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DE10204825A1 - Scharnier für Gittertüren, öffenbare Eisengitter oder ähnliches - Google Patents

Scharnier für Gittertüren, öffenbare Eisengitter oder ähnliches

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Publication number
DE10204825A1
DE10204825A1 DE2002104825 DE10204825A DE10204825A1 DE 10204825 A1 DE10204825 A1 DE 10204825A1 DE 2002104825 DE2002104825 DE 2002104825 DE 10204825 A DE10204825 A DE 10204825A DE 10204825 A1 DE10204825 A1 DE 10204825A1
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Germany
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plate
rotation
hinge
fixed holder
wing
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DE2002104825
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Lorenzo Bettari
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • E05D3/06Hinges with pins with two or more pins
    • E05D3/12Hinges with pins with two or more pins with two parallel pins and one arm
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • E06B7/08Louvre doors, windows or grilles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D11/00Additional features or accessories of hinges
    • E05D11/10Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts
    • E05D11/1007Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts with positive locking
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    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/40Application of doors, windows, wings or fittings thereof for gates

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Scharnier für zu Schutzzwecken dienende Absperrstrukturen wie Tür- und Fensterflügel, Gittertüren, öffenbare Eisengitter oder ähnliches, montiert im Zwischenraum zwischen zwei Widerlagern oder Pfosten einer Tür-, Fenster- oder Balkontüröffnung und öffenbar um eine halbe Drehung nach außen bis zur parallelen Anordnung bezüglich der Wand seitlich der Öffnung. Das Scharnier umfasst eine Gelenkplatte (12), die um eine erste vertikale Achse (17) drehbar ist, die von einem feststehenden Halter getragen wird. Es umfasst ferner ein Anlenkelement (14), das mit einer Schutzabsperrung verbunden und um eine zweite vertikale Achse (18) verdrehbar ist, die von der Gelenkplatte (12) getragen wird. Ferner umfasst sie eine Schlittenplatte (13), die zwischen dem feststehenden Halter (11) und dem Anlenkelement (14) beweglich ist. Diese Platte erlaubt ein Öffnen des Absperrflügels um die zweite Achse um einen ersten Winkel und dann um einen zweiten Winkel mit der Gelenkplatte (12) um die erste Achse.

Description

Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft Scharniere für Türen, Git­ tertüren, zu öffnende Eisengitter oder ähnliche Absperrungen, und insbesondere ein Scharnier, das ausgehend von der Schließstellung ein Öffnen bis auf 180° einer Absperrung er­ möglicht, auch wenn in deren Drehbereich seitliche Widerlager oder Pfosten oder sonstige Elemente vorhanden sind.
Stand der Technick
Die Fenster, Balkontüren, Türen, Tore und ähnliches sind ge­ wöhnlich mit ein- oder zweiflügeligen Absperrungen wie Flü­ gel, Läden, Gittertüren oder öffenbaren Eisengittern ausges­ tattet, die es ermöglichen, die Räumlichkeiten eines Bauwer­ kes von Umgebungseinflüssen zu schützen, die Umgebungsbe­ leuchtung zu regulieren und die Sicherheit zu erhöhen, wenn sie geschlossen sind.
Wenn diese Absperrungen im Zwischenraum einer entsprechenden Fensteröffnung oder Balkontüröffnung installiert sind, ist ihr Öffnen durch Scharniere oder Gelenke gewöhnlich durch die Widerlager oder Pfosten der betreffenden Fenster- bzw. Tür­ öffnung begrenzt und kann die 180° nach außen bis zur paral­ lelen Anlage an der Wand an den Seiten des Fensters oder der Balkontüre nicht erreichen. Dies ist erst recht noch weniger erreichbar im Fall von Gittertüren oder öffenbaren Schutz- Eisengittern, die, wie dies oft geschieht, zwischen einer in­ neren Glasabsperrung - Glasfenster oder Glastüre - und einer äußeren Absperrung in Gestalt von Läden, Fenster- oder Tür­ flügeln, Fensterläden oder ähnliches, angeordnet sind. In diesem Fall muss eine Gittertür oder ein Eisengitter, um um 180° nach außen und zur Seite geöffnet werden zu können, in der Tat die Möglichkeit haben, bis über die äußere Absperrung hinauszutreten, um sich über diese legen zu können, wenn die zwei Absperrungen, sowohl die mittlere als auch die äußere, beide offen sind.
