DE102095C - - Google Patents
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- DE102095C DE102095C DENDAT102095D DE102095DA DE102095C DE 102095 C DE102095 C DE 102095C DE NDAT102095 D DENDAT102095 D DE NDAT102095D DE 102095D A DE102095D A DE 102095DA DE 102095 C DE102095 C DE 102095C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S11/00—Non-electric lighting devices or systems using daylight
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Sustainable Development (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Optical Elements Other Than Lenses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Glasziegel oder Fensterglasscheiben von der Art, welche
gewöhnlich unter der Bezeichnung »Prismenglasscheiben« beschrieben sind. Der Zweck
einer derartigen Glasscheibe ist, das Licht aufzufangen und in den zu erhellenden Raum zu
werfen, jedoch in einer anderen Weise als es für gewöhnlich zerstreut werden würde, wenn
gewöhnliche Glasscheiben benutzt werden oder wenn überhaupt keine Fensterscheiben vorhanden
sind.
Es ist bekannt, dafs Glasscheiben einen um so gröfseren Theil des auf sie auffallenden
Lichtes zurückwerfen, je spitzer der Winkel ist, unter dem die Oberfläche des Glases von
den Lichtstrahlen getroffen wird. Besitzt nun die Strafse, auf welche ein Fenster hinausgeht,
eine geringe Breite, so wird auch der Winkel, unter welchem das Licht aufgefangen wird,
ein kleiner, bis schliefslich unter gewissen Umständen, wie z. B. in sehr engen Gassen oder
Höfen oder Lichtschächten, das auf die Scheibe fallende Licht sogar zum gröfsten Theil von
derselben zurückgeworfen wird und das Licht, welches mit einiger Wirkung durch das Fenster
hindurchgeht, nur noch das allgemein durch die Atmosphäre zerstreute Licht aufserhalb des
Fensters ist.
Auch eine Prismenplatte vermag nur das
einmal in sie eingedrungene Licht in zweckmäfsiger Weise in dem zu beleuchtenden Räume
zu vertheilen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine solche Gestaltung der Auffangfläche der Prismenglasscheibe,
dafs der Procentsatz des eindringenden Lichtes ein möglicht hoher wird.
Zu diesem Zweck ist nicht nur die Innenseite, sondern auch die Aufsenseite der Prismenscheibe
mit Prismen besetzt worden, deren obere Flächen als Auffangflächen für das steil
von oben einfallende Licht dienen.
In der Zeichnung bedeutet A den Körper der Glasscheibe, F (Fig. 5) ist ein Gebäude
und G ein Gebäude auf der gegenüberliegenden Seite der Gasse oder des Hofes. / ist
die Auffangfläche des Fensters A am Boden eines solchen Hofes oder LichtschachtesH. K
sind die Prismen, welche in diesem Falle brechend wirken.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch eine gewöhnliche Prismenglasscheibe oder einen
Ziegel, wie er bei der Herstellung einer Fensterscheibe benutzt wird, der eine flache oder
glatte Aufsenfläche B zeigt.
Fig. 2 zeigt eine Prismenscheibe, welche nach vorliegender Erfindung an Stelle der vorher
glatten Fläche B eine Reihe von Prismen mit Auffangflächen C zeigt.
Fig. 3 zeigt eine Glasscheibe mit längeren Auffangflächen D und Fig. 4 eine solche mit
kürzeren Auffangflächen E.
Fig. 5 ist eine schematische Darstellung einer Gasse oder eines Schachtes mit einem Fenster
am Boden, welches mit einer Glasscheibe nach vorliegender Erfindung versehen ist. Der Lauf
des Lichtes ist in punktirten Linien dargestellt und ebenso punktirt die Bauart der Glasscheibe,
wenn die vorliegende Erfindung nicht
Claims (1)
- zur Benutzung gelangt, wobei der Unterschied in der Zurückstrahlung einer derartigen Glasscheibe durch die auf den Boden auftreffende punktirte Linie dargestellt ist. Dasselbe ist in Fig. 3 in vergrößertem Mafsstabe veranschaulicht.Es ist hier nicht der Versuch gemacht worden, die genau richtigen Winkel der Glasoberflächen oder, wie vorher erwähnt, die Winkel der Zurückstrahlung darzustellen, vielmehr soll lediglich der Erfindungsgedanke veranschaulicht werden.Pa tent-Ανspruch:Prismenglasscheibe zur Herstellung von Prismenplatten, dadurch gekennzeichnet, dafs die Auffangfläche nicht glatt, sondern gleichfalls mit Prismen versehen ist, zum .Zwecke, die unter sehr spitzen Winkeln auffallenden Lichtstrahlen, die von einer glatten Fläche zum grofsen Theile zurückgeworfen werden wurden, aufzufangen und durch die Glasscheibe hindurch nach der anderen Seite derselben hinzuleiten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102095C true DE102095C (de) |
Family
ID=372734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT102095D Active DE102095C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102095C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19636817C1 (de) * | 1996-09-11 | 1998-10-15 | Koester Helmut Dipl Ing Archit | Sonnenschutzanlage mit Sonnenschutzlamellen, die eine gezahnte Oberseite aufweisen |
-
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- DE DENDAT102095D patent/DE102095C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19636817C1 (de) * | 1996-09-11 | 1998-10-15 | Koester Helmut Dipl Ing Archit | Sonnenschutzanlage mit Sonnenschutzlamellen, die eine gezahnte Oberseite aufweisen |
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