DE10221182A1 - Druckmaschine - Google Patents
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Abstract
Eine Druckmaschine, vorzugsweise eine Tiefdruck-Rollenrotationsmaschine, weist einen in eine Farbwanne eintauchenden Druckzylinder, eine an diesen anstellbare Rakel und Haltearme auf, die in dem Bereich zwischen der Farbwanne und der Rakel Abstreifer in Anlage an die Kantenbereiche des Druckzylinders halten. Auf mindestens einer zu der Achse des Druckzylinders parallelen und gestellfesten Führung sind zwei Schlitten längsverschieblich, aber undrehbar geführt, die die radial oder quer zu der Führung verlaufenden Arme tragen. Die Schlitten sind in der Weise federnd beaufschlagt, daß die Abstreifer an die Kantenbereiche des Druckzylinders angedrückt werden.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine, vorzugsweise Tiefdruck- Rollenrotationsmaschine, mit einem Druckzylinder, einer an diesen anstellbaren Rakel und mit mindestens einem Abstreifer, welcher von Mitteln zum Andrücken des Abstreifers an die Kantenbereiche des Druckzylinders angelegt wird.
- Aus DE 10 18 995 A1 ist eine Druckmaschine dieser Art bekannt, bei der die Haltearme, die die Abstreifer tragen, die ein seitliches, nach außen gerichtetes Abspritzen von Farbe verhindern, an auf die Wellenzapfen des Druckzylinders aufgesetzten, frei drehbaren, aber in axialer Richtung unverschieblich gehaltenen Ringen befestigt sind. Um ein Mitdrehen dieser Ringe zu verhindern, sind diese durch an dem Maschinengestell befestigte Drehmomentstützen undrehbar gehalten. Die Befestigung der die Abstreifer tragenden Haltearme an auf die Wellenzapfen des Druckzylinders aufgesetzte, frei drehbaren und relativ zu dem Maschinengestell undrehbar gehaltenen Ringen hat sich an sich bewährt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß nach Stillständen der Druckmaschine die Druckfarbe derart eintrocknen kann, daß die die Haltearme mit Abstreifern tragende Ringe mit den Wellenzapfen des Druckzylinders verkleben, so daß die Ringe bei einem Anlauf des Druckzylinders von den Wellenzapfen mitgenommen werden und dadurch die Drehmomentstützen abreißen können.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Druckmaschine der eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei der die die Abstreifer tragenden Haltearme nicht an auf die Wellenzapfen des Druckzylinders aufgesetzten Ringen befestigt sind, so daß abrißgefährdete Drehmomentstützen vermieden werden können.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Mittel zum Andrücken zumindest eine von der Achse der Druckzylinder unabhängige zusätzliche Linearführung umfassen, durch welche die Position des Abstreifers in Abhängigkeit von dem Format der Druckzylinder einstellbar ist.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 10.
- Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß auf mindestens einer zu der Achse des Druckzylinders parallelen gestellfesten Führung zwei Schlitten längsverschieblich, aber undrehbar geführt sind, die die radial oder quer zu der Führung verlaufenden Arme tragen und daß die Schlitten in der Weise federnd beaufschlagt sind, daß die Abstreifer an die Kantenbereiche des Druckzylinders angedrückt werden.
- Die an den Kantenbereichen des Druckzylinders angestellten Abstreifer streifen die Farbe von den Kantenbereichen, von denen diese sonst nach außen hin abspritzen können, ab und leiten diese in die Farbwanne zurück. Zweckmäßigerweise sind die Abstreifer noch im Bereich der Farbwanne angeordnet, so daß von den Kantenbereichen abgestriffene Farbe auf kurzem Weg in die Farbwanne zurückgeführt wird. Da bei der erfindungsgemäßen Druckmaschine die Haltearme für die Abstreifer tragende, auf Wellenzapfen aufgesetzte Ringe vermieden sind, können diese mit den Wellenzapfen durch verkrustende Farbe nicht verkleben, so daß dadurch entstehende Schäden vermieden sind. Sollte die Befürchtung bestehen, daß die Abstreifer mit der Druckwalze verkleben, können diese vor Anlauf der Druckmaschine, beispielsweise von Hand, kurzfristig in axialer Richtung abgehoben werden.
