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DE10204004A1 - Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystem - Google Patents

Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystem

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Publication number
DE10204004A1
DE10204004A1 DE2002104004 DE10204004A DE10204004A1 DE 10204004 A1 DE10204004 A1 DE 10204004A1 DE 2002104004 DE2002104004 DE 2002104004 DE 10204004 A DE10204004 A DE 10204004A DE 10204004 A1 DE10204004 A1 DE 10204004A1
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DE
Germany
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coupling unit
sensor
satellite
unit
network
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2002104004
Other languages
English (en)
Inventor
Joerg Kreiling
Sven Lauroesch
Ralf Dahmer
Marc Hartel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rittal GmbH and Co KG
Original Assignee
Rittal GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by Rittal GmbH and Co KG filed Critical Rittal GmbH and Co KG
Priority to DE2002104004 priority Critical patent/DE10204004A1/de
Priority to FR0301050A priority patent/FR2835625B1/fr
Priority to ITMI20030162 priority patent/ITMI20030162A1/it
Priority to GB0302251A priority patent/GB2385948B/en
Publication of DE10204004A1 publication Critical patent/DE10204004A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B15/00Systems controlled by a computer
    • G05B15/02Systems controlled by a computer electric

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystem zum Überwachen und/oder Steuern und/oder Regeln von schaltschrankspezifischen Funktionen mit einem eine Netzanschlusseinheit (2.1) und mindestens einen Satellitenanschluss (2.2) aufweisenden Basisgerät (2) und mindestens einem daran angeschlossenen oder anschließbaren Satellitengerät (3) sowie mindestens einem an letzteres über mindestens eine daran vorgesehene Ankoppeleinheit (3.2) ankoppelbaren oder angekoppelten Sensor (5) und/oder Aktor (6). Eine vielfältig auslegbare Gestaltung des Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystems wird dadurch geboten, dass weiterhin mindestens eine Sensorkoppeleinheit (4) mit mehreren Sensoranschlussstellen (4.1) zum Anschließen mehrerer gleicher oder verschiedener Sensoren (5) und/oder Aktoren (6) vorgesehen ist, und dass die Sensorkoppeleinheit (4) über die Ankoppeleinheit (3.2) an das Satellitengerät (3) angeschlossen oder anschließbar ist (Fig. 1).

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystem zum Überwachen und/oder Steuern und/oder Regeln von schaltschrankspezifischen Funktionen mit einem eine Netzanschlusseinheit und mindestens einen Satellitenanschluss aufweisenden Basisgerät und mindestens einem daran angeschlossenen oder anschließbaren Satellitengerät sowie mindestens einem an letzteres über mindestens eine daran vorgesehene Ankoppeleinheit ankoppelbaren oder angekoppelten Sensor und/oder Aktor.
  • Ein derartiges Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystem ist in der DE 199 11 824 A1 angegeben. Bei diesem bekannten Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystem ist eine Basisüberwachungseinrichtung zum Überwachen, Steuern und/oder Regeln von Schaltschrankfunktionen einerseits mit einer Netzanschlusseinheit an ein übergeordnetes, z. B. öffentliches Netz anschließbar ist und andererseits über einen Feldbus mit weiteren Überwachungseinrichtungen zum Überwachen, Steuern und/oder Regeln von Schaltschrankfunktionen verbunden oder verbindbar, wobei die weiteren Überwachungseinrichtungen eine Art Satellitengeräte bilden und z. B. in anderen Schaltschränken als die Basisüberwachungseinrichtung angeordnet sein können. Die Satellitengeräte können auf diese Weise über die Basisüberwachungseinrichtung an das übergeordnete Netz angeschlossen werden. Auch kann eine den Satellitengeräten übergeordnete Auswertung und Datenverarbeitung in der Basisüberwachungseinrichtung durchgeführt werden, so dass die Satellitengeräte relativ einfach ausgeführt sein können. Gleichwohl sind die Satellitengeräte ähnlich wie die Basisüberwachungseinrichtung mit Anschlüssen für Sensoren und/oder Aktoren versehen, an die gegebenenfalls eine relativ große Anzahl von Sensoren bzw. Aktoren angeschlossen sind, um abhängig von der Einsatzsituation eines Schaltschranks die gewünschten Überwachungs- und Steuerungsmaßnahmen durchführen zu können.
