DE10208807C1 - Ausdrückrolle - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Ausdrückrolle, die einen in axialer Richtung verlaufenden Grundkörper (2) aufweist. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß auf dem Grundkörper (2) der Ausdrückrolle (1) mindestens ein in axialer Richtung helixartig verlaufendes Walkelement (4a, 4b) angeordnet ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Ausdrückrolle, die einen in axialer Richtung verlaufen
den Grundkörper aufweist.
Eine derartige Ausdrückrolle ist bekannt und wird unter anderem in einem Reini
gungsbehälter zur Reinigung von Werkzeugen mit einer Flüssigkeit aufnehmen
den Arbeitsauflage, insbesondere von Ausfugbrettern mit einem entsprechenden
ABS-Belag, z. B. einem Moosgummibelag, verwendet. Die eine glatte oder eine
quergeriffelte Oberfläche aufweisenden bekannten Ausdrückrollen besitzen den
Nachteil, daß aufgrund der hierbei auftretenden Flächenpressung zwischen der
Ausdrückrolle und der flächigen Arbeitsauflage des zu reinigenden Werkzeugs
nur ein unzufriedenstellender Flüssigkeitsaustrag aus der Arbeitsauflage gege
ben ist. Außerdem besitzen die bekannten Ausdrückrollen den Nachteil, daß
beim Reinigen der Werkzeuge die aus dem Werkzeug austretende Flüssigkeit,
insbesondere Wasser, nicht vollständig in den Reinigungsbehälter abgeleitet
wird, so daß in nachteiliger Art und Weise neben dem Behälter Lachen der Flüs
sigkeit auftreten.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ausdrückrolle der ein
gangs genannten Art derart weiterzubilden, daß das ein verbesserter Flüssig
keitsaustrag aus dem zu reinigenden Werkzeug gegeben ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf dem Grundkörper
der Ausdrückrolle mindestens ein in axialer Richtung helixartig verlaufendes
Walkelement angeordnet ist.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird in vorteilhafter Art und Weise ei
ne insbesondere für Reinigungsbehälter geeignete Ausdrückrolle geschaffen, die
sich dadurch auszeichnet, daß ein verbesserter Flüssigkeitsaustrag aus der Ar
beitsauflage des zu reinigenden Werkzeugs gegeben ist. Dies wird dadurch er
reicht, daß infolge der Rotationsbewegung der Ausdrückrolle beim Reinigungs
vorgang durch das mindestens eine Walkelement eine Walkbeaufschlagung der
Arbeitsauflage erzielt wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die erfindungsgemä
ße Ausdrückrolle zwei entgegengesetzt und vorzugsweise zur Mitte der Aus
drückrolle hin orientierte Walkelemente aufweist. Eine derartige Ausgestaltung
besitzt den Vorteil, daß hierdurch eine Ableitung der aus dem Arbeitsbelag des
zu reinigenden Werkzeugs herausgewalkten Flüssigkeit in den Mittelbereich des
die erfindungsgemäße Ausdrückrolle aufnehmenden Reinigungsbehälters gege
ben ist.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die erfin
dungsgemäße Ausdrückrolle an mindestens einem Ende des Grundkörpers ein
Sperrelement mit einem größeren Durchmesser als der Durchmesser des Grund
körpers in diesem Bereich aufweist. Eine derartige Maßnahme besitzt den Vorteil,
daß hierdurch das Austreten von aus dem zu reinigenden Werkzeug herausge
walkter Flüssigkeit aus der Ausdrückrolle und somit der Bildung von Lachen ne
ben dem Reinigungsbehälter entgegengewirkt wird.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß zwischen
dem Sperrelement der Ausdrückrolle und dem Beginn des Walkelements in axia
ler Richtung ein Zwischenraum vorhanden ist. Eine derartige Maßnahme besitzt
den Vorteil, daß die durch das Walkelement herausgewalkte Flüssigkeit nicht
durch die zwischen den Windungen des Walkelements befindlichen Vertiefungen
zum Sperrelement der Ausdrückrolle geleitet wird, sondern spätestens in dem
zwischen dem Beginn des Walkelements und des Sperrelements befindlichen
Zwischenraum in den Reinigungsbehälter ablaufen kann.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der Grund
körper stangen- oder rohrförmig ausgebildet ist, und daß die mindestens ein he