Für ein solches Abrücken und um das nach außen Drehen einer Schutzabsperrung jenseits der Widerlager oder Pfosten einer Fenster- oder Türöffnung zu erlauben, sind schon besondere Scharniere verfügbar, die jedoch manuelle Entriegelungsein­ griffe erfordern, um aus einer gegebenen Drehposition in eine andere überzugehen, die eine Öffnung von 180° gewährleistet.
Ziele und Zusammenfassung der Erfindung
Primäres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein perfek­ tioniertes Scharnier bereitzustellen, das kein Blockier-/Ent­ blockiermittel hat und in der Lage ist, ein Öffnen von 180° einer Schutzabsperrung derart und unter den oben genannten Installationsbedingungen zu erlauben, ohne manuell an den Scharnieren eingreifen zu müssen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein Scharnier für Gittertüren, öffenbare Eisengitter oder ähnliches bereitzu­ stellen, das einen einfachen und wirtschaftlichen Aufbau hat und über eine sichere Zuverlässigkeit und Funktionsfähigkeit verfügt.
Diese Ziele werden erfindungsgemäß erreicht mit einem Schar­ nier, das einen feststehenden Halter zur Verbindung mit einem Widerlager oder Pfosten einer Öffnung einer Türe, eines Fens­ ters, einer Balkontür oder ähnlichem umfasst, das ferner eine Gelenkplatte umfasst, die mit dem erwähnten Halter verbunden ist und sich ausgehend von diesem erstreckt und um eine erste vertikale Achse drehbar ist, die von dem feststehenden Halter getragen ist, das ferner ein einen Bestandteil eines Flügels einer zu Schutzzwecken dienenden Absperrstruktur bildendes Anlenkelement umfasst, das mit der erwähnten Gelenkplatte verbunden und um eine zweite vertikale Achse verdrehbar ist, die von der erwähnten Platte getragen ist, und das schließ­ lich eine Schlittenplatte umfasst, die zwischen dem Halter und dem Anlenkelement angeordnet und longitudinal bewegbar ist, um ein Verdrehen des Absperrflügels um die zweite verti­ kale Achse um einen ersten vorbestimmten Öffnungswinkel aus­ gehend von der Schließstellung zu erlauben, und dann eine Drehung des Absperrflügels zusammen mit der Gelenkplatte um die erste vertikale Achse um einen weiteren Öffnungswinkel.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Mehr Details der Erfindung werden aus der Fortsetzung der Be­ schreibung offensichtlich, die unter Bezugnahme auf die bei­ liegenden, zur Verdeutlichung dienenden und nicht einschrän­ kenden Zeichnungen erfolgt, in denen
Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines auch als Türan­ gel bezeichenbaren Scharniers zeigt, wie es an einem Widerlager oder Pfosten einer Öffnung von beispielsweise einer Balkontür angebracht ist;
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer zweiflügeligen Schutzabsperrung zeigt, die an einer Balkontüre mit den erfindungsgemäßen Scharnieren angebracht ist;
Fig. 3 eine schematische Transversalansicht der ge­ schlossenen Absperrung auf Höhe der Scharniere zeigt;
Fig. 4 eine Ansicht analog derjenigen der Fig. 3 zeigt, jedoch bei teilweise offener Absperrung;
Fig. 5 eine Ansicht analog derjenigen der Fig. 4 zeigt, jedoch bei vollständig geöffneter Absperrung;
Fig. 6 in perspektivischer Ansicht das Scharnier in ei­ ner zweiten Ausführungsform zeigt; und
Fig. 7 das Scharnier aus der Fig. 6 im Längsschnitt zeigt.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Das in Fig. 1 bis 5 illustrierte, auch als Angel bezei­ chenbare Scharnier umfasst einen feststehenden Halter 11, ei­ ne Gelenkplatte 12, eine Schlittenplatte 13 in Kombination mit einem Anlenkelement 14, das Teil ist oder befestigt ist an einer schützenden Absperrstruktur, in der Gestalt einer Türe, einer Gittertür, eines öffenbaren Eisengitters oder ähnlichem, und zwar zweiflügelig (15) wie in den Zeichnungen gezeigt, oder auch mit nur einem Flügel.
