DE10204112B4 - Verfahren zur Entgegennahme und Weiterleitung von Kurznachrichten in einem öffentlichen Telekommunikationsfestnetz - Google Patents
Verfahren zur Entgegennahme und Weiterleitung von Kurznachrichten in einem öffentlichen Telekommunikationsfestnetz Download PDFInfo
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Abstract
Verfahren
zur Entgegennahme und Weiterleitung von Kurznachrichten in einem öffentlichen Telekommunikations-Festnetz
unter Beteiligung kurznachrichtenfähiger Endgeräte und eines
Kurznachrichten-Service-Centers unter Übermittlung der Zielrufnummer
des Empfangsgerätes
und der Absenderrufnummer des Absendegerätes und der eigentlichen Kurznachricht,
dadurch gekennzeichnet, dass jeder abgesendeten Kurznachricht vom
Absendegerät
wenigstens ein Identifikationselement hinzugefügt wird, das den Hersteller
und/oder Typ und/oder technische Eigenschaften des Absendegerätes und/oder der
darin verwendeten Software kennzeichnet, wobei als Identifikationselement
eine zusätzliche
Nachricht in einer Übertragungsschicht
an das Kurznachrichten-Service-Center
gesendet wird.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entgegennahme und Weiterleitung von Kurznachrichten in einem öffentlichen Telekommunikationsfestnetz unter Beteiligung kurznachrichtenfähiger Endgeräte und eines Kurznachrichten-Service-Centers unter Übermittlung der Zielrufnummer des Empfangsgerätes und der Absenderrufnummer des Absendegerätes und der eigentlichen Kurznachricht.
- Mobilkommunikationssysteme, insbesondere Kurznachrichtensysteme zur Weiterleitung von Nachrichten, die von mit Absendenummern versehenen Mobilstationen mobiler Teilnehmer gesendet und empfangen werden können, sind bekannt. Hierzu dient ein Mobilfunknetz mit einer aus Funkzellen aufgebauten zellularen Netzstruktur. Sie weisen funktechnische Einrichtungen zum Senden und Empfangen von Signalisierungs- und/oder Nutzinformationen zu/von der Mobilstation sowie vermittlungstechnische Einrichtungen zum Durchschalten von Signalisierungs- und/oder Nutzverbindungen auf. Speichereinrichtungen enthalten die Teilnehmerdaten der registrierten mobilen Teilnehmer, die Anrufe absetzen und/oder entgegennehmen wollen. Darüber hinaus gibt es Systeme, mit deren Hilfe Datensätze, insbesondere als Kurznachrichten bezeichnete Nutzinformationen zur Weiterleitung an einzelne und/oder mehrere Empfänger aufgezeichnet werden können. Ebenso gibt es bereits Einrichtungen zur Benutzung eines gattungsgemäßen Kurznachrichtensystems in einem Festnetztelefonnetz und zum Austausch von Kurznachrichten zwischen Mobilfunk- und Festnetztelefonnetzen, so dass beispielsweise auch von einer Mobilstation abgesandte Kurznachrichten an einem Festnetztelefon empfangen werden können und umgekehrt. Ebenso ist es möglich, von einem Festnetztelefon zu einem anderen Kurznachrichten zu versenden (sog. Festnetz-Kurznachrichten).
- Nachteilig bei vielen der bisher zur Übermittlung von Kurzmitteilungen verwendeten Verfahren ist jedoch, daß die verwendeten Endgeräte unerkannt bleiben, und zwar sowohl im Festnetz, wie in den bekannten Mobilfunknetzen. So ist derzeit insbesondere auch kein Short-Message-System(SMS)-Feld bekannt, aus dem sich direkt Typ und/oder Hersteller des Endgerätes und/oder der verwendeten Software erkennen lassen.
