DE10221597A1 - Absorptionsartikel und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Absorptionsartikel und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Abstract
Absorptionsartikel und Verfahren zu seiner Herstellung. Der Absorptionsartikel ist mit einem Gürtel (9, 9') versehen, der an dem Rückabschnitt (6) des Artikels und an dem Vorderabschnitt (5) des Artikels derart befestigt oder zu befestigen ist, dass der Artikel eine hosenartige Form einnimmt, in der der Gürtel einen Teil des Hüftabschnitts der Hose bildet und eine Außenseite (11, 11') sowie eine zur unmittelbaren Berührung eines Benutzers gedachte Innenseite (12, 12') aufweist. Der Gürtels umfasst erste und zweite Gürtelhälften (9, 9'), die in Befestigungsbereichen (13, 13') der Innenseiten (12, 12') an einem ihrer Enden permanent derart an der Deckschicht befestigt sind, dass die Gürtelhälften (9, 9') entlang ihrer gesamten Länge im Wesentlichen flach verbleiben, wenn sie aufeinander gegen die Deckschicht gebracht werden, und derart, dass bei den Befestigungsbereichen gebildete Verbindungen (14, 14') bei Benutzung des Absorptionsartikels nach außen von dem Benutzer weg gepresst werden.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen mit einem Gürtel
versehenen Absorptionsartikel, wie beispielsweise eine
Windel oder einen Inkontinenzschutz. Die Erfindung betrifft
ferner ein Verfahren zur Herstellung eines solchen
Absorptionsartikels.
Absorptionsartikel, wie beispielsweise Wegwerfwindeln für
Kinder oder Erwachsene, sind gewöhnlich mit einem
Befestigungssystem versehen, das ein Paar an Endbereichen
des Artikels angebrachte Befestigungslaschen aufweist. In
der Regel werden Absorptionsartikel an einen liegenden
Benutzer angelegt. Die Befestigungslaschen dienen dazu, mit
an dem anderen Endbereich des Artikels gelegenen
Aufnahmeelementen in Eingriff zu treten. Ein solches
Befestigungssystem ist beispielsweise zufriedenstellend,
wenn Windeln einem Kleinkind angelegt werden, aber es
können Probleme entstehen, wenn eine Inkontinenzwindel
einem erwachsenen Benutzer anzulegen ist, insbesondere in
dem Fall, in dem der Benutzer die Windel selbst anlegen
möchte.
Es wurde festgestellt, dass mit einem Gürtel versehene
Absorptionsartikel, sogenannte Gürtelwindeln, einfacher an
einen aufrecht stehenden Benutzer anzulegen sind. Mit
Gürtel versehene Absorptionskleidungsstücke sind
beispielsweise in der internationalen Patentanmeldung Nr.
PCT/SE99/01975 und in dem schwedischen Patent Nr. 514 370
offenbart.
Des Weiteren offenbart die internationale Patentanmeldung
WO 99/37263 ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Herstellen von mit Gürteln versehenen Kleidungsstücken, wie
beispielsweise Gürtelwindeln, die eine erste Gürtelhälfte
und eine zweite Gürtelhälfte umfassen, beide in
Längsausrichtung. Eine Trägermaterialbahn, auf der die
ersten und zweiten Gürtelhälften zu befestigen sind, weist
eine erste Oberfläche und eine zweite Oberfläche auf.
Das Verfahren gemäß der WO 99/37263 umfasst den Schritt des
derartigen Anordnens der ersten Gürtelhälfte und der
zweiten Gürtelhälfte einander teilweise überlappend, dass
ein erster Endbereich der ersten Gürtelhälfte und ein
erster Endbereich der zweiten Gürtelhälfte einander in
einem Überlappungsbereich berühren, wobei ein zweiter
Endbereich der ersten Gürtelhälfte und ein zweiter
Endbereich der zweiten Gürtelhälfte unbedeckt verbleiben.
Das Verfahren umfasst des Weiteren die Schritte des
lösbaren Fügens der ersten Endbereiche der ersten und
zweiten Gürtelhälften, um ein zeitweiliges Laminat zu
überzeugen, und die erste Oberfläche der Trägermaterialbahn
und das zeitweilige Laminat in wechselseitiger Berührung
derart zu bringen, dass die erste Oberfläche der
Trägermaterialbahn das Laminat in dem Überlappungsbereich
der ersten Endbereiche der Gürtelhälften berührt, und dass
zumindest ein Abschnitt des zweiten Endbereichs der ersten
Gürtelhälfte und zumindest ein Abschnitt des zweiten
Endbereichs der zweiten Gürtelhälfte dazu gebracht werden,
die zweite Oberfläche der Trägermaterialbahn zu berühren.
Selbst wenn die vorbekannten, mit Gürteln versehenen
Windeln und Absorptionskleidungsstücke einige der
vorgenannten Probleme bei schwierigem Anlegen gelöst haben,
bestehen weiterhin Verbesserungsmöglichkeiten.