Der feststehende Halter 11 ist mit einem beliebigen geeigne­ ten Befestigungsmittel mit einem Widerlager oder Pfosten 16 einer Tür-, Fenster- oder Balkontüröffnung verbunden, wo die Absperrstruktur 15 angebracht werden soll. Der Halter 11 hat einen horizontalen Abschnitt 11' und einen vertikalen Ab­ schnitt 11", im rechten Winkel.
Die Gelenkplatte 12 ist mit dem horizontalen Abschnitt 11' des feststehenden Halters 11 verbunden. Genauer gesagt, hat die Gelenkplatte 12 ein proximales Ende, das mit einem ersten Bolzen mit vertikaler Achse 17 am horizontalen Abschnitt des feststehenden Halters 11 verbolzt ist und um diesen Bolzen verdrehbar ist. Die Gelenkplatte hat ferner ein proximales Ende 12', das nockenartig konfiguriert ist und das bestimmt ist, um mit dem vertikalen Abschnitt 11" des befestigten Halters 11 zusammenzuwirken. Der proximale Nocken 12' verfügt über einen geradlinigen Abschnitt und einen abgeschrägten o­ der abgerundeten Abschnitt.
Das Anlenkelement 14, Teil der Absperrstruktur 15, ist mit einem zweiten Bolzen mit vertikaler Achse 18 am distalen Ende der Gelenkplatte 12 verbolzt und um diesen Bolzen drehbar, unter Gewährleistung einer Schließ- und Öffnungsdrehbewegung des entsprechenden Absperrflügels.
Es ist zu bemerken, dass der erste Stift oder Bolzen 17 und der zweite Stift oder Bolzen 18 von entsprechenden Abschnit­ ten vertikaler Stäbe 15' gebildet sein können, die an der Bildung der Absperrstruktur 15 teilnehmen.
Die Schlittenplatte 13 befindet sich in einer mit der Verbin­ dungsplatte 12 übereinander liegenden Beziehung - zweckmäßi­ gerweise liegt sie auf der Gelenkplatte 12 auf - und ist zwi­ schen dem horizontalen Abschnitt 11' des Halters 11 und dem freien Ende des Anlenkelements 14 angeordnet. Die Schlitten­ platte 13 ist mittels Führungsbolzen 19 mit der Gelenkplatte 12 verbunden, kann jedoch dank in Entsprechung der Führungs­ bolzen angeordneten Langlöchern 20 longitudinale Bewegungen ausführen. Die Schlittenplatte kann auch in Entsprechung mit einem weiteren Langloch 21 von einem weiteren Stab 15' der Absperrstruktur vertikal durchsetzt sein.
Das freie Ende des Anlenkelements 14 ist nockenartig (14') konfiguriert, in der gleichen Weise wie das proximale Ende der Gelenkplatte, und wirkt mit dem angrenzenden Ende der Schlittenplatte 13 zusammen.
Es ist klar, dass jeder Flügel der Absperrung 15 wenigstens zwei in Höhenrichtung beabstandete Scharniere gemäß der vor­ liegenden Erfindung haben könnte und dass die Scharniere für eine Öffnung der Flügel nach links oder rechts vorgesehen sein können.
Wenn sich jeder Flügel 15 in der Schließstellung befindet (Fig. 1 und 3) sind der feststehende Halter 11, die Ge­ lenkplatte 12, die Schlittenplatte 13 und das als Bestandteil des Flügels ausgeführte Anlenkelement 14 ausgerichtet und die Gelenkplatte 12 liegt einerseits, mit dem geradlinigen Ab­ schnitt seines proximalen Nockens 12', am vertikalen Ab­ schnitt des Anschlages 11" des Halters 11 an und, an der entgegengesetzten Seite, an dem nockenartigen Ende 14' des besagten Anlenkelementes 14.
