DE10219793A1 - Schließzylinder - Google Patents
SchließzylinderInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B45/00—Alarm locks
- E05B45/06—Electric alarm locks
- E05B45/08—Electric alarm locks with contact making inside the lock or in the striking plate
- E05B45/10—Electric alarm locks with contact making inside the lock or in the striking plate by introducing the key or another object
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B45/00—Alarm locks
- E05B45/06—Electric alarm locks
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder, bestehend aus mehreren Schließkanälen mit darin beweglich angeordneten 2-teiliegen Schließelementen die durch einen Schlüssel in eine bestimmt Stellung gebracht werden, in der sich das Schloss öffnen lässt.
- Allerdings sind handelsübliche Schließzylinder manipulierbar. Diese können mit geeigneten Werkzeugen zerstört bzw. gesperrt werden. Dieses kann mittels eines Ziehwerkzeug geschehen. Dabei wird der Schließzylinder aus seiner Position gezogen/gerissen und gibt im Schloss den Wechsel bzw. das Druckstück frei um diesen zu betätigen.
- Ähnlich funktioniert die Öffnung mittels eines Zylinderknackers. Hier wird der Zylinder aus dem Schloss gebrochen.
- Eine Öffnung kann auch mittels Aufbohren des Zylinders geschehen, dabei werden die einzelnen Zuhaltungen weggebohrt, um den Zylinderkern zu drehen. Weiterhin gibt es Handpicks mit denen ein Schlüssel simuliert wird, anhand eines Handpiks werden alle Zuhaltungen nach und nach in ihre Endposition bewegt. Auch die Möglichkeit den Zylinder mittels eines elektromechanischen Pick zu öffnen, besteht.
- Hiermit werden, durch eine spezielle perkusionstechnik, die Schließelemente in Offenstellung bewegt.
- Die Möglichkeit der Schließung, mit dem Versuch eine Vielzahl von Schlüsseln des gleichen Profils auszutesten, besteht auch.
- Aufgabe der Erfindung ist es somit, einen Schließzylinder zu schaffen der bei derartigen Versuchen den Zylinder zu manipulieren einen Alarm auslöst.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die in den Schließkanälen serienmäßig befindlichen 2 bzw. mehrteiligen Schließelemente (Fig. 1 1-5; 1a-5a) Teilweise oder vollständig durch andersartige Schließelemente (Fig. 1 1a-5a) ersetzt werden. Die oben angeordneten Schließelemente (Fig. 1 1-5) bleiben dabei in Ihrer ursprünglichen Form erhalten währen die unten angeordneten Schließelemente je nach Ausführung der Elektronik Veränderungen ausweisen.
- Die Positionen und Bewegungen der Schließelemente (Fig. 1 1a-5a) werden von den entsprechenden Sensoren (Fig. 1 6a-10a) abgetastet, von einem speziell programmierten Mikroprozessor ausgewertet, der die Daten in einem elektronischen Speicher (EEprom) ablegt.
- Die magnetischen Sensoren (Fig. 1 6a-7a) können entweder digital unipolar bzw. bipolar Schalter oder analoge Magnetfeldsensoren sein, welche in Abhängigkeit des Magnetfeldes digitale bzw. analoge Signale liefern.
- Die Sensoren 8a, 9a, 10a (Fig. 1) können analoge oder digitale optische Positionsgeber sein, welche in Abhängigkeit der Lage der Schließelemente ein entsprechendes Signal liefern. Die Beschaffenheit und Art der Sensorik kann sich von Serie zu Serie unterscheiden und ist von außen nicht nachvollziehbar.
- Jeder Signalausgang der Sensoren ist einzeln direkt mit einem speziell programmierten Mikroprozessor verbunden, der die ankommenden Signale verarbeitet.
- In Fig. 2 ist schematisch die Lage der oberen Schließelemente (1-5) im beweglichen Zylinder 12 bei eingestecktem Schlüssel (gestrichelt) dargestellt. In dieser Stellung ist das Schloss entriegelt, der Zylinder Z lässt sich drehen und die Tür kann geöffnet werden.
