DE10215853A1 - Schwingungs-Winkelgeschwindigkeit-Sensor - Google Patents
Schwingungs-Winkelgeschwindigkeit-SensorInfo
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Abstract
Ein verbesserter Vibrations-Winkelgeschwindigkeits-Sensor senkt die Temperaturabhängigkeit der Empfindlichkeit an der Atmosphäre. Wenn die Schwingungsvorrichtung 31 eine Winkelgeschwindigkeit OMEGA erfährt, während sie eine Erreger-Schwingung ausführt, erzeugt sie eine Mess-Schwingung in einer zur Richtung der Erreger-Schwingung senkrechten Richtung. Die Winkelgeschwindigkeits-Messung basiert auf einer Änderung der Kapazität zwischen einem kammartigen Teil 36 der Schwingungsvorrichtung 31 und einer Mess-Elektrode 50. Eine Beziehung zwischen einem Verstimmungsmaß alpha = fd/fs, wobei fd die Resonanz-Frequenz in dem Erreger-Schwinungsmodus und fs die Resonanz-Frequenz in dem Mess-Schwinungsmodus ist, wird angegeben. Der Term Qs ist eine Funktion der Masse der Schwingungsvorrichtung, einer Federkonstanten von Federn, die die Schwingungsvorrichtung halten, und einem Dämpfungskoeffizienten.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schwingungs-
Winkelgeschwindigkeits-Sensor, bei dem, wenn auf ihn eine
Winkelgeschwindigkeit übertragen wird, die übertragene
Winkelgeschwindigkeit auf der Grundlage einer Änderung
der Kapazität zwischen einer Schwingungsvorrichtung und
einer Mess-Elektrode gemessen wird. Die Änderung der
Kapazität wird durch die Schwingung der Schwingungs
vorrichtung verursacht.
Ein verwandter Winkelgeschwindigkeits-Sensor umfasst
eine Basis, eine Schwingungsvorrichtung, die über einen
Federabschnitt durch die Basis gehalten wird, und eine
der Schwingungsvorrichtung gegenüberliegende Mess-
Elektrode. Dieser Sensor misst derart die Winkel
geschwindigkeit, dass, wenn auf den Sensor eine Winkel
geschwindigkeit übertragen wird, während die Schwingungs
vorrichtung eine Schwingung, die eine Erreger-Schwingung
ist, in einer ersten Richtung ausführt, die Schwingungs
vorrichtung eine Schwingung, die eine Mess-Schwingung
ist, in einer zweiten Richtung ausführt, welche senkrecht
zu der ersten Richtung ist, und die übertragene
Winkelgeschwindigkeit wird auf der Grundlage einer
Änderung der Kapazität zwischen der Schwingungsvor
richtung und der Mess-Elektrode gemessen.
Bei einem solchen Schwingungs-Winkelgeschwindigkeits-
Sensor ist die Mess-Empfindlichkeit S, wie es in dem
folgenden mathematischen Ausdruck A gezeigt ist,
proportional zu der Resonanz-Verstärkung β, die durch die
Resonanzfrequenz (tatsächliche Schwingungsfrequenz der
Schwingungsvorrichtung) fd in einem Erreger-Schwingungs
modus, einer Resonanzfrequenz fs in einem Mess-
Schwingungsmodus und einem Wert Qs in dem Mess-
Schwingungsmodus bestimmt ist.
wobei Qs in Ausdruck A durch den folgenden Ausdruck B
gegeben ist:
worin m die Masse der Schwingungsvorrichtung, k die
Federkonstante einer Federvorrichtung in dem Mess-
Schwingungsmodus und c ein Dämpfungskoeffizient der
Schwingungsvorrichtung in dem Mess-Schwingungsmodus
bedeuten.
Der Dämpfungskoeffizient c weist eine Temperatur
abhängigkeit auf, und wenn der Sensor an der Atmosphäre
betrieben wird, nimmt der Dämpfungskoeffizient durch die
Wirkung von Luftdämpfung (Strömungswiderstand der Luft)
in der Umgebung der Schwingungsvorrichtung zu, so dass
die Mess-Empfindlichkeit S von der Temperatur abhängt.
Der verwandte Winkelgeschwindigkeits-Sensor ist im
allgemeinen vakuumverpackt und vakuumbetrieben (zum
Beispiel bei ca. 200 Pa), und wird somit gering durch
Luftdämpfung beeinflusst. Mit anderen Worten, bei einem
solchen Vakuum ist der Dämpfungskoeffizient c auf einen
kleinen Wert reduziert, so dass Qs gemäß dem
mathematischen Ausdruck B groß ist. Daraus folgt, dass
der zweite Term im Nenner des mathematischen Ausdrucks A,
der Qs enthält, so klein ist, dass er im Verhältnis zu
dem ersten Term vernachlässigbar ist, und somit eine
Temperaturabhängigkeit in der Mess-Empfindlichkeit kaum
durch Luftdämpfung verursacht wird.
Die Herstellung einer solchen Vakuumverpackung bringt
jedoch komplizierte Probleme mit sich und benötigt viel
Zeit und Arbeit.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
durch Luftdämpfung verursachte Temperaturabhängigkeit der
Mess-Empfindlichkeit bei einem Schwingungs-Winkel
geschwindigkeits-Sensor, der an der Atmosphäre betrieben
wird, zu senken.
Um die durch Luftdämpfung verursachte Temperatur
abhängigkeit der Mess-Empfindlichkeit zu reduzieren,
müßte, wie dem Ausdruck A entnommen werden kann, die
Änderungsrate der Resonanz-Verstärkung β in Abhängigkeit
von der Temperatur reduziert werden.