Ausgehend von einer solchen Position kann jeder Absperrflügel 15 geöffnet werden, anfänglich durch eine Drehung, im Wesent­ lichen um 90°, um den zweiten Drehbolzen 18 wie in der Fig. 4 gezeigt, und anschließend durch eine Drehung, im Wesentli­ chen um weitere 90°, um den ersten Scharnierbolzen 17 wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. In der Schließstellung und bis zur Offenstellung mit einer ersten Drehung um 90° des Flü­ gels, hält die Schlittenplatte 13 die Gelenkplatte 12 fest ausgerichtet mit dem Halter 11, da sie vom Anlenkelement 14 gegen das freie Ende des Halters gedrückt wird und somit ein Verdrehen der Gelenkplatte 12 unmöglich ist.
Wenn der Flügel um 90° um den zweiten Bolzen 18 verdreht bzw. verschwenkt ist, findet sich die Schlittenplatte 13 longitu­ dinal frei beweglich, so dass sie sich nun vom feststehenden Halter entfernen kann und ein Verdrehen der Gelenkplatte 12 um den ersten Bolzen 17 erlaubt, ohne irgend einen manuellen Eingriff an den Scharnieren bzw. Angeln.
Zum Schließen eines jeden Flügels geschieht das Gegenteil: Zuerst verdreht sich das System in umgekehrter Richtung um den ersten Bolzen 17 bis zur festen Kopplung der Gelenkplatte 12 mit dem Halter 11 durch die Schlittenplatte 13, und dann verdreht sich der Flügel um den zweiten Bolzen 18 bis er ge­ schlossen ist.
Es ist klar, dann man mit einer geeigneten Wahl des Achsab­ standes zwischen den Drehbolzen 17, 18 eine Verlagerung nach außen des offenen Flügels erhalten könnte, in Übereinstimmung oder unter Berücksichtigung der Breite der Widerlager oder Pfosten der Öffnung, an der die Absperrung angebracht ist, und in Abhängigkeit von einer eventuellen weiteren, weiter außen liegenden Absperrung.
In einer in Fig. 6 und 7 illustrierten Realisierungsvari­ ante umfasst das Scharnier einen feststehenden Halter 31, der mit einem Widerlager oder Pfosten 16 einer Tür, eines Fens­ ters oder einer Terrassentür zu verbinden ist, sowie ein An­ lenkelement 32, das Bestandteil ist oder befestigt ist an ei­ ner zu Schutzzwecken dienenden Absperrstruktur in Gestalt ei­ ner Türe, einer Gittertüre, einem sich öffnen lassenden Ei­ sengitter oder ähnliches, jeweils mit zwei Flügeln 15; An­ stelle der Gelenkplatte 12 und der Schlittenplatte 13 verfügt dieses Scharnier jedenfalls über eine einzige Zwischenplatte 33, mit einem proximalen Ende 34, das mittels des eine verti­ kale Achse aufweisenden ersten Bolzens 17 mit dem horizonta­ len Abschnitt des feststehenden Halters 31 gelenkig verbolzt ist, und mit einem distalen Ende 34, mit dem mittels des eine vertikale Achse aufweisenden zweiten Bolzens 18 das Anlenk­ element 32 gelenkig verbolzt ist.
Zum Drehen in einer einzigen Richtung um den Bolzen 17 ist das proximale Ende 34 der Zwischenplatte 13 nockenartig kon­ figuriert oder besitzt einen geradlinigen Abschnitt und einen schrägen oder abgerundeten Abschnitt, und ist dazu bestimmt, mit einem Anschlag 31' am feststehenden Halter zusammenzuwir­ ken.
In analoger Weise ist das freie Ende des Anlenkelementes 32, zum Verdrehen in einer einzigen Richtung um den Bolzen 18, nockenartig 32' konfiguriert und wirkt mit einem Anschlag 34" an der Zwischenplatte 33 zusammen.
