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DE10220421A1 - Einrichtung zur Abstützung und Führung des Stoßbalkens im Untergestell eines Güterwagens - Google Patents

Einrichtung zur Abstützung und Führung des Stoßbalkens im Untergestell eines Güterwagens Download PDF

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DE10220421A1
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DE
Germany
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bumper beam
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double
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DE10220421A
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English (en)
Inventor
Günter Dipl.-Ing. Beier
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Alstom Transport Deutschland GmbH
Original Assignee
Alstom LHB GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F1/00Underframes
    • B61F1/08Details
    • B61F1/10End constructions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G9/00Draw-gear
    • B61G9/12Continuous draw-gear combined with buffing appliances, e.g. incorporated in a centre sill

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Abstützung und Führung des Stoßbalkens (2) im Untergestell (1) eines Güterwagens, bei dem der Stoßbalken (2) in der Längsmitte des Untergestells (1) längsverschiebbar gelagert ist und der Stoßbalken (2) seitlich aus zwei parallel verlaufenden Doppel-T-Trägern (7) gebildet ist, wobei im Untergestell (1) auswechselbare Elemente zum Stützen und Führen des Stoßbalkens (1) angeordnet sind, die in den durch den Einsatz von Doppel-T-Trägern (7) gebildeten Ausnehmungen zu beiden Seiten des Stoßbalkens (1) eingreifen, und wobei die Stütz- und Führungselemente als Gleitlager oder als Wälzlager ausgebildet sind. Um auch bei langen Güterwagen ein Rückstellen in die Normallage sicherzustellen und um eine Stütz- und Führungseinrichtung bereitzustellen, die mit geringem Aufwand am Untergestell (1) montierbar und justierbar ist, sind die Stütz- und Führungselemente als plattenförmige Klammern (9) ausgebildet, die C-förmig ausgebildete Aussparungen (10) aufweisen, wobei die Klammern (9) paarweise zur Längsachse des Untergestells (1) an dessen Querträger (4) derart fixiert sind, dass sie mit ihren Aussparungen (10) in den Raum für die Aufnahme des Stoßbalkens (2) hineinragen und dabei der der Klammer (9) zugewiesene Bereich des Untergurtes des Doppel-T-Trägers (7) von der Aussparung (10) aufgenommen wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Abstützung und Führung des Stoßbalkens im Untergestell eines schienengebundenen Güterwagens, insbesondere für Güterwagen, die zum Transport von stoßempfindlichen Ladegütern eingesetzt werden.
  • Eine derartige Einrichtung ist aus der DE 15 30 165 B2 bekannt. Diese besteht aus einem Stoßbalken, der im Untergestell für Schienenfahrzeuge angeordnet ist und waagerechte, aus dem Fahrbetrieb resultierende Zug- und Stoßkräfte aufnimmt. Der Stoßbalken ist gegenüber dem Untergestell, das die Gewichte des Wagenkastens und der Zuladung aufnimmt, unter Zwischenschaltung eines Langhubstoßverzehrers längsverschiebbar gelagert. Der Stoßbalken ist mit seiner Unterseite auf Stützglieder des Untergestells abgestützt, wobei der Stützbalken mit seitlichem Spiel und unter Einhaltung eines Zwischenraumes zwischen seiner Oberseite und der Oberseite des Untergestells derart gelagert ist, daß der Stoßbalken bei Biegebeanspruchung der Untergestells weitgehend unbeaufschlagt bleibt.
  • Die beschriebene Ausführung des Stoßbalkens als offenes Kastenprofil und die Art und Weise der Abstützung des Stoßbalkens im Untergestell gewährleistet insbesondere bei langen Schienenfahrzeugen und der damit verbundenen großen Anzahl von notwendigen Stützgliedern die Rückstellung des Stoßbalkens in seine Normallage nicht mehr sicher.
  • In der DE 41 10 986 C1 ist eine Stütz- und Führeinrichtung zur Lagerung eines Stoßbalkens im Untergestell eines Schienenfahrzeuges beschrieben, bei dem der Stoßbalken aus einem Paar seitlichen Längsträgern gebildet wird, die sich in Richtung der Längsachse des Schienenfahrzeuges erstrecken. Die voneinander beabstandeten Längsträger sind durch im Abstand angeordnete Querträger untereinander verbunden. Die Längsträger weisen seitliche, nach außen gerichtete Ausnehmungen auf, in die im Untergestell angeordnete Stütz- und Führungselemente hinein ragen. Die Stütz- und Führungselemente sind als Gleitlager oder Wälzlager ausgebildet, die bezüglich einer Querebene jeweils paarig angeordnet und jeweils in gleicher Bauart, entweder als Gleitlager oder als Wälzlager ausgeführt sind.
  • Die hier beschrieben Stütz- und Führungseinrichtung ermöglicht auch bei langen Schienenfahrzeugen ein sicheres Zurückführen des Stoßbalkens. Allerdings weist die Einrichtung einen komplizierten Aufbau auf und die Einstellung der vorgesehenen Toleranzen zwischen Stoßbalken einerseits und Stütz- und Führungselement andererseits erfordert die Bereitstellung und Befestigung selten- und höhenverstellbarer Lagerböcke im Untergestell.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stütz- und Führungseinrichtung zur Lagerung eines Stoßbalkens im Untergestell eines schienengebundenen Güterwagens bereitzustellen, die auch bei langen Güterwagen ein sicheres Rückstellen des Stoßbalkens in seine Normallage gewährleisten.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Stütz- und Führungseinrichtung bereitzustellen, die mit geringem Aufwand am Untergestell montierbar und justierbar ist.
