DE10207400A1 - Einrichtung zur Drehwinkeleinstellung - Google Patents
Einrichtung zur DrehwinkeleinstellungInfo
- Publication number
- DE10207400A1 DE10207400A1 DE10207400A DE10207400A DE10207400A1 DE 10207400 A1 DE10207400 A1 DE 10207400A1 DE 10207400 A DE10207400 A DE 10207400A DE 10207400 A DE10207400 A DE 10207400A DE 10207400 A1 DE10207400 A1 DE 10207400A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rotor
- magnet
- stator
- rotation
- magnetic field
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/94—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
- H03K17/965—Switches controlled by moving an element forming part of the switch
- H03K17/97—Switches controlled by moving an element forming part of the switch using a magnetic movable element
Landscapes
- Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Einstellung von Drehwinkeln, insbesondere einen elektrischen Drehschalter (1). Die Einrichtung besitzt einen Stator (2) und einen am Stator (2) drehbeweglich gelagerten Rotor (3), so daß der Rotor (3) zwischen wenigstens zwei Drehwinkelpositionen verstellbar ist. Weiter weist die Einrichtung einen mittels des Rotors (3) bewegbaren Magneten (4), insbesondere einen Permanentmagneten, und einen dem Magneten (4) zugeordneten Magnetfeldsensor (5), insbesondere einen Hallsensor, zur Erzeugung eines der Drehwinkelposition zugeordneten Signals auf. Der Magnet (4) ist zur Einstellung seiner Lage gegenüber dem Rotor (3) verstellbar angeordnet, derart, daß eine Justierung der Lage des Magneten (4) in einer Drehwinkelposition des Rotors (3) ermöglicht ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Einstellung von Drehwinkeln nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Einrichtungen zur Einstellung von Drehwinkeln dienen als Drehwinkelcodierer,
bei denen dem jeweilig eingestellten Drehwinkel zugeordnete elektrische Signale erzeugt
werden. Ein solcher Drehwinkelcodierer mit einer Handhabe zum manuellen Einstellen des
Drehwinkels läßt sich auch als elektrischer Drehschalter verwenden.
Aus der US-A-4 054 860 ist eine als elektrischer Drehschalter ausgebildete Einrichtung zur
Einstellung von Drehwinkeln bekannt. Diese Einrichtung weist einen Stator und einen am
Stator drehbeweglich gelagerten Rotor auf. Am Rotor befinden sich Magnete, und zwar
Permanentmagnete, womit die Magnete mittels des Rotors bewegbar sind. Auf einem Träger
der Einrichtung sind den Magneten zugewandte Magnetfeldsensoren, und zwar Hallsensoren
angeordnet. Der Rotor ist zwischen mehreren Drehwinkelpositionen verstellbar, so daß die
Magnetfeldsensoren aufgrund des von den Magneten hervorgerufenen Magnetfeldes ein zur
jeweiligen Drehwinkelposition korrespondierendes Signal erzeugen.
Als nachteilig bei der bekannten Einrichtung hat sich deren Komplexität herausgestellt, die
zu einem teuren und fehleranfälligen Drehschalter führt. So benötigt diese Einrichtung
mehrere Magnete und mehrere Magnetfeldsensoren. Für die Anordnung der
Magnetfeldsensoren ist ein zusätzlicher Träger notwendig. Insgesamt handelt es sich damit
auch um einen großbauenden Drehschalter, der in kompakt ausgestalteten Elektrogeräten
nicht einsetzbar ist. Insbesondere ist ein solcher Drehschalter nicht zur Anordnung auf einer
Leiterplatte geeignet, die in einer Bedienblende eines Elektrogerätes, wie beispielsweise
einer Wasch- oder Geschirrspülmaschine, die Elektronik zur Auswertung der Signale der
Magnetfeldsensoren aufnimmt. Außerdem erhält man in der diesen Drehschalter
betreffenden Patentschrift keinen Hinweis auf Toleranzprobleme bei der Montage o. dgl.,
die zu einer Verfälschung der in der Ausgangsstellung des Rotors von den Magnetsensoren
erzeugten Signalen führen können. Des weiteren weist auch der Magnetfeldsensor an sich,
