DE10204825A1 - Scharnier für Gittertüren, öffenbare Eisengitter oder ähnliches - Google Patents
Scharnier für Gittertüren, öffenbare Eisengitter oder ähnlichesInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Scharnier für zu Schutzzwecken dienende Absperrstrukturen wie Tür- und Fensterflügel, Gittertüren, öffenbare Eisengitter oder ähnliches, montiert im Zwischenraum zwischen zwei Widerlagern oder Pfosten einer Tür-, Fenster- oder Balkontüröffnung und öffenbar um eine halbe Drehung nach außen bis zur parallelen Anordnung bezüglich der Wand seitlich der Öffnung. Das Scharnier umfasst eine Gelenkplatte (12), die um eine erste vertikale Achse (17) drehbar ist, die von einem feststehenden Halter getragen wird. Es umfasst ferner ein Anlenkelement (14), das mit einer Schutzabsperrung verbunden und um eine zweite vertikale Achse (18) verdrehbar ist, die von der Gelenkplatte (12) getragen wird. Ferner umfasst sie eine Schlittenplatte (13), die zwischen dem feststehenden Halter (11) und dem Anlenkelement (14) beweglich ist. Diese Platte erlaubt ein Öffnen des Absperrflügels um die zweite Achse um einen ersten Winkel und dann um einen zweiten Winkel mit der Gelenkplatte (12) um die erste Achse.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Scharniere für Türen, Git
tertüren, zu öffnende Eisengitter oder ähnliche Absperrungen,
und insbesondere ein Scharnier, das ausgehend von der
Schließstellung ein Öffnen bis auf 180° einer Absperrung er
möglicht, auch wenn in deren Drehbereich seitliche Widerlager
oder Pfosten oder sonstige Elemente vorhanden sind.
Die Fenster, Balkontüren, Türen, Tore und ähnliches sind ge
wöhnlich mit ein- oder zweiflügeligen Absperrungen wie Flü
gel, Läden, Gittertüren oder öffenbaren Eisengittern ausges
tattet, die es ermöglichen, die Räumlichkeiten eines Bauwer
kes von Umgebungseinflüssen zu schützen, die Umgebungsbe
leuchtung zu regulieren und die Sicherheit zu erhöhen, wenn
sie geschlossen sind.
Wenn diese Absperrungen im Zwischenraum einer entsprechenden
Fensteröffnung oder Balkontüröffnung installiert sind, ist
ihr Öffnen durch Scharniere oder Gelenke gewöhnlich durch die
Widerlager oder Pfosten der betreffenden Fenster- bzw. Tür
öffnung begrenzt und kann die 180° nach außen bis zur paral
lelen Anlage an der Wand an den Seiten des Fensters oder der
Balkontüre nicht erreichen. Dies ist erst recht noch weniger
erreichbar im Fall von Gittertüren oder öffenbaren Schutz-
Eisengittern, die, wie dies oft geschieht, zwischen einer in
neren Glasabsperrung - Glasfenster oder Glastüre - und einer
äußeren Absperrung in Gestalt von Läden, Fenster- oder Tür
flügeln, Fensterläden oder ähnliches, angeordnet sind. In
diesem Fall muss eine Gittertür oder ein Eisengitter, um um
180° nach außen und zur Seite geöffnet werden zu können, in
der Tat die Möglichkeit haben, bis über die äußere Absperrung
hinauszutreten, um sich über diese legen zu können, wenn die
zwei Absperrungen, sowohl die mittlere als auch die äußere,
beide offen sind.
Für ein solches Abrücken und um das nach außen Drehen einer
Schutzabsperrung jenseits der Widerlager oder Pfosten einer
Fenster- oder Türöffnung zu erlauben, sind schon besondere
Scharniere verfügbar, die jedoch manuelle Entriegelungsein
griffe erfordern, um aus einer gegebenen Drehposition in eine
andere überzugehen, die eine Öffnung von 180° gewährleistet.