- Um zu dieser Stellung zu gelangen, werden beim Einstecken des Schlüssels von den Schließelementen (Fig. 2 1-5) folgende Bewegungsabläufe an die Sensorik weitergeleitet:
Der Schlüssel bewegt sich im Schließzylinder in Fig. 2 von links angefangen über das Schließelement 1 nach Rechts hin bis zum Endpunkt hinter dem Schließelement 5. Der gezackte Schlüsselbart (Fig. 2 gestrichelte Linie über den Schließelementen 1-5) bewegt die Schließelemente 1-5 der Reihe nach. Zuerst nach unten und beim Einrasten in die Schlüsselkerbe wieder etwas nach oben. - Wie man sich anhand der Lage der Schließelemente (Fig. 2 1-5) und der Form des Schlüsselbarts vorstellen kann, werden die Schließelemente verschieden oft nach Unten und Oben bewegt. Schließelement 1 öfter als Schließelement 5.
- Genauer:
Schließelement 1 wird in diesem Fall 5 mal nach Unten und Oben bewegt,
Schließelement 2 wird 4 mal bewegt,
Schließelement 3 wird 3 mal bewegt,
Schließelement 4 wird 2 mal bewegt,
Schließelement 5 wird 1 mal bewegt. - Sind mehr oder weniger oder andersartige Schließelemente vorhanden, vergrößert oder verringert sich die Anzahl der Schließelemente, der Sensoren und selbstverständlich auch der Bewegungsabläufe entsprechend.
- Diese verschiedenen Bewegungsabläufe der Schließelemente werden von der Sensorik aufgenommen, an den Mikroprozessor weitergeleiten, verarbeitet und in einem elektronischen Speicher abgelegt.
- Dabei ist es verständlich, dass diese Bewegungsabläufe nur von dem zum Schließzylinder passenden Schlüssel exakt wiedergegeben werden können.
- Die Programmierung des Schlüssels geschieht, in dem man den Prozessor in eine Lernphase versetzt und die zum Schließzylinder gehörigen Schlüssel einmal einsteckt und wieder herauszieht.
- Auch das programmieren von Schließanlagen ist möglich. Hier können Schlüssel in beliebiger Anzahl im Prozessor programmiert werden.
- Die spezielle Programmierung, vergleicht bei jedem betätigen des Schlosses die von der Sensorik gelieferten Werte und vergleicht diese mit den abgespeicherten Daten. Stimmen die gelieferten Sensorendaten mit den abgespeicherten Daten nicht überein, wird dieses vom Mikroprozessor als Einbruchsversuch gewertet, und ein Alarm wird ausgelöst.
- Beim Versuch der anfangs schon erklärten Arten das Schloss zu manipulieren wird jeweils eine Alarmgebung ausgelöst.
- Beim ziehen oder knacken des Zylinders werden die Sensoren vom Prozessor getrennt. Dies führt zur sofortigen Alarmgebung.
- Beim aufbohren des Zylinders wird die Sensorik des ersten Schließelements gestört, dann die des zweiten Schließelements usw. Beim Ausfall der einzelnen Schließelemente entsteht ein nicht programmierter Spannungsablauf und der Alarm wird ausgelöst.
- Beim Öffnungsversuch mittels eines E-Picks werden alle Schließelemente gleichzeitig bewegt, was ebenfalls zum sofortigen Alarm auslöst.
- Dies ist Gleich zu stellen, mit dem Versuch der Öffnung, mit einem Handpick. Das Bedeutet der Prozessor ist in der Lage jegliche Art von Manipulation festzustellen.
