DE10206706A1 - Verfahren, Gerätesysteme und Computerprogramme zum Erzeugen und Verarbeiten eines Dokumentendatenstroms, der strukturierte Felder enthält - Google Patents
Verfahren, Gerätesysteme und Computerprogramme zum Erzeugen und Verarbeiten eines Dokumentendatenstroms, der strukturierte Felder enthältInfo
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren, ein Gerätesystem und ein Computerprogramm zum Verarbeiten eines Dokumentendatenstroms, der strukturierte Felder enthält. Ein typisches Dokumentendatenformat dieser Art ist das Format AFP™ (Advanced Function Presentation). Es wird insbesondere in elektronischen Produktionsdruck-Umgebungen, verwendet, d. h. in Datenverarbeitungs- und Drucksystemen, die Dokumentendaten mit einer Geschwindigkeit von bis zu einigen tausend Seiten pro Minute verarbeiten.
- Details des Dokumentendatenstroms AFP™ sind in der Publikation Nr. F-544-3884-01, herausgegeben von der Firma International Business Machines Corp. (IBM) mit dem Titel "AFP Programming Guide and Line Data Reference" beschrieben. Der Dokumentendatenstrom AFP wurde weiterentwickelt zu dem Dokumentendatenstrom MO:DCA™, welcher in der IBM-Publikation SC31-6802-05 (April 2001) mit dem Titel "Mixed Object Document Content Architecture Reference" beschrieben ist. Details dieses Datenstroms, insbesondere die Verwendung von strukturierten Feldern (structured fields), sind auch in der US-A-5,768,488 beschrieben. Im Rahmen der vorliegenden Beschreibung wird zwischen AFP- und MO:DCA-Datenströmen nicht unterschieden.
- AFP/MO:DCA-Datenströme werden im Zuge von Druckproduktionsaufträgen häufig in Datenströme des Intelligent Printer Data Stream™ (IPDS™) umgewandelt. In der US-A-5,982,997 ist ein solcher Prozeß gezeigt.
- Zur Auswahl verschiedener Aufzeichnungsträger wird in der bisher bekannten AFP/IPDS Architektur lediglich die Nummer eines Einzugsfaches angegeben ("Media Source ID" im strukturierten Feld "MMT"), siehe z. B. in der oben genannten Publikation Nr. SC31-6802-05 die Seiten 231-242. Mit dieser Methode wird von einer Druckanwendung ein physikalisches Einzugsfach eines Druckgerätes ausgewählt, aber nicht die Art des zu bedruckenden Mediums angegeben, wie beispielsweise bestimmte vorbedruckte Formulare, transparente Folien, farbiges Papier usw., die für die Anwendung benutzt werden sollen. Derart festgelegte Anwendungen können nur für ein spezifisches, angegebenes Drucksystem verwendet werden und sind abhängig von Setup-Einstellungen des Druckgerätes. Ferner besteht dabei das Problem, daß derart festgelegte Anwendungen nicht die erwarteten Ergebnisse produzieren, wenn sie an ein unterschiedliches Drucksystem geschickt werden.
- Im AFP-Datenstrom sind auch sogenannte Map Media Type (MMT) strukturierte Felder vorgesehen, siehe Publikation Nr. SC31- 6802-05 auf Seiten 244-246. Mit ihnen ist es möglich, in Druckanwendungen die zu benutzenden Bedruckmedien anzugeben, jeweils durch Name oder Typbezeichnung gekennzeichnet. Eine Steuerungssoftware zur Ansteuerung eines Druckgeräts überprüft dann, welches Einzugsfach in einem Druckgerät den gewünschten Aufzeichnungsträger enthält und wählt das erste übereinstimmende Fach zum Drucken aus. Obwohl diese Art der Auswahl bereits besser ist als die oben genannte, auf Fachnummern bezogene Druckmedienauswahl, gelten auch für diese auf Medien-Name oder Medien-Typ basierte Auswahl einige Einschränkungen: hinsichtlich der Medien müssen vorgegebene Namen verwendet werden um im System erkannt zu werden, so daß bezüglich der Medieneigenschaften wie z. B. Größe, Farbe oder Beschichtung keine eindeutige Zuordnung getroffen werden kann.
- In der Spezifikation UP3I Universal Printer Pre- and Post- Processing Interface, Version 1.00 (Oktober 2001), herausgegeben von den Firmen Duplo International Ltd., Hunkeler AG, IBM Coperation, Océ Printing Systems GmbH und Strålfors AB, die unter der Internet-Adresse www.up3i.org als Datei heruntergeladen werden kann, sind auf den Seiten 49 bis 54 Kodierungen für verschiedene Merkmale von Aufzeichnungsträgern, wie z. B. Papierbreiten und -Längen, Papierbeschichtungs- Angaben (matt, Glanz), spez. Gewicht, Papierfarbe usw. auswählbar. Dabei ist vorgesehen, dass derartige Daten zwischen unterschiedlichen Geräten eines Druckproduktionssystems, also z. B. zwischen einer Papierspendevorrichtung und einem Druckgerät ausgetauscht werden.