Primäres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein perfek
tioniertes Scharnier bereitzustellen, das kein Blockier-/Ent
blockiermittel hat und in der Lage ist, ein Öffnen von 180°
einer Schutzabsperrung derart und unter den oben genannten
Installationsbedingungen zu erlauben, ohne manuell an den
Scharnieren eingreifen zu müssen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein Scharnier für
Gittertüren, öffenbare Eisengitter oder ähnliches bereitzu
stellen, das einen einfachen und wirtschaftlichen Aufbau hat
und über eine sichere Zuverlässigkeit und Funktionsfähigkeit
verfügt.
Diese Ziele werden erfindungsgemäß erreicht mit einem Schar
nier, das einen feststehenden Halter zur Verbindung mit einem
Widerlager oder Pfosten einer Öffnung einer Türe, eines Fens
ters, einer Balkontür oder ähnlichem umfasst, das ferner eine
Gelenkplatte umfasst, die mit dem erwähnten Halter verbunden
ist und sich ausgehend von diesem erstreckt und um eine erste
vertikale Achse drehbar ist, die von dem feststehenden Halter
getragen ist, das ferner ein einen Bestandteil eines Flügels
einer zu Schutzzwecken dienenden Absperrstruktur bildendes
Anlenkelement umfasst, das mit der erwähnten Gelenkplatte
verbunden und um eine zweite vertikale Achse verdrehbar ist,
die von der erwähnten Platte getragen ist, und das schließ
lich eine Schlittenplatte umfasst, die zwischen dem Halter
und dem Anlenkelement angeordnet und longitudinal bewegbar
ist, um ein Verdrehen des Absperrflügels um die zweite verti
kale Achse um einen ersten vorbestimmten Öffnungswinkel aus
gehend von der Schließstellung zu erlauben, und dann eine
Drehung des Absperrflügels zusammen mit der Gelenkplatte um
die erste vertikale Achse um einen weiteren Öffnungswinkel.
Mehr Details der Erfindung werden aus der Fortsetzung der Be
schreibung offensichtlich, die unter Bezugnahme auf die bei
liegenden, zur Verdeutlichung dienenden und nicht einschrän
kenden Zeichnungen erfolgt, in denen
Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines auch als Türan
gel bezeichenbaren Scharniers zeigt, wie es an
einem Widerlager oder Pfosten einer Öffnung von
beispielsweise einer Balkontür angebracht ist;
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer zweiflügeligen
Schutzabsperrung zeigt, die an einer Balkontüre
mit den erfindungsgemäßen Scharnieren angebracht
ist;
Fig. 3 eine schematische Transversalansicht der ge
schlossenen Absperrung auf Höhe der Scharniere
zeigt;
Fig. 4 eine Ansicht analog derjenigen der Fig. 3 zeigt,
jedoch bei teilweise offener Absperrung;
Fig. 5 eine Ansicht analog derjenigen der Fig. 4 zeigt,
jedoch bei vollständig geöffneter Absperrung;
Fig. 6 in perspektivischer Ansicht das Scharnier in ei
ner zweiten Ausführungsform zeigt; und
Fig. 7 das Scharnier aus der Fig. 6 im Längsschnitt
zeigt.
Das in Fig. 1 bis 5 illustrierte, auch als Angel bezei
chenbare Scharnier umfasst einen feststehenden Halter 11, ei
ne Gelenkplatte 12, eine Schlittenplatte 13 in Kombination
mit einem Anlenkelement 14, das Teil ist oder befestigt ist
an einer schützenden Absperrstruktur, in der Gestalt einer
Türe, einer Gittertür, eines öffenbaren Eisengitters oder
ähnlichem, und zwar zweiflügelig (15) wie in den Zeichnungen
gezeigt, oder auch mit nur einem Flügel.
Der feststehende Halter 11 ist mit einem beliebigen geeigne
ten Befestigungsmittel mit einem Widerlager oder Pfosten 16
einer Tür-, Fenster- oder Balkontüröffnung verbunden, wo die
Absperrstruktur 15 angebracht werden soll. Der Halter 11 hat
einen horizontalen Abschnitt 11' und einen vertikalen Ab
schnitt 11", im rechten Winkel.
