DE10207705A1 - Gegossene, nahtlose Fahrzeuginnenverkleidung zum Verbergen eines Airbags - Google Patents
Gegossene, nahtlose Fahrzeuginnenverkleidung zum Verbergen eines AirbagsInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft gegossene, nahtlose Fahrzeuginnenverkleidungen, die eine nahtlose Airbag-Klappe besitzen, die einen Airbag verbirgt. Die Verkleidung umfaßt einen Halteabschnitt und einen vom Halteabschnitt umschriebenen Klappenabschnitt. Der Halteabschnitt ist in der Nähe des Airbags des Fahrzeugs angeordnet und besitzt eine Öffnung, die einen Hohlraum über dem Airbag definiert. Der Halteabschnitt hat ein Erscheinungsbild mit ästhetischem Aussehen. Der Klappenabschnitt ist in dem vom Halteabschnitt vollständig umschriebenen Hohlraum angeordnet und bildet die nahtlose Airbag-Klappe, durch die sich der Airbag entfalten kann. Der Klappenabschnitt hat ein Erscheinungsbild, das mit dem Erscheinungsbild des Halteabschnitts verträglich ist, so daß keine Naht sichtbar ist. Der Klappenabschnitt ist zusammen mit dem Halteabschnitt gegossen und aus einem vom Werkstoff des Halteabschnitts verschiedenen Werkstoff geformt.
Description
Die Erfindung betrifft nahtlose Fahrzeuginnenverkleidun
gen zum Verbergen und Entfalten eines Airbags.
Airbags sind in der Fahrzeugindustrie in großem Umfang
bekannt. Derzeit gibt es zahlreiche Entwürfe, in denen
Airbags für eine Entfaltung in Fahrgastzellen konfigu
riert sind. Die Entfaltung von Airbags durch Innenver
kleidungen eines Fahrzeugs hindurch ist ebenfalls in
großem Umfang bekannt. Ein Airbag für einen Insassen in
einer Fahrgastzelle eines Fahrzeugs ist typischerweise so
entworfen, daß er sich durch eine vordere Innenverklei
dung des Fahrzeugs hindurch entfaltet. Typischerweise
ermöglicht ein angelenkter Abschnitt oder Klappenab
schnitt einer Innenverkleidung einem Airbag, sich durch
diesen hindurch bei einem Zusammenstoß des Fahrzeugs zu
entfalten, wodurch eine Abstützung und ein Kissen für den
Fahrzeuginsassen geschaffen wird.
Entwurfsingenieure für Innenverkleidungen und Airbags
sind jedoch aufgerufen gewesen, eine effektive Entfaltung
eines Airbags und gleichzeitig ein angenehmes ästheti
sches Erscheinungsbild der Innenverkleidung, durch die
hindurch der Airbag sich entfalten können soll, zu schaf
fen. Entwurfsingenieure von Innenverkleidungen sind
außerdem dazu aufgerufen gewesen, derartige Innenverklei
dungen kostengünstig zu schaffen. Eine Innenverkleidung
kann im allgemeinen einen Halteabschnitt und einen Klap
penabschnitt, durch den hindurch ein Airbag sich entfal
ten kann, besitzen. In mehreren Entwürfen umschreibt der
Halteabschnitt den Klappenabschnitt, der einen wesentli
chen Abschnitt der Verkleidung ausmacht. In diesen Ent
würfen besitzt die Innenverkleidung eine sichtbare Naht,
die gegenüber einer normalen Beanspruchung oder einer
Scherbeanspruchung einen geringen Widerstand besitzt,
damit sich der Airbag hierdurch entfalten kann. Die Naht
trennt den Klappenabschnitt deutlich vom Halteabschnitt
der Verkleidung. Hersteller von Innenverkleidungen haben
die Herausforderung der Schaffung einer Innenverkleidung
wie oben beschrieben mit einer unsichtbaren Naht nur mit
begrenztem Erfolg erfüllt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
kostengünstige Innenverkleidung wie oben beschrieben mit
einer unsichtbaren Naht sowie ein Verfahren für die
Herstellung einer solchen Verkleidung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine nahtlose Fahrzeugin
nenverkleidung zum Verbergen eines Airbags nach Anspruch
1, durch eine Fahrzeuginnenverkleidung mit nahtloser
Airbagklappe zum Entfalten eines Airbags hierdurch nach
Anspruch 9 bzw. durch ein Verfahren für die Herstellung
einer nahtlosen Fahrzeuginnenverkleidung zum Verbergen
eines Airbags nach einem der Ansprüche 17 und 26. Weiter
bildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
angegeben.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deut
lich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsformen, die auf die Zeichnungen Bezug nimmt;
es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer nahtlosen
Fahrzeuginnenverkleidung zum Verbergen eines Air