bei dem es sich um eine integrierte Halbleiterschaltung handelt, aufgrund der Herstellung
bedingte Toleranzen bei den erzeugten Signalen auf. Damit ist der bekannte Drehschalter
ebensowenig für eine automatisierte Massenfertigung geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Einstellung von
Drehwinkeln zu schaffen, die einen Ausgleich der Toleranzen nach der Montage,
insbesondere in einfacher Art und Weise gestattet.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung zur Einstellung von
Drehwinkeln durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung ist der Magnet zur Einstellung seiner Position
gegenüber dem Rotor verstellbar angeordnet, womit eine Justierung der Position des
Magneten in einer Drehwinkelposition des Rotors im Hinblick auf das vom
Magnetfeldsensor erzeugte Signal ermöglicht ist. Bei der Justierung wird somit der vom
Rotor festgelegte mechanische Nullpunkt mit dem vom Magnetfeldsensor bestimmten
elektrischen Nullpunkt der Einrichtung zusammengeführt. Weitere Ausgestaltungen der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Besonders einfach läßt sich der Justiervorgang durchführen, wenn der Magnet drehbar am
Rotor gelagert ist. Zweckmäßigerweise wird hierzu eine Aufnahme im Rotor bereitgestellt,
die dem Magnetfeldsensor zugewandt ist. Zusätzlich kann ein Einstellmittel zur Einstellung
der Position des Magneten zwischen dem Magneten und dem Rotor angeordnet sein, um so
eine reproduzierbare Justierbarkeit mit einfachen Mitteln zu gewährleisten. Es bietet sich an,
das Einstellmittel als ein in der Aufnahme drehbar am Rotor gelagertes Zwischenstück
auszubilden, wobei der Magnet seinerseits am Zwischenstück befestigt ist.
Trotz deren Justierbarkeit läßt sich die Einrichtung zur Einstellung von Drehwinkeln
besonders kompakt dadurch ausgestalten, daß der Magnet zur Justierung von der Außenseite
des Stators zugänglich ist. Der Zugang kann über eine an einer Seite offene, als Drehlager
für den Rotor dienende Aufnahme im Stator vorgesehen sein. Im Rotor befindet sich dann
zweckmäßigerweise ein Durchbruch, der von der der offenen Seite der Aufnahme
zugewandten Fläche des Rotors bis zum Magneten und/oder bis zum Zwischenstück reicht.
Zur feinfühligen Justierung kann weiterhin dem Durchbruch zugewandt im Magnet
und/oder im Zwischenstück eine Art von Torx-, Kreuzschlitz- o. dgl. Aufnahme befindlich
sein. Dadurch ist die Justierung über den Durchbruch mittels eines in die Aufnahme
eingreifenden Werkzeuges, beispielsweise mittels eines Schraubendrehers, ermöglicht.
Um die justierte Lage des Magneten zu sichern, kann diese verdrehsicher mit dem Rotor
verbunden werden. Hierzu bietet es sich an, den Magnet und/oder das Zwischenstück nach
dem Justieren mit dem Rotor zu verkleben, zu verschweißen, zu vergießen oder in sonstiger
Weise zu fixieren.
In kompakter und auch durch Einsparung von Bauteilen kostengünstiger Ausgestaltung ist
der Magnet aus einem Magnetpartikel und Kunststoff aufweisenden Material hergestellt.
Dieses Material wird in Gestalt eines derartigen Körpers geformt, und zwar mittels
Spritzgießen, daß der Körper gleichzeitig das Zwischenstück sowie den Magneten darstellt.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß sich ein separates
Bauteil für die Sensoraufnahme, beispielsweise die herkömmlicherweise verwendete
Leiterplatte, einsparen läßt. Dadurch werden Montagevorteile erzielt, insbesondere ist die
Einrichtung automatengerecht zu fertigen. Außerdem kann die Einrichtung sehr kleinbauend
ausgestaltet werden, womit deren Einsatz auch bei beschränkten Platzverhältnissen möglich
ist. Schließlich ist die Einrichtung auch kostengünstiger im Vergleich zu herkömmlichen
Einrichtungen.
