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DE10204692B4 - Verschwenkbar im Geschirrkorb einer Geschirrspülmaschine angeordnetes Anlageelement - Google Patents

Verschwenkbar im Geschirrkorb einer Geschirrspülmaschine angeordnetes Anlageelement Download PDF

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DE10204692B4
DE10204692B4 DE10204692A DE10204692A DE10204692B4 DE 10204692 B4 DE10204692 B4 DE 10204692B4 DE 10204692 A DE10204692 A DE 10204692A DE 10204692 A DE10204692 A DE 10204692A DE 10204692 B4 DE10204692 B4 DE 10204692B4
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Helmut Bihler
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Electrolux Home Products Corp NV
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Abstract

Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine, der mindestens ein verschwenkbares Anlageelement, welches zum Abstützen von in den Geschirrkorb...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein verschwenkbar im Geschirrkorb einer Geschirrspülmaschine angeordnetes Anlageelement gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Es ist bekannt, Anlageelemente, vorzugsweise einen Tellerrechen, verschwenkbar in einem Geschirrkorb anzuordnen. Die Verschwenkung erfolgt dabei hauptsächlich, aus einer annähernd horizontalen Nichtgebrauchslage in eine annähernd vertikale Gebrauchslage. In Gebrauchslage dient das Anlageelement, vorzugsweise der Tellerrechen, dem Abstützen von Spülgut, vorzugsweise. von Tellern, die in den Geschirrkorb eingestellt werden. In bekannter Weise, z.B. im Geschirrkorb des Geschirrunterkorbmodells 1118143 der Firma AEG Hausgeräte GmbH, ist zum Feststellen des Anlageelementes in Gebrauchslage rückseitig je ein Fixierelement, z. B. ein U-förmiger Haken vorgesehen, in welche das Anlageelement eingehängt wird. Nachteilig am Stand der Technik ist das un- handliche Aus- und Einhängen des Anlageelementes aus der bzw. in die Gebrauchslage. Von besonderem Nachteil ist ferner, dass das Anlageelement in Gebrauchslage in seinen vorgesehenen Fixierelementen herumwackelt, was als besonders störend empfunden wird. Aus DE 100 51 935 A1 ist ein Geschirrkorb mit einer klappbaren Haltevorrichtung bekannt. Diese Haltevorrichtung wird in ihrer Gebrauchslage in eine hakenförmige Ausbildung des Geschirrkorbes eingehängt. Aus DE 30 22 484 A1 ist ein Geschirrkorb mit Haltern für einzustellende Geschirrteile bekannt, der Befestigungselemente aufweist, die entlang den vertikalen Streben des Korbes als verstellbare Führungen ausgebildet sind und somit eine Höhenverstellung des Halters ermöglichen. Aus DE 197 55 339 A1 ist ein Korb für eine Geschirrspülmaschine bekannt, der ein kippbares Gestell für das Geschirr umfasst, wobei dieser mindestens eine aufrechte und gekippte Stellung einnehmen kann und zum Einnehmen dieser Positionen mindestens an den Seitenwänden jeweils gegenüber liegend Mittel angebracht sind, die eine Leitkurve bilden, um den Geschirrkorb beim Einnehmen dieser Position zu führen bzw. zu halten. Aus der Patentschrift US 36 12 285 ist ein Geschirrkorb bekannt, der verschwenkbar angeordnete Halterungen zur zusätzlichen Fixierung eingestellten Spülgutes, der mit der Schwerkraft entgegen dem nach oben gerichteten Kraft der aufwärts versprühten Spülflüssigkeit das Spülgut sicher fixiert.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es daher Aufgabe der Erfindung, ein Anlageelement vorzuschlagen, welches verschwenkbar im Geschirrkorb einer Geschirrspülmaschine anordenbar ist und die vorstehend genannten Nachteile nicht aufweist.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
  • Gemäß Anspruch 1 weist ein Geschirrkorb einer Geschirrspülmaschine mindestens ein Anlageelement, welches zumindest einen Basisstab und einen Anlagestab umfasst, auf. Das vorzugsweise als Tellerrechen ausgebildete Anlageelement umfasst einen Basisstab und mehrere Stacheln als Anlagestäbe. Die Stacheln dienen in Gebrauchslage den in den Geschirrkorb eingestellten Tellern oder anderem Spülgut als Anlage und damit als Abstützmöglichkeit. Der Basisstab ist zumindest teilweise über die Länge oder Breite des Geschirrkorbes angeordnet, wobei die mit ihm verbundenen Stacheln vom Basisstab in einem Winkel abstehen. Die Verschwenkung des Tellerrechens erfolgt um die Achse des Basisstabes, der insbesondere am Drahtgestell des Geschirrkorbes angekoppelt ist: Die Nichtgebrauchslage des Tellerrechens entspricht einer dem Korbboden nahen Lage, vorzugsweise horizontalen Lage, welche