Es wurde, um genauer zu sein, festgestellt, dass die
durch Luftdämpfung verursachte Temperaturabhängigkeit der
Mess-Empfindlichkeit, auf einen sehr kleinen Wert, bei
dem im praktischen Einsatz kein nennenswertes Problem
besteht, gesenkt werden kann, wenn die Änderungsrate des
Resonanz-Verstärkungsfaktors β in Abhängigkeit der Tempe
ratur im Betriebstemperaturbereich des Sensors (von -40°C
bis +85°C) nicht größer als 1% gemacht wird.
Es wurde festgestellt, dass sich der Dämpfungs
koeffizient c in Abhängigkeit von der Temperatur ver
ändert, und dass der Effekt des zweiten Terms
{fd/(fs.Qs)}2 in dem Wurzelausdruck des Nenners in dem
mathematischen Ausdruck A, der die Resonanz-Verstärkung β
enthält, reduziert werden musste.
Da der Wert Qs im wesentlichen durch den Aufbau der
Sensorvorrichtung (Form der Schwingungsvorrichtung und
der Mess-Elektrode) bestimmt wird, hat man sich dazu
entschlossen, das Verhältnis der Resonanzfrequenz fd in
dem Erreger-Schwingungsmodus zu der Resonanzfrequenz fs
in dem Mess-Schwingungsmodus zu regeln (im folgenden wird
fd/fs als das Verstimmungsmaß α bezeichnet).
Nach den Untersuchungen des derzeitigen Erfinders
verändert sich der Wert Qs in dem Mess-Schwingungsmodus
innerhalb des Betriebstemperaturbereichs von -40°C bis
+85°C von +25% bis -15%. Es wurde bei den Untersuchungen
gefunden, dass die Höhe des Verstimmungsmaßes α so ist,
dass die Änderungsrate der Resonanz-Verstärkung β selbst
dann auf einen Wert von nicht größer als 1% gesenkt wird,
wenn Qs zwischen +25% und -15% variiert.
Die Erfindung wurde auf der Grundlage der Ergebnisse
dieser Untersuchungen gemacht und ist dadurch gekenn
zeichnet, dass bei einem Schwingungssystem, das Feder
abschnitte (33, 34) und eine Schwingungsvorrichtung (31)
aufweist, das Verstimmungsmaß α (α = fd/fs), das heißt, das
Verhältnis einer Resonanzfrequenz fd der Erreger-
Schwingung zu einer Resonanzfrequenz fs der Erfassung-
Schwingung, und ein Q-Wert der Erfassung-Schwingung Qs
der durch den folgenden mathematischen Ausdruck C
ausgedrückten Beziehung genügen:
α ≧ 5.720 × 10-9.Qs2 - 1.012 × 10-6.Qs5
+ 7.102 × 10-5.Qs4 - 2.517 × 10-3.Qs3
+ 4.736 × 10-2.Os2 - 4.549 × 10-1.Qs + 2.923
+ 7.102 × 10-5.Qs4 - 2.517 × 10-3.Qs3
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Genügen α und Qs der obigen Beziehung, so ist die
Änderungsrate der Resonanz-Verstärkung β im Betriebs
temperaturbereich des Sensors von -40°C bis +85°C nicht
größer als 1%. Es ist daher möglich, einen Schwingungs-
Winkelgeschwindigkeits-Sensor bereitzustellen, bei dem
die Temperaturabhängigkeit der durch Luftdämpfung ver
ursachten Mess-Empfindlichkeit auf einen sehr kleinen
Wert gesenkt wird, so dass kein nennenswertes Problem im
praktischen Einsatz besteht, wenn der Sensor an der
Atmosphäre betrieben wird.
Ferner wurde gemäß einem weiteren Aspekt der
Erfindung festgestellt, dass bei der Minimierung der
Änderungsrate der erste Term {1 - (fd/fs)2}2 in der
Quadratwurzel des Nenners in Ausdruck A aufgrund der
Temperaturabhängigkeit der Resonanz-Verstärkung β nicht
kleiner als das Hundertfache des zweiten Terms
{fd/(fs.Qs)}2 sein sollte.
Gemäß einem weiteren Aspekt ist die Erfindung dadurch
gekennzeichnet, dass in einem Schwingungssystem mit den
Federabschnitten (33, 34) und der Schwingungsvorrichtung
(31) das Verstimmungsmaß α sowie Qs der durch den
folgenden Ausdruck D ausgedrückten Beziehung genügen:
α4 - (2 + 100/Qs2) × α2 + 1 ≧ 0
Ebenfalls gemäß dieser Beziehung kann die durch
Luftdämpfung verursachte Temperaturabhängigkeit der Mess-
Empfindlichkeit soweit reduziert werden, dass keine
nennenswerten Probleme im praktischen Einsatz bestehen,
wenn der Schwingungs-Winkelgeschwindigkeits-Sensor an der
Atmosphäre betrieben wird.
Die gegenüberliegenden Abschnitte der Mess-Elektrode
und der Schwingungsvorrichtung können so gestaltet sein,
dass die Mess-Elektrode (40) einen kammartigen Teil und
die Schwingungsvorrichtung (31) einen kammartigen Teil
(35) aufweist, und Zähne oder Vorsprünge der zwei
kammartigen Teile einander gegenüberliegen und mit
einander verzahnt sind.
Ferner sind die Basis (20), die Federvorrichtungen
(33, 34), die Schwingungsvorrichtung (31) und die Mess-
Elektrode (40) aus Halbleitermaterial gebildet.
