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DE10213613A1 - Verfahren zum Fassen von Schmucksteinen oder dergl. bei ringförmigen Schmuckstücken - Google Patents

Verfahren zum Fassen von Schmucksteinen oder dergl. bei ringförmigen Schmuckstücken

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Publication number
DE10213613A1
DE10213613A1 DE2002113613 DE10213613A DE10213613A1 DE 10213613 A1 DE10213613 A1 DE 10213613A1 DE 2002113613 DE2002113613 DE 2002113613 DE 10213613 A DE10213613 A DE 10213613A DE 10213613 A1 DE10213613 A1 DE 10213613A1
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DE
Germany
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blank
ring
rod
shaped
gem
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Withdrawn
Application number
DE2002113613
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Hermann Lingenbrinck
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE2002113613 priority Critical patent/DE10213613A1/de
Publication of DE10213613A1 publication Critical patent/DE10213613A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C17/00Gems or the like
    • A44C17/02Settings for holding gems or the like, e.g. for ornaments or decorations
    • A44C17/0208Settings for holding gems or the like, e.g. for ornaments or decorations removable
    • A44C17/0216Settings for holding gems or the like, e.g. for ornaments or decorations removable with automatic locking action, e.g. by using a spring
    • A44C17/0225Settings for holding gems or the like, e.g. for ornaments or decorations removable with automatic locking action, e.g. by using a spring having clamping action

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  • Adornments (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Fassen von Schmucksteinen oder dgl. bei ringförmigen Schmuckstücken, wobei eine offene Ringschiene aus Metall hergestellt und unter Vorspannung derart gebracht wird, dass die geöffneten Ringbereiche in eine Vorspannung gebracht werden, in deren freien Enden Aufnahmen zum Einspannen eines Schmucksteines eingebracht werden, worauf der Schmuckstein in diese Aufnahmen eingespannt wird. DOLLAR A Dabei wird zunächst ein stabförmiger Metallrohling durch Umformung materialverfestigt, anschließend werden die Enden des Rohlings konusförmig ausgeformt und dann wird der Rohling in eine annähernd geschlossene Ringform gebracht, wobei die Enden wenigstens bereichsweise benachbart zueinander aus der Ringform hinausragen, anschließend werden in die Enden außenseitig die Aufnahmen für den Schmuckstein in diagonaler Ausrichtung zur Ringachse eingebracht und dann die Enden unter zeitweiser Aufspreizung der Ringform aneinander vorbeigeführt und schließlich wird der Schmuckstein zwischen den nunmehr diagonal innenliegenden Aufnahmen eingespannt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Fassen von Schmucksteinen oder dergl. bei ringförmigen Schmuckstücken, wobei eine offene Ringschiene aus Metall hergestellt und unter Vorspannung derart gebracht wird, dass die geöffneten Ringbereiche in eine Vorspannung gebracht werden, in deren freien Enden Aufnahmen zum Einspannen eines Schmucksteines eingebracht werden, worauf der Schmuckstein in diese Aufnahmen eingespannt wird.
