DE1021894B - Magnetischer Verstaerker - Google Patents
Magnetischer VerstaerkerInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F9/00—Magnetic amplifiers
- H03F9/02—Magnetic amplifiers current-controlled, i.e. the load current flowing in both directions through a main coil
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Description
DEUTSCHES
Die vorliegende Erfindung betrifft magnetische Verstärker und insbesondere solche von hoher Stabilität,
Verstärkung und Ansprechgeschwindigkeit bzw. geringer Trägheit.
In zahlreichen Forschungsgebieten, wo sehr präzise Messungen und Steuerungen erforderlich sind, wie
z. B. in der Präzisionskalorometrie, Temperaturmessung, optischen Pyknometrie, Spektroskopie, Physiologie,
Geophysik, Meteorologie, Ozeanographie USAV., besteht ein Bedarf an hochstabilen magnetischen
Verstärkern, die sich zur Verstärkung extrem schwacher Signale eignen und dabei einen annehmbaren
Verstärkungsgrad und eine möglichst geringe Trägheit aufweisen. Die bisher üblichen nicht selbstsättigenden
magnetischen Verstärker besitzen eine zu geringe Verstärkung oder eine zu große Trägheit, um
den obengenannten Präzisionsanforderungen gerecht zu werden. Demgegenüber besitzen selbstsättigende
magnetische Verstärker zwar eine brauchbare Verstärkung und eine ausreichende Ansprechgeschwindigkeit,
jedoch sind diese Verstärker nicht stabil genug, um bei sehr schwachen Signalen Verwendung finden
zu können. Die normale Nullpunktabdrift derartiger selbstsättigender magnetischer Verstärker infolge von
Änderungen der äußeren Einflüsse, wie z. B. Temperatür, liegt in der Größenordnung von 10~8 oder
10—9 Watt. Die Nullpunktabdrift in selbstsättigenden
magnetischen Verstärkern ergibt sich zum großen Teil aus der Benutzung von Gleichrichtern in der
Verstärkerstufe sowie aus den jeweiligen Kerncharakteristiken.
Zweck der Erfindung ist es, magnetische Verstärker zu schäften, die sich zur exakten Wahrnehmung
sehr schwacher Signale eignen.
Erfindungsgemäß ist ein magnetischer Verstärker unter Verwendung eines Magnetkerns, der eine
Arbeitswicklung trägt, sowie einer mit dieser Wicklung verbundenen Impulsquelle, welche Impulse liefert,
die den Kern in die Sättigung treiben und zwischen denen eine Relaxationszeit liegt, gekennzeichnet
durch eine Steuer- und gegebenenfalls eine Vormagnetisierungswicklung auf dem Kern sowie
eine mit der Steuerwicklung verbundene, ein Steuersignal liefernde Gleichstromquelle, die bewirkt, daß
sich die magnetische Induktion im Kern nach Beendigung des Impulses auf einen Wert einstellt, der
durch das Steuersignal und/oder die Vormagnetisierung gegeben ist.
Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert werdein. Es stellt dar
Fig. 1 einen magnetischen Verstärker gemäß der Erfindung für Gleichstromsignale in vereinfachter Form,
Fig. 2 die Hysteresisschleife für den Verstärker nach Fig. 1,
Magnetischer Verstärker
Anmelder:
General Electric Company,
Schenectady, N. Y. (V. St. A.)
Schenectady, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
München 23, Dunantstr. 6
München 23, Dunantstr. 6
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 5. Februar 1954
V. St. v. Amerika vom 5. Februar 1954
Raymond Evan Morgan, Schenectady, N. Y. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 3 a und 3 b den Last- oder Arbeitsimpuls für den Verstärker nach. Fig. 1 in Verbindung mit der
erregenden Sinusschwingung,
Fig. 4 die Charakteristik eines erfindungsgemäßen einstufigen magnetischen GleichstrotnsignalVerstärkers
ohne Vormagnetisierung nach Art der in Fig. 1 gezeigten. Anordnung,
Fig. 5 die Schaltungsanordnung eines erfindungsgemäßein
magnetischen. Verstärkers mit Gleichstromsignal und Wechselstromvormagnetisierung,
Fig. 6 a, 6 b und 6 c den Fluß- oder Induktionsverlauf
im Hauptkern des Verstärkers nach Fig. 5 zu verschiedenen Zeiten des Lastzyklus,
Fig. 7 die Charakteristik eines erfindungsgemäßen einstufigen magnetischen Gleichstromsignalverstärkers
mit Wechselstrommagnetisierung,
Fig. 8 einen verbesserten magnetischen Verstärker für Impulssignale,
Fig. 9 die Hysteresisschleife für den Verstärker nach Fig. 8,
Fig. 10 a, 10 b und 10 c die in dem Verstärker nach Fig. 8 bestehenden zeitlichen Beziehungen zwischen
der Vormagnetisierungs- und Arbeitsimpulsspannung,
Fig. 11 eine andere Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 12 den zeitlichen Induktionsverlauf in einem magnetischen Impulsrelaxationsverstärker für Impulssignale,
Fig. 13 einen vierstufigen magnetischen Verstärker und
Fig. 14 die Gesamtverstärkungscharakteristik eines erfindungsgemäßen vierstufigen magnetischen Verstärkers.
709 847/231
Allgemein sind die erfindungsgemäßen magnetischen Verstärker so beschaffen, daß ein Arbeitsoder Lastimpuls den Kern in den Sättigungszustand
treibt. Daran schließt sich eine Relaxationsperiode an, während welcher der Magnetisierungszustand des
Kernes auf ein durch das Steuersignal und/oder die Vormagnetisierung festgelegtes Niveau zurückfällt.
Die Ausgangsenergie ist durch den nach der Sättigung übrigbleibenden Teil des Lastimpulses gegeben.
Dadurch, daß man, indem man sich eines einfachen magnetischen Kernes bedient, die abwechselnden
negativen und positiven Impulse vergleicht, erreicht man eine dem Gegentaktprinzip üblicher selbstsättigender
magnetischer Verstärker äquivalente Wirkungsweise. Die Steuerung wird so durchgeführt,
daß man den Arbeitspunkt an diejenige Stelle des ansteigenden Astes der Hysteresisschleife legt, von
der aus der Magnetisierungszyklus beginnt. Derartige Verstärker werden zweckmäßiger weise als »magnetische
Impulsrelaxationsverstärker« bezeichnet.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Ausführungsform gezeigt, bei der der magnetische Verstärker
mittels eines Gleichstromsignals von einer in der Figur nicht gezeigten üblichen Spannungsquelle Q
aus gesteuert wird. Einer der Vorteile dieser Ausfuhrungsform
ist dadurch gegeben, daß der Kern einen wesentlich geringeren Querschnitt aufweist als
der eines gewöhnlichen selbstsättigenden magnetischen Verstärkers. Das ist besonders vorteilhaft bei
solchen Anordnungen, die durch hochimpedante Signalquellen gesteuert werden und im Gegensatz zu
selbstsättigenden Halbwellenverstärkern keinen Gleichrichter besitzen. In der Anordnung nach Fig. 1 trägt
der magnatische Kern 1 auf seinem einen Schenkel eine Arbeits- oder Ausgangswicklung 2, die über
einen Verbraucher 3 mit einer Arbeitsimpulsquelle 4, die in üblicher Weise ausgeführt sein kann, verbunden
ist. Diese Impulsquelle wird durch einen in der Figur nicht gezeigten Generator gesteuert. Der andere
Schenkel des Kernes 1 trägt eine mit der Gleichstromsignalquelle verbundene Steuerwicklung 5. Durch eine
mit der Gleichstromsteuerwicklung in Reihe geschaltete Impedanz 6 wird verhindert, daß die Arbeitswicklung durch die Steuerwicklung infolge transformatorischer
Kopplung belastet wird.