- Desweiteren ist innen am Türblatt eine weitere zusätzliche Sensorik vorgesehen (Fig. 3): Bewegungsmelder 1-4, Reedkontakte (Reflexlichtschranken 3-5 bzw. 6) mit den entsprechenden Magneten 2-7 (bei Reflexlichtschranken die Reflektoren 2-7)
- Die zusätzliche Sensorik bewirkt folgendes:
Die Reedkontakte (Reflexlichtschranken etc.) 3-5, bzw. 6 erkennen in Verbindung mit den Bewegungsmeldern 1-4, ob die Türfalle von außen geöffnet wird (z. B.: bei nicht abgeschlossener Tür mittels Hakens ect. geöffnet oder aufgestemmt wird.) Wird die Türe von innen geöffnet wird kein Alarm ausgelöst. Optional kann eine Einstellung der Bewegungssensoren so vorgenommen werden, das ein Alarm auch beim Öffnen von Innen ausgelöst wird. (Kinderschutz)
Claims (11)
1. Schließzylinder, bestehend aus mehreren Schließkanälen (11) mit darin beweglich
angeordneten zweiteiligen (oder mehrteiligen) Schließelementen (1-5; 1a-5a), die
durch einen Schlüssel betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß in ein
oder mehreren Schließkanälen (11), die Schließelemente (1a-5a) mit Magneten zur
Positionsbestimmung vorgesehen sind.
2. Schließzylinder gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in ein oder mehreren
Schließkanälen (11), die Schließelemente (1a-5a), die nicht zur magnetischen
Positionsbestimmung vorgesehen sind, durch optische Positionsgeber ersetzt werden.
3. Schließzylinder gemäß Anspruch gemäß 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl
magnetische als auch optische Positionsgeber zur Positionsbestimmung vorgesehen werden
können.
4. Schließzylinder gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Detektierung der Positionsbestimmung sowohl durch analoge als auch digitale
Positionsgeber durchgeführt werden können.
5. Schließzylinder gemäß Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei
analogen Positionsgebern keinerlei Bezug genommen werden muß auf die
Lage der magnetischen und optischen Positionsgeber und Positionsnehmer.
6. Schließzylinder gemäß Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auswertelektronik sowohl analoge als auch digitale magnetische Werte
verarbeiten kann.
7. Schließzylinder gemäß Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auswertelektronik sowohl analoge als auch digitale optische Werte
verarbeiten kann.
8. Schließzylinder gemäß Anspruch 1; 2; 3; 4; 5; 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auswertelektronik die analog oder digital gelieferten Werte der Sensorik der Reihe nach
in ihrem Bewegungsablauf (von der Sensorik 6a-10a) auswertet und abspeichert.
9. Schließzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auswertelektronik Zeitglieder umfaßt, die es ermöglichen verschiedene
Manipulationsmöglichkeiten zu erkennen.
10. Schließzylinder gemäß Anspruch 1; 2; 3; 5; 6; 7; 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auswertelektronik bei entsprechender Meldung der Sensorik einen entsprechenden Alarm
auslöst.
11. Schließzylinder gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertelektronik in
Verbindung mit weiteren, außerhalb des Schliesßzylinders liegender
Sensorik (Bewegungsmelder, Reedkontakte (Lichtschranke, Reflexlichtschranke etc.))
weitere Alarm und Schutzfunktionen erfüllen kann.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002119793 DE10219793A1 (de) | 2002-05-02 | 2002-05-02 | Schließzylinder |
| DE20320720U DE20320720U1 (de) | 2002-05-02 | 2003-05-02 | Schließzylinder |
| AU2003240407A AU2003240407A1 (en) | 2002-05-02 | 2003-05-02 | Locking cylinder |
| PCT/DE2003/001417 WO2003093612A1 (de) | 2002-05-02 | 2003-05-02 | Schliesszylinder |
| DE10391864T DE10391864D2 (de) | 2002-05-02 | 2003-05-02 | Schliesszylinder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002119793 DE10219793A1 (de) | 2002-05-02 | 2002-05-02 | Schließzylinder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10219793A1 true DE10219793A1 (de) | 2003-11-20 |
Family
ID=29265028
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2002119793 Withdrawn DE10219793A1 (de) | 2002-05-02 | 2002-05-02 | Schließzylinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10219793A1 (de) |
-
2002
- 2002-05-02 DE DE2002119793 patent/DE10219793A1/de not_active Withdrawn
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| DE3503933C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8143 | Withdrawn due to claiming internal priority |