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DE1022055B - Schraubverbindung mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schraube gegen Drehen - Google Patents

Schraubverbindung mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schraube gegen Drehen

Info

Publication number
DE1022055B
DE1022055B DED17026A DED0017026A DE1022055B DE 1022055 B DE1022055 B DE 1022055B DE D17026 A DED17026 A DE D17026A DE D0017026 A DED0017026 A DE D0017026A DE 1022055 B DE1022055 B DE 1022055B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
serration
screw
bore
diameter
screw connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED17026A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wolf-Dieter Bensinger
Martin Fritz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED17026A priority Critical patent/DE1022055B/de
Priority to GB415655A priority patent/GB764155A/en
Publication of DE1022055B publication Critical patent/DE1022055B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/22Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
    • F16B39/28Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
    • F16B39/282Locking by means of special shape of work-engaging surfaces, e.g. notched or toothed nuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Fishing Rods (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schraubverbindung mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schrauben gegen Drehen, wobei die Kerbverzahnung einen etwas größeren Außendurchmesser als der Durchmesser der die Kerbverzaihnung aufnehmenden Bohrung aufweist, derart, daß sich beim Hereinziehen oder Hereindrücken der Schraube in die Bohrung die Kerbverzahnung in die Wandung der Bohrung einarbeitet.
Es sind Schraubverbindungen bekannt, bei denen der Schraubenkopf oder der Schraubenschaft an· ihrem ganzen Umfang· mit einer Kerbverzahnung versehen ist. Diese Arten von Schraubverbindungen haben jedoch nach dem Verschrauben einen so festen Zusammenhalt, daß sie meist nur unter Beschädigung des Bolzens oder anderer Teile wieder lösbar sind. Auch können sie in der Regel nach dem Lösen nicht nochmals benutzt werden, da das Material durch den vorherigen Eingriff über den ganzen Umfang angegriffen wurde.
Bei einer weiteren bekannten Schraubverbindung mit sich über den ganzen Umfang erstreckender Kerbverzahnung ist über diese eine Kappe mit einem Ansatz gestülpt, der in eine Ausnehmung an einer Pleuelstange eingreift. Einen gleichen Ansatz weist auch der Bolzenkopf auf. Eine solche Sahraubverbindung ist umständlich und ebenso schwer wieder lösbar wie die bereits erwähnten bekannten! Schraubverbindungen.
Andere bekannte Sicherungsvorrichtungen mit Sicherung gegen Drehen durch einen am Schraubenkopf angeordneten, in eine Ausnehmung einer Pleuelstange eingreifenden seitlichen Ansatz ergeben keinen genügend festen Sitz.
Die Erfindung bezweckt demgegenüber eine Schraubverbindung, welche sich durch einfache Konstruktion, festen Sitz und trotzdem verhältnismäßig leichtes Lösen mit geringer Beschädigung des Materials auszeichnet, und besteht im. wesentlichen darin, daß dieKerbverzahnung sich nur über einander gegenüberliegende schmale Sektoren der Schraube erstreckt. Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, daß der Kopf der Schraube dach- oder kegelförmig abgeschrägt ist, derart, daß lediglich beiderseits eines Durchmessers ein schmaler zylindrischer Teil des Schraubenkopfes als Träger der Kerbverzahnung verbleibt.
Durch die Erfindung wird eine Drehsicherung erzielt, die insbesondere für Pleuelschrauben, z. B. für Kraftfahrzeugmotoren, geeignet ist. Es hat sich gezeigt, daß die Anordnung der beiden schmalen Verzahnungen völlig genügt, um die auftretenden Drehkräfte sicher aufzunehmen. Gleichzeitig werden die bei den bisherigen Drehsicherungen für Pleuelstangen mit ringsum angeordneter Kerbverzahung vorhande-Schraubverbindung mit einer
Kerbverzahnung zur Sicherung
der Schraube gegen Drehen
Anmelder:
Daimler-Benz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Untertürkheim, Mercedesstr. 136
Dipl.-Ing. Wolf-Dieter Bensinger,
Stuttgart-Untertürkheim,
und Martin Fritz, Oberarbach bei Schorndorf,
sind als Erfinder genannt worden
nen, verhältnismäßig starken Kerbwirkungen vermieden, Nach dem Lösen der Verbindung' sind höchstens nur schmale Zonen des Bohrungsmaterials beschädigt, so· daß Bolzen und Bohrung gegebenenfalls ohne weiteres in einer anderen Drehlage wieder verwendbar sind.
