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DE1021026B - Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Doppelstromzeichen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Doppelstromzeichen

Info

Publication number
DE1021026B
DE1021026B DES48381A DES0048381A DE1021026B DE 1021026 B DE1021026 B DE 1021026B DE S48381 A DES48381 A DE S48381A DE S0048381 A DES0048381 A DE S0048381A DE 1021026 B DE1021026 B DE 1021026B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
circuit
bridge
resistor
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES48381A
Other languages
English (en)
Inventor
Benno Hausmann
Dipl-Ing Fritz Hennig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES48381A priority Critical patent/DE1021026B/de
Publication of DE1021026B publication Critical patent/DE1021026B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/20Repeater circuits; Relay circuits
    • H04L25/22Repeaters for converting two wires to four wires; Repeaters for converting single current to double current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Umwandeln von Einfachstromzeichen in Doppelstromzeichen. Unter Stromzeichen sind bei der Schaltungsanordnung nach der Erfindung die verschiedenartigsten Gleichstromzeichen in Form von Impulskombinationen, Fernschreibzeichen usw. zu verstehen. Derartige Zeichen lassen sich im allgemeinen mit einfachen Mitteln zunächst nur in Form von Einfachstromzeichen herstellen. So ist es beispielsweise üblich, bei Fernschreibmaschinen die Maschinen selbst nur mit einem Ruhe- bzw. Arbeitskontakt auszurüsten, der dann lediglich in der Lage ist, Einfachstromzeichen zu erzeugen.
Auch bei der elektrischen Erzeugung derartiger Zeichen entstehen vielfach durch die Eigenart der elektrischen oder elektronischen Schaltmittel, die bekanntlich lediglich Ja-Nein-Zeichen abgeben können, Einfachstromzeichen.
Bei der Übertragung derartiger Zeichen ist es bekanntlich jedoch besonders vorteilhaft, Doppelstromzeichen zu verwenden, da bei der Übertragung derartiger Zeichen die Übertragungssicherheit wesentlich erhöht wird, ohne daß der Nachrichtenfluß kleiner werden würde oder ein wesentlicher Schaltungsaufwand getrieben werden müßte.
Es ist bekannt, aus Einfachstromzeichen Doppelstromzeichen über Relaisumsetzer zu erzeugen. Die bekannten Relaisumsetzer haben jedoch den Nachteil, daß bei der Umsetzung zusätzliche Verzerrungen entstehen, die nur mit einem erhöhten Aufwand ausgeglichen werden können. Bei der Schaltungsanordnung nach der Erfindung sollen nun, abhängig von der Stellung eines Arbeits- bzw. Ruhekontaktes, der beispielsweise durch den Sender einer Fernschreibniaschine betätigt wird, also allgemein eines Einfachstromschalters, einem Verbraucher Doppelstromzeichen zugeführt werden.