  • Diese Aufgaben werden durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beansprucht.
  • Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die zugehörigen Zeichnungen, auf die im Ausführungsbeispiel Bezug genommen wird, zeigen in
  • 1 einen Querschnitt durch das Untergestell mit dem darin auf erfindungsgemäße Weise geführten Stoßbalken,
  • 2 eine detaillierte Darstellung der als Stützelement ausgebildeten Klammer und
  • 3 eine detaillierte Darstellung der als Führungselement ausgebildeten Klammer.
  • Zur Vereinfachung der Darstellung der erfindungsgemäßen Lösung wird auf die Darstellung des Fahrgestells und die Aufbauten des Güterwagens sowie die Kopfenden des Stoßbalkens 2 verzichtet.
  • Das Untergestell 1 des Güterwagens wird durch zwei seitliche und beabstandete, in Güterwagenlängsrichtung verlaufende Langträger 3 gebildet, die miteinander durch eine Vielzahl von Querträgern 4 verbunden sind. Die Langträger 3 erfüllen im wesentlichen die Tragfunktion des Güterwagens. Auf den Querträgern 4 sind vier Trägerprofile 5 angeordnet, die den Fußboden 6 des Güterwagens aufnehmen. Der Fußboden 6 besteht vorzugsweise aus Multiplexplatten. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel werden die Trägerprofite 5 aus U-Profilen gebildet, die sich in Längsrichtung des Güterwagens, parallel zu den Langträgern 3 erstrecken. Dabei werden die U-Profile so angeordnet, daß der eine Flansch auf dem Querträger 4 aufliegt und mit diesem verbunden wird und der gegenüberliegende Flansch den Fußboden 6 trägt.
  • Der von den beiden inneren Trägerprofilen 5, die sich mit ihren offenen Seiten gegenüberstehen, der Oberkante des Querträgers 4 und der Unterseite des Fußbodens 6 eingeschlossene, sich über die gesamte Länge des Güterwagens erstreckende Raum dient der verschiebbaren Aufnahme des sich über die gleiche Länge erstreckenden Stoßbalkens 2. Der Stoßbalken 2 wird aus zwei parallel verlaufenden Doppel-T-Trägern 7 gebildet, die untereinander durch quer verlaufende Streben 8 beabstandet sind. Auf diese Weise gewährleisten Doppel-T-Träger 7 und Streben 8 einen kompakten Verbund des Stoßbalkens 2.
  • Die Abstützung und Führung des Stoßbalkens 2 erfolgt über Klammern 9, die Cförmig ausgebildete Aussparungen 10 aufweisen. Die Klammern 9 werden paarweise am Querträger 4 in der Weise fixiert, dass sie mit ihren Aussparungen 10 in den Raum für die Aufnahme des Stoßbalkens 2 hineinragen. Dabei wird der nach Innen gerichtete Bereich des Untergurtes des Doppel-T-Trägers 7 von der Aussparung 10 aufgenommen. Die Anzahl und der Abstand der Klammern 9 in Wagenlängsrichtung richtet sich nach der Knicklänge des Stoßbalkens 2.
  • Gemäß der 2 und 3 sind die Klammern 9 im Bereich der Aussparung 10 in besonderer Weise ausgebildet. 2 zeigt eine detaillierte Darstellung der als Stützelement ausgebildeten Klammer 9. Im Bereich der Aussparung 10 sind an allen Seiten Verschleiß- oder Gleitstücke 11 angeordnet, die vorzugsweise mit entsprechend gegenüberliegenden Verschleiß- oder Gleitstücken 12 am von der Klammer 9 beaufschlagten Bereich des Untergurtes des Doppel-T-Trägers 7 korrespondieren.
  • 3 zeigt eine detaillierte Darstellung der als Führungselement ausgebildeten Klammer 9. Bei dieser Klammer 9 sind im Bereich der Aussparung 10 Rollen 13 derart angeordnet, dass sie der Oberseite, der Unterseite und der Stirnseite des von der Aussparung 10 aufgenommenen Bereiches des Untergurtes des Doppel-T-Trägers 7 gegenüberstehen.
  • Die mit Verschleiß- oder Gleitstücken 11 bzw. mit Rollen 13 ausgestatteten Klammern 9 dienen der leichteren und verschleißarmen Führung des Stoßbalkens 2 im Untergestell 1 des Güterwagens. Bei der Beaufschlagung des Stoßbalkens 2 z.B. im Rangierbetrieb des Güterwagens durch den Aufprall des Stoßbalkens eines benachbarten auflaufenden Güterwagens, erfährt der Stoßbalken 2 eine Längsverschiebung im Untergestell 1, die durch eine nicht dargestellte und nicht näher beschriebene Energieverzehr- und Rückstelleinrichtung aus dem Stand der Technik gedämpft wird. Die Rückführung des Stoßbalkens 2 in seine Normallage wird durch die erfindungsgemäßen Klammern 9 unterstützt.
  • Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Abstützung und Führung des Stoßbalkens 2 besteht darin, dass die Klammern 9 vor dem Fixieren an dem Querträger 4 durch Verschweißen oder Verschrauben auf einfache Weise zu dem in seiner Normallage ausgerichteten Stoßbalken 2 positioniert werden können. Die Klammern 9 sind sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung einstellbar. Winkelfehler des Stoßbalkenuntergurtes können bei der Positionierung ausgeglichen werden.