bags gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine perspektivische Explosionsansicht der naht
losen Innenverkleidung nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht der Innenverkleidung
längs der Linie 3-3 in Fig. 3;
Fig. 4 eine Querschnittsansicht einer weiteren Ausfüh
rungsform der Innenverkleidung, die Kerben und
Nuten, die in einer Innenverkleidung ausgebildet
sind, zeigt;
Fig. 5 eine Querschnittsansicht einer nochmals weiteren
Ausführungsform der Innenverkleidung, die einen
Klappenabschnitt der Innenverkleidung zeigt;
Fig. 6 eine Querschnittsansicht einer nochmals weiteren
Ausführungsform der Innenverkleidung, die eine
auf dem Klappenabschnitt und dem Halteabschnitt
der Innenverkleidung angebrachte Haut zeigt;
Fig. 7 einen Ablaufplan zur Erläuterung eines Verfahrens
für die Herstellung einer nahtlosen Fahrzeugin
nenverkleidung zum Verbergen eines Airbags gemäß
der Erfindung; und
Fig. 8 einen Ablaufplan zur Erläuterung eines weiteren
Verfahrens für die Herstellung einer nahtlosen
Fahrzeuginnenverkleidung zum Verbergen eines Air
bags gemäß der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine nahtlose Fahrzeuginnenverkleidung 10
mit einer nahtlosen Airbag-Klappe 11 zum Verbergen eines
Airbags 16. In dieser Ausführungsform ist der Airbag 16
so entworfen, daß er sich für den Insassen einer Fahr
zeug-Fahrgastzelle entfaltet, ohne jedoch darauf einge
schränkt zu sein. Die Verkleidung 10 besitzt einen
Halteabschnitt 12 und einen Klappenabschnitt 14, die mit
dem Halteabschnitt 12 einteilig gegossen ist. Wie in den
Fig. 1 und 2 gezeigt ist, ist der Halteabschnitt 12 in
der Nähe des Airbags 16 angeordnet und besitzt eine
Öffnung 20, die einen Hohlraum 22 über dem Airbag 16
definiert. Der Halteabschnitt 12 besitzt ein Erschei
nungsbild mit einem gewünschten ästhetischen Aussehen.
Wie gezeigt ist, ist der Klappenabschnitt 14 über dem
Hohlraum 22 angeordnet und definiert die nahtlose Airbag-
Klappe, durch die sich der Airbag 16 entfalten kann. Der
Klappenabschnitt 14 besitzt ein Erscheinungsbild, das mit
dem Erscheinungsbild des Halteabschnitts verträglich ist,
so daß auf keiner Seite der Verkleidung eine Naht sicht
bar ist. Wie später genauer beschrieben wird, ist der
Klappenabschnitt 14 mit dem Halteabschnitt 12 aus mitein
ander verträglichen Werkstoffen gegossen, so daß ein
weiterer Schritt des Erzeugens einer Kerbe oder einer
Nut, die sonst sichtbar wäre, nicht mehr notwendig ist.
Der Klappenabschnitt 14 ist zusammen mit dem Halteab
schnitt 12 gegossen und so beschaffen, daß er ausreichend
weit über dem Airbag 16 liegt, um die Airbag-Klappe zu
bilden. Der Halteabschnitt 12 umschreibt oder umgibt den
Klappenabschnitt vollständig und bildet den Rest oder die
Halterung der Verkleidung. Wie gezeigt ist, kann die
Halterung die gesamte vordere Innenverkleidung bis auf
die Airbag-Klappe umfassen. Wie in den Fig. 2 und 3
gezeigt ist, besitzt der Halteabschnitt 12 eine Umfangs
linie 24, die den Klappenabschnitt 14 umschreibt oder
umgibt, um die Klappe zu bilden, durch die hindurch sich
der Airbag 16 entfalten kann. Wie gezeigt ist, definiert
die Umfangslinie 24 eine Grenzfläche 26 zwischen den
Klappen- und Halteabschnitten, die einen geringen Wider
stand gegenüber einer Beanspruchung besitzt, so daß die
Halte- und Klappenabschnitte 12, 14 getrennt werden
können, wenn sich der Airbag 16 entfaltet.
Wie oben erwähnt wurde, wird bevorzugt, daß der Werkstoff
des Halteabschnitts mit dem Werkstoff des Klappenab
schnitts verträglich ist, so daß die Grenzfläche, an der
die Abschnitte in Kontakt sind, eine ausreichende Haftung
für ein nahtloses Erscheinungsbild beiderseits der Ver
kleidung ergibt und dennoch einen geringen Widerstand
gegenüber einer normalen oder einer Scherbeanspruchung
besitzt. Die ausreichende Haftung ermöglicht, daß der
Klappenabschnitt 14 am Halteabschnitt 12 befestigt werden
kann, ohne daß im Normalgebrauch des Fahrzeugs eine
bestimmte Trennung der Abschnitte erkennbar wäre. Der
geringe Widerstand gegenüber einer Beanspruchung läßt zu,
daß sich der Airbag durch die Umfangslinie 24 zwischen
dem Klappenabschnitt und dem Halteabschnitt der Verklei
dung entfalten kann.
