DE10208996B4 - Elektromagnetventil - Google Patents
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Abstract
Elektromagnetventil, mit einem Veritileinsatz (18) und einem Ankerraum (21), der sich an den Ventileinsatz (18) anschließt und in dem ein Magnetanker (23) längsbeweglich geführt ist, welcher mit einem Stößel (24) verbunden ist, der den Ventileinsatz (18) durchgreift und mit einem Ventilschließglied (16) ausgebildet ist, das in einem Ventilraum (20) angeordnet ist und mit einem an einem Ventilkörper (12) ausgebildeten Ventilsitz (15) zusammenwirkt, wobei ein rohrförmiger Einsatz (27) konzentrisch zum Stößel (24) angeordnet ist und eine Durchströmung des Ankerraums (21) mit Fluid bewirkt, wobei an der Außenseite des rohrförmigen Einsatzes (27) mindestens ein Strömungskanal (32) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass auch an der Innenseite des rohrförmigen Einsatzes (27) mindestens ein Strömungskanal (30) angeordnet ist.
Description
- Stand der Technik
- Die Erfindung geht von einem Elektromagnetventil gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 näher definierten Art aus.
- Ein derartiges Elektromagnetventil ist aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 198 36 494 A1 bekannt und kann beispielsweise bei einer elektrohydraulischen Bremse (EHB) als Auslaßventil eingesetzt werden, das stromab eines einem Fahrzeugrad zugeordneten Radbremstopfes in einem Hydroaggregat angeordnet ist. - Das bekannte Elektromagnetventil umfaßt einen Ventileinsatz, an den sich ein Ankerraum anschließt, in dem ein Magnetanker längsbeweglich geführt ist. Der Magnetanker ist mit einem Stößel lose verbunden, welcher den Ventileinsatz durchgreift und an dem ein Ventilschließglied ausgebildet ist, welches in einem Ventilraum angeordnet ist und mit einem an einem Ventilkörper ausgebildeten Ventilsitz zusammenwirkt.
- Bei diesem Ventil besteht beim Einsatz als Auslaßventil einer elektrohydraulischen Bremse das Problem, daß bei einem schnellen Druckabbau, d. h. einem schnellen Lösen der Bremse, bei unzureichender Entlüftung laute knarzende und damit störende Geräusche entstehen können.
- In der Offenlegungsschrift
DE 100 36 577 A1 wird ein elektromagnetisch bestätigtes Ventil, insbesondere für hydraulische Bremsanlagen von Kraftfahrzeugen beschrieben. Das beschriebene Elektromagnetventil umfasst einen Ventileinsatz und einen Ankerraum, der sich an den Ventileinsatz anschließt und in dem ein Magnetanker längsbeweglich geführt ist, welcher mit einem Strößel verbunden ist, der den Ventileinsatz durchgreift und mit deinem Ventilschließglied ausgebildet ist, das in einem Ventilraum angeordnet ist und mit einem an einem Ventilkörper ausgebildeten Ventilsitz zusammenwirkt. Zudem ist ein rohrförmiger Einsatz vorgesehen, der konzentrisch zum Stößel angeordnet ist und eine Durchströmung des Ankerraums mit Fluid bewirkt, wobei an der Außenseite des rohrförmigen Einsatzes mindestens ein Strömungskanal angeordnet ist. - Aufgabe und Vorteile der Erfindung
- Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Elektromagnetventil so zu gestalten, dass eine Zwangsdurchströmung des gesamten Ventilraums ermöglicht wird, um eine schnelle und effiziente Entlüftung des Ventils und damit Geräuschreduktion zu ermöglichen. Diese Aufgabe wird durch ein Elektromagnetventil gemäß Anspruch 1 gelöst.
- Das Elektromagnetventil, das einen rohrförmigen Einsatz aufweist, der konzentrisch zu dem Stößel angeordnet ist und der eine Durchströmung des Ankerraums mit Fluid bewirkt, weist demgegenüber den Vorteil auf, daß der Ankerraum einer Zwangsdurchströmung ausgesetzt ist, womit eine schnelle und effiziente Entlüftung des Ventils gewährleistet ist. Dabei wird gegenüber dem Stand der Technik vorteilhafterweise auch eine deutliche Verringerung der auftretenden Geräusche erzielt.
