DE10213950B4 - Hydrodynamische Kupplung, insbesondere Drehmomentwandler - Google Patents
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Abstract
Hydrodynamische Kupplung, insbesondere Drehmomentwandler,
– wobei ein Pumpenrad (1) mit einem Antriebselement (3) drehfest verbunden ist, das mit einer Antriebswelle drehfest verbindbar ist, ein Turbinenrad (5) von dem Pumpenrad (1) hydrodynamisch antreibbar ist und das Turbinenrad (5) direkt oder über einen Torsionsschwingungsdämpfer mit einer Abtriebswelle (10) verbunden ist,
– wobei das Turbinenrad (5) über eine Überbrückungskupplung (11) mit dem Pumpenrad (1) kuppelbar ist, der Überbrückungskupplung (11) ein Betätigungskolben (12) zugeordnet ist, die Abtriebswelle (10) als Hohlwelle (10) ausgebildet ist und der Betätigungskolben (12) über die Abtriebswelle (10) und ein Nabenteil (15) mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagbar ist,
– wobei die Hydraulikflüssigkeit außerhalb der Abtriebswelle (10) über eine Anzahl von Fluidkanälen (16) mit einem an den Betätigungskolben (12) angrenzenden Kolbenraum (13) in Wirkverbindung steht und die Fluidkanäle (16) in einem Teilabschnitt (18) axial verlaufen und
– wobei jeder Fluidkanal (16) in dem Teilabschnitt (18) radial innen von der Abtriebswelle...
– wobei ein Pumpenrad (1) mit einem Antriebselement (3) drehfest verbunden ist, das mit einer Antriebswelle drehfest verbindbar ist, ein Turbinenrad (5) von dem Pumpenrad (1) hydrodynamisch antreibbar ist und das Turbinenrad (5) direkt oder über einen Torsionsschwingungsdämpfer mit einer Abtriebswelle (10) verbunden ist,
– wobei das Turbinenrad (5) über eine Überbrückungskupplung (11) mit dem Pumpenrad (1) kuppelbar ist, der Überbrückungskupplung (11) ein Betätigungskolben (12) zugeordnet ist, die Abtriebswelle (10) als Hohlwelle (10) ausgebildet ist und der Betätigungskolben (12) über die Abtriebswelle (10) und ein Nabenteil (15) mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagbar ist,
– wobei die Hydraulikflüssigkeit außerhalb der Abtriebswelle (10) über eine Anzahl von Fluidkanälen (16) mit einem an den Betätigungskolben (12) angrenzenden Kolbenraum (13) in Wirkverbindung steht und die Fluidkanäle (16) in einem Teilabschnitt (18) axial verlaufen und
– wobei jeder Fluidkanal (16) in dem Teilabschnitt (18) radial innen von der Abtriebswelle...
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine hydrodynamische Kupplung, insbesondere einen Drehmomentwandler,
- – wobei ein Pumpenrad mit einem Antriebselement drehfest verbunden ist, das mit einer Antriebswelle drehfest verbindbar ist, ein Turbinenrad von dem Pumpenrad hydrodynamisch antreibbar ist und das Turbinenrad direkt oder über einen Torsionsschwingungsdämpfer mit einer Abtriebswelle drehfest verbunden ist,
- – wobei das Turbinenrad über eine Überbrückungskupplung mit dem Pumpenrad kuppelbar ist, der Überbrückungskupplung ein Betätigungskolben zugeordnet ist, die Abtriebswelle als Hohlwelle ausgebildet ist und der Betätigungskolben über die Abtriebswelle und ein Nabenteil mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagbar ist,
- – wobei die Hydraulikflüssigkeit außerhalb der Abtriebswelle über eine Anzahl von Fluidkanälen mit einem an den Betätigungskolben angrenzenden Kolbenraum in Wirkverbindung steht und die Fluidkanäle in einem Teilabschnitt axial verlaufen,
- – wobei jeder Fluidkanal in dem Teilabschnitt radial außen von dem Nabenteil umgeben ist.
