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DE1022066B - Deckelverbindung fuer Armaturen - Google Patents

Deckelverbindung fuer Armaturen

Info

Publication number
DE1022066B
DE1022066B DED20396A DED0020396A DE1022066B DE 1022066 B DE1022066 B DE 1022066B DE D20396 A DED20396 A DE D20396A DE D0020396 A DED0020396 A DE D0020396A DE 1022066 B DE1022066 B DE 1022066B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
cover
bolts
connection according
fittings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED20396A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Schieffer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG filed Critical Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Priority to DED20396A priority Critical patent/DE1022066B/de
Publication of DE1022066B publication Critical patent/DE1022066B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor
    • F16K27/08Guiding yokes for spindles; Means for closing housings; Dust caps, e.g. for tyre valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Deckelverbindung für Armaturen und besteht darin, daß der Gehäusedeckel durch radiale Bolzen am Gehäuse gehaltert ist, die den auf den Deckel wirkenden Innendruck auf die Gehäusewand übertragen. Dabei sind die Bolzen völlig glatt und durch Haltemittel gegen Herausfallen gesichert und mit Vorrichtungen zum leichten Herausziehen versehen.
Bei den bisher bekannten Deckelverbindungen werden die Deckel entweder an das Gehäuse geschraubt, oder sie werden durch Klammer- oder Sprengringe an diesem gehalten. Das erfordert in einem Falle das Einschneiden von Gewinden und im anderen Falle das Ausarbeiten von Paßflächen.
Gemäß der Erfindung wird der Deckel allein durch radiale Bolzen mit dem Gehäuse verbunden, die den auf den Deckel wirkenden Innendruck auf die Gehäusewand übertragen. Die mit dem Einschneiden der Gewinde oder dem Hinterdrehen der Nut für den Sprengring verbundene Wandschwächung des Gehäuses ist damit ausgeschaltet. Die glatten, runden Bohrungen in der Gehäusewand sind festigkeitsmäßig günstiger, das Gehäuse braucht ihretwegen am oberen Rand nicht verstärkt zu werden. Die einzelnen Teile des Sprengringes neigen zum Kippen. Um dieses Kippen zu verhüten, muß der Sprengring sauber in die Nut im Gehäuse eingeschliffen werden. Dagegen sind die Bohrungen für die Bolzen in der Fertigung vergleichsweise einfacher herzustellen, da sie im Deckel und im Gehäuse in einem Arbeitsgang angefertigt werden. Die erfindungsgemäße Deckelverbindung ist weitaus billiger als die bisherigen Konstruktionen, da das Gehäuse nicht am oberen Stirnende gestaucht zu werden braucht oder aus starkem .Material abgedreht werden muß und weil schließlich das Einschleifen des Sprengringes entfällt. Auch der Wegfall des Klammerringes verbilligt die Konstruktion, da an seine Stelle die als Drehteil leicht herzustellenden Bolzen treten.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführuugsbeispiel vereinfacht dargestellt.
Nach der Erfindung ist in das Gehäuse 1 der Deckel 2 mit seiner äußeren Ringfläche eingeschoben und durch Bolzen 12 mit ihm verbunden. Die Zahl der Bolzen läßt sich beliebig variieren, so daß man jede in Frage kommende Belastung bei verschiedenen ßaumustern aufnehmen kann, ohne diese konstruktiv zu ändern. Der Dichtungsring 10 wird in einfacher Weise ungeteilt in eine Absetzung 13 der Stopfbüchse 7 eingelegt, ein Haltering oder eine Anbringung einer Nut im Gehäuse ist nicht mehr erforderlich.
Um die Bolzen 12 gegen ein Herausfallen zu sichern, ist um das Gehäuse 1 ein Ring 14 gelegt, der Deckelverbindung für Armaturen
Anmelder:
Deutsche Babcock & Wilcox-Dampfkessel-
Werke Aktien-Gesellschaft,
Oberhausen (RhId.), Duisburger Str. 375
Johann Schleifer, Oberhausen (RhId.),
ist als Erfinder genannt worden
durch die Schraube 15 in seiner Lage gehalten ist. Damit auch nach längerer Betriebszeit ein leichtes Ausbauen der Bolzen 12 ermöglicht wird, sind diese mit einer mit Gewinde versehenen Bohrung 16 versehen.
Durch die Erfindung wird eine hohen Beanspruchungen genügende Verbindung zwischen Deckel 2 und Gehäuse 1 geschaffen, die besonders dann von Wert ist, wenn aus Festigkeitsgründen austenitische und ferritische Werkstoffe gemeinsam Verwendung finden, deren Ausdehnungskoeffizienten sich wie 19 : 13 verhalten. Dabei wirkt sich die unterschiedliche Ausdehnung bei einer Bolzenbefestigung zwischen Deckel und Gehäuse weniger ungünstig aus als z. B. bei einer Klammerringbefestigung. Beim Inbetriebsetzen wird zunächst das Gehäuse warm, die Deckelbefestigung erst später.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Deckelverbindung für Armaturen, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusedeckel (2) durch radiale Bolzen (12; am Gehäuse (Ij gehaltert ist.
die den Innendruck auf den Deckel auf die Gehäusewand übertragen.
2. Deckelverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (12) völlig glatt und durch Haltemittel (14, 15) gegen ein Herausfallen gesichert sind.
3. Deckel verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen mit Vorrichtungen (16) zum leichten Herausziehen versehen sind.
4. Deckelverbindung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (10) zwischen Deckel (2), Gehäuse (1) und Stopfbuchse (7) in an sich bekannter Weise im Stopfbuchsenkörper gelagert ist.
709 84-7/181
5. Deckelverbindung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bolzen (12) ein Material mit unterschiedlichem Ausdehnungskoeffizienten gegenüber dem Material des Gehäuses, wie beispielsweise ferritisches und austenitisches Material, Verwendung findet.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 723 166, 913 119.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 847Ί81 12.57
DED20396A 1955-05-06 1955-05-06 Deckelverbindung fuer Armaturen Pending DE1022066B (de)

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DE1022066B true DE1022066B (de) 1958-01-02

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ID=7036710

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19508235A1 (de) * 1995-03-08 1996-09-12 Teves Gmbh Alfred Ventilblockaggregat, insbesondere für Bremsdruckregelvorrichtungen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE723166C (de) * 1941-01-12 1942-07-30 Kanis & Co Labyrinthstopfbuechse fuer Kreiselmaschinen, insbesondere Dampf- oder Gasturbinen
DE913119C (de) * 1952-04-26 1954-06-08 Hochdruck Rohrleitungen M B H Flanschlose Deckelverbindung fuer Absperrschieber und -ventile

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