größer im Durchmesser, d. h. ballig, wie insbesondere
aus Fig. 8 ersichtlich, so daß er beim Rollen leicht in alle Richtungen gewendet werden kann, ohne
durch eine Schabewirkung an den Enden Material aufzunehmen oder die Oberfläche zu zerkratzen.
Ein vollständiger Zylinder ist für beide Ausführungsformen gezeigt, wobei jedoch der Ausdruck
»Rolle« auch ein Zylindersegment einschließen soll, das durch Schaukeln eine Rollwirkung auf die Oberfläche
des Materials ausübt.
Claims (5)
1. Werkzeug zum Entfernen von Gaseinschlüssen oder -blasen aus viskosen Überzügen, dadurch
gekennzeichnet, daß es als starrer, auf seiner Mantelfläche mit Durchbrechungen versehener
hohler Zylinder oder ähnlicher gekrümmter Körper ausgebildet ist, dessen Innenraum mit der
Außenluft in Verbindung steht und der mittels eines Handgriffs unter rollender oder schaukelnder
Bewegung gegen den Überzug drückbar ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein fester gelochter Hohlzylinder mit
Öffnungen versehene Endteile aufweist, die einen freien Luftdurchgang gestatten, wobei der Hohlzylinder
als Arbeitsfläche ein Drahtnetz aufweist.
3. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es in festem axialem Abstand angeordnete
Scheiben sowie eine verhältnismäßig feste, aus einem Drahtnetz bestehende, auf den äußeren
Rändern der Scheiben gehaltene Umhüllung aufweist.
4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben drehbar auf einer
Achse angeordnet sind und zusammen mit der Umhüllung einen Hohlzylinder bilden.
5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder ballig
ausgeführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 709 847/213 12.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE1022132B true DE1022132B (de) | 1958-01-02 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (2)
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| US3246357A (en) * | 1963-12-02 | 1966-04-19 | American Associated Companies | Roller mop |
| CA2075575C (en) * | 1991-11-29 | 2004-04-20 | Howard Graves | Paint roller frame and cage assembly |
-
1956
- 1956-06-06 DE DEB40543A patent/DE1022132B/de active Pending
- 1956-06-13 GB GB18299/56A patent/GB802341A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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