DE10205122A1 - Halbleitervorrichtung und Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents
Halbleitervorrichtung und Verfahren zur Herstellung derselbenInfo
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Abstract
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Halbleitervorrichtung als einen ein SOI-Substrat verwendenden Flip-Chip bereitzustellen, bei dem ein Kontakthügel zum Festlegen eines Potentials eines Siliziumsubstrats durch vereinfachte Schritte gebildet werden kann. DOLLAR A Eine Schicht (2) weist eine BOX-Schicht und eine Siliziumschicht des SOI-Substrats, ein selektiv auf der Siliziumschicht gebildetes Halbleiterelement und einen auf dem Halbleiterelement und der Siliziumschicht gebildeten Zwischenschicht-Isolationsfilm auf. In einem Siliziumnitridfilm (4) und der Schicht (2) ist selektiv eine Aussparung (41) gebildet, die sich von einer oberen Oberfläche des Siliziumnitridfilms (4) bis hin zu einer oberen Oberfläche des Siliziumsubstrats (1) erstreckt. Die Aussparung (41) ist in einem Bereich gebildet, in dem das Halbleiterelement nicht gebildet ist. Die Seitenfläche der Aussparung wird durch den Siliziumnitridfilm (4) und die Schicht (2) definiert und ihre Bodenfläche wird durch die obere Oberfläche des Siliziumsubstrats (1) definiert. Ein aus Lötmittel gefertigter Kontakthügel (5d) ist auf einem Abschnitt der oberen Oberfläche des Siliziumsubstrats (1), der die Bodenfläche der Aussparung (41) definiert, gebildet. Der Kontakthügel (5d) ist zum Festlegen des Potentials des Siliziumsubstrats (1) vorgesehen.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Halbleitervor
richtung und ein Verfahren zur Herstellung derselben. Speziel
ler bezieht sie sich auf eine Struktur eines Flip-Chips, die
ein SOI-(Silizium auf Isolator)-Substrat verwendet und ein
Verfahren zur Herstellung derselben.
Fig. 25 bis 28 sind schematische Ansichten zur Erklärung eines
Lötverfahrens, das einen Flip-Chip verwendet. Fig. 25 und 26
sind Draufsichten und Fig. 27 und 28 sind Schnittansichten.
Bezugnehmend auf Fig. 25 wird eine Mehrzahl von Elektrode
nanschlußstellen 103 aus Aluminium auf einer oberen Oberfläche
eines Flip-Chips 100, der bereits zertrennt wurde, ausgebil
det. Ein Siliziumnitridfilm 104 wird auf einem Abschnitt der
oberen Oberfläche des Flip-Chips 100 ausgebildet, auf dem die
Elektrodenanschlußstellen 103 nicht ausgebildet sind. Bezug
nehmend auf Fig. 25 wird auf den Elektrodenanschlußstellen 103
des Flip-Chips 100 ein Kontakthöcker 105 ausgebildet. Bezug
nehmend auf Fig. 27 wird der Flip-Chip 100, auf dem der Kon
takthöcker 105 ausgebildet ist, in eine Kopfüber-Stellung ge
dreht und danach mittels Lötens auf einer auf einem Verdrah
tungssubstrat 170 gebildeten Struktur montiert. Weiterhin gibt
es, wie in Fig. 28 gezeigt, den Fall, daß der Flip-Chip 100
auf dem Verdrahtungssubstrat 170 montiert wird und danach mit
Harz oder Kunststoff 171 versiegelt wird.
Fig. 29 ist eine Schnittansicht, die eine Struktur eines der
Anmelderin bekannten Flip-Chips, der ein SOI-Substrat verwen
det, zeigt. Auf einem Siliziumsubstrat 101 ist eine Schicht
102 gebildet. Die Schicht 102 weist eine BOX(vergrabene
Oxid-)Schicht und eine Siliziumschicht des SOI-Substrats, ein
in selektiver Weise auf der Siliziumschicht gebildetes Halb
leiterelement und einen auf dem Halbleiterelement und der Si
liziumschicht gebildeten Zwischenschicht-Isolationsfilm auf.
Auf der Schicht 102 ist eine Mehrzahl von Elektrode
nanschlußstellen 103a bis 103d gebildet. Die Elektrode
nanschlußstellen 103a bis 103c sind über einen Wolframpfrop
fen, der ein in dem Zwischenschicht-Isolationsfilm gebildetes
Kontaktloch ausfüllt, und eine Verdrahtung aus Aluminium elektrisch
mit dem Halbleiterelement verbunden. Die Elektrode
nanschlußstelle 103d ist über einen leitfähigen Pfropfen 173
aus Polysilizium, Wolfram oder dergleichen, der ein Kontakt
loch 172 ausfüllt, das sich ausgehend von einer oberen Ober
fläche der Schicht 102 bis zu einer oberen Oberfläche des Si
liziumsubstrats 101 erstreckt, elektrisch mit dem Siliziumsub
strat 101 verbunden. Weiterhin ist auf der Schicht 102 ein Si
liziumnitridfilm 104 gebildet, der dergestalt strukturiert
ist, daß die Elektrodenanschlußstellen 103a bis 103d freige
legt sind. Auf den Elektrodenanschlußstellen 103a bis 103d
sind entsprechend Kontakthügel 105a bis 105d aus Lötmittel ge
bildet. Der Kontakthügel 105d ist zum Festlegen eines Potenti
als des Siliziumsubstrats 101 vorgesehen.