- Eine derartige hydrodynamische Kupplung, ausgebildet als Drehmomentwandler, ist beispielsweise aus der
DE 199 20 542 A1 ,7 , bekannt. Bei dieser hydrodynamischen Kupplung ist der Nabenteil durch einen sich in Richtung zu einem Antrieb erstreckenden, über den Gehäusedeckel des Kupplungsgehäuses hinaus ragenden Lagerhohlzapfen gebildet, in den die Abtriebswelle hineinragt, und der die Abtriebswelle mit radialer Distanz umschließt. Aufgrund dieser radialen Distanz ergibt sich zwischen der radialen Außenseite der Abtriebswelle und der radialen Innenseite des Nabenteils ein Strömungsweg für Hydraulikflüssigkeit, der sich axial erstreckt und eine Verbindung zwischen dem antriebsseitigen Strömungsaustritt der Abtriebswelle und dem Kolbenraum herstellt. DieDE 199 20 542 A1 gibt allerdings keinen Hinweis auf die Ausbildung dieses Strömungsweges in Umfangsrichtung. - Auch die
DE 33 14 061 A1 zeigt eine als Drehmomentwandler ausgebildete hydrodynamische Kupplung, bei welcher der Nabenteil durch einen sich in Richtung zu einem Antrieb erstreckenden, über den Gehäusedeckel des Kupplungsgehäuses hinaus ragenden Lagerhohlzapfen gebildet wird, in den eine Welle hineinragt, und der diese Welle mit radialer Distanz umschließt, so dass sich zwischen der radialen Außenseite der Welle und der radialen Innenseite des Nabenteils ein Strömungsweg für Hydraulikflüssigkeit ergibt, der sich axial erstreckt und eine Verbindung zwischen dem antriebsseitigen Strömungsaustritt der Abtriebswelle und dem Kolbenraum herstellt. Allerdings handelt es sich bei der Welle nicht um eine Abtriebswelle, sondern statt dessen um eine Antriebswelle für Zusatzaggregate, wie beispielsweise eine Hydraulikpumpe. Deshalb steht diese Welle mittels einer Verzahnung in Drehverbindung mit dem Kupplungsgehäuse. - Eine weitere hydrodynamische Kupplung ist aus der
DE 199 02 190 A1 bekannt. Bei dieser hydrodynamischen Kupplung besteht das Nabenteil aus zwei Komponenten, die zwischen sich die Fluidkanäle bilden. - Die Konstruktion gemäß der
DE 199 02 190 A1 ist bereits recht günstig, aber noch verbesserbar. Insbesondere ist es bei derDE 199 02 190 A1 erforderlich, entweder die beiden Teile als solche – z. B. durch Schmieden – geeignet auszuprägen oder aber in eines der beiden Teile ein Passstück einzupressen. Beide Herstellungsverfahren sind vergleichsweise aufwendig. - Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine hydrodynamische Kupplung zu schaffen, bei der die Begrenzungen der Fluidkanäle, soweit sie in dem Teilabschnitt axial verlaufen, auf einfachere Weise erstellbar sind.
- Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass jeder Fluidkanal in dem Teilabschnitt – zusätzlich zur Begrenzung radial außen durch das Nabenteil – auch in Umfangsrichtung von dem Nabenteil umgeben ist und radial innen von der Abtriebswelle umgeben ist.
- Denn dann kann die Aufteilung des Nabenteils in zwei Komponenten entfallen bzw. auf die Bildung der Fluidkanäle in radial verlaufenden Außenabschnitten beschränkt werden.
- Wenn das Nabenteil in Kanalbereichen, in denen es die Fluidkanäle radial außen begrenzt, radial innen konisch ausgebildet ist, ist das Nabenteil fertigungstechnisch besonders einfach herstellbar. Dies gilt ganz besonders, wenn ein Konuswinkel des Nabenteils in den Kanalbereichen zwischen drei und zehn Grad, insbesondere zwischen fünf und sieben Grad, liegt.