- Die erfindungsgemäßen Abstreifer sind durch Federmittel an die Kantenbereiche des Druckzylinders angedrückt, so daß diese auch bei einer Axialverschiebung des Druckzylinders, beispielsweise bei einer üblichen hin- und hergehenden Verschiebung, immer in Anlage an den Kantenbereich des Druckzylinders gehalten werden.
- Zweckmäßigerweise besitzt die Führung ein mehreckiges Profil, wobei die Schlitten aus längsverschieblich auf dieser geführten Buchsen mit entsprechend komplementären Bohrungen oder Durchbrüchen bestehen. Die Bohrungen oder Durchbrüche, die die Führungen einfassen, können zur Reibungsverminderung auch mit Gleitbelägen oder Kugelbuchsen versehen sein. Zweckmäßigerweise sind auf die Führungen Druckfedern aufgeschoben, die zwischen Anschlägen der Führung und der Schlitten eingespannt sind.
- Zweckmäßigerweise sind die Haltearme in axialer bzw. Querrichtung einstellbar. Zusätzlich können die Haltearme zum Zwecke der Einstellung auch schwenkbar und in eingestellten Schwenkstellungen fixierbar sein.
- Vorzugsweise sind die Haltearme an auf die Buchsen aufgesetzten Ringen befestigt, die relativ zu diesen in axialer Richtung verschieblich und/oder verdrehbar und an diesen in gewählten Stellungen fixierbar sind.
- Jeder Haltearm kann aus einem mit dem Schlitten bzw. dem Ring verbundenen Halteteil oder einer Platte bestehen, der oder die längsverschieblich und verdrehbar und fixierbar einen mit dem Abstreifer versehenen Arm trägt. Zweckmäßigerweise ist der Arm abgewinkelt.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
- Fig. 1 eine Seitenansicht einer Druckwalze einer Tiefdruck- Rollenrotationsmaschine mit Farbwanne in schematischer Darstellung,
- Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Endbereich einer Druckwalze nach Fig. 1 und
- Fig. 3 eine weitere, der Fig. 2 entsprechende Draufsicht auf einen Endbereich einer Druckwalze.
- Die Erfindung wird nachstehend an dem Beispiel einer Tiefdruck- Rollenrotationsmaschine näher erläutert, von der in der Zeichnung nur die Druckwalze mit Rakel, Farbwanne und Abstreifern dargestellt ist. Der an die Druckwalze angestellte Gummipreseur und der diesen abstützende Gegendruckzylinder sind fortgelassen.
- In den Seitenteilen des Druckmaschinengestells, von denen nur ein Seitenteil 2 dargestellt ist, ist der Druckzylinder 1 in üblicher Weise durch seine Wellenzapfen 3 gelagert. Der Druckzylinder 1 kann in den Seitenteilen 2 in Richtung des Doppelpfeils A hin- und herverschieblich gelagert sein, wobei zu dieser Verschiebung ein üblicher reversierender Antrieb vorgesehen sein kann.
- Unterhalb der Druckwalze 1 ist in dem Maschinengestell eine Farbwanne 5 gehaltert, die bis zu einer vorgegebenen Höhe mit Farbe 6 gefüllt ist, in die die Druckwalze 1 eintaucht. Die Farbwanne 5 faßt den unteren Bereich der Druckwalze 1 ein, so daß diese von der Druckwalze 1 ablaufende oder abspritzende Farbe auffängt.
- An die in Drehrichtung B der Druckwalze 1 oberhalb des Spiegels der Farbe 6 befindlichen Kantenbereiche der Druckwalze 1 sind winkelige Abstreifer 7 angestellt, die sich noch im Bereich der Farbwanne 5 befinden, so daß die abgestriffene Farbe auf kurzem Wege zurückgeführt werden kann.
- An einem sich zwischen den Seitenteilen 2 erstreckenden Rakelbalken 8, der durch endseitige Zapfen 9 schwenkbar und feststellbar in den Seitenteilen gelagert bzw. gehalten ist, ist über übliche Rakelhalter 10 für das Rakelmesser 11 befestigt, das in der dargestellten Weise an die Druckwalze 1 angestellt werden kann. Die Art der Befestigung des Rakelmessers 11 durch Klemmstücke und exzentrische Spannelemente ist bekannt und wird daher nicht näher beschrieben.