- Die
DE 199 56 023 A1 beschreibt ein Verfahren zur Übertragung von Nachrichten zwischen mindestens einer Zentrale und einem Endgerät und einer Anpassungsvorrichtung dafür. Die Schrift beschreibt Verfahren und mobile Systeme, mit denen durch Auswahl von Profilen, die auch Endgeräte-spezifische Vorgaben enthalten können, unterschiedliche Typen von Endgeräten an einer Anpassungsvorrichtung betrieben werden können. Die Profile werden in einer Initalisierungsphase vom Endgerät zur Anpassungsvorrichtung übertragen und dort abgespeichert. Sie können dann im Folgenden über eine Kennung abgerufen werden. - Die
beschreibt ein Verfahren zur Inventarisierung von Funkkommunikationsmitteln. Dabei ist vorgesehen, dass bei SMS-fähigen Geräten eine SMS-Nachricht mit der IMEI-Identifikationsnummer, der IMSI-Identifikationsnummer, dem Modell des Gerätes und der Software Versionsinformationen an einen zentralen Inventarrechner übertragen werden.GB 2 308 277 A - Die
DE 36 38 735 C2 beschreibt ein Fernmeldenetz sowie Teilnehmerstationen und Zentralstationen für ein Fernmeldenetz. Dieses Fernmeldenetz ermöglicht es in einem Mobilfunknetz zwischen Microprozessor-gesteuerten Teilnehmerstationen und wenigstens einer Zentralstation unveränderliche gerätespezifische Informationen sowie aktualisierungsbedürftige gerätetechnische Informationen zu übertragen bzw. abrufbar zu machen. - Nachteilig an diesen Lösungen ist, dass sie auf die zusätzlichen Datenübertragungskanäle, wie sie insbesondere von Mobilfunknetzen zur Verfügung gestellt werden, angewiesen sind und somit beispielsweise in klassischen Festnetzen nicht funktionieren. Weiterhin setzen sie zwingend eine Anpassung der im Netz vorhandenen Komponenten an die Erkennungstechnologie voraus.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Lösung zu schaffen, mit der das jeweilige Endgerät mit seinen typischen Geräteeigenschaften erkannt werden kann, wobei die einmal erkannten Daten für zukünftige Einsatzfälle weiter verwendet werden sollen.
- Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass jeder abgesendeten Kurznachricht vom Absendegerät wenigstens ein Identifikationselement hinzugefügt wird, das den Hersteller und/oder Typ und/oder technische Eigenschaften des Absendegerätes und/oder der darin verwendeten Software kennzeichnet, wobei als Identifikationselement eine zusätzliche Nachricht in einer Übertragungsschicht an das Kurznachrichten-Service-Center gesendet wird.
- Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird es möglich, festzustellen, von welchem Typ-Endgerät eine Kurznachricht versendet wurde und/oder wer der Hersteller des kurznachrichtenfähigen Endgerätes und/oder der darin enthaltenen Software ist. So können auch weitere Differenzierungsmerkmale, wie genaue Typenbezeichnungen oder Leistungsklassen übermittelt, festgestellt und ausgewertet werden.
- Der Versand von SMS-Kurznachrichten aus dem Festnetz erfolgt über ein innerhalb der ETSI (European Telecommunications Standards Institute) festgelegtes Protokoll. Die im GSM-Format (Global System for mobile Communication) über eine V.23-Variante übermittelte Nachricht enthält neben dem SMS-Kurznachrichtentext auch die Zielrufnummer und die eigene Absenderrufnummer des Endgerätes. Nunmehr wird dem Protokoll erfindungsgemäß ein Identifikationselement hinzugefügt, das den Hersteller, den Typ und/oder technische Eigenschaften des Absendegerätes und/oder darin verwendete Software identifiziert.