Die Gelenkplatte 12 ist mit dem horizontalen Abschnitt 11'
des feststehenden Halters 11 verbunden. Genauer gesagt, hat
die Gelenkplatte 12 ein proximales Ende, das mit einem ersten
Bolzen mit vertikaler Achse 17 am horizontalen Abschnitt des
feststehenden Halters 11 verbolzt ist und um diesen Bolzen
verdrehbar ist. Die Gelenkplatte hat ferner ein proximales
Ende 12', das nockenartig konfiguriert ist und das bestimmt
ist, um mit dem vertikalen Abschnitt 11" des befestigten
Halters 11 zusammenzuwirken. Der proximale Nocken 12' verfügt
über einen geradlinigen Abschnitt und einen abgeschrägten o
der abgerundeten Abschnitt.
Das Anlenkelement 14, Teil der Absperrstruktur 15, ist mit
einem zweiten Bolzen mit vertikaler Achse 18 am distalen Ende
der Gelenkplatte 12 verbolzt und um diesen Bolzen drehbar,
unter Gewährleistung einer Schließ- und Öffnungsdrehbewegung
des entsprechenden Absperrflügels.
Es ist zu bemerken, dass der erste Stift oder Bolzen 17 und
der zweite Stift oder Bolzen 18 von entsprechenden Abschnit
ten vertikaler Stäbe 15' gebildet sein können, die an der
Bildung der Absperrstruktur 15 teilnehmen.
Die Schlittenplatte 13 befindet sich in einer mit der Verbin
dungsplatte 12 übereinander liegenden Beziehung - zweckmäßi
gerweise liegt sie auf der Gelenkplatte 12 auf - und ist zwi
schen dem horizontalen Abschnitt 11' des Halters 11 und dem
freien Ende des Anlenkelements 14 angeordnet. Die Schlitten
platte 13 ist mittels Führungsbolzen 19 mit der Gelenkplatte
12 verbunden, kann jedoch dank in Entsprechung der Führungs
bolzen angeordneten Langlöchern 20 longitudinale Bewegungen
ausführen. Die Schlittenplatte kann auch in Entsprechung mit
einem weiteren Langloch 21 von einem weiteren Stab 15' der
Absperrstruktur vertikal durchsetzt sein.
Das freie Ende des Anlenkelements 14 ist nockenartig (14')
konfiguriert, in der gleichen Weise wie das proximale Ende
der Gelenkplatte, und wirkt mit dem angrenzenden Ende der
Schlittenplatte 13 zusammen.
Es ist klar, dass jeder Flügel der Absperrung 15 wenigstens
zwei in Höhenrichtung beabstandete Scharniere gemäß der vor
liegenden Erfindung haben könnte und dass die Scharniere für
eine Öffnung der Flügel nach links oder rechts vorgesehen
sein können.
Wenn sich jeder Flügel 15 in der Schließstellung befindet
(Fig. 1 und 3) sind der feststehende Halter 11, die Ge
lenkplatte 12, die Schlittenplatte 13 und das als Bestandteil
des Flügels ausgeführte Anlenkelement 14 ausgerichtet und die
Gelenkplatte 12 liegt einerseits, mit dem geradlinigen Ab
schnitt seines proximalen Nockens 12', am vertikalen Ab
schnitt des Anschlages 11" des Halters 11 an und, an der
entgegengesetzten Seite, an dem nockenartigen Ende 14' des
besagten Anlenkelementes 14.
Ausgehend von einer solchen Position kann jeder Absperrflügel
15 geöffnet werden, anfänglich durch eine Drehung, im Wesent
lichen um 90°, um den zweiten Drehbolzen 18 wie in der Fig.