- Unter dem Rakelmesser 11 sind beidseits in den Endbereichen der Druckwalze 1 an dem Rakelhalter 10 Abstreifer 12 aus geeignetem Material, beispielsweise Kunststoff oder einem elastomeren Werkstoff, befestigt. Diese Abstreifer 12 überragen in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise die Kanten der Druckwalze 1 in ihrem oberen Bereich, so daß sie auch bei einer Axialverschiebung der Druckwalze 1 die Kantenbereiche nicht verlassen. Die Abstreifer 12 verhindern ein seitliches Abspritzen von Farbe im Bereich unterhalb des Rakelmessers 11.
- An dem Rakelbalken 8 ist eine Spritzhaube 14 befestigt, die von der Druckwalze abspritzende Farbe auffängt und in die Farbwanne 5 zurückführt. Die Spritzhaube 14 ist an ihrem unteren Ende offen, so daß die von dieser aufgefangene Farbe in die Farbwanne 5 zurückfließen kann.
- Parallel zur Achse der Druckwalze 1 verläuft eine Führung 16, deren Enden an den Seitenteilen 2 oder, wie dargestellt, über Halteteile 17 mit den Lagern 18 für den Wellenzapfen 3 der Druckwalze 1 verbunden sind. Die Enden der Führungsstange 16 sind durch Befestigungsschrauben 32 in Ausnehmungen oder Bohrungen der Halteteile 17 befestigt. Die Führungsstange 16 besitzt in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise ein mehreckiges Profil. Auf die Führungsstange 16 ist eine Buchse 20 aufgesetzt, die in Richtung des Doppelpfeils C auf dieser axial verschieblich und undrehbar gehalten ist. Die Buchse 20 kann ein zu dem Profil der Führungsstange 16 komplementäres Profil und zur Reibungsverminderung Gleitbeläge oder Wälzelemente aufweisen. Das Profil der Haltestange 16 kann in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise Dreiecksseiten aufweisen, die in ein rundes Profil eingearbeitet sind. Auf das Führungsprofil 16 sind in den Endbereichen Anschläge, beispielsweise Seegeringe 22 aufgesetzt, die Anschläge für Druckfedern 23 bilden, deren anderen Enden sich auf Ringstufen 24 der Buchsen 20 abstützen.
- Auf die Buchsen 20 sind Halteringe 25 aufgesetzt. Die Halteringe 25 tragen in Querrichtung zu der Führungsstange 16 auskragende Halteplatten 31, die mit abgewinkelten Armen 26 verbunden sind. Um eine Längsverschiebung der abgewinkelten Haltearme auf den Halteplatten 31 zu ermöglichen, sind die oberen Schenkel der Haltearme 26 mit Langlöchern 27 versehen, die mit den Halteplatten 31 durch diese eingeschraubte und die Langlöcher 27 durchsetzende Feststellschrauben 28 verbindbar sind. Die äußeren Arme 29 der abgewinkelten Arme 26 tragen Winkelstücke 30, die mit Nuten versehen sind, in die die winkeligen Abstreifer 7 eingesetzt sind. Die Art der Befestigung der die Abstreifer 7 tragenden Winkelstücke 30 an den Schenkeln 29 der Haltearme 26 kann in der in der DE 100 18 995 A1 beschriebenen Weise erfolgen.
- Durch die Druckfedern 23 sind die Abstreifer 7, die zweckmäßigerweise aus Kunststoff oder einem elastomeren Material bestehen, über die Buchsen 20, Ringe 25, Halteteile 31 und Haltearme 26 an die Kantenbereiche der Druckwalze 1 angedrückt. Da die Buchsen 20 gegen die Kraft der Druckfedern 23 auf den Führungsstangen 16 verschieblich sind, machen die Buchsen 20 in Richtung des Doppelpfeils C reversierende Bewegungen A der Druckwalze 1 problemlos mit.