Der Klappenabschnitt 14 ist aus einem Werkstoff herge
stellt, der vom Werkstoff des Halteabschnitts 12 ver
schieden ist. Vorzugsweise ist der Halteabschnitt aus
einem starreren Werkstoff als der Werkstoff des Klappen
abschnitts hergestellt. Beispielsweise kann der Werk
stoff, aus dem der Halteabschnitt hergestellt ist, ein
starrer Werkstoff wie etwa ein Polycarbonat-Harz, das
Acrylnitril, Butadien und Styrol (PC-ABS) enthält, ein
thermoplastischer Elastomer-Etharether (TEES) oder Poly
propylen sein. Der Werkstoff, aus dem der Klappenab
schnitt hergestellt ist, ist weniger starr als der Werk
stoff des Halteabschnitts, etwa das Produkt mit dem
Handelsnamen Santoprene™ von Monsanto Co., ein thermo
plastisches Polyolefin (TPO) oder ein Copolyester-
Elastomer wie etwa die Produkte mit dem Handelsnamen DYM
von E. I. duPont de Numours & Co. Der Werkstoff, aus dem
die (später beschriebene) Haut hergestellt ist, kann TPO
sein. Vorzugsweise sind die für die Klappen- und Halteab
schnitte verwendeten Werkstoffe miteinander verträglich,
damit die Abschnitte aneinander geklebt werden können.
Wie in Fig. 4 gezeigt ist, kann in einer Ausführungsform
eine Kerbe 30 an der Grenzfläche in der Nähe des Airbags
ausgebildet sein, um den Widerstand gegenüber einer
Beanspruchung oder einem Druck weiter zu senken. Darüber
hinaus kann die Grenzfläche 26 eine Nut 31 aufweisen, die
darin gegenüber dem Airbag 16 ausgebildet ist, um den
Widerstand gegenüber einer Beanspruchung weiter zu sen
ken. Fig. 5 zeigt eine Querschnittsansicht einer weiteren
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verkleidung, in der
sich der Klappenabschnitt 114 von einer Airbagöffnung weg
und über einen Halteabschnitt 112 erstreckt. In dieser
Ausführungsform deckt der Klappenabschnitt 114 im wesent
lichen den gesamten Halteabschnitt 112 ab, so daß eine
sichtbare Oberfläche der Innenverkleidung 110 nur den
Werkstoff des Klappenabschnitts 114 zeigt. In einer
nochmals weiteren Ausführungsform, die in Fig. 6 gezeigt
ist, kann ein oberer Abschnitt oder eine Haut 232 sowohl
den Halteabschnitt 212 als auch den Klappenabschnitt 214
abdecken, so daß eine nochmals ästhetischere Sichtober
fläche der Innenverkleidung 210 geschaffen wird.
Es wird angemerkt, daß, obwohl in den Fig. 1 und 2 eine
vordere Innenverkleidung gezeigt ist, seitliche Innenver
kleidungen und Innensäulen ebenfalls innerhalb des Um
fangs der Erfindung liegen.
Die Halte- und Klappenabschnitte 12, 14 können durch
verschiedene Mittel aneinander befestigt werden. Wie
beispielsweise in Fig. 7 gezeigt ist, umfaßt das Verfah
ren 310 in einem zweifachen Gießprozeß für die Herstel
lung einer nahtlosen Verkleidung für Fahrzeuge zum Ver
bergen eines Airbags einen Schritt 312, in dem ein erstes
Gießformelement und ein zweites Gießformelement, die
einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt besit
zen, bereitgestellt werden. Das erste Gießformelement
kann eine nicht rotierende Gießformhälfte sein, während
das zweite Gießformelement eine rotierende Gießformhälfte
mit einem ersten Kern und einem zweiten Kern sein kann.
Die nicht rotierende Gießformhälfte und der erste Kern
wirken so zusammen, daß ein erster geschlossener Gieß
hohlraum definiert wird, der so konfiguriert ist, daß er
einen Halteabschnitt der Verkleidung formt, der in der
Umgebung des Airbags anzuordnen ist. Der obenbeschriebene
Halteabschnitt 12 besitzt eine Öffnung, die über dem
Airbag einen Hohlraum definiert. Das nicht rotierende
Element und der zweite Kern wirken so zusammen, daß ein
zweiter geschlossener Gießhohlraum definiert wird, der so
konfiguriert ist, daß er den gegossenen Halteabschnitt
hält und einen Klappenabschnitt der Verkleidung, die im
Hohlraum anzuordnen ist, formt. Wenn die Klappe gegossen
ist, ist sie von dem Halteabschnitt 12 einteilig und
vollständig umgeben. Wie im Schritt 314 angegeben ist,
umfaßt das Verfahren ferner das Bewegen oder Drehen des
ersten Kerns in einen Kontakt mit dem nicht rotierenden
Element, damit es mit dem nicht rotierenden Element so
zusammenwirkt, daß der erste geschlossene Gießhohlraum
gebildet wird. Dann wird ein erster Werkstoff wie oben
beschrieben in den ersten geschlossenen Gießhohlraum
eingespritzt, um den Halteabschnitt 12 der Verkleidung zu
formen, wie im Schritt 316 gezeigt ist. Der erste Werk
stoff wird in dem ersten geschlossenen Gießhohlraum für
etwa 10 bis 30 Sekunden gehalten. Dann wird in einem
Schritt 318 des Verfahrens der erste Kern aus dem nicht
rotierenden Element bewegt, während der zweite Kern in
einen Kontakt mit dem nicht rotierenden Element bewegt
oder gedreht wird, damit er mit dem rotierenden Element
zusammenwirkt, um den zweiten geschlossenen Gießhohlraum
zu bilden. Anschließend wird in den zweiten geschlossenen
Gießhohlraum ein zweiter Werkstoff wie oben beschrieben
eingespritzt, um den Türabschnitt 14 der Verkleidung wie
im Schritt 320 gezeigt zu formen. Der zweite Werkstoff
wird im zweiten geschlossenen Gießhohlraum für etwa 0,5
bis 2,0 Minuten gehalten. Anschließend wird der zweite
Kern aus dem nicht rotierenden Element bewegt.
