DE10219073A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen einer Druckplatte auf einem Plattenzylinder einer Rotationsdruckmaschine - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen einer Druckplatte auf einem Plattenzylinder einer RotationsdruckmaschineInfo
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Abstract
Ein Verfahren zum Befestigen einer Druckplatte (10) auf einem Plattenzylinder (11) einer Rotationsdruckmaschine, insbesondere einer Rollenrotations-Offsetdruckmaschine, wobei die Druckplatte (10) ein erstes Ende (12) und ein zweites Ende (13) aufweist, die in einem im Wesentlichen parallel zur Drehachse (A) des Plattenzylinders (11) in dessen Umfangsfläche (15) ausgebildeten Klemmspalt (14) aufgenommen werden, ist durch folgende Verfahrensschritte gekennzeichnet: DOLLAR A - Einführen des ersten Endes (12) der Druckplatte (10) in den Klemmspalt (14); DOLLAR A - Abkanten der Druckplatte (10) im Bereich ihres ersten Endes (12) an einer Kante (17) des Klemmspaltes (14); DOLLAR A - Aufwickeln der Druckplatte (10) auf die Umfangsfläche (15) des Plattenzylinders (11), bis das zweite Ende (13) der Druckplatte (10) über dem Klemmspalt (14) zu liegen kommt; und DOLLAR A - Einpressen des zweiten Endes (13) der Druckplatte (10) unter Verformung desselben in den Klemmspalt (14) in der Weise, dass das zweite Ende (13) das erste Ende (12) der Druckplatte (10) im Klemmspalt (14) blockiert.
Description
Die Erfindung betrifft zum einen ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 zum Befestigen einer Druckplatte auf einem Plattenzylinder einer
Rotationsdruckmaschine, insbesondere einer Rollenrotations-Offsetdruckmaschine. Die
Erfindung betrifft zum anderen eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 12 zum Befestigen einer Druckplatte auf einem Plattenzylinder einer
Rotationsdruckmaschine, insbesondere einer Rollenrotations-Offsetdruckmaschine.
Bei diesem bekannten Verfahren und dieser bekannten Vorrichtung ist vorgesehen, dass die
Druckplatte ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist, die in einem im wesentlichen
parallel zur Drehachse des Plattenzylinders in dessen Umfangsfläche ausgebildeten
Klemmspalt aufgenommen werden.
Bevor die Druckplatte auf dem Plattenzylinder befestigt werden kann, werden ihre beiden
Enden mit Hilfe einer außerhalb der Druckmaschine angeordneten Abkantvorrichtung
zunächst abgewinkelt. Dann wird das abgewinkelte erste Ende in den Klemmspalt
eingeführt und mit Hilfe einer Klemmeinrichtung festgehalten. Als nächstes wird die
Druckplatte auf die Umfangsfläche des Plattenzylinders aufgewickelt, bis sich das
abgewinkelte zweite Ende über dem Klemmspalt befindet. Schließlich wird dieses
abgewinkelte zweite Ende ebenfalls in den Klemmspalt eingeführt und mit Hilfe einer
zweiten Klemmeinrichtung festgehalten. Jede Klemmeinrichtung umfasst wenigstens eine
bewegliche Backe, die zum Festhalten des abgewickelten Endes gegen dieses angestellt
werden kann und dieses an eine Seitenwand des Klemmspaltes drückt. Der Klemmspalt
muss daher wenigstens so breit sein, dass er die Klemmeinrichtungen aufnehmen kann.
Außerdem erhöhen die Klemmeinrichtungen den Konstruktionsaufwand und somit die
Herstellungs- und Wartungskosten des Plattenzylinders. Bei Rotationsdruckmaschinen ist
es jedoch erwünscht, dass der Klemmspalt so schmal wie möglich ist, da der durch den
Klemmspalt eingenommene Teil der Umfangfläche des Plattenzylinders nicht für den
Druck zur Verfügung steht. Vor allem bei Rollenrotationsdruckmaschinen, bei denen das
Papier in Form einer von einer Papierrolle abgewickelten Papierbahn zugeführt wird, ist
die Breite des Klemmspaltes ein Maß für die Papierverschwendung.
