DE10219583A9 - Objekttraegersaeule - Google Patents
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Abstract
Objektträgersäule, umfassend ein Führungsrohr mit einem Nenndurchmesser, das endseitig mit einer Endeinheit verbunden ist, wobei ein Druckrohr das Führungsrohr einhüllt, wobei das Führungsrohr an dem der Endeinheit zugewandten Ende einen Übergangslängenabschnitt aufweist, der in einem kleineren Durchmesser als dem Nenndurchmesser endet. Es kann aber auch alternativ vorgesehen sein, dass sich ein Führungsabschnitt des Führungsrohres an der Innenwandung des Druckrohres radial abstützt.
Description
Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Objektträgersäule entsprechend
dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
[0002] Objektträgersäulen dieser Bauart werden z. B. in höhenverstellbaren Stühlen oder Tischen eingesetzt. Für die Anbindung der Objektträgersäule ζ. B. an einen Stahlträger ist ein Druckrohr an einem Ende mit einer Durchmesserreduzierung ausführt. Diese Durchmesserreduzierung kann beispielsweise konisch ausgeformt sein. Für eine vielfältige Nutzung ist der Konus in seinen Abmessungen genormt. Damit wird eine Austauschbarkeit der Objektträgersäule unabhängig von einem bestimmten Hersteller erreicht. Innerhalb des Druckrohrs ist ein Führungsrohr angeordnet, in dem wiederum ein Verdränger, in der Regel eine Kolbenstange mit einem Kolben axial beweglich geführt ist. An dem der Durchmesserreduzierung zugewandten Ende ist als eine Endeinheit ein Ventilgehäuse installiert, in dem ein schaltbares Ventil angeordnet ist, das eine Strömungsverbindung zwischen dem Führungsrohr und einem zwischen dem Druckrohr und dem Führungsrohr verlaufenden Ringraum als Fluidverbindung beeinflusst. Das Ventilgehäuse verfügt über einen Führungszapfen, der in das Führungsrohr eingeschoben ist. Mit ihrer Außenkontur stützt sich das Ventilgehäuse an der Innenwandung des Druckrohres ab und zentriert damit das Führungsrohr zum Druckrohr.
[0003] Die Hublänge der Objektträgersäule ist abhängig von der nutzbaren Länge des Führungsrohres abzüglich der Länge des Kolbens. Wenn man einen vorgegebenen Abstand zwischen der Durchmesserreduzierung und dem anderen Ende des Druckrohres einhalten muss, dann nützt es nichts, wenn man das Ventilgehäuse zwischen dem Ende des Führungsrohres und der Innenwandung des Druckrohres verkürzt, um die eingesparte Länge dem Führungsrohr zuzumessen. Wenn man das Führungsrohr verlängern würde, liegt es im innenseitigen Bereich der Durchmesserreduzierung am Druckrohr an und der vorstehend beschriebene Ringraum wäre nicht mehr gegeben.
[0002] Objektträgersäulen dieser Bauart werden z. B. in höhenverstellbaren Stühlen oder Tischen eingesetzt. Für die Anbindung der Objektträgersäule ζ. B. an einen Stahlträger ist ein Druckrohr an einem Ende mit einer Durchmesserreduzierung ausführt. Diese Durchmesserreduzierung kann beispielsweise konisch ausgeformt sein. Für eine vielfältige Nutzung ist der Konus in seinen Abmessungen genormt. Damit wird eine Austauschbarkeit der Objektträgersäule unabhängig von einem bestimmten Hersteller erreicht. Innerhalb des Druckrohrs ist ein Führungsrohr angeordnet, in dem wiederum ein Verdränger, in der Regel eine Kolbenstange mit einem Kolben axial beweglich geführt ist. An dem der Durchmesserreduzierung zugewandten Ende ist als eine Endeinheit ein Ventilgehäuse installiert, in dem ein schaltbares Ventil angeordnet ist, das eine Strömungsverbindung zwischen dem Führungsrohr und einem zwischen dem Druckrohr und dem Führungsrohr verlaufenden Ringraum als Fluidverbindung beeinflusst. Das Ventilgehäuse verfügt über einen Führungszapfen, der in das Führungsrohr eingeschoben ist. Mit ihrer Außenkontur stützt sich das Ventilgehäuse an der Innenwandung des Druckrohres ab und zentriert damit das Führungsrohr zum Druckrohr.