In einem weiteren Beispiel, das in Fig. 8 gezeigt ist,
kann eine herkömmliche Gleitkern-Gießtechnik verwendet
werden. Wie gezeigt ist, umfaßt das Verfahren 410 das
Bereitstellen eines ersten Gießformelements und eines
zweiten Gießformelements. Das zweite Gießformelement
besitzt einen beweglichen Teil, der so betreibbar ist,
daß er die Konfiguration eines durch die ersten und
zweiten Gießformelemente gebildeten Gießhohlraums wahl
weise verändern kann, wenn der Teil zwischen ersten und
zweiten Positionen bewegt wird. Das erste Gießformelement
wirkt mit dem zweiten Gießformelement dann, wenn sich der
bewegliche Teil in der ersten Position befindet, in der
Weise zusammen, daß ein erster geschlossener Gießhohlraum
definiert wird, wie im Schritt 412 angegeben ist. Der
Ausdruck "Teil" bezieht sich auf einen beweglichen Teil
einer Gießform, der einen Teil eines Gießhohlraums bil
det, um die Konfiguration des Gießhohlraums zu verändern,
etwa mittels eines Hebers oder Gleiters. Das Verfahren
410 der Erfindung umfaßt das Bewegen oder Gleiten des
Teils in eine Position, statt eine Gießformhälfte zu
drehen, wie oben beschrieben worden ist. Der erste ge
schlossene Gießhohlraum ist so konfiguriert, daß ein
Halteabschnitt der Verkleidung geformt wird, der in der
Nähe des Airbags angeordnet werden soll. Wie oben erwähnt
wurde, besitzt der Halteabschnitt 12 eine Öffnung, die
einen Hohlraum über dem Airbag definiert. Dann wird der
Teil in der zweiten Position angeordnet, so daß das erste
Gießformelement mit dem zweiten Gießformelement in der
Weise zusammenwirkt, daß ein zweiter geschlossener Gieß
hohlraum definiert wird. Der zweite geschlossene Gieß
hohlraum ist so konfiguriert, daß er den gegossenen
Halteabschnitt hält und einen Klappenabschnitt der Ver
kleidung, der in der Öffnung angeordnet werden soll,
formt. Somit kann der Teil auf dem zweiten Gießformele
ment in der Nähe des Abschnitts des Gießhohlraums, der
der Öffnung des gegossenen Halteabschnitts 12 entspricht,
angeordnet werden, wobei der Teil so beweglich ist, daß
der Klappenabschnitt 14 gebildet wird. Der Klappenab
schnitt 14 ist von dem Halteabschnitt 12 vollständig
umgeben. Wie im Schritt 414 gezeigt ist, umfaßt das
Verfahren ferner das Bewegen oder Gleiten des Teils des
zweiten Gießformelements in die erste Position, damit er
mit dem ersten Gießformelement zusammenwirkt, um den
ersten geschlossenen Gießhohlraum zu schaffen. Anschlie
ßend wird ein erster Werkstoff in den ersten geschlosse
nen Gießhohlraum eingespritzt, um den Halteabschnitt 12
der Verkleidung zu bilden, wie im Schritt 416 angegeben
ist. Der erste Werkstoff im ersten geschlossenen Gieß
hohlraum wird für etwa 10 bis 30 Sekunden darin gehärtet.
Anschließend wird im Schritt 418 der Teil des zweiten
Gießformelements in die zweite Position bewegt, damit er
mit dem ersten Gießformelement zusammenwirkt, um den
zweiten Gießhohlraum zu bilden. Anschließend wird ein
zweiter Werkstoff in den zweiten geschlossenen Gießhohl
raum eingespritzt, um den Klappenabschnitt 14 der Ver
kleidung zu bilden (Schritt 420). Der zweite Werkstoff im
zweiten geschlossenen Gießhohlraum kann für etwa 0,5 bis
2,0 Minuten darin härten.
