DE1022055B - Schraubverbindung mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schraube gegen Drehen - Google Patents
Schraubverbindung mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schraube gegen DrehenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/22—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
- F16B39/28—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
- F16B39/282—Locking by means of special shape of work-engaging surfaces, e.g. notched or toothed nuts
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schraubverbindung
mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schrauben gegen Drehen, wobei die Kerbverzahnung
einen etwas größeren Außendurchmesser als der Durchmesser der die Kerbverzaihnung aufnehmenden
Bohrung aufweist, derart, daß sich beim Hereinziehen oder Hereindrücken der Schraube in die Bohrung die
Kerbverzahnung in die Wandung der Bohrung einarbeitet.
Es sind Schraubverbindungen bekannt, bei denen der Schraubenkopf oder der Schraubenschaft an· ihrem
ganzen Umfang· mit einer Kerbverzahnung versehen ist. Diese Arten von Schraubverbindungen haben jedoch
nach dem Verschrauben einen so festen Zusammenhalt, daß sie meist nur unter Beschädigung des
Bolzens oder anderer Teile wieder lösbar sind. Auch können sie in der Regel nach dem Lösen nicht nochmals
benutzt werden, da das Material durch den vorherigen Eingriff über den ganzen Umfang angegriffen
wurde.
Bei einer weiteren bekannten Schraubverbindung mit sich über den ganzen Umfang erstreckender Kerbverzahnung
ist über diese eine Kappe mit einem Ansatz gestülpt, der in eine Ausnehmung an einer Pleuelstange
eingreift. Einen gleichen Ansatz weist auch der Bolzenkopf auf. Eine solche Sahraubverbindung ist
umständlich und ebenso schwer wieder lösbar wie die bereits erwähnten bekannten! Schraubverbindungen.
Andere bekannte Sicherungsvorrichtungen mit Sicherung gegen Drehen durch einen am Schraubenkopf
angeordneten, in eine Ausnehmung einer Pleuelstange eingreifenden seitlichen Ansatz ergeben keinen
genügend festen Sitz.
Die Erfindung bezweckt demgegenüber eine Schraubverbindung, welche sich durch einfache Konstruktion,
festen Sitz und trotzdem verhältnismäßig leichtes Lösen mit geringer Beschädigung des Materials
auszeichnet, und besteht im. wesentlichen darin, daß dieKerbverzahnung sich nur über einander gegenüberliegende
schmale Sektoren der Schraube erstreckt. Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, daß der
Kopf der Schraube dach- oder kegelförmig abgeschrägt ist, derart, daß lediglich beiderseits eines
Durchmessers ein schmaler zylindrischer Teil des Schraubenkopfes als Träger der Kerbverzahnung verbleibt.
Durch die Erfindung wird eine Drehsicherung erzielt, die insbesondere für Pleuelschrauben, z. B. für
Kraftfahrzeugmotoren, geeignet ist. Es hat sich gezeigt, daß die Anordnung der beiden schmalen Verzahnungen
völlig genügt, um die auftretenden Drehkräfte sicher aufzunehmen. Gleichzeitig werden die
bei den bisherigen Drehsicherungen für Pleuelstangen mit ringsum angeordneter Kerbverzahung vorhande-Schraubverbindung
mit einer
Kerbverzahnung zur Sicherung
der Schraube gegen Drehen
Anmelder:
Daimler-Benz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Untertürkheim, Mercedesstr. 136
Stuttgart-Untertürkheim, Mercedesstr. 136
Dipl.-Ing. Wolf-Dieter Bensinger,
Stuttgart-Untertürkheim,
und Martin Fritz, Oberarbach bei Schorndorf,
sind als Erfinder genannt worden
nen, verhältnismäßig starken Kerbwirkungen vermieden, Nach dem Lösen der Verbindung' sind höchstens
nur schmale Zonen des Bohrungsmaterials beschädigt, so· daß Bolzen und Bohrung gegebenenfalls
ohne weiteres in einer anderen Drehlage wieder verwendbar sind.
Um praktisch, jegliche Kerbwirkung auf die Bohrungswand auszuschalten, wird die Kerbverzahnung
vorzugsweise als· sehr feine Verzahnung verwendet, indem beispielsweise die Überschneidung des
Außendurchmessers der Kerbverzahnung mit dem Innendurchmesser der Bohrung nur Bruchteile von
1 mm, z. B. 0,1 bis 0,15 mm bei 0,2 mm Kerbtiefe beträgt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch die Schraubverbindung an einer Pleuelstange,
Fig. 2 den Kopf der mit Kerbverzahnung versehenenSchraube
in größerem Maßstabe,
Fig. 3 eine um 90° zu Fig. 2 versetzte Ansicht,
Fig. 4 einen Grundriß zu Fig. 2 und
Fig. 5 eine noch stärkere Vergrößerung eines Querschnittes der Kerbverzahnung.
Die Pleuelstange 10 und der Pleuelstangendeckel 11 sind durch eine Schraube 12 miteinander verbunden.
