DE10208210A1 - Antennenkopplungseinrichtung - Google Patents
AntennenkopplungseinrichtungInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfrequenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer internen ersten Antenne, wobei die Kommunikationseinheit (10) in n Frequenzbändern betreibbar ist, wobei n > 1 und n eine ganze Zahl ist. Die Antennenkopplungseinrichtung (14) weist eine Anschlussstelle (6) auf, die an eine Übertragungsleitung (18) angeschlossen/anschließbar ist. Eine leitende Oberfläche der Antennenkopplungseinrichtung (14) besitzt eine geometrische Form in Form einer Baumstruktur (20), die an die Anschlussstelle (16) angeschlossen ist. Die Baumstruktur (20) weist eine Anzahl m an Zweigen auf, wobei m >= n, wobei die Baumstruktur (20) mindestens einen Zweig b¶ix¶ für jedes Frequenzband i der Kommunikationseinrichtung (10) aufweist, wobei i eine ganze Zahl ist und 1 i n und x eine ganze Zahl ist und 1 x k(i) und die Gesamtanzahl m der Zweige die folgende Gleichung erfüllt: DOLLAR F1 wobei k(i) eine Funktion von i ist, die nur einen ganzzahligen Wert erhalten kann und die Gesamtzahl der Zweige für ein Frequenzband ist.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Antennenkopp
lungseinrichtung zum Koppeln von Funkfrequenzsignalen von einer
Kommunikationseinrichtung mit einer internen ersten Antenne.
Einige ältere Arten von Mobiltelefonen sind mit einem koaxialen
Anschlussteil ausgestattet, an das ein Leiter zu einer zweiten
Antenne angefügt sein kann, der gleichzeitig die erste Antenne
vom Telefon trennt. Der Trend zu leichteren, kleineren und bil
ligeren Mobiltelefonen hat jedoch zu neuen Modellen geführt, die
diese Einrichtung nicht aufweisen. Wenn der Anschluss an eine
zweite Antenne gewünscht wird, so muss ein elektromagnetischer
Koppler verwendet werden, obwohl diese Lösung zu unvermeidlichen
Verlusten führt. Erstens arbeiten Koppler im Nahfeld der ersten
Antenne, was die Drift des Telefons beeinträchtigt, was zu Ver
lusten führen kann. Zweitens kann die elektromagnetische Energie
teilweise nicht von dem Koppler aufgenommen werden, was zu
Strahlung im Inneren des Autos führt.
Verschiedene Modelle von Kopplern sind nötig, um verschiedene
Arten von Telefonen einzurichten, je nach der ersten Antenne.
Eine Komplikation besteht darin, dass ein Betreiben in zwei Fre
quenzbändern erforderlich ist.
Die meisten Telefone aus dem letzten Jahrzehnt und einige neue
sind mit kurzen Kopf-Monopolantennen oder kurzen Helixantennen
ausgestattet, die über die Oberseite der Mobiltelefoneinrichtung
herausragen. Koppler für solche Antennen wurden in einigen Pa
tenten beschrieben, z. B. in SE 500 983, SE 503 930, US
5,619,213, JP 82 79 712, SE 504 343, US 5,668,561 und WO
98/25323. Ein gemeinsames Merkmal dieser Lösungen ist die Ver
wendung von Spulen. Das elektromagnetische Koppeln beruht größ
tenteils auf der magnetischen Komponente des Nahfeldes. Eine an
dere Lösung, die ein Mäandermuster vorsieht, wurde in der SE 506 726
und der SE 507 100 vorgestellt. Das elektromagnetische Kop
peln hängt in diesem Fall sowohl von der elektrischen als auch
der magnetischen Komponente des Feldes ab.
In jüngster Zeit sind viele Mobiltelefone mit internen Antennen
ausgestattet. Eine verbreitete Art ist die Spaltantenne, und be
sonders beliebt ist die planarinvertierte F-Antenne (PIFA). Die
Nahfeldmuster derartiger Antennen variieren stärker als die der
Monopol- und Helixantennen. Folglich müssen die Koppler für jede
Mobiltelefonart mit interner Antenne einzeln konstruiert werden.