Der magnetische Verstärker nach Fig. 1 läßt sich mit Vorteil in solchen Anordnungen verwenden, wo
schwache Signale von einer hochimpedanten Gleichstromsignalquelle,
die keine Betriebsspannungsquelle benötigt, geliefert werden, wie es z. B. bei Ionenkammern
und verschiedenen Tachometereinrichtungen oder bei Anordnungen, wo der Signalbereich beschränkt
ist, der Fall ist.
Zum besseren Verständnis der Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 1 wird auf Fig. 2 sowie Fig. 3 a
und 3b verwiesen. Fig. 2 zeigt die Hysteresisschleife des Kernes 1. Da die Kernabmessungen unverändert
bleiben, ist auf den Achsen der Hysteresisschleife einfach der magnetische Fluß in Abhängigkeit von
der Amperewindungszahl, was magnetischer Induktion bzw. magnetischer Feldstärke entspricht, aufgetragen.
Der Einfachheit halber ist die Schleife wie auch alle anderen Hysteresisechleifen in den
Zeichnungen in vollidealisierter Form als aus vier
geraden Linien zusammengesetzt dargestellt. In Fig. 3 a ist ein voller Magnetisierungszyklus gezeigt,
wie er durch eine typische Generatorspannung, die von beliebiger Frequenz, z. B. bis zu tausend
Hertz und darüber, sein kann, geliefert wird. In Fig. 3 b sind die mittels der Arbeitsimpulsquelle 4 aus
der Generatorspannung abgeleiteten Impulse gezeigt. Die Impulse in Fig. 3 b sind als vertikale gerade
Linien gezeigt, da es auf Grund ihrer geringen zeitlichen Dauer, die lediglich 2~ des Generatorspannungszyklus
ausmacht, unpraktisch wäre, sie in der Zeichnung gradmäßig auszuzeichnen. Die Buchstaben α,
/'. c usw. in Fig. 2, 3 a und 3 b beziehen sich auf die
entsprechenden Zeitpunkte im zeitlichen Ablauf der Hysteresisschleife, der Generatorsinuswelle und der
Arbeitsimpulse.
Die Erklärung des Vorganges soll beim Punkt h
auf der Hysteresisschleife nach Fig. 2 beginnen. Dieser Anfangszustand wird durch die steuernden
Gleichstromsignale bzw. deren Ampere windungszahl W eingesteuert. In dem Maße, wie die Arbeitsimpulsspannung
ansteigt, steigt die Induktion vom Punkt b aus gegen den Sättigungszustand. Die Anordnung ist
so bemessen, daß auf den Impuls hin die Induktion höchstens den Bereich der Hysteresisschleife durchlaufen
kann. Folglich wird für den Anstieg der Induktion vom Punkt b bis zur Sättigung ein Viertel
der Impulsdauer benötigt. Entsprechend verweilt der Kern über drei Viertel der Impulsdauer im Sättigungszustand.
Solange der Kern sich im Sättigungszustand befindet, kann der volle Strom fließen. Nachdem
der Arbeitsimpuls im Punkt d l>eendet ist, fällt die Kernmagnetisierung auf den der Amperewindungszahl
der Steuersignale entsprechenden Zustand ab. Da in der Zeit vom Punkt d bis zum Punkt e
keine Spannung zugeführt wird, verbleibt der Kern so lange in der gleichen Lage auf der Hysteresisschleife,
bis der negative Impuls auftritt. Dieser am Punkt i' einsetzende negative Impuls entspricht, abgesehen
von der Vorzeichenumkehr, genau dem positiven Impuls. Die Punkte e, f und g des negativen
Impulses entsprechen jeweils den Punkten b, c und d des positiven Impulses.
In dem Maße, wie der Impuls in der negativen Richtung fortschreitet, wird die Induktion gegen den
Punkt / hin getrieben. Der Kern gelangt nicht in den Zustand der negativen Sättigung hinein, sondern
gerade nur bis zu diesem Zustand, da das zeitliche Spannungsintegral des Arbeitsimpulses so bemessen
ist, daß der Impuls gerade hinreicht, um die Induktion von der positiven Sättigung bis zur negativen
Sättigung hinabzutreiben. Der Übergang vom Punkt/ zum Punkt g vollzieht sich augenblicklich am Ende
des negativen Impulses, wobei infolge des Fehlens einer Flußänderung keine zeitliche Verzögerung auftritt.
Da das Gleichstromsignal eine höhere Amperewindungszahl
verlangt, als am Punkt g vorhanden ist, kehrt der Kern zum Anfangspunkt b des Zyklus
zurück. Jedoch verlangt der Übergang vom Punkt g zum Punkt b eine Änderung der Induktion, und der
auf diese Weise in der Arbeitsstufe induzierte geringe Strom wirkt dieser Änderung entgegen. Folglich ist
ein bestimmter, im folgenden als »Relaxationsdauer« bezeichneter Zeitabschnitt erforderlich, um die Änderung
zu ermöglichen. Die Zeitkonstante für die Relaxationsdauer ist gleich der gesamten Arbeitsstufeninduktanz
geteilt durch den Arbeitsstufenwiderstand; sie setzt sich zusammen aus der ungesättigten Induktanz
der Erregerwicklung plus der Induktanz der Arbeitsspule (oder Steuerwicklung für die nächste
Stufe) geteilt durch den Arbeitsstufenwiderstand. Während der Relaxationsdauer sind Induktanz und
Widerstand der Erregerimpulsquelle oder Arbeitsstufe sehr klein. In der Praxis werden diese Arbeitsstufenkonstanten
so gewählt, daß die Induktion bis auf das durch den Signalpunkt b festgelegte Niveau
ä 6
zurückgleiten kann, ehe der positive Impuls wieder angelegt wird und dem Kern ein positives zeitliches
auftritt. Fällt die Steuersignal-Amperewindungszahl, Spannungsintegral in dem Augenblick erteilt, der
so wird dadurch der Punkt b auf einen niedrigeren dem positiven Signalimpuls unmittelbar vorausgeht,
Induktionswert herabgedrückt. Während der Dauer und umgekehrt dem Kern ein negatives zeitliches
des positiven Impulses muß sodann zwischen dem 5 Spannungsintegral in dem Augenblick zusetzt, der
Punkt b und dem Zustand positiver Sättigung eine dem negativen Signalimpuls unmittelbar vorausgeht,
größere Flußänderung herbeigeführt werden, so daß Zur Erzeugung dieses Effektes kann man sich einer
ein längerer Zeitabschnitt benötigt wird, um die Sinusschwingung bedienen.