Ein weiterer Nachteil des bekannten Verfahrens und der bekannten Vorrichtung liegt darin,
dass die Abkantvorrichtung getrennt von der eigentlichen Druckmaschine angeschafft und
bedient werden muss. Außerdem bereiten die mit abgewinkelten Enden versehenen
Druckplatten bei der Lagerung in einem Magazin für einen automatischen
Druckplattenwechsel Probleme, da in einem derartigen Magazin wenigstens zwei
Druckplatten gleichzeitig gelagert oder gehandhabt werden, so dass es leicht zu
Beschädigungen der empfindlichen Druckoberfläche der einen Druckplatte durch die
abgewinkelten Enden der anderen Druckplatte kommen kann.
Des Weiteren muss das Abkanten sehr sorgfältig durchgeführt werden, da die Druckplatten
nicht korrekt auf dem Plattenzylinder ausgerichtet werden können, falls die geforderten
Winkel und Radien beim Abkanten nicht respektiert werden und die Abkantlinie nicht
rechtwinklig zu den Längskanten der Druckplatte verläuft. Selbst eine geringe
Formdifferenz zwischen Druckplatte und Zylinder erhöht das Risiko, dass die Druckplatte
auf dem Zylinder reißt, wodurch die ganze Druckmaschine ernsthaft beschädigt werden
kann.
Aus der EP 0 654 349 B2 ist eine Bogenrotationsdruckmaschine mit einer automatischen
Plattenwechseleinrichtung bekannt, bei der die Druckplatten in ebener Form aus einem
Magazin der Plattenwechseleinrichtung im Wesentlichen tangential zugeführt werden und
mit Hilfe einer Abkantleiste sowie einer Andrückrolle unmittelbar vor dem Einfügen in die
zugehörige Plattenklemmeinrichtung einseitig mit einer Abkantung versehen werden. Bei
der beschriebenen Vorrichtung werden sowohl die Plattenvorderkante als auch die
Plattenhinterkante in getrennten Klemmeinrichtungen gehalten, die separat betätigbar und
in einem - für Bogendruckmaschinen üblichen - großen umfänglichen Abstand zueinander
angeordnet sind.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung der zu Beginn
genannten Art zu schaffen, bei denen der Plattenzylinder einfacher aufgebaut, der
Klemmspalt schmaler und eine separate Abkantvorrichtung nicht erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren und eine Vorrichtung gemäß den
Patentansprüchen 1 und 12 gelöst.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch die folgenden
Verfahrensschritte:
- - Einführen des ersten Endes der Druckplatte in den Klemmspalt;
- - Abkanten der Druckplatte im Bereich ihres ersten Endes an einer Kante des Klemmspaltes;
- - Aufwickeln der Druckplatte auf die Umfangsfläche des Plattenzylinders, bis das zweite Ende der Druckplatte über dem Klemmspalt zu liegen kommt; und
- - Einpressen des zweiten Endes der Druckplatte unter Verformung desselben in den Klemmspalt in der Weise, dass das zweite Ende das erste Ende der Druckplatte im Klemmspalt blockiert.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch:
- - eine Abkanteinrichtung, die dazu dient, die Druckplatte im Bereich ihres ersten Endes an einer Kante des Klemmspaltes abzukanten, nachdem dieses in den Klemmspalt eingeführt wurde;
- - eine Wickeleinrichtung, die dazu dient, die Druckplatte auf die Umfangsfläche des Plattenzylinders zu wickeln, wodurch das zweite Ende der Druckplatte über dem Klemmspalt zu liegen kommt; und
- - eine Presseinrichtung, die dazu dient, das zweite Ende der Druckplatte unter Verformung desselben in der Weise in den Klemmspalt hinein zu pressen, dass das zweite Ende das erste Ende der Druckplatte im Klemmspalt blockiert.
Da bei diesem Verfahren und dieser Vorrichtung die Druckplatte zunächst mit ihrem ersten
Ende in den Klemmspalt eingeführt und erst dann an einer Kante des Klemmspaltes
abgekantet wird, sind eine separate, also von der Druckmaschine getrennte
Abkantvorrichtung und die damit verbundenen Arbeitsschritte nicht erforderlich; und es
können flache Druckplatten, also solche ohne abgewinkelte Enden verwendet werden, die
leicht, raumsparend und sicher gehandhabt und gelagert werden können.
Da außerdem das Abkanten der Druckplatte an einer Kante des Klemmspaltes, also in
direktem Zusammenwirken mit der Außenkontur des Plattenzylinders erfolgt, wird eine
hohe Passgenauigkeit zwischen Druckplatte und Plattenzylinder im Bereich des
abgewinkelten Endes erzielt und wird die Druckplatte im Bereich ihres ersten Endes exakt
zu dem Plattenzylinder ausgerichtet.