- Wenn das Nabenteil in Zwischenbereichen, in denen es die Fluidkanäle in Umfangsrichtung begrenzt, radial innen zylindrisch ausgebildet ist, ergibt sich eine besonders gute Begrenzung in Umfangsrichtung.
- Wenn die Zwischenbereiche einen Innendurchmesser beschreiben und der Innendurchmesser um 0,5 bis 2,0 mm, insbesondere um 0,8 bis 1,2 mm, größer als ein Außendurchmesser der Abtriebswelle ist, besteht keine Gefahr eines direkten Kontakts zwischen Nabenteil und Abtriebswelle.
- Das Nabenteil ist vorzugsweise als Schmiedeteil ausgebildet, das in den Zwischenbereichen radial innen durch Drehen nachbearbeitet ist.
- Wenn die Anzahl von Fluidkanälen mindestens drei, insbesondere genau vier, beträgt, ergibt sich beim Zusammenbau der hydrodynamischen Kupplung auf einfache Weise eine Vorzentrierung der Abtriebswelle und des Nabenteils zueinander.
- Die Fluidkanäle weisen im Regelfall Außenabschnitte auf, die im wesentlichen radial verlaufen und im Kolbenraum münden. Die Fluidkanäle können in den Außenabschnitten als Bohrungen ausgebildet sein. Alternativ kann das Nabenteil aus zwei Komponenten bestehen und die Komponenten zwischen sich die Fluidkanäle bilden.
- Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen. Dabei zeigen in Prinzipdarstellung
-
1 einen Teilschnitt durch eine hydrodynamische Kupplung, -
2 einen Schnitt durch ein Nabenteil und ein Abtriebswelle, -
3 eine perspektivische Ansicht eines Schnitts durch das Nabenteil von2 , -
4 einen Schnitt durch einen Schmiederohling, -
5 eine perspektivische Ansicht des Schnitts von4 , -
6 eine perspektivische Ansicht des Schmiederohlings von4 und -
7 eine alternative Ausgestaltung des Nabenteils. - Gemäß
1 weist eine hydodynamische Kupplung ein Pumpenrad1 auf. Das Pumpenrad1 ist mit einer Pumpenradschale2 drehfest verbunden. Die Pumpenradschale2 ist mit einer Gehäuseschale3 drehfest verbunden. Gemäß1 ist die Pumpenradschale2 mit der Gehäuseschale3 verschweißt. Es sind aber auch andere Befestigungsarten, insbesondere Verschraubungen, denkbar. - Die Gehäuseschale
3 ist ein Antriebselement, das über schematisch angedeutete Schraubverbindungen4 mit einer nicht dargestellten Antriebswelle (in der Regel der Kurbelwelle einer Verbrennungskraftmaschine eines Kraftfahrzeugs) drehfest verbindbar ist. - Die hydodynamische Kupplung weist ferner ein Turbinenrad
5 auf. Das Turbinenrad5 ist von dem Pumpenrad1 hydrodynamisch antreibbar. Zwischen dem Pumpenrad1 und dem Turbinenrad5 ist ein Leitrad6 angeordnet. Die hydrodynamische Kupplung ist daher als Drehmomentwandler ausgebildet. - Das Turbinenrad
5 ist über eine Turbinenradschale7 mit einer Turbinenradnabe8 verbunden. Die Turbinenradnabe8 ist über eine Verzahnung9 mit einer Abtriebswelle10 drehfest verbunden. Die Abtriebswelle10 ist in der Regel die Getriebeeingangswelle eines der hydrodynamischen Kupplung nachgeordneten Getriebes. - Gemäß
1 ist die Turbinenradschale7 mit der Turbinenradnabe8 direkt und damit drehfest verbunden. Zwischen der Turbinenradschale7 und der Turbinenradnabe8 könnte aber auch ein Torsionsschwingungsdämpfer angeordnet sein. In diesem Fall wäre die Turbinenradschale7 mit der Turbinenradnabe8 drehbegrenzt verbunden. - Die hydrodynamische Kupplung weist ferner eine Überbrückungskupplung