Absorptionsartikel- und Kleidungsstücke gemäß dem Stand der
Technik werden beispielsweise manchmal von einem Benutzer
als unbequem empfunden, hauptsächlich weil vorstehende
Verbindungen und Materialkanten vorliegen, die unmittelbar
gegen die Haut gepresst werden, wenn der Gürtel des
Artikels angelegt wird. Wenn es um Komfort geht, wäre es
folglich ein wesentlicher Vorteil, in der Lage zu sein,
einen einen Gürtel aufweisenden Absorptionsartikel oder ein
solches Absorptionskleidungsstück bereitzustellen, bei dem
bei angelegtem Artikel unter dem Gürtel keine solche nach
innen gegen die Hüfte des Benutzers gepressten Kanten
auftreten.
Des Weiteren war während der Produktion von
Absorptionsartikeln das Aufbringen von Gürteln auf die
Artikel gewöhnlich kompliziert, mit einer hohen Anzahl
unterschiedlichen Verfahrensschritten, Zwischenlaminaten,
etc. In einigen Fällen hat dies zu
Zuverlässigkeitsproblemen und einer niedrigen
Produktionsrate geführt. Aus diesem Grund besteht ein
Bedarf nach einem einfachen und hochwirksamen
Herstellungsverfahren zum Bereitstellen eines
Absorptionsartikels oder -kleidungsstücks mit einem Gürtel.
Entsprechend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
einen einen Gürtel aufweisenden Absorptionsartikel
bereitzustellen, der das oben genannte Problem der nach
innen vorstehenden Verbindungen und Materialkanten, die
gegen die Haut eines Benutzers gepresst werden könnten,
eliminiert, und der sicherstellt, dass der Benutzer den
Artikel mit größtmöglichem Komfort tragen kann.
Gemäß Anspruch 1 wird diese Aufgabe durch einen
Absorptionsartikel wie beispielsweise eine Windel oder
einen Inkontinenzschutz gelöst, der eine
flüssigkeitsdurchlässige Deckschicht, eine im Wesentlichen
flüssigkeitsundurchlässige Gegenschicht und einen zwischen
diesen eingeschlossenen Absorptionskörper umfasst, und der
einen Vorderabschnitt, einen Rückabschnitt und zwischen
diesen einen Schrittabschnitt aufweist, und der des
Weiteren mit einem an dem Rückabschnitt des Artikels und an
dem Vorderabschnitt des Artikels derart befestigten oder zu
befestigenden Gürtel versehen ist, dass der Gegenstand eine
hosenähnliche Form einnimmt, bei der der Gürtel Teil des
Hüftbereichs der Hose bildet und eine Außenseite sowie eine
zur unmittelbaren Berührung eines Benutzers gedachte
Innenseite aufweist. Erfindungsgemäß umfasst der Gürtel
erste und zweite Gürtelhälften, die an einem ihrer Enden
innerhalb von Befestigungsbereichen ihrer Innenseiten
permanent derart an der Deckschicht befestigt sind, dass
die Gürtelhälften entlang ihrer gesamten Länge dann im
Wesentlichen flach verbleiben, wenn sie aufeinander gegen
die Deckschicht gebracht werden, und derart, dass bei den
Befestigungsbereichen erzeugte Verbindungen bei Verwendung
des Absorptionsartikels nach außen von dem Benutzer weg
gepresst werden.
Es ist weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
einfaches Herstellungsverfahren mit hohem
Produktionswirkungsgrad für den erfindungsgemäßen
Absorptionsartikel bereit zu stellen.
Gemäß Anspruch 6 wird diese weitere Aufgabe durch ein
Verfahren zum Herstellen eines Absorptionsartikels wie
beispielsweise eine Windel oder einen Inkontinenzschutz
gelöst, der eine flüssigkeitsdurchlässige Deckschicht, eine
im Wesentlichen flüssigkeitsundurchlässige Gegenschicht und
einen zwischen diesen eingeschlossenen Absorptionskörper
umfasst, und der einen Vorderabschnitt, einen Rückabschnitt
und zwischen diesen einen Schrittabschnitt aufweist und des
Weiteren mit einem an dem Rückabschnitt des Artikels und an
dem Vorderabschnitt des Artikels derart befestigten oder zu
befestigenden Gürtel versehen ist, dass der Gegenstand eine
hosenähnliche Form einnimmt, bei der der Gürtel Teil des
Hüftbereichs der Hose bildet und eine Außenseite sowie eine
zur unmittelbaren Berührung eines Benutzers gedachte
Innenseite aufweist. Erfindungsgemäß umfasst das Verfahren
hierbei das permanente Befestigen erster und zweiter
Gürtelhälften, die an einem ihrer Enden innerhalb von
Befestigungsbereichen ihrer Innenseiten permanent derart an
der Deckschicht befestigt sind, dass die Gürtelhälften
entlang ihrer gesamten Länge dann im Wesentlichen flach
verbleiben, wenn sie aufeinander gegen die Deckschicht
gebracht werden, und derart, dass bei den
Befestigungsbereichen erzeugte Verbindungen bei Verwendung
des Absorptionsartikels nach außen von dem Benutzer weg
gepresst werden.
