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DE1020670B - Video-Demodulator - Google Patents

Video-Demodulator

Info

Publication number
DE1020670B
DE1020670B DEP16898A DEP0016898A DE1020670B DE 1020670 B DE1020670 B DE 1020670B DE P16898 A DEP16898 A DE P16898A DE P0016898 A DEP0016898 A DE P0016898A DE 1020670 B DE1020670 B DE 1020670B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
demodulator
capacitance
reference value
circuit
video
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP16898A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Foerster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DEP16898A priority Critical patent/DE1020670B/de
Priority to US671868A priority patent/US3003027A/en
Priority to GB26548/57A priority patent/GB821908A/en
Priority to BE560265D priority patent/BE560265A/xx
Priority to FR1181601D priority patent/FR1181601A/fr
Publication of DE1020670B publication Critical patent/DE1020670B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/455Demodulation-circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Picture Signal Circuits (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei einer Schaltungsanordnung zur Demodulation und Verstärkung eines Fernsehsignals ist es bekannt, den Demodulator mit dem Gitter der nachgeschalteten Verstärkerröhre galvanisch zu verbinden. Dabei ist die Diode so geschaltet, daß das demodulierte Signal negativ gerichtet ist. Die Kathode der Videoröhre kann dabei mit Erde verbunden werden.
Bei dieser Anordnung bleibt die Gleichstromkomponente des Videosignals zwischen Demodulator und Verstärkerröhre erhalten, so daß sich eine gute Übertragung der mittleren Bildhelligkeit ergibt. Dabei ändert sich jedoch der Arbeitspunkt am Gitter der Verstärkerröhre ganz erheblich mit der Signalamplitude; dies zeigt Fig. 1. Dort ist die /a/f7g-Kennlinie einer Elektronenröhre dargestellt. Bei kleinem Signal α wird dann im steilen Teil der Kennlinie gearbeitet, während bei großem Signal b die Röhre übersteuert werden kann, so daß die Synchronimpulse stark benachteiligt und sogar unterdrückt werden können; dies ist insbesondere dann bedenklich, wenn die Abtrennung der Synchronimpulse hinter der Video-Verstärkerröhre erfolgt. Es ist daher erforderlich, das Videosignal so zu stabilisieren, daß ein etwa den Synchronimpulsen, z. B. ihren Spitzen oder ihren Fußpunkten (Schwarzschulter), entsprechender Wert auf einen Arbeitspunkt im unteren Teil der Videoverstärker-Kennlinie stabilisiert wird.
Insbesondere ist es vielfach erwünscht, daß der Schwarzwert des Videosignals (in Fig. 1 bei α und b durch eine gestrichelte Linie angedeutet) auch bei Kontraständerungen möglichst genau auf dem gleichen Punkt der Kennlinie liegenbleibt, der mit dem Helligkeitsregler so eingestellt werden kann, daß er auch dem Schwarzwert auf der Bildröhre entspricht.
Die dargestellte Änderung der Amplitude am Demodulatorausgang könnte durch eine Schaltung zur selbsttätigen Verstärkungsregelung vermindert werden; in der Praxis zeigt sich jedoch, daß dies nicht ohne erheblichen Aufwand und jedenfalls nicht immer in ausreichendem Maße möglich ist.
Es ist daher bekannt, hinter dem Video-Demodulator eine Anordnung einzuschalten, durch die ein Bezugswert des Videosignals, vorzugsweise der Schwarzwert, auf einen festen Pegel eingestellt wird, der vorzugsweise gleichzeitig den Arbeitspunkt für die Video-Verstärkerröhre darstellt.
Es ist weiter bekannt, zwischen Demodulator und Eingangselektrode der Verstärkerröhre ein Ausgleichsnetzwerk zur Korrektur des Phasen- und/oder Frequenzganges einzuschalten und unmittelbar hinter die Demodulatordiode einen Ladekondensator für die Zwischenfrequenz- bzw. Hochfrequenzgleichrichtung einzuschalten. Dieser Ladekondensator bildet dabei die Eingangsquerkapazität des Netzwerkes, das vor-
Anmelder:
Philips Patentverwaltung G.m.b.H.,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Dipl.-Ing. Gerhard Förster, Hamburg-Stellingen,
ist als Erfinder genannt worden
zugsweise eine nachgeschaltete Reiheninduktivität enthält und dessen Ausgangsquerkapazität von der Ein- __ gangsimpedanz der Verstärkerröhre gebildet wird.
Die Summe der genannten Querkapazitäten soll möglichst klein sein. Bei bekannten Schaltungen bat man die Anordnung zur Schwarzpegelhaltung unmittelbar vor das Gitter der Verstärkerröhre gelegt; dadurch wurde die Ausgangsquerkapazität des Ausgleichsfilters erheblich erhöht und damit die Charakteristik der genannten Anordnung verschlechtert.
Untersuchungen, die zur vorliegenden Anmeldung geführt haben, haben gezeigt, daß die Eigenkapazität der Schwarzpegelschaltung als Ladekapazität für den Demodulator ausgenutzt und damit eine Erhöhung der Gesamtkapazität der Anordnung ohne Änderung der Wirkung vermieden werden kann.
Bei einer Schaltungsanordnung zur Demodulation und Verstärkung eines Fernsehsignals, bei der hinter dem Demodulator und vor der Video-Verstärkerröhre ein Bezugswert, vorzugsweise der Schwarzwert oder der Synchronimpulsspitzenwert, des Videosignals durch eine Bezugswertschaltung auf einen festen Pegel eingestellt wird und bei der hinter dem Demodulator ein Ladekondensator angeordnet ist, der auch dieEingangsquerkapazität eines nachgeschalteten Ausgleichsnetzwerkes bildet, ergibt sich somit eine besonders einfache und vorteilhafte Anordnung, bei der die obenerwähnten Nachteile vermieden sind, wenn gemäß der Erfindung dieBezugswertschaltung unmittelbar hinter dem Demodulator angeordnet ist und ihre Kapazität, insbesondere ihre Streukapazität, als Ladekondensator für den Demodulator dient.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