Claims (5)

  1. Einrichtung zur Abstützung und Führung des Stoßbalkens im Untergestell eines Güterwagens, bei dem der Stoßbalken in der Längsmitte des Untergestells längsverschiebbar gelagert ist und an seinen Enden jeweils eine Zug- und Stoßeinrichtung trägt und der Stoßbalken seitlich aus zwei parallel verlaufenden Doppel-T-Trägern gebildet ist, die untereinander durch quer verlaufende Streben beabstandet sind, wobei im Untergestell auswechselbare Elemente zum Stützen und Führen des Stoßbalkens angeordnet sind, die in den durch den Einsatz von Doppel-T-Trägern gebildeten Ausnehmungen zu beiden Seiten des Stoßbalkens eingreifen, und wobei die Stütz- und Führungselemente als Gleitlager oder als Wälzlager ausgebildet sind und gleichartige Lager paarweise in einer Querschnittsebene angeordnet sind und die paarweise Anordnung der Gleitlager oder Wälzlager über die Länge des Stoßbalkens beabstandet ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütz- und Führungselemente als plattenförmige Klammern (9) ausgebildet sind, die C-förmig ausgebildete Aussparungen (10) aufweisen, wobei die Klammern (9) paarweise symmetrisch zur Längsachse des Untergestells (1) an dessen Querträger (4) derart fixiert sind, dass sie mit ihren Aussparungen (10) in den Raum für die Aufnahme des Stoßbalkens (2) hineinragen und dabei der der Klammer (9) zugewiesene Bereich des Untergurtes des Doppel-T-Trägers (7) von der Aussparung (10) aufgenommen wird.
  2. Einrichtung zur Abstützung und Führung des Stoßbalkens im Untergestell eines Güterwagens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetθ dass die Klammern (9) in Bezug auf den Untergurt des Doppel-T-Trägers (7) des in Normallage ausgerichteten Stoßbalkens (2) vor dem Fixieren der Klammer (9) an dem Querträger (4) in der Ebene des Querträgers (4) einstellbar sind.
  3. Einrichtung zur Abstützung und Führung des Stoßbalkens im Untergestell eines Güterwagens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten der Aussparung (10) der Klammer (9) mit Verschleißoder Gleitstücken (1 1) ausgestattet sind, die vorzugsweise mit entsprechend gegenüberliegenden Verschleiß- oder Gleitstücken (12) am von der Klammer (9) beaufschlagten Bereich des Untergurtes des Doppel-T-Trägers (7) korrespondieren.
  4. Einrichtung zur Abstützung und Führung des Stoßbalkens im Untergestell eines Güterwagens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten der Aussparung (10) der Klammer (9) mit Rollen (13) derart ausgestattet sind, daß sie der Oberseite, der Unterseite und der Stirnseite des von der Aussparung (10) aufgenommenen Bereiches des Untergurtes des Doppel-T-Trägers (7) gegenüberstehen.
  5. Einrichtung zur Abstützung und Führung des Stoßbalkens im Untergestell eines Güterwagens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (9) paarweise symmetrisch zur Längsachse derart angeordnet sind, daß deren Aussparungen (10) den nach Innen gerichteten Bereich des Untergurtes des Doppel-T-Trägers (7) aufnehmen und die Klammern (9) mit ihrer Rückseite zueinander ausgerichtet sind.
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