Weitere Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden aus der
folgenden Beschreibung hervorgehen, und die diese weiteren
Aufgaben lösenden Merkmale sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen in weiteren Einzelheiten
beschrieben werden, wobei in den Zeichnungen
Fig. 1 schematisch und mit einem aufgebrochenen
Abschnitt einen Absorptionsartikel gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
zeigt,
Fig. 2 ein Verfahren gemäß einem ersten, besonders
bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
schematisch darstellt, das für die
Querherstellung gedacht ist,
Fig. 3 eine Schnittansicht durch den oberen
Längskantenabschnitt der Bahn 118 in Fig. 2 ist,
Fig. 4 ein Verfahren gemäß einem zweiten, vorteilhaften
Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch
darstellt, das ebenfalls für die Querherstellung
gedacht ist,
Fig. 5 eine Schnittansicht durch den oberen
Längskantenabschnitt der Bahn 218 in Fig. 4 ist,
und
Fig. 6 ein Verfahren gemäß einem alternativen
Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch
darstellt, das für die Längsherstellung gedacht
ist.
Fig. 1 zeigt schematisch einen Absorptionsartikel gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
insbesondere eine für einen an Inkontinenz leidenden
Erwachsenen gedachte Gürtelwindel. Die Erfindung ist jedoch
nicht auf Windeln für Erwachsene beschränkt, und
erfindungsgemäße Absorptionsartikel oder -kleidungsstücke,
die für die Benutzung durch junge Personen oder Kleinkinder
gedacht sind, sind ebenfalls denkbar.
Der Absorptionsartikel 1 umfasst eine
flüssigkeitsdurchlässige Deckschicht 2, eine im
Wesentlichen flüssigkeitsundurchlässige Gegenschicht 3 und
einen zwischen diesen eingeschlossenen Absorptionskörper.
Die flüssigkeitsdurchlässige Deckschicht 2 kann aus einem
Nonwoven-Material bestehen, beispielsweise einem sog.
spunbonded Material aus kontinuierlichen Filamenten, einem
schmelzgeblasenen Material, einem kartierten, gebundenem
Fasermaterial oder einem anderen weichen, flexiblen und
flüssigkeitsdurchlässigen Material. Die im Wesentlichen
flüssigkeitsundurchlässige Gegenschicht 3 kann aus einer
Plastikfolie, einem mit einem flüssigkeitsundurchlässigen
Material beschichteten Nonwoven-Material, einem hydrophoben
Nonwoven-Material oder einem weiteren flexiblen Material
bestehen, das gegen einen Flüssigkeitsdurchtritt resistent
ist.
Die Deckschicht 2 und die Gegenschicht 3 weisen in ihrer
Ebene eine etwas größere Erstreckung als der
Absorptionskörper 4 auf, und sie erstrecken sich über
dessen Kanten hinaus. Die Schichten 2 und 3 sind in ihren
vorstehenden Abschnitten aneinander befestigt, z. B. mittels
Kleben oder Schweißen durch Hitze oder Ultraschall.
Der Absorptionskörper 4 kann irgendein konventioneller
Körper sein. Beispiele von gewöhnlich auftretenden
Absorptionsmaterialien sind Zellulosefluffhalbstoffe
(Zellstoffe und Holzstoffe; auf Englisch: cellulosic fluff
pulp), Tissuelagen, hochabsorbierende Polymere (sogenannte
Superabsorbensen), absorbierende Schaummaterialien,
absorbierende Nonwoven-Materialien, und ähnliches. Es ist
üblich, in einem Absorptionskörper Zellulosefluffhalbstoffe
mit Superabsorbensen zu kombinieren. Es ist ebenfalls bei
Absorptionskörpern üblich, dass diese Schichten aus
unterschiedliche Eigenschaften aufweisenden,
unterschiedlichen Materialien bestehen, wenn es um
Flüssigkeitsaufnahmefähigkeit, -verteilungsfähigkeit und
-speicherkapazität geht. Dies ist dem Fachmann gut bekannt
und ist deswegen nicht im Einzelnen beschrieben. Der
Absorptionskörper ist bevorzugt, aber nicht notwendig,
relativ dünn ausgeführt, was heutzutage z. B. bei Windeln
für Babies und gewisse Arten Inkontinenzschutz üblich ist,
und die einen komprimierten, vermischten oder
mehrschichtigen Aufbau aus Zellulosefluffhalbstoffe und
Superabsorbens umfassen.
Die Windel 1 ist dafür gedacht, den unteren Abschnitt des
Rumpfes der sie tragenden Person als absorbierende Hose zu
umgreifen. Sie umfasst einen Vorderabschnitt 5, der während
der Benutzung dafür gedacht ist, gegen die Vorderseite des
Körpers des Benutzers getragen zu werden, einen
Rückabschnitt 6, der während der Benutzung dafür gedacht
ist, gegen die Rückseite des Körpers des Benutzers getragen
zu werden, und zwischen dem Vorder- und dem Rückabschnitt
einen schmaleren Schrittabschnitt 7, der während der
Benutzung dafür gedacht ist, in dem Schrittbereich zwischen
den Beinen des Benutzers zu liegen. Der Vorderabschnitt 5
ist vorteilhafterweise mit einem Paar Klebebandlaschen oder
anderen geeigneten Befestigungselementen versehen, und
bevorzugt mit Hakenelementen 8, die zu einem
Befestigungselement der Art gehören, auf die oft als Haken-
Schlaufen-Befestigungselemente oder "Klettverschlüsse"
Bezug genommen wird.