Weiterhin wird aufgrund der direkten Platzierung des Magnetfeldsensors auf dem Stator
eine Reduzierung der Toleranzkette erreicht. Alle auftretenden mechanischen Toleranzen
zwischen dem Magnetfeldsensor und dem Magnet sind eliminiert. Gegebenenfalls kann
hierzu eine Justierung des Magneten durchgeführt werden, bei der ein Zusammenführen des
mechanischen mit dem elektrischen Nullpunkt der Einrichtung erfolgt. Dadurch wird eine
definierte Ausgangssituation geschaffen, die es erlaubt eine größere Anzahl von
Drehwinkelpositionen bzw. Schaltstellungen sicher zu unterscheiden. Damit besitzt die
Einrichtung trotz kompakter Bauweise mehr Drehwinkelpositionen als eine herkömmliche
Einrichtung und kann dadurch auch höheren Anforderungen gerecht werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit verschiedenen Weiterbildungen und
Ausgestaltungen ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine als Drehschalter ausgebildete Einrichtung zur Einstellung von Drehwinkeln
in perspektivischer Ansicht und teilweise aufgeschnitten,
Fig. 2 den Stator als Einzelteil aus Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 aus Fig. 2 und
Fig. 4 einen Schnitt wie in Fig. 3 entsprechend einer anderen Ausgestaltung.
In Fig. 1 ist eine Einrichtung zur Einstellung von Drehwinkeln gezeigt, die vor allem als
elektrischer Drehschalter 1 dient. Ein solcher Drehschalter 1 kann beispielsweise als
Programmwählschalter in der Blende eines elektrischen Haushaltsgerätes, wie einer
Waschmaschine, einer Geschirrspülmaschine o. dgl. angeordnet sein.
Der Drehschalter 1 besitzt einen Stator 2 sowie einen am Stator 2 drehbeweglich gelagerten
Rotor 3. Mittels des Rotors 3 ist ein Magnet 4 bewegbar. Dem Magneten 4 ist ein
Magnetfeldsensor 5 zugeordnet. Insbesondere handelt es sich bei dem Magneten 4 um einem
zylinderförmigen Permanentmagneten, der bevorzugterweise zweidimensional, diametral
magnetisiert ist, d. h. der eine im Querschnitt halbkreisförmige Halbzylinder stellt den Nord-
und der andere Halbzylinder den Südpol des Magneten dar. Bei dem Magnetfeldsensor
handelt es sich insbesondere um einen Hallsensor, der bevorzugterweise zweidimensional,
für Magnetfelder parallel zur Chipfläche des Hallsensors sensitiv ist. Der Rotor 3 ist
zwischen wenigstens zwei Drehwinkelpositionen verstellbar, wodurch sich das vom
Magneten 4 im Bereich des Magnetfeldsensors 5 erzeugte Magnetfeld ändert, so daß der
Magnetfeldsensor 5 ein zur jeweiligen Drehwinkelposition korrespondierendes Signal
erzeugt.
Erfindungsgemäß weist der Stator 2 eine an einer Seite 6 offene Aufnahme 8 auf, die in etwa
topfförmig ausgestaltet ist, wie anhand der Fig. 2 oder 3 zu erkennen ist. Die Aufnahme 8
bildet ein Drehlager für den Rotor 3. Der Magnetfeldsensor 5 ist in der Aufnahme 8 direkt
am Stator 2 und/oder an einem im Stator 2 befestigten Teil angeordnet. Aufgrund der
Befestigung des Magnetfeldsensors 5 am Stator 2, dient der Stator 2 gleichzeitig als Träger
für den Magnetfeldsensor 5, so daß die ansonsten im Schalter übliche Trägerplatte für den
Magnetfeldsensor entfällt. Außerdem erfüllt der Stator 2 zusätzlich die Funktion des
Drehlagers für den Rotor 3 und übt gegebenenfalls noch die Gehäusefunktion aus.
Im folgenden sollen diverse Weiterbildungen sowie weitere Ausgestaltungen des
Drehschalters 1 näher erläutert werden.