Da darüber hinaus nach dem Eintreffen des zweiten Endes der Druckplatte beide Enden im
Klemmspalt blockiert sind, sind keine Klemmeinrichtungen mehr erforderlich.
Bei dem Verfahren kann vorgesehen sein, dass zum Abkanten ein Abkantelement im
Bereich der in Fortdruckrichtung gesehen hinteren Kante des Klemmspaltes an den
Plattenzylinder angestellt wird und der Plattenzylinder relativ zu dem Abkantelement in
Fortdruckrichtung gedreht wird. Die Relativdrehung zwischen Plattenzylinder und
Abkantelement kann dadurch bewirkt werden, dass der Plattenzylinder in
Fortdruckrichtung und/oder das Abkantelement entgegen der Fortdruckrichtung gedreht
wird.
Bei der Vorrichtung kann entsprechend vorgesehen sein, dass die Abkanteinrichtung ein
Abkantelement umfasst und derart ausgebildet ist, dass sie beim Abkanten das
Abkantelement im Bereich der in Fortdruckrichtung gesehen hinteren Kante des
Klemmspaltes an den Plattenzylinder andrückt.
Bei dem Verfahren und der Vorrichtung kann dann vorgesehen sein, dass das
Abkantelement durch eine Andrückrolle gebildet wird.
Bei dem Verfahren kann außerdem vorgesehen sein, dass zum Aufwickeln ein
Andrückelement an die Druckplatte angestellt wird und der Plattenzylinder relativ zu dem
Andrückelement in Fortdruckrichtung gedreht wird. Die Relativdrehung zwischen dem
Plattenzylinder und dem Andrückelement kann dadurch bewirkt werden, dass der
Plattenzylinder in Fortdruckrichtung und/oder das Andrückelement entgegen der
Fortdruckrichtung gedreht wird.
Bei der Vorrichtung kann entsprechend vorgesehen sein, dass die Wickeleinrichtung ein
Andrückelement umfasst und derart ausgebildet ist, dass sie beim Aufwickeln das
Andrückelement an den Plattenzylinder anstellt.
Bei dem Verfahren und der Vorrichtung kann dann vorgesehen sein, dass das
Andrückelement durch eine Andrückrolle gebildet wird.
Bei dem Verfahren und der Vorrichtung kann darüber hinaus vorgesehen sein, dass das
Abkantelement und das Andrückelement durch eine einzige Andrückrolle gebildet werden.
Hierdurch wird der konstruktive Aufwand weiter verringert.
Bei dem Verfahren kann des weiteren vorgesehen sein, dass zum Einpressen eine Klinge an
das zweite Ende der Druckplatte angestellt wird und dieses in den Klemmspalt drückt.
Wenn die Klinge, nachdem sie an das zweite Ende der Druckplatte angestellt worden ist,
weiter in den Klemmspalt gedrückt wird, wird das zweite Ende dieser Einwirkung dadurch
ausweichen, dass es sich verformt und sich mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt
um die Schneide der Klinge legt, so dass sein Rand das abgewinkelte erste Ende berührt,
das sich ja bereits im Klemmspalt befindet. Die Klinge wird aus dem Klemmspalt
zurückgezogen, sobald sich der Rand des nun U-förmig gebogenen zweiten Endes an dem
abgewinkelten ersten Ende abstützt. Dadurch sind beide Enden der Druckplatte im
Klemmspalt blockiert.
Bei der Vorrichtung kann entsprechend vorgesehen sein, dass die Presseinrichtung eine
Klinge umfasst und derart ausgebildet ist, dass sie beim Einpressen die Klinge an das
zweite Ende anstellt und dieses in den Klemmspalt drückt.
Bei dem Verfahren und der Vorrichtung kann darüber hinaus vorgesehen sein, dass die in
Fortdruckrichtung gesehen hintere Seitenwand des Klemmspaltes unter einem spitzen
Winkel zur Umfangsfläche des Plattenzylinders verläuft. Die vordere Seitenwand springt
daher nach Art einer Hinterschneidung unter die Umfangsfläche zurück. Wenn dann das
zweite Ende der Druckplatte beim Einpressen in den Klemmspalt verformt wird und sich
an der vorderen Seitenwand und der gegenüberliegenden, in Fortdruckrichtung gesehenen
hinteren Seitenwand des Klemmspaltes abstützt, nimmt die vordere Seitenwand die radial
nach außen gerichteten Fliehkräfte, die durch die Rotation des Plattenzylinders beim
Druckvorgang entstehen und versuchen, beide Enden der Druckplatte aus dem Klemmspalt
heraus zu treiben, besser auf, als wenn sie im rechten Winkel zur Umfangfläche des
Plattenzylinders, also radial verliefe.