  • Welche Überwachungs- und Steuerungsmaßnahmen mit einer derartigen Schaltschranküberwachungs- und Steuerungseinrichtung zum Ermöglichen eines flexiblen Einsatzes eines Schaltschranks bereitgestellt werden, ist in der WO 97/34345 gezeigt. Mit den vielfältigen Überwachungs- und Steuerungsmöglichkeiten ist auch ein entsprechend großer Aufwand der Anordnung verbunden, um die Signale der verschiedenen Sensoren aufzunehmen und die Steuerung der unterschiedlichen Einbau- oder Anbaukomponenten des Schaltschranks vorzunehmen. Beispielsweise sind Feuchtesensoren, Türsensoren bzw. Zugangssensoren, Temperaturfühler, Vibrationssensoren, Rauchsensoren, Strommesswandler, Spannungsmesswandler und gegebenenfalls auch zusätzliche Kundentemperatursensoren anzuschließen und unterschiedliche Klimatisierungskomponenten, wie Wärmetauscher, Lüfter, Kühlgerät, Heizung und/oder Kundenlüfter zu betreiben. Zudem kann gefordert sein, eine Versorgungsspannung oder Betriebswerte zu überwachen und eventuell einen Notbetrieb aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus müssen die verschiedenen Informationen einem Benutzer dargestellt werden, und es sind auch Eingabemöglichkeiten zum Einstellen der gewünschten Vorgabewerte oder Betriebsabläufe vorzusehen.
  • In der DE 199 11 318 A1 ist gezeigt, wie eine Schaltschranküberwachungseinrichtung mit mindestens einem Basisgerät an ein Netz ankoppelbar ist und über dieses Informationen ausgeben und z. B. zum Konfigurieren empfangen kann. Das Basisgerät ist mit mehreren Funktionskarten-Steckplätzen für verschiedene Funktionskarten und mindestens einem Netzwerkkarten-Steckplatz ausgerüstet. Mit diesen Maßnahmen sind weitere Anpassungsmöglichkeiten und eine vereinfachte Bedienungsmöglichkeit gegeben.
  • Ähnlich zeigt auch die DE 100 07 271 A1 eine Schaltschranküberwachungs- und Steuerungsanlage mit mehreren an ein Netz angeschlossenen Schaltschranküberwachungs- und Steuerungseinrichtungen, wobei Maßnahmen für eine einfache Bedienung ergriffen sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystem der eingangs genannten Art bereit zu stellen, das mit möglichst wenig Aufwand vielfältige, vereinfachte Verwendungsmöglichkeiten bietet.
  • Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Hiernach ist vorgesehen, dass weiterhin mindestens eine Sensorkoppeleinheit mit mehreren Sensoranschlussstellen zum Anschließen mehrerer gleicher oder verschiedener Sensoren und/oder Aktoren vorgesehen ist, und dass die Sensorkoppeleinheit über die Ankoppeleinheit an das Satellitengerät angeschlossen oder anschließbar ist.
  • Dieser Aufbau des Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystems ermöglicht es, nicht nur Satellitengeräte in verschiedenen Schaltschränken anzuordnen, sondern auch, von dem Satellitengerät entfernte Sensorkoppeleinheiten in den betreffenden oder z. B. auch einem benachbarten Schaltschrank an gewünschter Position anzuordnen und daran Gruppen von Sensoren anzuschließen. Dadurch kann sich ein Anwender je nach Bedarf ein Überwachungssystem selbst zusammenstellen, wobei die Integration in den Schaltschrank einfach ist und keine aufwendigen Kabelverlegearbeiten anfallen.
  • Eine flexible Gestaltung und einfache Anpassbarkeit an verschiedene Anforderungen werden dadurch begünstigt, dass das Satellitengerät eine Netzkoppeleinheit zum direkten Anschluss an ein Netz oder einen Bus aufweist.
  • Dabei wird der Aufbau dadurch vereinfacht, dass die Netzkoppeleinheit und der Satellitenanschluss aufeinander abgestimmt sind, so dass über die Netzankoppeleinheit wahlweise ein direkter Anschluss an das Netz oder ein direkter Anschluss an das Basisgerät herstellbar ist.