- Dies ist insbesondere dadurch möglich, daß eine zusätzliche Nachricht in einer Übertragungsschicht, insbesondere in der Transfer-Layer, an das Kurznachrichten-Service-Center gesendet wird. Dabei wird sichergestellt, daß diese zusätzliche Nachricht kompatibel zu dem bisher verwendeten Format ist, sodass auch Festnetz-Kurznachrichten-Center verschiedener Hersteller bzw. Betreiber eine solche SMS-Kurznachricht entgegennehmen und weiterversenden können. Empfängt das Kurznachrichten-Service-Center eine solche, mit einem zusätzlichen Identifikationselement versehene Nachricht von einem Festnetz-Endgerät, so kann es über dieses Identifikationselement feststellen, welche Hard- und/oder Software für den Versand der Festnetz-Kurzmitteilung verwendet wurde. Weiter ist vorgesehen, daß als Identifikationselement und/oder Nachricht in der Übertragungsschicht (Transfer-Layer) nach ETSI-Spezifizierung ein Parameter zur Spezifizierung einer in einer Kurznachricht auszuführenden Operation gesetzt wird und daß das Endgerät in der Übertragungsschicht (Transfer-Layer) das Identifikationselement als einen Absendergerätedaten enthaltenden Parameter überträgt. Bei anderen als der bisher von der ETSI spezifizierten Protokolle können die zusätzlichen Daten an beliebiger Stelle plaziert werden, soweit dies nicht gegen die jeweiligen Standards verstößt.
- Die Erfindung sieht weiter vor, daß das Identifikationselement in einer Datenbank gespeichert wird. Hierdurch können einmal übertragene Identifikationselemente für weitere Dienste oder Zwecke bereit gehalten und verwendet werden.
- Beispielsweise ist auch vorgesehen, daß die gesammelten Identifikationselemente zu Abrechnungs- und/oder Rückvergütungszwecken der Hersteller der Absendergeräte und/oder der darin verwendeten Software ausgewertet werden. Damit besteht die Möglichkeit, Endgeräte-Hersteller bzw. entsprechende Software-Hersteller direkt am Umsatz mit versendeten Festnetz-Kurzmitteilungen zu beteiligen, etwa auch im Rahmen eines sog. "Kickback"-Verfahrens.
- Die in der Datenbank gespeicherten Identifikationselemente können bei einem späteren Versand von neuen Kurznachrichten an das Absendegerät zu Kurznachrichten-Übermittlungszwecken verwendet werden. So kann z.B. je nach Endgerät ein spezielles Verfahren bei der Übermittlung von Nachrichten vom Kurznachrichten-Service-Center ausgewählt werden. Soll z.B. eine Kurzmitteilung an einen Personal-Computer übermittelt werden, versucht das Kurznachrichten-Service-Center die Zustellung nur zweimal, wenn der Personal-Computer ausgeschaltet ist. Aufgrund des gespeicherten Identifikationselements, wonach das Endgerät ein Personal-Computer ist, bleibt die Kurzmitteilung in diesem Fall weiter gespeichert und wird nicht, wie in anderen Fällen, z.B. bei Verwendung von üblichen Telefongeräten und dergleichen als Endgerät vorgesehen, verworfen. Vielmehr kann etwa eine erneute Zustellung durch ein Polling vom Personal-Computer angestoßen werden, etwa durch einen Anruf über eine Spezial-Service-Rufnummer des Kurznachrichten-Service-Centers. So gehen keine noch nicht zugestellten Kurznachrichten verloren.
- Um sicher zu stellen, daß die zusätzlichen Identifikationselemente tatsächlich auch vom Kurznachrichten-Service-Center empfangen werden, sieht das erfindungsgemäße Verfahren auch eine entsprechende Bestätigung an das Absendegerät nach jeder Übermittlung eines Identifikationselementes an das Kurznachrichten-Service-Center vor.
- Grundsätzlich ist es zur Übertragung des Identifikationselementes möglich, lediglich ein Standardprotokoll zur Übertragung von Kurznachrichten durch ein Hinzufügen des Identifikationselementes zu erweitern.