4 gezeigt, und anschließend durch eine Drehung, im Wesentli
chen um weitere 90°, um den ersten Scharnierbolzen 17 wie
dies in Fig. 5 gezeigt ist. In der Schließstellung und bis
zur Offenstellung mit einer ersten Drehung um 90° des Flü
gels, hält die Schlittenplatte 13 die Gelenkplatte 12 fest
ausgerichtet mit dem Halter 11, da sie vom Anlenkelement 14
gegen das freie Ende des Halters gedrückt wird und somit ein
Verdrehen der Gelenkplatte 12 unmöglich ist.
Wenn der Flügel um 90° um den zweiten Bolzen 18 verdreht bzw.
verschwenkt ist, findet sich die Schlittenplatte 13 longitu
dinal frei beweglich, so dass sie sich nun vom feststehenden
Halter entfernen kann und ein Verdrehen der Gelenkplatte 12
um den ersten Bolzen 17 erlaubt, ohne irgend einen manuellen
Eingriff an den Scharnieren bzw. Angeln.
Zum Schließen eines jeden Flügels geschieht das Gegenteil:
Zuerst verdreht sich das System in umgekehrter Richtung um
den ersten Bolzen 17 bis zur festen Kopplung der Gelenkplatte
12 mit dem Halter 11 durch die Schlittenplatte 13, und dann
verdreht sich der Flügel um den zweiten Bolzen 18 bis er ge
schlossen ist.
Es ist klar, dann man mit einer geeigneten Wahl des Achsab
standes zwischen den Drehbolzen 17, 18 eine Verlagerung nach
außen des offenen Flügels erhalten könnte, in Übereinstimmung
oder unter Berücksichtigung der Breite der Widerlager oder
Pfosten der Öffnung, an der die Absperrung angebracht ist,
und in Abhängigkeit von einer eventuellen weiteren, weiter
außen liegenden Absperrung.
In einer in Fig. 6 und 7 illustrierten Realisierungsvari
ante umfasst das Scharnier einen feststehenden Halter 31, der
mit einem Widerlager oder Pfosten 16 einer Tür, eines Fens
ters oder einer Terrassentür zu verbinden ist, sowie ein An
lenkelement 32, das Bestandteil ist oder befestigt ist an ei
ner zu Schutzzwecken dienenden Absperrstruktur in Gestalt ei
ner Türe, einer Gittertüre, einem sich öffnen lassenden Ei
sengitter oder ähnliches, jeweils mit zwei Flügeln 15; An
stelle der Gelenkplatte 12 und der Schlittenplatte 13 verfügt
dieses Scharnier jedenfalls über eine einzige Zwischenplatte
33, mit einem proximalen Ende 34, das mittels des eine verti
kale Achse aufweisenden ersten Bolzens 17 mit dem horizonta
len Abschnitt des feststehenden Halters 31 gelenkig verbolzt
ist, und mit einem distalen Ende 34, mit dem mittels des eine
vertikale Achse aufweisenden zweiten Bolzens 18 das Anlenk
element 32 gelenkig verbolzt ist.
Zum Drehen in einer einzigen Richtung um den Bolzen 17 ist
das proximale Ende 34 der Zwischenplatte 13 nockenartig kon
figuriert oder besitzt einen geradlinigen Abschnitt und einen
schrägen oder abgerundeten Abschnitt, und ist dazu bestimmt,
mit einem Anschlag 31' am feststehenden Halter zusammenzuwir
ken.
In analoger Weise ist das freie Ende des Anlenkelementes 32,
zum Verdrehen in einer einzigen Richtung um den Bolzen 18,
nockenartig 32' konfiguriert und wirkt mit einem Anschlag
34" an der Zwischenplatte 33 zusammen.
Wie in den Fig. 6 und 7 illustriert ist, hat die Zwischen
platte 33 die Gestalt eines T, während der feststehende Hal
ter 31 und das Anlenkelement 32 abgesenkte oder zurückgestuf
te Abschnitte 31" und 32" aufweisen, auf denen die zugeord
neten Enden 34 und 34' der Zwischenplatte 33 aufliegen kön
nen, damit diese Variante des Scharniers über seine gesamte
Länge hinweg die gleiche Dicke besitzt.