  • Ein solches Verfahren ist aus DE 31 04 396 C3 bekannt. Bei diesem bekannten Verfahren wird zunächst ein unter Spannung stehender geschlossener Ringrohling und anschließend hieraus eine offene Ringschiene hergestellt. Zwischen den freien Enden dieser offenen Ringschiene wird dann der Schmuckstein eingespannt, wobei die Spannung im Ringschienengefüge durch mehrmaliges Schmieden symmetrisch und gegenüber zur Ringschienenöffnung eingebracht wird. Dieses Verfahren ermöglicht es, Schmucksteine, worunter im Nachfolgenden allgemein auch Edelsteine und andere Schmuckelemente verstanden werden, ohne eine herkömmliche Fassung in ein Gesamtschmuckstück zu integrieren, und zwar derart, dass der Schmuckstein nicht verlorengehen kann. Der Schmuckstein ist dabei praktisch zwischen glatten Stirnflächen einer Ringschiene gefasst, ohne dass zusätzlich optisch in Erscheinung tretende Fassungselemente benötigt werden. Dabei ist der Schmuckstein an einander gegenüberliegenden Stellen in Form einer elastischen Zange oder Schere von Teilen der Ringschiene gehalten, wobei die vorbeschriebene Verfahrensweise für eine Elastizität der Ringschiene sorgt, die einmal zur sicheren Befestigung des Schmucksteines dient und zum anderen eine zu große Andruckkraft auf den Schmuckstein vermeidet. Gleichzeitig wird durch die permanent der Ringschiene innewohnende Vorspannung erreicht, dass ein ungewolltes Aufspreizen der Ringschiene nicht möglich ist, vielmehr hierzu Kräfte aufgewandt werden müssen, die bei den normalen Beanspruchungen, denen derartige Schmuckstücke unterworfen sind, nicht aufgebracht werden. Dieses bekannte Verfahren eignet sich allerdings nur dazu, ringförmige Schmuckstücke zu schaffen, bei denen der Schmuckstein direkt zwischen den Enden der Ringschiene gehalten ist. Der Schmuckstein selbst kann dabei nur in gewissen Grenzen radial nach außen aus der Ringschiene herausragen.
  • Um eine Anordnung des Schmucksteines quasi außerhalb der eigentlichen Ringschiene zu ermöglichen und damit den Schmuckstein weitgehend vollständig zur Geltung bringen zu können, ist beispielsweise aus DE 21 20 855 A1 eine offene Ringfassung bekannt, bei der eine im Fassungsbereich sich überkreuzende Ringschiene fingerartig eine Kugel hält, wobei die Ringschiene eine Vorspannung in sich öffnender Richtung aufweist, um eine Spannkraft zum Halten des Schmuckelementes zu erzeugen. Dabei sind die fingerartigen Enden der Ringschiene zu einwärts gebogenen Krallen einer Klauenfassung verformt, die den Schmuckstein umschließen und über die zur Mittellängsebene des Schmuckelementes senkrechte Äquatorialebene des Schmucksteines hinausragen. Der Schmuckstein ist dadurch in einer Klauenfassung eingefasst, mit deutlich optisch in Erscheinung tretenden Fassungselementen. Der optisch leichte Eindruck eines Schwebens des Schmucksteines, wie bei der Lösung gemäß DE 31 04 396 C3, besteht somit nicht.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, mit der Schmucksteine oder Schmuckelemente ohne eine herkömmliche Fassung in ein ringförmiges Schmuckstück derart integriert werden können, dass der Schmuckstein oder das Schmuckstück quasi frei schwebend radial außerhalb der eigentlichen Ringschiene anzuordnen ist, wobei sicher gewährleistet sein soll, dass der Schmuckstein oder das Schmuckelement nicht verlorengehen kann.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs bezeichneten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zunächst ein stabförmiger Metallrohling durch Umformung materialverfestigt wird, anschließend die Enden des Rohlings konusförmig ausgeformt werden und dann der Rohling in eine annähernd geschlossene Ringform mit Vorspannung in Öffnungsrichtung gebracht wird, wobei die Enden wenigstens bereichsweise benachbart zueinander aus der Ringform hinausragen, anschließend in die Enden außenseitig die Aufnahmen für den Schmuckstein in diagonaler Ausrichtung zur Ringachse eingebracht und dann die Enden unter zeitweiser Aufspreizung der Ringform aneinander vorbeigeführt werden und schließlich der Schmuckstein zwischen den nunmehr diagonal innenliegenden Aufnahmen eingespannt wird.