- Die die Buchsen 20 tragende Führungsstange 16 kann durchgehend ausgeführt sein, also von einem Seitenteil 2 zu dem anderen verlaufen. Es können auch zwei Führungsstangen 16 vorgesehen sein, die sich nur über die Endbereiche der Druckwalze 1 erstrecken.
Claims (17)
1. Druckmaschine, vorzugsweise Tiefdruck-Rollenrotationsmaschine, mit einem
Druckzylinder (1), einer an diesen anstellbaren Rakel (11) und mindestens
einem Abstreifer (7), welcher von Mitteln zum Andrücken des Abstreifers (22,
23, 24, 25, 26, 29, 31) an die Kantenbereiche des Druckzylinders angelegt
wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Andrücken (22, 23, 24, 25, 26, 29, 31) zumindest eine von
der Achse der Druckzylinder (1) unabhängige zusätzliche Linearführung (16)
umfassen, durch welche die Position des Abstreifers (7) in Abhängigkeit von
dem Format der Druckzylinder (1) einstellbar ist.
2. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die zumindest eine Linearführung (16) parallel zur Achse der
Druckwalze (1) verläuft.
3. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der zumindest einen Linearführung (16) zumindest ein Schlitten
(25) gleitet, auf welchem ein Tragarm (26, 29) angebracht ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Länge des Tragarms (26, 29) einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Position des Abstreifers (7) in Abhängigkeit von dem Format der Druckwalze (1)
einstellbar ist, indem die Position des zumindest einen Schlittens (25) auf der
ihm zugeordneten Linearführung (16) nach der Breite der Druckwalze (1)
vorgenommen wird, während die Einstellung der Länge des Tragarms (26, 29) in
Abhängigkeit von dem Durchmesser der Druckwalze (1) erfolgt.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zum Andrücken des Abstreifers (22, 23, 24, 25, 26, 29, 31)
an die Kantenbereiche der Druckwalze (1) Federelemente (23) umfassen,
welche ein Anliegen der Abstreifer (7) an den Kantenbereichen der
Druckwalze (1) sicherstellen, wenn die Druckwalze in seiner radialen Richtung relativ
zum Seitenteil (2) bewegt wird.
7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Federelemente aus auf die Linearführung (16) aufgeschobene
Druckfedern (23) bestehen, die zwischen Anschlägen (22) der Linearführung
(16) auf dem Schlitten (20) eingespannt sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schlitten (20) auf der Linearführung undrehbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Undrehbarkeit des Schlittens auf der Linearführung durch ein eckiges Profil der
Linearführung und eine entsprechende Formung des Schlittensitzes gewährleistet
wird.
10. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Tragarm (26, 29) abgewinkelt ist.
11. Druckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß auf mindestens einer zu der Achse des Druckzylinders (1)
parallelen, gestellfesten Führung (16) zwei Schlitten (20) längsverschieblich, aber
undrehbar geführt sind, die die radial oder quer zu der Führung verlaufenden
Arme (26, 29) tragen, und daß die Schlitten in der Weise federnd beaufschlagt
sind, daß die Abstreifer (7) an die Kantenbereiche des Druckzylinders (1)
angedrückt werden.
12. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führung (16) ein mehreckiges Profil besitzt und die
Schlitten aus längsverschieblich auf dieser geführten Buchsen (20) mit
entsprechend komplementären Bohrungen oder Durchbrüchen bestehen.
13. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß auf die Führung (16) Druckfedern (23) aufgeschoben sind,
die zwischen Anschlägen (22) der Führung (16) und der Schlitten (20)
eingespannt sind.
14. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haltearme (26, 29) in axialer bzw. Querrichtung
einstellbar sind.
15. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haltearme (26, 29) an auf die Buchsen (20)
aufgesetzten Ringen (25) befestigt sind, die relativ zu diesem in axialer Richtung
verschieblich und/oder verdrehbar und an diesen in gewählten Stellungen
fixierbar sind.
16. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Haltearm (26, 29) aus einem mit dem Schlitten (20)
bzw. dem Ring (25) verbundenen Halteteil oder einer Platte (31) besteht, der
oder die längsverschieblich und fixierbar einen mit dem Abstreifer (7)
versehenen Arm (26, 29) trägt.
17. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Haltearm (26, 29) abgewinkelt ist.
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