  • Eine für die Funktion des Systems vorteilhafte Ausgestaltung, die unterschiedlichen Anforderungen an die Datenübertragungs- und Datenverarbeitungserfordernisse der verschiedenen Komponenten des Systems gerecht wird, besteht darin, dass zum Verbinden mehrerer Satellitengeräte eine ATM(= Asynchrones Transfer Mode)-Vermittlungseinrichtung vorgesehen und die Netzankoppeleinheit zum Erzeugen und Empfangen von Bitströmen des asynchronen Übertragungsverfahrens ausgebildet ist.
  • Eine unterschiedliche Zusammenstellung des Systems wird weiterhin dadurch begünstigt, dass für unterschiedliche Gruppen von Überwachungs- und/oder Steuerungs- und/oder Regelungsfunktionen verschieden ausgebildete Satellitengeräte vorgesehen sind, die gleich aufgebaute Netzankoppeleinheiten aufweisen.
  • Hierbei besteht eine vorteilhafte Ausgestaltung darin, dass die unterschiedlichen Funktionsgruppen mindestens zwei aus den Funktionsgruppen Türkontrolle, Schaltschrankklimatisierung, Rückkühlanlage, elektronische Komponenten, Energieverteilung, allgemeine Überwachung und Steckdosenüberwachungseinrichtung umfassen.
  • Die Verbindung der verschiedenen Komponenten des Systems wird weiterhin dadurch vereinfacht, dass mehrere Satellitengeräte über einen oder mehrere Sternkoppler (Hubs) an ein Basisgerät angeschlossen sind.
  • Die Einrichtung des Systems für einen Anwender wird weiter dadurch vereinfacht, dass die Sensorkoppeleinheiten untereinander gleiche Sensoranschlussstellen aufweisen, die jeweils mit Erkennungseinrichtungen für unterschiedliche Sensoren und/oder Aktoren versehen sind. Da alle Sensoranschlussstellen der Sensorkoppeleinheiten gleich sind, können die Sensoren und/oder Aktoren beliebig an die Sensorkoppeleinheiten angeschlossen werden.
  • Eine weitere günstige Anpassungsmöglichkeit an verschiedene Anwendungsfälle ergibt sich dadurch, dass mindestens eine Sensorkoppeleinheit mit analogen Eingängen, mindestens eine Sensorkoppeleinheit mit digitalen Ein-/Ausgängen, mindestens eine Sensorkoppeleinheit mit Zugangs-Kontrollanschlüssen, mindestens eine Sensorkoppeleinheit mit Anschlüssen für eine Spannungsmessung und eine Lüfterregelung und/oder mindestens eine Sensorkoppeleinheit mit Anschlüssen für Ein-/Ausgabemodule vorgesehen ist/sind.
  • Eine einfache Einrichtung des Systems durch einen Benutzer wird weiterhin dadurch unterstützt, dass die elektrische Energieversorgung der Sensorkoppeleinheiten von dem Satellitengerät aus erfolgt.
  • Die Energieversorgung kann dabei z. B. im Datenübertragungskabel mit entsprechenden Anschlüssen verwirklicht werden.
  • Eine weitere mögliche Ausgestaltung besteht darin, dass das Basisgerät auch mindestens eine Ankoppeleinheit zum Anschließen mindestens einer Sensorkoppeleinheit aufweist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Darstellung zum Anschluss eines Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystems an ein bestehendes Netz,
  • Fig. 2 eine Anordnungsmöglichkeit des in Fig. 1 dargestellten Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystems in Verbindung mit einer Vielzahl von Schaltschränken,
  • Fig. 3 eine Verbindungsmöglichkeit zwischen einem Basisgerät des Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystems mit mehreren Satellitengeräten,
  • Fig. 4 eine Ausgestaltung des Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystems mit einem Basisgerät und unterschiedlichen daran angeschlossenen Satellitengeräten sowie Sensorkoppeleinheiten und
  • Fig. 5 eine Verbindung mehrerer Satellitengeräte über eine ATM-Vermittlung.