Bei dem Verfahren und der Vorrichtung kann des weiteren vorgesehen sein, dass der
Querschnitt des Klemmspaltes im wesentlichen die Form eines Trapezes hat, dessen kurze
Basis die Öffnung des Klemmspaltes bildet.
Bei dem Verfahren kann zudem vorgesehen sein, dass zum Lösen der Druckplatte von dem
Plattenzylinder Druckluft in den Klemmspalt geleitet wird. Die Druckluft drückt das
verformte zweite Ende der Druckplatte aus dem Klemmspalt hinaus, so dass die
Druckplatte von dem Plattenzylinder abgewickelt und ihr abgewinkeltes erstes Ende aus
dem Klemmspalt herausgenommen werden kann.
Bei der Vorrichtung kann entsprechend vorgesehen sein, dass eine Druckluftleitung mit
dem Klemmspalt verbunden ist, über die zum Lösen der Druckplatte von dem
Plattenzylinder der Klemmspalt mit Druckluft beaufschlagbar ist.
Bei dem Verfahren und der Vorrichtung kann außerdem vorgesehen sein, dass dem
Plattenzylinder ein Gummituchzylinder zugeordnet ist, der eine Gummituchhülse trägt, die
axial von ihm abziehbar ist. Mit einer derartigen Gummituchhülse können besonders gute
Druckergebnisse erzielt werden, da sie in Umfangsrichtung gesehen endlos ist, also keinen
Spalt aufweist, und auch bei hohen Drehzahlen gleichmäßig am Gummituchzylinder
anliegt. Außerdem werden die Stillstandzeiten der Druckmaschine, die durch ein
beschädigtes Gummituch oder einen Bahnbruch, bei dem sich die Papierbahn um den
Gummituchzylinder wickelt, hervorgerufen werden, erheblich reduziert, da die betroffene
Gummituchhülse mit dem darum gewickelten Bahnabschnitt auf einfache Weise axial
durch eine in der Seitenwand der Druckmaschine gebildete Öffnung vom
Gummituchzylinder entfernt und anschließend durch eine neue Gummituchhülse ersetzt
werden kann. Es entfällt folglich das beim Einsatz von konventionellen endlichen
Gummitüchern erforderliche Entfernen der komprimierten und gehärteten Lage aus
Papierbahn und Farbe vom Gummituchzylinder, das sehr zeitaufwändig ist.
Weitere Merkmale und Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele anhand der beigefügten
Zeichnungen näher beschrieben.
Fig. 1 ist ein Querschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform einer Vorrichtung
zum Befestigen einer Druckplatte auf einem Plattenzylinder einer
Rotationsdruckmaschine und zeigt diese Vorrichtung in einem ersten
Verfahrensschritt einer bevorzugten Ausführungsform eines Verfahrens zum
Befestigen der Druckplatte;
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung der Fig. 1 in einem zweiten Verfahrensschritt;
Fig. 3 zeigt die Vorrichtung der Fig. 1 und 2 in einem dritten Verfahrensschritt;
Fig. 4 zeigt die Vorrichtung der Fig. 1 bis 3 in einem vierten Verfahrensschritt; und
Fig. 5 ist eine vergrößerte Teilansicht der Fig. 4 und zeigt den Bereich des
Klemmspaltes.
In den Fig. 1 bis 4 ist jeweils eine Vorrichtung zum Befestigen einer Druckplatte 10 auf
einem Plattenzylinder 11 einer Rotationsdruckmaschine in den verschiedenen
Verfahrensschritten beim Befestigen der Druckplatte 10 dargestellt. Die Druckplatte 10
weist ein erstes Ende 12 und ein zweites Ende 13 auf. Der Plattenzylinder 11 weist einen
Klemmspalt 14 auf, der in dessen Umfangsfläche 15 ausgebildet ist und parallel zur
Drehachse A des Plattenzylinders 11 verläuft. Die Vorrichtung weist eine
Abkanteinrichtung, eine Wickeleinrichtung und eine Presseinrichtung auf, die weiter unten
ausführlicher beschrieben werden. Dem Plattenzylinder 11 ist ein Gummituchzylinder 24
mit einer Gummituchhülse 25 zugeordnet, die beim Druckvorgang das Druckbild von der
Druckplatte 10 abnimmt und auf die Papierbahn (nicht dargestellt) aufbringt.