- Verschiedene Druckdatenströme und Drucksysteme sind beispielsweise in der Veröffentlichung "Das Druckerbuch", Dr. Gerd Goldmann (Herausgeber), Ocè Printing Systems GmbH, 6. Ausgabe (Mai 2001), ISBN 3-00-001019-x beschrieben. In Kapitel 14 ist das Serversystem Ocè PRISMApro beschrieben. Dieses flexible Druckdaten-Serversystem ist beispielsweise dazu geeignet, Druckdaten von Datenquellen wie einem Quell-Computer, der Druckdaten in einer bestimmten Druckdatensprache wie AFP (Advanced Function Presentation), PCL (Printer Command Language), PostScript, SPDS (Siemens Print Data Stream) oder in der von der Firma Xerox Coperation entwickelte Sprache LCDS an ein Druckproduktionssystem zu übertragen.
- Bei der Spezifikation und Weiterentwicklung von Druckdatenströmen besteht mitunter das Problem, daß im Datenstrom neue Kommandos eingefügt werden müssen, um den technischen Weiterentwicklungen von Computern, Druckgeräten und/oder Nachverarbeitungsgeräten Rechnung zu tragen. Das Festlegen derartiger Erweiterungen ist meist ein relativ aufwendiges Verfahren, bei dem verschiedene Industriepartner zusammenarbeiten müssen, um die Änderungen bzw. Neuerungen untereinander abzustimmen. Werden von einem Anwender des Datenstroms willkürlich neue Felder vergeben, so besteht einerseits das Problem, daß diese Felder von anderen Geräten nicht erkannt werden können und andererseits, daß bei einer späteren allgemeinen Festlegung eines ähnlichen, oder sogar eines identischen Feldes Mehrdeutigkeiten auftreten, die die korrekte Verarbeitung des Datenstroms erschweren oder gar unmöglich machen.
- In der US-A-6,097,498 ist beschrieben, wie drei neue Datenstrom-Komandos, nämlich WOCC, WOC sowie END dem Intelligent Printer Datastream™ (IPDS™) hinzugefügt werden.
- Eine weitere Möglichkeit, zusätzliche Steuerungsdaten in einem AFP-Datenstrom zu hinterlegen, besteht darin, Daten in object containern abzulegen, siehe in der Publikation Nr. SC31-6802-05 die Seiten 93-95. Schließlich können solche Zusatz-Steuerungsdaten auch im strukturierten Feld "No operation" (NOP) abgelegt werden, welches durch Standard-Programme zur Verarbeitung von AFP-Druckdatenströmen quasi ignoriert wird.
- Die oben genannten Publikationen werden hiermit durch Bezugnahme in die vorliegende Beschreibung aufgenommen.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, das Hinzufügen von zusätzlichen Steuerungsdaten in einem Druckdatenstrom, der strukturierte Felder mit Füllbereichen (padding areas) enthält, zu ermöglichen, ohne neue strukturierte Felder definieren zu müssen.
- Diese Aufgabe wird durch die in den unabhängigen Patentansprüchen angegebene Erfindung gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Erfindungsgemäß wird in einem Datenstrom, der strukturierte Felder mit einer festen Feldlänge enthält, welche wiederum mehrere Datenbereiche und einen Füllbereich aufweisen, durch den unterschiedlichen Längen der Datenbereiche ausgeglichen werden, in mindestens einem der Füllbereiche zusätzliche Steuerungsdaten kodiert abgelegt. Der definierte Füllbereich wird dabei insbesondere in einem Anfangskennungsbereich, einen Datenbereich und einen Restfüllbereich unterteilt. Die Erfindung eignet sich ganz besonders zur Anwendung auf Datenströme nach dem eingangs genannten Format AFP™ bzw. des weiterentwickelnden Formats MO:DCA™ oder den häufig aus diesen Datenströmen gebildeten Datenstrom IPDS™.
- Gegenüber den oben genannten, bekannten Ergänzungsmöglichkeiten von Datenströmen (z. B. neue Felder, Object container oder No Operation-Feld) hat die vorliegende Erfindung dabei den Vorteil, daß die zusätzlichen Steuerungsdaten im Füllberich desjenigen strukturierten Feldes abgelegt werden können, in dem Daten stehen, zu denen die zusätzlichen Steuerungsdaten unmittelbar zugeordnet sind. Das bedeutet, dass die zusätzlichen Steuerungsdaten genau an den zugehörigen Datenfeldern hinterlegt sind, zu denen sie gehören. Somit können beim späteren Lesen und Interpretieren des Datenstroms die Zusatz- Steuerungsinformationen in unmittelbarer zeitlicher Nähe gelesen und damit ohne großen Speicheraufwand verwendet werden. Hierdurch wird deshalb die spätere Gerätesteuerung, bei der die Daten zu lesen und auszuwerten sind, erleichtert bzw. verbessert.