Ein Koppler, der für einige interne n-Band-(n < 1)-PIFA-Antennen
geeignet ist und der hauptsächlich die elektrische Komponente
des Nahfelds nutzt, wurde in der SE 0002575-9 vorgestellt. Ein
Nachteil dieses Kopplers ist, dass die n Frequenzbänder auf
Grund der Tatsache, dass der Koppler nur einen Zweig hat, nicht
voneinander unabhängig sind.
Das Dokument EP 0 999 607 offenbart einen Antennenkoppler, der
ein planares, leitendes Antennenelement aufweist, das im Wesent
lichen dem planaren, leitenden Antennenelement im Mobiltelefon
ähnlich ist. Außerdem weist der Antennenkoppler ein Stück die
lektrischen Materials zum Halten des leitenden Antennenelements,
sowie eine erste Masseebene, die leitend, im Wesentlichen durch
gehend und im Wesentlichen parallel zu dem leitenden Antennen
element ist, auf. Dieser Antennenkoppler soll gegenüber dem An
tennenelement im Mobiltelefon mit einem Winkel α gekippt sein.
Ein Nachteil bei dieser Lösung ist, dass sie einen großen Abs
tand zwischen dem Koppler und dem Antennenelement impliziert.
Dies reduziert den Kopplungsfaktor. Ein weiterer Nachteil ist,
dass diese Lösung zu viel Platz einnimmt.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, die oben genannten Probleme
zu lösen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Antennenkopplungsein
richtung zum Koppeln von Funkfrequenzsignalen von einer Kommuni
kationsseinrichtung mit einer internen ersten Antenne vorgese
hen. Die Kommunikationseinrichtung ist in n Frequenzbändern be
treibbar, wobei n < 1 ist und n eine ganze Zahl ist. Die Anten
nenkopplungseinrichtung weist eine an eine Übertragungsleitung
angeschlossene/anschließbare Anschlussstelle auf. Die leitende
Oberfläche der Antennenkopplungseinrichtung hat eine geometri
sche Form in Form einer Baumstruktur, die an die Anschlussstelle
angeschlossen ist. Die Baumstruktur weist eine Anzahl m an Zwei
gen auf, wobei m ≧ n. Die Baumstruktur weist mindestens einen
Zweig bix für jedes Frequenzband i der Kommunikationseinrichtung
auf, wobei i eine ganze Zahl ist und 1 ≦ i ≦ n, und x eine ganze
Zahl ist und 1 ≦ x ≦ k(i), und die Gesamtanzahl m der Zweige die
folgende Gleichung erfüllt
wobei k(i) eine Funktion von i ist, die nur einen ganzzahligen
Wert erhalten kann, und die Gesamtanzahl der Zweige für ein Fre
quenzband i ist.
Ein Hauptvorteil bei dieser Antennenkopplungseinrichtung ist,
dass sie in n unabhängigen Frequenzbändern arbeiten kann. Dies
erleichtert die Arbeit beim Konstruieren einer Antennenkopp
lungseinrichtung.
Ein weiterer Vorteil in diesem Zusammenhang entsteht, wenn min
destens ein Zweig bix für jedes Frequenzband i die Bedingung er
füllt; eine Länge des Zweigs bix, gemessen von der Anschlussstel
le bis zu einem freien Ende des Zweiges bix, ist nicht unter etwa
1/8 von λi, wobei λi die Wellenlänge in dem Medium bei dem Fre
quenzband i ist.
Zudem ist es ein Vorteil in diesem Zusammenhang, wenn der min
destens eine Zweig bix für das Frequenzband i der Kommunikati
onseinrichtung über eine Domäne i der internen ersten Antenne
angebracht wird/werden, wenn die Antennenkopplungseinrichtung in
Betrieb ist, wobei ein elektromagnetische Felder verursachender
Strom in dem mindestens einen Zweig bix einen beträchtlichen Teil
einer elektromagnetischen Welle in dem Frequenzband i auffangen
soll.