  • Mit der Erfindung ist es möglich, den Schmuckstein zwischen den sich überkreuzenden überstehenden Enden der Ringschiene zu fassen, ohne dass zusätzlich optisch in Erscheinung tretende Fassungselemente benötigt werden. Der Schmuckstein wird dabei an einander gegenüberliegenden Stellen in Form einer elastischen Zange oder Schere zwischen den Ringschienenenden gehalten, wobei eine sichere Einspannung dadurch gewährleistet ist, dass eine diagonale nach innen gerichtete Druckspannung auf den Schmuckstein zwischen den Enden der Ringschiene einwirkt, was dadurch erreicht wird, dass die Aufnahmen in den Enden diagonal zur Ringachse ausgebildet werden. Der Schmuckstein ist dann quasi schwebend diagonal zur Ringachse gehalten, ein ungewolltes Herausfallen ist aufgrund der diagonalen Spannung zuverlässig vermieden. Die Vorspannung ist dabei zum einen in sich öffnender Richtung der Ringschiene und zum anderen in Ringachsenrichtung, da die benachbart zueinander angeordneten Enden die Tendenz haben, sich zu berühren. Um das Einbringen der Aufnahmen für den Schmuckstein in die Enden zu ermöglichen, werden die Aufnahmen dabei diagonal quasi auf links in die Enden eingebracht und anschließend die Enden unter zeitweiser Aufspreizung der Ringschiene in anderer Richtung aneinander vorbeigeführt.
  • Zur Erzeugung der notwendigen Vorspannung in der herzustellenden Ringschiene ist bevorzugt vorgesehen, dass der stabförmige Rohling bei der Umformung verlängert und/oder in seiner Querschnittsform verändert wird. Dabei wird der stabförmige Rohling vorzugsweise durch Verformung und Stauchung umgeformt. Der stabförmige Rohling besteht dabei bevorzugt aus Edelmetall, beispielsweise Gold oder Platin.
  • Als besonders günstig hat sich herausgestellt, einen querschnittlich quadratischen stabförmigen Rohling zu verwenden, der bei der Umformung in eine runde oder ovale Querschnittsform gebracht wird.
  • Um auf möglichst einfache Weise eine Anpassung der Ringform an den jeweils zu fassenden Schmuckstein zu erreichen, ist bevorzugt vorgesehen, dass nach der konusförmigen Ausformung der Enden diese annähernd viertelkreisförmig umgebogen werden. Die Enden stehen dann beim fertigen ringförmigen Schmuckstück etwa nach Art einer Zange radial nach außen ab, wobei der jeweils erforderliche Abstand zwischen den Enden für den jeweiligen Schmuckstein durch das Biegemaß beeinflusst werden kann.
  • Um die notwendige diagonale Druckspannung auf den gefassten Schmuckstein zu realisieren, wird bevorzugt eine diagonale Ausrichtung der Aufnahmen für den Schmuckstein gegenüber der Ringachse in einem Bereich von 20° bis 40° gewählt.
  • Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert. Diese zeigt in:
  • Fig. 1 einen stabförmigen Metallrohling als Ausgangsprodukt,
  • Fig. 2 bis 5 verschiedene Umformschritte,
  • Fig. 6 in Seitenansicht den ringförmig umgeformten Rohling mit überstehenden Enden, welche entgegen ihrer Vorspannung aufgespreizt sind,
  • Fig. 7 eine Draufsicht auf Fig. 6 mit benachbarten Enden,
  • Fig. 8 das Schmuckstück nach dem Einbringen der Aufnahmen für den Schmuckstein,
  • Fig. 9 eine Seitenvertauschung der Enden nach vorhergehender Aufspreizung vor dem Einsetzen des Schmucksteines,
  • Fig. 10 ein zwischen den Enden mit diagonalem Kraftverlauf eingesetztes Schmuckstück,
  • Fig. 11 eine perspektivische Ansicht eines fertigen Schmuckstückes mit einem rotationssymmetrischen Schmuckstein,
  • Fig. 12 eine abgewandelte Ausführungsform der Fig. 11 mit einem ovalen Schmuckstein.