An der der offenen Seite 6 abgewandten Seite 7 der Aufnahme 8 ist der Magnetfeldsensor 5
befestigt. Der Rotor 3 befindet sich im wesentlichen in der Aufnahme 8, was anhand von
Fig. 1 zu erkennen ist. Der Kompaktheit halber bietet es sich an, daß sich der Rotor 3
vollständig innerhalb der Aufnahme 8 befindet. Eine im Inneren des Stators 2 befindliche
Fläche 25 der Aufnahme 8 wirkt dann als Drehlager. Um den Rotor 3 gegen Herausfallen
aus der Aufnahme 8 zu sichern, bietet es sich an, zwischen dem Stator 2 sowie dem Rotor 3
zusammenwirkende, in Fig. 3 gezeigte Rastelemente 26 vorzusehen. Weiterhin können sich
im Stator 2 integrierte Leiterbahnen 9 zur elektrischen Verbindung des Magnetfeldsensors 5
mit äußeren Anschlüssen 10 des Drehschalters 1 befinden. Die Leiterbahnen 9 reichen bis in
die Aufnahme 8. Vorteilhafterweise ist damit der Stator 2 als Multifunktionsteil ausgebildet,
das sowohl den Rotor 3 als auch den Magnetfeldsensor 5 aufnimmt sowie die elektrische
Verbindung des Magnetfeldsensors 5 zur Verfügung stellt.
Der Stator 2 und/oder der Rotor 3 bestehen aus Kunststoff, und zwar aus einem
thermoplastischen Kunststoff. Beispielsweise kann es sich hierbei um Polyamid handeln.
Zweckmäßigerweise sind der Stator 2 und/oder der Rotor 3 als ein Spritzgießteil hergestellt.
In einer Ausgestaltung sind die Leiterbahnen 9 in der Art eines Stanzgitters aus Metall
ausgebildet. Bei der Herstellung des Stators 2 kann dann das Stanzgitter in den Kunststoff
für das Spritzgießteil eingespritzt werden. Hierbei kann der Magnetfeldsensor 5 auch von
dem stabilen Stanzgitter getragen sein, womit es sich bei diesen Leiterbahnen 9 dann um das
im Stator 2 befestigte Teil zur Anordnung des Magnetfeldsensors 5 handelt. In einer anderen
Ausgestaltung sind die Leiterbahnen 9 in der Art eines MID(Moulded Interconnected
Device)-Bauteils in den Stator 2 eingebracht. Beispielsweise können hierbei die
Leiterbahnen 9 von metallisierten Kunststoff gebildet werden, der bei der Herstellung des
Spritzgießteils für den Stator 2 miteingespritzt wird und/oder nachträglich metallisch
galvanisiert wird.
Wie in Fig. 4 zu sehen ist, ist der Magnetfeldsensor 5 als gehäuster Chip und zwar in der Art
eines SMD(Surface Mounted Device)-Bauteils ausgestaltet. Der Chip besitzt Anschlüsse 11,
die wiederum zur elektrischen Kontaktierung mit den Leiterbahnen 9 verlötet sind.
Ebensogut kann der Magnetfeldsensor 5 auch als ein ungehäuster Chip vorliegen, was in
Fig. 3 gezeigt ist. Zur elektrischen Kontaktierung mit den Leiterbahnen 9 dienen hierbei
Bonddrähte 24, die einerseits am Chip und andererseits an der Leiterbahn 9 angeschweißt
sind. Letztgenannter Fall bietet gegenüber einem gehäusten Chip vor allem eine
Platzeinsparung, womit der Drehschalter 1 noch kompakter ausgestaltet werden kann.
Es kann sich anbieten, das Äußere des Stators 2 in der Art eines Gehäuses 12 auszugestalten,
wie näher anhand von Fig. 2 hervorgeht. Am Gehäuse 12 sind Rast- und/oder Schnapphaken
13 zur Befestigung des Stators 2 an einer in Fig. 1 gezeigten Halterung 14 angeordnet.
Zweckmäßigerweise kann der Stator 2 mit der offenen Seite 6 der Aufnahme 8 der
Halterung 14 zugewandt sein. Bei der Halterung 14 handelt es sich um eine Leiterplatte,
wobei die Leiterbahnen 9 im Stator 2 über die elektrischen Anschlüsse 10 mit zugehörigen
Leiterbahnen auf der Leiterplatte kontaktieren. Auf der Leiterplatte kann sich eine in Fig. 1
lediglich schematisch angedeutete Elektronik 15 zur Auswertung der vom Magnetfeldsensor
5 erzeugten Signale befinden. Die als Halterung 14 ausgebildete Leiterplatte kann noch mit
einer Blende für ein elektrisches Gerät o. dgl. versehen sein. Gegebenenfalls kann die
Halterung 14 auch selbst als Blende für das Gerät dienen.
