DE1021451B - Installationsdose - Google Patents
InstallationsdoseInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/12—Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting
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- Structural Engineering (AREA)
- Casings For Electric Apparatus (AREA)
Description
DEUTSCHES
Das Aufsuchen von zugeputzten Installationsdosen, wie Abzweig-, Verteiler- oder Schalterdosen, ist für
den Elektromonteur mit einem unverhältnismäßig großen Zeitaufwand verknüpft.
Die Erfindung bezweckt, eine Installationsdose zu schaffen, welche diesen Zeitaufwand auf ein Minimum
zu reduzieren gestattet. Die Erfindung besteht darin, daß die Dose zwecks Anzeige ihres Anbringungsortes,
insbesondere unter Wandverputz, mit einem oder mehreren permanenten Magneten ausgestattet ist. Auf
diese Weise läßt sich ihre Lage hinter dem Verputz, unter Zuhilfenahme eines geeigneten Suchmittels, auch
dann feststellen, wenn sie absichtlich oder versehentlich unter dem Wandverputz völlig verschwunden ist,
und zwar mit Sicherheit in kürzester Zeit und in einer auch ungelernten Arbeitskräften unmittelbar verständlichen
Weise.
Als Suchmittel für die Lagebestimmung genügt nämlich ein gewöhnlicher Kompaß, den man mit horizontal
schwingender Magnetnadel vor der vertikalen Wandfläche, hinter der man eine Dose vermutet, hin
und her bewegt. Da, wo die Kompaßnadel sich senkrecht zur Wand stellt, liegt die Dose unter dem
Verputz.
Statt eines Kompasses, der aber praktisch völlig ausreicht, können grundsätzlich auch andere Suchmittel
in Frage kommen, z. B. auch eine induktiv anzeigende Suchspule, deren im Kopfhörer wahrgenommener
Summerton sich ändert, wenn die Spule in den Bereich des Magnetfeldes der Dose gerät, oder
ähnliche an sich bekannte Hilfsmittel.
Es sind die verschiedensten Ausführungen der Dose denkbar, je nach der Art ihrer Anbringung in
Anpassung an die Bauart und den Zweck der Dose.
Handelt es sich nur darum, den Ort der Dose zu finden, so genügt ein einziger, vorzugsweise zentral
angeordneter Magnet. Es wird dabei zweckmäßig ein einzelner Magnet unter dem vorzugsweise in an sich
bekannter Weise aus isolierendem Kunststoff bestehenden Verschluß deckel befestigt. Eine weitere vorteilhafte
Ausbildung der Dose besteht darin, daß der Magnet zusammen mit einem an sich bekannten
federnden, vorzugweise metallischen, sich nach Aufsetzen des Deckels in bekannter Weise an den inneren
Seitenwänden der Dose anlegenden Bügel am Verschlußdeckel aufgenietet ist. Es können auch mehrere,
vorzugsweise ebenfalls unter dem Verschlußdeckel befestigte, durch entsprechend verschiedene Anordnungen
und ihre Zahl zugleich die Art der unter Verputz liegenden Dose anzeigende Magnete vorgesehen
werden. Leicht verständlich können z. B. zwei Magnete eine Dose mit zwei Seitenstutzen, eine mit drei
Magneten eine Verteilerdose mit drei Seitenstutzen kennzeichnen usw. Die Kompaßnadel läßt bei diesen
Anmelder:
Arnold Keller, Schluchsee (Schwarzw.)
Arnold Keller, Schluchsee (Schwarzw.)
Arnold Keller, Schluchsee (Schwarzw.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Ausführungsformen auch die Lage dieser Einzelmagnete und deren Anzahl erkennen.
Die Anbringung der Magnete kann auch auf der Außenfläche der Dose erfolgen. Besondere Vorteile
bezüglich einer möglichst vielseitigen Verwendbarkeit bei gleichzeitig geringster Typenzahl ergeben sich,
wenn ein oder mehrere Magnete unterhalb des Verschlußdeckels der Dose befestigt werden und der Verschlußdeckel
gleichzeitig so ausgeführt ist, daß er zum Verschluß verschiedenartiger Dosen gebraucht
werden kann; denn dann genügt es, lediglich eine bescheidene Anzahl von Verschlußdeckeltypen lieferbar
zu halten, die sich nur nach Größe und außerdem, wenn gewünscht, noch bezüglich der erwähnten Kennzeichnung durch einen, zwei, drei oder mehr Magnete
unterscheiden.