Wie in den Fig. 6 und 7 illustriert ist, hat die Zwischen­ platte 33 die Gestalt eines T, während der feststehende Hal­ ter 31 und das Anlenkelement 32 abgesenkte oder zurückgestuf­ te Abschnitte 31" und 32" aufweisen, auf denen die zugeord­ neten Enden 34 und 34' der Zwischenplatte 33 aufliegen kön­ nen, damit diese Variante des Scharniers über seine gesamte Länge hinweg die gleiche Dicke besitzt.
Auch das distale Ende 34' der Zwischenplatte 33 ist nockenar­ tig konfiguriert, um das Drehen des Anlenkelements 32 um den Bolzen 18 zu gestatten, wie auch die abgesetzte Zone 31" des feststehenden Halters 31 nockenartig konfiguriert ist, um die Drehung der Zwischenplatte 33 um den Bolzen 17 zu ermögli­ chen. Diese Ausführungsvariante des Scharniers ermöglicht es, im Unterschied zur ersten Ausführungsform, die Zwischenplatte 33 um den ersten Bolzen 17 auch dann zu verdrehen, wenn diese Zwischenplatte 33 mit dem Anlenkelement 32 in einer Linie ausgerichtet ist.
Schließlich ist noch zu bemerken, dass man das Scharnier ent­ sprechend der funktionalen Reihenfolge der Platten 32 und 33 entwickelt, bis man die gewünschte Länge der durch Drehung zu bewegenden Absperrung oder des Eisengitters erreicht. In Ent­ sprechung zu dem anderen Pfosten 35 der Absperrung könnte ein weiteres plattenförmiges Element oder ein weiterer festste­ hender Halter 36 vorgesehen sein, mit dem eine Vorrichtung verbunden sein könnte, wie beispielsweise ein Schloss (nicht dargestellt) zum Blockieren der letztgenannten Platte 33 und, folglich, des gesamten Scharniers.

Claims (7)

1. Scharnier für zu Schutzzwecken dienende Absperrstruktu­ ren wie Tür- und Fensterflügel, Gittertüren, öffenbare Eisen­ gitter oder ähnliches, montiert im Zwischenraum zwischen zwei Widerlagern oder Pfosten einer Tür-, Fenster- oder Balkontür­ öffnung und öffenbar um eine halbe Drehung nach außen bis zur parallelen Anordnung bezüglich der Wand seitlich der Öffnung, gekennzeichnet durch einen feststehenden Halter (11) zur Ver­ bindung mit einem Widerlager oder Pfosten der Tür-, Fenster- oder Balkontüröffnung, durch eine Gelenkplatte (12), die mit dem feststehenden Halter (11) verbunden ist und sich ausge­ hend von diesem erstreckt und die um eine erste vertikale Achse (17) drehbar ist, die von dem erwähnten Halter getragen ist, durch ein Anlenkelement (14), das mit einem Flügel der Absperrstruktur verbunden ist und das um eine zweite vertika­ le Achse drehbar ist, die von der Gelenkplatte (12) mit Ab­ stand zu der ersten Drehachse getragen ist, und durch eine Schlittenplatte (13), die zwischen dem feststehenden Halter (11) und dem Anlenkelement (14) längs der erwähnten Gelenk­ platte angeordnet und beweglich ist, um ein Öffnen des Ab­ sperrflügels um die zweite Drehachse (18) um einen ersten vorbestimmten Winkel ausgehend von seiner Schließstellung zu ermöglichen, und dann eine Drehung des Absperrflügels, ge­ meinsam mit der erwähnten Gelenkplatte, um den ersten Dreh­ bolzen (17) um einen zweiten vorbestimmten Winkel.
2. Scharnier gemäß Anspruch 1, wobei die Schlittenplatte (13) mit der Gelenkplatte (12) mittels Verbindungsbolzen (19) verbunden ist, die in Langlöchern (20) verlaufen, die longi­ tudinale Bewegungen der Schlittenplatte gestatten, und wobei die entgegengesetzten Enden der Schlittenplatte vorgesehen sind, um mit dem feststehenden Halter (11) bzw. dem Anlenk­ element (14) des Absperrflügels zusammenzuwirken, um die Schlittenplatte bei geschlossenem Absperrflügel und während des ersten Öffnungswinkels des Absperrflügels um die zweite Rotationsachse (18) in einer mit dem feststehenden Halter ausgerichteten Position festzuhalten, und um die Gelenkplatte (12) zu entblockieren und ihr mit dem Flügel gemeinsames Ver­ drehen während eines zweiten Drehwinkels des Flügels um die erste Rotationsachse zu ermöglichen.