Die obigen Bezugszeichen in Klammern sind beispiel
haft und entsprechen den speziellen, nachstehend be
schriebenen Teilen.
Fig. 1 ist eine Draufsicht, die einen Winkel
geschwindigkeits-Sensor gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
Fig. 2 ist ein Querschnitt entlang der Linie 2-2 in
Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Tabelle, die das Verstimmungsmaß α
zeigt, wenn die Änderungsrate von β nicht größer als 1%
ist, wobei sich Qs wie gezeigt verändert.
Fig. 4 ist ein Schaubild, das die Beziehung zwischen
dem Verstimmungsmaß α und Qs zeigt, wenn die
Änderungsrate von β nicht größer als 1% ist.
Fig. 5 ist ein Schaubild, das die Beziehung zwischen
dem Verstimmungsmaß α und Qs bei der zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
Der Winkelgeschwindigkeits-Sensor S1 ist dadurch
gebildet, dass ein Halbleitersubstrat einem bekannten
mikromaschinellen Prozess unterzogen wird. Das den Sensor
S1 bildende Halbleitersubstrat S1 ist, wie es in Fig. 2
gezeigt ist, ein rechtwinkliges SOI-(silicon on
insulator, Silizium auf Isolator) Substrat 10, das aus
einem ersten Siliziumsubstrat 11 bzw. einer ersten
Halbleiterschicht, und einem zweiten Siliziumsubstrat 12
bzw. einer zweiten Halbleiterschicht hergestellt ist, die
mit einem Oxidfilm 13, der ein isolierender Film ist, mit
dem ersten Substrat 11 verbunden ist.
Bei dem zweiten Siliziumsubstrat 12 wird eine Ätzung
ausgeführt, um Gräben zu erzeugen, die das Substrat 12 in
eine rahmenförmige Basis 20, welche an dem Umfangsbereich
des zweiten Siliziumsubstrats 12 angeordnet ist, und
einem beweglichen Bereich 30 unterteilt, der beweglich
und innerhalb der Basis 20 angeordnet ist.
An einer Stelle, die dem beweglichen Bereich 30
entspricht, werden das erste Siliziumsubstrat 11 und der
Oxidfilm 13 entfernt, um eine Öffnung 14 zu bilden. Die
Basis 20 wird am Rand der Öffnung 14 in dem Oxidfilm 13
von dem ersten Siliziumsubstrat 11 gehalten.
Der bewegliche Bereich 30 umfasst den ersten
beweglichen Teil 31 bzw. die Schwingungsvorrichtung und
zwei zweite bewegliche Teile 32 bzw. Seitenelemente. Die
Schwingungsvorrichtung 31 ist im wesentlichen rechteckig
und im Zentrum des zweiten Siliziumsubstrats 12
angeordnet. Jedes Seitenelement 32 weist die Form eines
Flachleiters auf und ist jeweils auf einer Seite der
Schwingungsvorrichtung 31 ausgebildet.
Jedes Seitenelement 32 ist mit der Basis 20 durch
zwei Erreger-Flachleiter 33 verbunden, und wird von der
Basis 20 durch zwei Erreger-Flachleiter 33 gehalten.
Jeder Erreger-Flachleiter ist im wesentlichen U-förmig,
mit rechtwinkligen Ecken. Die Schwingungsvorrichtung 31
ist mit den Seitenelementen 32 über Mess-Flachleiter 34
verbunden. Somit wird die Schwingungsvorrichtung 31 durch
die Basis 20 gehalten.
Jeder Erreger-Flachleiter 33 ist im wesentlichen nur
in der x-Richtung flexibel, und der bewegliche Bereich 30
kann aufgrund der Flexibilität der Erreger-Flachleiter 33
in x-Richtung in Schwingung versetzt werden. Andererseits
weist der Mess-Flachleiter 34 im wesentlichen nur in der
y-Richtung eine Flexibilität auf, und die Schwingungs
vorrichtung 31 des beweglichen Bereichs 30 kann aufgrund
der Flexibilität des Mess-Flachleiters 34 in y-Richtung
in Schwingung versetzt werden. Die Erreger-Flachleiter 33
und die Mess-Flachleiter 34 bilden eine Federvorrichtung.
Eine Erreger-Elektrode 40 befindet sich auf jeder
Seite des beweglichen Bereichs 30 in dem zweiten
Siliziumsubstrat. Jede Erreger-Elektrode 40 weist einen
kammartigen Teil mit nach innen gerichteten Zähnen bzw.
Vorsprüngen auf, und jede Erreger-Elektrode 40 wird am
Rand der Öffnung 14 gehalten, wie es in Fig. 2 gezeigt
ist. Jede Erreger-Elektrode 40 überträgt ein periodisches
Signal (Erreger-Signal) von einem äußeren Schaltkreis
(nicht gezeigt) auf den beweglichen Bereich 30, um den
beweglichen Bereich 30 in x-Richtung in Schwingung zu
versetzen bzw. zu erregen.
Jede Erreger-Elektrode 40 ist gegenüber eines
kammartigen Teils eines entsprechenden der Seitenelemente
32 angeordnet. Jedes kammartige Teil 35 der Seiten
elemente 32 weist Zähne bzw. Vorsprünge auf, die sich
derart nach außen erstrecken, dass die Zähne der Erreger-
Elektroden 40 den Zähnen der kammartigen Teile 35
gegenüberliegen und mit ihnen alternieren, wie in Fig. 1
gezeigt ist. Das heisst, die Zähne der gegenüberliegenden
kammartigen Teile sind miteinander verzahnt. Ein Lötauge
41 zur elektrischen Verbindung der entsprechenden
Erreger-Elektrode 40 mit dem äußeren Schaltkreis mittels
Verdrahtung oder dergleichen ist auf jeder der Erreger-
Elektroden 40 gebildet.