  • Gemäß Fig. 1 ist ein Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystem 1 mit einem Basisgerät 2 an ein übergeordnetes Netz 10 angeschlossen, das beispielsweise ein lokales Netz (LAN) oder ein öffentliches Netz darstellt. Jedes Basisgerät 2 weist dazu eine Netzanschlusseinheit 2.1 auf, über die Daten mit den entsprechenden Formaten an das öffentliche Netz abgegeben und von diesem empfangen werden können. Zudem ist das Basisgerät 2 mit mindestens einem Satellitenanschluss 2.2 zum Anschließen von Satellitengeräte 3 ausgestattet. Außerdem weist das Basisgerät 2 elektronische Schaltungseinheiten zum Verarbeiten und Aufbereiten der empfangenen und zu übertragenden Daten auf. Insbesondere ist in dem Basisgerät 2 eine Verarbeitungseinheit vorgesehen, mit der von den Satellitengeräten 3 erhaltene Daten nach Art einer übergeordneten Instanz (Masterfunktion) ausgewertet werden können, um gegebenenfalls erforderliche Steuerungsaufgaben in Abhängigkeit von über die Satellitengeräte 3 empfangener Sensorsignale über das betreffende oder andere Satellitengeräte 3 sowie daran angeschlossene Aktoren 6 (vgl. Fig. 4) durchzuführen. Die Verarbeitung der Sensorsignale und die Steuerung oder auch Regelung erfolgt dabei weiterhin in Abhängigkeit von in dem Basisgerät 2 gespeicherten und/oder über das Netz 10 und die Netzanschlusseinheit 2.1 empfangenen Vorgabewerten. Gespeicherte Vorgabewerte können dabei von einer Leitstelle über das Netz 10 oder aber unmittelbar an dem Basisgerät 2 oder einem daran angeschlossenen Personalcomputer mit Sichteinheit geändert werden. Auch Programme und Programmänderungen für die Datenverarbeitung können auf diese Weise in das Basisgerät 2 eingespielt werden, wozu das Basisgerät 2 mit einem Mikrorechner ausgestattet ist.
  • Für den Datenaustausch mit dem Basisgerät 2 besitzt das Satellitengerät 3 eine Netzankoppeleinheit 3.1, die gleichzeitig auch als Schnittstelle für einen unmittelbaren Zugang zu einem Netz, beispielsweise dem Netz 10, dient, wenn das Satellitengerät 3 nicht an ein Basisgerät 2 angeschlossen ist. In einem weniger aufwendigen Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystem 1 kann somit das Satellitengerät 3, das ebenfalls eine Verarbeitungseinheit mit Mikrorechner aufweist, auch autonom Überwachungs- und Steuerungsaufgaben bzw. Regelungsaufgaben wahrnehmen. Über die Netzankoppeleinheit 3.1 wird dabei die Möglichkeit geboten, das Satellitengerät 3 geeignet konfigurieren und Programme einzuspielen oder Programmänderungen vorzunehmen. Die Elektronik in dem Satellitengerät 3 ist dazu ausgebildet, dass die Verbindung zu dem Basisgerät 2 mit entsprechenden Protokollen abläuft wie bei Anschluss an das Netz, wobei lediglich unterschiedliche Kennungen in den Protokolldaten enthalten sind.
  • Zum Anschluss von Sensoren 5, u. a. Türsensoren 7 bzw. Zugangssensoren, und/oder Aktoren 6 weist das Satellitengerät 3 bzw. 3a, wie aus den Fig. 2 und 4 ersichtlich, mehrere Eingangsanschlüsse 3.2 auf, an die Sensorkoppeleinheiten 4 anschließbar sind. Die Sensorkoppeleinheiten 4 weisen ihrerseits Sensoranschlussstellen 4.1 auf, die untereinander gleich ausgebildet sind, so dass ein Anwender an einer jeweiligen Sensorkoppeleinheit 4 einen Sensor 5 bzw. 7 oder Aktor 6 nach Belieben anschließen kann, ohne dass ein Fehler auftritt. Die Elektronik der Sensorkoppeleinheit 4 ist so ausgelegt, dass unterschiedliche Sensoren 5, 7 oder Aktoren 6 automatisch erkannt werden und die Datenauswertung in Abhängigkeit von dem jeweiligen Sensor 5 vorgenommen wird. Bei einer Einrichtung des Schaltschranküberwachungs- oder Steuerungssystems 1 nach Fig. 2 sind an ein Basisgerät 2 eine Mehrzahl von Satellitengeräten 3 angeschlossen, die über entsprechende Sensorkoppeleinheiten 4 mit Türsensoren 7 bzw. Zugangssensoren aufweisenden Türbetätigungseinheiten von jeweiligen Schaltschränken 8 verbunden sind. Die so ausgebildeten Sensorkoppeleinheiten 4 haben nicht nur den Vorteil eines verwechslungsfreien Anschlusses von Sensoren 5, 7 bzw. Aktoren 6, sondern auch einer gleichartigen Verbindung und Datenübertragung zwischen den Sensorkoppeleinheiten 4 und dem Satellitengerät 3 unabhängig von den angeschlossenen Sensoren 5, 7 bzw. Aktoren 6, wobei die Datenanpassung für die Übertragung ebenfalls in der Elektronik der Sensorkoppeleinheiten 4 erfolgt.