Wie der Fig. 1 zu entnehmen ist, ist der Drehschalter 1 mit einer Handhabe 16 als
Betätigungsorgan ausgestattet. Mit Hilfe der Handhabe 16 ist die manuelle Drehung des
Rotors 3 ermöglicht. Die Handhabe 16 weist eine Welle 17 auf, die zum Einstecken der
Handhabe 16 in eine an der offenen Seite 6 der Aufnahme 8 im Rotor 3 befindliche, in Fig.
2 sichtbare Ausnehmung 18 dient. Bevorzugterweise befindet sich die Handhabe 16 an der
dem Gehäuse 12 abgewandten Seite der Halterung 14. In der Halterung 14 ist dann eine mit
der offenen Seite 6 der Aufnahme 8 im Stator 2 korrespondierende Öffnung 19 befindlich.
Durch diese Öffnung 19 reicht die Welle 17 zum Einstecken in die Ausnehmung 18
hindurch.
In der Blende am Elektrogerät, in der die Handhabe 16 angeordnet ist, kann eine nicht weiter
gezeigte Verrastung für die Schaltstellungen des Drehschalters 1 vorgesehen sein.
Bevorzugterweise sind jedoch die Schaltstellungen des Drehschalters 1 realisiert, indem die
Drehwinkelpositionen des Rotors 3 als Raststellungen ausgestaltet sind, was allerdings in
den Zeichnungen ebenfalls nicht näher gezeigt ist. Weiterhin kann im Gehäuse 12 des
Drehschalters 1 noch ein nicht weiter gezeigter, konventioneller elektrischer Schalter
untergebracht sein, der als Netzschalter für das Elektrogerät dient. Zweckmäßigerweise ist
dieser Netzschalter ebenfalls mittels der Handhabe 16 schaltbar. Ein solcher Drehschalter 1
kann dann sowohl Netzspannung schalten als auch den Schaltstellungen der Handhabe 16
entsprechende Signalspannungen erzeugen, die der Auslösung bestimmter Funktionen des
Elektrogeräts dienen.
Bei der Montage des Drehschalters 1 wird die Lage des Magneten 4 zum Magnetfeldsensor
5 festgelegt. Von dieser Lage hängt das vom Magnetfeldsensor 5 abgegebene Signal in den
Drehwinkelpositionen des Rotors 3 ab. Oft bieten die Magnetfeldsensoren 5 zwar die
Möglichkeit eines digitalen Abgleichs für die Nullposition, wobei nach der Montage der
Magnetfeldsensor 5 durch Anlegen eines entsprechenden Signals auf "Null" gestellt wird.
Jedoch ist aufgrund der im Magnetfeldsensor 5 auftretenden Toleranzen in Verbindung mit
einer mechanischen Rastung der Handhabe 16, der Welle 17 bzw. des Rotors 3 dann
lediglich eine geringe Anzahl von Schaltstellungen sicher reproduzierbar. Zum Ausgleich
von Toleranzen bei der Montage ist nun entsprechend der Erfindung der Magnet 4 zur
Einstellung seiner Lage gegenüber dem Rotor 3 verstellbar angeordnet. Dadurch ist eine
Justierung der Lage des Magneten 4 in einer Drehwinkelposition des Rotors 3 ermöglicht, so
daß der Magnetfeldsensor 5 das der Nullposition zugeordnete Signal ausgibt.
Wie in Fig. 3 zu sehen ist, ist zur Einstellung seiner Lage der Magnet 4 bevorzugterweise
drehbar am Rotor 3 gelagert. Hierzu befindet sich im Rotor 3 eine dem Magnetfeldsensor 5
zugewandte Aufnahme 20. Es bietet sich dann weiter an, daß ein Einstellmittel zur
Einstellung der Position des Magneten 4 zwischen dem Magneten 4 und dem Rotor 3
angeordnet ist. Das Einstellmittel ist als ein in der Aufnahme 20 drehbar am Rotor 3
gelagertes Zwischenstück 21 ausgebildet. Der Magnet 4 ist wiederum am Zwischenstück 21
befestigt.