Die Fig. 30 bis 34 sind Schnittansichten, die in aufeinander
folgender Reihe Herstellungsschritte des in Fig. 29 gezeigten
der Anmelderin bekannten Flip-Chips zeigen. Bezugnehmend auf
Fig. 30 wird zunächst ein SOI-Wafer hergestellt und nach
Durchführung der üblichen Prozesse zum Herstellen eines Halb
leiters, wird eine Struktur erhalten, bei der auf dem Silizi
umsubstrat 101 die Schicht 102 gebildet ist. Bezugnehmend auf
Fig. 31 wird als nächstes ein Fotolack 174 mit einem vorbe
stimmten Öffnungsmuster durch Fotolithographie auf der Schicht
102 gebildet. Als nächstes wird unter Verwendung des Fotolacks
174 als einer Ätzmaske die Schicht 102 einer anisotropen Tro
ckenätzung unterzogen, so daß ein Abschnitt der oberen Ober
fläche des Siliziumsubstrats 101 freigelegt wird. Dadurch wird
das Kontaktloch 172 mit seinen durch die Schicht 102 definier
ten Seitenflächen und seiner durch die obere Oberfläche des
Siliziumsubstrats 101 definierten Bodenfläche gebildet. Ein
derartiger Schritt erfordert ein anisotropes Trockenätzen mit
einem sehr hohen Tiefe/Durchmesser-Verhältnis.
Bezugnehmend auf Fig. 32 wird als nächstes nach Entfernung des
Fotolacks 174 ein leitender Film 175 aus einem Polysilizium
film, einem Wolframfilm oder dergleichen auf der gesamten
Oberfläche mittels eines CVD-Verfahrens in einer Dicke ausge
bildet, bei der das Kontaktloch 172 gefüllt werden kann. Be
zugnehmend auf Fig. 33 wird als nächstes der Polysiliziumfilm
175 mittels des CMP-Verfahrens abgetragen, bis eine obere Ober
fläche der Schicht 102 freigelegt ist. Dadurch ist das Kon
taktloch 172 mit dem Polysilizium 173 gefüllt. Bezugnehmend
auf Fig. 34 wird als nächstes nach dem Ausbilden eines Alumi
niumfilms auf der Schicht 102 der Aluminiumfilm strukturiert,
wodurch die Elektrodenanschlußstellen 103a bis 103d an vorbe
stimmten Positionen auf der Schicht 102 gebildet werden. Die
Elektrodenanschlußstelle 103d ist in Kontakt mit dem Polysili
zium 173.
Nachfolgend wird nach dem Bilden eines Siliziumnitridfilms auf
der gesamten Oberfläche der Siliziumnitridfilm strukturiert,
wodurch der Siliziumnitridfilm 104 gebildet wird. Als nächstes
werden nach dem Zertrennen der SOI-Wafer die Kontakthügel 105a
bis 105d entsprechend auf den Elektrodenanschlußstellen 103a
bis 103d gebildet. Dadurch wird die in Fig. 29 gezeigte Struk
tur erhalten.
In einem derartigen der Anmelderin bekannten Flip-Chip ist je
doch die Elektrodenanschlußstelle 103d über das Polysilizium
173, das das in der Schicht 102 gebildete Kontaktloch 172
füllt, elektrisch mit dem Siliziumsubstrat 101 verbunden.
Folglich erfordert dies die Schritte: Ausbilden des Kontaktlo
ches 172 in der Schicht 102 durch anisotropes Trockenätzen mit
einem sehr hohen Tiefe/Durchmesser-Verhältnis (Fig. 31), Bil
den des Polysiliziumfilms 175 auf der gesamten Oberfläche
(Fig. 32) und Zurückätzen des Polysiliziumfilms 175 durch ein
CMP-Verfahren (Fig. 33). Dies resultiert in Schwierigkeiten in
den Herstellungsschritten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung ei
ner Halbleitervorrichtung und eines Verfahrens zum Herstellen
derselben, bei denen ein Kontakthügel zum Festlegen eines Po
tentials eines Siliziumsubstrats durch vereinfachte Schritte
gebildet werden kann.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine Halbleitervorrichtung gemäß
Anspruch 1 und ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleiter
vorrichtung gemäß Anspruch 7.
Ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung ist auf eine
Halbleitervorrichtung gerichtet. Die Halbleitervorrichtung
weist ein SOI-Substrat mit einem Halbleitersubstrat, einer auf
einer Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats gebildeten Iso
lationsschicht und einer auf der Isolationsschicht gebildeten
Halbleiterschicht, ein selektiv auf der Halbleiterschicht ge
bildetes Halbleiterelement, einen auf dem Halbleiterelement
und der Halbleiterschicht gebildeten Zwischenschicht-
Isolationsfilm, eine auf einer Hauptoberfläche des Zwischen
schicht-Isolationsfilms gebildete erste Elektrode
nanschlußstelle, die elektrisch mit dem Halbleiterelement ver
bunden ist, einen auf der ersten Elektrodenanschlußstelle ge
bildeten ersten Kontakthügel, eine selektiv ausgebildete Aus
sparung, die sich ausgehend von der Hauptoberfläche des Zwi
schenschicht-Isolationsfilm zu der Hauptoberfläche des Halb
leitersubstrats hin erstreckt und einen auf dem Halbleitersub
strat, das eine Bodenfläche der Aussparung definiert, gebilde
ten zweiten Kontakthügel auf.
Gemäß eines zweiten Aspekts der vorliegenden Erfindung weist
die Halbleitervorrichtung des ersten Aspekts weiterhin eine
auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats, die die Bo
denfläche der Aussparung definiert, gebildete zweite Elektro
denanschlußstelle auf, wobei der zweite Kontakthügel auf der
zweiten Elektrodenanschlußstelle gebildet ist.
Gemäß eines dritten Aspekts der vorliegenden Erfindung weist
die Halbleitervorrichtung des zweiten Aspekts weiterhin eine
in der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats, die die Boden
fläche der Aussparung definiert, gebildete Verunreinigungsre
gion auf.
Ein vierter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist auf ein Ver
fahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung gerichtet.
Das Verfahren weist die Schritte
- a) Herstellen eines SOI-Substrats mit einem Halbleitersub strat, einer auf einer Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats gebildeten Isolationsschicht und einer auf der Isolations schicht gebildeten Halbleiterschicht,
- b) selektives Bilden eines Halbleiterelementes auf der Halb leiterschicht,
- c) Bilden eines Zwischenschicht-Isolationsfilms auf dem Halb leiterelement und der Halbleiterschicht,
- d) Bilden einer ersten Elektrodenanschlußstelle auf einer Hauptoberfläche des Zwischenschicht-Isolationsfilms, wobei die erste Elektrodenanschlußstelle elektrisch mit dem Halbleiter element verbunden ist,
- e) selektives Bilden einer Aussparung, die sich ausgehend von der Hauptoberfläche des Zwischenschicht-Isolationsfilms zu der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats hin erstreckt und
- f) Bilden eines ersten Kontakthügels auf der ersten Elektro denanschlußstelle bzw. eines zweiten Kontakthügels auf dem Halbleitersubstrat, das eine Bodenfläche der Aussparung defi niert,
auf.
Gemäß eines fünften Aspekts der vorliegenden Erfindung weist
das Verfahren des vierten Aspekts weiterhin den Schritt
- a) Bilden einer zweiten Elektrodenanschlußstelle auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats, die die Bodenfläche der Aussparung definiert, auf,
wobei der Schritt (g) nach dem Schritt (e) und vor dem Schritt
(f) durchgeführt wird und der zweite Kontakthügel auf der
zweiten Elektrodenanschlußstelle in dem Schritt (f) gebildet
wird.
Gemäß eines sechsten Aspekts der vorliegenden Erfindung werden
die Schritte (d) und (g) durch denselben Verfahrensvorgang
ausgeführt.
Gemäß eines siebten Aspekts der vorliegenden Erfindung weist
das Verfahren des fünften oder sechsten Aspekts weiterhin den
Schritt
- a) Bilden einer Verunreinigungsregion in der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats, die die Bodenfläche der Aussparung definiert, auf, wobei der Schritt (h) nach dem Schritt (e) und vor dem Schritt (g) ausgeführt wird.
Bei der Halbleitervorrichtung gemäß des ersten Aspekts der
vorliegenden Erfindung wird der zweite Kontakthügel zum Fest
legen eines Potentials des Halbleitersubstrats auf einem Ab
schnitt des Halbleitersubstrats, der die Bodenfläche der Aus
sparung definiert, gebildet. Verglichen mit einem Halbleiter
vorrichtungstyp, bei dem der zweite Kontakthügel und das Halb
leitersubstrat über Polysilizium, das ein bis zum Halbleiter
substrat reichendes Kontaktloch ausfüllt, miteinander in elek
trischen Kontakt gebracht werden, erlaubt dies die Verein
fachung der Herstellung.
Bei der Halbleitervorrichtung gemäß des zweiten Aspekts der
vorliegenden Erfindung wird der zweite Kontakthügel auf der
zweiten Elektrodenanschlußstelle ausgebildet, was verglichen
zu dem Fall des Bildens des zweiten Kontakthügels direkt auf
dem Halbleitersubstrat in einer verbesserten Haftung des zwei
ten Kontakthügels resultiert.
Bei der Halbleitervorrichtung gemäß des dritten Aspekts der
vorliegenden Erfindung ist es möglich, an einem Ort, der in
Kontakt mit der zweiten Elektrodenanschlußstelle ist, einen
Widerstandswert des Halbleitersubstrats zu verringern.
Durch das Verfahren gemäß des vierten Aspekts der vorliegenden
Erfindung wird der zweite Kontakthügel zum Festlegen eines Po
tentials des Halbleitersubstrats auf einem Abschnitt des Halb
leitersubstrats, der die Bodenfläche der Aussparung definiert,
in dem Schritt (f) gebildet. Dies erlaubt eine Vereinfachung
der Herstellung im Vergleich zu einem Verfahren des Herstel
lens einer Halbleitervorrichtung mit den Schritten: Ausbilden
eines Kontaktlochs, das bis zum Halbleitersubstrat reicht,
Bilden eines Polysiliziumfilms auf der gesamten Oberfläche
dergestalt, daß das Kontaktloch gefüllt wird, Zurückätzen des
Polysiliziumfilms und Bilden des zweiten Kontakthügels auf dem
Polysiliziumfilm, der das Kontaktloch füllt.
Durch das Verfahren gemäß des fünften Aspekts der vorliegenden
Erfindung wird der zweite Kontakthügel auf der zweiten Elektro
denanschlußstelle gebildet. Verglichen mit dem Fall des
Bildens des zweiten Kontakthügels direkt auf dem Halbleiter
substrat resultiert dies in einer verbesserten Haftung des
zweiten Kontakthügels.
Durch das Verfahren gemäß des sechsten Aspekts der vorliegen
den Erfindung kann in dem Schritt (g) die zweite Elektrode
nanschlußstelle auf der Hauptoberfläche des Halbleitersub
strats gebildet werden, ohne einen speziellen Schritt des Bil
dens derselben hinzuzufügen.
Durch das Verfahren gemäß des siebten Aspekts der vorliegenden
Erfindung ist es möglich, an einer Position, die in Kontakt
mit der zweiten Elektrodenanschlußstelle ist, einen Wider
standswert des Halbleitersubstrats zu verringern.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten ergeben sich aus der Be
schreibung von Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten
Zeichnungen. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht einer Struktur ei
nes Flip-Chips gemäß einer ersten Aus
führungsform der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 2 bis Fig. 13 in aufeinanderfolgender Reihe Schnitt
ansichten der Schritte bis zur Bildung
eines Siliziumnitridfilms;
Fig. 14 bis Fig. 16 in aufeinanderfolgender Reihe Schnitt
ansichten der Schritte beginnend mit
der Bildung des Siliziumnitridfilms bis
zur Bildung der Kontakthügel;
Fig. 17 eine Schnittansicht einer Struktur ei
nes Flip-Chips gemäß einer zweiten Aus
führungsform der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 18 bis Fig. 22 Schnittansichten der Herstellungs
schritte des Flip-Chips der zweiten
Ausführungsform in aufeinanderfolgender
Reihe;
Fig. 23 eine Schnittansicht einer Struktur ei
nes Flip-Chips gemäß einer dritten Aus
führungsform der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 24 eine Schnittansicht eines Schritts ei
nes Herstellungsverfahrens des Flip-
Chips der dritten Ausführungsform;
Fig. 25 bis Fig. 28 schematische Ansichten zur Erklärung
eines Lötverfahrens, das einen Flip-
Chip verwendet;
Fig. 29 eine Schnittansicht einer Struktur ei
nes der Anmelderin bekannten Flip-Chips
und
Fig. 30 bis Fig. 34 Schnittansichten eines Herstellungsver
fahrens des der Anmelderin bekannten
Flip-Chips in aufeinanderfolgender Rei
he.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht einer Struktur eines ein SOI-
Substrat verwendenden Flip-Chips gemäß einer ersten Ausfüh
rungsform. Auf einer oberen Oberfläche eines Siliziumsubstrats
1 wird eine Schicht 2 gebildet. Die Schicht 2 weist eine BOX-
Schicht und eine Siliziumschicht des SOI-Substrats, ein selek
tiv auf der Siliziumschicht gebildetes Halbleiterelement und
einen auf dem Halbleiterelement und der Siliziumschicht gebil
deten Zwischenschicht-Isolationsfilm auf. Auf einer oberen Ober
fläche der Schicht 2 ist eine Mehrzahl von Elektrode
nanschlußstellen 3a bis 3c aus Aluminium gebildet. Die Elektro
denanschlußstellen 3a bis 3c sind über einen Wolfram
pfropfen, der ein in dem Zwischenschicht-Isolationsfilm gebil
detes Kontaktloch füllt, und eine Verdrahtung aus Aluminium
elektrisch mit dem Halbleiterelement verbunden. Weiterhin ist
auf der oberen Oberfläche der Schicht 2 ein Siliziumnitridfilm
4 gebildet, der so strukturiert ist, daß die
Elektrodenanschlußstellen 3a bis 3c freigelegt sind. Die
Kontakthügel 5a bis 5c aus Lötmittel sind entsprechend auf den
Elektrodenanschlußstellen 3a bis 3c ausgebildet.
In dem Siliziumnitridfilm 4 und der Schicht 2 ist selektiv ei
ne Aussparung 41 gebildet, die sich ausgehend von einer oberen
Oberfläche des Siliziumnitridfilms 4 bis zu der oberen Ober
fläche des Siliziumsubstrats 1 hin erstreckt. Die Aussparung
41 ist in einem Gebiet ausgebildet, in dem das Halbleiterele
ment nicht ausgebildet ist. Ihre Seitenfläche wird durch den
Siliziumnitridfilm 4 und die Schicht 2 definiert und ihre Bo
denfläche wird durch die obere Oberfläche des Siliziumsub
strats 1 definiert. Ein Kontakthügel 5d aus Lötmittel ist di
rekt auf einem Abschnitt der oberen Oberfläche des Silizium
substrats 1, der die Bodenfläche der Aussparung 41 definiert,
gebildet. Der Kontakthügel 5d ist zum Festlegen eines Potenti
als des Siliziumsubstrats 1 vorgesehen.
Fig. 1 ist so gestaltet, als sei der Kontakthügel 5d an einem
Ort gebildet, der niedriger ist als die Kontakthügel 5a bis 5c
und als gäbe es einen Unterschied in den Stufen. Die Kontakt
hügel 5a bis 5d haben jedoch einen Durchmesser, der von 100
bis 1000 µm reicht, wohingegen die Summe der Dicken der Schicht
2 und des Siliziumnitridfilms 4 in der Größenordnung von eini
gen µm (z. B. 3 µm) liegt. Deshalb sind die Dicken der Schicht
2 und des Siliziumnitridfilms 4 so klein, daß sie verglichen
mit dem Durchmesser der Kontakthügel 5a bis 5d vernachlässig
bar sind. Dies ist in der Tat gleichbedeutend damit, daß die
Kontakthügel 5a bis 5d ohne Unterschiede in den Stufen gebil
det werden.
Fig. 2 bis Fig. 13 sind Schnittansichten, die in aufeinander
folgender Reihe die Schritte bis zur Bildung des Siliziumnit
ridfilms 4 zeigen. Bezugnehmend auf Fig. 2 wird zunächst ein
SOI-Wafer mit einer Struktur hergestellt, bei der ein Silizi
umsubstrat 1, eine BOX-Schicht 6 von ungefähr 400 nm Dicke und
eine Siliziumschicht 7 von ungefähr 200 nm Dicke in dieser
Reihenfolge gebildet werden. Bezugnehmend auf Fig. 3 werden
als nächstes ein Siliziumoxidfilm 8 von ungefähr 20 nm Dicke
und ein Siliziumnitridfilm 9 von ungefähr 200 nm Dicke mittels
thermischer Oxidation und eines CVD-Verfahrens in dieser Rei
henfolge auf einer gesamten oberen Oberfläche der Silizium
schicht 7 gebildet.
Bezugnehmend auf Fig. 4 werden als nächstes der Siliziumnit
ridfilm 9 und der Siliziumoxidfilm 8 mittels Photolithographie
und anisotropem Ätzen in einer vorbestimmten Form struktu
riert. Unter Verwendung des zurückbleibenden Abschnitts des
Siliziumnitridfilms 9 als einer Ätzmaske wird als nächstes die
Siliziumschicht 7 einer anisotropen Trockenätzung unterzogen,
bis die BOX-Schicht 6 freigelegt ist. Dadurch wird eine Aus
sparung 10 mit ihrer durch die BOX-Schicht 6 definierten Bo
denfläche und ihrer durch die Siliziumschicht 7 definierten
Seitenfläche gebildet. Bezugnehmend auf Fig. 5 wird als nächs
tes durch ein CVD-Verfahren, das ein Plasma hoher Dichte ver
wendet, ein Siliziumoxidfilm 11 von ungefähr 500 nm Dicke auf
der gesamten Oberfläche gebildet. Nachfolgend wird der Silizi
umoxidfilm 11 mittels des CMP-(chemisch-mechanisches Polier)-
Verfahrens zurückgeätzt. Die CMP-Prozessierung hält an dem Bo
den des zurückgebliebenen Siliziumnitridfilms 9 an.
Bezugnehmend auf Fig. 6 wird als nächstes der zurückgebliebene
Abschnitt des Siliziumnitridfilms 9 durch Naßätzen entfernt.