Besondere Schwierigkeiten entstehen, wenn es sich um einen Verbraucher handelt, der einen Blindwiderstand, z. B. einen induktiven Widerstand, besitzt, wie dies beispielsweise bei einem gepolten Relais oder Empfangsmagneten zum Empfang der Doppelstromzeichen der Fall ist.
Doppelstromzeichen können einem Verbraucher in Abhängigkeit der Stellung eines Kontaktes, also in Abhängigkeit von Einfachstromzeichen gemäß der Schaltungsanordnung nach der Erfindung dadurch zugeführt werden, daß der die Doppelstromzeichen auswertende Verbraucher, z. B. ein gepoltes Relais, in der Diagonale einer Brückenschaltung angeordnet ist, daß der genannte Kontakt diese Brückenschaltung in einem der Außenzweige steuert und daß durch Verwendung mindestens eines stromrichtungsabhängigen Widerstandes die Brücke so abgeglichen ist, daß der Ver-
Schaltungsanordnung
zum Erzeugen von Doppelstromzeidien
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Benno Hausmann, München,
und Dipl.-Ing. Fritz Hennig, München-Solln,
sind als Erfinder genannt worden
braucher bei den beiden Stellungen des Kontaktes von entgegengesetzt gleich großen Strömen durchflossen wird und daß die an Stelle des A^erbrauchers auftretenden Kurzschlußströme und Leerlaufspannungen bei den beiden möglichen Stellungen des Kontaktes jeweils entgegengesetzt gleich sind.
Es ist an sich bekannt, mit Hilfe einer Brückenschaltung, die durch mindestens ein Entladungsgefäß gesteuert wird, Einfachstromzeichen in Doppelstromzeichen umzuwandeln. Doch sind bei der bekannten Schaltung die Bedingungen gleichen Kurzschlußstromes und gleicher Leerlaufspannung nicht erfüllt, so daß die Zeitkonstante im Verbraucherkreis für die verschiedenen Polaritäten der abzugebenden Strom zeichen verschieden ist, was zur Folge hat, daß verzerrte Doppelstromzeichen erzeugt werden.
Die Erfindung sei an Hand des in der Fig. 1 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieis erläutert. Abhängig von der Stellung des Kontaktes k soll ein den Verbraucher darstellendes gepoltes Relais V Doppelstromzeichen erhalten. Die Spannungsquelle E speist die Brücke über die Klemmen P1 und P 2. Durch entsprechende Dimensionierung der Widerstände Wl bis W4 ließe sich die Brücke auch ohne Verwendung einer Widerstands-Gleichrichter-Kombination in der Brückendiagonale so abgleichen, daß das als Verbraucher wirkende Relais V von gleich großen positiven bzw. negativen Strömen durchflossen wird, je nachdem, in welche Lage der Kontakt k gebracht wurde. Bei einer Brücke, in der sämtliche Brückenzweige mit linearen Widerständen ausgerüstet sind, würden dabei aber der zwischen den Klemmen für den Verbraucher bei abgeschaltetem Verbraucher
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Claims (3)