Es wird angemerkt, daß andere Prozesse verwendet werden
könnten, um die Halte- und Klappenabschnitte aneinander
zu befestigen. Beispielsweise könnten andere Prozesse ein
Einsetzgießen und Rasierklingenprozesse umfassen, die
nicht vom Umfang und von dem Erfindungsgedanken der
Erfindung abweichen würden.
Obwohl Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht
und beschrieben worden sind, ist nicht beabsichtigt, daß
diese Ausführungsformen alle möglichen Formen der Erfin
dung veranschaulichen und beschreiben. Vielmehr sind die
Formulierungen in der Beschreibung eher Formulierungen
zur Erläuterung anstatt zur Beschränkung, so daß selbst
verständlich zahlreiche Änderungen vorgenommen werden
können, ohne vom Erfindungsgedanken und vom Umfang der
Erfindung abzuweichen.
Claims (30)
1. Nahtlose Fahrzeuginnenverkleidung zum Verbergen
eines Airbags (16),
gekennzeichnet durch
einen ersten Verkleidungsabschnitt (14, 114, 214), der sich ausreichend nahe bei dem Airbag (16) befindet, um eine Klappe zu bilden, durch die sich der Airbag (16) entfalten kann und die ein bestimmtes Er scheinungsbild hat, und
einen zweiten Verkleidungsabschnitt (12, 112, 212), der den ersten Verkleidungsabschnitt (14, 114, 214) vollständig umschreibt und ein mit dem bestimmten Erscheinungsbild des ersten Verkleidungsabschnitts (14, 114, 214) verträgliches Erscheinungsbild besitzt, so daß zwischen dem. ersten Verkleidungsabschnitt (14, 114, 214) und dem zweiten Verkleidungsabschnitt (12, 112, 212) keine Naht sichtbar ist,
wobei der erste Verkleidungsabschnitt (14, 114, 214) zusammen mit dem zweiten Verkleidungsabschnitt (12, 112, 212) gegossen und aus einem vom Werkstoff des zwei ten Verkleidungsabschnitts (12, 112, 212) verschiedenen Werkstoff geformt ist.
gekennzeichnet durch
einen ersten Verkleidungsabschnitt (14, 114, 214), der sich ausreichend nahe bei dem Airbag (16) befindet, um eine Klappe zu bilden, durch die sich der Airbag (16) entfalten kann und die ein bestimmtes Er scheinungsbild hat, und
einen zweiten Verkleidungsabschnitt (12, 112, 212), der den ersten Verkleidungsabschnitt (14, 114, 214) vollständig umschreibt und ein mit dem bestimmten Erscheinungsbild des ersten Verkleidungsabschnitts (14, 114, 214) verträgliches Erscheinungsbild besitzt, so daß zwischen dem. ersten Verkleidungsabschnitt (14, 114, 214) und dem zweiten Verkleidungsabschnitt (12, 112, 212) keine Naht sichtbar ist,
wobei der erste Verkleidungsabschnitt (14, 114, 214) zusammen mit dem zweiten Verkleidungsabschnitt (12, 112, 212) gegossen und aus einem vom Werkstoff des zwei ten Verkleidungsabschnitts (12, 112, 212) verschiedenen Werkstoff geformt ist.
2. Fahrzeuginnenverkleidung nach Anspruch 1, gekenn
zeichnet durch einen oberen Abschnitt (232), der über dem
ersten Verkleidungsabschnitt (214) und dem zweiten
Verkleidungsabschnitt (212) angeordnet ist.
3. Fahrzeuginnenverkleidung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Verkleidungsabschnitt (14,
114, 214) einen ersten Werkstoff umfaßt und der zweite
Verkleidungsabschnitt (12, 112, 212) einen zweiten
Werkstoff umfaßt.
4. Fahrzeuginnenverkleidung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Werkstoff starrer als der
erste Werkstoff ist.
5. Fahrzeuginnenverkleidung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Verkleidungsabschnitt
(12, 112, 212) eine Umfangslinie (24) aufweist, die den
ersten Verkleidungsabschnitt (14, 114, 214) umschreibt,
wodurch die Klappe gebildet wird, und die Umfangslinie
(24) eine Grenzfläche (26, 126, 226) zwischen dem ersten
Verkleidungsabschnitt (14, 114, 214) und dem zweiten
Verkleidungsabschnitt (12, 112, 212) definiert, die
einen geringen Widerstand gegenüber Druck besitzt, so daß
sich die ersten und zweiten Verkleidungsabschnitte (14,
114, 214; 12, 112, 212) leicht voneinander trennen, wenn
der Airbag (16) entfaltet wird.
6. Fahrzeuginnenverkleidung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Grenzfläche (26) eine in der Nähe
des Airbags (16) ausgebildete Kerbe (30) aufweist, um den
Widerstand gegenüber Druck weiter zu senken.
7. Fahrzeuginnenverkleidung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Grenzfläche (26) eine gegenüber
dem Airbag (16) ausgebildete Nut (31) aufweist, um den
Widerstand gegenüber Druck weiter zu senken.