Zur Justierung ist nun der Magnet 4 von der Außenseite des Stators 2 und damit auch des
Gehäuses 12 zugänglich. Hierzu wird die an der einen Seite 6 offene Aufnahme 8
verwendet, die gleichzeitig als Drehlager für den Rotor 3 im Stator 2 dient. Zusätzlich ist im
Rotor 3 ein Durchbruch 22 befindlich. Der Durchbruch 22 reicht von der der offenen Seite 6
der Aufnahme 8 zugewandten Fläche des Rotors 3 bis zum Magneten 4 und/oder bis zum
Zwischenstück 21. Dem Durchbruch 21 zugewandt befindet sich im Magnet 4 und/oder im
Zwischenstück 21 eine Art von Torx-, Kreuzschlitz- o. dgl. Aufnahme 23. Dadurch ist die
Justierung über den Durchbruch 22 mittels eines in die Aufnahme 23 eingreifenden
Werkzeuges, beispielsweise mittels eines Schraubendrehers, ermöglicht.
Nach der Montage wird der Rotor 3 in die Nullposition bewegt. Dann wird bei dem
beispielsweise durch die Verrastung in der Nullposition festgehaltenen Rotor 3 mittels des
Werkzeuges der Magnet 4 solange gedreht bis der Magnetfeldsensor 5 das der Nullposition
zugeordnete Signal ausgibt. Anschließend wird die justierte Position des Magneten 4
verdrehsicher mit dem Rotor 3 verbunden. Hierzu kann der Magnet 4 und/oder das
Zwischenstück 21 nach dem Justieren mit dem Rotor 3 verklebt, verschweißt, vergossen
o. dgl. werden. Danach kann dann die Handhabe 16 in die Ausnehmung 18 eingesteckt
werden, wonach der Durchbruch 22 verschlossen ist.
In einer anderen Ausgestaltung, die jedoch in den Zeichnungen nicht weiter gezeigt ist, ist
der Magnet 4 nicht an einem Zwischenstück 21 angeordnet. Hier besteht der Magnet aus
einem Magnetpartikel und Kunststoff aufweisenden Material. Dieses Material ist in Gestalt
eines Körpers geformt, der gleichzeitig die jeweilige Funktion des Magneten 4 und des
Zwischenstücks 21 ausübt. Ein derartiger Körper stellt also gleichzeitig das Zwischenstück
21 sowie den Magnet 4 dar, womit ein Teil bei der Herstellung des Drehschalters 1
eingespart wird. Der Körper kann beispielsweise durch Spritzgießen aus diesem Material
hergestellt werden.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel
beschränkt. Sie umfaßt vielmehr auch alle fachmännischen Weiterbildungen im Rahmen des
Erfindungsgedankens. So kann die Erfindung nicht nur an elektrischen Drehschaltern
sondern auch Winkel- und/oder Drehcodierern, beispielsweise zum Einsatz an
Werkzeugmaschinen, in Kraftfahrzeugen o. dgl. Verwendung finden.
1
elektrischer Drehschalter
2
Stator
3
Rotor
4
Magnet
5
Magnetfeldsensor
6
,
7
Seite (des Stators)
8
Aufnahme (im Stator)
9
Leiterbahn
10
elektrischer Anschluß (am Stator)
11
Anschluß (von Magnetfeldsensor)
12
Gehäuse
13
Rast-/Schnapphaken
14
Halterung
15
Elektronik
16
Handhabe
17
Welle (an Handhabe)
18
Ausnehmung (in Rotor für Welle)
19
Öffnung (in Halterung)
20
Aufnahme (im Rotor für Magnet)
21
Zwischenstück
22
Durchbruch
23
(Torx-/Kreuzschlitz-)Aufnahme
24
Bonddraht
25
Fläche (in der Aufnahme)
26
Rastelement
Claims (7)
1. Einrichtung zur Einstellung von Drehwinkeln, insbesondere elektrischer
Drehschalter (1), mit einem Stator (2), mit einem am Stator (2) drehbeweglich gelagerten
Rotor (3), so daß der Rotor (3) zwischen wenigstens zwei Drehwinkelpositionen verstellbar
ist, mit einem mittels des Rotors (3) bewegbaren Magneten (4), insbesondere einem
Permanentmagneten, und mit einem dem Magneten (4) zugeordneten Magnetfeldsensor (5),
insbesondere einem Hallsensor, zur Erzeugung eines der Drehwinkelposition zugeordneten
Signals, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (4) zur Einstellung seiner Lage gegenüber
dem Rotor (3) verstellbar angeordnet ist, derart daß eine Justierung der Lage des Magneten
(4) in einer Drehwinkelposition des Rotors (3) ermöglicht ist.