[0003] Die Hublänge der Objektträgersäule ist abhängig von der nutzbaren Länge des Führungsrohres abzüglich der Länge des Kolbens. Wenn man einen vorgegebenen Abstand zwischen der Durchmesserreduzierung und dem anderen Ende des Druckrohres einhalten muss, dann nützt es nichts, wenn man das Ventilgehäuse zwischen dem Ende des Führungsrohres und der Innenwandung des Druckrohres verkürzt, um die eingesparte Länge dem Führungsrohr zuzumessen. Wenn man das Führungsrohr verlängern würde, liegt es im innenseitigen Bereich der Durchmesserreduzierung am Druckrohr an und der vorstehend beschriebene Ringraum wäre nicht mehr gegeben.
[0004] Alternativ könnte man den Führungszapfen verkürzen, doch sind die erreichbaren Längenzuwächse eher
bescheiden. Zusätzlich oder alternativ könnte man die Wandstärken vom Führungsrohr und vom Druckrohr reduzieren
und bei vergebenem Außendurchmesser des Druckrohres und bei identischem Innendurchmesser des Führungsrohres
einen breiteren Ringraum erreichen. Damit könnte man wiederum das Führungsrohr verlängern, bis
man einen Mindestabstand zwischen der stirnseitigen Außenkante des Führungsrohres und dem nächstgelegenen Bereich
der Innenwandung des Druckrohres erreicht hat. Bei einem schon langen eingeführten Produkt sind die Wandstärken
weitgehend ausgereizt. Noch geringere Wandstärken würden nach hochfesten Werkstoffen verlangen, die
wiederum die Kostenseite negativ beeinflussen.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Objektträgersäule im Hinblick auf ihre Hublänge zu optimieren.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Objektträgersäule im Hinblick auf ihre Hublänge zu optimieren.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass das Führungsrohr an dem der Endeinheit zugewandten
Ende einen Übergangslängenabschnitt aufweist, der in einem kleineren Durchmesser als der Nenndurchmesser
endet.
[0007] Im Vergleich zum Stand der Technik kann man die Endeinheit axial in Richtung des Endes des Druckrohres
verlegen. Diese Verlagerung kann als Zugewinn bzgl. der nutzbaren Leistung des Führungsrohres verwertet werden.
Unabhängig von einer Durchmesserreduzierung des Druckrohres erhält man eine sehr schlanke Baueinheit aus Endeinheit
und Führungsrohr, wobei die Endeinheit nicht unbedingt für ein Ventil verwendet werden muss, sondern auch
als Kolbenstangenführung oder als einfacher Stopfen ausgeführt sein kann.
[0008] Insbesondere hochfeste Materialien lassen sich nur bedingt spannungs- und rissarm umformen. Deshalb hat es
sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn der Übergangslängenabschnitt
konisch ausgeführt ist.
[0009] Als Alternative kann man jedoch auch vorsehen, dass der Übergangslängenabschnitt flaschenhalsförmig ausgeführt ist. Bei einer derartigen Lösung kann man ein vergleichsweise langes Endeinheit verwenden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass der Übergangslängenabschnitt einen Boden aufweist. Damit kann sich die Endeinheit axial auf dem Führungsrohr abstützen.
[0010] Für den Fall, dass die Endeinheit das Führungsrohr zentrieren muss, schließt sich dem Übergangslängenabschnitt ein Führungsabschnitt an. Dieser kann sich alternativ auch an der Innenwandung des Druckrohres radial abstützen. Damit muss die Endeinheit keine Zentrierfunktion übernehmen.
[0009] Als Alternative kann man jedoch auch vorsehen, dass der Übergangslängenabschnitt flaschenhalsförmig ausgeführt ist. Bei einer derartigen Lösung kann man ein vergleichsweise langes Endeinheit verwenden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass der Übergangslängenabschnitt einen Boden aufweist. Damit kann sich die Endeinheit axial auf dem Führungsrohr abstützen.
