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DE1022132B - Werkzeug zum Entfernen von Gaseinschluessen oder -blasen aus viskosen UEberzuegen - Google Patents

Werkzeug zum Entfernen von Gaseinschluessen oder -blasen aus viskosen UEberzuegen

Info

Publication number
DE1022132B
DE1022132B DEB40543A DEB0040543A DE1022132B DE 1022132 B DE1022132 B DE 1022132B DE B40543 A DEB40543 A DE B40543A DE B0040543 A DEB0040543 A DE B0040543A DE 1022132 B DE1022132 B DE 1022132B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
hollow cylinder
bubbles
tool according
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB40543A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard M Irwin
Joseph M Jesiolowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Budd Co
Original Assignee
Budd Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Budd Co filed Critical Budd Co
Publication of DE1022132B publication Critical patent/DE1022132B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
    • B05C17/02Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts
    • B05C17/0207Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts characterised by the cover, e.g. cover material or structure, special surface for producing patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Entfernen gasförmiger Einschlüsse oder Gasblasen aus viskosen Überzügen, z. B. Plastiküberzügen oder -auflagen.
Zur Zeit wird beispielsweise Plattenmaterial aus Glasfasergewebe oder Glasfaserfilz zusammen mit dicken Kunststoffen zur Herstellung verschiedener plattenförmiger Gegenstände benutzt, deren wichtigste vielleicht Automobilkarosserien sind. Dabei wird eine Schicht Trennmaterial und eine Schicht eines an der Luft aushärtenden Kunststoffes auf eine Grundform aufgetragen, worauf dann mehrere Schichten Glasfaser und Kunststoff nacheinander in der Form aufgebaut werden. Gleichgültig ob der Kunststoff aufgegossen, gespachtelt oder aufgespritzt wird, wird er immer mit Luft- oder anderen Gasblasen durchsetzt sein. Die Blasen würden das Aussehen des Gegenstandes beeinträchtigen, wenn sie nicht entfernt würden. Sie müssen Schicht für Schicht, so wie das Material aufgebaut wird, entfernt werden, bevor der Kunststoff aushärtet, wenn ein brauchbares Erzeugnis erzielt werden soll. Das Plastikmaterial ist, wenn es aufgebracht ist, sehr dickflüssig und wird schnell noch dickflüssiger, wobei die Blasen sehr schwer zu entfernen sind.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines einfachen, wirksamen und billigen Werkzeugs zum Entfernen der Blasen aus viskosen Überzügen. Das Werkzeug soll eine einfache Konstruktion aufweisen und leicht herstellbar sein. Es soll dabei eine kräftige Bauart haben und lange benutzbar sein, ohne zu verstopfen. Es soll ferner über die Oberfläche des Überzuges leicht beweglich sein, ohne beim Richtungswechsel oder Wenden durch eine Schabewirkung an den Enden der Rolle Material aufzunehmen oder die Oberfläche zu zerkratzen. Zu diesem Zweck besteht die Erfindung darin, daß das Werkzeug als starrer, auf seiner Mantelfläche mit Durchbrechungen versehener hohler Zylinder ausgebildet ist, dessen Innenraum mit der Außenluft in Verbindung steht und der mittels eines Handgriffs unter rollender oder schaukelnder Bewegung gegen den Überzug drückbar ist. Das Werkzeug ist zweckmäßig als fester gelochter Hohlzylinder mit öffnungen ausgebildet, der Endteile aufweist, die einen freien Luftdurchgang gestatten, wobei der Hohlzylinder als Arbeitsfläche ein Drahtnetz aufweist. Das Werkzeug kann auch in festem axialem Abstand angeordnete Scheiben sowie eine verhältnismäßig feste, aus einem Drahtnetz bestehende, auf den äußeren Rändern der Scheiben gehaltene Umhüllung aufweisen. Dabei sind die Scheiben drehbar auf einer Achse angeordnet und bilden zusammen mit der Umhüllung einen Hohlzylinder. Bei Ausführung des Werkzeugs als Zylinder ist dieser vorteilhaft ballig ausgeführt.
Werkzeug zum Entfernen
von Gaseinschlüssen oder -blasen
aus viskosen überzügen
Anmelder:
The Budd Company,
Philadelphia, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. F. Busse, Patentanwalt,
Osnabrück, Moser Str. 20-24
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 13. Juni 1955 und 17. Januar 1956
Richard M. Irwin und Joseph M. Jesiolowski,
Philadelphia, Pa. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
Zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht der Rolle gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Rolle,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Rolle nach Linie 3-3 der FigTl,
Fig. 4 eine Draufsicht der Rolle mit entferntem Drahtgewebeüberzug,
Fig. 5 eine Draufsicht des Drahtgewebeüberzuges, der auf dem Rollenkörper befestigt wird,
Fig. 6 eine Draufsicht der Rolle nach der Erfindung gemäß einer anderen Ausführungsform,
Fig. 7 einen Querschnitt der Rolle nach Linie 7-7 der Fig. 6,
Fig. 8 einen Längsschnitt nach Linie 8-8 der Fig. 7.
Gemäß Fig. 1 bis 5 ist eine Rolle 10 mit einer Welle 11 versehen, die eine Handhabe 12 mit einem gebogenen Stiel 12a trägt, wobei der Handgriff 12& etwa in der Mitte der Rollenlänge liegt. Die Rolle kann sich frei drehen, wenn sie mit dem Handgriff über einen Überzug geschoben wird. Bei diesem Vorgang kann auf die Rolle ein beträchtlicher Druck ausgeübt werden. Die Rolle 10 weist einen Rollengrundkörper 10a· sowie eine aus Drahtgeflecht bestehende Ummantelung 10 b auf, die auf die äußere Oberfläche des Rollengrundkörpers 10 α aufgelötet oder aufgeschweißt
