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DE10208807C1 - Ausdrückrolle - Google Patents

Ausdrückrolle

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DE10208807C1
DE10208807C1 DE10208807A DE10208807A DE10208807C1 DE 10208807 C1 DE10208807 C1 DE 10208807C1 DE 10208807 A DE10208807 A DE 10208807A DE 10208807 A DE10208807 A DE 10208807A DE 10208807 C1 DE10208807 C1 DE 10208807C1
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DE
Germany
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roller
ejection roller
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squeezing
roller according
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DE10208807A
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Rolf Prasuhn
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KRONEN HANSA WERK MALER und MA
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KRONEN HANSA WERK MALER und MA
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/50Auxiliary implements
    • A47L13/58Wringers for scouring pads, mops, or the like, combined with buckets
    • A47L13/60Wringers for scouring pads, mops, or the like, combined with buckets with squeezing rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B1/00Cleaning by methods involving the use of tools
    • B08B1/30Cleaning by methods involving the use of tools by movement of cleaning members over a surface
    • B08B1/32Cleaning by methods involving the use of tools by movement of cleaning members over a surface using rotary cleaning members
    • B08B1/34Cleaning by methods involving the use of tools by movement of cleaning members over a surface using rotary cleaning members rotating about an axis parallel to the surface
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings

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  • Cleaning In General (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Ausdrückrolle, die einen in axialer Richtung verlaufenden Grundkörper (2) aufweist. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß auf dem Grundkörper (2) der Ausdrückrolle (1) mindestens ein in axialer Richtung helixartig verlaufendes Walkelement (4a, 4b) angeordnet ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Ausdrückrolle, die einen in axialer Richtung verlaufen­ den Grundkörper aufweist.
Eine derartige Ausdrückrolle ist bekannt und wird unter anderem in einem Reini­ gungsbehälter zur Reinigung von Werkzeugen mit einer Flüssigkeit aufnehmen­ den Arbeitsauflage, insbesondere von Ausfugbrettern mit einem entsprechenden ABS-Belag, z. B. einem Moosgummibelag, verwendet. Die eine glatte oder eine quergeriffelte Oberfläche aufweisenden bekannten Ausdrückrollen besitzen den Nachteil, daß aufgrund der hierbei auftretenden Flächenpressung zwischen der Ausdrückrolle und der flächigen Arbeitsauflage des zu reinigenden Werkzeugs nur ein unzufriedenstellender Flüssigkeitsaustrag aus der Arbeitsauflage gege­ ben ist. Außerdem besitzen die bekannten Ausdrückrollen den Nachteil, daß beim Reinigen der Werkzeuge die aus dem Werkzeug austretende Flüssigkeit, insbesondere Wasser, nicht vollständig in den Reinigungsbehälter abgeleitet wird, so daß in nachteiliger Art und Weise neben dem Behälter Lachen der Flüs­ sigkeit auftreten.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ausdrückrolle der ein­ gangs genannten Art derart weiterzubilden, daß das ein verbesserter Flüssig­ keitsaustrag aus dem zu reinigenden Werkzeug gegeben ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf dem Grundkörper der Ausdrückrolle mindestens ein in axialer Richtung helixartig verlaufendes Walkelement angeordnet ist.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird in vorteilhafter Art und Weise ei­ ne insbesondere für Reinigungsbehälter geeignete Ausdrückrolle geschaffen, die sich dadurch auszeichnet, daß ein verbesserter Flüssigkeitsaustrag aus der Ar­ beitsauflage des zu reinigenden Werkzeugs gegeben ist. Dies wird dadurch er­ reicht, daß infolge der Rotationsbewegung der Ausdrückrolle beim Reinigungs­ vorgang durch das mindestens eine Walkelement eine Walkbeaufschlagung der Arbeitsauflage erzielt wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die erfindungsgemä­ ße Ausdrückrolle zwei entgegengesetzt und vorzugsweise zur Mitte der Aus­ drückrolle hin orientierte Walkelemente aufweist. Eine derartige Ausgestaltung besitzt den Vorteil, daß hierdurch eine Ableitung der aus dem Arbeitsbelag des zu reinigenden Werkzeugs herausgewalkten Flüssigkeit in den Mittelbereich des die erfindungsgemäße Ausdrückrolle aufnehmenden Reinigungsbehälters gege­ ben ist.