Sättigung zu erreichen, und für die Zeit, während der In Fig. 5 ist ein Impulsrelaxationsverstärker mit
ein Arbeitsstrom fließen kann, ein entsprechend ge- ίο Wechselstromvormagnetisierung gezeigt. Der Kern 7,
ringerer Teil der Impulsdauer zur Verfügung steht. der entweder dreischankelig oder aus zwei getrennten
Steigt die Steuersignal-Amperewindungszahl an, so Kernen ' zusammengesetzt sein kann, trägt zwei
ergibt sich die entgegengesetzte Wirkung, d. h. eine Wechselstromvormagnetisierungswicklungen 8 und 9,
geringere Impulsdauer für die Erreichung der Sätti- die mit einer Wechselspannungsquelle R verbunden
gung und ein entsprechend erhöhter Arbeitsstrom. In 15 sind, sowie zwei Gleichstromsteuerwicklungen 10
beiden Fällen bleibt der negative Arbeitsimpuls der- und 11 und eine Ausgangs- oder Arbeitswicklung 12.
selbe; er wird bei der Überführung des Kernes von Die Wicklung 11 ist nicht unbedingt erforderlich; sie
der positiven zur negativen Sättigung aufgebraucht. kann je nach Wunsch als Steuer-, Vergleichs- oder
Kehrt sich das Gleichstromsignal um, so daß sich der Vormagnetisierungswicklung benutzt werden. Die
Anfangspunkt b statt auf dem ansteigenden auf dem 20 Wicklungen 10 und 11 sind mit entsprechenden
absteigenden Ast dar Schleife befindet, so werden die Stromquellen verbunden. Zwischen der Ausgangs-Rollen
des positiven und negativen Impulses ent- stufe 12 und der Impulsqualle 4 kann ein Filter 13
sprechend vertauscht. eingeschaltet sein. Das Filter 13 ist nicht unbedingt
In Fig. 4 ist der durchschnittliche, über die Dauer erforderlich; es besteht aus einem Kondensator 14,
des Erregerimpulses gemittelte Ausgangsstrom / in 25 der mit einem Widerstand 15 überbrückt ist. Der
Abhängigkeit von dem Signalstrom S aufgetragen. Es zusätzliche rechte Kern in dem Verstärker nach Fig. 5
ergibt sich eine Charakteristik, die der eines selbst- hat die gleiche Funktion wie die in den Steuerstufen
sättigenden magnetischen Gegentaktverstärkers ent- gewöhnlicher selbstsättigender magnetischer Verstärspricht;
jede der beiden Kennlinienhälften entspricht ker häufig verwendete Seriendrossel, ohne daß sich
der entsprechenden Halbkennlinie eines einfachen 30 jedoch seine Charakteristik mit der des Hauptkernes
selbstsättigenden magnetischen Verstärkers. Ferner vergleichen läßt. Wie aus der Figur ersichtlich, sind
ist die Amperewindungszahl, die der Kern zum vollen Wechselstromvormagnetisierungswicklungen auf bei-Durchlaufen
der Charakteristik im Bereich der posi- den Kernen vorgesehen. Sie sind so geschaltet, daß
tiven Aussteuerung verlangt, genau die gleiche, wie sie ein Zusammenbrechen, der Induktion in der Gleichsie
bei einem gewöhnlichen selbstsättigenden magne- 35 Stromsteuerwicklung verhindern und dadurch das
tischen Verstärker mit Vollweggleichrichtung benötigt Induzieren von Spannungen und folglich das Zirkuwird.
Das gleiche gilt für die Charakteristik im Be- Heren von Strömen in der Steuerstufe unterbunden
reich der negativen Aussteuerung. Mithin stellt Fig. 4 wird. Dadurch wird erreicht, daß die für die Voreine
zweiseitig gerichtete Charakteristik dar, die in magnetisierung erforderliche Energie auf ein Miniihrem
Zentrum ein Nullniveau bzw. eine Zone mini- 40 mum herabgesetzt und etwaige Störungen der Signalmaler
Verstärkung" aufweist, und zwar auf Grund quelle verhindert werden. In analoger Weise sorgt
der Tatsache, daß in diesem Bereich sowohl der posi- das 2?C-Filter 13, indem es das Zirkulieren von indutive
als auch der negative Arbeitsimpuls restlos vom zierten Lastströmen weitgehend unterdrückt, für
Kern absorbiert werden, solange die steuernde günstigere Verhältnisse bezüglich der erforderlichen
Amperewindungszahl zu klein ist, um entweder den 45 Wechselstrommagnetisierung. Und zwar ist das FiI-ansteigenden
oder den absteigenden Ast der Hystere- ter 13 als Hochpaß so bemessen, daß es für den kurzsisschleife
zu erreichen. Dieser Bereich minimaler dauernden Arbeitsimpuls eine niedrige Impedanz,
Verstärkung im Zentrum der Charakteristik nach dagegen für solche Ströme, die durch den länger
Fig. 4 ist für viele Zwecke unerwünscht. Man korri- dauernden Wechselstrommagnetisierungsinipuls indugiert
daher diesen Bereich mittels einer Vor- oder 50 ziert werden, eine hohe Impedanz darstellt. Wie oben
Ouermagnetisierungswicklung, die in ähnlicher Weise erwähnt, ist das Filter für den Betrieb des Verstärwie
die bei selbstsättigenden magnetischen Gegentakt- kers von Nutzen, jedoch nicht unbedingt erforderlich,
verstärkern verwendeten Quermagnetisierungswick- Selbstverständlich kann man anstatt des in Fig. 5
lungen ausgeführt ist. Mittels dieser Vormagnetisie- gezeigten dreischenkeligen Kernes auch einen zweirung
erzeugt man positive und negative Ausgangs- 55 schenkeligen Kern, der auf seinem einen Schenkel die
impulse, wobei die sich ergebende Ausgangsenergie Steuer- und die Vormagnetisierungswicklung trägt,
der Differenz zwischen diesen beiden Impulsen ent- benutzen. Die Wirkungsweise des Verstärkers nach
spricht. Zur Gleichrichtung dieser Ausgangsenergie Fig. 5 wird am besten ersichtlich, wenn man die
kann man sich eines gewöhnlichen Gleichrichter- Fig. 6 a, 6b und 6 c betrachtet. Fig. 6 a zeigt an Hand
diskriminators bedienen. Da bei dem erfindungs- 60 der Hysteresisschleife den Einfluß der Wechselstromgemäßen
magnetischen Verstärker die Gegentakt- vormagnetisierung. Die Wechselstromvormagnetisiecharakteristik
mit Hilfe eines einzigen Kernes er- rung ist so bemessen, daß die Induktion in den Punkreicht
wird, braucht man hier die sonst übliche Gleich- ten b und e gerade halbwegs zwischen der positiven
strom vormagnetisierung nicht vorzusehen. Dagegen und negativen Sättigung liegt. Trifft dann der
kann man sich einer Wechselstromvormagnetisierung 65 Arbeitsimpuls ein, so steigt die Induktion vom
bedienen, da die Ausgangsenergie des Impulsrelaxa- Punkt b an bis zum Punkt c. Sobald der Punkt c ertionsverstärkers
der Differenz zwischen dem positiven reicht ist, befindet sich der Kern wie in Fig. 2 im
und negativen Impuls entspricht. Bei der Wechsel- Zustand positiver Sättigung. Da die Induktion durch
stromvormagnetisierung handelt es sich um eine den Vormagnetisierungsimpuls T bereits um die
Impulsmagnetisierung, die zu den Zeitpunkten α und b 70 Hälfte ihres Anstiegsweges hochgetrieben worden ist.
bedarf es nur mehr des halben Arbeitsimpulses, um den Kern bis in den Sättigungszustand voranzutreiben.