8. Fahrzeuginnenverkleidung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß sich der erste Verkleidungsabschnitt
(114) über den zweiten Verkleidungsabschnitt (112)
erstreckt.
9. Fahrzeuginnenverkleidung mit einer nahtlosen
Airbag-Klappe (14), durch die sich ein Airbag (16) ent
falten kann,
gekennzeichnet durch
einen Halteabschnitt (12, 112, 212), der in der Nähe des Airbags (16) angeordnet ist, eine Öffnung (20) aufweist, die über dem Airbag (16) einen Hohlraum defi niert, und ein Erscheinungsbild besitzt, und
einen Klappenabschnitt (14, 114, 214), der über dem Hohlraum (22) angeordnet und vom Halteabschnitt (12, 112, 212) vollständig umschrieben ist, um eine nahtlose Airbag-Klappe zu definieren, durch die sich der Airbag (16) entfalten kann, wobei der Klappenabschnitt (14, 114, 214) ein Erscheinungsbild hat, das mit dem Erscheinungs bild des Halteabschnitts (12, 112, 212) verträglich ist, so daß keine Naht sichtbar ist,
wobei der Klappenabschnitt (14, 114, 214) zusam men mit dem Halteabschnitt (12, 112, 212) gegossen und aus einem vom Werkstoff des Halteabschnitts (12, 112, 212) verschiedenen Werkstoff geformt ist.
gekennzeichnet durch
einen Halteabschnitt (12, 112, 212), der in der Nähe des Airbags (16) angeordnet ist, eine Öffnung (20) aufweist, die über dem Airbag (16) einen Hohlraum defi niert, und ein Erscheinungsbild besitzt, und
einen Klappenabschnitt (14, 114, 214), der über dem Hohlraum (22) angeordnet und vom Halteabschnitt (12, 112, 212) vollständig umschrieben ist, um eine nahtlose Airbag-Klappe zu definieren, durch die sich der Airbag (16) entfalten kann, wobei der Klappenabschnitt (14, 114, 214) ein Erscheinungsbild hat, das mit dem Erscheinungs bild des Halteabschnitts (12, 112, 212) verträglich ist, so daß keine Naht sichtbar ist,
wobei der Klappenabschnitt (14, 114, 214) zusam men mit dem Halteabschnitt (12, 112, 212) gegossen und aus einem vom Werkstoff des Halteabschnitts (12, 112, 212) verschiedenen Werkstoff geformt ist.
10. Fahrzeuginnenverkleidung nach Anspruch 9, gekenn
zeichnet durch einen oberen Abschnitt (232), der über dem
Halteabschnitt (212) und über dem Klappenabschnitt (214)
angeordnet ist.
11. Fahrzeuginnenverkleidung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (12, 112, 212) aus
einem ersten Werkstoff hergestellt ist und der Klappenab
schnitt (14, 114, 214) aus einem zweiten Werkstoff herge
stellt ist.
12. Fahrzeuginnenverkleidung nach Anspruch 11, da
durch gekennzeichnet, daß der erste Werkstoff starrer als
der zweite Werkstoff ist.
13. Fahrzeuginnenverkleidung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (12, 112, 212)
eine Umfangslinie (24) aufweist, die den Klappenabschnitt
(14, 114, 214) umschreibt, um eine Klappe zu bilden,
wobei die Umfangslinie eine Grenzfläche (26, 126, 226)
zwischen dem Klappenabschnitt (14, 114, 214) und dem
Halteabschnitt (12, 112, 212) definiert, die einen gerin
gen Widerstand gegenüber Druck aufweist, so daß der
Klappenabschnitt (14, 114, 214) und der Klappenabschnitt
(12, 112, 212) leicht getrennt werden, wenn sich der
Airbag (16) entfaltet.
14. Fahrzeuginnenverkleidung nach Anspruch 13, da
durch gekennzeichnet, daß die Grenzfläche (26) eine Kerbe
(30) aufweist, die in der Nähe des Airbags (16) ausgebil
det ist, um den Widerstand gegenüber Druck weiter zu
senken.
15. Fahrzeuginnenverkleidung nach Anspruch 14, da
durch gekennzeichnet, daß die Grenzfläche (26) eine Nut
(31) aufweist, die darin gegenüber dem Airbag (16) gebil
det ist, um den Widerstand gegenüber Druck weiter zu
senken.
16. Fahrzeuginnenverkleidung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß sich der Klappenabschnitt (114) vom
Airbag (16) weg und über den Halteabschnitt (112) er
streckt und ein ästhetisches Erscheinungsbild besitzt.
