DE10205644B4 - Bohrwerkzeug - Google Patents
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Abstract
Bohrwerkzeug
mit einer Bohrkrone (10), die einen ringförmigen Grundkörper (11)
aufweist, der an einem hohlzylinderförmigen Bohrrohr befestigbar
ist, wobei der Grundkörper
(11) dem Bohrrohr abgekehrt umfangsverteilt Werkzeugaufnahmen (20)
aufweist, an denen Schneidzähne
(30) auswechselbar gehalten sind, wobei die Schneidzähne (30)
in axialer Richtung über
den Grundkörper
(11) mit einem Werkzeugkopf (31) vorstehen, wobei an dem Werkzeugkopf
(31) ein Schaft (32) angekoppelt ist, der in eine Schaftaufnahme
(22) der Werkzeugaufnahme (20) eingesetzt ist und der mit dem Grundkörper (11)
verbunden ist, und wobei der Schneidzahn (30) über Stützflächen der Werkzeugaufnahme am
Grundkörper
(11) vorgespannt gehalten ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Werkzeugaufnahmen (20) in Richtung der Rotationsachse über den Grundkörper (11) vorstehende Halterungsvorsprünge (21) aufweisen, die zueinander über einen sich umfangseitig erstreckenden Abstandsraum (16) getrennt angeordnet sind,
dass die Schneidzähne (30) mit ihrem Werkzeugkopf (31) auf den Halterungsvorsprüngen (21) aufsitzen und in axialer Richtung über diese...
dadurch gekennzeichnet,
dass die Werkzeugaufnahmen (20) in Richtung der Rotationsachse über den Grundkörper (11) vorstehende Halterungsvorsprünge (21) aufweisen, die zueinander über einen sich umfangseitig erstreckenden Abstandsraum (16) getrennt angeordnet sind,
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Bohrwerkzeug mit einer Bohrkrone, die einen ringförmigen Grundkörper aufweist, der an einem hohlzylinderförmigen Bohrrohr befestigbar ist, wobei der Grundkörper dem Bohrrohr abgekehrt umfangsverteilt Werkzeugaufnahmen aufweist, an denen Schneidzähne auswechselbar gehalten sind, wobei die Schneidzähne in axialer Richtung über den Grundkörper mit einem Werkzeugkopf vorstehen, wobei an dem Werkzeugkopf ein Schaft angekoppelt ist, der in eine Schaftaufnahme der Werkzeugaufnahme eingesetzt ist und der mit dem Grundkörper verbunden ist, und wobei der Schneidzahn über Stützflächen der Werkzeugaufnahme am Grundkörper vorgespannt gehalten ist.
- Ein Bohrwerkzeug dieser Art ist aus der
DE 36 19 334 A1 bekannt. Dabei weist die Bohrkrone einen ringförmigen Grundkörper auf, der an ein Bohrrohr oder eine Kupplung angeschweißt ist. Der Grundkörper selbst trägt umfangsseitig abstandsverteilt angeformte Zahn-Ansätze, an denen Zahnspitzen austauschbar angeschweißt sind. - Bei einem Verschleiß der Zahnspitzen sind umfangreiche und zeitaufwändige Demontage- und Montage-Schweißarbeiten erforderlich, um das Bohrwerkzeug wieder in den Einsatzzustand zu bringen. Dies gilt insbesondere dann, wenn einzelne Zahnspitzen zu erneuern sind, um die Bohrleistung wieder herzustellen. In vielen Fällen kann es dabei aus Kostengründen vorteilhafter sein, die vollständige Bohrkrone auszutauschen.
- Für den Austausch der Bohrkrone am Bohrrohr zeigt die
DE 39 338 67 C2 eine Lösung. Aber auch hier ist ein Stahlring als Grundkörper mit dem Bohrrohr verschweißt. - Wie die
DE 39 41 601 C1 zeigt, sind auch schon Bohrköpfe zum Herstellen von Bohrlöchern bekannt, bei denen die Bohrköpfe mit angeformten Abschnitt in die Aufnahme eines mit dem Bohrgestänge verbindbaren Schaft einsetzbar und mit einem Haltestift darin gehalten sind. Bei dem rauen Betrieb ist im Laufe der Zeit mit einem verschlechtern Halt des Bohrkopfes im Schaft zu rechnen, der sich in einer Verschlechterung der Bohrleistung und in einem erhöhten Verschleiß des Bohrkopfes auswirkt. - Die Auswechselbarkeit der Schneidzähne bei einer Schneidkrone für Bohrrohre ist auch Thema in der
DE 40 02 907 C2 . Am Bohrrohr ist ein zylindrischer Ring angeschweißt oderlösbar mit dem Bohrrohr verbunden. Die Schneidzähne sind in Aussparungen, das heißt Aufnahmen des Grundkörpers (Ring) eingeschweißte Hülsen austauschbar eingesetzt. Die Hülsen sind dabei mit einer Vertiefung für die passende Aufnahme der Schneidzähne versehen. Dabei kann zur Verbesserung des Halters die Hülse und der Zahnfuß mit fluchtenden Bohrungen für ein Halteelement, zum Beispiel Kerbstift, versehen sein. Bei dem rauen Bohrbetrieb ist nicht zu vermeiden, dass sich dieser Halt verschlechtert, was sich in einem erhöhten Verschleiß und einer Verschlechterung der Bohrleistung auswirkt. - Ein ähnlicher Halt von Schneidstiften in einem Rollenmeißel für Tunnelvortriebsmaschinen ist aus der
DE 198 21 390 A1 bekannt. Hinsichtlich der Verschlechterung des Halters und dem erhöhten Verschleiß gelten dieselben Nachteile wie bei der Schneidkrone nach derDE 30 02 907 C . - Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Bohrwerkzeug der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das eine technologisch und verschleißoptimierte Auslegung auf einfache Weise ermöglicht.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Werkzeugaufnahmen Richtung der Rotationsachse über den Grundkörper vorstehende Halterungsvorsprünge aufweisen, die zueinander über einen sich umfangseitig erstreckenden Abstandsraum getrennt angeordnet sind, dass die Schneidzähne mit ihrem Werkzeugkopf auf den Halterungsvorsprüngen aufsitzen und in axialer Richtung über diese vorstehen, dass die Halterungsvorsprünge in Umfangrichtung beidseitig der Schaftaufnahme die Stützflächen aufweisen, dass die Stützflächen einander zugekehrt und im Winkel zur Rotationsachse der Bohrkrone angestellt sind und dass der Schneidzahn mit Gegenflächen auf den Stützflächen aufsitzt.
- Dadurch, dass der Schneidzahn auf einem vorstehenden Halterungsvorsprung aufsitzt, wird die effektive Zahnlänge aus der Höhe des Schneidzahnes und dem vorstand des Haltevorsprunges errechnet. Auf diese Weise kann der Schneidzahn an einem für den Werkzeugabtrag beteiligten Werkzeugkopf relativ kurz (Erstreckung in Richtung der Rotationsachse) ausgeführt werden. Gleichzeitig gewährleistet der Haltevorsprung aber eine große Zahnlänge. Mit einer solchen Anordnung lässt sich insbesondere auch weiches Gestein, bei dem die Seitenlast auf die Schneidzähne groß ist, effektiv schneiden.
- Der Schneidzahn ist austauschbar in der Werkzeugaufnahme gehalten. Er kann zuverlässig an den Stützflächen verspannt und bedarfsweise auch nachgespannt werden.
- Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsvariante der Erfindung ist es vorgesehen, dass der Schaft in einen Einsteckkanal der Schaftaufnahme eingesetzt ist, dass der Einsteckkanal in einem Durchbruch ausläuft, der eine Mutter aufnimmt, dass der Schaft eine Gewindeabschnitt besitzt, der in den Durchbruch ragt und auf den die Mutter aufgeschraubt ist, und dass der Schneidzahn an einer oder mehreren Stützflächen der Werkzeugaufnahme vorgespannt gehalten ist. Diese Anordnung ermöglicht eine schnelle und einfache Montage der Schneidzähne auch im rauen Baustellenbetrieb. Wenn infolge der beim Werkzeugeinsatz auftretenden Stoßkräfte eine Abnutzung der Stoßflächen stattfindet, kann gleichwohl eine sichere Befestigung der Schneidzähe in Folge der Spannmöglichkeit mit der Mutter aufrechterhalten werden. Hierbei kann die Bohrkrone vorteilhafter Weise insbesondere derart ausgestaltet sein, dass die Mutter vollständig in dem Durchbruch aufgenommen ist und umfangsseitig nicht über die Umfangskontur des ringförmigen Grundkörpers vorsteht. Die Mutter ist somit vor Schleiß geschützt untergebracht.
- Weiterhin ist vorgesehen, dass der Durchbruch als fensterförmige Ausnehmung aus dem Grundkörper ausgespart ist und den Grundkörper in radialer Richtung vollständig durchsetzt, dann ist die Mutter stets gut zugänglich. Wenn sich der Durchbruch während des Betriebseinsatzes mit Abraummaterial zugesetzt hat, kann dieses leicht, beispielsweise mit einem Schraubendreher, ausgestoßen werden.
- Eine mögliche Erfindungsvariante kann dadurch gekennzeichnet sein, dass die Schneidzähne Formflächen aufweisen, die in Ableitflächen der Halterungsvorsprünge übergehen. Auf diese Weise wird eine verschleißgünstigere Kontur erzeugt, über die das Abraummaterial abfließen kann.
- Bevorzugter Weise kann es bei einem erfindungsgemäßen Werkzeug vorgesehen sein, dass der Grundkörper an seinem Außen- und/oder Innenumfang Vorsprünge aufweist, die in radialer Richtung über den Grundkörper vorstehen, und dass die Vorsprünge zumindest ein Verschleißschutzelement aus Hartwerkstoff aufweisen. Die Verschleißschutzelemente am Außenumfang dienen dabei auch zur Kalibrierung des Bohrwerkzeuges.
- Zur weiteren Optimierung des Materialflusses kann es vorgesehen sein, dass zumindest ein Teil der Halterungsvorsprünge in Umfangsrichtung über Stege zueinander distanziert sind, und dass die Stege über Schrägflächen kontinuierlich in die Innenwandung des Grundkörpers übergeleitet sind, wobei die Schrägflächen im Winkel zur Rotationsachse der Bohrkrone angeordnet sind.
- Die Bohrkrone kann als Gussteil oder alternativ als ein aus Gussteilsegmenten zusammengesetzter Kranz gestaltet sein. Dies ermöglicht vielfältige Geometrie-Gestaltungsmöglichkeiten, ohne dass dabei ein unwirtschaftlicher Aufwand an mechanischer Bearbeitung entsteht. Insbesondere lässt sich auf einfache Weise eine Geometrie erzeugen, die einen optimierten Transport des abgetragenen Gutes ermöglicht. Damit ist dann auch eine verschleißgünstige Werkzeugauslegung möglich. Die Bohrkrone ist auch bedarfsweise auswechselbar mit dem Bohrrohr verbindbar. Im Verschleißfall kann sie dann getauscht werden.
- Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
- Es zeigen:
-
1 eine Bohrkrone in Seitenansicht, -
2 die Bohrkrone gemäß1 in perspektivischer Darstellung, -
3 die Bohrkrone im Vertikalschnitt, -
4 eine der3 entnommene Detaildarstellung und -
5 einen Schneidzahn in perspektivischer Seitenansicht. - Die
1 und2 zeigen eine Bohrkrone10 , die einteilig aus einem Gussteil gefertigt ist. Sie ist ringförmig ausgebildet und weist einen Grundkörper11 auf. Dieser besitzt an seinem unteren Rand einen Befestigungsring19 , der in Form einer Anfassung ausgebildet ist. An der dem Befestigungsring19 abgewandten Seite sind umfangsverteilt Halterungsvorsprünge21 an dem Grundkörper11 angeformt. Die Halterungsvorsprünge21 sind dabei in gleicher Teilung zueinander beabstandet, so dass sich ein Abstandsraum16 ergibt. Zwischen den Halterungsvorsprüngen21 weist der Grundkörper11 Stege15 auf. Diese bilden jeweils eine Stirnfläche, die sich in radialer Richtung erstreckt. Alle Stirnflächen der Stege15 liegen auf einer gemeinsamen Ebene. Von den Stirnflächen gehen Schrägflächen18 im Winkel ab. Die Schrägflächen18 sind dabei dem von der Bohrkrone10 umschlossenen Innenraum zugewandt. Die Stirnflächen und die Schrägflächen18 gehen an ihren umfangsseitigen Enden in Ableitflächen26 der Halterungsvorsprünge21 über. Die Ableitflächen26 überragen die Stirnflächen in Achsrichtung der Bohrkrone. Die Ableitflächen26 gehen jeweils in einen Dachabschnitt25 und dieser in eine Stützfläche24 über. Dabei ist die Stützfläche24 im Winkel zur Horizontalen angeordnet. Die beiden Stützflächen24 eines Halterungsvorsprunges21 sind dabei gegeneinander gerichtet und sind Teil einer Werkzeugaufnahme20 . Diese Werkzeugaufnahme20 weist zwischen den beiden Stützflächen24 eine im Querschnitt ovale Schaftaufnahme11 mit einem Einsteckkanal22.1 auf. Der Einsteckkanal22.1 läuft in einem Durchbruch12 aus. Dieser ist fensterförmig in den Grundkörper11 eingearbeitet. Der Durchbruch12 ist dabei so ausgestaltet, dass er sich ausgehend von der Innenwandung17.1 des Grundkörpers11 kontinuierlich nach außen hin erweitert. - Die Anordnung und Ausgestaltung des Einsteckkanal
22.1 und des Durchbruches12 lässt sich im Einzelnen auch aus den2 und4 entnehmen. - Wie die
2 erkennen lässt, können in die Werkzeugaufnahmen20 Schneidzähne30 eingesetzt werden. Die Ausgestaltung der Schneidzähne30 ist in5 erkennbar. Demgemäß besitzen die Schneidzähne30 einen Werkzeugkopf31 , an dem ein Schaft32 angeformt ist. Der Werkzeugkopf ist mit Hartmetalleinsätzen35 bestückt. Der Schaft32 besitzt an seinem freien Ende einen Gewindeabschnitt33 . - Der Schneidzahn wird mit seinem Schaft
32 in den Einsteckkanal12.1 eingesetzt. Im eingebauten Zustand sitzt der Schneidzahn30 mit entsprechenden Gegenflächen auf den Stützflächen24 auf. - Der Gewindeabschnitt
33 ragt in den Bereich des Durchbruches12 , so dass auf ihn eine Mutter34 aufgeschraubt werden kann. Mit der Mutter34 kann der Schneidzahn30 an den Stützflächen24 verspannt werden. Da der Schaft32 des Schneidzahnes30 eine an die Kontur des Einsteckkanals22.1 angepaßt ausgebildete Querschnittsgeometrie hat, ist er unverdrehbar gehalten. Wie die1 erkennen lässt, besitzt der Schneidzahn30 zwei Formflächen36 , die in die Ableitflächen26 der Stützteile25 absatzlos übergehen. - Zur Kalibrierung der Bohrkrone
10 sind an der an Außenfläche des Grundkörpers11 Vorsprünge13 angeordnet. Diese sind mit Verschleißschutzelementen14 aus Hartmetall bestückt. - Der Grundkörper
11 weist auch im Bereich der Innenwandung17.1 Vorsprünge17.2 auf, die in den Innenraum der Bohrkrone10 ragen und dort zur Verschleißoptimierung dienen.