Folglich fließt während der zweiten Hälfte des Impulses ein Arbeitsstrom, der die Hälfte der bei
voller Impulsdauer möglichen durchschnittlichen Ausgangsleistung liefert. Die gleiche Folge von Ereignissen
spielt sich bei der negativen Halbwelle in den Punkten e, f und g ab. Die vom positiven und vom
negativen Impuls gelieferten Ausgangsenergien sind
formatorischer Kopplung verhindert, in Reihe geschaltet ist. Auf dem anderen Schenkel des Kernes 17
sitzt die Ausgangs- oder Arbeitswicklung 18. Mit der Arbeitsimpedanz 21 und dem Impulserzeuger 24 ist
5 eine Impedanz 22 in Reihe geschaltet. Die Impedanz 22 dient dazu, etwaige Belastungen des Steuerkreises
durch den Arbeitskreis zu verhindern. Die Impedanz 22 ist mit einem Schalter 23 überbrückt, der während
der Dauer des Arbeitsiinpulses geschlossen ist, so daß
einander gleich; sie entsprechen jeweils der Hälfte io während dieser Zeit keine Spannung an der Impedanz
des maximalen Durchschnittswertes und addieren sich im Endeffekt zu Null.
In Fig. 6 b wird zusätzlich zum Wechselstromvormagnetisierungsimpuls
T ein Gleichstromsteuer-
22 verlorengeht. Wie ersichtlich, arbeitet dieser einfache Verstärker ohne Vormagnetisierung. Der aus
der Impulsquelle 24 stammende Impuls bleibt hinter dem von der Steuerimpulsquelle in die Spule 19 ge-
signal W zugeführt. Dieses Gleichstromsignal be- 15 lieferten Impuls zurück: beide Impulse können von
wirkt, daß sich die Punkte b und e gegen die positive ein und demselben (in der Figur nicht gezeigten)
Sättigung hin verschieben. In diesem Falle wird ein
Viertel des Arbeitsimpulses benötigt, um den Kern
Viertel des Arbeitsimpulses benötigt, um den Kern
in den Zustand positiver Sättigung zu treiben, so daß
10 c ersichtlich. Fig. 9 zeigt die idealisierte Hysteresisschleife
des Verstärkerkernes. Fig. 10a, 10b und
Buchstaben bezeichneten Punkte entsprechen jeweils einander in den drei Figuren. Im Punkt B der Fig. 9
liegt die Induktion im Bereich der negativen Sätti-
Generator geliefert werden. Der Schalter 23 ist zwischen den Punkten B und D der Fig. 9 geöffnet
und zwischen den Punkten E und G der Fig. 9 geein Arbeitsstrom während der übrigen drei Viertel 20 schlossen.
der Impulsdauer fließt. Während der negativen Halb- Die Wirkungsweise des Verstärkers nach Fig. 8
welle stellt sich ein umgekehrtes Verhältnis in der wird am besten aus den Fig. 9 sowie 10a, 10b und
Weise ein, daß drei Viertel der Impulsdauer für die
Erreichung des negativen Sättigungszustandes benötigt werden und folglich nur ein Viertel der Impuls- 25 10c zeigen die Sinusschwingung des Generators bzw. dauer für den Arbeitsstromfluß übrigbleibt. Damit den Steuerimpuls bzw. den Arbeitsimpuls. Die mit erhöht sich die Ausgangsenergie während der Dauer
des positiven Impulses auf 75% des Maximalwertes,
wohingegen sie während der Dauer des negativen Impulses auf 25% des Maximalwertes absinkt. Daraus 30 gung und bei der Amperewindungszahl Null, was der ergibt sich im Endeffekt ein positives Ausgangssignal. durch den vorausgegangenen Arbeitsimpuls hinterin Fig. 6c ist die Wirkung gezeigt, die durch ein lassenen Remanenz oder Restmagnetisierung entnegativeis Steuersignal hervorgerufen wird. In diesem spricht. Der in diesem Augenblick auftretende Steuer-Falle ergibt sich ein negatives Ausgangssignal, d. h. impuls besitzt eine hinreichend große Amplitude und ein Effekt, der dem des positiven Steuersignals genau 35 Dauer, um den Übergang zum Punkt C, d. h. über entgegengesetzt ist. drei \riertel des Anstiegsweges von der negativen bis
Erreichung des negativen Sättigungszustandes benötigt werden und folglich nur ein Viertel der Impuls- 25 10c zeigen die Sinusschwingung des Generators bzw. dauer für den Arbeitsstromfluß übrigbleibt. Damit den Steuerimpuls bzw. den Arbeitsimpuls. Die mit erhöht sich die Ausgangsenergie während der Dauer
des positiven Impulses auf 75% des Maximalwertes,
wohingegen sie während der Dauer des negativen Impulses auf 25% des Maximalwertes absinkt. Daraus 30 gung und bei der Amperewindungszahl Null, was der ergibt sich im Endeffekt ein positives Ausgangssignal. durch den vorausgegangenen Arbeitsimpuls hinterin Fig. 6c ist die Wirkung gezeigt, die durch ein lassenen Remanenz oder Restmagnetisierung entnegativeis Steuersignal hervorgerufen wird. In diesem spricht. Der in diesem Augenblick auftretende Steuer-Falle ergibt sich ein negatives Ausgangssignal, d. h. impuls besitzt eine hinreichend große Amplitude und ein Effekt, der dem des positiven Steuersignals genau 35 Dauer, um den Übergang zum Punkt C, d. h. über entgegengesetzt ist. drei \riertel des Anstiegsweges von der negativen bis
Die vollständige Gegentaktcharakteristik, wie sie zur positiven Sättigung, herbeizuführen. Der Steuersich
bei der beschriebenen Anwendung einer Vor- impuls hört im Punkt D auf. Daraufhin bleibt die
magnetisierung ergibt, ist in Fig. 7 gezeigt. / bedeutet Induktion unverändert, und der Kern begibt sich unden
Arbeitsstrom, 5" das Steuersignal in Ampere- 40 unmittelbar in den Remanenzzustand im Punkt E.
windungen. Zwischen den Punkten D und E werden keiner
Der Verstärker nach Fig. 5 ist besonders in solchen der Kernwicklungen irgendwelche Spannungen oder
Fällen von Nutzen, wo ein schwaches Steuersignal Ströme zugeführt, so daß der Kern während dieses
von einer niederimpedanten Quelle geliefert wird, wie Zeitraumes keine Änderung seines Magnetisierungsz.
B. bei einem Thermoelement oder bei einem nieder- 45 zustandes erfährt. Im Punkt E setzt der Arbeits-
impedanten Nebenschluß, und eine Vormagnetisierung in der Art wie bei normalen selbstsättigenden magnetischen
Verstärkern gegeben ist.