17. Verfahren für die Herstellung einer nahtlosen
Fahrzeuginnenverkleidung (10, 110, 210) zum Verbergen
eines Airbags (16),
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
Bereitstellen (312) eines ersten Gießformelements und eines zweiten Gießformelements, die einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt besitzen, wobei das erste Gießformelement und der erste Abschnitt zusammen wirken, um einen ersten geschlossenen Gießhohlraum zu definieren, der so konfiguriert ist, daß ein in der Nähe des Airbags (16) anzuordnender Halteabschnitt (12, 112, 212) der Verkleidung (10, 110, 210) gebildet wird, wobei der Halteabschnitt (12, 112, 212) eine Öffnung (20) besitzt, die über dem Airbag (16) einen Hohlraum defi niert, und das erste Gießformelement und der zweite Abschnitt in der Weise zusammenwirken, daß ein zweiter geschlossener Gießhohlraum definiert wird, der so konfi guriert ist, daß er den gegossenen Halteabschnitt (12, 112, 212) hält und einen Klappenabschnitt (14, 114, 214) der Verkleidung formt, der im Hohlraum (22) anzuordnen ist, wobei der Klappenabschnitt (14, 114, 214) vom Halte abschnitt (12, 112, 212) vollständig umschrieben ist,
Bewegen (314) des ersten Abschnitts in einen Kontakt mit dem ersten Gießformelement, damit er mit dem ersten Gießformelement zusammenwirkt, um den ersten geschlossenen Gießhohlraum zu bilden,
Einspritzen (316) eines ersten Werkstoffs in den ersten geschlossenen Gießhohlraum, um den Halteabschnitt (12, 112, 212) der Verkleidung (10, 110, 210) zu bilden, Bewegen (318) des zweiten Abschnitts in einen Kontakt mit dem ersten Gießformelement, damit er mit dem ersten Gießformelement zusammenwirkt, um den zweiten geschlossenen Gießhohlraum zu bilden, und
Einspritzen (320) eines zweiten Werkstoffs in den zweiten geschlossenen Gießhohlraum, um den Klappenab schnitt (14, 114, 214) der Verkleidung (10, 110, 210) zu bilden.
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
Bereitstellen (312) eines ersten Gießformelements und eines zweiten Gießformelements, die einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt besitzen, wobei das erste Gießformelement und der erste Abschnitt zusammen wirken, um einen ersten geschlossenen Gießhohlraum zu definieren, der so konfiguriert ist, daß ein in der Nähe des Airbags (16) anzuordnender Halteabschnitt (12, 112, 212) der Verkleidung (10, 110, 210) gebildet wird, wobei der Halteabschnitt (12, 112, 212) eine Öffnung (20) besitzt, die über dem Airbag (16) einen Hohlraum defi niert, und das erste Gießformelement und der zweite Abschnitt in der Weise zusammenwirken, daß ein zweiter geschlossener Gießhohlraum definiert wird, der so konfi guriert ist, daß er den gegossenen Halteabschnitt (12, 112, 212) hält und einen Klappenabschnitt (14, 114, 214) der Verkleidung formt, der im Hohlraum (22) anzuordnen ist, wobei der Klappenabschnitt (14, 114, 214) vom Halte abschnitt (12, 112, 212) vollständig umschrieben ist,
Bewegen (314) des ersten Abschnitts in einen Kontakt mit dem ersten Gießformelement, damit er mit dem ersten Gießformelement zusammenwirkt, um den ersten geschlossenen Gießhohlraum zu bilden,
Einspritzen (316) eines ersten Werkstoffs in den ersten geschlossenen Gießhohlraum, um den Halteabschnitt (12, 112, 212) der Verkleidung (10, 110, 210) zu bilden, Bewegen (318) des zweiten Abschnitts in einen Kontakt mit dem ersten Gießformelement, damit er mit dem ersten Gießformelement zusammenwirkt, um den zweiten geschlossenen Gießhohlraum zu bilden, und
Einspritzen (320) eines zweiten Werkstoffs in den zweiten geschlossenen Gießhohlraum, um den Klappenab schnitt (14, 114, 214) der Verkleidung (10, 110, 210) zu bilden.
18. Verfahren nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch
den Schritt des Bewegens des ersten Abschnitts weg vom
ersten Gießformelement nach dem Einspritzen des ersten
Werkstoffs.
19. Verfahren nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch
den Schritt des Bewegens des zweiten Abschnitts weg vom
ersten Gießformelement nach dem Einspritzen des zweiten
Werkstoffs.
20. Verfahren nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch
den Schritt des Haltens des ersten Werkstoffs des Halte
abschnitts (12, 112, 212) für etwa 10 bis 30 Sekunden im
ersten Gießformelement.
21. Verfahren nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch
den Schritt des Haltens des zweiten Werkstoffs des Klap
penabschnitts (14, 114, 214) für etwa 0,5 bis 2,0 Minuten
im ersten Gießformelement.
22. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß das erste Gießformelement nicht beweglich ist.
23. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß das erste Gießformelement beweglich ist.
24. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß das erste Gießformelement nicht drehbar ist.
25. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß das erste Gießformelement drehbar ist.