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die erfin­ dungsgemäße Ausdrückrolle an mindestens einem Ende des Grundkörpers ein Sperrelement mit einem größeren Durchmesser als der Durchmesser des Grund­ körpers in diesem Bereich aufweist. Eine derartige Maßnahme besitzt den Vorteil, daß hierdurch das Austreten von aus dem zu reinigenden Werkzeug herausge­ walkter Flüssigkeit aus der Ausdrückrolle und somit der Bildung von Lachen ne­ ben dem Reinigungsbehälter entgegengewirkt wird.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß zwischen dem Sperrelement der Ausdrückrolle und dem Beginn des Walkelements in axia­ ler Richtung ein Zwischenraum vorhanden ist. Eine derartige Maßnahme besitzt den Vorteil, daß die durch das Walkelement herausgewalkte Flüssigkeit nicht durch die zwischen den Windungen des Walkelements befindlichen Vertiefungen zum Sperrelement der Ausdrückrolle geleitet wird, sondern spätestens in dem zwischen dem Beginn des Walkelements und des Sperrelements befindlichen Zwischenraum in den Reinigungsbehälter ablaufen kann.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der Grund­ körper stangen- oder rohrförmig ausgebildet ist, und daß die mindestens ein he­ lixartiges Walkelement auf der Oberfläche des stangen- oder rohrförmigen Grundkörpers aufgesetzt ist. Eine derartige Maßnahme besitzt den Vorteil, daß hierdurch eine, insbesondere gegen ein Durchbiegen, besonders stabile Aus­ drückrolle ausgebildet wird.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das minde­ stens eine Walkelement aus dem stangen- oder rohrförmigen Grundkörper der erfindungsgemäßen Ausdrückrolle herausgefräst ist. Eine derartige Maßnahme besitzt den Vorteil einer besonders einfachen Herstellungsweise.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der Grund­ körper der erfindungsgemäßen Ausdrückrolle durch mindestens einen in axialer Richtung verlaufenden Steg ausgebildet ist, auf dem oder auf denen das minde­ stens eine helixartige Walkelement angeordnet ist. Eine derartige gitterartige Ausbildung der erfindungsgemäßen Ausdrückrolle besitzt den Vorteil, daß die aus der Arbeitsauflage des zu reinigenden Werkzeugs herausgewalkte Flüssig­ keit unmittelbar nach ihrem Austrag in den Reinigungsbehälter abtropfen kann und nicht mehr zu den Enden der Ausdrückrolle geleitet wird. Der Bildung von La­ chen neben dem Reinigungsbehälter wird hierdurch in vorteilhafter Art und Weise entgegengewirkt.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind den beiden Ausführungsbei­ spielen zu entnehmen, die im folgenden anhand der Figuren beschrieben wer­ den. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer Ausdrückrolle,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Ausführungsbeispiels der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der Fig. 1,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch das erste Ausführungsbeispiels, und
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbei­ spiels einer Ausdrückrolle.
In den Fig. 1 bis 4 ist nun ein allgemein mit 1 bezeichnetes Ausführungsbei­ spiel einer Ausdrückrolle dargestellt. Die Ausdrückrolle 1 weist einen sich in axia­ ler Richtung erstreckenden Grundkörper 2 mit im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt auf. Der Grundkörper 2 ist im hier gezeigten Fall rohrförmig ausgebil­ det und weist eine Durchtrittsbohrung 3 auf, in die in den Figuren nicht gezeigte Lagerachsen einbringbar sind, welche dazu dienen, die Ausdrückrolle 1 in einem Reinigungsbehälter zu befestigen.
Auf dem Grundkörper 2 der Ausdrückrolle 1 sind nun zwei gegenläufig orientierte Walkelemente 4a und 4b angeordnet, welche - wie am besten aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist - in axialer Richtung einen helixartigen Verlauf aufweisen. Die beiden Walkelemente 4a, 4b sind hierbei durch ein Mittelelement 4c getrennt. Wird nun das zu reinigende Werkzeug über die Ausdrückrolle 1 gezogen, so wird diese hierdurch in Rotation gesetzt. Dies bewirkt eine Walkbewegung der helixar­ tig angeordneten Walkelemente 4a, 4b der Ausdrückrolle 1. Die dadurch bewirkte Walkbeaufschlagung der Arbeitsauflage des zu reinigenden Werkzeugs bewirkt hierbei einen verbesserten Flüssigkeitsaustrag aus der Arbeitsauflage, da nun nicht mehr - wie bei den bekannten Ausdrückrollen - eine dem Flüssigkeitsaus­ trag hinderliche Flächenpressung zwischen Ausdrückrolle 1 und Arbeitsauflage stattfindet, sondern daß in vorteilhafter Art und Weise ein bestimmter Flächenbe­ reich der Arbeitsauflage periodisch von den einzelnen Windungen 4a', 4b' des entsprechenden helixartigen Walkelements 4a, 4b beaufschlagt wird, wobei gleichzeitig die durch diese Beaufschlagung aus der Arbeitsauflage herausge­ walkte Flüssigkeit in die zwei benachbarte Windungen 4a', 4b' des jeweiligen Walkelements 4a, 4b trennende Vertiefung 7 abgeleitet wird.
Dem Fachmann ist klar ersichtlich, daß er die Steigung der helixartigen Walkele­ mente 4a, 4b dem jeweils gewünschten Einsatzzweck in weiten Bereichen anpas­ sen kann, wobei bevorzugt wird, daß zwischen der Axialrichtung der Ausdrückrol­ le 1 und den einzelnen Windungen der helixartigen Walkelemente 4a, 4b ein stumpfer Winkel gegeben ist.
Im hier gezeigten Fall sind die beiden Walkelemente 4a, 4b, als umlaufende Ste­ ge 6 ausgebildet, die eine im wesentlichen ebene Oberfläche 6' aufweisen. Eine derartige Ausbildung der Walkelemente 4a, 4b besitzt den Vorteil, daß hierdurch ein verbessertes Herauswalken der Flüssigkeit aus der Arbeitsauflage, insbeson­ dere einer Schaumauflage, des Werkzeugs, gegeben ist, da das Werkzeug auf der Ausdrückrolle 1 in vorteilhafter Art und Weise im wesentlichen nurmehr auf der Oberfläche 6 der beiden Walkelemente 4a, 4b aufsetzt, wodurch ein höherer Arbeitsdruck gegeben ist als bei einer großflächigen Auflage, wie dies bei den bekannten Ausdrückrollen, die nur eine glatte oder eine geriffelte, ansonsten aber unstrukturierte Oberfläche aufweisen.
Die beiden Helixstrukturen der Walkelemente 4a, 4b sind dabei jeweils derart ori­ entiert, daß sie zur Mitte M der Ausdrückrolle 1, also zum Mittelelement 4c, hin gerichtet sind. Diese derart orientierte Anordnung dient dazu, daß eine in der Ar­ beitsauflage, insbesondere der Schwammauflage, des zu reinigenden Werk­ zeugs, insbesondere eines Ausfugbrettes, aufgenommene Flüssigkeit, insbeson­ dere Wasser, beim Herauswalken dieser Flüssigkeit aus der Arbeitsauflage zur Mitte M der Ausdrückrolle 1 hin geleitet wird. Hierdurch wird bereits in vorteilhaf­ ter Art und Weise der Bildung von Lachen der aus der Arbeitsauflage des Werk­ zeugs herauszuwalkenden Flüssigkeit außerhalb des Reinigungsbehälters entgegengewirkt.
Vorzugsweise ist desweiteren noch vorgesehen, daß die Ausdrückrolle 1 an je­ dem ihrer Enden 1' und 1" ein Sperrelement 10 aufweist, dessen Durchmesser größer als der Durchmesser des Grundkörpers 2 der Ausdrückrolle 1 in diesem Bereich ist. Die Sperrelemente 10 bilden in vorteilhafter Art und Weise somit Bar­ rieren aus, welche verhindern, daß die aus der Arbeitsauflage des zu reinigenden Werkzeugs herausgewalkte Flüssigkeit in axialer Richtung aus der Ausdrückrolle 1 herausläuft. Vorzugsweise ist hierbei desweiteren vorgesehen, daß - wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist - zwischen dem äußeren Ende 4a', 4b' eines je­ den Walkelements 4a, 4b und dem Innenrand des Sperrelements 10 ein Zwi­ schenraum 11 ausgebildet ist, welcher bewirkt, daß die in den Vertiefungen 7 zwischen den Stegen 6 befindliche Flüssigkeit nicht durch die Rotationsbewegung der Ausdrückrolle 1 bis zum Sperrelement 10 hin geleitet werden kann, sondern spätestens im Zwischenraum 11 in den Reinigungsbehäl­ ter abläuft.
Weiter oben wurde ausgeführt, daß die beiden Walkelemente 4a, 4b und gege­ benenfalls das Mittelelement 4c auf den Grundkörper 2 der Ausdrückrolle 1 auf­ gesetzt sind. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, daß die Elemente 4a, 4b, 4c und der Grundkörper 2 aus unterschiedlichen Bauteilen bestehen, obwohl dies natür­ lich auch möglich ist. Im hier gezeigten Fall der Walkelemente 4a, 4b und des Mittelelements 4c bilden diese Elemente 4a, 4b, 4c und der Grundkörper 2 inte­ grale Bestandteile der Ausdrückrolle 1, wobei die Walkelemente 4a, 4b vorzugs­ weise derart ausgebildet werden, daß in eine stangen- oder rohrförmige Aus­ drückrolle 1 die Vertiefungen 7 zur Ausbildung der die Walkelemente 4a, 4b aus­ bildenden Stege 6 eingefräst werden. Es ist aber natürlich auch möglich, die be­ schriebene Ausdrückrolle 1 als Spritzgußteil herzustellen.
Beim obigen Ausführungsbeispiel wurde davon ausgegangen, daß die Ausdrück­ rolle 1 zwei entgegengesetzt orientierte, helixartige Walkelemente 4a, 4b auf­ weist. Eine derartige Ausbildung wird zwar bevorzugt, ist aber nicht zwingend. Vielmehr ist es möglich, mehr als zwei Walkelemente 4a, 4b vorzusehen oder das Mittelelement 4c entfallen zu lassen. Z. B. ist es denkbar, daß ein erstes Walkelement 4a von dem ersten äußeren Ende 1' der Ausdrückrolle 1 bis zur Mit­ te M hin reichend angeordnet ist, und daß in der zweiten Hälfte, also im Bereich von der Mitte M zum zweiten Ende 1" der Ausdrückrolle 1, wiederum zwei entge­ gengesetzt orientierte Walkelemente angeordnet sind. Bei einer derartigen Aus­ gestaltung wird dann ein Teil der Flüssigkeit zur Mitte M und ein anderer Teil der Flüssigkeit zu der "Mitte" der beiden weiteren, entgegengesetzt orientierten Wal­ kelemente hin geleitet, so daß also eine Verteilung der ausgewalkten Flüssigkeit über den Querschnitt des Reinigungsbehälters erfolgt.
Desweiteren ist es möglich, daß die Ausdrückrolle 1 z. B. zwei oder mehrere Paa­ re von entgegengesetzt orientierten Leitelementen 4 aufweist. Auch ist es mög­ lich, daß die Walkelemente 4a, 4b nicht, wie hier gezeigt, jeweils die gleiche Län­ ge besitzen und somit eine gleichförmige Axial-Teilung der Ausdrückrolle 1 aus­ bilden. Es ist auch möglich, daß die einzelnen Walkelemente 4a, 4b unterschied­ lich lang gestaltet sind.
Desweiteren ist es möglich, wenn auf die Ableitung der herausgewalkten Flüssig­ keit in die Mitte des die Ausdrückrolle 1 aufnehmenden Reinigungsbehälters ver­ zichtet werden soll, lediglich ein sich über den gesamten axialen Wirkbereich der Ausdrückrolle 1 erstreckendes Walkelement 4a vorzusehen.
Die Ausbildung des Grundkörpers 2 als stangen- oder rohrförmiger Grundkörper 2 besitzt den Vorteil, daß ein derartiger Grundkörper 2 und somit eine derartige Ausdrückrolle 1 eine hohe axialer Stabilität, insbesondere gegen ein Durchbie­ gen aufweist. Auch eine derartige Ausbildung ist nicht zwingend erforderlich, wie anhand des zweiten Ausführungsbeispiels erläutert wird.
In Fig. 5 ist nun ein zweites Ausführungsbeispiel einer Ausdrückrolle 1 darge­ stellt, wobei einander gleiche oder entsprechende Teile mit den gleichen Bezugs­ ziffern versehen sind und nicht mehr näher beschrieben werden. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Ausführungsbeispielen besteht nun darin, daß der Grundkörper 2 der Ausdrückrolle 1 nun nicht mehr stangen- oder rohrförmig ausgebildet ist, sondern durch eine gewisse Anzahl von Axialstegen 8a-8c, im hier gezeigten Ausführungsbeispiel von drei Axialstegen 8a-8c ausgebildet ist, auf denen die Walkelemente 4a, 4b aufgesetzt sind. Eine derartige Ausgestal­ tung besitzt den Vorteil, daß durch diese gitterartige Konstruktion der Ausdrück­ rolle 1 die aus dem Arbeitsbelag des zu reinigenden Werkzeugs herausgewalkte Flüssigkeit unmittelbar in den die beschriebene Ausdrückrolle 1 aufnehmenden Reinigungsbehälter abfließen kann.
Ein weiterer Vorteil dieser gitterartigen Konstruktion der Ausdrückrolle 1 besteht darin, daß sie besonders einfach und materialsparend mittels eines Spritzgußver­ fahrens herstellbar ist.
Abschließend soll noch angeführt werden, daß die Ausdrückrolle 1 des zweiten Ausführungsbeispiels anstelle der die Lagerachsen aufnehmenden Durchtritts­ bohrung 3 an ihren dann vorzugsweise die Sperrelemente 10 ausbildenden End­ flächen 1a und 1b jeweils eine Lagerachse 9 aufweist, über die sie am Reini­ gungsbehälter drehbar befestigbar ist.
Es bedarf keiner weiteren Erläuterung, daß die gemachten Ausführungen zu der unterschiedlichen Anordnung und Konfiguration der Walkelemente 4a, 4b im Fall der zweiten Ausdrückrolle 1 entsprechend gelten.
Zusammenfassend ist festzuhalten, daß durch die beschriebenen Maßnahmen eine Ausdrückrolle 1 geschaffen wird, welche sich dadurch auszeichnet, daß die aus der Arbeitsauflage des zu reinigen Werkzeugs herausgewalkte Flüssigkeit vollständig oder zum überwiegenden Teil in das Innere des die Ausdrückrolle 1 aufnehmenden Reinigungsbehälters geleitet wird, wodurch einer Entstehung von Lachen außerhalb des Reinigungsbehälters effizient entgegengewirkt wird. Die stegartige Ausgestaltung der Walkelemente 4a, 4b besitzt desweiteren den Vor­ teil, daß hierdurch ein verbessertes Herauswalken der in der Arbeitsauflage des zu reinigen Werkzeugs aufgenommene Flüssigkeit ermöglicht wird.

Claims (16)

1. Ausdrückrolle, die einen in axialer Richtung verlaufenden Grundkörper (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Grundkörper (2) der Aus­ drückrolle (1) mindestens ein in axialer Richtung helixartig verlaufendes Walkelement (4a, 4b) angeordnet ist.
2. Ausdrückrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrück­ rolle (1) mindestens zwei entgegengesetzt orientierte Walkelemente (4a, 4b) aufweist.
3. Ausdrückrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der Walkelemente (4a, 4b) zur Mitte (M) der Ausdrückrolle (1) hin orien­ tiert angeordnet sind.
4. Ausdrückrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Walkelemente (4a, 4b) der Ausdrückrolle (1) im wesentlichen in axialer Richtung gleich lang ausgebildet sind.
5. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Ausdrückrolle (1) mindestens ein Paar von Walkelementen (4a, 4b) aufweist.
6. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mindestens ein Walkelement (4a, 4b) stegförmig ausgebildet ist.
7. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen zwei in axialer Richtung aufeinanderfolgenden Win­ dungen (4a', 4b') mindestens eines Walkelements (4a, 4b) eine Vertiefung (7) angeordnet ist.
8. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an mindestens einem Ende (1', 1") der Ausdrückrolle (1) ein Sperrelement (10) angeordnet ist, dessen Durchmesser größer als der Durch­ messer des Grundkörpers (2) in diesem Bereich ist.
9. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen dem äußeren Ende (4a', 4b') mindestens eines Wal­ kelements (4a, 4b) und dem in axialer Richtung daran anschließenden Sper­ relement (10) ein Zwischenraum (11) vorgesehen ist.
10. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Ausdrückrolle (1) mindestens ein Mittelelement (4c) aufweist.
11. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Grundkörper (2) stangen- oder rohrförmig ausgebildet ist, und daß die mindestens zwei entgegengesetzt orientierten Walkelemente (4a, 4b) auf den Grundkörper (2) aufgesetzt sind.
12. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mindestens ein Walkelement (4a, 4b) der Ausdrückrolle (1) und der Grundkörper (2) als integrale Bestandteile der Ausdrückrolle (1) ausgebil­ det sind.
13. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mindestens ein Walkelement (4a, 4b) aus dem Grundkörper (2) der Ausdrückrolle (1) herausgefräst ist.
14. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Grundkörper (2) der Ausdrückrolle (1) durch mindestens ei­ nen axial verlaufenden Steg (8a-8c) ausgebildet ist, auf dem oder denen das oder die Walkelemente (4a, 4b) angeordnet sind.
15. Ausdrückrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Ausdrückrolle (1) als ein Spritzgußteil hergestellt ist.
16. Reinigungsbehälter, gekennzeichnet durch eine Ausdrückrolle (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15.
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