In Fig. 2 werden die mit dem Videosignal modulierten Zwischenfrequenzschwingungen von einer Primärwicklung 1 über einen Zwischenfrequenztransformator einer Primärwicklung 2 zugeführt, deren eines Ende geerdet und deren anderes Ende mit einem Gleichrichter 3 verbunden ist. Dieser Gleichrichter ist
709 809/115
mit einem Widerstand 4· belastet, der gegebenenfalls über eine Induktivität 5 mit Erde verbunden ist.
Der Ausgang des Gleichrichters 3 ist mit einer an sich bekannten Anordnung zur Stabilisierung des Videosignals auf, einen Bezugswert, hier den Schwarzwert, verbunden. In dieser Anordnung wird auf dem Videosignal zunächst die Gleichstromkomponente abgetrennt und dann durch Spitzengleichrichtung an einer Hilfsdiode 6 wieder eingeführt. Ein fester Teil der so gewonnenen, dem Spitzenwert des Videosignals entsprechenden Spannung," welcher z. B. dem Schwarzpegel oder dem Synchren'impulsspitzenwert des genannten Videosignals entspricht, wird durch Verbindung mit einer konstanten negativen Vorspannung — GV auf einen festen Pegel gelegt. Bei geeigneter is Dimensionierung der eingeschalteten Widerstände wird dadurch erreicht, daß der Arbeitspunkt der Videoröhre für ein dem Schwarzpegel bzw. dem Synchronimpulsspitzenwert entsprechendes Signal nahezu unabhängig von der Signalstärke auf einen festen Punkt der Kennlinie, wie er durch die Vorspannung gegeben wird, eingestellt ist.
Nach der Erfindung dient diese bekannte, hier nicht näher zu erläuternde Schwarzpegelschaltung oder auch eine andere Schaltung zur Wiedereinführung der Gleichstromkomponente bzw. Stabilisierung auf den Schwarzpegel oder die Synchronimpulsspitzen oder einen dazwischenliegenden Wert, insbesondere mit ihren Streukapazitäten, als Ladekondensator für die Demodulatordiode 3. Somit kann diese Kapazität, die durch Abschirmung der Schwarzpegelschaltung und gegebenenfalls der .Diode 3 verhältnismäßig große Werte annehmen kann, nutzbringend ausgewertet werden.
Dahinter ist die Reiheninduktivität 7 eingeschaltet, die zusammen mit dem »Ladekondensator« der Diode 3 und der Eingangskapazität 8 der Verstärkerröhre 9 ein Ausgleichsnetzwerk bildet, durch das der Frequenz- und/oder Phasengang des Video-Verstärkers, insbesondere bei hoher Frequenz, korrigiert werden kann.
Die Anode der Verstärkerröhre 9 ist über einen Arbeitswiderstand 10 mit dem positiven Pol der andererseits geerdeten Speisequelle und weiter mit der Kathode einer Bildröhre 11 verbunden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Demodulation und Verstärkung eines Fernsehsignals, bei der hinter dem Demodulator und vor der Video-Verstärkerröhre ein Bezugswert, vorzugsweise der Schwarzwert oder der Synchronimpulsspitzenwert, des Videosignals durch eine Bezugswertschaltung auf einen festen Pegel eingestellt wird und bei der hinter dem Demodulator-ein Ladekondensator angeordnet ist, der auch die Eingangsquerkapazität eines nachgeschalteten Ausgleichsnetzwerkes bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugswertschaltung unmittelbar hinter dem Demodulator angeordnet ist und ihre Kapazität, insbesondere ihre Streukapazität, als Lädekondensator für den Demodulator dient.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichsnetzwerk aus der erwähnten Eingangsquerkapazität, einer Längsinduktivität und einer vorzugsweise von der Eingangsimpedanz der nachgeschalteten Verstärker gebildeten Ausgangsquerkapazität besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© TM 809/115 12.57
DEP16898A 1956-08-24 1956-08-24 Video-Demodulator Pending DE1020670B (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP16898A DE1020670B (de) 1956-08-24 1956-08-24 Video-Demodulator
US671868A US3003027A (en) 1956-08-24 1957-07-15 Circuit arrangement for demodulating and subsequently amplifying television signals modulated onto a carrier
GB26548/57A GB821908A (en) 1956-08-24 1957-08-22 Improvements in or relating to circuit arrangements for demodulating and subsequently amplifying television signals modulated onto a carrier
BE560265D BE560265A (de) 1956-08-24 1957-08-23
FR1181601D FR1181601A (fr) 1956-08-24 1957-08-23 Dispositif détecteur puis amplificateur des signaux de télévision modulant une onde porteuse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP16898A DE1020670B (de) 1956-08-24 1956-08-24 Video-Demodulator

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1020670B true DE1020670B (de) 1957-12-12

Family

ID=6741547

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP16898A Pending DE1020670B (de) 1956-08-24 1956-08-24 Video-Demodulator

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3003027A (de)
BE (1) BE560265A (de)
DE (1) DE1020670B (de)
FR (1) FR1181601A (de)
GB (1) GB821908A (de)

Family Cites Families (6)

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Also Published As

Publication number Publication date
US3003027A (en) 1961-10-03
FR1181601A (fr) 1959-06-17
BE560265A (de) 1958-02-24
GB821908A (en) 1959-10-14

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