  • Ausgangsprodukt für das Verfahren zum Fassen von Schmucksteinen, d. h. beispielsweise Edelsteinen, anderen Schmucksteinen oder Schmuckelementen, ist ein in Fig. 1 dargestellter stabförmiger Metallrohling 1, der beim Ausführungsbeispiel einen quadratischen Querschnitt aufweist. Dieser Metallrohling 1 besteht beispielsweise aus Platin oder Gold.
  • Dieser stabförmige Rohling 1 wird zunächst durch Umformung materialverfestigt und dabei beispielsweise verlängert und in seiner Querschnittsform verändert. So zeigt Fig. 2 den nunmehr mit 1' bezeichneten umgeformten Rohling mit einer größeren Länge und einer nunmehr kreisförmigen Querschnittsform. Die materialverfestigende Umformung erfolgt dabei bevorzugt durch Verformung und Stauchung, wodurch die beim weiteren Umformen erforderliche Spannung in die Ringschiene eingebracht wird.
  • Im nächsten Verfahrensschritt wird der so umgeformte Rohling 1' weiter umgeformt, und zwar werden die Enden des Rohlings 1' konusförmig ausgeformt, der so umgeformte Rohling ist in Fig. 3 dargestellt und mit 1" bezeichnet. Die konusförmig ausgeformten Enden sind mit 2 bezeichnet.
  • Gewünschtenfalls kann die Abflachung bzw. konusförmige Ausformung der Enden 2 gemäß Fig. 4 weiter verändert werden, um einen stetigen Querschnittsübergang zu erreichen, diese Zwischenform ist in Fig. 4 mit 1''' dargestellt.
  • Nach dem Zwischenschritt gemäß Fig. 4 werden die Enden 2a, 2b in Abhängigkeit von dem später zu fassenden Schmuckstück etwa viertelkreisförmig umgebogen, der Durchmesser der stabförmigen Biegeform ist dabei entsprechend der Form des zu fassenden Schmuckstückes zu wählen. Die so umgeformte Rohlingform ist mit 1"" bezeichnet.
  • Der so umgeformte Rohling 1"" wird nunmehr gemäß Fig. 6 und 7 in eine annähernd geschlossene Ringform gebracht. Dabei befinden sich die Enden 2a, 2b im in Fig. 6 dargestellten vorgespannten Zustand, der prinzipiell das Einsetzen eines Schmuckstückes ermöglicht, in einer Art Kreuzform.
  • Die Vorspannung der Enden 2a, 2b ist dabei nach innen gerichtet, d. h. in Ringöffnungsrichtung, was durch Pfeile in Fig. 6 angedeutet ist.
  • Im vorspannungslosen Zustand gemäß Fig. 8 sind die Enden 2a, 2b direkt benachbart zueinander angeordnet. In diesem Zustand werden außenseitig in die beiden Enden 2a, 2b als Vertiefungen ausgebildete Aufnahmen 4 für den später einzusetzenden Schmuckstein eingebracht, beispielsweise eingefräst. Wesentlich ist dabei, dass diese Ausnehmungen im Verhältnis zur Ringachse diagonal, d. h. in einem Winkel, ausgerichtet sind. Das Schmuckstück wird dabei von einem Justierwerkzeug 6 gehalten.
  • Nach der Ausbildung der Ausnehmungen 4, die sich also nunmehr an der Außenseite der Enden 2a, 2b befinden, werden die beiden Ringhälften kurzzeitig aufgespreizt, beispielsweise mit Hilfe eines nur einseitig angedeuteten Werkzeuges 6, und aneinander vorbeigeführt, was durch Pfeile 7 in Fig. 8 angedeutet ist. Während sich das mit 2a bezeichnete obere Ende (im Sinne der Fig. 7) dann anschließend in der unteren Lage befindet (Fig. 9), verhält es sich entsprechend umgekehrt beim zunächst unteren und anschließend oberen Ende 2b. Dies hat zur Folge, dass, wie dies am besten aus Fig. 9 hervorgeht, sich die Ausnehmungen 4 in den Enden 2a, 2b nunmehr innenseitig wiederum in diagonaler Ausrichtung befinden, und zwar bevorzugt in einem Winkel α von 20° bis 40° gegenüber der Ringachse 5.