In der Fig. 5 ist der Klemmspalt 14 vergrößert dargestellt. Er weist eine in
Fortdruckrichtung (in den Fig. 1 bis 5 durch den in Gegenuhrzeigersinn weisenden Pfeil
angedeutet) gesehene hintere Kante 17, eine sich daran anschließende hintere Seitenwand
18, eine in Fortdruckrichtung gesehen vordere Kante 19 und eine sich daran anschließende
vordere Seitenwand 20 auf. Sein Querschnitt hat die Form eines gleichschenkligen
Trapezes, dessen kurze Basis die Öffnung und dessen lange Basis den Boden 22 des
Klemmspaltes 14 bildet. Folglich wird der Klemmspalt 14 zur Drehachse A hin immer
breiter, so dass die hintere Seitenwand 18 und die vordere Seitenwand 20 jeweils unter
einem spitzen Winkel zur Umfangsfläche 15 des Plattenzylinders 11 verläuft.
Eine Abkanteinrichtung dient dazu, die Druckplatte 10 im Bereich ihres ersten Endes 12
abzukanten, nachdem dieses in den Klemmspalt 14 eingeführt wurde. Sie umfasst ein
Abkantelement, das hier durch eine Andrückrolle 16 gebildet wird, sowie Mittel (nicht
dargestellt), die dazu dienen, beim Abkanten die Andrückrolle 16 im Bereich der hinteren
Kante 17 des Klemmspaltes 14 an den Plattenzylinder 11 anzudrücken. Weiterhin kann im
Klemmspalt eine nicht dargestellte Halteeinrichtung, zum Beispiel in Form einer von
Plattenklemmeinrichtungen her bekannten Exzenterwelle, angeordnet sein, die das erste
Ende 12 während des Abkantens an der hinteren Seitenwand 18 hält.
Die Wickeleinrichtung dient dazu, die Druckplatte 10 auf die Umfangfläche 15 des
Plattenzylinders 11 zu wickeln, bis das zweite Ende 13 der Druckplatte 10 über dem
Klemmspalt 14 zu liegen kommt. Sie umfasst ein Andrückelement, das hier ebenfalls durch
die Andrückrolle 16 gebildet wird, sowie Mittel (nicht dargestellt), die dazu dienen, beim
Aufwickeln die Andrückrolle 16 an den Plattenzylinder 11 anzustellen.
Obwohl bei dieser Ausführungsform die Andrückrolle 16 sowohl das Abkantelement der
Abkanteinrichtung als auch das Andrückelement der Wickeleinrichtung bildet, können
auch zwei Andrückrollen (nicht dargestellt) vorgesehen sein, von denen die eine das
Abkantelement und die andere das Andrückelement bildet.
Die Presseinrichtung dient dazu, das zweite Ende 13 der Druckplatte 10 unter Verformung
desselben in der Weise in den Klemmspalt 14 hinein zu pressen, dass das zweite Ende 13
das erste Ende 12 der Druckplatte 10 im Spalt 14 blockiert. Sie umfasst eine Klinge 21
sowie Mittel (nicht dargestellt), die dazu dienen, beim Einpressen die Klinge 21 an das
zweite Ende 13 der Druckplatte 10 anzustellen und dieses in den Klemmspalt 14 zu
drücken.
Die Fig. 1 stellt den ersten Verfahrensschritt einer bevorzugten Ausführungsform des
Verfahrens zum Befestigen der Druckplatte 10 auf dem Plattenzylinder 11 dar, der das
Einführen des ersten Endes 12 der Druckplatte 10 in den Klemmspalt 14 betrifft. Damit die
Druckplatte 10 exakt axial zu dem Plattenzylinder 11 ausgerichtet werden kann, weist der
Rand 23 des ersten Endes 12, der als erstes in den Klemmspalt 14 eingeführt wird, mehrere
Ausnehmungen (nicht dargestellt) und der Boden 22 des Klemmspaltes 14 dazu passende
Erhebungen, zum Beispiel Registerstifte (nicht dargestellt) auf, so dass das erste Ende 12
nur dann ganz in den Klemmspalt 14 eingeführt werden kann, wenn die Erhebungen am
Boden 22 in den jeweils zugeordneten Ausnehmungen im Rand 23 sitzen. Wie in der Fig.