- Beispielsweise können in dem strukturierten Feld "MMT" (Map Media Typ) des Druckdatenstroms AFP zusätzlich zu der im Feld angegebenen Fachnummer weitere Daten über das Ausgabemedium hinterlegt werden, beispielsweise Blattgrößen oder Blattbeschichtungen. Die Angaben über Blattgrößen und Blattbeschichtungen stehen dabei im Füllbereich des strukturierten Felds MMT und können dabei insbesondere konform sein mit einen gegenüber dem Datenformat AFP unterschiedlichen Norm, wie z. B. der ebenfalls eingangs genannten UP3I-Spezifikation. Beispielsweise können die zusätzlichen Steuerungsinformationen Angaben über die Papiergröße (Paper Input Media Triplet), über die Papierbezeichnung (Paper Input Medianame Subtriplet), über die Papierbeschichtung (Paper Input Media Coding, Subtriplet) oder andere Papiereigenschaften wie dies in der UP3I-Spezifikation auf Seiten 49 bis 53 beschrieben ist, verwendet werden.
- Bei der Erfindung wird die Erkenntnis ausgenutzt, daß Standard-Programme zur Verarbeitung von Druckdatenströmen mit strukturierten Feldern, beispielsweise Parser zur Umwandlung eines AFP-Druckdatenstroms in einen IPDS-Druckdatenstrom, die Padding-Bereiche von strukturierten Feldern nicht lesen bzw. nicht interpretieren, weil dies gemäß den AFP-Spezifikationen reine Füllbereich sind, die nur dazu dienen, eine vorgegebene Feldlänge zu erreichen. Die zusätzlichen Informationen lassen sich somit in dem Füllbereich (Padding Area) quasi verstecken, so daß sie nur von speziell dafür ausgebildeten Lese- bzw. Interpretier-Programmen gelesen und/oder ausgewertet werden.
- In einem weiteren Aspekt der Erfindung, der sowohl in Kombination als auch unabhängig von den oben genannten Aspekten der Erfindung angesehen werden kann, wird ein Druckdatenstrom, der in mindestens einem strukturierten Feld Informationen über Attribute des zu verwendenden Aufzeichnungsträgermaterials enthält, vor dem Beginn des Druckvorgangs analysiert. Dabei wird zunächst insbesondere anhand von Statusmeldungen des Druckgeräts und/oder von Aufzeichnungsträger- Zufuhreinrichtungen untersucht, ob ein Aufzeichnungsträger verfügbar ist, der allen im Datenstrom festgestellten Attributen entspricht. Gegebenenfalls wird dieser Aufzeichnungsträger zum Drucken verwendet. Andernfalls wird weiter überprüft, ob ein Aufzeichnungsträger verfügbar ist, der mit seiner originären Kennummer verfügbar ist, soweit in dem Datenstrom eine solche Kennummer angegeben war. Wird auch dabei kein geeignetes Druckmedium gefunden, so wird ermittelt, ob ein Medium verfügbar ist, dessen Name mit einem ggf. im Druckdatenstrom angegebenem Medienname übereinstimmt und ggf. dieser Aufzeichnungsträger zum Drucken verwendet. Wenn auch dieser Versuch ohne Erfolg bleibt, so wird überprüft, ob im Druckdatenstrom eine Identifikationsnummer für das Medium oder für eine Medien-Eingabestelle mit einer entsprechenden Medien- bzw. Eingabestellen-Nummer des Drucksystems übereinstimmt und ggf. dieses Medium bzw. diese Eingabestelle ausgewählt. Wenn auch dieser Versuch zur Auswahl eines Mediums scheitert, so wird im Druckdatenstrom nach einer Kennung, insbesondere einem Flag, gesucht, die angibt, ob irgendeine verfügbare Medienquelle des Drucksystems verwendet werden soll und ggf. diese Medienquelle verwendet oder ob der Druckvorgang mit einer Fehlermeldung "keine geeignete Papierquelle" abgebrochen werden soll.
- Der soeben genannte Aspekt der Erfindung ist insbesondere zur Anwendung in einem AFP-Druckdatenstrom geeignet, wobei vorzugsweise zusätzliche medienbezogenen Parameter bzw. Attribute, die im ersten Prüfungsschritt überprüft werden, im Füllbereich eines medienbezogenen strukturierten AFP-Feldes wie z. B. einem Medium Descritor Feld (MDD), einem Medium Modification Control Feld (MMC) oder einem Map Media Type Feld (MMT) hinterlegt werden.
- Weitere Aspekte und Vorteile der Erfindung werden durch die nachfolgende Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung mit einigen Figuren deutlich.
- Es zeigen:
- Fig. 1 ein Druckproduktionssystem,
- Fig. 2 eine Mainframe-Umgebung,
- Fig. 3 den Aufbau eines strukturierten Datenfeldes und
- Fig. 4 den Aufbau eines erfindungsgemäßen Füllbereichs.
- In Fig. 1 ist ein Hochleistungsdrucksystem 1 gezeigt, bei welchem verschiedene System-Komponenten über ein Datennetzwerk 2, welches ein lokales Netz (Local Area Network, LAN) oder auch ein größeres Netzwerk (Wide Area Network, WAN) sein kann. An dem Netzwerk 2 hängt mindestens ein Client-Terminal 3, auf welchen Dokumente zur Weiterleitung und/oder als Druckaufträge erzeugt werden können. Das Terminal 3 ist ein an sich bekannter Computer (z. B. Personal Computer PC) mit angeschlossenem Bildschirm 3a.