2. Einrichtung zur Einstellung von Drehwinkeln nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Magnet (4) drehbar am Rotor (3), insbesondere in einer dem
Magnetfeldsensor (5) zugewandten Aufnahme (20) des Rotors (3), gelagert ist.
3. Einrichtung zur Einstellung von Drehwinkeln nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Einstellmittel zur Einstellung der Position des Magneten (4)
zwischen dem Magneten (4) und dem Rotor (3) angeordnet ist, wobei vorzugsweise das
Einstellmittel als ein drehbar, insbesondere in der Aufnahme (20), am Rotor (3) gelagertes
Zwischenstück (21) ausgebildet ist, und wobei weiter vorzugsweise der Magnet (4) am
Zwischenstück (21) befestigt ist.
4. Einrichtung zur Einstellung von Drehwinkeln nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Magnet (4) zur Justierung von der Außenseite des Stators (2),
insbesondere durch eine an einer Seite (6) offene, als Drehlager für den Rotor (3) dienende
Aufnahme (8) im Stator (2), zugänglich ist, wobei vorzugsweise im Rotor (3) ein
Durchbruch (22) befindlich ist.
5. Einrichtung zur Einstellung von Drehwinkeln nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Durchbruch (22) von der der offenen Seite (6) der
Aufnahme (8) zugewandten Fläche des Rotors (3) bis zum Magneten (4) und/oder bis zum
Zwischenstück (21) reicht, und daß vorzugsweise dem Durchbruch (22) zugewandt im
Magnet (4) und/oder im Zwischenstück (21) eine Art von Torx-, Kreuzschlitz- o. dgl.
Aufnahme (23) befindlich ist, derart daß die Justierung über den Durchbruch (22) mittels
eines in die Aufnahme (23) eingreifenden Werkzeuges, beispielsweise mittels eines
Schraubendrehers, ermöglicht ist.
6. Einrichtung zur Einstellung von Drehwinkeln nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die justierte Lage des Magneten (4) verdrehsicher mit dem
Rotor (3) verbindbar ist, insbesondere indem der Magnet (4) und/oder das Zwischenstück
(21) nach dem Justieren mit dem Rotor (3) verklebt, verschweißt, vergossen o. dgl. wird.
7. Einrichtung zur Einstellung von Drehwinkeln nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (4) aus einem Magnetpartikel und Kunststoff
aufweisenden Material besteht, wobei vorzugsweise das Material in Gestalt eines derartigen
Körpers geformt, insbesondere spritzgegossen ist, daß der Körper gleichzeitig das
Zwischenstück (21) sowie den Magneten (4) darstellt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10207400.3A DE10207400B4 (de) | 2001-02-24 | 2002-02-21 | Einrichtung zur Drehwinkeleinstellung |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10109038.2 | 2001-02-24 | ||
| DE10109038 | 2001-02-24 | ||
| DE10207400.3A DE10207400B4 (de) | 2001-02-24 | 2002-02-21 | Einrichtung zur Drehwinkeleinstellung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10207400A1 true DE10207400A1 (de) | 2002-09-05 |
| DE10207400B4 DE10207400B4 (de) | 2019-03-14 |
Family
ID=7675417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10207400.3A Expired - Fee Related DE10207400B4 (de) | 2001-02-24 | 2002-02-21 | Einrichtung zur Drehwinkeleinstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10207400B4 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007028482A1 (de) * | 2007-06-21 | 2008-12-24 | Robert Bosch Gmbh | Sensoranordnung |
| CN113838698A (zh) * | 2021-09-22 | 2021-12-24 | 广州零六光电设备有限公司 | 一种具有智能轴承检测结构的智能控制面板 |