Ein weiterer Vorteil in diesem Zusammenhang entsteht, wenn die
Domänen mindestens teilweise voneinander getrennt sind.
Zudem ist es ein Vorteil in diesem Zusammenhang, wenn jeder
Zweig bix eine konstante Breite aufweist.
Ein weiterer Vorteil in diesem Zusammenhang entsteht, wenn die
Breiten von mindestens zwei Zweigen bix gleich sind.
Zudem ist es ein Vorteil in diesem Zusammenhang, wenn mindestens
einer der Zweige bix eine variable Breite entlang des Zweiges bix
aufweist.
Ein weiterer Vorteil in diesem Zusammenhang entsteht, wenn min
destens einer der Zweige bix einen Teil in Form einer Mäander
linie besitzt.
Zudem ist es ein Vorteil in diesem Zusammenhang, wenn verschie
dene Zweige bix sich überschneiden können.
Ein weiterer Vorteil in diesem Zusammenhang entsteht, wenn wei
tere Zweige verwendet werden können, um das Anpassen der Impe
danz an eine charakteristische Impedanz der Übertragungsleitung
zu verbessern.
Zudem ist es gemäß einer Ausführungsform ein Vorteil in diesem
Zusammenhang, wenn die Antennenkopplungseinrichtung eine offene
Masseebene besitzt.
Ein weiterer Vorteil in diesem Zusammenhang gemäß einer weiteren
Ausführungsform entsteht, wenn die Antennenkopplungseinrichtung
eine geschlossene Masseebene besitzt.
Zudem ist es gemäß einer Ausführungsform ein Vorteil in diesem
Zusammenhang, wenn die Baumstruktur der Antennenkopplungsein
richtung auf einer Leiterplatte angebracht ist.
Ein weiterer Vorteil in diesem Zusammenhang gemäß einer weiteren
Ausführungsform entsteht, wenn die Baumstruktur der Antennen
kopplungseinrichtung als Überzug ausgebildet ist.
Zudem ist es gemäß einer Ausführungsform ein Vorteil, wenn die
Baumstruktur der Antennenkopplungseinrichtung als leitfähige
Tinte ausgebildet ist.
Es sollte hervorgehoben werden, dass der Begriff "weist auf/wei
sen auf" in dieser Beschreibung verwendet wird, um das Vorhan
densein genannter Merkmale, Schritte oder Bauteile zu spezifi
zieren, aber damit nicht das Vorhandensein eines oder mehrerer
anderer Merkmale, ganzer Zahlen, Schritte, Bauteile oder Gruppen
daraus ausschließt.
Ausführungsformen der Erfindung werden nun mit Bezug auf die be
gleitenden Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Zeichnung eines Mobiltelefons,
eines Adapters und einer Antennenkopplungsein
richtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 und 3 die Verteilung der Stromdichte für eine erste
Ausführungsform einer internen ersten Antenne;
Fig. 4 und 5 eine erste Ausführungsform einer Antennenkopp
lungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfin
dung, die mit der ersten Antenne gemäß Fig. 2
und 3 verwendet werden soll;
Fig. 6 und 7 die Verteilung der Stromdichte für eine zweite
Ausführungsform einer internen ersten Antenne;
Fig. 8 und 9 eine zweite Ausführungsform einer Antennenkopp
lungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfin
dung, die mit der ersten Antenne gemäß Fig. 6
und 7 verwendet werden soll;
Fig. 10-12 die Verteilung der Stromdichte für eine dritte
Ausführungsform einer internen ersten Antenne;
Fig. 13 und 14 eine dritte Ausführungsform einer Antennenkopp
lungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfin
dung, die mit der ersten Antenne gemäß Fig. 10-12
verwendet werden soll; und
Fig. 15-22 verschiedene Ausführungsformen einer Antennen
kopplungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
In Fig. 1 ist eine schematische Zeichnung einer Kommunikati
onseinrichtung 10 in Form eines Mobiltelefons 10 dargestellt. In
Fig. 1 ist auch ein Adapter 12 dargestellt, der z. B. in einem
Fahrzeug befestigt ist. Der Adapter 12 ist mit einer Antennen
kopplungseinrichtung 14 gemäß der vorliegenden Erfindung ausge
stattet.