Der Artikel ist des Weiteren mit einem Gürtel 9, 9'
versehen, der an dem Rückabschnitt 6 des Artikels und an
dem Vorderabschnitt 5 des Artikels derart befestigt oder zu
befestigen ist, dass der Artikel die hosenartige Form
einnimmt. Hierdurch wird der Gürtel 9, 9' Teil des
Hüftbereichs der Hose bilden und weist eine Außenseite 11,
11' und eine Innenseite 12, 12' auf, wobei letztere für die
unmittelbare Berührung des Benutzers gedacht ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Absorptionsartikel 1 umfasst der
Gürtel eine erste Gürtelhälfte 9 und eine zweite
Gürtelhälfte 9', die an einem ihrer Enden permanent
innerhalb von Befestigungsbereichen 13, 13' der
Gürtelinnenseiten 12, 12' an der Deckschicht 2 befestigt
sind. Erfindungsgemäß sind die Gürtelhälften 9, 9' derart
befestigt, dass sie entlang ihrer gesamten Länge im
Wesentlichen flach verbleiben, wenn sie aufeinander gegen
die Deckschicht gebracht werden, und derart, dass in den
Befestigungsbereichen erzeugte Verbindungen 14, 14' bei der
Benutzung des Absorptionsartikels nach außen, von dem
Benutzer weg gepresst werden.
Die Verbindung 14' zwischen der zweiten Gürtelhälfte 9' und
dem verbleibenden erfindungsgemäßen Absorptionsartikel 1
wird während der Benutzung keinerlei Materialkante
aufweisen, die sich nach innen zur Hüfte des Benutzers
erstreckt oder in diese Richtung vorsteht, und die gegen
die Haut des Benutzers gepresst und diese irritieren
könnte. Erfindungsgemäß wird die Verbindung vielmehr über
das Fügen zweier Materiallagen in einem gemeinsamen
Endbereich eine auf die andere gebildet, wonach die Lagen
voneinander weg gefaltet werden, und der verbundene
Abschnitt eine "erhabene" Position einnehmen wird, in der
die Verbindung 14' nach außen und vom Benutzer weg strebt.
Alternativ wird die erhabene Verbindung nach unten gegen
eine der Materiallagen hinabgefaltet und parallel zu dieser
gelegt, so dass eine im Wesentlichen glatte, dem Benutzer
nach innen zu gewendete Oberfläche erhalten wird. Dies
trifft ebenfalls auf die entsprechende Verbindung 14 der
ersten Gürtelhälfte 9 oder des ersten Gürtelteils zu.
Entsprechend werden die Verbindungen 14, 14' oder
Befestigungsbereiche, wo die Gürtelhälften 9, 9' an der
Deckschicht 2 des erfindungsgemäßen Absorptionsartikels 1
befestigt sind, einen sehr niedrigen Kontaktdruck, oder
sogar überhaupt keinen Kontakt mit der Haut des Benutzers
aufweisen. Dies ist bemerkenswert, weil eine konventionelle
Gürtelwindel in den Gürtelbefestigungsbereichen einen
höheren Kontaktdruck gegen die Haut des Benutzers
verursachen würde, als entlang dem verbleibenden Hüftband
der Hosenform. Der niedrige oder nicht existente
Kontaktdruck gegen die Hüfte des Benutzers, der mittels der
vorliegenden Erfindung in den Gürtelbefestigungsbereichen
oder bei den Verbindungen 14, 14' erzielt wird, stellt
sicher, dass der Benutzer den erfindungsgemäßen
Absorptionsartikel mit größtmöglichem Komfort tragen kann.
Bei einer alternativen Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Absorptionsartikels sind Teile aus
Verstärkungsmaterial (nur in Fig. 6 gezeigt) permanent an
gegenüberliegenden Kantenabschnitten der Deckschicht
befestigt, wobei die Innenseiten von einem Ende der
Gürtelhälften innerhalb der Befestigungsbereiche an der
Deckschicht über die Teile aus Verstärkungsmaterial
befestigt sind. Auch in diesem Ausführungsbeispiel werden
bei den Gürtelbefestigungsbereichen keine sich nach innen
erstreckenden Materialkanten erzeugt, die gegen die Haut
des Benutzers einen lokal zu hohen Druck erzeugen könnten.
Vorteilhafterweise umfassen die Teile aus
Verstärkungsmaterial ein elastisches Material, eines, das
dem Benutzer des Absorptionsartikels einen verbesserten
Komfort bereitstellt.
Zusätzlich zu der Tatsache, dass der erfindungsgemäße
Absorptionsartikel bei den Befestigungsbereichen der
Gürtelhälften einen sehr niedrigen oder keinen Kontaktdruck
gegen die Haut des Benutzers erzeugt, bietet die
zweiteilige Gürtelkonstruktion kein Risiko eines zu hohen
Kontaktdrucks gegen die Haut des Benutzers, der lokal gegen
den Rücken des Benutzers auftritt. Der Grund hierfür ist
natürlich, dass keine Materialkanten vorhanden sind, die
nach innen gegen den Rücken des Benutzers gepresst werden
könnten, da die Gürtelhälften sich nicht um die Hüfte zur
Rückenseite des Benutzers fortsetzen.