11 auf. Mittels der Überbrückungskupplung11 ist das Turbinenrad5 mit dem Pumpenrad1 kuppelbar. Gemäß1 erfolgt dabei eine direkte, drehfeste Kupplung zwischen Pumpenrad1 und Turbinenrad5 . Auch hier könnte wieder ein Torsionsschwingungsdämpfer zwischen der Überbrückungskupplung11 und der Turbinenradschale7 angeordnet sein. Dieser Torsionsschwingungsdämpfer kann dabei wahlweise alternativ oder zusätzlich zum Torsionsschwingungsdämpfer zwischen Turbinenradschale7 und Turbinenradnabe8 vorhanden sein. - Der Überbrückungskupplung
11 ist ein Betätigungskolben12 zugeordnet. Mittels des Betätigungskolbens12 ist die Überbrückungskupplung11 betätigbar. Hierzu wird Hydraulikflüssigkeit entweder in einen vorderen Kolbenraum13 oder in einen hinteren Kolbenraum14 geleitet. Der Betätigungskolben12 wird also mit der Hydraulikflüssigkeit beaufschlagt. Aus dem jeweils anderen Kolbenraum14 ,13 wird hiermit korrespondierend Hydraulikflüssigkeit abgezogen. Wie aus1 ersichtlich ist, ist der vordere Kolbenraum13 zwischen der Gehäuseschale3 und dem Betätigungskolben12 angeordnet, der hintere Kolbenraum14 zwischen dem Betätigungskolben12 und der Turbinenradschale7 . Beide Kolbenräume13 ,14 grenzen also an den Betätigungskolben12 an. - Das Beaufschlagen des Betätigungskolbens
12 mit Hydraulikflüssigkeit erfolgt über die Abtriebswelle10 und ein Nabenteil15 . Die Abtriebswelle10 ist daher zum Führen der Hydraulikflüssigkeit als Hohlwelle10 ausgebildet. - Außerhalb der Abtriebswelle
10 steht die Hydraulikflüssigkeit mit dem vorderen Kolbenraum13 über eine Anzahl von Fluidkanälen16 in Wirkverbindung. Die Fluidkanäle16 weisen dabei gemäß1 Außenabschnitte17 auf, die im wesentlichen radial verlaufen und im vorderen Kolbenraum13 münden. - Gemäß
2 verlaufen die Fluidkanäle16 in weiteren Teilabschnitten18 im wesentlichen axial. Gemäß2 sind die Fluidkanäle16 in den Teilabschnitten18 dabei radial außen von dem Nabenteil15 und radial innen von der Antriebswelle10 umgeben. In Umfangsrichtung sind die Fluidkanäle in den Teilabschnitten18 ebenfalls von dem Nabenteil15 umgeben. Die Bereiche, in denen das Nabenteil15 die Fluidkanäle16 in den Teilabschnitten18 radial außen begrenzt, sind nachfolgend als Kanalbereiche19 bezeichnet, die Abschnitte, in denen es die Fluidkanäle16 in den Teilabschnitten18 in Umfangsrichtung begrenzt, als Zwischenbereiche20 (siehe3 ). - Wie besonders deutlich aus
2 ersichtlich ist, ist das Nabenteil15 in den Kanalbereichen19 radial innen konisch ausgebildet. Es bildet also mit einer Rotationsachse R einen Konuswinkel α. Der Konuswinkel α liegt vorzugsweise zwischen drei und zehn Grad, insbesondere zwischen fünf und sieben Grad. Gemäß2 beträgt er beispielsweise sechs Grad. - Wie besonders deutlich aus
3 ersichtlich ist, ist das Nabenteil15 in den Zwischenbereichen20 radial innen zylindrisch ausgebildet. Die Zwischenbereiche20 beschreiben somit einen Innendurchmesser D. Der Innendurchmesser D ist größer als ein Außendurchmesser d der Abtriebswelle10 . In der Regel sollte der Innendurchmesser D um 0,5 bis 2,0 mm größer als der Außendurchmesser d der Abtriebswelle10 sein. Vorzugsweise ist er um 0,8 bis 1,2 mm größer als der Außendurchmesser d, z. B. 1,0 mm größer. - Die Konizität des Nabenteils