709 847/213
ist. Der Rollengrundkörper ist auf seinem gesamten Umfang mit Löchern 13 versehen, die von den Drahtmaschen offen gelassen werden, so daß die aus dem Überzugsmaterial herausgedrückten Gase frei in das Innere des Zylinders eintreten können.
Ein oder beide Stirnenden des Zylinders sind mit mehreren Löchern 14 versehen, durch die Gas entweichen kann. Die Öffnungen sind ziemlich groß, so daß das Innere mit einer Reinigungsflüssigkeit leicht ausgewaschen werden kann.
Der Zylinder ist sehr kräftig, so daß er beträchtlichen Druck aufnehmen kann, wobei der vollständig gelochte Zylinder gestattet, daß Gase aus der Druckfläche an die Oberfläche entweichen können.
Mit der beschriebenen Rolle können durch Vor- und Zurückrollen über eine überzogene Fläche etwa vorhandene Gasblasen wirksam entfernt werden. Hierbei kann etwas von dem Überzugsmaterial an den Drahtmaschen klebenbleiben, wobei sich die Löcher des Zylinderkörpers 10a jedoch nicht so leicht verstopfen. Falls nach einer gewissen Gebrauchsdauer eine Verstopfung auftreten sollte, kann die Rolle leicht durch Schwenken in einem Behälter mit einer Lösungsflüssigkeit für das Überzugsmaterial gereinigt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 bis 8 ist eine Rolle 20 mit einer Welle 21 versehen, die eine Handhabe 22 mit einem gebogenen Stiel 22 a- und einem Handgriff 22 b, der etwa in der Mitte der Rollenlänge liegt, trägt. Die Rolle ist frei drehbar auf der Welle angeordnet und bewegt sich unter gleichzeitigem Herabdrücken des Materials über dasselbe, wenn sie mit dem Handgriff abwärts gedrückt und bewegt wird.
Die Rolle 20 weist eine Anzahl im Abstand angeordneter Scheiben 23 auf, die auf der Welle durch Buchsen 24 im Abstand gehalten werden. Die Scheiben 23 tragen an ihrem äußeren Umfang eine Drahtnetzumhüllung 25, die fest an derselben befestigt ist, z. B. durch Abbiegen der Enden in Schlitze und durch Verlöten der Enden auf der Stoßlinie.
Die Scheiben sind mit Öffnungen 26 versehen und gestatten dem aus dem Material herausgedrückten Gas freien Ein- und Austritt in und aus der Rolle. Die offene Bauweise gestattet ein leichtes Reinigen, z. B.
in einem Lösungsmittel, wenn die Rolle beiseitegelegt wird oder wenn sie übermäßig mit Plastikmaterial behaftet ist.
In der Mitte seiner Länge ist der Zylinder etwas größer im Durchmesser, d. h. ballig, wie insbesondere aus Fig. 8 ersichtlich, so daß er beim Rollen leicht in alle Richtungen gewendet werden kann, ohne durch eine Schabewirkung an den Enden Material aufzunehmen oder die Oberfläche zu zerkratzen.
Ein vollständiger Zylinder ist für beide Ausführungsformen gezeigt, wobei jedoch der Ausdruck »Rolle« auch ein Zylindersegment einschließen soll, das durch Schaukeln eine Rollwirkung auf die Oberfläche des Materials ausübt.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Werkzeug zum Entfernen von Gaseinschlüssen oder -blasen aus viskosen Überzügen, dadurch gekennzeichnet, daß es als starrer, auf seiner Mantelfläche mit Durchbrechungen versehener hohler Zylinder oder ähnlicher gekrümmter Körper ausgebildet ist, dessen Innenraum mit der Außenluft in Verbindung steht und der mittels eines Handgriffs unter rollender oder schaukelnder Bewegung gegen den Überzug drückbar ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein fester gelochter Hohlzylinder mit Öffnungen versehene Endteile aufweist, die einen freien Luftdurchgang gestatten, wobei der Hohlzylinder als Arbeitsfläche ein Drahtnetz aufweist.
3. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es in festem axialem Abstand angeordnete Scheiben sowie eine verhältnismäßig feste, aus einem Drahtnetz bestehende, auf den äußeren Rändern der Scheiben gehaltene Umhüllung aufweist.
4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben drehbar auf einer Achse angeordnet sind und zusammen mit der Umhüllung einen Hohlzylinder bilden.
5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder ballig ausgeführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 709 847/213 12.57
DEB40543A 1955-06-13 1956-06-06 Werkzeug zum Entfernen von Gaseinschluessen oder -blasen aus viskosen UEberzuegen Pending DE1022132B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US802341XA 1955-06-13 1955-06-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1022132B true DE1022132B (de) 1958-01-02

Family

ID=22156076

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB40543A Pending DE1022132B (de) 1955-06-13 1956-06-06 Werkzeug zum Entfernen von Gaseinschluessen oder -blasen aus viskosen UEberzuegen

Country Status (2)

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DE (1) DE1022132B (de)
GB (1) GB802341A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3246357A (en) * 1963-12-02 1966-04-19 American Associated Companies Roller mop
CA2075575C (en) * 1991-11-29 2004-04-20 Howard Graves Paint roller frame and cage assembly

Also Published As

Publication number Publication date
GB802341A (en) 1958-10-01

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