- Die Dokumente bzw. Druckaufträge können dabei wahlweise mittels eines Datenerzeugungsprogramms auf einem Hauptcomputer (Main Frame) 4 erzeugt werden oder Daten von dem Main Frame 4 in den Druckauftrag eingefügt werden. Der Main Frame 4 des Rechenzentrums wird über eine geeignete Betriebssystem- Steuerung wie MVS, BS2000 oder VSE gesteuert. Am Main Frame 4 können Steuerungsfunktionen und Anzeigen über den daran angeschlossenen Bildschirm 4a erfolgen. An den Hauptcomputer 4 (Main Frame) ist außerdem ein Bandlesegerät 5 sowie ein erster Hochleistungsdrucker 6 direkt angeschlossen.
- Am Datennetzwerk 2 sind außerdem ein zweiter Drucker 7, ein Druckserver 8 sowie ein Archivserver 9 angeschlossen. Der Druckserver 8 wiederum ist mit einem zweiten Bandlesegerät 10 sowie einem Bildschirm 11 verbunden. Zusätzlich zur Verbindung 11 zwischen dem Druckserver 8 und dem Haupt-Datennetzwerk 2 ist der Druckserver 8 über die Verbindung 12 mit einem zweiten, lokalen Netzwerk 15 verbunden, an dem weitere Drucker 13, 14 angeschlossen sind. Der Drucker 13 weist zwei Einzugsfächer 52, 53 auf, in denen jeweils verschiedenartige Papierblätter 34a, 34b liegen. Der Druckserver 8 sowie der Drucker 14 können optional mit einer Anlage zur Produktion von Archivspeichern (CD-ROM) 16 verbunden werden. Die Archivanlage 16 hängt jedoch hauptsächlich am Archivserver 9. Zusätzliche Bildschirme 9a, 16a und 14a sind mit den jeweiligen Geräten 9, 16 und 14 verbunden. Weiterhin kann der Druckserver über eine Schnittstelle 19 auch mit einem globalen Netzwerk (wide area network WAN, Internet) in Verbindung stehen, über das die Dokumentendaten oder die Druckaufträge dann anderen Systemen, z. B. Dokumentenverteilungs-, Archiv- oder Drucksystemen zugeführt werden.
- Die Drucker 3, 4 sind über das UP3I-Netzwerk 18 steuerungstechnisch mit Druckgut Vor- und Nachverarbeitungsgeräten verbunden, nämlich mit einem Abroller 51, einem Inserter 55 und einem Kuvertierer 17. Genauso könnten an diesem Netzwerk 18 bedarfsweise weitere Geräte, z. B. Blattspendeeinrichtungen oder Schneideeinrichtungen, Bindegeräte oder Aufrollgeräte angeschlossen sein. Sie können Daten gemäß der eingangs genannten UP3I-Spezifikation austauschen, welche an dieser Stelle nochmals ausdrücklich in Bezug genommen wird. Insbesondere Blattspendeeinrichtungen oder Einzelblattdrucker sind dabei in der Lage, die in ihren Fächern gelagerten Einzelblätter zu identifizieren, d. h. die Blatttypen hinsichtlich verschiedenster Parameter, insbesondere wie in der UP3I- Spezifikation unter Kapitel 2.3.3 auf den Seiten 49 bis 53 angegeben, im UP3I-Netzwerk 18 an alle Geräte mitzuteilen.
- In Fig. 2 sind wesentliche Systemkomponenten beschrieben, die innerhalb einer Windows-Anwendung in einem Terminal 3 und in einem unter dem Betriebssystem BS2000 betriebenen Main Frame 4 ablaufen. Der dabei erzeugte IPDS-Datenstrom wird an einem Drucker ausgegeben, wobei statt dem hier gezeigten Drucker 6 auch einer der anderen Drucker 7, 13, 14 der Fig. 1 ansteuerbar ist. Druckdateien können in einer Windows- Umgebung im Structured-Field-Format erzeugt werden, wobei zusätzliche Daten, beispielsweise über die Attribute von Aufzeichnungsmaterialien oder über die Art der gewünschten Bindung (Spiral- oder Klebebindung) usw. in den Füllbereichen entsprechender strukturierter Felder eingefügt werden können.
- Der dabei gebildete Dokumentendatenstrom im Format SPDS (Siemens Nixdorf Printer Data Stream) wird über die Funktionsstufe 20 (D-Print) an den Druckdaten-Spooler 21 übergeben. Der Spooler 21 kann auch direkt Zeilendaten oder SPDS-Daten aus einer Unix-Anwendung 22 oder einer anderen Anwendung 23 (z. B. IBM) übernehmen oder aus dem Betriebssystem des Main Frames 4 bzw. aus einer entsprechenden Anwendung 24 direkt Zeilendaten empfangen und verarbeiten.
- Druckdaten, die unter der Unix-Anwendung 22 erzeugt worden sind, können auch über die Systemkomponente 25 (X-Print) an die BS2000 Komponente 20 (D-Print) übergeben werden und dann dem Spooler 21 zugeführt werden.