Die obigen Ausführungsformen der Erfindung sind
impuls ein, der den Kern in den Zustand positiver Sättigung treibt, wobei ein Viertel des Arbeits
impulses für den restlichen Anstiegsweg bis zur Sättigung benötigt wird und mithin drei Viertel der
für magnetische Impulsrelaxationsverstärker für 50 Arbeitsimpulsdauer, d. h. 75% der maximalen Durch-Gleichstromsignale
gedacht. Jedoch können derartige Schnittsausgangsenergie pro Arbeitsimpuls für den
Verstärker auch mittels eines Impulssignals gesteuert Arbeitsstromfluß übrigbleiben. Nach Beendigung des
werden. Da, durch die Impulssignale in sämtlichen Arbeitsimpulses im Punkt G fällt der Kern in den
Wicklungen des Kernes eine Spannung induziert positiv gesättigten Remanenzzustand bei der Amwird,
muß in diesem Falle der zwischen den Wick- 55 perewindungszahl Null zurück und verharrt in dielungen
auftretenden magnetischen Kopplung zusatz- sein Zustand so lange, bis der Punkt L erreicht ist.
liehe Beachtung geschenkt werden. Die Vormagneti- Der im Punkt M einsetzende Arbeitsimpuls drückt
sierung in den x\rbeitsstufen muß daher so* eingestellt die Induktion in die negative Sättigung hinab. Der
werden, daß sich während der Dauer des Steuer- Kern verharrt sodann infolge seiner Remanenz in
impulses eine hohe Impedanz einstellt bzw. etwaige 60 diesem Zustand bis zum Punkt B des nächsten Zyklus,
auftretende Spannungen unterdrückt werden. In Verringert sich der Steuerimpuls in seiner Größe,
diesem Falle wird die Steuersignalquelle durch die so wird dadurch das Induktionsniveau im Punkt C
Wicklung nicht belastet, und die volle Verstärkung herabgedrückt. Entsprechend ist ein größerer Teil
bleibt erhalten. des positiven Arbeitsimpulses erforderlich, um den
Ein für Impulssignale eingerichteter einfacher 65 Kern in den Sättigungszustand zu treiben, so daß
magnetischer Impulsrelaxationsverstärker ist in eine geringere Zeitdauer für den Ausgangsstromfluß
Fig. 8 gezeigt. Auf einem Schenkel des Kernes 17 übrigbleibt. Dies bedeutet eine Verminderung der
sitzt die Steuerwicklung 19, die durch eine Impuls- Ausgangsenergie1. Die entgegengesetzte Wirkung tritt
quelle 24' erregt wird und mit der eine Impedanz 20, ein, wenn sich der Steuerimpuls vergrößert. Kehrt
die eine Belastung der Arbeitswicklung infolge trans- 70 der Steuerimpuls seine Polarität um, und wird er in
seiner Phase bis zum Punkt / verschoben, so reagiert
der negative Arbeitsimpuls in der gleichen Weise wie im vorstehenden der positive Arbeitsimpuls. Zeichnet
man den Arbeitsstrom, gemittelt über die Dauer einer Arbeitsimpulsperiode in Abhängigkeit vom Durchschnittswert
des Steuerimpulses auf, so ergibt sich eine ähnliche Charakteristik wie in Fig. 4. Genau wie
bei einem einfachen Impulsrelaxationsverstärker für Gleichstromsignale ist auch hier eine maximale oder
möglichst hohe Verstärkung bei der Steuerspannung Null erwünscht. Folglich wird auch in diesem Falle
eine Wechselstromvormagnetisierung herangezogen, um den Bereich niedriger Verstärkung zu eliminieren
und damit eine Gegentaktcharakteristik wie nach Fig. 6 zu erzielen. Eine entsprechende Anordnung ist
in Fig. 11 gezeigt.
In Fig. 11 sieht man einen dreischenkeligen Kern
25, der auf seinem einen Schenkel die Hauptausgangsoder Arbeitswicklung 26 und auf einem seiner anderen
Schenkel eine weitere Arbeitswicklung 27 von der gleichen Beschaffenheit und in der gezeigten Schaltungsweise1
trägt. Der mittlere Schenkel des Kernes trägt die Impulssteuerwicklung 28, die mit einer
Steuerimpulsquelle verbunden ist. Die Wechselstromvormagnetisierungswicklung
ist über einen Widerstand 29 α mit einer Vormagnetisierungsimpulsquelle
verbunden. Eine Wicklung 30, die nach ihrer später zu erörternden Funktion als »Auslöschwicklung« bezeichnet
werden, soll, sitzt gleichfalls auf einem Schenkel des Kernes 32 und ist über einen Widerstand 30 a
mit einer Erregerquelle verbunden. Der Schenkel 31 des Kerner25, der die Hauptarbeits wicklung 26 trägt, soll
als Hauptkern, der die zweite Arbeitswicklung 27 tragende Kern, dagegen als Hilfskern bezeichnet werden.
Mit der Hauptarbeits wicklung 26 ist ein. Widerstand 33 in Reihe geschaltet, der dazu dient, eine etwaige Belastung
der Arbeitswicklung infolge transformatorischer Kopplung zu unterbinden. Die Widerstände 29a
und 30 α dienen ähnlichen Zwecken. Zwischen der anderen Arbeitswicklung und der dazu gehörigen
Arbeitsimpulsstufe 34 ist ein Kondensator 35 eingeschaltet, der als Filter wirkt und für langsam schwankende
Spannungen mit niederfrequenten Komponenten, wie z. B. die Vormagnetisierungsspannung oder
die Auslöschspannung, eine hohe Impedanz darstellt. Dieses Filter ist nicht unbedingt erforderlich. Wie
ersichtlich, ist die Schaltung nach Fig. 11 mit dem Gleichstromsignalverstärker nach Fig. 5 bis auf die
zusätzlichen Wicklungen 27 und 30 identisch.
Im Falle der Schaltung nach Fig. 11 ist der Vormagnetisierungsimpuls
hinreichend stark und von solcher Phasenlage, daß er den Kern in den Sättigungszustand
treibt, ehe der Steuerimpuls eintritt. Ferner besteht das Signal, wie in Fig. 10b gezeigt,
sowohl aus positiven als auch aus negativen Impulsen. Es ist wichtig, daß die Größe dieser beiden
Ausgangssignale genau so gewählt wird, daß sich dasjenige Teilstück der Übertragungscharakteristik
einstellt, auf dem die zweite oder impulsgesteuerte Stufe arbeiten soll. Für diesen Zweck ist der hochverstärkende
Teil der Kennlinie erwünscht. Wie bei einem selbstsättigenden magnetischen Verstärker kann
die Vormagnetisierung positiv und das Signal negativ sein, oder umgekehrt. Etwaige Schwankungen
der Ausgangsspanung infolge von Änderungen des Sättigungszustandes im Induktionsniveau des Kernes
werden dadurch eliminiert, daß man die Vormagnetisierung positiv und das Steuersignal negativ wählt,
d. h. dem Signal und dem Arbeitsimpuls entgegengesetzte Vorzeichen gibt. Die Vormagnetisierung setzt
XOr dem Steuerimpuls ein und hört in dem Augenblick auf, wo der Steuerimpuls endet. Die Phasenbeziehung
liegt von vornherein fest, da sämtliche Elemente des Arbeitsausgangssignals vom Generatorzyklus
abgeleitet werden. Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 11 wird am besten aus Fig. 12 ersichtlich;
darin zeigt Fig. 12 a die Hysteresisschleife des Hauptkernes, Fig. 12b den Steuerimpuls und den
Vormagnetisierungsimpuls, bezogen auf die Sinusschwingung des Generators, und Fig. 12 c die Hysteresisschleife
des Hilfskernes mit in umgekehrter Richtung angesetzter magnetomotorischer Kraft. Solange
die Sinusschwingung des Generators durch den Punkte in Fig. 12 ebenso wie in Fig. 10a ansteigt,
wirkt sich die Vormagnetisierung aus, und zwar bis zum Punkt B; sie treibt den Kern in den Zustand
positiver Sättigung entsprechend dem Punkt B in Fig. 10 a. Der Steuerimpuls L* hat die entgegengesetzte
Richtung des Vormagnetisierungsimpulses und treibt so die Induktion, vom Punkt B zum
Punkt C, d. h. über drei Viertel des Weges bis zur negativen Sättigung. Im Punkt D enden der Steuerimpuls
und gleichzeitig der Vormagnetisierungsimpuls. Geringe Abweichungen oder Änderungen in
diesen zeitlichen Beziehungen wirken sich dahingehend aus, daß die Induktion sehr kleinen Schwankungen
unterworfen ist. Da zwischen den Punkten. D und E die Induktion des Kernes wenig oder gar nicht
vergrößert wird, bleibt die Remanenz so lange unverändert, bis der Arbeitsimpuls einsetzt. Der Arbeitsimpuls treibt den Kern über die Strecke vom Punkt E
bis zum Punkt G in den Zustand positiver Sättigung. Da zur Erreichung der positiven Sättigung drei
Viertel des Arbeitsimpulses benötigt werden, bleibt ein Viertel der Arbeitsimpulsdauer, d. h. 25 % der
maximalen Ausgangsenergie, für den Arbeitsstromfluß übrig. Die zweite Halbwelle der Generatorschwingung
wirkt sich genau entgegengesetzt aus wie die eben beschriebene erste Halbwelle, und zwar beginnend
vom Zustand positiver Sättigung bis zur Erzeugung eines negativen Ausgangsimpulses als Endresultat.