Die Gürtelhälften 9, 9' können innerhalb der
Befestigungsbereiche 13, 13' an der Deckschicht 2 über
jegliches geeignetes Verfahren befestigt werden, mittels
Kleben oder vorteilhafterweise über Wärmefügeverfahren,
aber bevorzugt über ein thermisches Fügeverfahren mit
Ultraschall. Die Gürtelhälften sind mit ihren
gegenüberliegenden Enden dazu gedacht, während der
Benutzung eine Befestigungsmöglichkeit aneinander
bereitzustellen, beispielsweise über Bandlaschen, und
bevorzugt mittels einer Haken-Schlaufen-
Befestigungseinrichtung. Besonders bevorzugt kann ein
Hakenelement 15 einer Haken-Schlaufen-
Befestigungseinrichtung an einer der Innenseiten 12' der
Gürtelhälften 9' vorgesehen sein, wobei die Außenseite 11
der anderen Gürtelhälfte 9 ein mit dem Hakenelement
zusammenwirkendes Schlaufenmaterial bereitstellt.
Alternativ kann ein Hakenelement auf der Außenseite von
einer der Gürtelhälften und ein Schlaufenmaterial auf der
Innenseite der anderen Gürtelhälfte bereitgestellt sein.
Die oben erläuterten Befestigungselemente 8 oder die
entsprechenden Befestigungselemente an dem Vorderabschnitt
5 sollen gegen die Außenseite 11, 11' der Gürtelhälften 9,
9' befestigt werden, um die Windel in die gewünschte
Hosenform zu bringen. Die Befestigungselemente 18,
bevorzugt Hakenelemente, können aber ebenso gut eine andere
geeignete Konstruktion aufweisen.
Die Gürtelhälften 9, 9' können aus jedem zweckmäßigen
Material bestehen, und sie können beispielsweise aus einem
Laminat bestehen, das aus einem die Außenseite des Gürtels
bildenden Außenmaterial 11, 11' und einem die Innenseite
des Gürtels bildenden, besonders weichen Nonwoven-Material
12, 12' besteht, was für die unmittelbare Berührung der
Haut des Benutzers gedacht ist. Bei einem solchen Laminat
kann das Außenmaterial beispielsweise eine Plastikfolie und
das Innenmaterial ein spunbonded Material aus Polypropylen
oder Polyäthylen mit einem niedrigen Haftgrad sein. Bei der
bevorzugten Ausführungsform, bei der das Außenmaterial
und/oder das Innenmaterial eine Funktion als
Schlaufenmaterial aufweist, könnte die Außenseite und/oder
die Innenseite des Gürtels natürlich Materialbereiche
umfassen, oder aus diesen bestehen, die geeignet sind, mit
den Hakenelementen des Befestigungssystems zusammen zu
wirken.
Die beigefügten Fig. 2 und 3 stellen schematisch ein
Verfahren gemäß einer ersten, besonders bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung dar, die für die
Querherstellung von Absorptionsartikeln gedacht ist. In
diesem Zusammenhang bedeutet Querherstellung, dass die
Produktion mit quer zur Maschinenrichtung der
Windelmaschine angeordneten Absorptionsartikeln
stattfindet.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist für die Herstellung
eines Absorptionsartikels (siehe Fig. 1), wie
beispielsweise einer Windel oder einem Inkontinenzschutz
gedacht, der eine flüssigkeitsdurchlässige Deckschicht 2,
eine im wesentlichen flüssigkeitsundurchlässige
Gegenschicht 3 und einen zwischen diesen eingeschlossenen
Absorptionskörper 4 umfasst. Der Absorptionsartikel weist
einen Vorderabschnitt 5, einen Rückabschnitt 6 und zwischen
diesen einen Schrittabschnitt 7 auf, und ist des Weiteren
mit einem Gürtel 9, 9' versehen, der an dem Rückabschnitt 6
und dem Vorderabschnitt 5 des Artikels derart befestigt
oder zu befestigen ist, dass der Artikel eine Hosenform
einnimmt, in der der Gürtel Teil des Hüftabschnitts der
Hose bildet, und eine Außenseite 11, 11' sowie eine für die
unmittelbare Berührung des Benutzers gedachte Innenseite
12, 12' aufweist.
Erfindungsgemäß umfasst das Verfahren das permanente
Befestigen erster Gürtelhälften 9 und zweiter Gürtelhälften
9' an der Deckschicht 2, und zwar an einem ihrer Enden
innerhalb von Befestigungsbereichen 13, 13' ihrer
Innenseiten 12, 12' derart, dass die Gürtelhälften 9, 9'
entlang ihrer gesamten Länge im Wesentlichen flach
verbleiben, wenn sie aufeinander gegen die Deckschicht
gebracht werden, und derart, dass in den
Befestigungsbereichen gebildete Verbindungen 14, 14' bei
der Verwendung des Absorptionsartikels nach außen, von dem
Benutzer weg gepresst werden.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Verfahrens weist der Absorptionsartikel
eine Artikellänge 116; 216 und eine Artikelbreite 117; 217
auf, und mehrere der Deckschichten 102; 202 sind in der
Form einer Trägermaterialbahn 118; 218 bereitgestellt.