[0010] Für den Fall, dass die Endeinheit das Führungsrohr zentrieren muss, schließt sich dem Übergangslängenabschnitt ein Führungsabschnitt an. Dieser kann sich alternativ auch an der Innenwandung des Druckrohres radial abstützen. Damit muss die Endeinheit keine Zentrierfunktion übernehmen.
[0011] Dabei kann vorgesehen sein, dass der Führungsabschnitt
von einem zumindest abschnittsweise ausgeführter Kragen gebildet wird. Ein vollständig umlaufender Kragen
ist nicht notwendig, da insbesondere dann, wenn die Endeinheit als ein Ventilgehäuse genutzt wird, zumindest ein
Spalt zwischen dem Führungsrohr und dem Druckrohr als Fluidverbindung erhalten bleiben muss.
[0012] Alternativ kann das Führungsrohr mittels eines Distanzringes zum Druckrohr zentriert werden. Mit einem sehr einfachen Distanzring kann man sich einen Führungsabschnitt einsparen und die Geometrie der Endeinheit vereinfachen.
[0012] Alternativ kann das Führungsrohr mittels eines Distanzringes zum Druckrohr zentriert werden. Mit einem sehr einfachen Distanzring kann man sich einen Führungsabschnitt einsparen und die Geometrie der Endeinheit vereinfachen.
[0013] In weiterer Ausgestaltung kann der Führungsabschnitt
eine Sicke für eine Dichtung aufweisen. Damit ist der Vorteil verbunden, dass die Endeinheit leichter herstellbar
ist. Vielfach wird die Endeinheit in Spritztechnik hergestellt. Ein Bauteil mit einer umlaufenden Nut lässt sich nur
mit einem größeren Aufwand beim Entformen herstellen. [0014] Alternativ kann der flaschenhalsförmige Übergangslängenabschnitt
mindestens eine Dichtfläche für eine Dichtung zur Endeinheit aufweisen. Bei dieser Möglichkeit
spart man den Arbeitsgang der Einformung der Sicke ein. [0015] Optional besteht noch die Möglichkeit, dass die
Endeinheit innerhalb einer Nut eine Dichtung zum Druckrohr aufweist, wobei die Endeinheit zweiteilig ausgeführt ist
und eine Teilungsfuge im Bereich der Nut verläuft. Insbesondere dann, wenn die Dichtung zwischen der Endeinheit
und dem Führungsrohr bereits vom Führungsrohr getragen wird, ergibt sich eine besonders einfache Spritzform für die
Endeinheit.
[0016] Bei einem alternativen Lösungsvorschlag kann das Führungsrohr ausgehend von seinem Nenndurchmesser einen
Führungsabschnitt aufweisen, der sich an der Innenwandung des Druckrohres radial abstützt. Als nutzbaren Längenzuwachs
beim Führungsrohr gewinnt man den Teil, der bisher von einem Führungszapfen der Endeinheit im Führungsrohr
beansprucht wurde.
[0017] Dabei kann der Führungsabschnitt von einem zumindest
abschnittsweise ausgeführter Kragen gebildet werden.
[0018] Anhand der folgenden Figurenbeschreibung soll die Erfindung näher erläutert werden.
[0019] Es zeigt:
[0019] Es zeigt:
[0020] Fig. 1 Objektträgersäule mit konischem Übergangslängenab
schnitt
[0021] Fig. 2 Objektträgersäule mit Dichtungen, die vom Führungsrohr gestützt werden
[0022] Fig. 3 Führungsrohr, dass sich im Druckrohr selbst
[0022] Fig. 3 Führungsrohr, dass sich im Druckrohr selbst
zentriert
[0023] Die Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäßen Teile einer
Objektträgersäule 1, wie sie für Tische, Stühle oder auch andere Anwendungen eingesetzt werden. Innerhalb eines
Druckrohres 3 ist ein Führungsrohr 5 angeordnet. Das Druckrohr verfügt über eine Durchmesserreduzierung 7, die
von einem Konus 9 bestimmt wird, wobei die Durchmesserreduzierung, die auch nur partiell ausgeführt sein kann, z. B.
in der Bauform einer Delle, auch durch eine andere Formgestaltung des Druckrohres gebildet werden kann.