An Stelle der in Fig. 8 vorgesehenen Impedanz 22 und des Schalters 23 ist in Fig. 11 der Hilfskern 32
mit einer äquivalenten Impedanz ausgestattet, und die Sättigung dieses Kernes wird dazu benutzt, den
Schaltereffekt herbeizuführen. Während der Dauer des Signals hebt die in der Arbeitswicklung 26 des
Hauptkernes induzierte Spannung die im Hilfskern induzierte Spannung vollständig auf, so daß sich
letzlich dieselbe Wirkung ergibt, wie sie durch die Impedanz 22 in Fig. 8 erzielt wird. Würde man den
Hilfskern 32 vom Punkt B bis zum Punkt E unverändert
in seinem Zustand belassen, so würden dadurch auch sämtliche durch das Ausgangssignal
ausgelösten Effekte annulliert werden. Eine solche Annullierung wird jedoch durch den von der Wicklung
30 gelieferten Auslöschimpuls verhindert.
In Fig. 12 c ist die Hysteresisschleife des Hilfskernes 32 so gezeichnet, daß die magnetomotorische
Kraft, verkörpert durch die fei der regenden Amperewindungen, in umgekehrter Richtung wirkt, so daß
sich die Hysteresisschleifen des Haupt- und Hilfskernes nach Fig. 12 a und 12 c ohne weiteres in ihrem
zeitlichen Ablauf miteinander vergleichen lassen. Zwischen den Punkten A und B treibt der Vormagnetisierungsimpuls
den Hilfskern in den Zustand negativer Sättigung, den Hauptkern dagegen in den Zustand
positiver Sättigung. Setzt der Steuerimpuls ein, so treten in beiden Kernen die gleichen Induktions-
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änderungen, nur in entgegengesetzter Richtung, auf. Xach dem Steuerimpuls bleibt die Induktion zwischen
den Punkten D und E im Hauptkern unverändert, während der Hilfskern durch den Auslöschimpuls V
in den Zustand positiver Sättigung getrieben wird. Wenn der positive Impuls der Vormagnetisierung im
Punkt F einsetzt, befindet sich der Hilfskern bereit.--im
Zustand der Sättigung.
Zu beachten ist, daß der Hilfskern sich sättigt, ohne daß dabei die Induktion im Hauptkern Änderungen
erfährt. Der dem Hilfskern erteilte Impuls ist so langsam, d. h. langdauernd und von kleiner
Amplitude, daß die in den Hilfswicklungen induzierte Spannung äußert klein ist. Folglich wirken sich die
mit dem Hilfskern gekoppelten Wicklungen und Stufen nur sehr wenig auf die Induktion im Hauptkern
aus. Die geringen zirkulierenden Ströme sind normalerweise zu klein, um den Kern bis zur Kante
der Hysteresisschleife zu treiben und damit eine Induktionsänderung
herbeizuführen. Das aus einem Kondensator bestehende Hochpaßfilter 35 weist eine
Impedanz auf, die hinreicht, um den zirkulierenden Strom so gering zu halten, daß etwaige Induktionsänderungen im Hauptkern verhindert werden. Der
Hauptarbeitsimpuls dagegen wird durch den Kondensator ohne nennenswerte Verluste hindurchgelassen.
da er eine größere Anstiegsgeschwindigkeit und folglich höhere Frequenzkomponenten als der Vormagnetisierungsimpuls
aufweist. Jedoch ist der Kondensator 35 nicht unbedingt erforderlich.
Wie allgemein bekannt, muß man bei gewöhnlichen nicht sättigenden magnetischen Verstärkern das Ausgangssignal
gleichrichten, um mehrere Verstärkerstufen in Kaskade schalten zu können. Dagegen hat,
wie bereits erwähnt, der erfindungsgemäße magnetische
Impulsrelaxationsverstärker eine so große Verstärkung und Ansprechgeschwindigkeit, daß man die
einzelnen Stufen eines etwaigen Kaskadenverstärkers ohne weiteres über eine Wechselstromkopplung statt
über eine Gleichstromkopplung miteinander verbinden kann. Auf diese Weise kann man eine beliebige
Anzahl von Stufen in Kaskade schalten, ohne dabei Gleichrichter zu benötigen. In Fig. 13 ist ein vierstufiger
magnetischer Impulsrelaxationsverstärker gezeigt, der dazu dient, Temperaturschwankungen, die
durch ein Thermoelement wahrgenommen werden, mittels eines Meßinstrumentes 38 anzuzeigen. Selbstverständlich
kann man auch jede beliebige andere Signalquelle verwenden. Die erste oder Eingangsstufe
des Kaskadenverstärkers wird mit einem Gleichstromsignal gesteuert; sie ist ähnlich aufgebaut wie der
Verstärker nach Fig. 5. nur daß in diesem Falle die Wicklung 11 fehlt. Bei der zweiten, dritten und vierten
Stufe handelt es sich um einfache magnetische Impulssignal-Relaxationsverstärker nach Art der in
Fig. 11 gezeigten. Ausführungsform. Der Ausgang der vierten Stufe liegt mit einem Gleichrichterdiskriminator
37 in Reihe, der das empfangene Wechselstromsignal in ein Gleichstromsignal, mit dem das Meßinstrument
38 sich steuern läßt, timwandelt. Derartige Gleichrichterdiskriminatoren
sind in der Technik allgemein bekannt. Das aus einem Widerstand 40 und einem Kondensator 41 bestehende RC-Filter 39 wirkt in
ähnlicher Weise wie das oben beschriebene Filter 13; es ist für den Betrieb der Anordnung nicht unbedingt
erforderlich. Die Kondensatoren 35, die ebenfalls nicht unbedingt erforderlich sind, dienen als Filter.
Die Impedanzen 42 und 43 sorgen dafür, daß eine Belastung durch'etwaige in den Vormagnetisierungswicklungen
induzierte Spannungen vermieden wird, 70-Die Impulsstufen 44 und 45 liefern die Arbeitsimpulse für die von ihnen gespeisten Kreise, während
die Magnetisierungsstufen 46 und 47 für die nötige Vormagnetisierung sorgen.