  • Wie Fig. 4 zeigt, können verschiedenartige Satellitengeräte 3 nach unterschiedlichen Funktionsgruppen vorgesehen sein, beispielsweise Satellitengeräte 3c für in dem Schaltschrank vorhandene Klimageräte wie Lüfter, Kühlgerät oder Heizung oder dgl., ein Satellitengerät 3d zur Überwachung und Steuerung bzw. Regelung einer Rückkühlanlage, ein Satellitengerät 3e für die Überwachung von in dem Schaltschrank 8 eingebauten elektronischen Einheiten und/oder zur Spannungsüberwachung und gegebenenfalls Aufrechterhaltung eines Notbetriebs, ein Satellitengerät 3f für die Energieverteilung, ein Satellitengerät 3a mit Universalfunktion zum Anschluss verschiedener Sensoren 5, 7 oder Aktoren 6 über jeweilige Sensorkoppeleinheiten 4, ein Satellitengerät 3g, an das unmittelbar Sensoren 5, 7 und/oder Aktoren 6 anschließbar sind und das auch gewisse Anzeige- und Eingabefunktionen besitzt, sowie ein Satellitengerät 3h, das eine mit einem übergeordneten Netz verbindbare Steckdosenleiste mit Überwachungseinheit für die Spannungsversorgung aufweist. Ein Satellitengerät 3b kann über seine Eingangsanschlüsse 3.2 mit einer Vielzahl von Türsensoren 7 und/oder Aktoren 6 für die Türbetätigung verbunden sein, wobei auch eine entsprechende Zugangskontrolle über an sich bekannte Erkennungseinheiten (Transponder, Berechtigungskarte und dgl.) vorgesehen sein kann.
  • Fig. 3 zeigt eine Kopplung zwischen einem Basisgerät 2 und mehreren Satellitengeräten 3 über sogenannte Hubs (Sternkoppler), wodurch die Verbindung innerhalb eines Schaltschranks oder einer Schaltschrankanordnung vereinfacht werden kann, da von den Hubs 12 zu dem Basisgerät 2 nur eine Verbindungsleitung erforderlich ist.
  • Gemäß Fig. 5 können verschiedene Satellitengeräte 3 über eine ATM (Asynchronous Transfer Mode = Asynchrones Übertragungsverfahren)-Vermittlung miteinander verbunden sein. Das asynchrone Übertragungsverfahren bietet in Verbindung mit dem Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystem 1, insbesondere zwischen den Satellitengeräten 3 den Vorteil, dass damit auf unterschiedliche Funktionen und Datenanfall flexibel reagiert werden kann.
  • Die einzelnen Satellitengeräte 3 können, wie etwa das Universal-Satellitengerät 3a, 3b, das Satellitenerät 3g für allgemeine Überwachungsfunktionen und das Satellitengerät 3h der Steckdosenleiste, in jeweiligen separaten Gehäusen untergebracht sein oder z. B. als Steckkarten oder einzelne Einheiten in einem Mikrocontroller in den jeweiligen zu überwachenden bzw. zu steuernden oder zu regelnden Komponenten innerhalb des oder der Schaltschränke 8 ausgebildet sein. Auch das Basisgerät 2 kann in dieser Weise in einem eigenen Gehäuse oder als in eine derartige Komponente einbaubare Einheit ausgebildet sein. Die Sensorkoppeleinheiten 4 sind ebenfalls als selbständige Module vorzugsweise mit eigenen Gehäusen ausgebildet.