- Mit dem System 26 (SPS) wird eine Standard-Bibliothek 27 (SPS LIB) zur Verfügung gestellt, die eine Anzahl von Standard- Druck-Resourcen wie Formdefinitionen, Seitendefinitionen, Seitensegmente und Overlays enthält. Diese Bibliotheks- Komponenten können genutzt werden, wenn in der Windows- Umgebung mittels der Windows-Anwendungen 28 (Smart Layout Editor SLE), 29 (Form Generation Library) und 30 (Océ Font Manager OSM) erstellt werden. Derart erstellte Druck- Resourcen werden dann über die Komponente 31 (Trans Lib Dialog) unter Nutzung der SPS-Bibliothek 27 dem BS2000-Spool- Druckertreiber 26 (SPS-Spool Print System) zur Verfügung gestellt.
- Um auf einem bestimmten Drucker zusätzliche druckerangepaßte Einstellungen in den Druckdatenstrom (Druckauftrag) einzubringen, können über die System-Komponente 32 (SPSERVE) auch Spool Parameter als Datei 33 aufgebaut werden. Eine solche Parameter-Datei kann sich auf die Drucksetzung, die Druckerdefinition oder auch auf den Druckerauftrag selbst beziehen und dementsprechende Daten in den Druckdatenstrom einbinden.
- Statt dem in Fig. 2 gezeigten Betriebssystem BS2000 kann der Main Frame auch mit einem anderen, für einen Main Frame geeignetes Betriebssystem betrieben werden, beispielsweise mit dem Betriebssystem MVS.
- Fig. 3 zeigt den Aufbau eines strukturierten Feldes gemäß Seite 20 des eingangs genannten IBM-Dokuments Nr. SC31-6802- 05 für AFP bzw. MO:DCA-Datenströme. Das strukturierte Feld 35 ist in drei Teile aufteilbar, nämlich einem ersten, als Structured Field Introducer bezeichneten Bereich 36, einem Datenfeld 37 sowie einem Füllbereich (Padding Area) 38. Während der Einführungs-Bereich 36 sowie der Datenbereich 37 zwingend für ein strukturiertes Feld erforderlich sind, ist der Füllbereich 38 optional auffüllbar. Der Einführungsbereich 36 kann wiederum in fünf Unterbereiche unterteilt werden. Im Längenbereich 39 ist die vollständige Länge des strukturierten Feldes 35 angegeben, einschließlich der Länge des Einführungsbereichs 36. In dem Identifikationsbereich 40 ist ein drei Byte großer Code angegeben, mit dem das strukturierte Feld eindeutig identifizierbar ist. Dem Flag-Bereich 41 können verschiedene Kennungs-Flags hinterlegt sein, beispielsweise ein Segmentierungs-Flag, das angibt ob die Daten eines strukturierten Feldes über mehrere gleichartige Felder hinweg segmentiert sind; ein Padding-Flag gibt an, ob das strukturierte Feld 35 Füll-Daten enthält oder nicht. Die Verwendung von Fülldaten (Padding Data) bietet sich vor allem dann an, wenn die strukturierten Felder eines Dokumentendatenstromes alle die jeweils gleiche Gesamtlänge haben sollen. Die vorliegende Erfindung nutzt derartige Padding-Bereiche, um nicht nur Fülldaten, sondern auch Steuerungsdaten, die insbesondere eine Ergänzung zu den im Datenbereich 37 hinterlegten Daten sind, zu hinterlegen.
- Im reservierten Datenbereich 42 sollen AFP- spezifikationsgemäß keine Daten hinterlegt werden. Im Extension-Bereich 43 ist die Länge der nachfolgenden Daten einschließlich der Länge des Extension-Bereiches 43 angegeben.
- Fig. 4 zeigt den Aufbau eines erfindungsgemäßen Padding- Bereichs 38, in dem zusätzliche Steuerungsdaten zu den bereits in Fig. 3 dargestellten Daten im Datenbereich 37 enthalten sind. In einem acht Byte langem Erkennungsfeld (Eye catcher) 44, wird das Zeichen "0 × C1 C6 D7 E3 C9 C7 C5 D9" hinterlegt um den Padding-Bereich eindeutig als Bereich zu kennzeichnen, in dem zusätzliche Steuerungsinformationen enthalten sind. Standard-AFP-Anwendungen lesen in diesem Padding-Bereich keinerlei Daten, da sie davon ausgehen, daß in diesem Bereich nur Füll-Bytes hinterlegt sind, die keinerlei Informationen tragen. Direkt hinter dem Kennungsbereich 44 ist im Längenkennungsbereich 45 eine zwei Byte groß Information über die Länge der nachfolgenden Daten hinterlegt. Im nachfolgenden Identitätskennungsbereichs 46 für den Padding- Bereich 38 ist eine zwei Byte große Information hinterlegt, in der die Art (Kennung) der Zusatzsteuerungsinformation enthalten ist. Im Steuerdatenbereich 47 sind die Steuerungsdaten in Form von Triplets hinterlegt. Am Ende des Padding- Bereiches 38 ist im Bereich 48 die Länge der restlichen Padding-Informationen enthalten, welche im Feld 49 in Form von 0-Informationen hinterlegt sind.