Der Erfindungsgedanke ist auf eigentliche Dosen in der meist bekannten zylindrischen Form keineswegs
beschränkt; er kann auch auf an sich bekannte rechteckige Dosen angewendet werden. Es kann dabei ein
magnetisierter Rahmen von der Form der Dose eingesetzt sein. Schließlich können ein oder mehrere
Magnete auch gleichzeitig Montagefunktionen mit übernehmen. So kann z. B. ein einzelner, auf der
Außenseite des Verschluß deckeis angebrachter Magnet von rechteckiger Form bei einer Dose mit Bajonettverschluß
zugleich als Drehgriff für diesen dienen, oder es können die Magnete mit Gewinde zum Befestigen
von Einbauteilen versehen werden.
Das Wesen des Erfindungsgedankens soll an Hand eines Beispiels einer besonders einfachen und viel gebrauchten
Installationsdose durch die Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 eine unter Verputz liegende Installationsdose dieser Art mit einem einzigen Seitenstutzen im Schnitt
quer zu diesem mit dem Bild der aus der Dose austretenden magnetischen Kraftlinien und der sich an
verschiedenen Stellen in deren Richtung einstellenden Magnetnadel eines Kompasses als Suchmittel,
709 846/366
Fig. 2 die gleiche Dose im Schnitt parallel zum Seitenstutzen,
Fig. 3 den Dosendeckel für sich, vom Doseninnern aus gesehen, in Ansicht.
Im einzelnen sind in der Zeichnung mit 1 die Dose, mit 2 deren einziger Seitenstutzen und mit 3 der Verschlußdeckel
bezeichnet. Als Werkstoff für diese Teile kommt, wie bekannt, Metall, aber auch, vor allem für
den Verschluß deckel selbst, Kunststoff in Frage. Die Dose wird, wie üblich, in eine genügend weit ge- ίο
haltene, in das Mauerwerk 4 geschlagene Höhlung gesetzt und dann mit der Verputzmasse 5 darin weiter
verankert. Dabei ist in den Zeichnungen angenommen, daß die Verputzmasse 5 auch über die Front des
Deckels hinweg verläuft, so daß die Dose unter dem Verputz völlig verschwindet.
Der Verschluß deckel 3 trägt nun auf seiner Unterseite einen permanenten Magnet 6 von der Form eines
niedrigen, in Richtung der Zylinderachse magnetisierten Zylinders, der bei einer solchen Dose etwa 25 mm
im Durchmesser und 5 mm in der Höhe messen kann.
Zwischen dem Magnet 6 und dem Verschlußdeckel 3 ist ein federnder Bügel 7, vorzugsweise ein Metallbügel,
eingefügt; alle drei Teile können mit einem durchgehenden Niet 8 unlösbar miteinander verbunden
werden.
Eine solche Ausführung des armierten Verschlußdeckels läßt Verwendung für verschiedene handelsübliche
Typen von Installationsdosen zu, z. B. auch für solche, die an sich für einen Deckel mit Bajonettbefestigung
eingerichtet sind, da sich die Enden la bzw. 7 b des Bügels nach Aufsetzen des Deckels an die
Innenwandungen der Dose anlegen und sich dabei der Verschlußdeckel, auch bei Vorhandensein mehrerer
Seitenstutzen, stets so auf die Dose aufsetzen läßt, daß die Arme des federnden Bügels zwischen diese
Seitenstutzen zu liegen kommen und somit der Durchführung von Leitungen durch die Seitenstutzen nicht
im Wege sind.
In Fig. 1 sind mit 9 einige magnetische Kraftlinien bezeichnet, auf die sich eine Kompaßnadel 10 an den
Ortend, B und C jeweils in Pfeilrichtung einstellt,
insbesondere am Ort C unmittelbar vor der Dose, derart, daß sie zur Wandfläche senkrecht steht und
dadurch die Lage der verputzten Dose im Sinne der Erfindung zur Anzeige bringt.