Ferner befinden sich an beiden Enden der Schwingungs
vorrichtung 31 des zweiten Siliziumsubstrats 12 jeweils
Mess-Elektroden 50, von denen jede kammartige Teile
aufweist und am Rand der Öffnung 14 gehalten wird.
Die Mess-Elektroden 50 sind vorgesehen, um eine
Änderung der Kapazität aufgrund der Schwingung (Mess-
Schwingung) in der y-Richtung der Schwingungsvorrichtung
31 nach außen an den äußeren Schaltkreis zu geben. Die
Änderung der Kapazität dient als ein Mess-Signal zur
Darstellung der Winkelgeschwindigkeit Ω. Eine Änderung
der Kapazität wird erzeugt, wenn dann, wenn das
bewegliche Teil 30 (Schwingungsvorrichtung 31 und die
Seitenelemente 32) in x-Richtung erregt bzw. in
Schwingung versetzt wird, eine Winkelgeschwindigkeit Ω
auf die z-Achse übertragen wird.
Jede Mess-Elektrode 50 ist gegenüber eines kamm
artigen Teils 36 angeordnet, das sich von der
Schwingungsvorrichtung 31 erstreckt. Die kammartigen
Teile der Mess-Elektroden weisen nach außen gerichtete
Zähne auf, und die kammartigen Teile der Schwingungs
vorrichtung 31 weisen nach innen gerichtete Zähne auf,
und die Zähne der jeweiligen kammartigen Teile sind wie
gezeigt miteinander verzahnt. Ein Lötauge 51 ist auf
jeder Mess-Elektrode 50 gebildet, um die entsprechende
Messelektrode 50 durch Verdrahten oder dergleichen mit
dem äußeren Schaltkreis zu verbinden. Jedes Lötauge 51
ist aus Aluminium oder dergleichen gebildet.
Ferner sind in der Nähe der Enden der Seitenelemente
32 des zweiten Siliziumsubstrats 12 Überwachungselektro
den 60 gebildet, die kammartig sind und Zähne aufweisen.
Jede Überwachungselektrode wird am Rand der Öffnung 14
gehalten. Die Überwachungselektroden 60 überwachen die
Erreger-Schwingung in der x-Richtung des beweglichen
Bereichs 30 und geben ein Überwachungssignal nach außen
an den äußeren Schaltkreis.
Jede Überwachungselektrode 60 ist gegenüber eines
kammartigen Endes 37 eines entsprechenden der Seiten
elemente 32 angeordnet. Die kammartigen Enden weisen nach
außen gerichtete Zähne auf, und die Überwachungs-
Elektroden weisen nach innen gerichtete Zähne auf, und
die Zähne der jeweiligen kammartigen Teile liegen
einander gegenüber und sind ineinander verzahnt, wie es
in Fig. 1 gezeigt ist. Ein Lötauge 61 ist auf jeder
Überwachungselektrode 60 gebildet, um die Überwachungs
elektrode 60 durch Drahtanschluss oder dergleichen mit
dem externen Schaltkreis zu verbinden.
Die auf dem zweiten Siliziumsubstrat 12 gebildeten
Teile, wie etwa die Basis 20, der bewegliche Bereich 30,
die Erreger-Elektroden 40, die Mess-Elektroden 50 und die
Überwachungs-Elektroden 60, sind durch Gräben elektrisch
voneinander isoliert.
Bei einem solchen Winkelgeschwindigkeits-Sensor S1
wird von dem äußeren Schaltkreis über die Lötaugen 41 der
Erreger-Elektroden ein periodisches Erregersignal
(Eingangssignal), wie etwa eine sinusförmige Spannung,
eine Rechteckspannung oder dergleichen, auf die Erreger-
Elektroden 40 übertragen, um elektrostatische Kräfte
zwischen den kammartigen Teilen 35 und den Erreger-
Elektroden 40 zu erzeugen, so dass der bewegliche Bereich
30, der die Schwingungsvorrichtung 31 umfasst, in x-
Richtung erregt und somit in Schwingung versetzt wird,
was aufgrund der Flexibilität der Erreger-Flachleiter
bzw. der Federvorrichtung 33 möglich ist.
Durch Bestimmen der Änderung der Kapazität zwischen
den Zähnen des Kamms der Überwachungs-Elektrode 60, kann
die Frequenz und die Amplitude der Erreger-Schwingung des
beweglichen Bereichs 30 überwacht werden. Danach wird die
überwachte Änderung der Kapazität als ein Überwachungs
signal von den Lötaugen 61 an den äußeren Schaltkreis
rückgekoppelt, und das Erreger-Signal wird mittels eines
selbsterregenden Schaltkreises geregelt, um den beweg
lichen Bereich 30, der den ersten beweglichen Abschnitt
(Schwingungsvorrichtung) 31 umfasst, mit einer normalen
Erreger-Schwingung in Schwingung zu versetzen.