1 zu erkennen ist, wird die flache Druckplatte 10 im wesentlichen in radialer Richtung in
den Klemmspalt 14 eingeführt. Die Andrückrolle 16 befindet sich dabei in
Fortdruckrichtung gesehen knapp vor der vorderen Kante 19 des Klemmspaltes 14.
Die Fig. 2 stellt den zweiten Verfahrensschritt dar, der das Abkanten der Druckplatte 10 an
der hinteren Kante 17 des Klemmspaltes 14 betrifft. Dieser Verfahrensschritt umfasst zum
einen, dass die Andrückrolle 16 im Bereich der hinteren Kante 17 an den
Plattenzylinder 11 und damit an die Druckplatte 10 im Bereich ihres ersten Endes 12
angestellt wird und dass zum anderen dann der Plattenzylinder 11 in Fortdruckrichtung
gedreht wird. Um dieses Anstellen der Andrückrolle 16 zu bewirken, wird der
Plattenzylinder 11 aus der in der Fig. 1 dargestellten Position so weit in Fortdruckrichtung
gedreht, bis die Andrückrolle 16 an der Oberseite der Druckplatte 10 im Bereich ihres
ersten Endes 12 anliegt. Da der Plattenzylinder 11 weiter in Fortdruckrichtung gedreht wird
und die Andrückrolle 16 an den Plattenzylinder 11 gedrückt bleibt, weicht die
Druckplatte 10 in Fortdruckrichtung gesehen nach hinten aus, so dass sie an der hinteren
Kante 17 des Klemmspaltes 14 abgekantet und von der Andrückrolle 16 an die
Umfangsfläche 15 des Plattenzylinders 11 gedrückt wird.
Die Fig. 3 stellt den dritten Verfahrensschritt dar, der das Aufwickeln der Druckplatte 10
auf die Umfangsfläche 15 des Plattenzylinders 11 betrifft. Dieses Aufwickeln wird dadurch
bewirkt, dass die Andrückrolle 16 weiter an den Plattenzylinder 11 angedrückt und dieser
weiter in Fortdruckrichtung gedreht wird. Dieser Verfahrensschritt endet, sobald der
Plattenzylinder 11 eine Umdrehung abgeschlossen hat, so dass das zweite Ende 13 der
Druckplatte 10 über dem Klemmspalt 14 zu liegen kommt. Die Länge der Druckplatte 10
ist so gewählt, dass ihr zweites Ende 13 die Öffnung des Klemmspaltes 14 überdeckt und
der Rand 26 des zweiten Endes 13 in Fortdruckrichtung gesehen vorzugsweise hinter der
hinteren Kante 17 des Klemmspaltes 14 liegt.
Fig. 4 stellt den vierten Verfahrensschritt dar, der das Einpressen des zweiten Endes 13 der
Druckplatte 10 in den Klemmspalt 14 betrifft. Dieses Einpressen wird dadurch bewirkt,
dass die Klinge 21 direkt über der Öffnung des Klemmspaltes 14 auf die Oberseite des
zweiten Endes 13 der Druckplatte 10 angestellt und dann weiter radial in den
Klemmspalt 14 gedrückt wird. Sie nimmt dabei das zweite Ende 13 mit und schiebt dieses
unter Verformung desselben in den Klemmspalt 14 hinein. Dabei wird das zweite Ende 13
an der vorderen Kante 19 des Klemmspaltes 14 abgekantet und vorzugsweise U-förmig
verbogen, so dass sein Rand 26 an dem bereits in dem Klemmspalt 14 befindlichen Teil
des ersten Endes 12 anliegt, wie in der Fig. 5 gut zu erkennen ist. Wenn die Klinge 21 weit
genug in den Klemmspalt 14 hineingedrückt worden ist, wird das von ihr in den
Klemmspalt 14 eingepresste zweite Ende 13 der Druckplatte 10 derart plastisch verformt,
dass sich sein Rand 26 an dem ersten Ende 12, das an der hinteren Seitenwand 18 des
Klemmspaltes 14 anliegt, abstützt, so dass das zweite Ende 13 das erste Ende 12 im
Klemmspalt 14 blockiert ist. Die Klinge 21 wird anschließend aus dem Klemmspalt 14
herausgezogen. Damit ist die Druckplatte 10 auf dem Plattenzylinder 11 befestigt, und es
kann der eigentliche Druckvorgang gestartet werden.