- Erfindungsgemäß ist an der Innenseite und der Außenseite des rohrförmigen Einsatzes jeweils mindestens ein Strömungskanal angeordnet. Der Strömungskanal an der Innenseite des rohrförmigen Einsatzes dient dabei zum Transport von Fluid in den Ankerraum, wohingegen der an der Außenseite des rohrförmigen Einsatzes angeordnete Strömungskanal zum Transport von Fluid vom Ankerraum in den Ventilraum dient. Vorzugsweise sind an der Innenseite und der Außenseite des rohrförmigen Einsatzes jeweils zwei oder auch vier Strömungskanäle angeordnet.
- Zweckmäßig ist es, wenn die Strömungskanäle so angeordnet sind, daß der Querschnitt des rohrförmigen Einsatzes und des Stößels jeweils spiegelsymmetrisch ausgebildet ist. Dies führt zu einer besonders wirkungsvollen Durchströmung des Ankerraums.
- Bei dem Elektromagnetventil nach der Erfindung kann es sich grundsätzlich um ein für beliebige Zwecke einsetzbares Elektromagnetventil handeln. Vorteilhaft findet das Elektromagnetventil nach der Erfindung jedoch bei einer elektrohydraulischen Bremse als Auslaßventil Anwendung, das zwischen einem einem Kraftfahrzeugrad zugeordneten Radbremstopf und einem Druckmittelspeicher eines Hydroaggregats angeordnet ist und zum Druckabbau in dem Radbremstopf eingesetzt wird. Die in dem Ventil auftretenden Drücke können in diesem Falle bis zu 250 bar betragen.
- Denkbar ist es natürlich auch, das Elektromagnetventil gemäß der Erfindung als Einlaßventil einer elektrohydraulischen Bremse einzusetzen.
- Der rohrförmige Einsatz, der in einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung als separates Bauteil ausgebildet ist, ist zweckmäßigerweise fest in den Ventileinsatz eingepreßt, und zwar derart, daß der Ventileinsatz im Bereich des Stößels von dem rohrförmigen Einsatz durchgriffen ist. Dadurch entstehen keine Nebenluftspalte in dem Magnetkreis.
- Der rohrförmige Einsatz ist vorzugsweise aus dem gleichen Material wie der Ventileinsatz gefertigt, so daß ein Verlust an Polfläche im wesentlichen ausgeschlossen ist. Der Ventileinsatz und der rohformige Einsatz bestehen mithin aus einem magnetisierbaren Werkstoff.
- Um eine gute und zuverlassige Durchströmung des Ankerraums mit Fluid zu gewährleisten, weist der rohrförmige Einsatz bei einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Elektromagnetventils im Bereich des Ventilschließglieds einen trichterförmigen Endbereich auf. Dies bewirkt, daß im Bereich des Ventilschließglieds bzw. des Ventilsitzes stromendes Fluid durch den rohrförmigen Einsatz wirkungsvoll eingefangen und in den Ankerraum gefördert wird.
- Um einen Druckausgleich in dem Ventilraum gewährleisten zu können, ist der rohrförmige Einsatz vorteilhafterweise von dem Ventilkörper beabstandet angeordnet. Es liegt also in diesem Falle ein Spalt zwischen dem rohrförmigen Einsatz und dem Ventilkörper vor. Durch eine solche Ausgestaltung können Störungen im Ventilverhalten vermieden werden. Falls der Druckausgleich nämlich nicht gewährleistet ist, kann sich im Bereich des Ventilschließglieds gegebenenfalls ein Staudruck aufbauen, der auf den Anker übertragen wird und eventuell eine gezielte Regelung des Elektromagnetventils verhindert.
- Der Stößel, der als sogenannter Kleeblattstoßel ausgebildet sein kann, begrenzt bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform des Elektromagnetventils nach der Erfindung zusammen mit dem rohrförmigen Einsatz die an der Innenseite des rohrformigen Einsatzes angeordneten Stromungskanale. Diese Strömungskanale haben zweckmaßig den gleichen Strömungsquerschnitt wie die Stromungskanale, die an der Außenseite des rohrförmigen Einsatzes angeordnet sind.
- Der Umfang des rohrförmigen Einsatzes kann so bearbeitet sein, daß die Stromungskanale an der Außenseite des rohrförmigen Einsatzes beispielsweise von einer Langsnut oder auch von einer Abflachung am Umfang des rohrförmigen Einsatzes gebildet sind.
- Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes nach der Erfindung sind der Beschreibung, der Zeichnung und den Patentansprüchen entnehmbar.
- Zeichnung
- Ein Ausfuhrungsbeispiel des Elektromagnetventils nach der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch vereinfacht dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung naher erläutert. Es zeigen
-
1 einen Längsschnitt durch ein Elektromagnetventil nach der Erfindung; und -
2 einen Schnitt durch das Elektromagnetventil nach1 entlang der Linie II-II in1 . - Beschreibung des Ausführungsbeispiels
- In der Zeichnung ist ein Elektromagnetventil
10 dargestellt, das Bestandteil einer elektrohydraulischen Bremse ist und als sogenanntes Auslaßentil ausgebildet ist, das stromab eines nicht näher dargestellten Radbremstopfes und stromauf eines ebenfalls nicht näher dargestellten Druckmittelbehälters in einem Hydroaggregat angeordnet ist und zur Steuerung bzw. zur Entlastung des Radbremstopfes von Bremsflüssigkeit dient. - Das Elektromagnetventil
10 ist stromaufseitig über einen ersten, als Einlaß dienenden Anschluß11 , der an einem Ventilkörper12 ausgebildet ist, mit dem Radbremstopf verbunden. Stromabseitig ist das Elektromagnetventil10 über eine als Auslaß dienende Bohrung13 mit dem Druckmittelbehälter verbunden. - Der Ventilkörper
12 hat einen zylindrischen Vorsprung14 , an dem ein Ventilsitz15 ausgebildet ist, der mit einem Ventilschließglied16 zusammenwirkt und so eine Steuerung des von dem Einlaß11 zu dem Auslaß13 stromenden Fluids bewirkt. - Der Ventilkörper
12 ist über eine Hülse17 , in welcher der Auslaß13 ausgebildet ist, mit einem Ventileinsatz18 verbunden, an dem ein Flansch19 zur Befestigung an dem Hydroaggregat ausgebildet ist. Der Ventileinsatz18 , die Hülse17 und der Ventilkörper12 begrenzen einen Ventilraum20 , in dem das Ventilschließglied16 angeordnet ist. - An der dem Ventilkorper
12 abgewandten Seite schließt sich an den Ventileinsatz18 ein Ankerraum21 an, der von einer auf den Ventileinsatz18 aufgepreßten Kappe22 begrenzt ist und in dem ein Magnetanker23 axial verschieblich geführt ist. - Der Magnetanker
23 dient zur Betätigung des Ventilschließglieds16 und ist hierzu mit einem Stößel24 verbunden, welcher den Ventileinsatz18 axial durchgreift und bei welchem an dem dem Magnetanker23 abgewandten Ende das Ventilschließglied16 ausgebildet ist. Das Ventilschließglied16 stellt im vorliegenden Fall ein an dem Stoßel24 befestigtes, separates Bauteil dar, welches in eine axiale Bohrung des Stößels24 eingesetzt ist. Das Ventilschließglied16 kann bei einer alternativen Ausführung aber auch einstückig mit dem Stößel24 ausgebildet sein. - Das Ventilschließglied
16 und damit der Stößel24 und der Magnetanker23 sind mittels einer Spiralfeder25 , welche sich an der Stirnseite des zylindrischen Vorsprungs26 des Ventilkörpers12 abstützt, in Richtung der Kappe22 vorgespannt. Dies bedeutet, daß das Magnetventil10 im unbetätigten Zustand geöffnet ist. - Des weiteren ist der Ventileinsatz
18 in axialer Richtung von einem rohr- bzw. trompetenförmigen Einsatz27 durchgriffen, der aus einem Rohrbereich28 mit einer im wesentlichen zylindrischen Innenseite und einem trichterförmigen Endbereich29 besteht, der im Bereich des Ventilschließglieds16 ausgebildet ist und den zylindrischen Vorsprung14 des Ventilkörpers12 überkragt, jedoch von dem Ventilkorper12 beabstandet ist. Der Einsatz27 durchgreift den Ventileinsatz18 uber dessen gesamte Länge, wodurch keine weiteren Nebenluftspalte im Magnetkreis entstehen. Der rohrförmige Einsatz27 ist in den Ventileinsatz18 eingepreßt. - Wie insbesondere der