- In einer besonderen Ausgestaltung ist es vorgesehen, daß in der Übertragungsschicht (Transfer-Layer) der Transfer-Protocol-Command-Type (TP-CT) 0 × F3 gesetzt wird und die Übertragung des Identifikationselementes in dem Transfer-Protocol-Command-Data (TP-CD) erfolgt. Das TP-CT ist bis zu 157 Byte lang. Jede Eigenschaft des Endgerätes steht in einer separaten Struktur. Der Parameter Identifier (PI) weist eine Länge von 2 Byte in Network-Order auf, der Parameter Length (PL) 1 Byte, während der Parameter Value (PV) eine variable Länge aufweisen kann. Eine Eigenschaft kann mehrere Informationen beinhalten. In diesem speziellen Fall muß die Struktur für das Feld PV festgelegt werden. Für eine neue Version einer Eigenschaft oder eine neue Eigenschaft wird ein neuer PI-Wert festgelegt. Die Eigenschaften kopiert das Endgerät hintereinander in das Feld Command-Data (TP-CD) und sendet das Kurznachrichten-SMS-Command 0 × F3 zum Kurznachrichten-Service-Center (SMSC).
- In einer ersten Version der Protokollerweiterung werden folgende Eigenschaften unterstützt:
- Herstellerkennung:
-
- PI = 0 × 0001
- PL = 0 × 02
- PV = 0 × nnn(0 × 0001 – 0 × fff)
- Typ des Endgerätes:
-
- PI = 0 × 0002
- PL = 0 × 02
- PV = 0 × nnn(0 × 0001, 0 × 0002 oder 0 × 0003)
- Die Werte der Parameter PI für die Eigenschaften und der Parameter PV für die Endgeräte-Typen werden separat festgelegt, die Herstellerkennung wird zwischen Kurznachrichen-Service-Center-Betreiber und Endgeräte-Hersteller festgelegt.
- Ein Kurznachrichten-SMS-Command vom Endgerät zum Kurznachrichten-Service-Center (SMSC) beantwortet dieses mit einem Submit-Report.
- Zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht die Erfindung auch ein Festnetztelekommunikationsendgerät zum Absenden und zum Empfang von Kurznachrichten vor, das in der Lage ist, beim Absenden einer Kurznachricht dieser wenigstens ein Identifikationselement in einer zusätzlichen Nachricht in der Übertragungsschicht (Transfer-Layer) zur Sendung an ein Kurznachrichten-Service-Center mit einer bzw. auch mehreren Identifikationselementen hinzuzufügen.
- Ebenso ist ein Festnetz-Kurznachrichten-Service-Center zur Ausführung des Verfahrens vorgesehen, das Empfangsmittel zum Empfang wenigstens eines vom Absendegerät gesendeten Identifikationselementes, Auswertungsmittel zum Auswerten des Identifikationselementes und/oder Speichermittel zur Speicherung des Identifikationselementes und/oder Abrechnungsmittel und/oder Profilierungsmittel zur automatischen Erstellung eines Rufnummern-bezogenen Profils des Absendegerätes zur späteren geräteabhängigen Bereitstellung spezieller Dienste, unter Ausnutzung entsprechender Gerätemerkmale, aufweist.
- Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in
-
1 den prinzipiellen Aufbau der Erfindung. -
2 den Nachrichtenfluß zwischen dem kurznachrichtenfähigen Endgerät und dem Kurznachrichten-Service-Center inklusive der erfindungsgemäßen Protokollerweiterung. - Wie in
1 dargestellt, ist das kurznachrichtenfähige Endge rät7 über ein öffentliches Telekommunikationsnetz2 mit einem Kurznachrichten-Service-Center3 verbunden. Dieses besteht aus einem Access-Router4 , der über eine Netzwerkverbindung5 mit einem Kurznachrichten-Service-Center-Kern6 verbunden ist. - Wie im Nachrichtenflußdiagramm gemäß
2 dargestellt, wird zunächst im kurznachrichtenfähigen Endgerät7 (SM-TE) die Nachricht SMS-SUBMIT vom Transfer-Layer8 (SM-TL) an den Data-Link-Layer9 (SM-DLL) gesendet, um die Absendung einer Kurznachricht vorzubereiten. Daraufhin wird eine physikalische Verbindung des Endgerätes7 zum Kurznachrichten-Service-Center3 aufgebaut, die im vorliegenden Diagramm nicht dargestellt ist. - Nach dem Errichten der Verbindung sendet der Data-Link-Layer
10 (SM-DLL) des Kurznachrichten-Service-Centers3 (SM-SC) die Nachricht DLL_SMS_EST an den Data-Link-Layer9 (SM-DLL) des Endgerätes7 , um das Bestehen der Verbindung anzuzeigen. Daraufhin wird die Kurznachricht in der SMS_SUBMIT-Anweisung durch die DLL_SMS_DATA-Nachricht vom Data-Link-Layer9 des Endgerätes 7 zum Data-Link-Layer10 des Service-Centers3 übertragen, welches die Kurznachricht in der SMS_SUBMIT-Anweisung an den Transfer-Layer11 (SM-TL) des Service-Centers3 (SM-SC) weiterleitet. Die erfolgreiche Übertragung der Kurznachricht wird von dem Transfer-Layer11 des Kurznachrichten-Service-Centers3 durch die Nachricht SMS_REPORT angezeigt, die vom Data-Link-Layer10 des Kurznachrichten-Service-Centers3 in der Nachricht DLL_SMS_ACK an den Data-Link-Layer9 des Endgerätes7 übertragen wird, der die Nachricht SMS_REPORT an den übergeordneten Transfer-Layer8 überträgt. - Die erfindungsgemäß ergänzten Identifikationselemente werden nun in einer zusätzlichen SMS_COMMAND-Anweisung übermittelt. Dabei wird im Transfer-Layer
8 des kurznachrichtenfähigen Endgerätes7 , der Transfer-Protocol-Command-Type (TP-TC) beispielsweise auf 0 × F3 gesetzt und in dem folgenden Transfer-Protocol-Command-Data-Feld (TP-CD) die Eigenschaften des Endgerätes7 durch eine Reihe von Strukturen, jeweils bestehend aus dem Parameter-Identifier (PI), der Parameter-Length (PL) und dem Parameter-Value (PV), dargestellt. Das so entstandene, Protokoll-Konforme SMS_ COMMAND wird anschließend vom Data-Link-Layer9 des Endgerätes7 durch die Nachricht DLL_SMS_DATA an den Data-Link-Layer10 des Service-Centers3 übertragen, der das SMS_COMMAND dann an dessen Transfer-Layer11 weitergibt. Die erfolgreiche Übertragung des die Endgeräteeigenschaften enthaltenden SMS_COMMANDs wird vom SMS-Service-Center3 durch einen weiteren Submit-Report (SMS_REPORT) bestätigt, der von dessen Data-Link-Layer10 in der Nachricht DLL_SMS_ACK an den Data-Link-Layer9 des Endgerätes7 übertragen wird, welcher die Nachricht an den übergeordneten Transfer-Layer8 weitergibt. - Abschließend wird die Beendigung der Übertragung und der Abbau der Verbindung durch Übermittlung der Nachricht DLL_SMS_REL vom Data-Link-Layer
9 des Endgerätes7 an den Data-Link-Layer10 des Kurznachrichten-Service-Centers3 angezeigt. Damit ist ein Ab lauf des erfindungsgemäßen Verfahrens im Kontext des nach ETSI festgelegten Protokolls für Festnetz-SMS-Nachrichten abgeschlossen. - Natürlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. weitere Ausgestaltungen sind möglich, ohne den Grundgedanken zu verlassen.
Claims (16)
- Verfahren zur Entgegennahme und Weiterleitung von Kurznachrichten in einem öffentlichen Telekommunikations-Festnetz unter Beteiligung kurznachrichtenfähiger Endgeräte und eines Kurznachrichten-Service-Centers unter Übermittlung der Zielrufnummer des Empfangsgerätes und der Absenderrufnummer des Absendegerätes und der eigentlichen Kurznachricht, dadurch gekennzeichnet, dass jeder abgesendeten Kurznachricht vom Absendegerät wenigstens ein Identifikationselement hinzugefügt wird, das den Hersteller und/oder Typ und/oder technische Eigenschaften des Absendegerätes und/oder der darin verwendeten Software kennzeichnet, wobei als Identifikationselement eine zusätzliche Nachricht in einer Übertragungsschicht an das Kurznachrichten-Service-Center gesendet wird.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Nachricht in der Transfer-Layer gesendet wird.
- Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Identifikationselement und/oder Nachricht in der Übertragungsschicht (Transfer-Layer) ein Parameter zur Spezifizierung einer in einer Kurznachricht auszuführenden Opera tion gesetzt wird.
- Verfahren nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass das Endgerät in der Übertragungsschicht (Transfer-Layer) das Identifikationselement als einen Absendergerätedaten enthaltenden Parameter überträgt.
- Verfahren nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass das Identifikationselement in einer Datenbank gespeichert wird.
- Verfahren nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die gesammelten Identifikationselemente zu Abrechnungs- und/oder Rückvergütungszwecken an die Hersteller der Absendegeräte und/oder der darin verwendeten Software ausgewertet werden.
- Verfahren nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Datenbank gespeicherten Identifikationsele mente bei einem späteren Versand von neuen Kurznachrichten an das Absendegerät zu Kurznachrichten-Übermittlungszwecken verwendet werden.
- Verfahren nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche Identifikationselemente für jede Eigenschaft eines Absendegerätes und/oder der darin verwendeten Software, sowie für den Hersteller und/oder den Typ des Absendegerätes von diesem gesendet, vom Kurznachrichten-Service-Center empfangen, ausgewertet und in einer Datenbank gespeichert werden.
- Verfahren nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass jede Übermittlung eines Identifikationselementes vom Kurznachrichten-Service-Center an das Absendegerät bestätigt wird.
- Festnetz-Telekommunikationsendgerät auch zur Absendung und zum Empfang von Kurznachrichten, dadurch gekennzeichnet, dass das Endgerät derart ausgebildet ist, beim Absenden einer Kurznachricht dieser wenigstens ein Identifikationselement in einer zusätzlichen Nachricht in der Übertragungsschicht (Transfer-Layer) zur Sendung an ein Kurznachrichten-Service-Center hinzuzufügen.
- Festnetz-Telekommunikationsendgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Endgerät derart ausgebildet ist, mehrere Identifikationselemente einer Kurznachricht hinzuzufügen.
- Festnetz-Kurznachrichten-Service-Center zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass das Service-Center Empfangsmittel zum Empfang wenigstens eines vom Absendegerät gesendeten Identifikationselementes, Auswertungsmittel zum Auswerten des Identifikationselementes und/oder Speichermittel zur Speicherung des Identifikationselementes und/oder Abrechnungsmittel und/oder Profilierungsmittel zur automatischen Erstellung eines Rufnummern-bezogenen Profils des Absendegerätes zur späteren geräteabhängigen Bereitstellung spezieller Dienste, unter Ausnutzung entsprechender Gerätemerkmale, aufweist.
- Verfahren nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Standard-Protokoll zur Übertragung von Kurznachrichten durch Hinzufügen eines Identifikationselementes erweitert wird.
- Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in der Übertragungsschicht (Transfer-Layer) der Transfer-Protocol-Command-Type (TP-CT) 0 × F3 gesetzt wird und die Übertragung des Identifikationselementes in dem Feld Transfer-Protocol-Command-Data (TP-CD) erfolgt.
- Verfahren nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass korrespondierend zu den aus dem gespeicherten Identifikationselement hervorgehenden technischen Eigenschaften des Absendegerätes ein hierzu korrespondierendes Kurznachrichten-Übermittlungsverfahren an das entsprechende Absendegerät vom Kurznachrichten-Service-Center ausgewählt wird.
- Verfahren nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund des aus dem Identifikationselement hervorgehenden Herstellers und/oder Typs des Absendegerätes ein "Kick-Back"-Verfahren zur finanziellen Beteiligung des Endgeräte-Herstellers angestoßen wird.
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2002
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