Auch das distale Ende 34' der Zwischenplatte 33 ist nockenar
tig konfiguriert, um das Drehen des Anlenkelements 32 um den
Bolzen 18 zu gestatten, wie auch die abgesetzte Zone 31" des
feststehenden Halters 31 nockenartig konfiguriert ist, um die
Drehung der Zwischenplatte 33 um den Bolzen 17 zu ermögli
chen. Diese Ausführungsvariante des Scharniers ermöglicht es,
im Unterschied zur ersten Ausführungsform, die Zwischenplatte
33 um den ersten Bolzen 17 auch dann zu verdrehen, wenn diese
Zwischenplatte 33 mit dem Anlenkelement 32 in einer Linie
ausgerichtet ist.
Schließlich ist noch zu bemerken, dass man das Scharnier ent
sprechend der funktionalen Reihenfolge der Platten 32 und 33
entwickelt, bis man die gewünschte Länge der durch Drehung zu
bewegenden Absperrung oder des Eisengitters erreicht. In Ent
sprechung zu dem anderen Pfosten 35 der Absperrung könnte ein
weiteres plattenförmiges Element oder ein weiterer festste
hender Halter 36 vorgesehen sein, mit dem eine Vorrichtung
verbunden sein könnte, wie beispielsweise ein Schloss (nicht
dargestellt) zum Blockieren der letztgenannten Platte 33 und,
folglich, des gesamten Scharniers.
Claims (7)
1. Scharnier für zu Schutzzwecken dienende Absperrstruktu
ren wie Tür- und Fensterflügel, Gittertüren, öffenbare Eisen
gitter oder ähnliches, montiert im Zwischenraum zwischen zwei
Widerlagern oder Pfosten einer Tür-, Fenster- oder Balkontür
öffnung und öffenbar um eine halbe Drehung nach außen bis zur
parallelen Anordnung bezüglich der Wand seitlich der Öffnung,
gekennzeichnet durch einen feststehenden Halter (11) zur Ver
bindung mit einem Widerlager oder Pfosten der Tür-, Fenster-
oder Balkontüröffnung, durch eine Gelenkplatte (12), die mit
dem feststehenden Halter (11) verbunden ist und sich ausge
hend von diesem erstreckt und die um eine erste vertikale
Achse (17) drehbar ist, die von dem erwähnten Halter getragen
ist, durch ein Anlenkelement (14), das mit einem Flügel der
Absperrstruktur verbunden ist und das um eine zweite vertika
le Achse drehbar ist, die von der Gelenkplatte (12) mit Ab
stand zu der ersten Drehachse getragen ist, und durch eine
Schlittenplatte (13), die zwischen dem feststehenden Halter
(11) und dem Anlenkelement (14) längs der erwähnten Gelenk
platte angeordnet und beweglich ist, um ein Öffnen des Ab
sperrflügels um die zweite Drehachse (18) um einen ersten
vorbestimmten Winkel ausgehend von seiner Schließstellung zu
ermöglichen, und dann eine Drehung des Absperrflügels, ge
meinsam mit der erwähnten Gelenkplatte, um den ersten Dreh
bolzen (17) um einen zweiten vorbestimmten Winkel.
2. Scharnier gemäß Anspruch 1, wobei die Schlittenplatte
(13) mit der Gelenkplatte (12) mittels Verbindungsbolzen (19)
verbunden ist, die in Langlöchern (20) verlaufen, die longi
tudinale Bewegungen der Schlittenplatte gestatten, und wobei
die entgegengesetzten Enden der Schlittenplatte vorgesehen
sind, um mit dem feststehenden Halter (11) bzw. dem Anlenk
element (14) des Absperrflügels zusammenzuwirken, um die
Schlittenplatte bei geschlossenem Absperrflügel und während
des ersten Öffnungswinkels des Absperrflügels um die zweite
Rotationsachse (18) in einer mit dem feststehenden Halter
ausgerichteten Position festzuhalten, und um die Gelenkplatte
(12) zu entblockieren und ihr mit dem Flügel gemeinsames Ver
drehen während eines zweiten Drehwinkels des Flügels um die
erste Rotationsachse zu ermöglichen.