In der Anordnung nach Fig. 13 sind vier Stufen vorgesehen: mau kann jedoch in beliebiger Weise so
viele Stufen verwenden, wie zur Erzielung eines erwünschten Ausgangspegels mit geringer Abdrift benötigt
werden. Gleichrichter werden erst dann eingeführt, wenn die Signale so kräftig sind, daß die
Gleichrichterabdrift zu vernachlässigen ist. Selbstverständlich kann man das Gleichstromausgangssignal
auch benutzen, um damit anderweitige Vorrichtungen zu betreiben; so kann man z.B. über eine gewöhnliche
selbstsättigende magnetische Verstärkerstufe, die das Energieniveau auf die erforderliche Höhe anhebt, einen Motor betreiben. Die der
Fig. 5 ähnliche erste Stufe der Fig. 13 läßt sich ferner als Eingangsstufe eines elektronischen Verstärkers
verwenden, wobei der Gitterableitwiderstand des elektronischen Verstärkers den Arbeitswiderstaud
für den magnetischen Verstärker bildet.
Ein mehrstufiger magnetischer Impulsrelaxations-Kaskadenverstärker
ist insofern einem gewöhnlichen selbstsättigenden magnetischen. Gegentakt-Kaskadenverstärker ähnlich, als in beiden Fällen durch eine
gegebene Steuersignaländerung oder eine gegebene Änderung der Ausgangsenergie der ersten Stufe erreicht
werden kann, daß sich die Ausgangsenergie der zweiten oder nächstfolgenden Stufe entsprechend erhöht
oder erniedrigt und somit die Polarität der Signale von Stufe zu Stufe sich umkehrt. In Fig. 13
sind die einzelnen Stufen so in Kaskade geschaltet, daß jeweils die vorausgehende Stufe die Polarität der
nächstfolgenden Stufe umdreht.
Die erfindungsgemäßen Impulsrelaxationsverstärker sind durch eine hohe Verstärkung, eine geringe Trägheit
und eine minimale Abdrift gekennzeichnet. Fig. 14 zeigt die Gesamtkennlinie eines derartigen vierstufigen
Verstärkers, und zwar die mittlere Ausgangsspannung in Abhängigkeit von der mittleren Eingangsspannung. Wird der Verstärker an seinem Ein-
und Ausgang mit verschieden großen Widerständen belastet, so interessiert die Gesamtspannungsverstäi kung
der Anordnung nicht so sehr als ihre Gesamtleistungsverstärkung. Errechnet man diese aus dem
linearen Teil der Verstärkungskennlinie unter Zugrundelegung der Eingangs- und Ausgangswiderstände,
so ergibt sich eine Leistungsverstärkung, die ohne weiteres eine Größenordnung von zwei Millionen
erreichen kann. Der lineare Teil des Verstärkers ist in der Lage, ein maximales Eingangssignal von
10—n Watt zu verarbeiten und eine Ausgangsleistung
von mehr als 10—"' Watt zu liefern. Wie man sofort sieht, ist dies ein sehr günstiges Resultat im Vergleich
zu gewöhnlichen selbstsättigenden magnetischen Verstärkern.
Die Trägheit des Impulsrelaxationsverstärkers ist geringer als die eines gewöhnlichen selbstsättigenden
magnetischen Verstärkers. Die Anordnung nach Fig. 13 weist eine maximale Verzögerung von einem
Zyklus für die erste Stufe auf plus je einem Viertelzyklus für die drei folgenden Stufen, was einer Gesamtverzögerung
von I3A Zyklen entspricht. Die Zeitkonstante
wird, in Zyklen bezogen, auf eine beliebige Erregerfrequenz gemessen. Dazu addiert sich die
Zeitkonstante der Steuerwicklung der ersten Stufe. Die geringstmögliche Verzögerung beträgt deshalb
I1/4 Perioden plus der Steuerwicklungsverzögerung.
Die Zeitkonstante des Verstärkers ohne Eingangs-
wicklung ist also der Generatorfrequenz umgekehrt proportional. Eine schnellere Ansprechgeschwindigkeit
läßt sicih sowohl dadurch erreichen, daß man die Erregerspannung anders bemißt, als auch
dadurch, daß man die Generatorfrequenz erhöht. Zum Beispiel kann man einen Verstärker, der bei
60 Hertz arbeitet und pro Sekunde vier Erregerimpulse erhält, umgestalten, indem man die mit
60 Hertz gesteuerte Impulsstufe so bemißt, daß sie pro Zyklus Sechsundsechzig Impulse liefert, wodurch
ein gleichwertiger Tausend-Hertz-Betrieb erreicht wird. Die Methoden, mit denen sich das bewerkstelligen
läßt, werden sich dem Fachmann ohne weiteres ergeben. In diesem Fall dient die Impulsstufe zugleich
als Frequenzvervielfacher und als Impulserzeuger. Die maximale Verzögerung der ersten Stufe
kann gleichfalls durch geeignete Maßnahmen, unter anderem den Einbau zusätzlicher Kerne, verringert
werden.
Die Abdrift des erfindungsgemäßen Impulsrelaxationsverstärkers ist sehr gering. Es wurden Versuche
angestellt, um den Einfluß von Temperatur- und Erregerspannungsschwankungen auf das Ausgangssignal
und die Leistung des Verstärkers abzuschätzen. Der Abdriftpegel wurde dadurch ermittelt, daß man
das Ausgangssignal bei auf Null festgehaltenem Eingangssignal beobachtete. Ein Eingangssignal, das
nach, der Verstärkung in der Größe am Ausgang erschien,
die dem gegebenen Abdriftpegel entsprach, wurde als das minimale Signalniveau des Verstärkers
definiert. Die Erregerspannung wurde um plus oder minus 30% variiert, und die Temperatur in der
ersten Stufe wurde zyklischen Schwankungen zwischen ungefähr —70 und +140° C unterworfen. Die maximale
Abdrift während der Dauer dieses Versuches betrug 10~~1(i Watt, wobei die Verstärkungscharakteristik
völlig unverändert blieb. Das ist. verglichen mit der Nullpunktabdrift eines selbstsättigenden
magnetischen Verstärkers, die in der Größenordnung von 10~8 oder 10™9 Watt liegt, ein recht günstiges
Ergebnis.
Der Störpegel des erfmdungsgemäßen Verstärkers liegt um mehr als 60 Dezibel unter dem gewöhnlicher
selbstsättigender magnetischer Verstärker. Dieses günstige Resultat kommt hauptsächlich dadurch zustände,
daß keine Gleichrichter verwendet werden und ein und dieselbe Kernspule mit den dazugehörigen
Kreisen sowohl positive als auch negative Signale nach dem Gegentaktprinzip verarbeitet.