Wenn die Druckplatte 10 von dem Plattenzylinder 11 gelöst werden soll, dann kann dies
bevorzugt dadurch erfolgen, dass über eine Druckluftleitung (nicht dargestellt) die
unterhalb des zweiten Endes 13 der Druckplatte 10 in den Klemmspalt 14 mündet,
Druckluft in den Klemmspalt 14 geleitet wird, wodurch das zweite Ende 13 radial aus dem
Klemmspalt 14 gedrückt und damit die Blockierung der beiden Enden 12, 13 der
Druckplatte 10 aufgehoben wird.
10
Druckplatte
11
Plattenzylinder
12
erstes Ende der Druckplatte
10
13
zweites Ende der Druckplatte
10
14
Klemmspalt
15
Umfangsfläche des Plattenzylinders
11
16
Andrückrolle
17
hintere Kante des Klemmspaltes
14
18
hintere Seitenwand des Klemmspaltes
14
19
vordere Kante des Klemmspaltes
14
20
vordere Seitenwand des Klemmspaltes
14
21
Klinge
22
Boden des Klemmspaltes
14
23
Rand des ersten Endes
12
24
Gummituchzylinder
25
Gummituchhülse
26
Rand des zweiten Endes
13
A Drehachse des Plattenzylinders
11
Claims (22)
1. Verfahren zum Befestigen einer Druckplatte (10) auf einem Plattenzylinder (11) einer
Rotationsdruckmaschine, insbesondere einer Rollenrotations-Offsetdruckmaschine,
wobei die Druckplatte (10) ein erstes Ende (12) und ein zweites Ende (13) aufweist,
die in einem im wesentlichen parallel zur Drehachse (A) des Plattenzylinders (11) in
dessen Umfangsfläche (15) ausgebildeten Klemmspalt (14) aufgenommen werden,
gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
- - Einführen des ersten Endes (12) der Druckplatte (10) in den Klemmspalt (14);
- - Abkanten der Druckplatte (10) im Bereich ihres ersten Endes (12) an einer Kante (17) des Klemmspaltes (14);
- - Aufwickeln der Druckplatte (10) auf die Umfangsfläche (15) des Plattenzylinders (11), bis das zweite Ende (13) der Druckplatte (10) über dem Klemmspalt (14) zu liegen kommt; und
- - Einpressen des zweiten Endes (13) der Druckplatte (10) unter Verformung desselben in den Klemmspalt (14) in der Weise, dass das zweite Ende (13) das erste Ende (12) der Druckplatte (10) im Klemmspalt (14) blockiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Abkanten ein Abkantelement (16) im Bereich der in Fortdruckrichtung
gesehen hinteren Kante (17) des Klemmspaltes (14) an den Plattenzylinder (11)
angestellt wird und der Plattenzylinder (11) relativ zu dem Abkantelement (16) in
Fortdruckrichtung gedreht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abkantelement durch eine Andrückrolle (16) gebildet wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Aufwickeln ein Andrückelement (16) an die Druckplatte (10) angestellt
wird und der Plattenzylinder (11) relativ zu dem Andrückelement (16) in
Fortdruckrichtung gedreht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Andrückelement durch eine Andrückrolle (16) gebildet wird.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abkantelement und das Andrückelement durch eine einzige
Andrückrolle (16) gebildet werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Einpressen eine Klinge (21) an das zweite Ende (13) der Druckplatte (10)
angestellt wird und dieses in den Klemmspalt (14) drückt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in Fortdruckrichtung gesehen hintere Seitenwand (18) des
Klemmspaltes (14) unter einem spitzen Winkel zur Umfangsfläche (15) des
Plattenzylinders (11) verläuft.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Querschnitt des Klemmspaltes (14) im wesentlichen die Form eines
Trapezes hat, dessen kurze Basis die Öffnung des Klemmspaltes (14) bildet.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Lösen der Druckplatte (10) von dem Plattenzylinder (11) Druckluft in den
Klemmspalt (14) geleitet wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Plattenzylinder (14) ein Gummituchzylinder (24) zugeordnet ist, der eine
Gummituchhülse (25) trägt, die axial von ihm abziehbar ist.
