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DE1021451B - Installationsdose - Google Patents

Installationsdose

Info

Publication number
DE1021451B
DE1021451B DEK29074A DEK0029074A DE1021451B DE 1021451 B DE1021451 B DE 1021451B DE K29074 A DEK29074 A DE K29074A DE K0029074 A DEK0029074 A DE K0029074A DE 1021451 B DE1021451 B DE 1021451B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
installation box
installation
magnets
magnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK29074A
Other languages
English (en)
Inventor
Arnold Keller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK29074A priority Critical patent/DE1021451B/de
Publication of DE1021451B publication Critical patent/DE1021451B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/12Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

DEUTSCHES
Das Aufsuchen von zugeputzten Installationsdosen, wie Abzweig-, Verteiler- oder Schalterdosen, ist für den Elektromonteur mit einem unverhältnismäßig großen Zeitaufwand verknüpft.
Die Erfindung bezweckt, eine Installationsdose zu schaffen, welche diesen Zeitaufwand auf ein Minimum zu reduzieren gestattet. Die Erfindung besteht darin, daß die Dose zwecks Anzeige ihres Anbringungsortes, insbesondere unter Wandverputz, mit einem oder mehreren permanenten Magneten ausgestattet ist. Auf diese Weise läßt sich ihre Lage hinter dem Verputz, unter Zuhilfenahme eines geeigneten Suchmittels, auch dann feststellen, wenn sie absichtlich oder versehentlich unter dem Wandverputz völlig verschwunden ist, und zwar mit Sicherheit in kürzester Zeit und in einer auch ungelernten Arbeitskräften unmittelbar verständlichen Weise.
Als Suchmittel für die Lagebestimmung genügt nämlich ein gewöhnlicher Kompaß, den man mit horizontal schwingender Magnetnadel vor der vertikalen Wandfläche, hinter der man eine Dose vermutet, hin und her bewegt. Da, wo die Kompaßnadel sich senkrecht zur Wand stellt, liegt die Dose unter dem Verputz.
Statt eines Kompasses, der aber praktisch völlig ausreicht, können grundsätzlich auch andere Suchmittel in Frage kommen, z. B. auch eine induktiv anzeigende Suchspule, deren im Kopfhörer wahrgenommener Summerton sich ändert, wenn die Spule in den Bereich des Magnetfeldes der Dose gerät, oder ähnliche an sich bekannte Hilfsmittel.
Es sind die verschiedensten Ausführungen der Dose denkbar, je nach der Art ihrer Anbringung in Anpassung an die Bauart und den Zweck der Dose.
Handelt es sich nur darum, den Ort der Dose zu finden, so genügt ein einziger, vorzugsweise zentral angeordneter Magnet. Es wird dabei zweckmäßig ein einzelner Magnet unter dem vorzugsweise in an sich bekannter Weise aus isolierendem Kunststoff bestehenden Verschluß deckel befestigt. Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Dose besteht darin, daß der Magnet zusammen mit einem an sich bekannten federnden, vorzugweise metallischen, sich nach Aufsetzen des Deckels in bekannter Weise an den inneren Seitenwänden der Dose anlegenden Bügel am Verschlußdeckel aufgenietet ist. Es können auch mehrere, vorzugsweise ebenfalls unter dem Verschlußdeckel befestigte, durch entsprechend verschiedene Anordnungen und ihre Zahl zugleich die Art der unter Verputz liegenden Dose anzeigende Magnete vorgesehen werden. Leicht verständlich können z. B. zwei Magnete eine Dose mit zwei Seitenstutzen, eine mit drei Magneten eine Verteilerdose mit drei Seitenstutzen kennzeichnen usw. Die Kompaßnadel läßt bei diesen
Anmelder:
Arnold Keller, Schluchsee (Schwarzw.)
Arnold Keller, Schluchsee (Schwarzw.),
ist als Erfinder genannt worden
Ausführungsformen auch die Lage dieser Einzelmagnete und deren Anzahl erkennen.
Die Anbringung der Magnete kann auch auf der Außenfläche der Dose erfolgen. Besondere Vorteile bezüglich einer möglichst vielseitigen Verwendbarkeit bei gleichzeitig geringster Typenzahl ergeben sich, wenn ein oder mehrere Magnete unterhalb des Verschlußdeckels der Dose befestigt werden und der Verschlußdeckel gleichzeitig so ausgeführt ist, daß er zum Verschluß verschiedenartiger Dosen gebraucht werden kann; denn dann genügt es, lediglich eine bescheidene Anzahl von Verschlußdeckeltypen lieferbar zu halten, die sich nur nach Größe und außerdem, wenn gewünscht, noch bezüglich der erwähnten Kennzeichnung durch einen, zwei, drei oder mehr Magnete unterscheiden.
Der Erfindungsgedanke ist auf eigentliche Dosen in der meist bekannten zylindrischen Form keineswegs beschränkt; er kann auch auf an sich bekannte rechteckige Dosen angewendet werden. Es kann dabei ein magnetisierter Rahmen von der Form der Dose eingesetzt sein. Schließlich können ein oder mehrere Magnete auch gleichzeitig Montagefunktionen mit übernehmen. So kann z. B. ein einzelner, auf der Außenseite des Verschluß deckeis angebrachter Magnet von rechteckiger Form bei einer Dose mit Bajonettverschluß zugleich als Drehgriff für diesen dienen, oder es können die Magnete mit Gewinde zum Befestigen von Einbauteilen versehen werden.
Das Wesen des Erfindungsgedankens soll an Hand eines Beispiels einer besonders einfachen und viel gebrauchten Installationsdose durch die Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 eine unter Verputz liegende Installationsdose dieser Art mit einem einzigen Seitenstutzen im Schnitt quer zu diesem mit dem Bild der aus der Dose austretenden magnetischen Kraftlinien und der sich an verschiedenen Stellen in deren Richtung einstellenden Magnetnadel eines Kompasses als Suchmittel,