  • In dieser Lage läßt sich nun der Schmuckstein einsetzen.
  • Der eingesetzte Schmuckstein ist in Fig. 10 dargestellt. Der Schmuckstein selber ist dabei mit dem Bezugszeichen 8 bezeichnet. Er ist diagonal eingespannt gehalten, die Diagonale ist mit 9 bezeichnet. Es ergibt sich somit ein diagonaler Spannungsverlauf, dessen einzelne Komponenten durch Pfeile 10 angedeutet sind, d. h. die Enden 2a, 2b der Ringschiene werden aufgrund der Umformung des Rohlings in diese Form zum einen im Sinne der Fig. 10 in vertikaler Richtung zusammengedrückt und zum anderen im Sinne der Fig. 10 in horizontaler Richtung in Schließrichtung des Ringes gedrückt, so dass sich insgesamt eine diagonale Druckspannung auf das Schmuckstück 8 ergibt, die sicher gewährleistet, dass der Schmuckstein 8 in der offenen Ringschiene gehalten ist.
  • Fig. 11 zeigt das fertige ringförmige Schmuckstück, nunmehr mit 11 bezeichnet, das bei diesem Ausführungsbeispiel einen rotationssymmetrischen Schmuckstein 8 aufweist.
  • Alternativ können auch andere Schmucksteinformen gefasst werden, beispielsweise zeigt Fig. 12 ein Schmuckstück 11' mit einem querschnittlich ovalen Schmuckstein 8'.

Claims (6)

1. Verfahren zum Fassen von Schmucksteinen oder dergl. bei ringförmigen Schmuckstücken, wobei eine offene Ringschiene aus Metall hergestellt und unter Vorspannung derart gebracht wird, dass die geöffneten Ringbereiche in eine Vorspannung gebracht werden, in deren freien Enden Aufnahmen zum Einspannen eines Schmucksteines eingebracht werden, worauf der Schmuckstein in diese Aufnahmen eingespannt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein stabförmiger Metallrohling durch Umformung materialverfestigt wird, anschließend die Enden des Rohlings konusförmig ausgeformt werden und dann der Rohling in eine annähernd geschlossene Ringform mit Vorspannung in Öffnungsrichtung gebracht wird, wobei die Enden wenigstens bereichsweise benachbart zueinander aus der Ringform hinausragen, anschließend in die Enden außenseitig die Aufnahmen für den Schmuckstein in diagonaler Ausrichtung zur Ringachse eingebracht und dann die Enden unter zeitweiser Aufspreizung der Ringform aneinander vorbeigeführt werden und schließlich der Schmuckstein zwischen den nunmehr diagonal innenliegenden Aufnahmen eingespannt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der stabförmige Rohling bei der Umformung verlängert und/oder in seiner Querschnittsform verändert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der stabförmige Rohling durch Verformung und Stauchung umgeformt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass ein querschnittlich quadratischer stabförmiger Rohling verwendet wid.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass nach der konusförmigen Ausformung der Enden diese annähernd viertelkreisförmig umgebogen werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die diagonale Ausrichtung der Aufnahmen für den Schmuckstein gegenüber der Ringachse in einem Bereich von 20° bis 40° liegt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2014049449A1 (en) * 2012-09-25 2014-04-03 Chow Tai Fook Jewellery Company Ltd. Ornamental articles
CN116458713A (zh) * 2023-05-09 2023-07-21 佛山市英梵博珠宝有限公司 一种钻石戒臂

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