Claims (7)
1. Installationsdose (Unterputz-, Abzweig-, Verteiler-, Schalterdose usw.), dadurch gekennzeichnet,
daß sie zwecks Anzeige ihres Anbringungsortes, insbesondere unter Wandverputz, mit einem
oder mehreren permanenten Magneten (6) ausgestattet ist.
2. Installationsdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein einzelner Magnet (6)
unter dem vorzugsweise in an sich bekannter Weise aus isolierendem Kunststoff bestehenden
Verschlußdeckel (3) befestigt ist.
3. Installationsdose nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (6) zusammen
mit einem an sich bekannten federnden, vorzugsweise metallischen, sich nach Aufsetzen des
Deckels in bekannter Weise an den inneren Seitenwänden der Dose (1) anlegenden Bügel (7) am
A^erschlußdeckel (3) aufgenietet ist.
4. Installationsdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere, vorzugsweise
ebenfalls unter dem Verschlußdeckel (3) befestigte, durch entsprechend verschiedene Anordnungen
und ihre Zahl zugleich die Art der unter Verputz liegenden Dose anzeigende Magnete (6) trägt.
5. Installationsdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer an sich bekannten
rechteckigen Dose ein magnetisierter Rahmen von der Form der Dose in diese eingesetzt ist.
6. Installationsdose (Unterputz-, Abzweig-, Verteiler-, Schalterdose usw.) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein einzelner auf der Außenseite des Verschlußdeckels angebrachter
Magnet von rechteckiger Form bei einer Dose mit Bajonettverschluß zugleich als Drehgriff für diesen
dient.
7. Installationsdose nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (6) mit
Gewinde zum Befestigen von Einbauteilen versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© TO 8«/36€ 12.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK29074A DE1021451B (de) | 1956-06-12 | 1956-06-12 | Installationsdose |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK29074A DE1021451B (de) | 1956-06-12 | 1956-06-12 | Installationsdose |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1021451B true DE1021451B (de) | 1957-12-27 |
Family
ID=7218391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK29074A Pending DE1021451B (de) | 1956-06-12 | 1956-06-12 | Installationsdose |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1021451B (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2464584A1 (fr) * | 1979-08-27 | 1981-03-06 | Michelet Georges | Detecteur de boites d'encastrement electriques |
| US4388890A (en) * | 1979-12-20 | 1983-06-21 | Bengt Wester | Device for locating in buildings the exact position of hidden objects |
| EP0466108A1 (de) * | 1990-07-13 | 1992-01-15 | Ernesto Preziati | Vorrichtung zum Aufspüren von Elementen in nichtzugänglichen Plätzen, insbesondere für im Fussboden installierte Kabelverteilerdosen |
| WO1994015833A1 (en) * | 1993-01-08 | 1994-07-21 | Reinert Gary L Sr | Height and azimuth adjustable containers |
| US5431510A (en) * | 1993-12-21 | 1995-07-11 | Reinert, Sr.; Gary L. | Overlay protection plate apparatus and method |
| GR1003344B (el) * | 1999-02-05 | 2000-03-20 | Εξαρτημα τοποθετησης, συγκρατησης και προστασιας χωνευτων κουτιων διακοπτου, διακλαδωσης | |
| US7588344B2 (en) | 1993-01-08 | 2009-09-15 | Mfpf, Inc. | Stainless steel airport light cannister apparatus and method |
| US7988316B2 (en) | 1998-07-10 | 2011-08-02 | Mfpf, Inc. | Stainless steel airport light cannister apparatus and method |
-
1956
- 1956-06-12 DE DEK29074A patent/DE1021451B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| EP0466108A1 (de) * | 1990-07-13 | 1992-01-15 | Ernesto Preziati | Vorrichtung zum Aufspüren von Elementen in nichtzugänglichen Plätzen, insbesondere für im Fussboden installierte Kabelverteilerdosen |
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| US7588344B2 (en) | 1993-01-08 | 2009-09-15 | Mfpf, Inc. | Stainless steel airport light cannister apparatus and method |
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