Die Erfindung ist keineswegs auf Anwendungen bei Mobiltelefonen
beschränkt, andere in Frage kommende Geräte sind Rufanlagen oder
Pager, schnurlose Telefone, funkbetriebene Positionierungsgerä
te, Personal Digital Assistant-Geräte mit funkgesteuerten Funk
tionen, tragbare Datenterminals für schnurlose lokale Netzwerke,
funkgesteuerte Spielgeräte und -modelle und deren Steuereinhei
ten usw.
Die folgenden Definitionen beziehen sich auf die erste Antenne:
Band i ist das verwendete Frequenzband Nr. i (i = 1, 2, . . .). (Z. B. Band 1 entspricht GSM 900 MHz, Band 2 entspricht GSM 1800 MHz).
Band i ist das verwendete Frequenzband Nr. i (i = 1, 2, . . .). (Z. B. Band 1 entspricht GSM 900 MHz, Band 2 entspricht GSM 1800 MHz).
Frequenz i ist die Mitten- oder Nennfrequenz von Band i.
Domäne i ist ein einzeln angeschlossener Bereich der Basisebene,
wo der größte Teil der Strahlungsstromfluss-Sendeträgerwelle in
Band i fließt. Um eine einheitliche Definition dieses Begriffs
zu bekommen, wird das folgende, intelligente Verfahren verwen
det:
- - Bestimmen Sie die Oberflächen-Stromdichten der ersten Antenne in Abwesenheit des Kopplers bei Mitten-(oder Nenn-)Frequenz von Band i. Ermitteln Sie den Durch schnitt, indem Sie die absoluten Werte der Stromdichten über der Domäne integrieren und durch die Fläche der Domäne dividieren.
- - Lassen Sie solche Stromdichten außer Acht, die entweder größer als 3mal der Durchschnitt sind (z. B. Spitzen werte an Ecken) oder kleiner als 1/5 des Durchschnitts (Bereiche mit schwachen Strömen).
- - Der Bereich, in dem die Stromdichten betrachtet werden, d. h. in dem sie innerhalb der gegebenen Grenzen liegen, wird als Domäne 1 betrachtet.
- - Die Domäne kann einfach angeschlossen sein, d. h. inter ne Bereiche, in denen Stromdichten niedrig sind, exis tieren nicht innerhalb der Domäne. Ist dies jedoch nicht der Fall, sollten diese internen Bereiche mit niedrigen Stromdichten in die Domäne aufgenommen wer den, um sie einfach angeschlossen zu machen.
Eine Domäne ist konvex, wenn sie die folgenden Bedingun
gen erfüllt:
Wählen Sie zwei beliebige Punkte auf der Außenlinie der Domäne und zeichnen Sie eine gerade Linie zwischen diesen. Wenn jeder innere Punkt auf dieser Linie bei jeder beliebigen Auswahl der Endpunkte innerhalb der Domäne liegt, dann ist die Domäne kon vex.
Wählen Sie zwei beliebige Punkte auf der Außenlinie der Domäne und zeichnen Sie eine gerade Linie zwischen diesen. Wenn jeder innere Punkt auf dieser Linie bei jeder beliebigen Auswahl der Endpunkte innerhalb der Domäne liegt, dann ist die Domäne kon vex.
Die Breite einer konvexen Domäne i, durch Bi bezeichnet, ist der
kleinste Abstand zwischen Paaren von parallelen Linien, die Tan
genten an der Außenlinie der Domäne sind, so dass die Domäne
zwischen den Linien liegt.
Um die Breite einer nicht konvexen Domäne zu bestimmen, gehen
Sie folgendermaßen vor:
Teilen Sie die Domäne in konvexe Bereiche durch die kleinstmög liche Anzahl von geraden Linien. Finden Sie die Breite jedes Be reichs durch das Verfahren oder parallele Linien heraus. Lassen Sie die Breite des kleinsten Bereichs die Breite der Domäne sein.