Um eine Kanalregion zu bilden, wird danach eine Verunreini
gung, wie zum Beispiel Bor (in dem Fall der NMOS-Bildung)
durch den Siliziumoxidfilm 8 in die Siliziumschicht 7 implan
tiert. Dies geschieht durch ein Ionenimplantationsverfahren
mit einigen Zehn kev und einigen 1012 cm2. In dem Fall der
PMOS-Bildung kann eine Verunreinigung, wie zum Beispiel Arsen,
mit einigen Hundert keV und einigen 1012 cm-2 implantiert wer
den. Als nächstes wird der Siliziumoxidfilm 8 mittels Naßät
zens entfernt. Zu diesem Zeitpunkt wird ein oberer Abschnitt
des Siliziumoxidfilms 11 ebenfalls bis zu einem gewissen Aus
maß durch das Naßätzen entfernt. Folglich wird aus dem zurück
bleibenden Abschnitt des Siliziumoxidfilms 11 ein Elemente iso
lierender Isolationsfilm 12 erhalten. Nach der Bildung eines
Siliziumoxidfilms 13 von ungefähr 5 nm Dicke durch thermische
Oxidation wird als nächstes ein Polysiliziumfilm 14 von unge
fähr 200 nm Dicke auf der gesamten Oberfläche durch ein CVD-
Verfahren gebildet.
Bezugnehmend auf Fig. 7 wird als nächstes des Polysiliziumfilm
14 durch Photolithographie und anisotropes Trockenätzen struk
turiert, wodurch ein Polysiliziumfilm 15 gebildet wird. Unter
Verwendung des Polysiliziumfilms 15 und des Elemente isolie
renden Isolationsfilms 12 als Implantationsmasken wird als
nächstes eine Verunreinigung, wie zum Beispiel Arsen (in dem
Fall der NMOS-Bildung) mit einigen zehn keV und einigen
1014 cm-2 in die Siliziumschicht 7 implantiert. Folglich wird
eine niedrigdotierte Region 18 mit verhältnismäßig niedriger
Dotierungskonzentration flach in der oberen Oberfläche der Si
liziumschicht 7 gebildet. In dem Fall der PMOS-Bildung kann
eine Verunreinigung wie zum Beispiel Borfluorid mit einigen
zehn keV und einigen 1014 cm-2 implantiert werden.
Bezugnehmend auf Fig. 8 werden als nächstes nach dem Bilden
eines Siliziumoxidfilms mit einer Dicke von ungefähr einigen
Zehn nm auf der gesamten Oberfläche durch das CVD-Verfahren
der Siliziumoxidfilm und der Siliziumoxidfilm 13 einer ani
sotropen Trockenätzung unterzogen. Dadurch wird auf einer Sei
tenfläche des Polysiliziumfilms 15 eine Seitenwand 18 gebil
det. Ein Abschnitt des als eine Unterschicht der Seitenwand 18
dienenden Siliziumoxidfilms 13 wird als Teil der Seitenwand 18
angesehen und ist als Bestandteil der Seitenwand 18 gezeigt.
Ein als Unterschicht des Polysiliziumfilms 15 dienender ande
rer Abschnitt des Siliziumoxidfilms 13 entspricht dem Gateo
xidfilm 17. Als nächstes wird mittels eines Ionenimplantati
onsverfahrens eine Verunreinigung, wie zum Beispiel Arsen (in
dem Fall der NMOS-Bildung) durch den Siliziumoxidfilm 13 mit
einigen Zehn keV und einigen 1015 cm-2 in die Siliziumschicht 7
implantiert. Dadurch wird eine Source/Drain-Region 19 relativ
hoher Dotierungskonzentration gebildet, die die niedrigdotier
te Region 16 unter dem Polysiliziumfilm 15 beinhaltet. Die
Source/Drain-Region 19 erstreckt sich ausgehend von der oberen
Oberfläche der Siliziumschicht 7 hin zu einer oberen Oberflä
che der BOX-Schicht 6. In dem Fall der PMOS-Bildung kann eine
Verunreinigung, wie zum Beispiel Borfluorid, mit einigen Zehn
keV und einigen 1015 cm-2 implantiert werden.
Bezugnehmend auf Fig. 9 wird als nächstes nach dem Bilden ei
nes Kobaltfilms mit einer Dicke von ungefähr einigen nm auf
der gesamten Oberfläche für ungefähr eine Minute eine Wärmebe
handlung bei einer Temperatur von einigen Hundert Grad durch
geführt. Folglich reagieren Silizium und Kobalt, die miteinan
der in Kontakt stehen, um eine Silizierungsreaktion zu verur
sachen. Daraus resultierend wird eine obere Oberfläche der
Source/Drain-Region 19 zu einer Kobaltsilizidschicht 21 sili
ziert, während eine obere Oberfläche des Polysiliziumfilms 15
zu einer Kobaltsilizidschicht 20 siliziert wird. Danach wird
ein Teil des Kobaltfilms, der nicht mit Silizium reagiert hat,
mittels Naßätzens entfernt.
Bezugnehmend auf Fig. 10 wird als nächstes nach dem Bilden ei
nes Siliziumoxidfilms mit einer Dicke von ungefähr 1 µm auf
der gesamten Oberfläche mittels eines CVD-Verfahrens durch das
CMP-Verfahren eine Filmdicke von ungefähr einigen Hundert nm
von einer oberen Oberfläche des Siliziumoxidfilms entfernt.
Dadurch wird ein Siliziumoxidfilm 22 mit einer planarisierten
oberen Oberfläche gebildet. Bezugnehmend auf Fig. 11 wird als
nächstes mittels Photolithographie und anisotropen Trockenät
zens ein Kontaktloch 23, das sich ausgehend von einer oberen
Oberfläche des Siliziumoxidfilms 22 bis hin zu einer oberen
Oberfläche der Silizidschicht 21 erstreckt, selektiv in dem
Siliziumoxidfilm 22 gebildet. Als nächstes wird nach dem Bil
den eines Wolframfilm von ungefähr 500 nm Dicke auf der gesam
ten Oberfläche durch das CVD-Verfahren der Wolframfilm durch
das CMP-Verfahren abgetragen, bis die obere Oberfläche des Si
liziumoxidfilms 22 freigelegt ist. Dadurch wird ein Wolfram
pfropfen 24 gebildet, der das Kontaktloch 23 füllt. Als nächs
tes wird auf der oberen Oberfläche des Siliziumoxidfilms 22
eine Aluminiumverdrahtung 25 gebildet, die in Kontakt mit dem
Wolframpfropfen 24 steht.
Bezugnehmend auf Fig. 12 werden als nächstes die in den
Fig. 10 und 11 gezeigten Schritte wiederholt, um die Silizium
oxidfilme 26 und 30, die Kontaktlöcher 27 und 31 und die Wolf
rampfropfen 28 und 32 zu bilden. Eine Elektrodenanschlußstelle
3 aus Aluminium (die den in Fig. 1 gezeigten Elektrode
nanschlußstellen 3a bis 3c entspricht), die in Kontakt mit dem
Wolframpfropfen 32 ist, ist auf einer oberen Oberfläche des zu
oberst angeordneten Siliziumoxidfilms 30 ausgebildet. Bezug
nehmend auf Fig. 13 wird als nächstes ein Siliziumnitridfilm
auf dem Siliziumoxidfilm 30 ausgebildet und der Siliziumnit
ridfilm wird strukturiert, um den Siliziumnitridfilm 4 zu er
halten.
Die Fig. 14 bis 16 sind Schnittansichten, die beginnend mit
der Bildung des Siliziumnitridfilms 4 bis hin zur Bildung der
Kontakthügel 5a bis 5d in aufeinanderfolgender Reihe Verfah
rensschritte zeigen. Zunächst wird die in Fig. 14 gezeigte
Struktur durch die in den Fig. 2 bis 13 gezeigten Herstel
lungsschritte erhalten. Bezugnehmend auf Fig. 15 wird als
nächstes mittels Photolithographie ein Fotolack 40 mit einem
vorbestimmten Öffnungsmuster auf dem Siliziumnitridfilm 4 und
den Elektrodenanschlußstellen 3a bis 3c gebildet. Bezugnehmend
auf Fig. 16 werden danach unter Verwendung des Photolacks 40
als einer Ätzmaske der Siliziumnitridfilm 4 und die Schicht 2
in dieser Reihenfolge durch anisotropes Trockenätzen mit einer
hohen Ätzrate in Richtung der Tiefe des Siliziumsubstrats 1
geätzt, bis die obere Oberfläche des Siliziumsubstrats 1 frei
gelegt ist. Dadurch wird die Aussparung 41 mit ihrer durch den
Siliziumnitridfilm 4 und die Schicht 2 definierten Seitenflä
che und ihrer durch die obere Oberfläche des Siliziumsubstrats
1 definierten Bodenfläche gebildet.
Nach dem Entfernen des Photolacks 40 wird als nächstes an dem
SOI-Wafer das Zertrennen durchgeführt. Schließlich werden die
Kontakthügel 5a bis 5c entsprechend auf den Elektrode
nanschlußstellen 3a bis 3c ausgebildet, während der Kontakthü
gel 5d auf dem Abschnitt der oberen Oberfläche des Silizium
substrats 1 gebildet wird, der die Bodenfläche der Aussparung
41 definiert. Dadurch wird die in Fig. 1 gezeigte Struktur er
halten. Die Kontakthügel 5a bis 5d können vor dem Schritt des
Zertrennen des SOI-Wafers gebildet werden. Dies ist der Fall
bei der später zu beschreibenden zweiten und dritten Ausfüh
rungsform.
Wie beschrieben, wird bei dem Flip-Chip und seinem Herstel
lungsverfahren gemäß der ersten Ausführungsform der Kontakthü
gel 5d zum Festlegen eines Potentials des Siliziumsubstrats 1
direkt auf einem Abschnitt der oberen Oberfläche des Silizium
substrats 1, der durch die Bildung der Aussparung 41 freige
legt ist, gebildet. Deshalb werden die Schritte des Bildens
des Kontaktlochs 172 (Fig. 31), des Bildens des Polysilizium
films 175 (Fig. 32) und des Zurückätzens des Polysiliziumfilms
175 (Fig. 33) des Herstellungsverfahrens des der Anmelderin
bekannten Flip-Chips unnötig. Dies erlaubt die Vereinfachung
der Herstellung.
Fig. 17 ist eine Schnittansicht, die eine Struktur eines Flip-
Chips gemäß einer zweiten Ausführungsform zeigt. Die Schicht 2
wird auf der oberen Oberfläche des Siliziumsubstrats 1 gebil
det. In der Schicht 2 wird selektiv eine Aussparung 51 gebil
det, die sich ausgehend von der oberen Oberfläche der Schicht
2 bis hin zu der oberen Oberfläche des Siliziumsubstrats 1 er
streckt. Die Seitenwand der Aussparung 51 wird durch die
Schicht 2 definiert und ihre Bodenfläche wird durch die obere
Oberfläche des Siliziumsubstrats 1 definiert. Die Elektrode
nanschlußstelle 3d aus Aluminium wird auf einem Abschnitt der
oberen Oberfläche des Siliziumsubstrats 1, der die Bodenfläche
der Aussparung 51 definiert, gebildet. Auf der oberen Oberflä
che der Schicht 2 ist der Siliziumnitridfilm 4 gebildet, der
ebenfalls auf der Seitenfläche und der Bodenfläche der Ausspa
rung 51 gebildet ist. Weiterhin ist der Siliziumnitridfilm 4
dergestalt strukturiert, daß die Elektrodenanschlußstellen 3a
bis 3d freigelegt sind. Die Kontakthügel 5a bis 5d sind ent
sprechend auf den Elektrodenanschlußstellen 3a bis 3d gebil
det. Der Kontakthügel 5d ist über die Elektrodenanschlußstelle
3d elektrisch mit dem Siliziumsubstrat 1 verbunden.
Fig. 18 bis Fig. 22 sind Schnittansichten, die in aufeinander
folgender Reihe Herstellungsschritte des Flip-Chips der zwei
ten Ausführungsform zeigen. Bezugnehmend auf Fig. 18 wird zu
nächst durch das gleiche Verfahren wie in der ersten Ausfüh
rungsform die Struktur erhalten, bei der die Schicht 2 auf dem
Siliziumsubstrat 1 gebildet ist. Als nächstes wird mittels
Photolithographie ein Fotolack 50 mit einem vorbestimmten Öff
nungsmuster auf der oberen Oberfläche der Schicht 2 gebildet.
Unter Verwendung des Fotolacks 50 als einer Ätzmaske wird als
nächstes durch anisotropes Trockenätzen mit einer hohen Ätzra
te in Richtung der Tiefe des Siliziumsubstrats 1 die Schicht 2
geätzt, bis die obere Oberfläche des Siliziumsubstrats 1 frei
gelegt ist. Dadurch wird die Aussparung 51 mit ihrer durch die
Schicht 2 definierten Seitenfläche und ihrer durch die obere
Oberfläche des Siliziumsubstrats 1 definierten Bodenfläche ge
bildet.
Bezugnehmend auf Fig. 19 wird als nächstes, nach Entfernen des
Fotolacks 50, auf der gesamten Oberfläche mittels eines Zer
stäubungsverfahrens ein Aluminiumfilm 52 mit einer Dicke, die
ungefähr von 500 nm bis 1 µm reicht, gebildet. Der Aluminium
film 52 wird ebenfalls auf der Seitenfläche und der Bodenflä
che der Aussparung 51 gebildet. Bezugnehmend auf Fig. 20 wird
als nächstes mittels Photolithographie auf dem Aluminiumfilm
52 ein Fotolack 53 mit einem vorbestimmten Öffnungsmuster ge
bildet. Unter Verwendung des Fotolacks 53 als einer Ätzmaske
wird als nächstes der Aluminiumfilm 52 einem anisotropen Tro
ckenätzen unterzogen. Dadurch werden die Elektrode
nanschlußstellen 3a bis 3d gebildet.
Bezugnehmend auf Fig. 21 wird als nächstes, nach dem Entfernen
des Fotolacks 53, auf der gesamten Oberfläche mittels eines
CVD-Verfahrens ein Siliziumnitridfilm 54 von ungefähr 500 nm
Dicke gebildet. Bezugnehmend auf Fig. 22 wird danach mittels
Photolithographie auf dem Siliziumnitridfilm 54 ein Fotolack
55 mit einem vorbestimmten Öffnungsmuster gebildet. Unter Ver
wendung des Fotolacks 55 als einer Ätzmaske wird danach der
Siliziumnitridfilm 54 einem anisotropen Trockenätzen unterzo
gen. Dadurch wird der Siliziumnitridfilm 4 gebildet.
Nach Entfernen des Fotolacks 55 wird als nächstes an dem SOI-
Wafer das Zertrennen durchgeführt. Schließlich werden die Kon
takthügel 5a bis 5d entsprechend auf den Elektroden
anschlußstellen 3a bis 3d gebildet, wodurch die in Fig. 17
gezeigte Struktur erhalten wird.
Wie beschrieben, wird bei dem Flip-Chip und seinem Herstel
lungsverfahren gemäß der zweiten Ausführungsform die Elektro
denanschlußstelle 3d aus Aluminium auf dem Siliziumsubstrat 1
gebildet und der Kontakthügel 5d auf der Elektrode
nanschlußstelle 3d gebildet. Verglichen mit dem Flip-Chip ge
mäß der ersten Ausführungsform, bei dem der Kontakthügel 5d
direkt auf dem Siliziumsubstrat 1 gebildet wird, erlaubt dies
eine verbesserte Haftung des Kontakthügels 5d auf der Elektro
denanschlußstelle 3d.
Weiterhin wird die Elektrodenanschlußstelle 3d in dem Schritt
des Bildens der Elektrodenanschlußstellen 3a bis 3c gebildet.
Somit kann die Bildung der Elektrodenanschlußstelle 3d durch
geführt werden, ohne einen speziellen Schritt zur Bildung der
selben hinzuzufügen.
Fig. 23 ist eine Schnittansicht, die eine Struktur eines Flip-
Chips gemäß einer dritten Ausführungsform zeigt. Eine Verun
reinigungsregion 60 hoher Dotierung wird in dem Abschnitt der
oberen Oberfläche des Siliziumsubstrats 1, der die Bodenfläche
der Aussparung 51 definiert, gebildet. Wenn das Siliziumsub
strat 1 eine p-Typ-Leitfähigkeit aufweist, weist die Verunrei
nigungsregion 60 eine p+-Typ-Leitfähigkeit auf. Mit Ausnahme
der Verunreinigungsregion 60 hat der Flip-Chip gemäß der vor
liegenden Ausführungsform die gleiche Struktur wie der Flip-
Chip der in Fig. 17 gezeigten zweiten Ausführungsform.
Fig. 24 ist eine Schnittansicht, die einen Schritt eines Her
stellungsverfahrens des Flip-Chips gemäß der vorliegenden Aus
führungsform zeigt. Bezugnehmend auf Fig. 24 wird zunächst die
in Fig. 18 gezeigte Struktur durch das gleiche Verfahren wie
bei der zweiten Ausführungsform erhalten. Unter Verwendung des
Fotolacks 50 als einer Implantationsmaske werden als nächstes
Borionen 61 mit einigen Zehn kev und einigen 1015 cm-2 in die
obere Oberfläche des Siliziumsubstrats 1 implantiert. Dies er
laubt in dem Abschnitt der oberen Oberfläche des Siliziumsub
strats 1, der die Bodenfläche der Aussparung 51 definiert, die
Bildung der p+-Verunreinigungsregion 60. Danach folgt der in
Fig. 19 gezeigte Schritt.
Wie beschrieben, wird bei dem Flip-Chip und seinem Herstel
lungsverfahren gemäß der vorliegenden Ausführungsform die Ver
unreinigungsregion 60 hoher Dotierung in dem Abschnitt der oberen
Oberfläche des Siliziumsubstrats 1, der die Bodenfläche
der Aussparung 51 definiert, gebildet. Verglichen mit dem
Flip-Chip gemäß der zweiten Ausführungsform erlaubt dies die
Verringerung eines Widerstandswertes des Siliziumsubstrats 1
an einem Ort, der in Kontakt ist mit der Elektrode
nanschlußstelle 3d.