lixartiges Walkelement auf der Oberfläche des stangen- oder rohrförmigen
Grundkörpers aufgesetzt ist. Eine derartige Maßnahme besitzt den Vorteil, daß
hierdurch eine, insbesondere gegen ein Durchbiegen, besonders stabile Aus
drückrolle ausgebildet wird.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das minde
stens eine Walkelement aus dem stangen- oder rohrförmigen Grundkörper der
erfindungsgemäßen Ausdrückrolle herausgefräst ist. Eine derartige Maßnahme
besitzt den Vorteil einer besonders einfachen Herstellungsweise.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der Grund
körper der erfindungsgemäßen Ausdrückrolle durch mindestens einen in axialer
Richtung verlaufenden Steg ausgebildet ist, auf dem oder auf denen das minde
stens eine helixartige Walkelement angeordnet ist. Eine derartige gitterartige
Ausbildung der erfindungsgemäßen Ausdrückrolle besitzt den Vorteil, daß die
aus der Arbeitsauflage des zu reinigenden Werkzeugs herausgewalkte Flüssig
keit unmittelbar nach ihrem Austrag in den Reinigungsbehälter abtropfen kann
und nicht mehr zu den Enden der Ausdrückrolle geleitet wird. Der Bildung von La
chen neben dem Reinigungsbehälter wird hierdurch in vorteilhafter Art und Weise
entgegengewirkt.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind den beiden Ausführungsbei
spielen zu entnehmen, die im folgenden anhand der Figuren beschrieben wer
den. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels
einer Ausdrückrolle,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Ausführungsbeispiels der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der Fig. 1,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch das erste Ausführungsbeispiels, und
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbei
spiels einer Ausdrückrolle.
In den Fig. 1 bis 4 ist nun ein allgemein mit 1 bezeichnetes Ausführungsbei
spiel einer Ausdrückrolle dargestellt. Die Ausdrückrolle 1 weist einen sich in axia
ler Richtung erstreckenden Grundkörper 2 mit im wesentlichen kreisförmigem
Querschnitt auf. Der Grundkörper 2 ist im hier gezeigten Fall rohrförmig ausgebil
det und weist eine Durchtrittsbohrung 3 auf, in die in den Figuren nicht gezeigte
Lagerachsen einbringbar sind, welche dazu dienen, die Ausdrückrolle 1 in einem
Reinigungsbehälter zu befestigen.
Auf dem Grundkörper 2 der Ausdrückrolle 1 sind nun zwei gegenläufig orientierte
Walkelemente 4a und 4b angeordnet, welche - wie am besten aus den Fig. 1
und 2 ersichtlich ist - in axialer Richtung einen helixartigen Verlauf aufweisen. Die
beiden Walkelemente 4a, 4b sind hierbei durch ein Mittelelement 4c getrennt.
Wird nun das zu reinigende Werkzeug über die Ausdrückrolle 1 gezogen, so wird
diese hierdurch in Rotation gesetzt. Dies bewirkt eine Walkbewegung der helixar
tig angeordneten Walkelemente 4a, 4b der Ausdrückrolle 1. Die dadurch bewirkte
Walkbeaufschlagung der Arbeitsauflage des zu reinigenden Werkzeugs bewirkt
hierbei einen verbesserten Flüssigkeitsaustrag aus der Arbeitsauflage, da nun
nicht mehr - wie bei den bekannten Ausdrückrollen - eine dem Flüssigkeitsaus
trag hinderliche Flächenpressung zwischen Ausdrückrolle 1 und Arbeitsauflage
stattfindet, sondern daß in vorteilhafter Art und Weise ein bestimmter Flächenbe
reich der Arbeitsauflage periodisch von den einzelnen Windungen 4a', 4b' des
entsprechenden helixartigen Walkelements 4a, 4b beaufschlagt wird, wobei
gleichzeitig die durch diese Beaufschlagung aus der Arbeitsauflage herausge
walkte Flüssigkeit in die zwei benachbarte Windungen 4a', 4b' des jeweiligen
Walkelements 4a, 4b trennende Vertiefung 7 abgeleitet wird.
Dem Fachmann ist klar ersichtlich, daß er die Steigung der helixartigen Walkele
mente 4a, 4b dem jeweils gewünschten Einsatzzweck in weiten Bereichen anpas
sen kann, wobei bevorzugt wird, daß zwischen der Axialrichtung der Ausdrückrol
le 1 und den einzelnen Windungen der helixartigen Walkelemente 4a, 4b ein
stumpfer Winkel gegeben ist.