709 846/366
Fig. 2 die gleiche Dose im Schnitt parallel zum Seitenstutzen,
Fig. 3 den Dosendeckel für sich, vom Doseninnern aus gesehen, in Ansicht.
Im einzelnen sind in der Zeichnung mit 1 die Dose, mit 2 deren einziger Seitenstutzen und mit 3 der Verschlußdeckel bezeichnet. Als Werkstoff für diese Teile kommt, wie bekannt, Metall, aber auch, vor allem für den Verschluß deckel selbst, Kunststoff in Frage. Die Dose wird, wie üblich, in eine genügend weit ge- ίο haltene, in das Mauerwerk 4 geschlagene Höhlung gesetzt und dann mit der Verputzmasse 5 darin weiter verankert. Dabei ist in den Zeichnungen angenommen, daß die Verputzmasse 5 auch über die Front des Deckels hinweg verläuft, so daß die Dose unter dem Verputz völlig verschwindet.
Der Verschluß deckel 3 trägt nun auf seiner Unterseite einen permanenten Magnet 6 von der Form eines niedrigen, in Richtung der Zylinderachse magnetisierten Zylinders, der bei einer solchen Dose etwa 25 mm im Durchmesser und 5 mm in der Höhe messen kann.
Zwischen dem Magnet 6 und dem Verschlußdeckel 3 ist ein federnder Bügel 7, vorzugsweise ein Metallbügel, eingefügt; alle drei Teile können mit einem durchgehenden Niet 8 unlösbar miteinander verbunden werden.
Eine solche Ausführung des armierten Verschlußdeckels läßt Verwendung für verschiedene handelsübliche Typen von Installationsdosen zu, z. B. auch für solche, die an sich für einen Deckel mit Bajonettbefestigung eingerichtet sind, da sich die Enden la bzw. 7 b des Bügels nach Aufsetzen des Deckels an die Innenwandungen der Dose anlegen und sich dabei der Verschlußdeckel, auch bei Vorhandensein mehrerer Seitenstutzen, stets so auf die Dose aufsetzen läßt, daß die Arme des federnden Bügels zwischen diese Seitenstutzen zu liegen kommen und somit der Durchführung von Leitungen durch die Seitenstutzen nicht im Wege sind.
In Fig. 1 sind mit 9 einige magnetische Kraftlinien bezeichnet, auf die sich eine Kompaßnadel 10 an den Ortend, B und C jeweils in Pfeilrichtung einstellt, insbesondere am Ort C unmittelbar vor der Dose, derart, daß sie zur Wandfläche senkrecht steht und dadurch die Lage der verputzten Dose im Sinne der Erfindung zur Anzeige bringt.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Installationsdose (Unterputz-, Abzweig-, Verteiler-, Schalterdose usw.), dadurch gekennzeichnet, daß sie zwecks Anzeige ihres Anbringungsortes, insbesondere unter Wandverputz, mit einem oder mehreren permanenten Magneten (6) ausgestattet ist.
2. Installationsdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein einzelner Magnet (6) unter dem vorzugsweise in an sich bekannter Weise aus isolierendem Kunststoff bestehenden Verschlußdeckel (3) befestigt ist.
3. Installationsdose nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (6) zusammen mit einem an sich bekannten federnden, vorzugsweise metallischen, sich nach Aufsetzen des Deckels in bekannter Weise an den inneren Seitenwänden der Dose (1) anlegenden Bügel (7) am A^erschlußdeckel (3) aufgenietet ist.
4. Installationsdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere, vorzugsweise ebenfalls unter dem Verschlußdeckel (3) befestigte, durch entsprechend verschiedene Anordnungen und ihre Zahl zugleich die Art der unter Verputz liegenden Dose anzeigende Magnete (6) trägt.
5. Installationsdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer an sich bekannten rechteckigen Dose ein magnetisierter Rahmen von der Form der Dose in diese eingesetzt ist.
6. Installationsdose (Unterputz-, Abzweig-, Verteiler-, Schalterdose usw.) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein einzelner auf der Außenseite des Verschlußdeckels angebrachter Magnet von rechteckiger Form bei einer Dose mit Bajonettverschluß zugleich als Drehgriff für diesen dient.
7. Installationsdose nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (6) mit Gewinde zum Befestigen von Einbauteilen versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© TO 8«/36€ 12.
DEK29074A 1956-06-12 1956-06-12 Installationsdose Pending DE1021451B (de)

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DEK29074A DE1021451B (de) 1956-06-12 1956-06-12 Installationsdose

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DEK29074A DE1021451B (de) 1956-06-12 1956-06-12 Installationsdose

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DE1021451B true DE1021451B (de) 1957-12-27

Family

ID=7218391

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DEK29074A Pending DE1021451B (de) 1956-06-12 1956-06-12 Installationsdose

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DE (1) DE1021451B (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2464584A1 (fr) * 1979-08-27 1981-03-06 Michelet Georges Detecteur de boites d'encastrement electriques
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WO1994015833A1 (en) * 1993-01-08 1994-07-21 Reinert Gary L Sr Height and azimuth adjustable containers
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GR1003344B (el) * 1999-02-05 2000-03-20 Εξαρτημα τοποθετησης, συγκρατησης και προστασιας χωνευτων κουτιων διακοπτου, διακλαδωσης
US7588344B2 (en) 1993-01-08 2009-09-15 Mfpf, Inc. Stainless steel airport light cannister apparatus and method
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