26. Verfahren für die Herstellung einer nahtlosen
Fahrzeuginnenverkleidung zum Verbergen eines Airbags
(16),
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
Bereitstellen (412) eines ersten Gießformelements und eines zweiten Gießformelements, wobei das zweite Gießformelement einen beweglichen Teil besitzt, der so betreibbar ist, daß er die Konfiguration eines durch die ersten und zweiten Gießformelemente gebildeten Gießhohl raums wahlweise ändert, wenn der Teil zwischen ersten und zweiten Positionen bewegt wird, wobei das erste Gießform element mit dem zweiten Gießformelement und dem bewegli chen Teil in der erster. Position so zusammenwirkt, daß ein erster geschlossener Gießhohlraum definiert wird, der so konfiguriert ist, daß ein Halteabschnitt (12, 112, 212) der Verkleidung (10, 110, 210), der in der Nähe des Airbags (16) anzuordnen ist, geformt wird, wobei der Halteabschnitt (12, 112, 212) eine Öffnung (20) besitzt, die über dem Airbag (16) einen Hohlraum (22) definiert, wobei das erste Gießformelement mit dem zweiten Gießform element und dem in der zweiten Position befindlichen Teil so zusammenwirkt, daß ein zweiter geschlossener Gießhohl raum definiert wird, der so konfiguriert ist, daß der gegossene Halteabschnitt (12, 112, 212) gehalten wird und ein Klappenabschnitt (14, 114, 214) der Verkleidung (10, 110, 210), der in der vom Halteabschnitt (12, 112, 212) vollständig umschriebenen Öffnung (20) anzuordnen ist, geformt wird,
Anordnen (414) des Teils des zweiten Gießformele ments in der ersten Position, damit er mit dem ersten Gießformelement so zusammenwirkt, daß der erste geschlos sene Gießhohlraum geschaffen wird,
Einspritzen (416) eines ersten Werkstoffs in den ersten geschlossenen Gießhohlraum, um den Halteabschnitt (12, 112, 212) der Verkleidung (10, 110, 210) zu bilden,
Bewegen (418) des Teils des zweiten Gießformele ments in die zweite Position, damit er mit dem ersten Gießformelement zusammenwirkt, um den zweiten Gießhohl raum zu schaffen, und
Einspritzen (420) eines zweiten Werkstoffs in den zweiten geschlossenen Gießhohlraum, um den Klappenab schnitt (14, 114, 214) der Verkleidung (10, 110, 210) zu bilden.
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
Bereitstellen (412) eines ersten Gießformelements und eines zweiten Gießformelements, wobei das zweite Gießformelement einen beweglichen Teil besitzt, der so betreibbar ist, daß er die Konfiguration eines durch die ersten und zweiten Gießformelemente gebildeten Gießhohl raums wahlweise ändert, wenn der Teil zwischen ersten und zweiten Positionen bewegt wird, wobei das erste Gießform element mit dem zweiten Gießformelement und dem bewegli chen Teil in der erster. Position so zusammenwirkt, daß ein erster geschlossener Gießhohlraum definiert wird, der so konfiguriert ist, daß ein Halteabschnitt (12, 112, 212) der Verkleidung (10, 110, 210), der in der Nähe des Airbags (16) anzuordnen ist, geformt wird, wobei der Halteabschnitt (12, 112, 212) eine Öffnung (20) besitzt, die über dem Airbag (16) einen Hohlraum (22) definiert, wobei das erste Gießformelement mit dem zweiten Gießform element und dem in der zweiten Position befindlichen Teil so zusammenwirkt, daß ein zweiter geschlossener Gießhohl raum definiert wird, der so konfiguriert ist, daß der gegossene Halteabschnitt (12, 112, 212) gehalten wird und ein Klappenabschnitt (14, 114, 214) der Verkleidung (10, 110, 210), der in der vom Halteabschnitt (12, 112, 212) vollständig umschriebenen Öffnung (20) anzuordnen ist, geformt wird,
Anordnen (414) des Teils des zweiten Gießformele ments in der ersten Position, damit er mit dem ersten Gießformelement so zusammenwirkt, daß der erste geschlos sene Gießhohlraum geschaffen wird,
Einspritzen (416) eines ersten Werkstoffs in den ersten geschlossenen Gießhohlraum, um den Halteabschnitt (12, 112, 212) der Verkleidung (10, 110, 210) zu bilden,
Bewegen (418) des Teils des zweiten Gießformele ments in die zweite Position, damit er mit dem ersten Gießformelement zusammenwirkt, um den zweiten Gießhohl raum zu schaffen, und
Einspritzen (420) eines zweiten Werkstoffs in den zweiten geschlossenen Gießhohlraum, um den Klappenab schnitt (14, 114, 214) der Verkleidung (10, 110, 210) zu bilden.
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich
net, daß das erste Gießformelement nicht beweglich ist.
28. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich
net, daß das erste Gießformelement beweglich ist.
29. Verfahren nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch
den Schritt des Haltens des ersten Werkstoffs des Halte
abschnitts (12, 112, 212) für etwa 10 bis 30 Sekunden im
ersten Gießformelement.
30. Verfahren nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch
den Schritt des Haltens des zweiten Werkstoffs des Klap
penabschnitts (14, 114, 214) für etwa 0,5 bis 2,0 Minuten
im ersten Gießformelement.
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