Im hier gezeigten Fall sind die beiden Walkelemente 4a, 4b, als umlaufende Ste
ge 6 ausgebildet, die eine im wesentlichen ebene Oberfläche 6' aufweisen. Eine
derartige Ausbildung der Walkelemente 4a, 4b besitzt den Vorteil, daß hierdurch
ein verbessertes Herauswalken der Flüssigkeit aus der Arbeitsauflage, insbeson
dere einer Schaumauflage, des Werkzeugs, gegeben ist, da das Werkzeug auf
der Ausdrückrolle 1 in vorteilhafter Art und Weise im wesentlichen nurmehr auf
der Oberfläche 6 der beiden Walkelemente 4a, 4b aufsetzt, wodurch ein höherer
Arbeitsdruck gegeben ist als bei einer großflächigen Auflage, wie dies bei den
bekannten Ausdrückrollen, die nur eine glatte oder eine geriffelte, ansonsten
aber unstrukturierte Oberfläche aufweisen.
Die beiden Helixstrukturen der Walkelemente 4a, 4b sind dabei jeweils derart ori
entiert, daß sie zur Mitte M der Ausdrückrolle 1, also zum Mittelelement 4c, hin
gerichtet sind. Diese derart orientierte Anordnung dient dazu, daß eine in der Ar
beitsauflage, insbesondere der Schwammauflage, des zu reinigenden Werk
zeugs, insbesondere eines Ausfugbrettes, aufgenommene Flüssigkeit, insbeson
dere Wasser, beim Herauswalken dieser Flüssigkeit aus der Arbeitsauflage zur
Mitte M der Ausdrückrolle 1 hin geleitet wird. Hierdurch wird bereits in vorteilhaf
ter Art und Weise der Bildung von Lachen der aus der Arbeitsauflage des Werk
zeugs herauszuwalkenden Flüssigkeit außerhalb des Reinigungsbehälters
entgegengewirkt.
Vorzugsweise ist desweiteren noch vorgesehen, daß die Ausdrückrolle 1 an je
dem ihrer Enden 1' und 1" ein Sperrelement 10 aufweist, dessen Durchmesser
größer als der Durchmesser des Grundkörpers 2 der Ausdrückrolle 1 in diesem
Bereich ist. Die Sperrelemente 10 bilden in vorteilhafter Art und Weise somit Bar
rieren aus, welche verhindern, daß die aus der Arbeitsauflage des zu reinigenden
Werkzeugs herausgewalkte Flüssigkeit in axialer Richtung aus der Ausdrückrolle
1 herausläuft. Vorzugsweise ist hierbei desweiteren vorgesehen, daß - wie am
besten aus Fig. 3 ersichtlich ist - zwischen dem äußeren Ende 4a', 4b' eines je
den Walkelements 4a, 4b und dem Innenrand des Sperrelements 10 ein Zwi
schenraum 11 ausgebildet ist, welcher bewirkt, daß die in den Vertiefungen 7
zwischen den Stegen 6 befindliche Flüssigkeit nicht durch die
Rotationsbewegung der Ausdrückrolle 1 bis zum Sperrelement 10 hin geleitet
werden kann, sondern spätestens im Zwischenraum 11 in den Reinigungsbehäl
ter abläuft.
Weiter oben wurde ausgeführt, daß die beiden Walkelemente 4a, 4b und gege
benenfalls das Mittelelement 4c auf den Grundkörper 2 der Ausdrückrolle 1 auf
gesetzt sind. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, daß die Elemente 4a, 4b, 4c und
der Grundkörper 2 aus unterschiedlichen Bauteilen bestehen, obwohl dies natür
lich auch möglich ist. Im hier gezeigten Fall der Walkelemente 4a, 4b und des
Mittelelements 4c bilden diese Elemente 4a, 4b, 4c und der Grundkörper 2 inte
grale Bestandteile der Ausdrückrolle 1, wobei die Walkelemente 4a, 4b vorzugs
weise derart ausgebildet werden, daß in eine stangen- oder rohrförmige Aus
drückrolle 1 die Vertiefungen 7 zur Ausbildung der die Walkelemente 4a, 4b aus
bildenden Stege 6 eingefräst werden. Es ist aber natürlich auch möglich, die be
schriebene Ausdrückrolle 1 als Spritzgußteil herzustellen.