Teilen Sie die Domäne in konvexe Bereiche durch die kleinstmög liche Anzahl von geraden Linien. Finden Sie die Breite jedes Be reichs durch das Verfahren oder parallele Linien heraus. Lassen Sie die Breite des kleinsten Bereichs die Breite der Domäne sein.
Der Schwerpunkt der Stromdichte in Domäne i wird durch die Vek
torformel
erhalten, wobei r der Radiusvektor von einem beliebigen Anfangs
punkt zum Flächenelement dA ist, rci der Radiusvektor zum Schwer
punkt der Domäne i ist, j der Spitzenwert der Oberflächen-Strom
dichte bei dAi ist und die Integration über der Fläche Ai der Do
mäne i stattfindet.
Die dominante Stromrichtung über Domäne i ist definiert als die
Richtung des Einheitsvektors ei, der durch die Gleichung
dargestellt wird.
Der Winkel zwischen den dominanten Stromrichtungen in Domäne i
und k ist αik, der durch die Gleichung
αik = 180/π.arc cos|ei.ek|; 0° < αik < 90°
dargestellt wird.
Der Abstand dik zwischen den Schwerpunkten der Domänen i und k
wird durch die Vektorgleichung
dik = |rci - rck|
dargestellt. Die Domänen i und k sind Getrennte Domänen, wenn
sie mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllen
- - die Flächen der Domänen Ai und Ak überschneiden sich nicht
- - der Abstand dik ist größer als die Hälfte der kleineren der Breiten Bi und Bk
- - αik < 30°.
Die folgenden Definitionen beziehen sich auf den Koppler.
Muster ist eine leitende Oberfläche des Kopplers, der am Groß
teil der elektromagnetischen Wellenübertragung teil hat.
Masseebene ist das elektromagnetische Gegenstück zum Muster, in
dem Sinne, wie es im Allgemeinen in der technischen Literatur
verwendet wird. Die Masseebene kann z. B. auf beiden Seiten der
Leiterplatte angebracht sein.
Anschlussstelle ist der Bereich des Kopplers, an den eine Über
tragungsleitung, wie ein koaxiales Kabel, eine Streifenleitung
oder ein Mikrostrip, angefügt ist, einschließlich eines Teils
des Musters und eines Teils der Masseebene, z. B. Lötstellen,
wenn überhaupt.
Baum ist ein Muster wie oben definiert, dessen Stamm an der An
schlussstelle beginnt und dessen Zweige so angeordnet sind, dass
mindestens ein Zweig zu jeder Domäne gehört und mit dieser Domä
ne elektromagnetisch zusammenwirkt.
In Fig. 2 und 3 ist die Verteilung der Stromdichte für eine er
ste Ausführungsform einer internen ersten Antenne offenbart,
eine sogenannte Dualband-Antenne, z. B. eine Antenne, die in zwei
verschiedenen Frequenzbändern 1 und 2 arbeiten kann. In Fig. 2
ist, wie mit Pfeilen dargestellt, die Verteilung der Stromdichte
innerhalb der ersten Domäne D1 für das Frequenzband 1 offenbart.
In Fig. 3 ist die Verteilung der Stromdichte innerhalb der zwei
ten Domäne D2 für das zweite Frequenzband 2 offenbart.