Um praktisch, jegliche Kerbwirkung auf die Bohrungswand auszuschalten, wird die Kerbverzahnung vorzugsweise als· sehr feine Verzahnung verwendet, indem beispielsweise die Überschneidung des Außendurchmessers der Kerbverzahnung mit dem Innendurchmesser der Bohrung nur Bruchteile von 1 mm, z. B. 0,1 bis 0,15 mm bei 0,2 mm Kerbtiefe beträgt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch die Schraubverbindung an einer Pleuelstange,
Fig. 2 den Kopf der mit Kerbverzahnung versehenenSchraube in größerem Maßstabe,
Fig. 3 eine um 90° zu Fig. 2 versetzte Ansicht,
Fig. 4 einen Grundriß zu Fig. 2 und
Fig. 5 eine noch stärkere Vergrößerung eines Querschnittes der Kerbverzahnung.
Die Pleuelstange 10 und der Pleuelstangendeckel 11 sind durch eine Schraube 12 miteinander verbunden. Letztere weist hierbei an ihrem einen Ende ein Gewinde 13 zur Aufnahme einer Mutter 14 und an ihrem anderen Ende einen Kopf 15 auf, welcher, wie inisbesondere aus Fig. 3 und 4 hervorgeht, auf zwei gegenüberliegenden Seiten bei 16 und 17 dachförmig abgeflacht ist und an den hierzu um 90° versetzten Stellen eine Kerbverzahnung 18 bzw. 19 aufweist. Diese Kerbverzahnung erstreckt sich nur über einen
7C9 847/170
verhältnismäßig geringen Teil des Umfanges, und zwar über eine Breitet (von z.B. 3mm), während die Tiefe t des Profils (Fig. 4 und 5) etwa 0,2 mm und der Zahnwinkel a — 60° ist.
Der Außendurchmesser D der Kerbverzahnung ist um einen geringen Betrag größer als der Durchmesser d der den Kopf 15 mit der Kerbverzahnung 18 aufnehmenden Bohrung 20 im Pleuelstangenteil 10. Die Differenz zwischen dem halben Durchmesser D und dem halben Durchmesser d beträgt hierbei etwa 0,1 bis 0,15 mm.
Beim Hereinziehen des Schraubenbolzens 12 in die Bohrung 21 wird sich daher die Verzahnung 18 in die Bohrung 20 einarbeiten und dadurch den Verbindungsbolzen 12 gegen Drehen sichern.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schraubverbindung mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schrauben gegen Drehen, wobei die Kerbverzahnung einen etwas größeren Außendurchmesser als der Durchmesser der die Kerbverzahnung aufnehmenden Bohrung aufweist, derart, daß sich beim Hereinziehen oder -drücken der Schraube in die Bohrung die Kerbverzahnung in die Wandung der Bohrung einarbeitet, insbesondere für Pleuelstangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerbverzahnung sich nur über einander gegenüberliegende schmale Sektoren der Schraube erstreckt.
2. Schraubverbindung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf der Schraube1 dach- oder kegelförmig abgeschrägt ist, derart, daß lediglich beiderseits eines Durchmessers ein schmaler zylindrischer Teil des Schraubenkopfes als Träger der Kerbverzahnung verbleibt.
3. Schraubverbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überschneidung der Kerbverzahnung mit dem Innendurchmesser der Bohrung nur Bruchteile von 1 mm, ζ. Ϊ5. 0,1 bis 0,15 mm bei 0,2 mm Kerbtiefe, beträgt.
In Betracht gezogene Druckschriften.:
Britische Patentschriften Nr. 399 979, 399 985,
108, 531 909;
französische Patentschrift Nr. 503 139;
USA-Patentschriften Nr. 2 407 928, 2 411 364.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 847/170 12.57
DED17026A 1954-02-13 1954-02-13 Schraubverbindung mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schraube gegen Drehen Pending DE1022055B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED17026A DE1022055B (de) 1954-02-13 1954-02-13 Schraubverbindung mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schraube gegen Drehen
GB415655A GB764155A (en) 1954-02-13 1955-02-11 Improvements relating to screw connections

Applications Claiming Priority (1)

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DED17026A DE1022055B (de) 1954-02-13 1954-02-13 Schraubverbindung mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schraube gegen Drehen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1022055B true DE1022055B (de) 1958-01-02

Family

ID=7035531

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED17026A Pending DE1022055B (de) 1954-02-13 1954-02-13 Schraubverbindung mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schraube gegen Drehen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1022055B (de)
GB (1) GB764155A (de)

Cited By (1)

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GB764155A (en) 1956-12-19

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