15 in den Kanalbereichen19 kann besonders einfach dadurch erreicht werden, dass zunächst ein entsprechend geformter Schmiedestempel in einen Rohling eingepresst wird, aus dem später das Nabenteil15 hergestellt wird. Die Zylindrizität der Zwischenbereiche20 kann dann durch Drehen erreicht werden. Das Nabenteil15 ist also vorzugsweise als Schmiedeteil ausgebildet, das in den Zwischenbereichen20 radial innen durch Drehen nachbearbeitet ist. Die4 bis6 zeigen einen derartigen Schmiederohling nach dem Einpressen des Schmiedestempels und vor dem Nachbearbeiten der Zwischenbereiche20 . - Wie besonders deutlich aus
6 ersichtlich ist, beträgt die Anzahl von Fluidkanälen16 genau vier. Ferner sind die Fluidkanäle16 in Umfangsrichtung gleichmäßig um die Abtriebswelle10 herum verteilt angeordnet. Das Nabenteil15 könnte aber auch derart ausgebildet sein, dass es mit der Abtriebswelle10 eine andere Anzahl von Fluidkanälen16 bildet. Drei Fluidkanäle16 sollten aber mindestens gebildet werden. Auch sollte die gleichmäßige Verteilung um die Antriebswelle10 herum stets beibehalten werden. - Bei der oben stehend in Verbindung mit den
1 bis6 beschriebenen ersten Ausführungsform des Nabenteils15 ist dieses einstückig ausgebildet. Die Fluidkanäle16 sind daher in den Außenabschnitten17 als Bohrungen17 ausgebildet. Es ist aber auch möglich, dass das Nabenteil15 gemäß einer zweiten Ausführungsform – siehe7 – aus zwei Komponenten15' ,15'' besteht. In diesem Fall können die Komponenten15' ,15'' zwischen sich die Außenabschnitte17 der Fluidkanäle16 bilden. Die Verbindung der Komponenten15' ,15'' kann dabei auf beliebige Weise erfolgen. Insbesondere können die Komponenten15' ,15'' – z. B. durch Schrauben – lösbar miteinander verbunden sein. Sie können aber auch – z. B. durch Verschweißen oder Nieten – unlösbar miteinander verbunden sein. - Mittels der vorliegenden Erfindung können somit auf einfache Weise nur mit einem einstückigem Nabenteil
15 bzw. mit zwei einfach ausgebildeten Nabenteilkomponenten15' ,15'' und der Abtriebswelle10 die Fluidkanäle16 gebildet werden. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Pumpenrad
- 2
- Pumpenradschale
- 3
- Gehäuseschale
- 4
- Schraubverbindungen
- 5
- Turbinenrad
- 6
- Leitrad
- 7
- Turbinenradschale
- 8
- Turbinenradnabe
- 9
- Verzahnung
- 10
- Abtriebswelle
- 11
- Überbrückungskupplung
- 12
- Betätigungskolben
- 13
- vorderer Kolbenraum
- 14
- hinterer Kolbenraum
- 15
- Nabenteil
- 15', 15''
- Komponenten
- 16
- Fluidkanäle
- 17
- Außenabschnitte
- 18
- Teilabschnitte
- 19
- Kanalbereiche
- 20
- Zwischenbereiche
- d
- Außendurchmesser
- D
- Innendurchmesser
- R
- Rotationsachse
- α
- Konuswinkel
Claims (10)
- Hydrodynamische Kupplung, insbesondere Drehmomentwandler, – wobei ein Pumpenrad (