3. Scharnier gemäß den Ansprüchen 1 und 2, wobei die Ge­ lenkplatte (12) ein proximales nockenartiges Ende (12') auf­ weist, das bestimmt ist, um mit einem Anschlag (11") am feststehenden Halter zusammenzuwirken, um die mit dem Halter ausgerichtete Position der Gelenkplatte zu definieren und die Drehung der Gelenkplatte in einer vorherbestimmten Richtung zu erlauben, und wobei das Anlenkelement (14) ein nockenarti­ ges Ende (14') aufweist, das bestimmt ist, um mit der Schlit­ tenplatte (13) zusammenzuwirken, für einen Kontakt derselben mit dem feststehenden Halter, wenn der Flügel geschlossen ist und sich die Gelenkplatte in der Position fester Ausrichtung mit dem feststehenden Halter befindet.
4. Scharnier für zu Schutzzwecken dienende Absperrstruktu­ ren wie Tür- und Fensterflügel, Gittertüren, öffenbare Eisen­ gitter oder ähnliches, montiert im Zwischenraum zwischen zwei Widerlagern oder Pfosten einer Tür-, Fenster- oder Balkontür­ öffnung und öffenbar um eine halbe Drehung nach außen bis zur parallelen Anordnung bezüglich der Wand seitlich der Öffnung, gekennzeichnet durch einen feststehenden Halter (31) zur Ver­ bindung mit einem Widerlager oder Pfosten der Tür-, Fenster- oder Balkontüröffnung, durch eine Zwischenplatte (33), die mit dem feststehenden Halter verbunden ist und sich ausgehend von diesem erstreckt und die um eine erste vertikale Achse (17) drehbar ist, die von dem erwähnten Halter getragen ist, und durch ein Anlenkelement (32), das mit einem Flügel der Absperrstruktur verbunden ist und das um eine zweite vertika­ le Achse (18) drehbar ist, die von der Zwischenplatte (33) mit Abstand zu der ersten Drehachse getragen ist.
5. Scharnier gemäß Anspruch 4, wobei die Zwischenplatte (33) ein proximales nockenartiges Ende (34) aufweist, das be­ stimmt ist, um mit einem Anschlag (31') am feststehenden Hal­ ter (31) zusammenzuwirken, um eine mit dem feststehenden Hal­ ter ausgerichtete Position der Zwischenplatte zu definieren und die Drehung der Zwischenplatte um die erste Drehachse le­ diglich in einer vorherbestimmten Richtung zu erlauben, und wobei das Anlenkelement (32) ein freies nockenartiges Ende (32') besitzt, das bestimmt ist, um mit einem Anschlag (34") an der Zwischenplatte (33) zusammenzuwirken, um eine mit der Zwischenplatte ausgerichtete Position des Anlenkelementes (32) zu definieren und die Drehung des Anlenkelementes (32) um die zweite Drehachse lediglich in einer vorherbestimmten Richtung zu erlauben.
6. Scharnier gemäß Anspruch 5, wobei die Zwischenplatte ei­ ne T-förmige Gestalt hat und wobei der feststehende Halter (31) und das Anlenkelement (32) abgesenkte Zonen (31", 32") aufweisen, auf denen sich die entsprechenden Enden (34, 34') der Zwischenplatte abstützen.
7. Scharnier gemäß Anspruch 6, wobei die abgesenkte Zone (31") des feststehenden Halters (31) nockenartig ausgebildet ist, um die Drehung der Zwischenplatte (33) um die erste Drehachse (17) zu ermöglichen, und wobei das distale Ende (34') der Zwischenplatte (33) nockenartig ausgebildet ist, um die Drehung des Anlenkelementes (32) um die zweite Drehachse (18) zu ermöglichen.
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