In Fig. 4 und 5 ist eine erste Ausführungsform einer Antennen
kopplungseinrichtung 14 gemäß der vorliegenden Erfindung offen
bart, die mit der ersten Antenne gemäß Fig. 2 und 3 verwendet
werden soll. Die Antennenkopplungseinrichtung 14 weist eine An
schlussstelle 16 auf, die an eine Übertragungsleitung 18 ange
schlossen ist, hier in Form eines koaxialen Kabels 18 darge
stellt. Es sei darauf hingewiesen, dass das koaxiale Kabel 18 an
die Anschlussstelle 16 an zwei verschiedenen Punkten angeschlos
sen ist, d. h. der Schirm des Kabels 18 ist an einen Punkt und
der Mittelleiter des Kabels 18 an einen anderen Punkt ange
schlossen. Die Leitungsoberfläche der Antennenkopplungseinrich
tung 14 hat eine geometrische Form in Form einer Baumstruktur
20, die an die Anschlussstelle 16 angeschlossen ist. Die Baum
struktur 20 weist einen Stamm 22 auf, der an der Anschlussstelle
16 beginnt, und zwei Zweige b11 und b21. In diesem Fall gibt es
nur einen Zweig für jedes Frequenzband. Der Zweig b11 ist
hauptsächlich über der Domäne D1 der ersten Antenne angeordnet
und soll einen beträchtlichen Teil der elektromagnetischen Welle
im Frequenzband 1 aufnehmen. Der Zweig b12 ist hauptsächlich über
der Domäne D2 der ersten Antenne angeordnet, und soll einen be
trächtlichen Teil der elektromagnetischen Welle im Frequenzband
2 aufnehmen. In Fig. 4 und 5 ist auch eine offene Masseebene 24
dargestellt. Das koaxiale Kabel 18 kann auch mit einem Sperr
kreis ausgestattet sein.
In Fig. 6 und 7 ist die Verteilung der Stromdichte für eine
zweite Ausführungsform einer internen ersten Antenne darge
stellt, eine sogenannte Dualband-Antenne, d. h. eine Antenne, die
in zwei verschiedenen Frequenzbändern 1 und 2 arbeiten kann. In
Fig. 6 ist die Verteilung der Stromdichte innerhalb der ersten
Domäne D1 für das Frequenzband 1 dargestellt. In Fig. 7 ist die
Verteilung der Stromdichte innerhalb der zweiten Domäne D2 für
das zweite Frequenzband 2 dargestellt.
In Fig. 8 und 9 ist eine zweite Ausführungsform einer Antennen
kopplungseinrichtung 14 gemäß der vorliegenden Erfindung darges
tellt, die mit der ersten Antenne gemäß Fig. 6 und 7 verwendet
werden soll. Die Antennenkopplungseinrichtung 14 weist eine An
schlussstelle 16 auf, die an ein koaxiales Kabel 18 angeschlos
sen ist. Die leitende Oberfläche der Antennenkopplungseinrich
tung 14 hat eine geometrische Form in Form einer Baumstruktur
20, die an die Anschlussstelle 16 angeschlossen ist. Die Baum
struktur 20 weist einen Stamm 22, der an der Anschlussstelle 16
beginnt, und Baumzweige b11, b12 und b21 auf. In diesem Fall gibt
es zwei Zweige b11 und b12 für das erste Frequenzband 1 und einen
Zweig b21 für das zweite Frequenzband 2. Der Grund, warum zwei
Zweige b11 und b12 für das erste Frequenzband 1 benötigt werden,
ist, dass die geometrische Form der Domäne D1 so kompliziert
ist. Die Zweige b11 und b12 sind hauptsächlich über der Domäne D1
der ersten Antenne angebracht und sollen einen beträchtlichen
Teil der elektromagnetischen Welle im Frequenzband 1 aufnehmen.
Der Zweig b21 ist hauptsächlich über der Domäne D2 angebracht. In
Fig. 8 und 9 ist auch eine offene horizontale Projektionsebene
24 offenbart.
In Fig. 10-12 ist die Verteilung der Stromdichte für eine
dritte Ausführungsform einer internen ersten Antenne darges
tellt, eine sogenannte Tripleband-Antenne, d. h. eine Antenne,
die in drei verschiedenen Frequenzbändern 1, 2 und 3 arbeiten
kann. In Fig. 10 ist die Stromverteilung innerhalb der ersten
Domäne D1 für das Frequenzband 1 dargestellt. In Fig. 11 ist die
Verteilung der Stromdichte innerhalb der zweiten Domäne D2 für
das Frequenzband 2 dargestellt. In Fig. 12 ist die Verteilung
der Stromdichte innerhalb der dritten Domäne D3 für das Fre
quenzband 3 dargestellt.