Es ist für den Fachmann ohne weiteres ersichtlich,
daß sich der magnetische Impulsrelaxationsverstärker außer für die im vorstehenden beschriebenen speziellen
Zwecke auch noch für zahlreiche andere Aufgaben verwenden läßt. Statt den Kern eines derartigen
magnetischen Verstärkers mit einer Steuer- oder Signalspule zu bewickeln, kann man zur Übermittlung
von Signalen an den Verstärker einen beliebigen anderen Erreger magnetischen Flusses oder ein beliebiges
Material, das die Induktion in geeigneter Wreise beeinflußt, verwenden. Zum Beispiel kann der
erfindungsgemäße magnetische Verstärker in der Weise als Fühlerlehre benutzt werden, daß man den
Einfluß der in ihrer Dicke zu messenden Metallstücke auf den Verstärker registriert, wobei durch die
Metallstücke der Feldlinienverlauf beeinflußt bzw. gestört wird. Ebenso läßt sich der Abstand eines derartigen
Materials oder irgendeines Feldlinien erzeugenden Materials vom Kern messen. Der magnetische
Verstärker kann ferner dazu verwendet werden, Kompaßrichtungen anzuzeigen, ohne daß dabei, wie
z. B. bei einem Kreiselkompaß, mechanisch bewegte Teile benötigt werden. Dies läßt sich in der einfachsten
Weise dadurch erreichen, daß man die Steuerwicklung nach Fig. 1 entfernt und statt dessen
das Magnetfeld der Erde als Signalquelle wirken läßt. Steht die Spule senkrecht und zeigt in irgendeine
Richtung, z. B. nach Norden, so erzeugt das irdische Magnetfeld ein Ausgangssignal in einer bestimmten
Richtung; wird die Spule in die entgegengesetzte Richtung gedreht, so nimmt auch das Ausgangssignal
die entgegengesetzte Richtung an. Steuert man eine zwischen Nord und Süd liegende Richtung
an, so ergeben sich analoge Effekte. Zur Registrierung dier angesteuerten Richtung oder zur Betätigung z. B.
eines Kuragebers kann man sich in diesem Falle irgendwelcher geeigneter Vorrichtungen bedienen.
Claims (9)
1. Magnetischer Verstärker unter Verwendung eines Magnetkerns, der eine Arbeitswicklung
trägt sowie einer mit dieser Wicklung verbundenen Impulsquelle, welche Impulse liefert, die den
Kern in die Sättigung treiben und zwischen denen eine Relaxationszeit liegt, gekennzeichnet durch
eine Steuer- und gegebenenfalls ein Vormagnetisierungswicklung auf dem Kern sowie eine mit
der Steuerwicklung verbundene, ein Steuersignal liefernde Gleichstromquelle, die bewirkt, daß sich
die magnetische Induktion im Kern nach Beendigung des Impulses auf einen WTert einstellt, der
durch das Steuersignal und/oder die Vormagnetisierung gegeben ist.
2. Magnetischer Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Serie mit der
Steuerwicklung eine Impedanz geschaltet ist.
3. Magnetischer Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stromquelle an
die Vormagnetisierungswicklung angeschlossen ist, so daß im Arbeitskreis sowohl bei positiven
wie bei negativen Impulsen Ausgangsenergie auftritt.
4. Magnetischer Verstärker nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuer und
Vormagnetisierungswicklungen so^ geschaltet sind, daß eine in der einen dieser Wicklungen
induzierte Spannung die in der anderen Wicklung induzierte Spannung aufhebt.
5. Magnetischer Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangswicklung
in Reihe geschaltet ist mit der Impulsquelle, einer ersten Impedanz und einem Schalter, der
mit einer zweiten Impedanz überbrückt ist und daß die Steuerwicklung in Reihe geschaltet ist
mit einer dritten Impedanz und einer zweiten Impulsquelle, die in ihrer Phase der ersten Impulsquelle
voraneilt.
6. Magnetischer Verstärker nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere in Reihe geschaltete
Ausgangswicklungen, die mit der Impulsquelle in Reihe liegen,, durch eine zweite und eine dritte
Impulsquelle, durch mit der zweiten Impulsquelle verbundene Steuervorrichtungen auf dem Kern,
durch eine mit der dritten Impulsquelle λ-erbundene Vormagnetisierungswicklung auf dem Kern,
wobei die Impulsquellen so eingerichtet sind, daß die Impulse der ersten Quelle denen der zweiten
Quelle nacheilen und die Impulse der dritten Quelle denen der zweiten Quelle voraneilen und
zugleich mit den Impulsen der zweiten Quelle enden.
7. Magnetischer Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfskern vorgesehen
ist, der eine zweite Ausgangswicklung trägt, daß die Impulsqueüe mit beiden Ausgangswicklungen
verbunden, ist, daß die Ausgangswickhingen so geschaltet sind, daß die in der ersten
Ausgangswicklung und in der zweiten oder Hilfswicklung induzierten Spannungen sich gegenseitig
aufheben, daß Steuervorrichtungen mit der den ersten Kern mit dem Hilfskern verkoppelnden
zweiten Impulsquelle verbunden sind, daß eine dritte Impulsquelle und eine damit verbundene
Vormagnetisierungswicklung, durch die der erste Kern mit dem Hilfskern verkoppelt wird, vorgesehen
sind, daß die Impulsquellen so eingerichtet sind, daß die Impulse der ersten Quelle denen
der zweiten Quelle nacheilen und die Impulse der dritten Quelle denen der zweiten Quelle voran eilen
und daß eine vierte Impulsquelle und eine damit verbundene Wicklung auf dem Hilfskern
vorgesehen und so geschaltet sind, daß sie jeweils
bei Beendigung der Impulse der zweiten Quelle erregt werden.
8. Magnetischer Verstärker, dadurch gekennzeichnet, daß er den Verstärker nach Anspruch 4
als Eingangsstufe enthält und mehrere Verstärker nach Anspruch 7 mit dieser Eingangsstufe in
Kaskade geschaltet sind, wobei jeweils der Ausgang der vorausgehenden Stufe mit der Steuervorrichtung
der nächstfolgenden Stufe verbunden ist und dadurch das Ausgangssignal jeder Stufe
durch die nächstfolgende Stufe verstärkt wird.
9. Magnetisches Verstärkersystem, gekennzeichnet durch einen Verstärker nach Anspruch 4 als
Eingangsstufe, durch Vorrichtungen zur Übertragung von Signalen auf die Steuervorrichtung
dieses Verstärkers, durch einen zweiten Verstärker nach Anspruch 7, wobei der Ausgang des
ersten Verstärkers mit der Steuervorrichtung des zweiten Verstärkers verbunden ist, sowie durch
Vorrichtungen zum Anzeigen des verstärkten Ausgangssignals des zweiten Verstärkers.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 709 847/231 12.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US337572XA | 1954-02-05 | 1954-02-05 |
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|---|---|
| DE1021894B true DE1021894B (de) | 1958-01-02 |
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| GB (1) | GB798416A (de) |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1283374B (de) * | 1965-03-12 | 1968-11-21 | Siemens Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Anzeige bzw. Messung von Gleichstroemen durch magnetische Verstaerkung |
| DE102006014603B4 (de) | 2005-03-31 | 2018-04-19 | Tdk Corp. | Magnetisches Element und Energieversorgung |
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1955
- 1955-02-04 GB GB3418/55A patent/GB798416A/en not_active Expired
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- 1955-02-05 DE DEG16411A patent/DE1021894B/de active Pending
- 1955-02-05 CH CH337572D patent/CH337572A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1283374B (de) * | 1965-03-12 | 1968-11-21 | Siemens Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Anzeige bzw. Messung von Gleichstroemen durch magnetische Verstaerkung |
| DE102006014603B4 (de) | 2005-03-31 | 2018-04-19 | Tdk Corp. | Magnetisches Element und Energieversorgung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| NL194588A (de) | |
| BE535433A (de) | |
| GB798416A (en) | 1958-07-23 |
| NL108520C (de) | |
| FR1122056A (fr) | 1956-08-31 |
| CH337572A (de) | 1959-04-15 |
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