Beim obigen Ausführungsbeispiel wurde davon ausgegangen, daß die Ausdrück
rolle 1 zwei entgegengesetzt orientierte, helixartige Walkelemente 4a, 4b auf
weist. Eine derartige Ausbildung wird zwar bevorzugt, ist aber nicht zwingend.
Vielmehr ist es möglich, mehr als zwei Walkelemente 4a, 4b vorzusehen oder
das Mittelelement 4c entfallen zu lassen. Z. B. ist es denkbar, daß ein erstes
Walkelement 4a von dem ersten äußeren Ende 1' der Ausdrückrolle 1 bis zur Mit
te M hin reichend angeordnet ist, und daß in der zweiten Hälfte, also im Bereich
von der Mitte M zum zweiten Ende 1" der Ausdrückrolle 1, wiederum zwei entge
gengesetzt orientierte Walkelemente angeordnet sind. Bei einer derartigen Aus
gestaltung wird dann ein Teil der Flüssigkeit zur Mitte M und ein anderer Teil der
Flüssigkeit zu der "Mitte" der beiden weiteren, entgegengesetzt orientierten Wal
kelemente hin geleitet, so daß also eine Verteilung der ausgewalkten Flüssigkeit
über den Querschnitt des Reinigungsbehälters erfolgt.
Desweiteren ist es möglich, daß die Ausdrückrolle 1 z. B. zwei oder mehrere Paa
re von entgegengesetzt orientierten Leitelementen 4 aufweist. Auch ist es mög
lich, daß die Walkelemente 4a, 4b nicht, wie hier gezeigt, jeweils die gleiche Län
ge besitzen und somit eine gleichförmige Axial-Teilung der Ausdrückrolle 1 aus
bilden. Es ist auch möglich, daß die einzelnen Walkelemente 4a, 4b unterschied
lich lang gestaltet sind.
Desweiteren ist es möglich, wenn auf die Ableitung der herausgewalkten Flüssig
keit in die Mitte des die Ausdrückrolle 1 aufnehmenden Reinigungsbehälters ver
zichtet werden soll, lediglich ein sich über den gesamten axialen Wirkbereich der
Ausdrückrolle 1 erstreckendes Walkelement 4a vorzusehen.
Die Ausbildung des Grundkörpers 2 als stangen- oder rohrförmiger Grundkörper
2 besitzt den Vorteil, daß ein derartiger Grundkörper 2 und somit eine derartige
Ausdrückrolle 1 eine hohe axialer Stabilität, insbesondere gegen ein Durchbie
gen aufweist. Auch eine derartige Ausbildung ist nicht zwingend erforderlich, wie
anhand des zweiten Ausführungsbeispiels erläutert wird.
In Fig. 5 ist nun ein zweites Ausführungsbeispiel einer Ausdrückrolle 1 darge
stellt, wobei einander gleiche oder entsprechende Teile mit den gleichen Bezugs
ziffern versehen sind und nicht mehr näher beschrieben werden. Der wesentliche
Unterschied zwischen den beiden Ausführungsbeispielen besteht nun darin, daß
der Grundkörper 2 der Ausdrückrolle 1 nun nicht mehr stangen- oder rohrförmig
ausgebildet ist, sondern durch eine gewisse Anzahl von Axialstegen 8a-8c, im
hier gezeigten Ausführungsbeispiel von drei Axialstegen 8a-8c ausgebildet ist,
auf denen die Walkelemente 4a, 4b aufgesetzt sind. Eine derartige Ausgestal
tung besitzt den Vorteil, daß durch diese gitterartige Konstruktion der Ausdrück
rolle 1 die aus dem Arbeitsbelag des zu reinigenden Werkzeugs herausgewalkte
Flüssigkeit unmittelbar in den die beschriebene Ausdrückrolle 1 aufnehmenden
Reinigungsbehälter abfließen kann.
Ein weiterer Vorteil dieser gitterartigen Konstruktion der Ausdrückrolle 1 besteht
darin, daß sie besonders einfach und materialsparend mittels eines Spritzgußver
fahrens herstellbar ist.