In Fig. 13 und 14 ist eine dritte Ausführungsform einer Anten
nenkopplungseinrichtung 14 gemäß der vorliegenden Erfindung dar
gestellt, die mit der ersten Antenne gemäß Fig. 10-12 verwen
det werden soll. Die Antennenkopplungseinrichtung 14 weist eine
Anschlussstelle 16 auf, die an ein koaxiales Kabel 18 ange
schlossen ist. Die leitende Oberfläche der Antennenkopplungsein
richtung 14 hat eine geometrische Form in Form einer Baumstruk
tur 20, die an die Anschlussstelle 16 angeschlossen ist. In die
sem Fall weist die Baumstruktur 20 keinerlei Stamm auf. Statt
dessen weist die Baumstruktur 20 drei Zweige b11, b21 und b31 auf.
In diesem Fall gibt es je einen Zweig für jedes Frequenzband.
Der Zweig b11 ist hauptsächlich über der Domäne D1 angebracht,
der Zweig b21 ist hauptsächlich über der Domäne D2 angebracht,
und der Zweig b31 ist hauptsächlich über der Domäne D3 ange
bracht. In Fig. 13 und 14 ist auch eine offene Masseebene 24
dargestellt.
In Fig. 15-22 sind verschiedene Ausführungsformen von Anten
nenkopplungseinrichtungen 14 gemäß der vorliegenden Erfindung
dargestellt.
In Fig. 15 ist eine Antennenkopplungseinrichtung 14 dargestellt,
die eine Anschlussstelle 16, einen Stamm 22, und zwei Zweige b11
und b21 aufweist. In diesem Fall ist jeder Zweig gerade. Wie aus
Fig. 9 und Fig. 14 ersichtlich ist, ist dies nicht immer der
Fall. Wie aus diesen Figuren ersichtlich ist, kann ein Zweig ab
gewinkelt sein, siehe z. B. Zweig b21 in Fig. 14.
In Fig. 16 ist eine ähnliche Antennenkopplungseinrichtung 14 wie
in Fig. 15 dargestellt, in diesem Fall wurde der Zweig b11 aber
durch eine kapazitive Last 26 ergänzt, um die Impedanzanpassung
zu verbessern. Diese kapazitive Last kann an einer anderen Stel
le angebracht werden, es muss nicht am Ende des Zweiges sein,
wie es in Fig. 16 dargestellt ist.
In Fig. 17 ist eine ähnliche Antennenkopplungseinrichtung 14 wie
in Fig. 15 dargestellt, aber in diesem Fall besitzt der Zweig b11
teilweise die Form einer Mäanderlinie 28. Dies ist eine Möglich
keit, um die Bedingung zu erfüllen, dass die Länge eines Zweiges
mindestens 1/8 der Wellenlänge in dem Medium des Frequenzbandes
sein soll.
In Fig. 18 ist eine Antennenkopplungseinrichtung 14 dargestellt,
die eine Anschlussstelle 16, einen Stamm 22, und zwei Zweige b11
und b21 aufweist. In diesem Fall ist der Stamm 22 gegenüber der
Anschlussstelle 16 abgewinkelt, und die zwei Zweige b11 und b21
überschneiden sich.
In Fig. 19 ist eine Antennenkopplungseinrichtung 14 dargestellt,
die zwei Zweige b11 und b21 aufweist, wobei der Zweig b21 eine va
riable Breite besitzt.
In Fig. 20 ist eine Antennenkopplungseinrichtung 14 dargestellt,
die drei Zweige b11, b12 und b31 für drei verschiedene Frequenz
bänder 1, 2 und 3 aufweist.
In Fig. 21 ist eine Antennenkopplungseinrichtung 14 dargestellt,
die zwei Zweige b11 und b21 aufweist. In diesem Fall ist der
Stamm 22 sehr lang.
In Fig. 22 ist eine Antennenkopplungseinrichtung 14 dargestellt,
die zwei Zweige b11 und b21 aufweist. In diesem Fall weist die
Antennenkopplungseinrichtung 14 eine geschlossene Masseebene 30
auf.
Die Erfindung ist nicht auf die vorangehend beschriebenen Aus
führungsformen beschränkt. Es ist offensichtlich, dass viele
verschiedene Modifikationen innerhalb des Schutzumfangs der fol
genden Ansprüche möglich sind.