1 ) mit einem Antriebselement (3 ) drehfest verbunden ist, das mit einer Antriebswelle drehfest verbindbar ist, ein Turbinenrad (5 ) von dem Pumpenrad (1 ) hydrodynamisch antreibbar ist und das Turbinenrad (5 ) direkt oder über einen Torsionsschwingungsdämpfer mit einer Abtriebswelle (10 ) verbunden ist, – wobei das Turbinenrad (5 ) über eine Überbrückungskupplung (11 ) mit dem Pumpenrad (1 ) kuppelbar ist, der Überbrückungskupplung (11 ) ein Betätigungskolben (12 ) zugeordnet ist, die Abtriebswelle (10 ) als Hohlwelle (10 ) ausgebildet ist und der Betätigungskolben (12 ) über die Abtriebswelle (10 ) und ein Nabenteil (15 ) mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagbar ist, – wobei die Hydraulikflüssigkeit außerhalb der Abtriebswelle (10 ) über eine Anzahl von Fluidkanälen (16 ) mit einem an den Betätigungskolben (12 ) angrenzenden Kolbenraum (13 ) in Wirkverbindung steht und die Fluidkanäle (16 ) in einem Teilabschnitt (18 ) axial verlaufen und – wobei jeder Fluidkanal (16 ) in dem Teilabschnitt (18 ) radial innen von der Abtriebswelle (10 ) und radial außen und in Umfangsrichtung von dem Nabenteil (15 ) umgeben ist. - Hydrodynamische Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Nabenteil (
15 ) in Kanalbereichen (19 ), in denen es die Fluidkanäle (16 ) radial außen begrenzt, radial innen konisch ausgebildet ist. - Hydrodynamische Kupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Konuswinkel (α) des Nabenteils (
15 ) in den Kanalbereichen (19 ) zwischen drei und zehn Grad, insbesondere zwischen fünf und sieben Grad, liegt. - Hydrodynamische Kupplung nach Anspruch 1, 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, dass das Nabenteil (
15 ) in Zwischenbereichen (20 ), in denen es die Fluidkanäle (16 ) in Umfangsrichtung begrenzt, radial innen zylindrisch ausgebildet ist. - Hydrodynamische Kupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenbereiche (
20 ) einen Innendurchmesser (D) beschreiben und dass der Innendurchmesser (D) um 0,5 bis 2,0 mm, insbesondere um 0,8 bis 1,2 mm, größer als ein Außendurchmesser (d) der Abtriebswelle (10 ) ist. - Hydrodynamische Kupplung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Nabenteil (
15 ) als Schmiedeteil (15 ) ausgebildet ist, das in den Zwischenbereichen (20 ) radial innen durch Drehen nachbearbeitet ist. - Hydrodynamische Kupplung nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl von Fluidkanälen (
16 ) mindestens drei, insbesondere genau vier, beträgt und dass die Fluidkanäle (16 ) in Umfangsrichtung gleichmäßig um die Abtriebswelle (10 ) herum verteilt angeordnet sind. - Hydrodynamische Kupplung nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluidkanäle (
16 ) Außenabschnitte (17 ) aufweisen, die radial verlaufen und im Kolbenraum (13 ) münden. - Hydrodynamische Kupplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluidkanäle (
16 ) in den Außenabschnitten (17 ) als Bohrungen (17 ) ausgebildet sind. - Hydrodynamische Kupplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Nabenteil (
15 ) aus zwei Komponenten (15' ,15'' ) besteht und dass die Komponenten (15' ,15'' ) zwischen sich die Außenabschnitte (17 ) der Fluidkanäle (16 ) bilden.
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20110702 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: ZF FRIEDRICHSHAFEN AG, DE Free format text: FORMER OWNER: ZF SACHS AG, 97424 SCHWEINFURT, DE Effective date: 20121030 |
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