12. Vorrichtung zum Befestigen einer Druckplatte (10) auf einem Plattenzylinder (11)
einer Rotationsdruckmaschine, insbesondere einer Rollenrotations-
Offsetdruckmaschine, wobei die Druckplatte (10) ein erstes Ende (12) und ein
zweites Ende (13) aufweist, die in einem im wesentlichen parallel zur Drehachse (A)
des Plattenzylinders (11) in dessen Umfangsfläche (15) ausgebildeten
Klemmspalt (14) aufgenommen werden,
gekennzeichnet durch:
eine Abkanteinrichtung, die dazu dient, die Druckplatte (10) im Bereich ihres ersten Endes (12) an einer Kante (17) des Klemmspaltes (14) abzukanten, nachdem dieses in den Klemmspalt (14) eingeführt wurde;
eine Wickeleinrichtung, die dazu dient, die Druckplatte (10) auf die Umfangsfläche (15) des Plattenzylinders (11) zu wickeln, wodurch das zweite Ende (13) der Druckplatte (10) über dem Klemmspalt (14) zu liegen kommt; und
eine Presseinrichtung, die dazu dient, das zweite Ende (13) der Druckplatte (10) unter Verformung desselben in der Weise in den Klemmspalt (14) hinein zu pressen, dass das zweite Ende (13) das erste Ende (12) der Druckplatte (10) im Klemmspalt (14) blockiert.
eine Abkanteinrichtung, die dazu dient, die Druckplatte (10) im Bereich ihres ersten Endes (12) an einer Kante (17) des Klemmspaltes (14) abzukanten, nachdem dieses in den Klemmspalt (14) eingeführt wurde;
eine Wickeleinrichtung, die dazu dient, die Druckplatte (10) auf die Umfangsfläche (15) des Plattenzylinders (11) zu wickeln, wodurch das zweite Ende (13) der Druckplatte (10) über dem Klemmspalt (14) zu liegen kommt; und
eine Presseinrichtung, die dazu dient, das zweite Ende (13) der Druckplatte (10) unter Verformung desselben in der Weise in den Klemmspalt (14) hinein zu pressen, dass das zweite Ende (13) das erste Ende (12) der Druckplatte (10) im Klemmspalt (14) blockiert.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abkanteinrichtung ein Abkantelement (16) umfasst und derart ausgebildet
ist, dass sie beim Abkanten das Abkantelement (16) im Bereich der in
Fortdruckrichtung gesehen hinteren Kante (17) des Klemmspaltes (14) an den
Plattenzylinder (11) andrückt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abkantelement durch eine Andrückrolle (16) gebildet wird.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wickeleinrichtung ein Andrückelement (16) umfasst und derart ausgebildet
ist, dass sie beim Aufwickeln das Andrückelement (16) an den Plattenzylinder (11)
anstellt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Andrückelement durch eine Andrückrolle (16) gebildet wird.
17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 13 und 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abkantelement und das Andrückelement durch eine einzige
Andrückrolle (16) gebildet werden.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Presseinrichtung eine Klinge (21) umfasst und derart ausgebildet ist, dass sie
beim Einpressen die Klinge (21) an das zweite Ende (13) anstellt und dieses in den
Klemmspalt (14) drückt.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in Fortdruckrichtung gesehen hintere Seitenwand (18) des
Klemmspaltes (14) unter einem spitzen Winkel zur Umfangsfläche (15) des
Plattenzylinders (11) verläuft.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Querschnitt des Klemmspaltes (14) im Wesentlichen die Form eines
Trapezes hat, dessen kurze Basis die Öffnung des Klemmspaltes (14) bildet.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Druckluftleitung mit dem Klemmspalt (14) verbunden ist, über die zum
Lösen der Druckplatte (10) von dem Plattenzylinder (11) der Klemmspalt (14) mit
Druckluft beaufschlagbar ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Plattenzylinder (11) ein Gummituchzylinder (24) zugeordnet ist, der eine
Gummituchhülse (25) trägt, die axial von ihm abziehbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10219073A DE10219073A1 (de) | 2001-05-23 | 2002-04-29 | Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen einer Druckplatte auf einem Plattenzylinder einer Rotationsdruckmaschine |
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| DE10125133 | 2001-05-23 | ||
| DE10219073A DE10219073A1 (de) | 2001-05-23 | 2002-04-29 | Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen einer Druckplatte auf einem Plattenzylinder einer Rotationsdruckmaschine |
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