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DE102154C - - Google Patents

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Publication number
DE102154C
DE102154C DENDAT102154D DE102154DA DE102154C DE 102154 C DE102154 C DE 102154C DE NDAT102154 D DENDAT102154 D DE NDAT102154D DE 102154D A DE102154D A DE 102154DA DE 102154 C DE102154 C DE 102154C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
burner
wick
petroleum
soaked
upper edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT102154D
Other languages
English (en)
Publication of DE102154C publication Critical patent/DE102154C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/002Wicks
    • F21V37/0033Wicks combination of vegetal and mineral
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Versuche. Petroleum in derselben Weise wie Gas, d. h. von einem Centruin aus mittels eines Rohrsystems zu vertheilen, sind zahlreich gemacht, bisher indefs an dem Mangel eines geeigneten Brenners gescheitert. Regelmä'fsg zeigte sich, dafs ein Dichthalten zwischen Brennerkopf und Docht nicht erzielt wurde, und ein stetes Tropfen war das Resultat. Eben dieses Tropfen zu verhindern, ist der Zweck der gegenwärtigen Erfindung, und es geschieht dies dadurch, dafs der Docht in dem Brennerkopf im Feuer verkittet ist.
Die Erfindung wird durch die Figur verständlich werden. P bedeutet das übrigens sehr dünne Rohr, durch welches das Petroleum zufliefst, nachdem es durch ein Filter von Baumwolle oder dergl. mechanisch von Unreinigkeiten gereinigt ist. Ein Regulirhahn A (etwa ein Nadelventil), welches in die Rohrleitung eingeschaltet ist, regelt die Zuführung des Petroleums und wird nach dem jeweiligen Druck desselben aber immer ein für alle Mal eingestellt. Ein zweiter Hahn A1 dient dagegen zum Oeffnen und Schliefsen der Leitung.
Der Brenner selbst, und dieser bildet den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, besteht aus einem ringförmigen Behälter C, welcher zur Aufnahme eines den Docht M bildenden dichtgerollten Bandes aus Baumwolle dient und durch' zwei von dem Fufsstück T ausgehende Röhren NN1 gelragen wird. Der dichte, sich an die Wandungen des Ringbehälters C fest anpassende Docht . wird nach seinem Einbringen in den Brenner mit kieselsaurem Kali (Kaliwasserglas) getränkt, bei etwa ι 50 ° getrocknet. Hierauf wird er am oberen Rande mit der Stichflamme eines Löthrohres zum Glühen gebracht oder mit einer genügend erhitzten Platte behandelt, wodurch die organischen Bestandtheile verbrennen, so dafs aufsen ein Skelett des Gewebes, bestehend aus kieselsaurem Kali, in der Tiefe von etwa 1 mm verbleibt, welches den Docht vor weiterer Oxydation schützt. Der mineralische Docht ist nach dem Abbrennen mit den metallischen Theilen durch den entstehenden Glasflufs verkittet, und eben diese Verkittung verhindert das Ueberströmen des Petroleums nach den Metalltheilen und damit das lästige Tropfen.
Auf diese Weise ist der Docht, abgesehen von etwaigen äufseren Beschädigungen desselben, so gut wie unvergänglich und dem Anrufsen nicht unterworfen.
Die Einrichtung, das Petroleum von einem Centralbehälter mittelst eines Rohrsystems den Brennern zuzuführen, die Einrichtung der Absperr- und Regulirhähne dürfte sich ohne Weiteres verstehen und liegt aufserhalb des Rahmens der Erfindung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Brenner für unter Druck zugeführtes Petroleum, dadurch gekennzeichnet, dafs der aus Baumwolleband gewickelte, in den Brenner eingesetzte Dochtkörper an der Oberfläche mit Kaliwasserglas getränkt und sodann der Brennerkopf am oberen Rande geglüht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT102154D Active DE102154C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102154C true DE102154C (de)

Family

ID=372786

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT102154D Active DE102154C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102154C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085114B (de) * 1955-07-20 1960-07-14 Ir Alexander Leendert Thomee Flachdochtbrenner mit einem Saug- und einem Brenndocht

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085114B (de) * 1955-07-20 1960-07-14 Ir Alexander Leendert Thomee Flachdochtbrenner mit einem Saug- und einem Brenndocht

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