Wenn dann, wenn der bewegliche Bereich 30 (in der x-
Richtung) mit der Erreger-Schwingung schwingt, eine
Winkelgeschwindigkeit Ω auf die z-Achse übertragen wird,
wird eine Coriolis-Kraft in y-Richtung auf den
beweglichen Bereich 30 übertragen, was eine Mess-
Schwingung in dem ersten beweglichen Abschnitt
(Schwingungsvorrichtung) 31 des beweglichen Bereichs 30
bewirkt. Die Mess-Schwingung ändert die Kapazität
zwischen den Zähnen des kammartigen Teils der Mess-
Elektrode 50, und die Änderung der Kapazität wird nach
außen zu dem äußeren Schaltkreis gegeben und von diesem
erfasst, um die Höhe der Winkelgeschwindigkeit Ω zu
bestimmen.
Schwingt die Schwingungsvorrichtung 31 (mit der
Erreger-Schwingung) in der x-Richtung, ist die tat
sächliche Erreger-Schwingungsfrequenz die Schwingungs
frequenz fd (im folgenden als eine Erreger-Resonanz
frequenz fd bezeichnet) der Schwingungsvorrichtung 31 in
der x-Richtung, und die Schwingungsvorrichtung 31 und das
Seitenelement 32 schwingen während der Erregerschwingung
zusammen mit der Erreger-Schwingungsfrequenz fd (zum
Beispiel 5000 Hz).
Wenn bei der Mess-Schwingung in der y-Richtung die
Winkelgeschwindigkeit Ω übertragen wird, schwingt die
Mess-Schwingung der Schwingungsvorrichtung 31 mit der
gleichen Erreger-Resonanzfrequenz fd (zum Beispiel
5000 Hz).
Die Resonanzfrequenz fs (im folgenden als die Mess-
Resonanzfrequenz fs bezeichnet) der Schwingungsvorrich
tung 31 in der y-Richtung ist größer ausgelegt (zum
Beispiel 9650 Hz) als die Erreger-Resonanzfrequenz fd.
Mit anderen Worten, die Schwingungsvorrichtung 31
schwingt bei der Mess-Schwingung mit einer Frequenz fd,
die niedriger ist als die Mess-Resonanzfrequenz fs. Wenn
die Schwingungsvorrichtung 31 bei der Mess-Schwingung mit
der gleichen Frequenz fd wie die Erregerfrequenz fd in
Schwingung versetzt wird, wird die Amplitude der Mess-
Schwingung dadurch erhöht, dass fd kleiner als fs (fd<fs)
gemacht wird, so dass die Empfindlichkeit erhöht wird.
Aus diesem Grund gilt in diesem Fall, obwohl man
denken könnte, dass fd = fs empfehlenswert ist, von
Ausdruck A β = Qs, und die Temperaturabhängigkeit der Mess-
Empfindlichkeit ist durch die Wirkung der Luftdämpfung
deutlich erhöht. Das heißt, in Ausdruck B sind die
Auswirkungen der Masse m der Schwingungsvorrichtung 31
und die Federkonstante k der Federvorrichtung (Mess-
Flachleiter 34) in dem Mess-Schwingungs-Modus kleiner als
der Effekt des Dämpfungskoeffizienten c, und eine
Änderung des Dämpfungskoeffizienten c, der die Komponente
der Temperaturabhängigkeit in Qs ist, beeinflusst direkt
die Resonanz-Verstärkung β.
Um daher die Temperaturabhängigkeit der durch
Luftdämpfung verursachten Messempfindlichkeit auf einen
sehr niedrigen Wert, bei dem es keine Probleme im
praktischen Einsatz gibt, zu reduzieren, wird das
Verhältnis von der Erreger-Resonanzfrequenz fd zur Mess-
Resonanzfrequenz fs, d. h. fd/fs (das Verstimmungsmaß α)
so geregelt, dass eine Änderungsrate der Resonanz-
Verstärkung β auf einen Wert reduziert wird, der im
Arbeitstemperaturbereich des Sensors S1 von -40°C bis
85°C nicht größer als 1% beträgt.
Gemäß den Untersuchungen des derzeitigen Erfinders
variiert in dem Sensor S1 in dem Arbeitstemperaturbereich
von -40°C bis +85°C der Wert Qs im Mess-Schwingungs-Modus
von +25% bis -15%. Durch Untersuchungen wurde festge
stellt, dass die Höhe der Verstimmungsmaßes α die Ände
rungsrate des Resonanz-Verstärkungsfaktors β auf einen
Wert absenkt, der selbst dann nicht größer als 1% ist,
wenn Qs für verschiedene Werte von Qs von +25% bis -15%
variiert. Ein Beispiel des Ergebnisses der Untersuchungen
ist in Fig. 3 gezeigt.
Fig. 3 ist eine Tabelle zur Bestimmung des
Verstimmungsmaßes α und der Mess-Resonanzfrequenz fs,
wenn die Änderungsrate von β nicht größer als 1% und die
Erreger-Resonanzfrequenz fd 5000 Hz ist, für die Fälle,
wo Qs bei Zimmertemperatur 3, 6, 10, 20, 30 und 50 ist.
Diese Werte von Qs sind vernünftige Werte, die durch den
Aufbau des vorliegenden Sensors S1 bestimmt werden
können.
Beträgt zum Beispiel Qs bei Raumtemperatur 3, so
beträgt, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, Qs bei einer
Temperatur von -40°C 3,75, ein Wert, der sich von Qs bei
Raumtemperatur um +25% unterscheidet, und Qs bei einer
Temperatur von 85°C beträgt 2,55, was sich um -15%
unterscheidet. Die Änderungsrate von β wird aus der
Differenz (Δβ) zwischen β für Qs bei der Grenztemperatur
und β für Qs bei Raumtemperatur bestimmt, und das
Verstimmungsmaß α (α = fd/fs) kann aus Ausdruck A berechnet
werden, wenn die Änderungsrate β nicht größer als 1% ist.