2 zu entnehmen ist, ist der Stößel24 , welcher längsbezüglich in dem Einsatz27 geführt ist, vorliegend als ein Nuten aufweisender sogenannter Kleeblattstößel ausgebildet. Dieser bildet zusammen mit dem Rohrbereich28 des Einsatzes27 vier erste, jeweils um 90° zueinander versetzten Stromungskanäle30 , welche mittels des trichterförmigen Endbereichs29 eingefangene Bremsflussigkeit von dem Ventilraum20 zu dem Ankerraum21 transportieren. - Am Umfang bzw. an der Außenseite ist der Rohrbereich
28 des Einsatzes27 mit vier axial ausgerichteten, jeweils um 90° zueinander versetzten Abflachungen31 ausgebildet, die zusammen mit dem Einsatz18 zweite Strömungskanale32 begrenzen, uber die Bremsflussigkeit von dem Ankerraum21 zu dem Ventilraum20 und damit zu dem Auslaß13 transportiert werden kann. Die Strömungsquerschnitte der ersten Strömungskanäle30 entsprechen bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel im wesentlichen den Strömungsquerschnitten der zweiten Strömungskanäle32 . - Mittels des trichterförmigen Endbereichs
29 wird die Bremsflüssigkeit gezielt in die von den Nuten des Kleeblattstößels24 und dem Rohrbereich28 begrenzte ersten Strömungskanäle30 gelenkt und über diese in den Ankerraum21 und von dort uber die zweiten Stromungskanale32 in den Ventilraum20 geführt, so daß eine Zwangsdurchströmung des Ankerraums21 erfolgt. Diese Art der Durchstromung erzeugt vorteilhafterweise eine rasche Entluftung des Elektromagnetventils10 beim Offnen. Dies führt wiederum zu einer geringen Gerauschentwicklung.
Claims (9)
- Elektromagnetventil, mit einem Veritileinsatz (
18 ) und einem Ankerraum (21 ), der sich an den Ventileinsatz (18 ) anschließt und in dem ein Magnetanker (23 ) längsbeweglich geführt ist, welcher mit einem Stößel (24 ) verbunden ist, der den Ventileinsatz (18 ) durchgreift und mit einem Ventilschließglied (16 ) ausgebildet ist, das in einem Ventilraum (20 ) angeordnet ist und mit einem an einem Ventilkörper (12 ) ausgebildeten Ventilsitz (15 ) zusammenwirkt, wobei ein rohrförmiger Einsatz (27 ) konzentrisch zum Stößel (24 ) angeordnet ist und eine Durchströmung des Ankerraums (21 ) mit Fluid bewirkt, wobei an der Außenseite des rohrförmigen Einsatzes (27 ) mindestens ein Strömungskanal (32 ) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass auch an der Innenseite des rohrförmigen Einsatzes (27 ) mindestens ein Strömungskanal (30 ) angeordnet ist. - Elektromagnetventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Einsatz (
27 ) in den Ventileinsatz (18 ) eingepresst ist. - Elektromagnetventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Einsatz (
27 ) im Bereich des Ventilschließglieds (16 ) einen trichterförmigen Endbereich (29 ) hat. - Elektromagnetventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Einsatz (
27 ) von dem Ventilkörper (12 ) beabstandet ist. - Elektromagnetventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der trichterförmige Endbereich (
29 ) einen Ventilkörpervorsprung (14 ) überkragt, an dem der Ventilsitz (15 ) ausgebildet ist. - Elektromagnetventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungsquerschnitt des Strömungskanals (
30 ) an der Innenseite des rohrförmigen Einsatzes (27 ) im Wesentlichen demjenigen des Strömungskanals (32 ) an der Außenseite des rohrförmigen Einsatzes (27 ) entspricht. - Elektromagnetventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungskanal (
32 ) an der Außenseite des rohrförmigen Einsatzes (27 ) von einer Längsnut des rohrförmigen Einsatzes (27 ) gebildet ist. - Elektromagnetventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungskanal (
32 ) an der Außenseite des rohrförmigen Einsatzes (27 ) von einer Abflachung (31 ) am Umfang des rohrförmigen Einsatzes (27 ) gebildet ist. - Elektromagnetventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (
24 ) als Kleeblattstößel ausgebildet ist, der zusammen mit dem rohrförmigen Einsatz (27 ) den mindestens einen Strömungskanal (30 ) an der Innenseite des rohrförmigen Einsatzes (27 ) begrenzt.
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