| CN115803589A (zh) * | 2020-06-08 | 2023-03-14 | 海拉有限双合股份公司 | 用于车辆的结构组合件和车辆 |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010049681A1 (de) | 2010-10-28 | 2012-05-03 | Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg | Antrieb |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4054860A (en) | 1975-12-01 | 1977-10-18 | Oak Industries Inc. | Hall effect rotary switch |
| DE4405910C2 (de) | 1994-02-24 | 1996-05-02 | Kostal Leopold Gmbh & Co Kg | Sensor zur berührungslosen Erfassung von Drehwinkeln |
| DE19635159A1 (de) | 1996-08-30 | 1998-03-05 | Zahnradfabrik Friedrichshafen | Drehwinkelsensor |
| FR2772470B1 (fr) | 1997-12-12 | 2000-03-10 | Electricfil | Capteur de deplacement rotatif equipe de moyens d'assemblage avec un axe d'entrainement concus pour minimiser les effets d'un desalignement de connexion |
-
2002
- 2002-02-21 DE DE10207400.3A patent/DE10207400B4/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007028482A1 (de) * | 2007-06-21 | 2008-12-24 | Robert Bosch Gmbh | Sensoranordnung |
| CN115803589A (zh) * | 2020-06-08 | 2023-03-14 | 海拉有限双合股份公司 | 用于车辆的结构组合件和车辆 |
| CN113838698A (zh) * | 2021-09-22 | 2021-12-24 | 广州零六光电设备有限公司 | 一种具有智能轴承检测结构的智能控制面板 |
| CN113838698B (zh) * | 2021-09-22 | 2024-04-23 | 广州零六光电设备有限公司 | 一种具有智能轴承检测结构的智能控制面板 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10207400B4 (de) | 2019-03-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1520346B1 (de) | Einrichtung zur drehwinkeleinstellung | |
| EP0937261B1 (de) | Sensoreinrichtung | |
| EP0993696B1 (de) | Antriebsvorrichtung, insbesondere zum verstellen eines schiebedachs eines fahrzeugs | |
| EP2087320B1 (de) | Verfahren zur herstellung eines trägerelements mit einem winkelsensor | |
| EP1725879A1 (de) | Bewegungssensor und verfahren zur herstellung eines bewegungssensors | |
| DE10007868B4 (de) | Elektronische Steuerschaltung | |
| DE4303399A1 (en) | Magnetoresistive position detector with rotary action - has internal electromagnetic screening chamber incorporated in moulded housing forming unit | |
| EP1202024A1 (de) | Sensormodul mit Blechformteil ( magnetoresistiver Drosselklappensensor ) | |
| DE10147225A1 (de) | Antriebseinheit mit einem Elektromotor für Verstelleinrichtungen in Kraftfahrzeugen | |
| DE102006032780A1 (de) | Elektromotorischer Antrieb mit einem rotorseitig angeordneten Drehgeber | |
| WO2007054395A1 (de) | Getriebe-antriebseinheit mit elektronik-einsteckmodul | |
| DE10207399A1 (de) | Einrichtung zur Drehwinkeleinstellung | |
| EP0623207A1 (de) | Sensor. | |
| DE10039588B4 (de) | Gebereinrichtung | |
| EP1546529B1 (de) | Deckel | |
| WO2003098226A1 (de) | Halterung für ein elektrisches bauteil und ein verfahren zu dessen herstellung | |
| DE10207400B4 (de) | Einrichtung zur Drehwinkeleinstellung | |
| WO2007065496A1 (de) | Drehwinkelsensor und drehwinkelsensorsystem | |
| DE19708210C2 (de) | Regler, insbesondere Temperaturregler wie Raumtemperaturregler | |
| EP0998658A1 (de) | Magnetischer positionssensor | |
| DE19744673C2 (de) | Vorrichtung zur Erfassung der Drehzahl eines umlaufenden Bauteiles, insbesondere für ein Kraftfahrzeug | |
| DE4221625C1 (en) | Electrical switch suitable for motor vehicle e.g. throttle flap or steering column - has Hall component and ferromagnetic shield assigned to housing base and cover | |
| DE19825433A1 (de) | Magnetischer Positionssensor | |
| DE102005060519A1 (de) | Drehwinkelsensor und Drehwinkelsensorsystem | |
| EP1247323B1 (de) | Elektrisch betriebener motor |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8170 | Reinstatement of the former position | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |