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DE10208554A1 - Schneckenfalle - Google Patents

Schneckenfalle

Info

Publication number
DE10208554A1
DE10208554A1 DE2002108554 DE10208554A DE10208554A1 DE 10208554 A1 DE10208554 A1 DE 10208554A1 DE 2002108554 DE2002108554 DE 2002108554 DE 10208554 A DE10208554 A DE 10208554A DE 10208554 A1 DE10208554 A1 DE 10208554A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrier
subclaim
snail
profile
subclaim according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002108554
Other languages
English (en)
Inventor
Gerolf Eden
Dieter Kolbert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2002108554 priority Critical patent/DE10208554A1/de
Publication of DE10208554A1 publication Critical patent/DE10208554A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G13/00Protection of plants
    • A01G13/10Devices for affording protection against animals, birds or other pests
    • A01G13/105Protective devices against slugs, snails, crawling insects or other climbing animals
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M25/00Devices for dispensing poison for animals
    • A01M25/008Devices specially adapted for snails, e.g. bait stations therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Abstract

Vorrichtung zum Fernhalten von Schnecken von einem zu schützenden Gebiet, die umweltschonend und ohne den Einsatz von Chemikalien oder sonstiger Lock- oder Giftmittel auf der Anwendung von rein mechanischen Hindernissen basiert. Eingesetzt werden Kanalschächte mit internen Barrieren, die die Schnecke nicht überwinden. Es werden sowohl der Schwerkrafteffekt ausgenutzt, als auch die Kenntnis der Begrenzung der Möglichkeiten des natürlichen Fortbewegungsmechanismus der Schnecken in Abhängigkeit von den einzusetzenden Materialien für die Kanäle und Barrieren.

Description

    Stand der Technik
  • Stand der Technik sind Vasenförmige Schneckenfallen, die mit Bier teilgefüllt sind, und die die Schnecken anlocken sollen, damit sie dann im Bier ertrinken müssen a) oder die Anwendung von Schneckenködern b). Weitere Maßnahmen sind meist improvisierte Lösungen, die den Schneckenbefall in Gärten und Beeten verhindern sollen. Maßnahmen, wie Salzstreuen und Schals auslegen, zählen dazu. Auch solidere Lösungen werden angeboten, wie beispielsweise die Errichtung steiler Barrieren, allerdings nur in Verbindung mit chemischen Zusätzen (c), d), e), f)). Literatur a) Schneckenfalle; Nr. 21765-441, PANDA-Herbst-/Winter-Katalog 2001/02, S. 182.
    b) Scheckenköder; Int. Veröffentlichung: WO 00/11948, 9.3.2000
    c) DE 198 12 530 A1
    d) DE 226 19 673 U1
    e) DE 33 27 048 A1
    f) US 005390441 A, Date of Patent: 21, Febr. 1995
  • Problem
  • Leider gibt es keine umweltschonenden, rein mechanisch wirkenden Schneckenfallen, die auf chemische Zusätze oder die Verwendung von Lebensmitteln als Lockmittel verzichten, und die dauerhaft installiert werden können und ebenso dauerhaft Schutz gegen den Befall von Schnecken bieten.
  • Problemlösung
  • Dieses Problem wird gelöst, indem eine Schneckenfalle in Form von aneinandergesetzten Kanälen realisiert wird. Die Kanäle können zu Grenzlinien um ein Beet oder Grundstück herum aneinandergereiht werden. Der Profilschnitt der Kanäle weist eine von der oberen Profilwand her zur Profilmitte hin ausgebildete Barriere im Form einer speziell gestalteten Folie oder eines Netzes auf. Die Kanäle besitzen eine Öffnung, die sowohl Eingangs- als auch Ausgangsöffnung darstellt und die hoch genug ist, damit die Schnecken nicht stehend von der Unterkante der Öffnung aus deren Oberkante erreichen können. Die einzelnen Kanäle werden leicht ins Erdreich eingelassen und mit Steinen oder Anderem beschwert. Die die Barriere darstellende Folie oder das Barrierenetz weisen soweit zur Profilmitte, dass es den in den Kanalschacht einwandernden Schnecken von jeder Position aus ermöglicht wird, wieder die Kanalbodenseite als Möglichkeit zur Flucht zu erreichen. Um die Falle zu überwinden, müssten die Schnecken in den Kanal kriechen, die der Öffnungsseite des Kanals gegenüberliegende Innenseite hochkriechen und die an der Deckenseite befindliche Barriere überwinden beziehungsweise umgehen. Anschließend müssten die Schnecken den Kanal über die Oberkante der Kanalöffnung verlassen und den oberen Kanalteil überwinden, indem sie sich auf der Kanal-Außenseite so lange weiterbewegen, bis die komplette Falle überwunden ist. Die Nutzung dieser Möglichkeit von den Schnecken wurde bislang jedoch noch nicht beobachtet. Vielmehr wandern die Schnecken zurück sobald sie die Barriere erreicht haben oder lassen sich in der Erwartung größerer Hindernisse oder Gefahren von der inneren Kanaloberseite oder der Barriere aus auf den inneren Kanalboden fallen.
  • Erreichte Vorteile
  • Die erreichten Vorteile einer so gestalteten Schneckenfalle bestehen in der chemiefreien und umweltschonenden Möglichkeit einer dauerhaften Installation um ein Beet oder einen Garten in Verbindung mit einer großen Wirksamkeit bezüglich der Zielsetzung, dass Schnecken nicht in ein zu schützendes Gebiet einfallen können.
  • Weitere Vorteile
  • Insbesondere bestehen weitere Vorteile darin, dass in den Kanalschacht eingefallene Schnecken unbeschadet flüchten können, beziehungsweise durch das Herausnehmen einzelner Kanäle des Kanalschachtes aus den Kanälen herausgeschüttelt oder herausgespült werden können. Die Schnecken müssen also nicht infolge der Anwendung chemischer Mittel in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Schneckenfalle kann als attraktive Beetumrandung gestaltet werden, als Gartenzaun-Unterbauung oder Grundstückbegrenzung bzw. Grundstückmarkierung eingesetzt werden.
  • Ausführungsbeispiel
  • Ein Ausführungsbeispiel der Schneckenfalle, dargestellt in Fig. 1, zeigt ein Kanalprofil eines Kanals (2) aus Kunststoff oder einem anderen, den Anforderungen genügenden Material, mit einer Öffnung (3) und einer Barriere (1). Die Barriere ist ein von der oberen Kanalwand herabhängendes Netz oder eine speziell gestaltete Folie. Das Netz hat eine Maschenweite von 1 mm bis 5 mm und besteht aus Kunststoff oder Metall. Es ist mit der Kanalwand (2) verbunden und gegebenenfalls durch ein Gewicht beschwert. Auch ein barriereloser Kanalschacht kann einfacheren Anforderungen genügen. Die Dimensionierung der Kanäle und der Barrieren ist in allen Beispielen an einer durchschnittlichen Schneckengröße orientiert. Die einzelnen Kanalstücke sind ca. 1 Meter lang. Ihre Stirnseiten sind für eine wechselseitige Anpassung entsprechend präpariert, beziehungsweise speziell angefast. Mehrere Kanäle können somit als Kanalreihen aneinandergesetzt werden. Die Kanalstücke können sowohl als gerade Stücke wie auch als Eckstücke ausgeführt sein. Die Kanalreihen wiederum können somit beispielsweise als Beetumrandung verwandt werden. Die internen Barrieren sind an den Kanalstößen überlappend verknüpft.

Claims (1)

  1. Schneckenfalle, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kanalschacht mit einseitiger Öffnung und mit intern existierender Barriere als rein mechanisches Hindernis Anwendung findet, um bestimmte Gebiete vor Schneckenbefall zu schützen.
    Unteranspruch nach 1., dadurch gekennzeichnet, dass als Barriere ein Hindernis verwendet wird oder mehrere Hindernisse verwendet werden.
    Unteranspruch nach 1., dadurch gekennzeichnet, dass als Barriere ein Netz verwendet wird oder mehrere Netze verwendet werden.
    Unteranspruch nach 1., dadurch gekennzeichnet, dass als Barriere eine speziell formgestaltete Folie verwendet wird oder mehrere Folien verwendet werden.
    Unteranspruch nach 1., dadurch gekennzeichnet, dass als Barriere eine bestimmte Anzahl, inklusive der Zahl 0, von Hindernissen, wie Netze, Folien oder Ähnlichem, eingebracht sind und somit insbesondere die steile Wand, die die der Kanalwand mit der Öffnung gegenüberliegende Seite darstellt, als Barriere für den einfachsten Anwendungsfall anzusehen ist.
    Unteranspruch nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Materialien verwendet werden, die den Anforderungen eines Einsatzes im Freien genügen.
    Unteranspruch nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die eingesetzten Materialien der Verwendung nach angemessen umweltverträglich sind.
    Unteranspruch nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Kanalschachtstücke zu Schnecken-Resistenz-Grenzlinien für Beete, Garten oder Grundstücke aneinandergereiht werden und insbesondere als Beetumrandung oder Gartenzaun-Unterbau einsetzbar sind.
    Unteranspruch nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auch für andere Kriech- und Kleintiere als Schnecken der Barriereeffekt nutzbringend eingesetzt wird.
DE2002108554 2002-02-27 2002-02-27 Schneckenfalle Withdrawn DE10208554A1 (de)

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DE (1) DE10208554A1 (de)

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