Abschließend soll noch angeführt werden, daß die Ausdrückrolle 1 des zweiten
Ausführungsbeispiels anstelle der die Lagerachsen aufnehmenden Durchtritts
bohrung 3 an ihren dann vorzugsweise die Sperrelemente 10 ausbildenden End
flächen 1a und 1b jeweils eine Lagerachse 9 aufweist, über die sie am Reini
gungsbehälter drehbar befestigbar ist.
Es bedarf keiner weiteren Erläuterung, daß die gemachten Ausführungen zu der
unterschiedlichen Anordnung und Konfiguration der Walkelemente 4a, 4b im Fall
der zweiten Ausdrückrolle 1 entsprechend gelten.
Zusammenfassend ist festzuhalten, daß durch die beschriebenen Maßnahmen
eine Ausdrückrolle 1 geschaffen wird, welche sich dadurch auszeichnet, daß die
aus der Arbeitsauflage des zu reinigen Werkzeugs herausgewalkte Flüssigkeit
vollständig oder zum überwiegenden Teil in das Innere des die Ausdrückrolle 1
aufnehmenden Reinigungsbehälters geleitet wird, wodurch einer Entstehung von
Lachen außerhalb des Reinigungsbehälters effizient entgegengewirkt wird. Die
stegartige Ausgestaltung der Walkelemente 4a, 4b besitzt desweiteren den Vor
teil, daß hierdurch ein verbessertes Herauswalken der in der Arbeitsauflage des
zu reinigen Werkzeugs aufgenommene Flüssigkeit ermöglicht wird.
Claims (16)
1. Ausdrückrolle, die einen in axialer Richtung verlaufenden Grundkörper (2)
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Grundkörper (2) der Aus
drückrolle (1) mindestens ein in axialer Richtung helixartig verlaufendes
Walkelement (4a, 4b) angeordnet ist.
2. Ausdrückrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrück
rolle (1) mindestens zwei entgegengesetzt orientierte Walkelemente (4a, 4b)
aufweist.
3. Ausdrückrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
zwei der Walkelemente (4a, 4b) zur Mitte (M) der Ausdrückrolle (1) hin orien
tiert angeordnet sind.
4. Ausdrückrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
zwei Walkelemente (4a, 4b) der Ausdrückrolle (1) im wesentlichen in axialer
Richtung gleich lang ausgebildet sind.
5. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ausdrückrolle (1) mindestens ein Paar von Walkelementen
(4a, 4b) aufweist.
6. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens ein Walkelement (4a, 4b) stegförmig ausgebildet
ist.
7. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen zwei in axialer Richtung aufeinanderfolgenden Win
dungen (4a', 4b') mindestens eines Walkelements (4a, 4b) eine Vertiefung (7)
angeordnet ist.
8. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß an mindestens einem Ende (1', 1") der Ausdrückrolle (1) ein
Sperrelement (10) angeordnet ist, dessen Durchmesser größer als der Durch
messer des Grundkörpers (2) in diesem Bereich ist.
9. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen dem äußeren Ende (4a', 4b') mindestens eines Wal
kelements (4a, 4b) und dem in axialer Richtung daran anschließenden Sper
relement (10) ein Zwischenraum (11) vorgesehen ist.
10. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ausdrückrolle (1) mindestens ein Mittelelement (4c)
aufweist.
11. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Grundkörper (2) stangen- oder rohrförmig ausgebildet ist,
und daß die mindestens zwei entgegengesetzt orientierten Walkelemente
(4a, 4b) auf den Grundkörper (2) aufgesetzt sind.
12. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens ein Walkelement (4a, 4b) der Ausdrückrolle (1) und
der Grundkörper (2) als integrale Bestandteile der Ausdrückrolle (1) ausgebil
det sind.
13. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens ein Walkelement (4a, 4b) aus dem Grundkörper (2)
der Ausdrückrolle (1) herausgefräst ist.
14. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Grundkörper (2) der Ausdrückrolle (1) durch mindestens ei
nen axial verlaufenden Steg (8a-8c) ausgebildet ist, auf dem oder denen das
oder die Walkelemente (4a, 4b) angeordnet sind.
15. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ausdrückrolle (1) als ein Spritzgußteil hergestellt ist.
16. Reinigungsbehälter, gekennzeichnet durch eine Ausdrückrolle (1) nach einem
der Ansprüche 1 bis 15.
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