DE1022066B - Deckelverbindung fuer Armaturen - Google Patents
Deckelverbindung fuer ArmaturenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K27/00—Construction of housing; Use of materials therefor
- F16K27/08—Guiding yokes for spindles; Means for closing housings; Dust caps, e.g. for tyre valves
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Deckelverbindung für Armaturen und besteht darin, daß der Gehäusedeckel
durch radiale Bolzen am Gehäuse gehaltert ist, die den auf den Deckel wirkenden Innendruck auf die
Gehäusewand übertragen. Dabei sind die Bolzen völlig glatt und durch Haltemittel gegen Herausfallen
gesichert und mit Vorrichtungen zum leichten Herausziehen versehen.
Bei den bisher bekannten Deckelverbindungen werden die Deckel entweder an das Gehäuse geschraubt,
oder sie werden durch Klammer- oder Sprengringe an diesem gehalten. Das erfordert in
einem Falle das Einschneiden von Gewinden und im anderen Falle das Ausarbeiten von Paßflächen.
Gemäß der Erfindung wird der Deckel allein durch radiale Bolzen mit dem Gehäuse verbunden, die den
auf den Deckel wirkenden Innendruck auf die Gehäusewand übertragen. Die mit dem Einschneiden
der Gewinde oder dem Hinterdrehen der Nut für den Sprengring verbundene Wandschwächung des Gehäuses
ist damit ausgeschaltet. Die glatten, runden Bohrungen in der Gehäusewand sind festigkeitsmäßig
günstiger, das Gehäuse braucht ihretwegen am oberen Rand nicht verstärkt zu werden. Die einzelnen Teile
des Sprengringes neigen zum Kippen. Um dieses Kippen zu verhüten, muß der Sprengring sauber in
die Nut im Gehäuse eingeschliffen werden. Dagegen sind die Bohrungen für die Bolzen in der Fertigung
vergleichsweise einfacher herzustellen, da sie im Deckel und im Gehäuse in einem Arbeitsgang angefertigt
werden. Die erfindungsgemäße Deckelverbindung ist weitaus billiger als die bisherigen Konstruktionen,
da das Gehäuse nicht am oberen Stirnende gestaucht zu werden braucht oder aus starkem
.Material abgedreht werden muß und weil schließlich das Einschleifen des Sprengringes entfällt. Auch der
Wegfall des Klammerringes verbilligt die Konstruktion, da an seine Stelle die als Drehteil leicht herzustellenden
Bolzen treten.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführuugsbeispiel
vereinfacht dargestellt.
Nach der Erfindung ist in das Gehäuse 1 der Deckel 2 mit seiner äußeren Ringfläche eingeschoben
und durch Bolzen 12 mit ihm verbunden. Die Zahl der Bolzen läßt sich beliebig variieren, so daß man
jede in Frage kommende Belastung bei verschiedenen ßaumustern aufnehmen kann, ohne diese konstruktiv
zu ändern. Der Dichtungsring 10 wird in einfacher Weise ungeteilt in eine Absetzung 13 der Stopfbüchse
7 eingelegt, ein Haltering oder eine Anbringung einer Nut im Gehäuse ist nicht mehr erforderlich.
Um die Bolzen 12 gegen ein Herausfallen zu sichern, ist um das Gehäuse 1 ein Ring 14 gelegt, der
Deckelverbindung für Armaturen
Anmelder:
Deutsche Babcock & Wilcox-Dampfkessel-
Deutsche Babcock & Wilcox-Dampfkessel-
Werke Aktien-Gesellschaft,
Oberhausen (RhId.), Duisburger Str. 375
Oberhausen (RhId.), Duisburger Str. 375
Johann Schleifer, Oberhausen (RhId.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
durch die Schraube 15 in seiner Lage gehalten ist. Damit auch nach längerer Betriebszeit ein leichtes
Ausbauen der Bolzen 12 ermöglicht wird, sind diese mit einer mit Gewinde versehenen Bohrung 16 versehen.
Durch die Erfindung wird eine hohen Beanspruchungen genügende Verbindung zwischen
Deckel 2 und Gehäuse 1 geschaffen, die besonders dann von Wert ist, wenn aus Festigkeitsgründen
austenitische und ferritische Werkstoffe gemeinsam Verwendung finden, deren Ausdehnungskoeffizienten
sich wie 19 : 13 verhalten. Dabei wirkt sich die unterschiedliche Ausdehnung bei einer Bolzenbefestigung
zwischen Deckel und Gehäuse weniger ungünstig aus als z. B. bei einer Klammerringbefestigung. Beim
Inbetriebsetzen wird zunächst das Gehäuse warm, die Deckelbefestigung erst später.
Claims (5)
1. Deckelverbindung für Armaturen, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusedeckel (2) durch
radiale Bolzen (12; am Gehäuse (Ij gehaltert ist.
die den Innendruck auf den Deckel auf die Gehäusewand übertragen.
2. Deckelverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (12) völlig glatt
und durch Haltemittel (14, 15) gegen ein Herausfallen gesichert sind.
3. Deckel verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen mit Vorrichtungen
(16) zum leichten Herausziehen versehen sind.
4. Deckelverbindung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtung (10) zwischen Deckel (2), Gehäuse (1) und Stopfbuchse (7) in an sich bekannter
Weise im Stopfbuchsenkörper gelagert ist.
709 84-7/181
5. Deckelverbindung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß für
die Bolzen (12) ein Material mit unterschiedlichem Ausdehnungskoeffizienten gegenüber dem
Material des Gehäuses, wie beispielsweise ferritisches und austenitisches Material, Verwendung
findet.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 723 166, 913 119.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 847Ί81 12.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED20396A DE1022066B (de) | 1955-05-06 | 1955-05-06 | Deckelverbindung fuer Armaturen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED20396A DE1022066B (de) | 1955-05-06 | 1955-05-06 | Deckelverbindung fuer Armaturen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1022066B true DE1022066B (de) | 1958-01-02 |
Family
ID=7036710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED20396A Pending DE1022066B (de) | 1955-05-06 | 1955-05-06 | Deckelverbindung fuer Armaturen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1022066B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19508235A1 (de) * | 1995-03-08 | 1996-09-12 | Teves Gmbh Alfred | Ventilblockaggregat, insbesondere für Bremsdruckregelvorrichtungen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE723166C (de) * | 1941-01-12 | 1942-07-30 | Kanis & Co | Labyrinthstopfbuechse fuer Kreiselmaschinen, insbesondere Dampf- oder Gasturbinen |
| DE913119C (de) * | 1952-04-26 | 1954-06-08 | Hochdruck Rohrleitungen M B H | Flanschlose Deckelverbindung fuer Absperrschieber und -ventile |
-
1955
- 1955-05-06 DE DED20396A patent/DE1022066B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE723166C (de) * | 1941-01-12 | 1942-07-30 | Kanis & Co | Labyrinthstopfbuechse fuer Kreiselmaschinen, insbesondere Dampf- oder Gasturbinen |
| DE913119C (de) * | 1952-04-26 | 1954-06-08 | Hochdruck Rohrleitungen M B H | Flanschlose Deckelverbindung fuer Absperrschieber und -ventile |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19508235A1 (de) * | 1995-03-08 | 1996-09-12 | Teves Gmbh Alfred | Ventilblockaggregat, insbesondere für Bremsdruckregelvorrichtungen |
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