- Zum Lesen der Zusatzinformationen aus dem Füllbereich 38 wird ein Steuerungsprogramm (Computer Software) so eingestellt, daß nach dem Lesen des Datenbereichs 37 der Lesevorgang nicht beendet und der Füllbereich 38 übersprungen wird, sondern daß vom Füllbereich 38 die ersten acht Byte gelesen werden. Werden in diesem Bereich Kennungs-Informationen (Eye catcher) gefunden, so springt das Steuerungsprogramm an das Ende des Füllbereichs 38 und liest von hinten zunächst die Fülldaten aus dem Bereich 49, bis es in dem Paddinglängen-Bereich 48 gelangt, um die Länge des Paddinglängenbereichs 48 und des Fülldatenbereichs 59 festzustellen. Mit dieser Information wird dann an den Anfangsbereich 44 des Füllbereichs 38 zurückgekehrt und dann werden die Steuerungs-Triplet-Daten aus dem Steuerungsdatenbereich 47 gelesen.
- Die Erzeugung, Verarbeitung und Nutzung von Dokumentendatenströmen, insbesondere Druckdatenströmen, bei denen zusätzliche Steuerungsdaten in den Füllbereichen strukturierter Felder eingefügt sind, wird nachfolgend am Beispiel eines AFP- Datenstroms beschrieben, wobei zusätzliche, das Aufzeichnungsmedium kennzeichnende Steuerungsdaten eingefügt werden:
Ein AFP-Datengenerator erstellt ein strukturelles Feld vom Typ Map Media Typ (MMT) und fügt in dessen Flag-Bereich 41 ein Füllungsflag ein, so daß ein Füllbereich 38 (padding area) in dem MMT-Feld gebildet wird. In diesem Füllbereich 38 werden nunmehr, wie in Fig. 4 gezeigt, eine Kennung im Kennungsbereich 44 sowie Daten in die verbleibenden Felder des Füllungsbereichs 38, d. h. in die Bereich 45, 46, 47, 48 und 49, eingefügt. Dabei werden Sub-Triplet-Daten gemäß einer vorgegebenen Spezifikation, z. B. gemäß der eingangs genannten UP3I-Spezifikation in dem Datenfeld 47 des Padding- Bereichs 38 erzeugt. - Die nachfolgenden beiden Tabellen zeigen Möglichkeiten für Daten, die im Datenfeld 47 hinterlegt werden können, wenn sie sich auf Attribute der Aufzeichnungsträger-Materialien beziehen:
Tabelle 1
- Dabei bedeuten:
Tlenght: Die Länge eines Triplets
TID: Die Kennung für ein Medien Attribut Triplet
Media Width: Die physikalische Breite eines Aufzeichnungsmediums, wobei der Wert "0" dafür steht, dass eine beliebige Breite verwendet werden darf
MediaLenght: Die physikalische Länge eines Aufzeichnungsmediums, wobei der Wert "0" dafür steht, dass eine beliebige Länge verwendet werden darf
Sub-triplets: Ggf. sub-triplets wie sie im UP3I Papier Input Medium Triplet definiert sind. Tabelle 2 zeigt einige dieser sub-triplets. Tabelle 2
- Bei der weiteren Verarbeitung des Dokumentendatenstroms wird der Dokumentendatenstrom gelesen und die zu den jeweiligen Verarbeitungsschritt benötigten AFP-Daten und/oder die in den Füllbereichen abgelegten Daten zur Steuerung von Geräten verwendet. Beispielsweise wird im Zuge des Ausdruckens von Dokumenten das oben genannte MMT-Feld gelesen und erkannt, daß in dessen Füllbereich 38 zusätzliche Steuerungsdaten enthalten sind. Diese Steuerungsdaten werden, wie weiter oben beschrieben, von hinten beginnend gelesen und dann die im Füllbereich 38 stehenden Daten verglichen mit Daten, welche von einem zuständigen Gerät, wie z. B. einem Blatt-Einfügegerät (Inserter), einem Papierabzugsgerät und/oder dem Druckgerät an das Steuerungsprogramm gemeldet wurden. Dabei werden insbesondere Daten über verfügbare Druckmedien und deren Parameter bzw. Attribute wie Länge, Breite, Beschichtung, Gewicht, Opazität bzw. Transparenz, Farbe etc. überprüft. Je nach Überprüfungsergebnis gibt es dann folgende Möglichkeiten:
- a) Falls die vom Datenstrom gelesenen Daten (Medien- Attribute) in allen Punkten mit den vom Gerät gelieferten Daten (Medien-Attributen) übereinstimmen, so ist in dem Gerät genau das gewünschte Druckmedium verfügbar. Dieses Medium wird dann zum Drucken verwendet. Es kann dabei z. B. als Papierblatt 34a vom Einzugsfach 52 oder als Blatt 34b vom Einzugsfach 53 des Druckgerätes 3 abgezogen werden. Es kann aber auch auch von einem externen Gerät, wie z. B. von einem Abroller 50 als Endlos-Papierbahn 51 dem Druckgerät 4 zugeführt oder von einer Papierspendeeinrichtung 54 (inserter bin) dem Druckgerät 3 zugeführt werden, siehe Fig. 1.