auftretende Kurzschlußstrom und die Leerlaufspanliung für die beiden Stromrichtungen unterschiedlich groß werden. Die Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, daß die Erzeugung verzerrungsfreier Doppelstromzeichen gleiche Stromstärken und gleiche Flankensteilheit, d. h. gleiche Zeitkonstanten des Stromkreises für Trenn- und Zeichenstromschritte voraussetzt. Die gleichen Zeitkonstanten werden aber nur erzielt, wenn, wie erwähnt, Kurzschlußstrom und Leerlaufspannung bei beiden Betriebsarten gleich sind. Beide Bedingungen und die Bedingung des Arbeitsstromes kann aber gemäß der Erfindung durch einen richtungsabhängigen Widerstand in Form der dem Relais V vorgeschalteten Widerstands-Gleichrichter-Kombina- *5 tion IV5 und Gl einfach erfüllt werden. In diesem Fall müssen natürlich die Widerstände Wi bis Wk anders dimensioniert werden, als wenn dieses Widerstands-Gleichrichter-Glied nicht vorhanden wäre. Wie das erläuterte Ausführungsbeispiel zeigt, ist es also mit einer Brückenanordnung gemäß der Erfindung möglich, Doppelstromzeichen abhängig von einem einzigen Kontakt völlig symmetrisch und damit verzerrungsfrei herzustellen. In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Schaltungsanordnung nach der Erfindung dargestellt, das in seinem Aufbau besonders einfach ist. Die einzelnen Brückenzweige sind in diesem Ausführungsbeispiel durch die beiden Hälften einer Spannungsquelle E, den Kontakt k und den Widerstand W6 gebildet. Der Diagonalzweig der Brücke ist ebenso aufgebaut wie der Diagonalzweig der Brücke gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. Bei dem zuletzt erläuterten Ausführungsbeispiel dient der einstellbare Widerstand W6 zur Einstellung des das Relais V durchfließenden Stromes bei geöffnetem Kontakt k. In diesem Falle wird der Gleichrichter Gl in seiner Durchlaßrichtung ausgesteuert, so daß der Widerstand Wl überbrückt ist. Über den Widerstand Wl wird der Strom in der Brückendiagonale eingestellt, sofern der Kontakt k geschlossen ist. In diesem Fall wirkt der Gleichrichter Gl als Hochohmwiderstand, so daß der Widerstand W7 praktisch allein maßgebend für den Strom in der Diagonale ist. Bei einer derartigen Schaltung ergeben sich nach Abgleich zumindest angenähert gleich große Widerstände W6 und Wl. Ergänzend sei bemerkt, daß der den Kontakt k durchfließende Strom größer ist als der das Relais V durchfließende Strom. In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 würde der Kontaktstrom, sofern man annimmt, daß der Widerstand des Relais V in der Größenordnung der Widerstände W6 und Wl liegt, den dreifachen Wert des Relaisstromes annehmen. Aus diesem Grunde kann es sich mitunter als notwendig erweisen, an diesem Kontakt k einen Funkenlöschkondensator anzubringen. Es sei aber erwähnt, daß ein derartiger Kondensator eine Unsymmetrie in der Kurve des Doppelstroms verursacht, die dann durch eine Unsymmetrie der Schaltung (Unsymmetrie der Kurzschlußströme) kompensiert werden müßte. Für Meßzwecke und ähnliche Aufgaben, bei denen mit verhältnismäßig kleinem Strom gearbeitet wird und bei denen es auf eine verzerrungsfreie Umsetzung besonders ankommt, ist es deshalb besonders vorteilhaft, mit unbeschaltetem Kontakt bzw. sehr kleinem Funkenlöschkondensator zu arbeiten. Wie die erläuterten Ausführungsbeispiele zeigen, tritt bereits in der BrückendiagonaleDoppelstroni auf, und es kann an sich in dieser Diagonale jeder beliebige Verbraucher von Doppelstromzeichen, sei es in Form eines Meßgerätes, eines Modulators usw., angeordnet werden. Die Schaltung nach der Erfindung läßt sich auch noch auf andere Art als beschrieben realisieren. So kann beispielsweise auch statt einem Kontakt jeder andere Schalter, z. B. ein elektronischer Schalter, zur Steuerung der Brücke verwendet werden. PATKN TA N S P R Γι: H K
1. Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Doppelstromzeichen in einem Verbraucher mit beliebigem Scheinwiderstand durch einen Einfach Stromschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbraucher der Doppelstromzeichen, z. B. ein gepoltes Relais, in der Diagonale einer Brückensclialtung und der Einfachstromschalter in einem der Außenzweige dieser Brückenschaltung angeordnet ist und daß mit Hilfe mindestens eines stromrichtungsabhängigen Widerstandes in der Brückendiagonale die Brücke so abgeglichen ist, daß der Verbraucher, z. B. ein gepoltes Relais, bei beiden Stellungen des Einfachstromschalters von entgegengesetzt gleich großen Strömen durchflossen wird und daß die an den Klemmen des Verbrauchers bei abgeschaltetem Verbraucher auftretenden Kurzschlußströme und Leerlaufspannungen für beide Stellungen des Schalters jeweils entgegengesetzt gleich sind,
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der stromrichtungsabhängige Widerstand aus einer Widerstands-Gleichrichter-Kombination besteht, bei der Widerstand und Gleichrichter zueinander parallel geschaltet sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der strom richtungsabhängige Widerstand in der Brückendiagonale in Serie mit dem Verbraucher, z. B. einem gepolten Relais, angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 7C9 810/106 12.57
DES48381A 1956-04-18 1956-04-18 Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Doppelstromzeichen Pending DE1021026B (de)

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DE1021026B true DE1021026B (de) 1957-12-19

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