Wenn Qs bei Raumtemperatur 3 beträgt, beträgt die das
Verstimmungsmaß α 1,93. Ebenso wird der Betrag der
Verstimmungsmaß α für andere Werte von Qs bestimmt, wenn
die Änderungsrate β nicht größer als 1% ist. Ferner kann,
wie in Fig. 3 zu erkennen ist, das Verstimmungsmaß α,
wenn Qs zunimmt, näher an 1 gebracht werden, und die
Resonanz-Verstärkung β erhöht sich.
Hier sind die in Fig. 3 gezeigten Verstimmungsmaße α
jene, wenn die Änderungsrate von β nicht größer als 1%
ist und so nah wie möglich an 1 heranrückt. Aus diesem
Grund ist in Fig. 3 zum Beispiel, wenn Qs bei
Raumtemperatur 3 beträgt, die Änderungsrate von β nicht
größer als 1%, sofern das Verstimmungsmaß α nicht weniger
als 1,93 beträgt. Wenn Qs bei Raumtemperatur 3 oder 5
beträgt, wird die Änderungsrate von β 10 bis 20%, sofern
das Verstimmungsmaß α 1 beträgt.
Fig. 4 ist ein Schaubild, das die Beziehung zwischen
den jeweiligen Qs-Werten in Fig. 3 und das ermittelte
Verstimmungsmaß α zeigt. Das heißt, die Änderungsrate von
β ist in dem schraffierten Bereich oberhalb einer
gebogenen Linie L1 in dem in Fig. 4 gezeigten Schaubild
nicht größer als 1%. Der schraffierte Bereich oberhalb
der gebogenen Linie L1 in dem Schaubild wird durch die
folgende Ungleichung bzw. den folgenden Ausdruck C
ausgedrückt:
α ≧ 5,720 × 10-9.Qs2 - 1,012 × 10-6.Qs5
+ 7,102 × 10-5.Qs4 - 2,517 × 10-3.Qs3
+ 4,736 × 10-2.Qs2 - 4,549 × 10-1.Qs + 2,923
+ 7,102 × 10-5.Qs4 - 2,517 × 10-3.Qs3
+ 4,736 × 10-2.Qs2 - 4,549 × 10-1.Qs + 2,923
Der Winkelgeschwindigkeits-Sensor S1 der vorliegenden
Ausführungsform genügt der Ungleichung bzw. dem Ausdruck
C. Durch Bestimmen eines gewünschten Qs kann das
Verstimmungsmaß α mit Hilfe des obigen mathematischen
Ausdrucks C gefunden werden, und wenn das Verstimmungsmaß
α ermittelt ist, kann die Mess-Resonanzfrequenz fs
bestimmt werden, da die Erreger-Resonanzfrequenz fd
ermittelt wurde. Wenn zum Beispiel Qs bei Raumtemperatur
3 beträgt, so beträgt die Mess-Resonanzfrequenz fs
9650 Hz, sofern bestimmt wurde, dass das Verstimmungsmaß α
1,93 beträgt.
Wenn der Winkelgeschwindigkeits-Sensor S1 ausgelegt
wird, wird zuerst die Form des Sensors S1 bestimmt, und
die Dicke und die Längen des Erreger-Flachleiters 33 und
der Mess-Flachleiter 34 werden so gewählt, dass die
Resonanzfrequenzen fd, fs jene sind, die auf die obige
Weise bestimmt wurden, und um die Federkonstante k und
die Größen (Massen m) der ersten und zweiten beweglichen
Teile 31 und 32 zu bestimmen. Dementsprechend genügt der
Winkelgeschwindigkeits-Sensor S1 der durch den Ausdruck C
gezeigten Beziehung.
Nach der Auslegung des Winkelgeschwindigkeits-Sensors
S1 in dieser Weise, kann der Winkelgeschwindigkeits-
Sensor S1 mit Hilfe bekannter Herstellungsverfahren für
Halbleiterbauelemente hergestellt werden. Zum Beispiel
wird das SOI-Substrat 10 vorbereitet, und anschließend
werden Gräben zur Bildung der Lötaugen 41 und der
gleichen, der Basis 20 und dem beweglichen Bereich 30 auf
dem zweiten Siliziumsubstrat 12 mit Hilfe der Photo
litographie, dem Trockenätzen oder dergleichen gebildet.
Das erste Siliziumsubstrat 11 wird anisotrop geätzt, um
die Öffnung 14 zu bilden, um den Winkelgeschwindigkeits-
Sensor S1 fertigzustellen.
Wie oben beschrieben ist, wird gemäß der vorliegenden
Erfindung dadurch, dass α und Qs so bestimmt werden, dass
sie der in dem Ausdruck C gezeigten Beziehung genügen,
die Änderungsrate des Resonanz-Verstärkungsfaktors β in
dem Arbeitstemperaturbereich des Sensors S1 (von -40°C
bis +85°C) nicht größer als 1% gemacht, so dass die durch
die Luftdämpfung verursachte Temperaturabhängigkeit der
Mess-Empfindlichkeit auf einen Betrag reduziert wird, bei
dem keine Probleme im praktischen Einsatz auftreten, wenn
der Schwingungs-Winkelgeschwindigkeits-Sensor an der
Atmosphäre betrieben wird.
Ferner wird bei dem Winkelgeschwindigkeits-Sensor S1,
um die durch die Temperaturabhängigkeit der Resonanz-
Verstärkung β verursachte Änderungsrate derart zu
reduzieren, dass die durch Luftdämpfung verursachte
Temperaturabhängigkeit der Mess-Empfindlichkeit auf ein
vertretbares Niveau reduziert wird, empfohlen, dass der
erste Term {1 - fd/fs)2}2 in der Quadratwurzel des Nenners
von Ausdruck A nicht kleiner als das Hundertfache des
zweiten Terms {fd/(fs.Qs)}2 ist.
Zu diesem Zweck muss zunächst der folgende Ausdruck D
erfüllt sein.
{1 - (fd/fs)2}2 ≧ 100 × {fd/(fs.Qs)}2
wobei der Ausdruck D, da α = fs/fd ist, nachfolgend in
die Ausdrücke E, F und G umgeformt wird, um schließlich
die durch den Ausdruck H gezeigte Ungleichung zu
erhalten.
Ausdruck E
{1 - (1/α)2}2 ≧ 100 × {1/(α.Qs)}2
Ausdruck F
1-2/α2 + 1/α4 ≧ 100/(α2.Qs2)
Ausdruck G
1/α4 - 1/α2 × (2 + 100/Qs2) + 1 ≧ 0
Ausdruck H
α4 - (2 + 100/Qs2) × α2 + 1 ≧ 0
Bei dem Winkelgeschwindigkeits-Sensor S1 gemäß der
zweiten Ausführungsform genügen das Verstimmungsmaß α und
Qs der durch den Ausdruck H gezeigten Beziehung in dem
Schwingungssystem, das aus den Federvorrichtungen 33, 34
und der Schwingungsvorrichtung 31 gebildet ist.
Fig. 5 ist ein Schaubild, das die Beziehung des
Ausdrucks H darstellt. In Fig. 5 ist der schraffierte
Bereich (einschließlich der gebogenen Linie L2) der
Bereich der durch den Ausdruck H gezeigten Ungleichheit.
In diesem Bereich kann der erste Term in der
Quadratwurzel des Nenners in dem mathematischen Ausdruck
A nicht kleiner sein als das Hundertfache des zweiten
Terms, so dass der zweite Term, der den Dämpfungs
koeffizienten c enthält, vernachlässigt werden kann. Die
durch die Luftdämpfung verursachte Temperaturabhängigkeit
der Mess-Empfindlichkeit kann daher auf ein vertretbares
Niveau reduziert werden, wenn der Schwingungs-Winkel
geschwindigkeits-Sensor an der Atmosphäre betrieben wird.
Desweiteren kann, wenn Qs wie gewünscht bestimmt ist,
das Verstimmungsmaß α aus Ausdruck H gewonnen werden, und
der Winkelgeschwindigkeits-Sensor S1 kann anschließend in
der Weise der ersten Ausführungsform ausgelegt und
hergestellt werden.
Claims (4)
1. Winkelgeschwindigkeits-Sensor, der Folgendes umfasst:
eine Basis (20);
eine Schwingungsvorrichtung (31);
Federmittel (33, 34), um die Schwingungsvorrichtung (31) mit der Basis (20) derart zu verbinden, dass eine Erreger-Schwingung auf die Schwingungsvorrich tung in einer ersten (x) Richtung übertragen werden kann, und dass die Schwingungsvorrichtung eine Mess- Schwingung in einer zweiten (y) Richtung erzeugt, die senkrecht zu der ersten (x) Richtung ist; und
eine Mess-Elektrode (50), die der Schwingungs vorrichtung (31) gegenüberliegt, wobei als Folge der Mess-Schwingung eine Änderung der Kapazität zwischen der Schwingungsvorrichtung (31) und der Mess- Elektrode (50) erzeugt wird, wenn auf den Sensor, während die Schwingungsvorrichtung (31) eine Erreger-Schwingung ausführt, eine Winkelgeschwindig keit übertragen wird, und die Mess-Elektrode (50) gestattet die Messung der Änderung der Kapazität, wobei eine Höhe des Verstimmungsmaßes α durch fd/fs ausgedrückt wird, worin fd eine Resonanz-Frequenz der Erreger-Schwingung und fs eine Resonanz-Frequenz bei der Mess-Schwingung ist, und ein Term Qs, der durch (m.k)1/2/c ausgedrückt wird, worin m die Masse der Schwingungsvorrichtung (31) und k die Feder konstante der Federmittel (33, 34) bei der Mess- Schwingung ist, und c ein Dämpfungskoeffizient der Schwingungsvorrichtung (31) bei der Mess-Schwingung ist, der durch den folgenden Ausdruck ausgedrückten Beziehung genügen:
α ≧ 5,720 × 10-9.Qs2 - 1,012 × 10-6.Qs5
+ 7,102 × 10-5.Qs4 - 2,517 × 10-3.Qs3
+ 4,736 × 10-2.Qs2 - 4,549 × 10-1.Qs + 2,923
eine Basis (20);
eine Schwingungsvorrichtung (31);
Federmittel (33, 34), um die Schwingungsvorrichtung (31) mit der Basis (20) derart zu verbinden, dass eine Erreger-Schwingung auf die Schwingungsvorrich tung in einer ersten (x) Richtung übertragen werden kann, und dass die Schwingungsvorrichtung eine Mess- Schwingung in einer zweiten (y) Richtung erzeugt, die senkrecht zu der ersten (x) Richtung ist; und
eine Mess-Elektrode (50), die der Schwingungs vorrichtung (31) gegenüberliegt, wobei als Folge der Mess-Schwingung eine Änderung der Kapazität zwischen der Schwingungsvorrichtung (31) und der Mess- Elektrode (50) erzeugt wird, wenn auf den Sensor, während die Schwingungsvorrichtung (31) eine Erreger-Schwingung ausführt, eine Winkelgeschwindig keit übertragen wird, und die Mess-Elektrode (50) gestattet die Messung der Änderung der Kapazität, wobei eine Höhe des Verstimmungsmaßes α durch fd/fs ausgedrückt wird, worin fd eine Resonanz-Frequenz der Erreger-Schwingung und fs eine Resonanz-Frequenz bei der Mess-Schwingung ist, und ein Term Qs, der durch (m.k)1/2/c ausgedrückt wird, worin m die Masse der Schwingungsvorrichtung (31) und k die Feder konstante der Federmittel (33, 34) bei der Mess- Schwingung ist, und c ein Dämpfungskoeffizient der Schwingungsvorrichtung (31) bei der Mess-Schwingung ist, der durch den folgenden Ausdruck ausgedrückten Beziehung genügen:
α ≧ 5,720 × 10-9.Qs2 - 1,012 × 10-6.Qs5
+ 7,102 × 10-5.Qs4 - 2,517 × 10-3.Qs3
+ 4,736 × 10-2.Qs2 - 4,549 × 10-1.Qs + 2,923
2. Winkelgeschwindigkeits-Sensor, der Folgendes umfasst:
eine Basis (20);
eine Schwingungsvorrichtung (31);
Federmittel (33, 34), um die Schwingungsvorrichtung (31) mit der Basis (20) derart zu verbinden, dass eine Erreger-Schwingung auf die Schwingungsvorrich tung in einer ersten (x) Richtung übertragen werden kann, und dass die Schwingungsvorrichtung eine Mess-Schwingung in einer zweiten (y) Richtung erzeugt, die senkrecht zu der ersten (x) Richtung ist; und
eine Mess-Elektrode (50), die der Schwingungs vorrichtung (31) gegenüberliegt, wobei aufgrund der Mess-Schwingung eine Änderung der Kapazität zwischen der Schwingungsvorrichtung (31) und der Mess-Elektrode (50) erzeugt wird, wenn auf den Sensor, während die Schwingungsvorrichtung (31) eine Erreger-Schwingung ausführt, eine Winkel geschwindigkeit übertragen wird, und die Mess- Elektrode (50) gestattet die Messung der Änderung der Kapazität, wobei eine Höhe des Verstimmungs maßes α durch fd/fs ausgedrückt wird, worin fd eine Resonanz-Frequenz der Erreger-Schwingung und fs eine Resonanz-Frequenz der Mess-Schwingung ist, und ein Term Qs, der durch (m.k)1/2/c ausgedrückt wird, worin m die Masse der Schwingungsvorrichtung (31) und k die Federkonstante der Federmittel (33, 34) bei der Mess-Schwingung ist, und c ein Dämpfungs koeffizient der Schwingungsvorrichtung (31) bei der Mess-Schwingung ist, der durch den folgenden Aus druck ausgedrückten Beziehung genügen:
α4 - (2 + 100/Qs2) × α2 + 1 ≧ 0.
eine Basis (20);
eine Schwingungsvorrichtung (31);
Federmittel (33, 34), um die Schwingungsvorrichtung (31) mit der Basis (20) derart zu verbinden, dass eine Erreger-Schwingung auf die Schwingungsvorrich tung in einer ersten (x) Richtung übertragen werden kann, und dass die Schwingungsvorrichtung eine Mess-Schwingung in einer zweiten (y) Richtung erzeugt, die senkrecht zu der ersten (x) Richtung ist; und
eine Mess-Elektrode (50), die der Schwingungs vorrichtung (31) gegenüberliegt, wobei aufgrund der Mess-Schwingung eine Änderung der Kapazität zwischen der Schwingungsvorrichtung (31) und der Mess-Elektrode (50) erzeugt wird, wenn auf den Sensor, während die Schwingungsvorrichtung (31) eine Erreger-Schwingung ausführt, eine Winkel geschwindigkeit übertragen wird, und die Mess- Elektrode (50) gestattet die Messung der Änderung der Kapazität, wobei eine Höhe des Verstimmungs maßes α durch fd/fs ausgedrückt wird, worin fd eine Resonanz-Frequenz der Erreger-Schwingung und fs eine Resonanz-Frequenz der Mess-Schwingung ist, und ein Term Qs, der durch (m.k)1/2/c ausgedrückt wird, worin m die Masse der Schwingungsvorrichtung (31) und k die Federkonstante der Federmittel (33, 34) bei der Mess-Schwingung ist, und c ein Dämpfungs koeffizient der Schwingungsvorrichtung (31) bei der Mess-Schwingung ist, der durch den folgenden Aus druck ausgedrückten Beziehung genügen:
α4 - (2 + 100/Qs2) × α2 + 1 ≧ 0.
3. Winkelgeschwindigkeits-Sensor nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die Mess-Elektrode (50) mehrere Vorsprünge
aufweist und die Schwingungsvorrichtung (31) mehrere
Vorsprünge (36) aufweist, und die Vorsprünge der
Mess-Elektrode den Vorsprüngen der Schwingungsvor
richtung (31) gegenüberliegen und mit den Vorsprüngen
der Schwingungsvorrichtung (31) verzahnt sind.
4. Winkelgeschwindigkeits-Sensor nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, wobei die Basis (20), die Feder
mittel (33, 34), die Schwingungsvorrichtung (31) und
die Mess-Elektrode (50) aus einem Halbleitermaterial
gefertigt sind.
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