- b) Falls die unter a) genannte vollständige Übereinstimmung nicht gegeben ist, so wird überprüft, ob in dem Drucksystem ein Druckmedium verfügbar ist, das exakt der im AFP- Feld MMT angegebenen Objekt Identifizierung (object identifier (OID) entspricht. Ggf. wird dieses Druckmedium verwendet.
- c) Sollten die Schritte a) und b) nicht zu einem Blatteinzug führen, so wird versucht, im Drucksystem ein Medium zu finden, das hinsichtlich des Medientyps dem im MMT-Feld spezifizierten Medientyp entspricht. Ggf. wird dieses Medium verwendet.
- d) Falls auch Schritt c) nicht zum Erfolg führt, so wird versucht, im Drucksystem einen Blatteinzug zu finden, der hinsichtlich seiner Identifikationsnummer mit der im AFP- Druckdatenstrom befindlichen Identifikationsnummer übereinstimmt und ggf. aus diesem Blatteinzug ein Blatt abgezogen.
- e) Als letzter Versuch wird überprüft, ob im AFP- Druckdatenstrom das Media Fidelity Triplet in den Wert X'02' (Continue with default) hat. Ggf. wird der Druckprozeß weitergeführt mit der nächsten, gefundenen Medienquelle. Wenn das oben genannte Triplet den Wet X'01' hat, so wird der Druckprozeß angehalten und eine Fehlermeldung "keine gültige Papierquelle" erzeugt.
- Gemäß dem oben genannten Ablauf wird vorausgesetzt, daß das Drucksystem bereits vollständig betriebsbereit verfügbar ist und daß aus den im Drucksystem verfügbaren Druckmedien das am besten geeignete ausgewählt wird. Dabei kann zusätzlich vorgesehen sein, daß im Rahmen der oben genannten Vergleiche, insbesondere nach dem Vergleich a) eine Systemmeldung an einen Druckserver oder am Bedienfeld eines Druckgerätes erscheint, wenn nicht genau das gewünschte Druckmedium tatsächlich zur Verfügung steht. In einem solchen Fall könnte dann der Bediener des Druckgerätes darauf aufmerksam gemacht werden, welchen genauen Medientyp der Druckauftrag benötigt und er hätte Gelegenheit, genau dieses Papier in der gewünschten Anzahl von Seiten einzulegen, beispielsweise in einem Sonderpapiereinzugsweg. Im Datenstrom selbst könnte dazu ein zusätzliches Flag vorgesehen sein, das bestimmt, ob der Verarbeitungsprozeß für diesen Zweck (Bedienhinweis) unterbrochen werden soll oder ob gemäß den oben genannten Punken a) bis d) vorgegangen werden soll, durch die der Druckprozeß nicht unterbrochen wird, weil kein Bedienereingriff benötigt wird.
- In einem Druckproduktionsumfeld ist es inbesondere vorteilhaft, die Auswahl von Druckmedien nur "auf Anforderung" durchzuführen, als Ergebnis eines Medium Map-Aufrufes. Wie bereits oben geschrieben, ist es dabei günstig, die Auswahl des Druckmediums in eine nach der Detailliertheit geordneten Reihenfolge auszuführen, nämlich zunächst nach den Attributen, dann nach den Namen, dann nach dem Typ und schließlich nach der Nummer des Einzugsfaches in einem Papier- Einzugsgerät. Innerhalb einer Druckdatei können dabei eine oder mehrere Medien-Map-Felder aufgerufen werden, wobei jeweils eine neue Überprüfung und Medienauswahl erfolgt. Der Aufruf eines ersten Medium-Map-Feldes erfolgt in einer AFP- Druckdatei in der Regel, nachdem Kopf- und Trennseiten an das Druckgerät gesandt worden sind und bevor variable Druckdatenseiten an den Drucker gesandt werden. Auch die Kopf- bzw. Trennseiten selbst können dabei Medium-Map-Felder beinhalten. Innerhalb eines Druckproduktionssystemes erweist sich deshalb der folgende Ablauf als günstig:
Bevor ein Druckauftrag an einen Drucker geschickt wird bzw. jedes Mal, wenn der Drucker an den Druckserver eine Meldung sendet, daß sich bestimmte Setup-Zustände des Druckgeräts ändern, insbesondere, daß sich Blattzufuhr-Parameter geändert haben, wird vom Steuerungsprogramm des Druckservers eine Abfrage an den Drucker gemacht, welche Medien- bzw. Einzugsfächer nunmehr verfügbar sind. Die dabei zurück erhaltene Information wird verwendet, um innerhalb des Druckservers eine Liste mit den verfügbaren Medien aufzustellen, wobei ihre Identifikationsnummer oder insbesondere die nach UP3I spezifizierten Paper Input Media Sub-Triplets enthalten sind. Die Tabelle wird dann nach Medien-Quell-Nummer aufsteigend sortiert. Zum Abarbeiten der Druckaufträge wird dann zunächst überprüft, ob überhaupt ein UP3I-fähiger Drucker angeschlossen ist. Falls dies nicht der Fall ist, werden die zusätzlichen, Medien-Attribute beschriebenden, Steuerungsinformationen nicht verwendet. - Im Fall, daß ein Druckgerät die ergänzenden Steuerinformationen unterstützt (Up3I support) und einem Druckserver entsprechende Signale gesendet hat, wird bei jedem Versuch, eine Medienquelle zu benutzen, das Medien-Attribut Triplet "0 × 7D01" benutzt und folgender Prozeß durchlaufen:
- 1. Im Datenstrom werden alle MMT strukturierten Felder identifiziert und durchsucht und dabei eine Liste erstellt für die benötigten Medien des Druckauftrags.