Letztere weist hierbei an ihrem einen Ende ein Gewinde 13 zur Aufnahme einer Mutter 14 und an ihrem
anderen Ende einen Kopf 15 auf, welcher, wie inisbesondere aus Fig. 3 und 4 hervorgeht, auf zwei
gegenüberliegenden Seiten bei 16 und 17 dachförmig abgeflacht ist und an den hierzu um 90° versetzten
Stellen eine Kerbverzahnung 18 bzw. 19 aufweist. Diese Kerbverzahnung erstreckt sich nur über einen
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verhältnismäßig geringen Teil des Umfanges, und zwar über eine Breitet (von z.B. 3mm), während
die Tiefe t des Profils (Fig. 4 und 5) etwa 0,2 mm und der Zahnwinkel a — 60° ist.
Der Außendurchmesser D der Kerbverzahnung ist um einen geringen Betrag größer als der Durchmesser
d der den Kopf 15 mit der Kerbverzahnung 18 aufnehmenden Bohrung 20 im Pleuelstangenteil 10.
Die Differenz zwischen dem halben Durchmesser D und dem halben Durchmesser d beträgt hierbei etwa
0,1 bis 0,15 mm.
Beim Hereinziehen des Schraubenbolzens 12 in die Bohrung 21 wird sich daher die Verzahnung 18 in
die Bohrung 20 einarbeiten und dadurch den Verbindungsbolzen 12 gegen Drehen sichern.
Claims (3)
1. Schraubverbindung mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schrauben gegen Drehen,
wobei die Kerbverzahnung einen etwas größeren Außendurchmesser als der Durchmesser der die
Kerbverzahnung aufnehmenden Bohrung aufweist, derart, daß sich beim Hereinziehen oder -drücken
der Schraube in die Bohrung die Kerbverzahnung in die Wandung der Bohrung einarbeitet, insbesondere
für Pleuelstangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerbverzahnung sich nur über einander
gegenüberliegende schmale Sektoren der Schraube erstreckt.
2. Schraubverbindung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf der Schraube1 dach-
oder kegelförmig abgeschrägt ist, derart, daß lediglich beiderseits eines Durchmessers ein
schmaler zylindrischer Teil des Schraubenkopfes als Träger der Kerbverzahnung verbleibt.
3. Schraubverbindung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Überschneidung der Kerbverzahnung mit dem Innendurchmesser
der Bohrung nur Bruchteile von 1 mm, ζ. Ϊ5. 0,1 bis 0,15 mm bei 0,2 mm Kerbtiefe, beträgt.
In Betracht gezogene Druckschriften.:
Britische Patentschriften Nr. 399 979, 399 985,
108, 531 909;
Britische Patentschriften Nr. 399 979, 399 985,
108, 531 909;
französische Patentschrift Nr. 503 139;
USA-Patentschriften Nr. 2 407 928, 2 411 364.
USA-Patentschriften Nr. 2 407 928, 2 411 364.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 847/170 12.57
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED17026A DE1022055B (de) | 1954-02-13 | 1954-02-13 | Schraubverbindung mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schraube gegen Drehen |
| GB415655A GB764155A (en) | 1954-02-13 | 1955-02-11 | Improvements relating to screw connections |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED17026A DE1022055B (de) | 1954-02-13 | 1954-02-13 | Schraubverbindung mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schraube gegen Drehen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1022055B true DE1022055B (de) | 1958-01-02 |
Family
ID=7035531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED17026A Pending DE1022055B (de) | 1954-02-13 | 1954-02-13 | Schraubverbindung mit einer Kerbverzahnung zur Sicherung der Schraube gegen Drehen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1022055B (de) |
| GB (1) | GB764155A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1292450B (de) * | 1962-06-27 | 1969-04-10 | Bayerische Motoren Werke Ag | Schraubverbindung mit einer Sicherung gegen Drehen des Schraubenkopfes oder der Schraubenmutter |
Citations (7)
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| FR503139A (fr) * | 1918-02-14 | 1920-06-03 | C Motors Ltd Ab | Système de fixation des boulons, goujons et autres organes similaires |
| GB399985A (en) * | 1932-09-10 | 1933-10-19 | Dardelet Threadlock Corp | Separable fasteners and installations thereof |
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| GB400108A (en) * | 1932-04-08 | 1933-10-19 | Dardelet Threadlock Corp | Improvements in fastening means |
| GB531909A (en) * | 1938-07-13 | 1941-01-14 | Lancia Automobili | Improvements in or relating to connecting rods for internal combustion engines |
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| US2411364A (en) * | 1942-07-06 | 1946-11-19 | Chrysler Corp | Fastening device |
-
1954
- 1954-02-13 DE DED17026A patent/DE1022055B/de active Pending
-
1955
- 1955-02-11 GB GB415655A patent/GB764155A/en not_active Expired
Patent Citations (7)
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| DE1292450B (de) * | 1962-06-27 | 1969-04-10 | Bayerische Motoren Werke Ag | Schraubverbindung mit einer Sicherung gegen Drehen des Schraubenkopfes oder der Schraubenmutter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB764155A (en) | 1956-12-19 |
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