Auf diese Weise wird eine erste Materialbahn 119; 219 an
der Trägermaterialbahn 118; 218 innerhalb eines ersten
Befestigungsbereichs 113; 213 an einem ersten Ende der
Artikelbreite 117; 217 befestigt, wohingegen eine zweite
Materialbahn 120; 220, die um eine Artikelbreite 117; 217
versetzt und bereichsweise auf der ersten Materialbahn 119;
219 angeordnet wird, innerhalb eines zweiten
Befestigungsbereichs 113'; 213' an einem zweiten,
gegenüberliegenden Ende der Artikelbreite an der
Trägermaterialbahn befestigt. Hiernach wird die erste
Materialbahn und die Trägermaterialbahn entlang einer
ersten Trennlinie 121; 221 geschnitten, die den ersten
Befestigungsbereich 113; 213 trennt, wohingegen die zweite
Materialbahn und die Trägermaterialbahn entlang einer
zweiten Trennlinie 122; 222 geschnitten werden, die den
zweiten Befestigungsbereich 113'; 213' trennt, um dem
Absorptionsartikel den Gürtel 109, 109', 209, 209' zu
geben.
Bei der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens sind die ersten 119; 219 und zweiten 120; 220
Materialbahnen beide kürzer als das Zweifache der
Artikelbreite 117; 217. Es ist jedoch ebenfalls im Umfang
der Erfindung denkbar, Ausführungsformen vorzusehen, bei
denen die ersten und zweiten Materialbahnen eine Länge
aufweisen, die größer als das Zweifache der Artikelbreite
ist, beispielsweise eine Ausführungsform, bei der eines
oder beide der freien Enden der Gürtelhälften doppelt sind.
Bei den in den Fig. 2 und 3 dargestellten, besonders
bevorzugten Ausführungsformen umfasst die erste
Materialbahn 119 zwei der ersten Gürtelhälften 109,
wohingegen die zweite Materialbahn 120 zwei der zweiten
Gürtelhälften 109' umfasst. Alternativ kann die erste
Materialbahn zwei der zweiten Gürtelhälften umfassen, und
die zweite Materialbahn zwei der ersten Gürtelhälften.
Bei einem zweiten vorteilhaften Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Verfahrens, das insbesondere in den
Fig. 4 und 5 dargestellt ist, umfassen sowohl die erste
Materialbahn 219 als auch die zweite Materialbahn 220 eine
der ersten Gürtelhälften 209 und eine der zweiten
Gürtelhälften 209'.
Fig. 6 ist eine schematische Darstellung eines Verfahrens
gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung, die
für die Längsherstellung gedacht ist, d. h. während der
Produktion bewegt sich die Längsrichtung des
Absorptionsartikels in der Maschinenrichtung der
Windelmaschine.
Bei der alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens weist der Absorptionsartikel eine Artikellänge
316 und eine Artikelbreite 317 auf, und mehrere der
Deckschichten 302 sind in der Form einer Trägermaterialbahn
318 bereitgestellt, die entlang einer ersten Linie 324 bei
einem ersten Ende der Artikellänge und entlang einer
zweiten Linie 325 entlang eines zweiten gegenüberliegenden
Endes der Artikellänge geschnitten wird.
Bei der alternativen Ausführungsform sind Teile aus
Verstärkungsmaterial 323, 323' paarweise permanent an
gegenüberliegenden Kantenabschnitten der Trägermaterialbahn
318 in einem der Artikellänge 316 entsprechenden Abstand
befestigt. Eine erste, mehrere der ersten Gürtelhälften 309
nebeneinander aufweisende Materialbahn und eine zweite,
mehrere der zweiten Gürtelhälften 309' nebeneinander
aufweisende Materialbahn 320 werden geschnitten, um eine
der ersten 309 und eine der zweiten 309' Gürtelhälften
bereitzustellen, die vor dem Schneiden der
Trägermaterialbahn 318 an einem ihrer Enden innerhalb von
Befestigungsbereichen 313, 313' an den Teilen aus
Verstärkungsmaterial 323, 323' permanent befestigt werden,
um den Absorptionsartikel mit dem Gürtel 309, 209' zu
versehen.
Bei dem alternativen Ausführungsbeispiel werden die Teile
aus Verstärkungsmaterial 323, 323' bevorzugt sich nach
außen über die Artikelbreite 317 erstreckend aufgebracht.
Dies ermöglicht das Anbringen eines Ultraschallhorns oder
einer weiteren Fügeeinheit, mit der die Gürtelenden an den
Teilen aus Verstärkungsmaterial zu befestigen sind.
Wie oben erwähnt, wird vorteilhafterweise bei den Teilen
aus Verstärkungsmaterial 323, 323' ein elastisches Material
verwendet.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren umfasst bzw. umfassen
bevorzugt die erste Materialbahn 119; 219; 319 und/oder die
zweite Materialbahn 120; 220; 320 Hakenmaterialabschnitte
315; 215; 315, die als Teil eines Haken-Schlaufen-
Befestigungssystems gedacht sind.
Die zuvor erwähnten Befestigungsbereiche 113, 113'; 213,
213'; 313, 313' werden vorteilhafterweise über thermische
Befestigungsverfahren mit Hitze oder bevorzugt mit
Ultraschall erzeugt, obgleich sie auch durch Kleben erzeugt
werden können.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden bevorzugt zwei
Gürtelhälften gleichzeitig permanent an der
Trägermaterialbahn 118; 218; 318 entweder unmittelbar oder
über die Teile aus Verstärkungsmaterial 323, 323'
befestigt. Dies verringert die Anzahl an
Verfahrensschritten und ergibt eine Produktion mit besserem
Wirkungsgrad.