3. Scharnier gemäß den Ansprüchen 1 und 2, wobei die Ge
lenkplatte (12) ein proximales nockenartiges Ende (12') auf
weist, das bestimmt ist, um mit einem Anschlag (11") am
feststehenden Halter zusammenzuwirken, um die mit dem Halter
ausgerichtete Position der Gelenkplatte zu definieren und die
Drehung der Gelenkplatte in einer vorherbestimmten Richtung
zu erlauben, und wobei das Anlenkelement (14) ein nockenarti
ges Ende (14') aufweist, das bestimmt ist, um mit der Schlit
tenplatte (13) zusammenzuwirken, für einen Kontakt derselben
mit dem feststehenden Halter, wenn der Flügel geschlossen ist
und sich die Gelenkplatte in der Position fester Ausrichtung
mit dem feststehenden Halter befindet.
4. Scharnier für zu Schutzzwecken dienende Absperrstruktu
ren wie Tür- und Fensterflügel, Gittertüren, öffenbare Eisen
gitter oder ähnliches, montiert im Zwischenraum zwischen zwei
Widerlagern oder Pfosten einer Tür-, Fenster- oder Balkontür
öffnung und öffenbar um eine halbe Drehung nach außen bis zur
parallelen Anordnung bezüglich der Wand seitlich der Öffnung,
gekennzeichnet durch einen feststehenden Halter (31) zur Ver
bindung mit einem Widerlager oder Pfosten der Tür-, Fenster-
oder Balkontüröffnung, durch eine Zwischenplatte (33), die
mit dem feststehenden Halter verbunden ist und sich ausgehend
von diesem erstreckt und die um eine erste vertikale Achse
(17) drehbar ist, die von dem erwähnten Halter getragen ist,
und durch ein Anlenkelement (32), das mit einem Flügel der
Absperrstruktur verbunden ist und das um eine zweite vertika
le Achse (18) drehbar ist, die von der Zwischenplatte (33)
mit Abstand zu der ersten Drehachse getragen ist.
5. Scharnier gemäß Anspruch 4, wobei die Zwischenplatte
(33) ein proximales nockenartiges Ende (34) aufweist, das be
stimmt ist, um mit einem Anschlag (31') am feststehenden Hal
ter (31) zusammenzuwirken, um eine mit dem feststehenden Hal
ter ausgerichtete Position der Zwischenplatte zu definieren
und die Drehung der Zwischenplatte um die erste Drehachse le
diglich in einer vorherbestimmten Richtung zu erlauben, und
wobei das Anlenkelement (32) ein freies nockenartiges Ende
(32') besitzt, das bestimmt ist, um mit einem Anschlag (34")
an der Zwischenplatte (33) zusammenzuwirken, um eine mit der
Zwischenplatte ausgerichtete Position des Anlenkelementes
(32) zu definieren und die Drehung des Anlenkelementes (32)
um die zweite Drehachse lediglich in einer vorherbestimmten
Richtung zu erlauben.
6. Scharnier gemäß Anspruch 5, wobei die Zwischenplatte ei
ne T-förmige Gestalt hat und wobei der feststehende Halter
(31) und das Anlenkelement (32) abgesenkte Zonen (31", 32")
aufweisen, auf denen sich die entsprechenden Enden (34, 34')
der Zwischenplatte abstützen.
7. Scharnier gemäß Anspruch 6, wobei die abgesenkte Zone
(31") des feststehenden Halters (31) nockenartig ausgebildet
ist, um die Drehung der Zwischenplatte (33) um die erste
Drehachse (17) zu ermöglichen, und wobei das distale Ende
(34') der Zwischenplatte (33) nockenartig ausgebildet ist, um
die Drehung des Anlenkelementes (32) um die zweite Drehachse
(18) zu ermöglichen.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |