DE10205437C1 - Verfahren zur Einstellung einer Arbeitsbreite einer Düsenanordnung zum Auftragen eines fließfähigen Mediums auf eine Materialbahn und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Einstellung einer Arbeitsbreite einer Düsenanordnung zum Auftragen eines fließfähigen Mediums auf eine Materialbahn und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einstellung einer Arbeitsbreite einer Düsenanordnung zum Auftragen eines fließfähigen Mediums auf eine Materialbahn und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, wobei in einem Verteilerkanal der Vorrichtung Stellkörper vorgesehen sind, die in Abhängigkeit einer erfassten Bahnbreite oder eines Verlaufes einer Zone Arbeitsbreite und somit die Zuführung von fließfähigem Medium in einen Dosierspalt der Düsenanordnung steuert.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einstellung einer Arbeitsbreite einer Dü
senanordnung zum Auftragen eines fließfähigen Mediums auf eine Material
bahn gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung zur Durch
führung des Verfahrens gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 7.
Aus der DE 693 21 513 T2 ist eine Vorrichtung zum flächigen Auftragen eines
Heißschmelzklebemittels auf eine Materialbahn bekannt geworden, bei der ein
Beschichtungskopf mit einer Schlitzdüsenanordnung vorgesehen ist, um das
Klebemittel aufzutragen. In dem Beschichtungskopf sind mehrere Verteiler
kanäle vorgesehen, welche sich wiederum in weitere Einzelkanäle verzweigen
und einen Sektor bilden, innerhalb dem das Klebemittel zum Formschlitz ge
fördert wird. Es sind mehrere Verteilerkanäle mit den sich daran anschließenden
Sektoren innerhalb des Beschichtungskopfes nebeneinander angeordnet. Die Ver
teilerkanäle werden über einzeln ansteuerbare Motoren und Klebemittelpumpen
mit Klebemittel versorgt. Der Beschichtungskopf weist entlang des Formschlitzes
von der Mitte aus gesehen eine symmetrische Anordnung der Verteilerkanäle und
der jeweiligen Sektoren auf. In Abhängigkeit der Betätigung der einzelnen
Motoren und Klebemittelpumpen kann sektorweise die Arbeitsbreite zum
Auftragen des Klebemittels auf die Materialbahn angesteuert werden.
Diese Vorrichtung weist den Nachteil auf, dass der Beschichtungskopf konstruktiv
sehr aufwendig und der Antrieb mit den einzelnen Motoren kostenintensiv ist.
Zudem sind die Sektoren relativ breit ausgebildet, so dass nur eine grobe
Anpassung an die Materialbahnbreite beziehungsweise Einstellung der Breite zum
Auftragen des Klebemittels auf die Materialbahn gegeben ist. Zudem ist eine
Anpassung der Arbeitsbreite während der Bearbeitung einer Materialbahn nicht
gegeben.
Aus der WO 00/67914 ist eine Vorrichtung zum Auftragen eines Fluides bekannt
geworden, bei der durch eine manuelle Einstellung die Arbeitsbreite der Schlitz
düsenanordnung einstellbar ist. Bei dieser Vorrichtung ist vorgesehen, dass in
dem Schlitz eine Fahne als seitlich abdichtender Verschlusskörper angeordnet
und entlang des Schlitzes bewegbar ist.
Diese Vorrichtung weist den Nachteil auf, dass durch die manuelle Einstellung
eine Anpassung während des Betriebs auf die tatsächliche Arbeitsbreite nicht
möglich ist. Darüber hinaus ist die Breite des Schlitzes von nur einer Seite aus
veränderbar, wobei die Anpassung der Schlitzbreite an die Materialbahn gleich
zeitig erfordert, dass die gesamte Vorrichtung durch eine weitere manuelle
Einstellung zur Materialbahn zu positionieren ist.
Aus der US-PS 4,667,879 geht eine Vorrichtung zum Auftragen eines fliesfähigen
Mediums auf eine Materialbahn mit wenigstens einem ersten und zweiten Gehäu
seabschnitt hervor. Es ist eine Düsenanordnung mit einem Dosierspalt vorgese
hen, der mit einem Verteilerkanal in Verbindung steht, um das fließfähige Medi
um auf einer Materialbahn aufzutragen. In dem zumindest einen Verteilerkanal
ist ein Stellkörper zur Einstellung der Arbeitsbreite vorgesehen. Dieser Stellkö
per weist eine keilförmige Vertiefung auf. Zur Einstellung der Arbeitsbreite des
Dosierspaltes ist vorgesehen, dass der Stellkörper vor dem Arbeitsbeginn auf die
gewünschte Arbeitsbreite eingestellt wird. Hierfür ist ein Bolzen vorgesehen, der
zur Veränderung der Einstellung gelöst und anschließend wieder befestigt wird.
Diese Vorrichtung ermöglicht, dass vor jedem Arbeitsgang die Einstellung einer
Arbeitsbreite erfolgt. Zur Veränderung der Arbeitsbreite ist erforderlich, dass die
Maschine stillgesetzt wird. Somit kann nur eine konstante Arbeitsbreite während
dem Auftragen des fließfähigen Mediums verarbeitet werden.
Aus der US-PS 5,862,993 geht eine Schlitzdüse zum Austragen von einem fließfähi
gen Medium hervor. Diese Schlitzdüse ist zur Vorbereitung auf einen Auftrag in
ihrer Arbeitsbreite verstellbar. Hierbei ist eine erste feststehende Platte vorgese
hen, der eine zweite verschiebbar dazu angeordnete Platte zugeordnet ist. Zur Ein
stellung der Spaltbreite wird die obere Platte gegenüber der feststehenden unteren
verschoben.
Die Spaltbreite ist nur vor einem jeweiligen Auftrag veränderbar. Eine Steuerung
während des Auftrags ist nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Einstellung einer Ar
beitsbreite einer Düsenanordnung zum Auftragen eines fließfähigen Mediums und
eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen, bei der
zumindest während dem Auftragen des fließfähigen Mediums auf eine
Materialbahn die Arbeitsbreite zum Auftragen des fließfähigen Mediums auf die
Materialbahnbreite, einer Zone oder einer Randzone der Materialbahn angepasst
wird.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß dem Anspruch 1 und eine Vorrichtung gemäß dem Anspruch 7 gelöst. Durch das
Abfragen der Materialbahn vor dem Auftragen des fließfähigen Mediums auf die
Materialbahn kann die tatsächliche Materialbahnbreite oder zumindest eine Zone
oder Randzone der Materialbahn mit einem Erkennungssystem erfasst werden,
welches entsprechende Daten zur Ansteuerung von zumindest einer Einstellein
heit an diese weiterleitet. Die Einstelleinheit weist zumindest einen Stellkörper
auf, der zur Einstellung der Arbeitsbreite der Düsenanordnung vorgesehen ist.
Dadurch erfolgt ein Auftrag des fließfähigen Mediums entsprechend der
tatsächlichen Materialbahnbreite oder einer entsprechenden Randzone, welche
unabhängig der tatsächlichen Breite der Materialbahn konstant gehalten und an
den tatsächlichen Verlauf des Randes angepasst ist. Des weiteren kann
vorgesehen sein, dass durch das Erkennungssystem einzelne Marken, Felder oder
Zonen erfasst werden, auf denen der Auftrag eines fließfähigen Mediums nicht
gewünscht ist. So kann durch die Ansteuerung der Einstelleinheit aufgrund der
erfassten Daten der zumindest eine Stellkörper entsprechend aktiviert werden,
um die Arbeitsbreite an die nicht zu beschichtenden Marken, Felder oder Zonen
anzupassen. Dadurch können beispielsweise auf einer Materialbahn mehrere
wiederkehrende Muster oder Strukturen hergestellt werden als auch ein flexibler
und in der Breite oder Fläche variabler Auftrag oder Beschichtung erfolgen.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, dass in
Abhängigkeit der erfassten Daten der zumindest eine Stellkörper um seine
Längsachse in dem Verteilerkanal gedreht wird, wodurch ein oder mehrere
Durchbrechungen in dem zumindest einen Stellkörper vom Verteilerkanal zum
Dosierspalt gesperrt oder freigegeben werden. Durch die zumindest rotatorische
Ansteuerung des zumindest einen Stellkörper kann selbst bei höheren Material
bahngeschwindigkeiten eine schnelle Anpassung an die tatsächliche Material
bahnbreite, Zone oder Randzone ermöglicht sein. Durch die Rotationsbewegung
des Stellkörpers zur Freigabe oder Sperrung von Durchbrechungen zwischen dem
zumindest einen Verteilerkanal und dem Dosierspalt der Düsenanordnung werden
aufgrund von kurzen Wegen hohe Einstellgeschwindigkeiten ermöglicht.
Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass die Zuführung des fließfähigen Mediums
mit einer Pumpeneinheit zur Versorgung der Düsenanordnung ebenfalls mit Da
ten des Erkennungssystems versorgt wird und die Förderleistung der Pumpenein
heit in Abhängigkeit der Arbeitsbreite angesteuert wird. Dadurch kann eine An
passung der Auftragmenge an fließfähigem Medium an die unterschiedliche
Arbeitsbreite gegeben sein, wodurch bei beispielsweise einer starken
Verringerung der Materialbahnbreite der aufzubringende Anteil verringert wird,
um den Auftrag des fließfähigen Mediums konstant zu halten, da ansonsten zu
viel Medium auf die Materialbahn aufgetragen würde. Ebenso wird bei einer
Zunahme der Materialbahnbreite die Förderleistung erhöht, so dass eine
hinreichende Auftragsmenge des fließfähigen Mediums für eine konstante
Beschichtung ermöglicht ist.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
dass der zumindest eine Stellkörper in radialer Richtung bzw. um seine Längs
achse drehbar von einem Stellmotor, insbesondere Schrittmotor, betätigt wird.
Dadurch kann einerseits eine schnelle und reproduzierbare Betätigung des Stell
körpers ermöglicht werden, wodurch im System bekannt ist, in welcher Position
sich der Stellkörper befindet, um auf die weiteren, nachfolgenden Verän
derungen hinsichtlich des aufzutragenden Mediums die entsprechende Positio
nierung vornehmen zu können.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen,
dass der zumindest eine Stellkörper vor dem Auftragen des fließfähigen Mediums
auf die Materialbahn in dem Verteilerkanal durch axiale Verschiebung in einer
Grundposition positioniert wird. Hierbei wird die Grundeinstellung durch das
Erkennungssystem unterstützt und durchgeführt, welche vor dem Betrieb die
eingelegte oder eingespannte Materialbahn in Walzen der Bearbeitungsmaschine
abscannt, abtastet, abfrägt oder dergleichen. Diese Grundeinstellung
beziehungsweise die Materialbahnbreite wird in der Steuerung als Basiswert
abgespeichert, um im Anschluss daran die weiteren Parameter und
Bewegungsgrößen daran zu koppeln. Alternativ kann auch ein vorgegebenes
virtuelles Koordinationssystem abgespeichert sein und die Grundeinstellung stellt
eine Größe dar. Zur Erkennung der Breite der Materialbahn können ein oder
mehrere Sensorelemente, Kameras oder dergleichen vorgesehen sein, welche
vorzugsweise zumindest die maximale Arbeitsbreite des Dosierspaltes erfassen.
Dadurch können die während dem Betrieb erfassbaren Änderungen der
Materialbahnbreite, der Zonen oder der Randzonen durch eine schnelle
Einstellung ausschließlich aufgrund der Rotation des zumindest einen Stellkör
pers ermöglicht sein.
Alternativ ist auch vorgesehen, dass in Abhängigkeit der Anforderungen zum
Auftragen eines fließfähigen Mediums auf eine Materialbahn der zumindest eine
Stellkörper während dem Betrieb sowohl in axialer Richtung als auch in radialer
Richtung betätigt wird, um die gewünschte Arbeitsbreite der Düsenanordnung
während dem Auftragen eines fließfähigen Mediums auf eine Materialbahn zu
ermöglichen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Auftragen eines fließfähigen Mediums auf
eine Materialbahn ermöglicht die Einstellung einer Arbeitsbreite während dem
Auftragen des fließfähigen Mediums auf die Materialbahn auf beliebig wählbare
Zonen und/oder zur Randzonenabschaltung der Materialbahn. Dadurch kann die
Flexibilität der auf die Materialbahn aufzubringenden Strukturen an fließfähigen
Medium sehr variabel gestaltet werden. Gleichzeitig kann der Materialauftrag an
die tatsächliche Breite der Materialbahn beziehungsweise an dessen Randverlauf
angepasst werden. Somit kann ein sauberer Auftrag des fließfähigen Mediums auf
die Materialbahn erfolgen, da zumindest die Randkontur der Materialbahn erfasst
und bei der Verstellung der Arbeitsbreite berücksichtigt wird.
Vorteilhafterweise sind zwischen dem Verteilerkanal und dem Dosierspalt eine
Vielzahl von Versorgungskanälen vorgesehen, wobei zumindest ein Versorgungs
kanal mit einem segmentförmigen Kanal im Dosierspalt in Verbindung steht. Da
durch kann eine spezifische Förderung des fließfähigen Mediums aus dem Vertei
lerkanal in die Düsenanordnung ermöglicht sein, um die Arbeitsbreite des Dosier
spaltes einzustellen.
Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass der Stellkörper mehrere nebeneinander
angeordnete Durchbrechungen aufweist, welche eine Verbindung zum Durchlass
des fließfähigen Mediums zwischen dem Verteilerkanal und dem Dosierspalt
bilden. Dadurch kann eine einfache als auch steife und druckfeste Ausgestaltung
des Stellkörpers ermöglicht sein. Gleichzeitig kann durch die Anbringung der
Durchbrechungen eine einfache und präzise Ausgestaltung ermöglicht sein, um
einzelne Durchgänge für das fließfähige Medium freizugeben.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
dass in dem Dosierspalt segmentförmige Kanäle vorgesehen sind. Diese Kanäle
sind vorzugsweise in eine Schablone eingebracht, welche austauschbar in dem
Dosierspalt angeordnet ist. Durch die Breite der segmentförmigen Kanäle wird
die Abstufung der verstellbaren Arbeitsbreite zum Austragen des fließfähigen
Mediums bestimmt. In Abhängigkeit der Breite der segmentförmigen Kanäle kann
somit die Abstufung der verstellbaren Arbeitsbreite während des Betriebes
bestimmt sein.
Der Stellkörper ist vorteilhafterweise an die Form des Verteilerkanals angepasst,
der vorzugsweise einen kreisrunder Querschnitt aufweist. Alternativ kann auch
eine quadratische, rechteckige oder sonstige mehreckige Querschnittsform vor
gesehen sein.
Der Stellkörper ist in einer bevorzugten Ausführungsform als rohrförmiger Körper
ausgebildet, der in seiner Mantelfläche Durchbrechungen aufweist. Dadurch kann
eine einfache Herstellung des Stellkörpers als auch eine gute Führung in dem
Verteilerkanal gegeben sein.
Vorteilhafterweise ist der Stellkörper, welcher in den Verteilerkanal eintaucht,
zur Mitte des Gehäuses offen ausgebildet und nach außen durch ein in dem
rohrförmigen Körper angeordnetes Verschlusselement geschlossen. Dadurch kann
das fließfähige Medium in den Innenraum des Stellkörpers eindringen und in
Abhängigkeit der Winkellage über Durchbrechungen zum Dosierspalt gelangen.
Das Verschlusselement kann in dem Verstellkörper verschiebbar oder
auswechselbar angeordnet sein, um den Stellkörper auf unterschiedliche
Anforderungen einzustellen und vorzugsweise ein leichtes Reinigen zu
ermöglichen. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass das Verschlusselement
zusätzlich ansteuerbar und in dem rohrförmigen Abschnitt des Stellkörpers
verfahrbar ist.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist der Stellkörper eine Reihe von
mehreren, nebeneinander angeordneten Durchbrechungen auf, welche entlang
einer gemeinsamen Tangente liegen, wobei eine erste äußere Bohrung vorge
sehen ist, welche in der Größe dem Durchmesser des Versorgungskanales ent
spricht und eine zweite zur Mitte des Gehäuses im Abstand der Versorgungs
kanäle versetzte Bohrung aufweist, welche in radialer Richtung gesehen eine
Länge aufweist, die dem doppelten im Durchmesser des Versorgungskanales
entspricht und wenigstens eine dritte Bohrung aufweist, die in Analogie zur
zweiten Bohrung angeordnet und in der Größe analog ausgestaltet ist. Durch
diese Anordnung der Durchbrechungen kann beispielsweise die Arbeitsbreite des
Dosierspaltes von außen zur Mitte der Schlitzdüsenanordnung gesehen nach und
nach begrenzt werden, wobei das Schließen der äußersten Bohrung zur Folge
hat, dass die weiteren innenliegenden Bohrungen alle offen sind und beim
Schließen der zweiten Bohrung die weiteren innenliegenden Bohrungen ebenfalls
noch offen sind. Durch eine derartige Ausgestaltung kann die Randzone durch
eine schrittweise radiale Verdrehung des Stellkörpers verringert werden.
Alternativ kann vorgesehen sein, dass der Stellkörper in Abhängigkeit der
aufzubringenden Strukturen von fließfähigen Medien hiervon abweichende
Anordnungen von Durchbrechungen aufweist, um die entsprechenden Strukturen
durch Schließen und Öffnen der Kanäle zum Zuführen des fließfähigen Mediums
zu schaffen. Die Stellkörper sind vorzugsweise austauschbar in dem zumindest
einen Verteilerkanal vorgesehen, so dass eine einfache Umrüstung der
Vorrichtung ermöglicht ist, und Stellkörper mit weiteren Anordnungen und
Aneinanderreihungen von Durchbrechungen zum Einsatz kommen können. Diese
Durchbrechungen können auch mehrfach über den Umfang verteilt vorgesehen
sein.
Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass der Stellkörper durch zwei oder
mehrere koaxial zueinander angeordnete rohrförmige Körper ausgebildet ist,
welche einzeln oder zusammen axial und/oder radial betätigbar sind. Jeder der
rohrförmigen Körper kann eine Anzahl von Durchbrechungen aufweisen, die bei
unterschiedlichen Positionen zueinander eine unterschiedliche Anzahl und
Reihenfolge oder Anordnung von Durchbrechungen öffnet oder schließt.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass in dem Verteiler
kanal zwei Stellkörper angeordnet sind. Dadurch können ein linker und rechter
Randbereich der Materialbahn für den Auftrag zu- und abgeschalten werden.
Ebenso kann eine konstante Randzone in Abhängigkeit des tatsächlichen Kon
turenverlaufs der Materialbahn beibehalten werden. Die in dem Verteilerkanal
angeordneten Stellkörper sind unabhängig voneinander durch die Einstelleinheit
oder Einstelleinheiten betätigbar, so dass die verstellbare Arbeitsbreite des
Dosierspaltes an den tatsächlichen rechten und linken Konturenverlauf der
Materialbahn anpassbar ist.
Die Stellkörper weisen zumindest eine Durchbrechung auf, um zumindest einen
segmentförmigen Kanal zu- und abzuschalten. Die Länge der Stellkörper ist
variabel und kann in Abhängigkeit der gesamten Düsenanordnung ausgebildet
sein. Bevorzugt ist ein zentraler Zuführkanal im Gehäuse vorgesehen, der in den
Verteilerkanal mündet, und die maximale Länge des Stellkörpers ist derart
vorgesehen, dass der Zuführkanal frei in den Verteilerkanal mündet. Es kann
ebenso vorgesehen sein, dass beispielsweise zwei Zuführkanäle mit Abstand in
den Verteilerkanal münden, so dass die beiden von außen eingebrachten
Stellkörper jeweils bis maximal zu den jeweiligen Zuführkanälen sich erstrecken
und dazwischen liegend zumindest ein weiterer Stellkörper vorgesehen ist, der
bspw. mit einem Stab, der durch einen benachbarten Stellkörper hindurch
geführt oder anderweitig aus einem Gehäuseabschnitt herausgeführt wird, durch
die Einstelleinheit ansteuerbar ist. Des weitern können in dem Gehäuse mehrere
Verteilerkanäle vorgesehen sein, welche durch mehrere Zuführkanäle mit
fließfähigem Medium versorgt werden. In jedem der Verteilerkanäle können ein
oder mehrere Stellkörper in beispielsweise unterschiedlichen Ausführungen
vorgesehen und angesteuert sein.
Durch die integrierte Anordnung des zumindest einen Stellglieds in dem
Verteilerkanal der Vorrichtung zum Auftragen eines fließfähigen Mediums auf
eine Materialbahn ist eine platzsparende Anordnung geschaffen. Darüber hinaus
ist eine thermisch stabile Anordnung vorgesehen, um beispielsweise aufgeheizte
Medien zu verarbeiten. Des weiteren weist diese Vorrichtung den Vorteil auf,
dass sich in der Vorrichtung keine sogenannten toten Zonen befinden, welche
fließfähiges Medium enthalten, so dass bei längerem Verweilen eine Belastung,
Veränderung oder Beschädigung des fließfähigen Mediums gegeben ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren An
sprüchen angegeben.
Die Erfindung ist nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug
nahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1a eine schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung
in einer Arbeitsposition,
Fig. 1b eine schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung
in einer alternativen Arbeitsposition zu Fig. 1a,
Fig. 2 eine perspektivische schematische Ansicht der
erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 3 einen schematischen Vollquerschnitt der erfindungsgemäßen
Vorrichtung gemäß Fig. 2,
Fig. 4 eine schematische Schnittansicht entlang eines Fließweges des
fließfähigen Mediums,
Fig. 5 eine schematische Ansicht von Durchbrechungen in einem
Stellkörper,
Fig. 6 eine schematische Schnittdarstellung einer alternativen
Anordnung eines Verteilerkanales zu Fig. 3,
Fig. 7 eine schematische Teilansicht entlang des Fließweges des
fließfähigen Mediums gemäß der Vorrichtung in Fig. 6 und
Fig. 8 eine schematische Schnittdarstellung einer alternativen
Vorrichtung gemäß Fig. 3.
In Fig. 1a ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 11 zum Auftragen eines fließ
fähigen Mediums auf eine Materialbahn 14 in einer Arbeitsposition dargestellt,
welche zwischen einer als Gegendruckwalze angeordneten Walze 12 und einer
Führungs- oder Spannwalze 13 angeordnet ist. Eine Materialbahn 14 wird gemäß
Pfeilrichtung an der Vorrichtung 11 vorbeigeführt, um ein fließfähiges Medium
aufzutragen. An der Walze 12 wird die Materialbahn 14 umgelenkt und über eine
beispielsweise als Laminatwalze ausgebildete weitere Walze 16 wird ein Substrat
17 oder eine weitere Materialbahn oder ein Laminat zugeführt, um einen
Verbund 18 herzustellen.
In Fig. 1b ist eine alternative Anordnung der Vorrichtung 11 dargestellt, wobei
im Unterschied zu Fig. 1a die Vorrichtung 11 unmittelbar der Walze 12 gegen
überliegend angeordnet ist und das fließfähige Medium auf die an der Walze 12
anliegenden Materialbahn 14 aufträgt.
Der Ausdruck "Materialbahn" ist im weiten Sinne zu verstehen. Dieser kann so
wohl gewebte als auch nicht gewebte Strukturen umfassen. Ebenso können dies
atmungsaktive Materialien als auch Folien aus Kunststoff oder Papier sein. Da
rüber hinaus kann die Materialbahn bereits beschichtet oder vorbehandelt sein
oder ein zwei- oder mehrschichtiger Verbund aus unterschiedlichen Kompo
nenten oder Beschichtungen oder Materialien sein. Des weiteren kann vorge
sehen sein, dass auf ein einlagiges oder mehrlagiges Material mit einer oder
mehreren Beschichtungen das fließfähige Medium aufgetragen wird, ohne dass
beispielsweise ein weiteres Substrat über die weitere Walze 16 zugeführt wird,
um beispielsweise eine Materialbahn zu versiegeln oder mit einer bestimmten
atmungsaktiven Schicht zu versehen.
Das hinzugefügte Substrat, sofern dies vorgesehen ist, kann alle Ausfüh
rungsformen der zuvor beschriebenen Materialbahn umfassen.
Der Ausdruck "fließfähiges Medium" ist ebenfalls in einem weiten Sinne zu
verstehen. Hierunter sind unter anderem thermoplastische Klebemittel, thermo
plastische Harze, reaktive Klebemittel, wie beispielsweise POR, Hochleis
tungsklebemittel und Klebemittel umfasst, die einen Erweichungspunkt oder
Schmelzpunkt von bspw. oberhalb von 180°C aufweisen. Ebenso können weitere
hoch oder niedrig viskose fließfähige Fluide oder Medien vorgesehen sein, welche
warm und/oder kalt auf die Materialbahn applizierbar sind. Das fließfähige
Medium kann ebenso faserige Zusätze oder sonstige Beimischungen aufweisen,
welche durch die erfindungsgemäße Vorrichtung verarbeitbar sind.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung 11 wird das fließfähige Medium auf eine
Materialbahn 14 aufgebracht. Dabei kann die aufzubringende Menge variabel
gestaltet sein. Es können sowohl poröse Schichten aufgetragen als auch dünn- bis
hin zu einem dickschichtigen Auftrag vorgesehen sein. Ebenso ist die Breite als
auch die Strecke entlang der Materialbahn für das Auftragen des fließfähigen
Mediums variabel.
Der Begriff "Arbeitsbreite" steht sowohl für die variable Länge eines
durchgehenden Schlitzes als auch für mehrere in der Länge gleiche oder
unterschiedliche Einzelschlitze mit gleichen oder unterschiedlichen Abständen.
In Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung 11
dargestellt. Bei dieser Vorrichtung 11 handelt es sich um einen sogenannten
Beschichtungskopf, welcher eine Düsenanordnung 19, insbesondere eine Breit
schlitzdüsenanordnung, aufweist. Die Vorrichtung 11 besteht aus einem ersten
und zweiten bzw. oberen und unteren Gehäuseabschnitt 21, 22, wobei der obere
Gehäuseabschnitt 21 vorteilhafterweise entlang einer Trennebene 23 von dem
unteren Gehäuseabschnitt 22 vorzugsweise zum Reinigen abnehmbar ist. In den
Gehäuseabschnitten 21, 22 sind Bohrungen 24 vorgesehen, in welchen regelbare
Heizelemente angeordnet sind. Im oberen Gehäuseabschnitt 21 ist ein Zuführ
kanal 28 vorgesehen, an dem eine Pumpeneinheit 29 angeschlossen ist. Über
diese Pumpeneinheit 29 wird das fließfähige Medium der Vorrichtung 11
zugeführt. Die Pumpeneinheit 29 kann Dosierpumpen umfassen als auch einen
Puffertank, ein Schmelzaggregat oder ähnliches, um das fließfähige Medium in
geeigneter Weise bereitzustellen und dem Zuführkanal 28 zuzuführen. Der
Zuführkanal 28 mündet in einen Verteilerkanal 31, der sich vorzugsweise parallel
zur Schlitzdüsenanordnung 19 über die gesamte Breite des Gehäuseabschnitts 21
erstreckt. Von dem Verteilerkanal 31 führen Versorgungskanäle 32 in einen
Dosierspalt 34, welcher bspw. in der Trennebene 23 liegt. In dem Dosierspalt 34
ist eine Schablone 36 angeordnet, welche segmentförmige Kanäle 37 aufweist.
Diese segmentförmigen Kanäle 37 sind beispielsweise kelch-, V-, oder U-förmig
ausgebildet. Die Versorgungskanäle 32 münden vorzugsweise vollständig in die
segmentförmigen Kanäle 37. In Abhängigkeit des zu verarbeitenden fließfähigen
Mediums kann die Schablone 36 in der Dicke und Geometrie entsprechend
ausgebildet sein, um eine gewünschte Masse an fließfähigem Medium
aufzutragen. Die Schablone 36 ist austauschbar in dem Dosierspalt 34
angeordnet. Der Dosierspalt 34 weist an seinem äußeren Ende eine obere und
untere Austraglippe 38, 39 auf und bildet eine sogenannte Abquetschfläche und
führt gleichzeitig das Bahnmaterial an deren Außenseite tangential entlang.
Im unteren Gehäuseabschnitt 22 sind Bohrungen 41 zur Aufnahme von Ventilen
42 vorgesehen, welche zur Regelung der Durchflussmenge des Mediums vom
Versorgungskanal 32 in den segmentförmigen Kanal 37 dienen. Die Ventile 42
weisen eine einstellbare Nadel 43 mit einer kegeligen oder konischen Spitze auf,
die in dem Versorgungskanal 32 positionierbar ist. Durch die variable Einstellung
der Ventile 42 wird eine für alle Versorgungskanäle 32 gleiche Durchflussmenge
als Grundeinstellung ermöglicht. Alternativ kann vorgesehen sein, dass diese
Ventile 42 eine zusätzliche Zu- und Abschaltung für die Verstellung einer
Arbeitsbreite eines Dosierspaltes 34 einsetzbar und ebenfalls ansteuerbar sind.
In Fig. 3 ist ein schematischer Querschnitt der Vorrichtung 11 und in Fig. 4
eine schematische Schnittansicht entlang eines Fließweges des fließfähigen
Mediums dargestellt. In dem Verteilerkanal 31 ist ein Stellkörper 46 einer Ein
stelleinheit 47 angeordnet, der axial und radial in dem Verteilerkanal 31 beweg
bar angeordnet ist. Der Stellkörper 46 ist rohrförmig ausgebildet und weist ein
offenes Ende zur Mitte der Düsenanordnung 19 auf. Zum äußeren Randbereich
des Gehäuseabschnittes 21 ist der Stellkörper 46 durch einen Verschlusselement
48 geschlossen. Der Stellkörper 46 wird in dem Verteilerkanal 31 durch
beispielsweise zwei Dichtungen 51 bewegbar gelagert und mediendicht nach
außen hin geschlossen. Diese Dichtungen 51 sind vorzugsweise hitzebeständig
und halten axialen und radialen Belastungen Stand. Darüber hinaus sind diese
Dichtungen 51 in Abhängigkeit des fließfähigen Mediums ausgewählt, um die
Dichtwirkung sicherzustellen. Der Stellkörper 46 weist an seinem offenen Ende
vorzugsweise Schrägflächen 52 auf, welche sich von innen nach außen
trichterförmig öffnen.
Der Stellkörper 46 weist Durchbrechungen 56 auf, welche beispielhaft in Fig. 5
näher dargestellt sind. Eine erste Durchbrechung 57 ist als Bohrung ausgebildet
und entspricht bspw. im Durchmesser dem des Versorgungskanals 32. Die zweite
Durchbrechung 58, welche einen Abstand aufweist, der dem Abstand der Ver
sorgungskanäle 32 zueinander entspricht, ist als Langlochbohrung ausgebildet,
welche in Längsrichtung den doppelten Durchmesser der ersten Durchbrechung
57 aufweist. Die dritte Durchbrechung 59 ist analog zur zweiten Durchbrechung
58 angeordnet und aufgebaut und weist die Länge auf, die dem dreifachen
Durchmesser der ersten Durchbrechung 57 entspricht. Wahlweise können weitere
Durchbrechungen 56 vorgesehen sein, welche die Reihenfolge der ersten drei
Durchbrechungen fortsetzt oder andere Größen und Formen aufweist. Durch
diese Anordnung, bei der die Durchbrechungen an einer gemeinsamen Tangente
61 liegen, kann bei einer Rotation in Pfeilrichtung um den Betrag des Durch
messers der ersten Durchbrechung 57 eine Zonenabschaltung beziehungsweise
von außen nach innen verlaufende Randzonenabschaltung ermöglicht sein.
Der Stellkörper 46 wird vor Inbetriebnahme der Vorrichtung 11 vorteilhafter
weise in einer Grundposition innerhalb des Verteilerkanals 31 angeordnet und
bezüglich dem Verschlusselement 38 oder der ersten Durchbrechung 57 auf die
zu verarbeitende Materialbahn 14 eingestellt. Hierzu taucht der Stellkörper 46
mehr oder weniger tief in den Verteilerkanal 31 ein. In Fig. 4 ist beispielsweise
der Stellkörper 46 derart angeordnet, dass der äußerste segmentförmige Kanal
37 nicht mit fließfähigem Medium beaufschlagt wird. Die an der Auftraglippe 38
vorbeigeführte Materialbahn 14 weist einen stark überzeichneten Verlauf des
Randbereiches 62 auf. Zur Beschichtung der Materialbahn 14 von Punkt A bis zum
Punkt B ist der Stellkörper 46 in einer radialen Position vorgesehen, bei der die
erste Durchbrechung 57 versetzt zum Versorgungskanal 32 angeordnet und somit
geschlossen ist, wohingegen die weiteren Durchbrechungen 58, 59 einen Durch
fluss des Mediums ermöglichen. Sobald die Materialbahn im Punkt B zur Auftrags
lippe 38 gelangt, wird der Stellkörper 46 um einen weiteren Winkelbetrag um
seine Längsachse gedreht, so dass die zweite Durchbrechung 58 zum Versor
gungskanal 32 geschlossen ist. Bei Erreichen des Punktes C der Materialbahn 14
wird die dritte Durchbrechung 59 durch ein weiteres radiales Verdrehen des
Stellkörpers 46 geschlossen, so dass den Segmentförmige Kanälen 37, 37', 37",
37''' kein Medium zufließt. Sobald der Punkt D der Materialbahn 14 die
Auftragslippe 38 erreicht, wird der Stellkörper 46 wieder um einen Winkelbetrag
in entgegen-gesetzter Richtung gedreht, so dass die dritte Durchbrechung 59
öffnet.
Ein in Fig. 1 dargestelltes und vor der Vorrichtung 11 angeordnetes Erken
nungssystem 66, beispielsweise eine CCD-Kamera, erkennt die Breite der Ma
terialbahn 14 beziehungsweise den Konturenverlauf des Randes oder einzelne
Zonen und übermittelt die entsprechenden Daten an die zumindest eine
Einstelleinheit 47. In dieser Einstelleinheit 47 wird aufgrund der Daten das
zumindest eine Stellglied 46, vorzugsweise mit einem Schrittmotor betätigt, das
den Stellkörper 46 rotierend antreibt. Zusätzlich kann die Einstelleinheit 47
einen Stellantrieb aufweisen, der den Stellkörper 46 in axialer Richtung hin- und
herbewegt, so dass bei größeren Abweichungen in der Breite der Materialbahn 14
eine zusätzliche Axialbewegung des Stellkörpers 46 durch mehr oder weniger
starkes Eintauchen in den Verteilerkanal 31 ansteuerbar und einstellbar ist. In
Abhängigkeit der Daten des Erkennungssystems 66 wird auch die Pumpeneinheit
29 angesteuert, um die Menge des fließfähigen Mediums, welches dem
Zuführkanal 28 zugeführt wird, zu steuern.
Um die Austragmenge auf die Materialbahnbreite, die Zonen oder die Randzone
anzupassen, wird auch die Viskosität des Mediums berücksichtigt. Eine ent
sprechende seitliche Ansteuerung des zumindest einen Stellkörpers 46 ist vorge
sehen, damit die exakte Arbeitsbreite in der Düsenanordnung 19 eingestellt ist,
so dass der gewünschte Auftrag erfolgt sobald der entsprechend erfasste Ab
schnitt der Materialbahn zur Auftragslippe 38 gelangt. Des weiteren ist ein
Steuersystem vorgesehen, ein sogenanntes Feed-Back-Steuersystem, welches
ebenfalls die Bahn- und Produktionsliniengeschwindigkeit mit berücksichtigt. So
mit können diese als auch weitere Parameter wie Auftragsmenge, Fließge
schwindigkeit, Temperatur, Druck zur Förderung des Mediums, Arbeitsbreite
sowie Ansteuerzeiten und Stellzeiten für die Stellkörper in dem Gesamtsystem
berücksichtigt werden.
In der Vorrichtung 11 ist vorzugsweise in dem Verteilerkanal 31 gemäß Fig. 2
ein linker und rechter Stellkörper 46 vorgesehen, welche unabhängig vonein
ander ansteuerbar sind. Durch die Ausgestaltung der Durchbrechungen 56 in dem
Stellkörper 46 können unterschiedliche Strukturen von fließfähigem Medium auf
die Materialbahn 14 aufgebracht werden. Beispielsweise können auch mehrere
Strukturen über den Umfang am Steilkörper verteilt angeordnet sein, so dass
beispielsweise zum einen die in Fig. 5 dargestellte Anordnung vorgesehen ist
und des weiteren eine Anordnung vorgesehen ist, bei der beispielsweise zwei
Durchbrechungen der ersten Durchbrechung entsprechen, die darauffolgenden
zwei Durchbrechungen geschlossen sind und die fünfte und sechste Durch
brechung wiederum der ersten Durchbrechung entsprechen. Dadurch lassen sich
beispielsweise quadratische oder längliche Freiflächen auf der Materialbahn
erzeugen. Die Ausgestaltung und Anordnung von Durchbrechungen am Stellkörper
46 sind vielfältig und variabel. Des weiteren können die beispielhaft
dargestellten Durchbrechungen des Stellkörpers 46 gemäß Fig. 5 mehrfach in
identischer oder unterschiedlicher Ausführung über den Umfang verteilt ange
ordnet sein. Ebenso ist die Länge des Stellkörpers 46 mit dem rohrförmigen Ab
schnitt, welcher die Durchbrechungen aufweist, als auch die innere Kontur
variabel. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass der Innenquerschnitt der
rohrförmigen Stellkörpers 46 zum Verschlusselement 48 abnimmt.
In Fig. 6 ist eine alternative Ausführungsform der Vorrichtung 11 dargestellt.
Bei dieser Ausführungsform ist der Verteilerkanal 31 stehend und länglich
ausgebildet. Ein im Querschnitt an diesem Verteilerkanal 31 angepasster
Stellkörper 36 ist axial in dem Verteilerkanal verschiebbar angeordnet. Durch die
axiale Positionierung des Stellkörpers 46 in dem Verteilerkanal 31 kann eine
Randzonenabschaltung ermöglicht sein.
Bei dieser Ausführungsform steht der Verteilerkanal 31 unmittelbar mit dem
Dosierspalt 34 in Verbindung. Diese Vorrichtung ist konstruktiv einfach in der
Ausgestaltung. Alternativ zu dieser Ausgestaltung gemäß Fig. 6 kann der
Verteilerkanal 31 liegend gemäß Fig. 8 angeordnet sein.
Zusätzlich kann der Stellkörper 46, welcher in dem Verteilerkanal 31 gemäß
Fig. 6 oder 8 eingesetzt ist, einen innen liegenden zweiten Stellkörper auf
weisen, welcher zum Stellkörper 46, der in dem rechteckigen Verteilerkanal 31
geführt ist, verdrehbar und axial bewegbar angeordnet ist. Somit kann bei dieser
Ausführungsform neben der Randzonenabschaltung auch eine Zonenabschaltung
und flexible Einstellung der Arbeitsbreite ermöglicht sein.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens sind besonders geeignet zum Einsatz von Heiß
schmelz- oder Schmelzklebemittel mittels einer Breitschlitzdüse.
Claims (20)
1. Verfahren zur Einstellung einer Arbeitsbreite einer Düsenanordnung (19)
zum Auftragen eines fließfähigen Mediums auf eine Materialbahn (14), bei
der das fließfähige Medium von wenigstens einem Zuführkanal (28) in zu
mindest einen Verteilerkanal (31) gefördert und von dort aus in zumindest
einen Dosierspalt (34) zum Auftragen auf die Materialbahn (14) weitergelei
tet wird, bei dem in dem zumindest einen Verteilerkanal (31) zumindest
ein Stellkörper (46) angesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die
Materialbahnbreite oder zumindest eine Zone oder ein Randverlauf der Ma
terialbahn (14) mit einem Erkennungssystem (66) erfasst wird und der zu
mindest eine Stellkörper (46) von zumindest einer Einstelleinheit (47) ent
sprechend den erfassten Daten angesteuert und in dem Verteilerkanal (31)
positioniert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest
eine Stellkörper (46) in Abhängigkeit der erfassten Daten zumindest durch
eine Drehung um seine Längsachse betätigt wird und zumindest ein Förder
weg vom Verteilerkanal (31) zum Dosierspalt (34) durch eine oder mehrere
Durchbrechungen (56) des zumindest einen Stellkörpers (46) gesperrt oder
freigegeben wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass wenigstens eine Pumpeneinheit (29) zur Versorgung der Dü
senanordnung (19) mit fließfähigem Medium vorgesehen ist und die Förder
leistung der Pumpeneinheit (29) in Abhängigkeit der eingestellten Arbeits
breite des Dosierspaltes (34) angesteuert wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass der zumindest eine Stellkörper (46) mit einem Stellmotor,
insbesondere Schrittmotor, um seine Längsachse gedreht wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass der zumindest eine Stellkörper (46) zur Grundeinstellung der
Arbeitsbreite der Düsenanordnung (19) oder während dem Auftragen des
fließfähigen Mediums in dem Verteilerkanal (31), vorzugsweise mit einem
ansteuerbaren Stellantrieb, axial verschiebbar positioniert wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass ein erster und zweiter in dem Verteilerkanal (31) angeordne
ter Stellkörper (46) in Abhängigkeit des Verlaufs der Randzone der Materi
albahn (14) oder zumindest einer Zone auf der Materialbahn (14) unabhän
gig voneinander in Drehung versetzt und vorzugsweise ein oder mehrere
segmentförmige Kanäle (37) im Dosierspalt (34), welche mit dem Verteiler
kanal (31) unter Zwischenschaltung des zumindest einen Stellkörpers (46) in
Verbindung stehen, geöffnet oder geschlossen werden.
7. Vorrichtung zum Auftragen eines fließfähigen Mediums auf eine Material
bahn (14), insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 6, mit wenigstens einem ersten und zweiten Gehäuseab
schnitt (21, 22), welche eine Düsenanordnung (19) mit einem Dosierspalt
(34) aufweisen, mit zumindest einem Verteilerkanal (31), der in Verbindung
mit dem Dosierspalt (34) steht und dem das fließfähige Medium über zu
mindest einen Zuführkanal (28) zugeführt und zum Dosierspalt (34) zum
Auftragen auf die Materialbahn (14) gefördert wird, mit zumindest einem in
dem Verteilerkanal (31) angeordneten Stellkörper (46) zur Einstellung der
Arbeitsbreite des Dosierspaltes (34), dadurch gekennzeichnet, dass der zu
mindest eine Stellkörper (46) zur Einstellung der Arbeitsbreite des Dosier
spaltes (34) während dem Auftragen des fließfähigen Mediums auf die Ma
terialbahnbreite, zumindest eine Zone oder einen Randverlauf der Materi
albahnbreite ansteuerbar und positionierbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem
zumindest einen Verteilerkanal (31) und dem Dosierspalt (34) eine Vielzahl
von Versorgungskanälen (32) vorgesehen sind und zumindest ein Versor
gungskanal (32) mit zumindest einem Segmentkanal (37) im Dosierspalt (34)
in Verbindung steht und der Stellkörper (46) die Segmentkanäle (37) in Ab
hängigkeit seiner Einstellung zum Auftragen des fließfähigen Mediums frei
gibt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zu
mindest eine Stellkörper (46) mehrere nebeneinander angeordnete Durch
brechungen (56, 57, 58, 59) aufweist, welche eine Verbindung zwischen
dem zumindest einen Verteilerkanal (31) und dem Dosierspalt (34) bilden.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Dosierspalt (34) Segmentkanäle (37), vorzugsweise auswechsel
bar, vorgesehen sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass der zumindest eine Stellkörper (46) in der Querschnittsform auf den
Verteilerkanal (31) anpassbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass der zumindest eine Stellkörper (46) als rohrförmiger Körper ausgebil
det ist, der in dem Verteilerkanal (31) geführt ist und entlang seiner Man
telfläche zumindest eine Durchbrechung (56) aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass der zumindest eine Stellkörper (46) zur Mitte des Gehäuseabschnitts
(21, 22) gerichtet offen ausgebildet ist und nach außen gerichtet durch ein
in dem rohrförmigen Körper angeordnetes Verschlusselement (48) geschlos
sen ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
dass der zumindest eine Stellkörper (46) eine Reihe von nebeneinander an
geordneten Durchbrechungen (57, 58, 59) aufweist, wobei eine erste äuße
re Durchbrechung (57) einem Durchmesser des Versorgungskanals (32) ent
spricht und eine zweite Durchbrechung (58) vorgesehen ist, welche zur Mit
te des Gehäuses im Abstand der Versorgungskanäle (32) zur ersten Durch
brechung (57) versetzt angeordnet ist und in radialer Richtung gesehen eine
Länge aufweist, die dem zweifachen Durchmesser des Versorgungskanals
(32) entspricht und wenigstens eine dritte Durchbrechung (59) aufweist,
welche in der Anordnung und Ausgestaltung analog zur zweiten Durchbre
chung (58) ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
dass der zumindest eine Stellkörper (46) eine keilförmige Durchbrechung
aufweist, welche vom äußeren Rand zur Mitte des Gehäuses hin zunimmt
und einen Förderweg zwischen dem Verteilerkanal (31) und zumindest zwei
nebeneinander angeordneten Versorgungskanäle (32) nacheinander durch
eine betragsmäßige Rotationsbewegung öffnet oder schließt.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
dass der Verteilerkanal (31) im wesentlichen parallel zum Dosierspalt (34)
im Gehäuse angeordnet ist und vorzugsweise einen kreisrunden Querschnitt
aufweist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
dass der zumindest eine Stellkörper (46) um seine Längsachse drehbar
und/oder axial verschiebbar in dem zumindest einen Verteilerkanal (31) ge
lagert ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
dass der zumindest eine Stellkörper (46) eine Länge aufweist, die zumin
dest einen Segmentkanal (37) oder zumindest einen in den zumindest einen
Segmentkanal (37) führenden Versorgungskanal (32) überdeckt.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Verteilerkanal (31) ein erster und zweiter Stellkörper (46) vor
gesehen sind.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
dass der zumindest eine Versorgungskanal (32) ein Ventil (42) zur Regelung
der Durchflussmenge von fließfähigen Medien aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002105437 DE10205437C1 (de) | 2002-02-08 | 2002-02-08 | Verfahren zur Einstellung einer Arbeitsbreite einer Düsenanordnung zum Auftragen eines fließfähigen Mediums auf eine Materialbahn und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
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|---|---|---|---|
| DE2002105437 DE10205437C1 (de) | 2002-02-08 | 2002-02-08 | Verfahren zur Einstellung einer Arbeitsbreite einer Düsenanordnung zum Auftragen eines fließfähigen Mediums auf eine Materialbahn und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (1)
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|---|---|
| DE10205437C1 true DE10205437C1 (de) | 2003-11-27 |
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|---|---|---|---|
| DE2002105437 Expired - Fee Related DE10205437C1 (de) | 2002-02-08 | 2002-02-08 | Verfahren zur Einstellung einer Arbeitsbreite einer Düsenanordnung zum Auftragen eines fließfähigen Mediums auf eine Materialbahn und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10205437C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO2005023435A1 (de) * | 2003-09-02 | 2005-03-17 | Kiener Maschinenbau Gmbh | Stellkörper zur einstellung einer arbeitsbreite eines dosierspaltes |
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- 2002-02-08 DE DE2002105437 patent/DE10205437C1/de not_active Expired - Fee Related
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