[0024] An einem dem Ende mit der Durchmesserreduzierung zugewandten Ende des Druckrohres ist eine Endeinheit
11 angeordnet, die vielfach die Funktion eines Ventilgehäuses übernimmt, jedoch nicht grundsätzlich. Denkbar ist auch
eine Ausgestaltung als Kolbenstangenführung oder als einfächer geschlossener Endstopfen.
[0025] Ausgehend von einem Nenndurchmesser 13 des Führungsrohres 5, der als Laufbahn für einen nicht dargestellten
Kolben dienen kann, schließt sich ein Übergangslängenabschnitt 15 an, die in diesem Ausführungsbeispiel
ebenfalls konisch geformt ist. Das Ende des Führungsrohres wird von einem Führungsabschnitt 17 gebildet, der in Überdeckung
mit einem Führungszapfen 19 der Endeinheit steht. Der Führungsabschnitt verfügt über einen konstanten
Durchmesser, so dass die Endeinheit 11 über das offene Ende des Führungsrohres montiert werden kann. Der Führungszapfen
enthält eine Dichtung 21, die das Innere des Führungsrohres von einer Fluidverbindung 23 trennt, wobei
die Fluidverbindung von einem Ringraum zwischen der Innenwandung des Druckrohres und der Außenwandung des
Führungsrohres gebildet wird.
[0026] Durch die Anformung eines Übergangslängenabschnitts am Führungsrohr wird die Endeinheit praktisch
weiter axial in den Konus des Druckrohres verlagert. Man kann die nutzbare Länge des Führungsrohres bis knapp vor
den Anfang der Durchmesserreduzierung des Druckrohres dimensionieren und axial anschließend den Übergangslängenabschnitt
anformen. Zum Vergleich ist die aus dem Stand der Technik bekannte Positionierung der Endeinheit
gestrichelt dargestellt. Der nutzbare Hublängenzuwachs 25 beträgt bei einem von der Anmelderin hergestellten Musterteil
bei ansonsten unveränderten Wandstärken, Durchmessern und Längen ca. 30 mm.
[0027] Die Fig. 2 enthält zwei Ausführungsvarianten. In
der linken Schnitthälfte verfügt der Führungsabschnitt 17 über eine Sicke 27 für die Dichtung 21. Dafür wurde der
Enddurchmesser des Führungsrohres im Vergleich zur Variante nach Fig. 1 etwas verringert, um den nötigen radialen
Bauraum zu schaffen.
[0028] Des weiteren wurde optional die Endeinheit 11 im
Bereich einer Nut 29 für eine Dichtung 31 zwischen der Endeinheit und der Innenwandung des Druckrohres in einen
ersten und einen zweiten Abschnitt 11a ; 11b geteilt. Wie man erkennt, lassen sich diese beiden Abschnitt der Endeinheit
ohne radiale Hinterschneidungen besonders einfach spritztechnisch herstellen. Zwischen den beiden Abschnitten
11 aa; 11b der Endeinheit liegt ein axial verlaufender Zentrierabschnitt Uc vor, so dass auch weiterhin das Führungsrohr
5 über die Endeinheit 11 zum Druckrohr ausgerichtet ist. [0029] Die rechte Schnitthälfte zeigt ein Führungsrohr 5
mit einem flaschenhalsförmigen Übergangslängenabschnitt 15. Auf einer radial verlaufenden Dichtfläche 33 des Führungsrohres
wird die Dichtung 21 abgestützt, so dass auch bei dieser Variante keine umlaufende Nut in die Endeinheit
eingearbeitet werden muss: Man kann in das Führungsrohr einen Führungsabschnitt 17 einformen. Alternativ besteht
jedoch die Möglichkeit, dass man einen Distanzring 35 anstelle des Führungsabschnitts 17 verwendet und von dem
Übergangslängenabschnitt nur einen Boden 37 nutzt, auf dem sich die Endeinheit abstützen kann. Der Vorteil dieser
Maßnahme besteht darin, dass man eine direkte Zentrierung des Führungsrohres zum Druckrohr erreicht und gleichzeitig
den Umformaufwand am Führungsrohr für den Führungsabschnitt entfallen lassen kann. Der Distanzring ist geschlitzt
oder nur auf einem Umfang von etwas mehr als 180° ausgeführt, um die Fluidverbindung 23 nicht zu blockieren.