Claims (8)
- Bohrwerkzeug mit einer Bohrkrone (
10 ), die einen ringförmigen Grundkörper (11 ) aufweist, der an einem hohlzylinderförmigen Bohrrohr befestigbar ist, wobei der Grundkörper (11 ) dem Bohrrohr abgekehrt umfangsverteilt Werkzeugaufnahmen (20 ) aufweist, an denen Schneidzähne (30 ) auswechselbar gehalten sind, wobei die Schneidzähne (30 ) in axialer Richtung über den Grundkörper (11 ) mit einem Werkzeugkopf (31 ) vorstehen, wobei an dem Werkzeugkopf (31 ) ein Schaft (32 ) angekoppelt ist, der in eine Schaftaufnahme (22 ) der Werkzeugaufnahme (20 ) eingesetzt ist und der mit dem Grundkörper (11 ) verbunden ist, und wobei der Schneidzahn (30 ) über Stützflächen der Werkzeugaufnahme am Grundkörper (11 ) vorgespannt gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugaufnahmen (20 ) in Richtung der Rotationsachse über den Grundkörper (11 ) vorstehende Halterungsvorsprünge (21 ) aufweisen, die zueinander über einen sich umfangseitig erstreckenden Abstandsraum (16 ) getrennt angeordnet sind, dass die Schneidzähne (30 ) mit ihrem Werkzeugkopf (31 ) auf den Halterungsvorsprüngen (21 ) aufsitzen und in axialer Richtung über diese vorstehen, dass die Halterungsvorsprünge (21 ) in Umfangrichtung beidseitig der Schaftaufnahme (22 ) die Stützflächen (24 ) aufweisen, dass die Stützflächen (24 ) einander zugekehrt und im Winkel zur Rotationsachse der Bohrkrone (10 ) angestellt sind und dass der Schneidzahn (30 ) mit Gegenflächen auf den Stützflächen (24 ) aufsitzt. - Bohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (
32 ) in einen Einsteckkanal (22.1 ) der Schaftaufnahme (22 ) eingesetzt ist, dass der Einsteckkanal (22.1 ) in einem Durchbruch (12 ) ausläuft, der eine Mutter (34 ) aufnimmt, dass der Schaft (32 ) einen Gewindeabschnitt (33 ) besitzt, der in den Durchbruch (12 ) ragt und auf den die Mutter (34 ) aufgeschraubt ist, und dass der Schneidzahn (30 ) an einer oder mehreren Stützflächen (24 ) der Werkzeugaufnahme vorgespannt gehalten ist. - Bohrwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (
34 ) vollständig in dem Durchbruch (12 ) aufgenommen ist und umfangsseitig nicht über die Umfangskontur des ringförmigen Grundkörpers (11 ) vorsteht. - Bohrwerkzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchbruch (
12 ) als fensterförmige Ausnehmung aus dem Grundkörper (11 ) ausgespart ist und den Grundkörper (11 ) in radialer Richtung vollständig durchsetzt. - Bohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidzähne (
30 ) Formflächen aufweisen, die in Ableitflächen (26 ) der Halterungsvorsprünge (21 ) übergehen. - Bohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (
11 ) an seinem Außen- und/oder Innenumfang Vorsprünge (13 ) aufweist, die in radialer Richtung über den Grundkörper (11 ) vorstehen, und dass die Vorsprünge (13 ) zumindest ein Verschleißschutzelement (10 ) aus Hartwerkstoff aufweisen. - Bohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Halterungsvorsprünge (
21 ) in Umfangsrichtung über Stege (15 ) zueinander distanziert ins, und dass die Stege (15 ) über Schrägflächen (18 ) kontinuierlich in die Innenwandung (17.1 ) des Grundkörpers (11 ) übergeleitet sind, wobei die Schrägflächen (18 ) im Winkel zur Rotationsachse der Bohrkrone (10 ) angeordnet sind. - Bohrwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ableitflächen (
26 ) der Halterungsvorsprünge (21 ) in die Schrägflächen (18 ) und eine Stirnfläche der Stege (15 ) übergeleitet sind, wobei die Stirnflächen im Winkel an die Schrägflächen (18 ) angeschlossen sind und von diesen in radialer Richtung nach außen abgehen.
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