Claims (15)
1. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne, wobei die Kommunikationseinheit (10) in
n Frequenzbändern betreibbar ist, wobei n < 1 und n eine ganze
Zahl ist, wobei die Antennenkopplungseinrichtung (14) eine An
schlussstelle (16) aufweist, die an eine Übertragungsleitung
(18) angeschlossen/anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass eine leitende Oberfläche der Antennenkopplungseinrichtung
(14) eine geometrische Form in Form einer Baumstruktur (20) be
sitzt, die an die Anschlussstelle (16) angeschlossen ist, wobei
die Baumstruktur (20) eine Anzahl m an Zweigen aufweist, wobei
m ≧ n, wobei die Baumstruktur (20) mindestens einen Zweig bix für
jedes Frequenzband i der Kommunikationseinrichtung (10) auf
weist, wobei i eine ganze Zahl ist und 1 ≦ i ≦ n, und x eine
ganze Zahl ist und 1 ≦ x ≦ k(i), und die Gesamtanzahl m der
Zweige die folgende Gleichung erfüllt
wobei k(i) eine Funktion von i ist, die nur einen ganzzahligen Wert erhalten kann und die Gesamtzahl der Zweige für ein Fre quenzband i ist.
wobei k(i) eine Funktion von i ist, die nur einen ganzzahligen Wert erhalten kann und die Gesamtzahl der Zweige für ein Fre quenzband i ist.
2. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein Zweig bix für jedes Frequenzband i die Bedin
gung erfüllt; eine Länge des Zweiges bix, gemessen von der An
schlussstelle (16) bis zu einem freien Ende des Zweiges bix,
nicht unter etwa 1/8 von λi ist, wobei λi die Wellenlänge in dem
Medium bei dem Frequenzband i ist.
3. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, dass der mindestens eine Zweig bix für das Fre
quenzband i der Kommunikationseinrichtung (10) über einer Domäne
D1 der internen ersten Antenne angebracht ist, wenn die Anten
nenkopplungseinrichtung (14) in Betrieb ist, wobei ein elektro
magnetische Felder verursachender Strom in dem mindestens einen
Zweig bix einen beträchtlichen Teil einer elektromagnetischen
Welle in dem Frequenzband i aufnehmen soll.
4. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Domänen D1 mindestens teilweise voneinander getrennt
sind.
5. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, dass jeder Zweig bix eine konstante Breite
besitzt.
6. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Breiten mindestens zweier Zweige bix gleich sind.
7. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Zweige bix eine
variable Breite entlang des Zweiges bix besitzt.
8. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Zweige bix einen
Teil in Form einer Mäanderlinie 1 ≦ x ≦ k(i) besitzt und die Ge
samtanzahl m der Zweige die folgende Gleichung erfüllt
wobei k(i) eine Funktion von i ist, die nur einen ganzzahligen Wert (28) erhalten kann.
wobei k(i) eine Funktion von i ist, die nur einen ganzzahligen Wert (28) erhalten kann.
9. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, dass verschiedene Zweige bix sich über
schneiden können.
10. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, dass weitere Zweige verwendet werden kön
nen, um das Anpassen der Impedanz an eine charakterische Impe
danz der Übertragungsleitung (18) zu verbessern.
11. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, dass die Antennenkopplungseinrichtung eine
offene Masseebene (24) besitzt.
12. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, dass die Antennenkopplungseinrichtung (14)
eine geschlossene Masseebene (30) besitzt.
13. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, dass die Baumstruktur (20) der Antennen
kopplungseinrichtung (14) auf einer Leiterplatte angebracht ist.
14. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, dass die Baumstruktur der Antennenkopp
lungseinrichtung als Überzug ausgebildet ist.
15. Antennenkopplungseinrichtung (14) zum Koppeln von Funkfre
quenzsignalen von einer Kommunikationseinrichtung (10) mit einer
internen ersten Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, dass die Baumstruktur (20) der Antennen
kopplungseinrichtung (14) als leitfähige Tinte ausgebildet ist.
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