[0030] Die Fig. 3 umfasst zwei Varianten der Objektträgersäule. In der linken Schnitthälfte schließt sich dem Übergangslängenabschnitt 15 ein nach radial außen gerichteter kragenförmiger Führungsabschnitt 17, der sich radial an der Innenwandung des Druckrohres 3 abstützt. Damit die Fluidverbindung 23 auch im Bereich des Führungsabschnitts gewährleistet ist, ist der Kragen nur auf einem Winkelbereich in Umfangsrichtung beschränkt oder es sind Aussparungen im Randbereich ausgeführt.
[0030] Die Fig. 3 umfasst zwei Varianten der Objektträgersäule. In der linken Schnitthälfte schließt sich dem Übergangslängenabschnitt 15 ein nach radial außen gerichteter kragenförmiger Führungsabschnitt 17, der sich radial an der Innenwandung des Druckrohres 3 abstützt. Damit die Fluidverbindung 23 auch im Bereich des Führungsabschnitts gewährleistet ist, ist der Kragen nur auf einem Winkelbereich in Umfangsrichtung beschränkt oder es sind Aussparungen im Randbereich ausgeführt.
[0031] In der rechten Schnitthälfte schließt sich der Führungsabschnitt
17 des Führungsrohres 5 direkt dem Nenndurchmesser 13 an. Je nach vorgegebener Geometrie kann
der Längenzuwachs des nutzbaren Führungsrohres im Vergleich zu den vorstehend beschriebenen Lösungen zwar etwas
geringer ausfallen, doch ist der Umformaufwand deutlich geringer. Beiden Lösungen gemäß Fig. 3 ist gemeinsam,
dass sich das Führungsrohr über den Führungsabschnitt 17 direkt am Druckrohr zentriert.
Claims (13)
1. Objektträgersäule, umfassend ein mit einem Nenndurchmesser ausgeführten Führungsrohr, das endseitige
mit einer Endeinheit verbunden ist, wobei ein Druckrohr mit einer Durchmesserreduzierung in Form
eines Konus in diesem Längenabschnitt das Führungsrohr im Bereich der Endeinheit einhüllt, dadurch ge
kennzeichnet, dass das Führungsrohr (5) an dem der Endeinheit (11) zugewandten Ende einen Übergangslängenabschnitt
(15) aufweist, der in einem kleineren Durchmesser als dem Nenndurchmesser (13) endet.
2. Objektträgersäule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Übergangslängenabschnitt (15) konisch
ausgeführt ist.
3. Objektträgersäule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergangslängenabschnitt (15)
flaschenhalsförmig ausgeführt ist.
4. Objektträgersäule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergangslängenabschnitt (15)
einen Boden (37) aufweist.
5. Objektträgersäule nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich dem Übergangslängenabschnitt
(15) ein Führungsabschnitt (17) anschließt.
6. Objektträgersäule nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Führungsabschnitt an der
Innenwandung des Druckrohres (3) radial abstützt.
7. Objektträgersäule nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt von einem
zumindest abschnittsweise ausgeführter Kragen gebildet wird.
8. Objektträgersäule nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt (15) eine
Sicke (27) für eine Dichtung (21) aufweist.
9. Objektträgersäule nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsrohr (5)
mittels eines Distanzringes (35) zum Druckrohr (3) zentriert ist.
10. Objektträgersäule nach den Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, dass der flaschenhalsförmige Übergangslängenabschnitt
(15) mindestens eine Dichtfläche (33) für eine Dichtung (21) zur Endeinheit (11) aufweist.
11. Objektträgersäule nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Endeinheit (11) innerhalb
einer Nut (29) eine Dichtung (31) zum Druckrohr (3) aufweist, wobei die Endeinheit (11) zweiteilig
ausgeführt ist und eine Teilungsfuge im Bereich der Nut (29) verläuft.
12. Objektträgersäule nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein
Führungsabschnitt (15) des Führungsrohres (5) an der Innenwandung des Druckrohres (3) radial abstützt.
13. Objektträgersäule nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt (15) von einem
zumindest abschnittsweise ausgeführter Kragen gebildet wird.
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