Wie aus dem Vorstehenden klar geworden ist, kann das
erfindungsgemäße Verfahren mittels einer Windelmaschine
oder einer entsprechenden Maschine für die Querherstellung
oder alternativ mittels einer Maschine für die
Längsherstellung ausgeführt werden. Derartige Maschinen
sind handelsüblich, und es sollte dem Fachmann, der über
Kenntnisse der vorliegenden Erfindung verfügt, keinerlei
Schwierigkeit bereiten, eine solche Maschine anzupassen, um
die Erfindung ausführen zu können. Entsprechend ist es
nicht notwendig, hier die grundlegende Technik und die
notwendige Ausrüstung für das Herstellen von Windeln zu
beschreiben.
Vorstehend wurde die vorliegende Erfindung mittels mehrerer
Ausführungsbeispiele und unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die Erfindung ist
jedoch keinesfalls auf die spezifischen
Ausführungsbeispiele beschränkt, die oben beschrieben
wurden oder in den Zeichnungen gezeigt sind; der Umfang der
Erfindung wird vielmehr durch die folgenden Ansprüche
bestimmt.
Claims (20)
1. Absorptionsartikel, beispielsweise Windel oder
Inkontinenzschutz, der eine flüssigkeitsdurchlässige
Deckschicht (2), eine im Wesentlichen
flüssigkeitsundurchlässige Gegenschicht (3) und einen
zwischen diesen eingeschlossenen Absorptionskörper (4)
umfasst, und der einen Vorderabschnitt (5), einen
Rückabschnitt (6) und zwischen diesen einen
Schrittabschnitt (7) aufweist, und der des Weiteren
mit einem an dem Rückabschnitt (6) des Artikels und an
dem Vorderabschnitt (5) des Artikels derart
befestigten oder zu befestigenden Gürtel (9, 9')
versehen ist, dass der Artikel eine hosenähnliche Form
einnimmt, bei der der Gürtel Teil des Hüftbereichs der
Hose bildet und eine Außenseite (11, 11') sowie eine
zur unmittelbaren Berührung des Benutzers gedachte
Innenseite (12, 12') aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gürtel
erste Gürtelhälften (9) und zweite Gürtelhälften (9')
umfasst, die an einem ihrer Enden innerhalb von
Befestigungsbereichen (13, 13') der Innenseiten (12,
12') permanent derart an der Deckschicht (2) befestigt
sind, dass die Gürtelhälften (9, 9') entlang ihrer
gesamten Länge beim Aufbringen aufeinander gegen die
Deckschicht im Wesentlichen flach verbleiben, und dass
in den Befestigungsbereichen erzeugte Verbindungen
(14, 14') bei Verwendung des Absorptionsartikels nach
außen von dem Benutzer weg gepresst sind.
2. Absorptionsartikel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass Teile aus
Verstärkungsmaterial permanent an gegenüberliegenden
Kantenabschnitten der Deckschicht befestigt sind, und
dass die Innenseiten von einem Ende der Gürtelhälften
innerhalb der Befestigungsbereiche an der Deckschicht
über die Teile aus Verstärkungsmaterial befestigt
sind.
3. Absorptionsartikel nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Teile aus
Verstärkungsmaterial ein elastisches Material
umfassen.
4. Absorptionsartikel nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Hakenelement (15)
einer Haken-Schlaufen-Befestigungseinrichtung an einer
der Innenseiten (12') der Gürtelhälften (9')
vorgesehen ist, wobei die Außenseite (11) der anderen
Gürtelhälfte (9) ein Schlaufenmaterial bereitstellt.
5. Absorptionsartikel nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Hakenelement einer
Haken-Schlaufen-Befestigungseinrichtung auf der
Außenseite von einer der Gürtelhälften vorgesehen ist,
wobei die Innenseite der anderen Gürtelhälfte ein
Schlaufenmaterial bereitstellt.
6. Verfahren zum Herstellen eines Absorptionsartikels,
beispielsweise einer Windel oder eines
Inkontinenzschutzes, der eine flüssigkeitsdurchlässige
Deckschicht (2), eine im Wesentlichen
flüssigkeitsundurchlässige Gegenschicht (3) und einen
zwischen diesen eingeschlossenen Absorptionskörper (4)
umfasst, und der einen Vorderabschnitt (5), einen
Rückabschnitt (6) und zwischen diesen einen
Schrittabschnitt (7) aufweist, und der des Weiteren
mit einem an dem Rückabschnitt (6) des Artikels und an
dem Vorderabschnitt (5) des Artikels derart
befestigten oder zu befestigenden Gürtel (9, 9')
versehen ist, dass der Artikel eine hosenähnliche Form
einnimmt, bei der der Gürtel Teil des Hüftbereichs der
Hose bildet und eine Außenseite (11, 11') sowie eine
zur unmittelbaren Berührung des Benutzers gedachte
Innenseite (12, 12') aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren
das derartige permanente Befestigen von ersten
Gürtelhälften (9) und zweiten Gürtelhälften (9') an
einem ihrer Enden innerhalb von Befestigungsbereichen
(13, 13') der Innenseiten (12, 12') an der Deckschicht
(2) umfasst, dass die Gürtelhälften (9, 9') entlang
ihrer gesamten Länge beim Aufbringen aufeinander gegen
die Deckschicht im Wesentlichen flach verbleiben, und
dass in den Befestigungsbereichen erzeugte
Verbindungen (14, 14') bei Verwendung des
Absorptionsartikels nach außen von dem Benutzer weg
gepresst werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei der
Absorptionsartikel eine Artikellänge (116; 216) und
eine Artikelbreite (117; 217) aufweist, und mehrere
der Deckschichten (102; 202) in der Form einer
Trägermaterialbahn (118; 218) bereitgestellt werden,
dadurch gekennzeichnet, dass eine erste
Materialbahn (119; 219) an der Trägermaterialbahn
(118; 218) in einem ersten Befestigungsbereich (113;
213) an einem ersten Ende der Artikelbreite (117; 217)
befestigt wird, und dass eine zweite Materialbahn
(120; 220), die um eine Artikelbreite (117; 217)
versetzt ist und bereichsweise auf der ersten
Materialbahn (119; 219) angeordnet ist, an der
Trägermaterialbahn in einem zweiten
Befestigungsbereich (113'; 213') bei einem zweiten,
gegenüberliegenden Ende der Artikelbreite befestigt
wird, wonach die erste Materialbahn und die
Trägermaterialbahn entlang einer ersten, den ersten
Befestigungsbereich (113; 213) trennenden Linie (121;
221) geschnitten werden, wohingegen die zweite
Materialbahn und die Trägermaterialbahn entlang einer
zweiten, den zweiten Befestigungsbereich (113', 213')
trennenden Linie (122; 222) geschnitten werden, um den
Absorptionsartikel mit dem Gürtel (109, 109'; 209,
209') zu versehen.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, dass die erste (119; 219)
und die zweite (120; 220) Materialbahn beide kürzer
als das Zweifache der Artikelbreite (117; 217) sind.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, dass die erste Materialbahn
(119) zwei der ersten Gürtelhälften (109) umfasst, und
dass die zweite Materialbahn (120) zwei der zweiten
Gürtelhälften (109') umfasst.
10. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, dass die erste Materialbahn
zwei der zweiten Gürtelhälften und die zweite
Materialbahn zwei der ersten Gürtelhälften umfasst.
11. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, dass die erste Materialbahn
(219) und die zweite Materialbahn (220) beide eine der
ersten Gürtelhälften (209) und eine der zweiten
Gürtelhälften (209') umfassen.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass das Verfahren mittels
einer Windelmaschine oder einer entsprechenden
Maschine für die Querherstellung durchgeführt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 6, wobei der
Absorptionsartikel eine Artikellänge (316) und eine
Artikelbreite (317) aufweist, und mehrere der
Deckschichten (302) in der Form einer
Trägermaterialbahn (318) bereitgestellt werden, die
entlang einer ersten Linie (324) bei einem ersten Ende
der Artikellänge und entlang einer zweiten Linie (325)
bei einem zweiten, gegenüberliegenden Ende der
Artikellänge geschnitten wird,
dadurch gekennzeichnet, dass Teile aus
Verstärkungsmaterial (323, 323') paarweise an
gegenüberliegenden Kantenabschnitten der
Trägermaterialbahn (318) in einem die Artikellänge
(316) umfassenden Abstand permanent befestigt werden,
und dass eine erste Materialbahn (319), die mehrere
der ersten Gürtelhälften (309) nebeneinander umfasst,
und eine zweite Materialbahn (320), die mehrere der
zweiten Gürtelhälften (309') nebeneinander umfasst,
geschnitten werden, um eine der ersten (309) und eine
der zweiten (309') Gürtelhälften bereitzustellen, die
vor dem Schneiden der Trägermaterialbahn (318) in
Befestigungsbereichen (313, 313') an einem ihrer Enden
permanent an den Teilen aus Verstärkungsmaterial (323,
323') befestigt werden, um den Absorptionsartikel mit
dem Gürtel (309, 309') zu versehen.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, dass die Teile aus
Verstärkungsmaterial (323, 323') sich nach außen über
die Artikelbreite (317) erstreckend angebracht werden.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch
gekennzeichnet, dass bei den Teilen aus
Verstärkungsmaterial (323, 323') ein elastisches
Material verwendet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 13, 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, dass das Verfahren mittels
einer Windelmaschine oder einer entsprechenden
Maschine für die Längsherstellung durchgeführt wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, dass die erste (119; 219;
319) und/oder die zweite (120; 220; 320) Materialbahn
Bereiche eines Hakenmaterials (115; 215; 315)
umfassen/umfasst, die zur Verwendung in einer Haken-
Schlaufen-Befestigungseinrichtung ausgebildet sind.
18. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis
17, dadurch gekennzeichnet, dass die
Befestigungsbereiche (113, 113'; 213, 213'; 313, 313')
über ein thermisches Fügeverfahren mit Hitze oder
Ultraschall erzeugt werden.
19. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis
17, dadurch gekennzeichnet, dass die
Befestigungsbereiche mittels Kleben erzeugt werden.
20. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis
19, dadurch gekennzeichnet, dass zwei
Gürtelhälften gleichzeitig permanent an der
Trägermaterialbahn (118; 218; 318) befestigt werden.
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