Claims (13)
1. Halbleitervorrichtung mit:
einem SOI-Substrat, das ein Halbleitersubstrat (1), eine auf einer Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats gebildete Isola tionsschicht (6) und eine auf der Isolationsschicht gebildete Halbleiterschicht (7) aufweist;
einem selektiv auf der Halbleiterschicht gebildeten Halblei terelement;
einem auf dem Halbleiterelement und der Halbleiterschicht ge bildeten Zwischenschicht-Isolationsfilm (22, 26, 30) einer auf einer Hauptoberfläche des Zwischenschicht- Isolationsfilm gebildeten ersten Elektrodenanschlußstelle (3, 3a, 3b, 3c), die elektrisch mit dem Halbleiterelement verbun den ist;
einem auf der ersten Elektrodenanschlußstelle gebildeten ers ten Kontakthügel (5a, 5b, 5c);
einer selektiv gebildeten Aussparung (41, 51), die sich von der Hauptoberfläche des Zwischenschicht-Isolationsfilm bis hin zu der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats erstreckt und einem auf dem Halbleitersubstrat, das eine Bodenfläche der Aussparung definiert, gebildeten zweiten Kontakthügel (5d).
einem SOI-Substrat, das ein Halbleitersubstrat (1), eine auf einer Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats gebildete Isola tionsschicht (6) und eine auf der Isolationsschicht gebildete Halbleiterschicht (7) aufweist;
einem selektiv auf der Halbleiterschicht gebildeten Halblei terelement;
einem auf dem Halbleiterelement und der Halbleiterschicht ge bildeten Zwischenschicht-Isolationsfilm (22, 26, 30) einer auf einer Hauptoberfläche des Zwischenschicht- Isolationsfilm gebildeten ersten Elektrodenanschlußstelle (3, 3a, 3b, 3c), die elektrisch mit dem Halbleiterelement verbun den ist;
einem auf der ersten Elektrodenanschlußstelle gebildeten ers ten Kontakthügel (5a, 5b, 5c);
einer selektiv gebildeten Aussparung (41, 51), die sich von der Hauptoberfläche des Zwischenschicht-Isolationsfilm bis hin zu der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats erstreckt und einem auf dem Halbleitersubstrat, das eine Bodenfläche der Aussparung definiert, gebildeten zweiten Kontakthügel (5d).
2. Halbleitervorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei
der zweite Kontakthügel direkt auf der Hauptoberfläche des
Halbleitersubstrats gebildet ist.
3. Halbleitervorrichtung gemäß Anspruch 1, die weiterhin
eine auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats, die die
Bodenfläche der Aussparung definiert, gebildete zweite Elektro
denanschlußstelle (3d) aufweist, wobei
der zweite Kontakthügel auf der zweiten Elektrode
nanschlußstelle gebildet ist.
4. Halbleitervorrichtung gemäß Anspruch 3, wobei
die zweite Elektrodenanschlußstelle aus Aluminium gefertigt
ist.
5. Halbleitervorrichtung gemäß Anspruch 3 oder 4, die wei
terhin eine in der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats,
das die Bodenfläche der Aussparung definiert, gebildete Verun
reinigungsregion (60) aufweist.
6. Halbleitervorrichtung gemäß Anspruch 5, wobei
die Verunreinigungsregion eine Verunreinigungskonzentration
aufweist, die höher ist als jene des Halbleitersubstrats.
7. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung mit
den Schritten:
- a) Bereitstellen eines SOI-Substrats, das ein Halbleitersub strat, eine auf einer Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats gebildete Isolationsschicht und eine auf der Isolationsschicht gebildete Halbleiterschicht aufweist;
- b) selektives Bilden eines Halbleiterelementes auf der Halb leiterschicht;
- c) Bilden eines Zwischenschicht-Isolationsfilms auf dem Halb leiterelement und der Halbleiterschicht;
- d) Bilden einer ersten Elektrodenanschlußstelle auf einer Hauptoberfläche des Zwischenschicht-Isolationsfilms, wobei die erste Elektrodenanschlußstelle elektrisch mit dem Halbleiter element verbunden ist;
- e) selektives Bilden einer Aussparung, die sich ausgehend von der Hauptoberfläche des Zwischenschicht-Isolationsfilms bis hin zu der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats erstreckt; und
- f) Bilden eines ersten Kontakthügels auf der ersten Elektro denanschlußstelle und eines zweiten Kontakthügels auf dem Halbleitersubstrat, das eine Bodenfläche der Aussparung defi niert.
8. Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung gemäß
Anspruch 7, wobei
in dem Schritt (f) der zweite Kontakthügel direkt auf der
Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats gebildet wird.
9. Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung gemäß
Anspruch 7, das weiterhin den Schritt
- a) Bilden einer zweiten Elektrodenanschlußstelle auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats, die die Bodenfläche der Aussparung definiert, aufweist, wobei der Schritt (g) nach dem Schritt (e) und vor dem Schritt (f) durchgeführt wird und in dem Schritt (f) der zweite Kontakthügel auf der zweiten Elektro denanschlußstelle gebildet wird.
10. Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung gemäß
Anspruch 9, wobei
die in dem Schritt (g) gebildete zweite Elektrode
nanschlußstelle aus Aluminium gefertigt ist.
11. Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung gemäß
Anspruch 9 oder 10, wobei
die Schritte (d) und (g) durch den gleichen Vorgang ausgeführt
werden.
12. Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung gemäß
einem der Ansprüche 9 bis 11, das weiterhin den Schritt
- a) Bilden einer Verunreinigungsregion in der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats, das, die Bodenfläche der Aussparung definiert, aufweist, wobei der Schritt (h) nach dem Schritt (e) und vor dem Schritt (g) ausgeführt wird.
13. Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung gemäß
Anspruch 12, wobei
die in dem Schritt (h) gebildete Verunreinigungsregion eine
Verunreinigungskonzentration aufweist, die höher ist als jene
des Halbleitersubstrats.
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