  • Es können einzelne Sensorkoppeleinheiten 4 für unterschiedliche Funktionen vorgesehen sein, nämlich eine Sensorkoppeleinheit mit analogen Eingängen z. B. für Tempeatursensoren, für Sensoren mit einem Strom zwischen 4 und 20 mA oder für Frequenzsensoren, wobei die verschiedenen Sensoren, wie vorstehend beschrieben, automatisch erkannt werden. Eine andere Sensorkoppeleinheit 4 kann für digitale Eingaben und Ausgaben ausgebildet sein. Eine weitere Sensorkoppeleinheit 4 kann speziell für die Zugangssteuerung ausgebildet sein, während eine noch weitere Sensorkoppeleinheit 4 für eine Spannungsmessung und Lüfterregelung ausgelegt sein kann. Sämtliche Sensorkoppeleinheiten 4 werden über das Satellitengerät 3 mit Spannung versorgt, beispielsweise mittels einer in die Datenleitung integrierten Spannungsversorgung, so dass auch dadurch für einen Anwender die Einrichtung des Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystems 1 leicht möglich ist.

Claims (11)

1. Schaltschranküberwachungs- und Steuerungssystem zum Überwachen und/oder Steuern und/oder Regeln von schaltschrankspezifischen Funktionen mit einem eine Netzanschlusseinheit (2.1) und mindestens einen Satellitenanschluss (2.2) aufweisenden Basisgerät (2) und mindestens einem daran angeschlossenen oder anschließbaren Satellitengerät (3) sowie mindestens einem an letzteres über mindestens eine daran vorgesehene Ankoppeleinheit (3.2) ankoppelbaren oder angekoppelten Sensor (5) und/oder Aktor (6), dadurch gekennzeichnet, dass weiterhin mindestens eine Sensorkoppeleinheit (4) mit mehreren Sensoranschlussstellen (4.1) zum Anschließen mehrerer gleicher oder verschiedener Sensoren (5) und/oder Aktoren (6) vorgesehen ist, und dass die Sensorkoppeleinheit (4) über die Ankoppeleinheit (3.2) an das Satellitengerät (3) angeschlossen oder anschließbar ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Satellitengerät (3) eine Netzkoppeleinheit (3.1) zum direkten Anschluss an ein Netz oder einen Bus aufweist.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Netzkoppeleinheit (3.1) und der Satellitenanschluss (2.2) aufeinander abgestimmt sind, so dass über die Netzankoppeleinheit (3.1) wahlweise ein direkter Anschluss an das Netz oder ein direkter Anschluss an das Basisgerät (2) herstellbar ist.
4. System nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verbinden mehrerer Satellitengeräte (3) eine ATM( = Asynchronous Transfer Mode)-Vermittlungseinrichtung (11) vorgesehen und die Netzankoppeleinheit (3.1) zum Erzeugen und Empfangen von Bitströmen des asynchronen Übertragungsverfahrens ausgebildet ist.
5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für unterschiedliche Gruppen von Überwachungs- und/oder Steuerungs- und/oder Regelungsfunktionen verschieden ausgebildete Satellitengeräte (3a bis 3h) vorgesehen sind, die gleich aufgebaute Netzankoppeleinheiten (3.1) aufweisen.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die unterschiedlichen Funktionsgruppen mindestens zwei aus den Funktionsgruppen Türkontrolle (3b), Schaltschrankklimatisierung (3c), Rückkühlanlage (3d), elektronische Kompensation (3e), Energieverteilung (3f), allgemeine Überwachung (3g) und Steckdosenüberwachungseinrichtung (3h) umfassen.
7. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Satellitengeräte (3) über einen oder mehrere Sternkoppler (12) an ein Basisgerät (2) angeschlossen sind.
8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorkoppeleinheiten (4) untereinander gleiche Sensoranschlussstellen (4.1) aufweisen, die jeweils mit Erkennungseinrichtungen für unterschiedliche Sensoren (5) und/oder Aktoren (6) versehen sind.
9. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Sensorkoppeleinheit (4) mit analogem Eingang, mindestens eine Sensorkoppeleinheit (4) mit digitalen Ein-/Ausgängen, mindestens eine Sensorkoppeleinheit (4) mit Zugangs-Kontrollanschlüssen, mindestens eine Sensorkoppeleinheit (4) mit Anschlüssen für eine Spannungsmessung und eine Lüfterregelung und/oder mindestens eine Sensorkoppeleinheit (4) mit Anschlüssen für Ein-/Ausgabemodule vorgesehen ist/sind.
10. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Energieversorgung der Sensorkoppeleinheiten (4) von dem Satellitengerät (3) aus erfolgt.
11. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisgerät (2) auch mindestens eine Ankoppeleinheit zum Anschließen mindestens einer Sensorkoppeleinheit (4) aufweist.
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