- 2. Alle im Druckauftrag befindlichen Medien-Angaben, die ohne zusätzliche Steuerungs-Informationen im Füllbereich vorliegen, wird die Medienauswahl gemäß den Standart-AFP-Regeln getroffen.
- 3. Für diejenigen Medien-Attribute, bei denen Zusatzinformationen vorliegen, werden jeweils die in der Liste "benötigte Medien" hinterlegten Sub-Triplets mit den in der Liste "verfügbare Medien" angegebenen Medien-Eigenschaften verglichen. Der erste Eintrag in der Medien-Liste, für die alle benötigten Attribute übereinstimmen, wird dann ausgewählt für den Druckvorgang.
- Auf diese Weise werden alle benötigten Medien abgesucht und verglichen. Falls in der verfügbaren Medienliste kein Medium genannt ist, das mit den Eigenschaften des benötigten Mediums übereinstimmt, so wird in der weiter oben genannten Reihenfolge a) bis e) weitergegangen, d. h. zunächst wird nach genauer AFP-Medienbezeichnung gesucht, dann nach Medientyp und schließlich nach irgendeinem Medium im Drucksystem.
- Obwohl die Erfindung vorwiegend an Hand von Medien-Attributen beschrieben wurde, kann sie auch auf zusätzliche Steuerungsinformationen anderer strukturierter Felder von Druckdatenströmen, insbesondere von AFP, verwendet werden. Als Verarbeitungsgeräte für die Dokumentendaten können nicht nur Drucksysteme mit Druckgeräten und daran vorgeschaltete Vor- und Nachverarbeitungsgeräten verwendet werden, sondern auch andere, insbesondere vollelektronische Verteilungssysteme für Dokumentendaten, z. B. email-Systeme, Archivierungssysteme usw. Als Medium können sowohl bahnförmige Aufzeichnungsträger (fanfold recording media) als auch Einzelblätter (cut sheet recording media) verwendet werden.
- Die Erfindung kann insbesondere als Computerprogramm (Software) realisiert sein. Sie kann damit als Computerprogramm- Modul als Datei auf einem Datenträger wie einer Diskette oder CD-Rom oder als Datei über ein Daten- bzw. Kommunikationsnetz verbreitet werden. Derartige und vergleichbare Computerprogramm-Produkte oder Computerprogramm-Elemente sind Ausgestaltungen der Erfindung. Der erfindungsgemäße Ablauf kann in einem Computer, in einem Druckgerät oder in einem Drucksystem mit vorgeschalteten oder nachgeschalteten Datenverarbeitungsgeräten Anwendung finden. Dabei ist klar, daß entsprechende Computer, auf denen die Erfindung angewandt wird, weitere, an sich bekannte technische Einrichtungen wie Eingabemittel (Tastatur, Mouse, Touchscreen), einen Mikroprozessor, einen Daten- bzw. Steuerungsbus, eine Anzeigeeinrichtung (Monitor, Display) sowie einen Arbeitsspeicher, einen Festplattenspeicher und eine Netzwerkkarte enthalten können. Bezugszeichenliste 1 Drucksystem
2 Haupt-Datennetzwerk
3 Client-Terminal
3a zweiter Bildschirm
4 Hauptcomputer
4a erster Bildschirm
5 erstes Bandlesegerät
6 erster Drucker
7 zweiter Drucker
8 Druck-Server
8a dritter Bildschirm
9 Archiv-Server
10 zweites Bandlesegerät
11 erste Netzwerkverbindung
12 zweite Netzwerkverbindung
13 dritter Drucker
14 vierter Drucker
14a fünfter Bildschirm
15 zweites Netzwerk
16 CD-ROM Archiv
17 Kuvertierer
18 UP3I-Netzwerk
19 WAN-Anschluß
20 DPrint
21 Spooler
22 Unix-Anwendung
23 Dritt-Anwendung
24 BS2000-Anwendung
25 X-PRINT
26 SPS
27 SPS Bibliothek
28 SLE
29 FGL
30 OFM
31 Translib-Dialog
32 SPSERVE
33 SPOOL-Parameterdatei
34a Erstes Papierblatt
34b Zweites Papierblatt
35 Strukturiertes Feld
36 Einführungsbereich
37 Datenbereich
38 Füllbereich
39 Längenbereich
40 Identifikationsbereich
41 Flag-Bereich
42 Reservierter Bereich
43 Extension-Bereich
44 Kennungsbereich
45 Längenkennungsbereich
46 Identitätskennungsbereich
47 Steuerungsdatenbereich
48 Paddinglängenbereich
49 Fülldatenbereich
50 Papierabroller
51 Endlospapier
52 Erstes Einzugsfach
53 Zweites Einzugsfach
54 Inserter
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