somit einem Winkel von 0° oder 180° im Koordinatensystem entspricht. In Nichtgebrauchslage des Tellerrechens ist in den Geschirrkorb großvolumiges Spülgut, z.B. Töpfe und Pfannen, einstellbar. Der Tellerrechen ist prinzipiell aus der Nichtgebrauchslage in die Gebrauchslage und umgekehrt verschwenkbar. Die Verschwenkung aus der Gebrauchslage, die annähernd einem Winkel von 90° im Koordinatensystem entspricht und die vertikale Stellung bevorzugt einschließt, kann somit in allgemeiner Weise nach rechts oder links erfolgen, wobei ein Umlegen des Tellerrechens nach rechts den Winkelbereich des ersten Quadranten des Koordinatensystems im geschlossenen Intervall von 90° bis 0° und ein Umlegen des Tellerrechens nach links den des zweiten Quadranten des Koordinatensystems im geschlossenen Intervall von 90° bis 180° überstreicht. Der Basisstab des Anlageelementes ist als Federelement ausgebildet oder auf das Anlageelement wirkt zumindest ein Federelement derart, dass das Anlageelement in Gebrauchslage gespannt ist. Um zu verhindern, dass das Anlageelement den ihm zugeordneten Verschwenkbereich, d.h. einen Winkelbereich zwischen Gebrauchslage und Nichtgebrauchslage, der somit entweder zwischen 90° und 0° oder 90° und 180° liegt, selbsttätig verläßt, ist zumindest ein Anschlag vorgesehen. Für den Fall, dass für das Anlageelement sowohl ein Verschwenkbereich von 0° bis 90° als auch von 90° bis 180° vorgesehen ist, sind in Gebrauchslage wenigstens zwei Anschläge umfasst. Da das Anlageelement prinzipiell auch in seiner Nichtgebrauchslage aus seinem Verschwenkbereich ausweichen kann, ist vorzugsweise auch ein Anschlag für die Begrenzung in Nichtgebrauchslage, im folgenden als Anschlag N bezeichnet, angeordnet. In Nichtgebrauchslage kann als ein Anschlag N der vorhandene Boden des Geschirrskorbes genutzt werden. Ein weiterer Anschlag für die Fixierung des Anlageelementes in Gebrauchslage wird im folgenden als Anschlag G bezeichnet.
  • In seinem Verschwenkbereich zwischen Nichtgebrauchs- und Gebrauchslage durchläuft das Anlageelement unterschiedlich starke Spannungszustände, ein definierter Winkel zwischen 90° und 0° oder 90° und 180° entspricht einer Beanspruchungslage des Anlageelementes, in welcher die Spannung des Anlageelementes ein Maximum aufweist. Die Beanspruchungslage ist durch die Art der Spannungserzeugung auf das Anlageelement frei bestimmbar. Ein Spannungsmaximum im Verschwenkbereich hat den Vorteil, dass das Anlageelement sich aus seiner Beanspruchungslage in die Gebrauchslage oder in die Nichtgebrauchslage selbsttätig bewegt, was eine Art Schnappeffekt erzeugt, so dass ein umständliches und unhandliches Heben in eine Fixiereinrichtung nicht nötig ist. Wie bereits oben beschrieben, wird die selbsttätige Weiterbewegung des Anlageelementes aus Gebrauchs- oder Nichtgebrauchslage durch Anschläge G bzw. N verhindert. Das natürliche Streben des Anlageelementes in seine spannungslose Ruhelage, die der Beanspruchungslage gegenüber und somit unterhalb des Korbbodens liegt, wird in jedem Fall durch den als Anschlag N genutzten Korbboden verhindert. Hierdurch ist das Anlageelement auch in Nichtgebrauchslage gespannt, was sich beim Einstellen größeren Spülgutes durch weniger Geräusch infolge verminderten Herumklapperns des Anlageelementes gegen das Spülgut während des Betriebes der Geschirrspülmaschine oder beim Einstellen des Spülgutes in den Geschirrkorb vorteilhaft auswirkt und den Gebrauchswert erhöht.
  • Aufgrund des Spannungszustandes des Anlageelementes in wenigstens annähernd vertikaler Gebrauchslage ist das Anlageelement vorteilhafterweise naturgemäß bestrebt, einen spannungslosen Zustand einzunehmen. Dies wird jedoch durch einen vorgesehenen Anschlag G in Gebrauchslage verhindert.. Das gespannte Anlageelement und die zusätzliche Abstützwirkung des Anschlages G für das Anlageelement positionieren dieses in Gebrauchslage nahezu spielfrei und schaffen somit dem als störend empfundenem Herumwackeln des Anlageelementes in Gebrauchslage Abhilfe.
  • Die von außen auf das Anlageelement wirkende Spannung wird besonders bevorzugt hauptsächlich auf den Basisstab durch Aufnahmeelemente ausgeübt. Eine Spannungserzeugung durch Ausübung dieser auf andere Teile des Anlageelementes, z. B. auf die Stacheln des Tellerrechens oder andere Anlagestäbe von außen auf den Basisstab ist dabei wesentlich geringer.
  • Besonders vorteilhaft ist der Basisstab zumindest in einem Endstück gebogen, wobei das gebogene Endstück die Funktion des Anschlages G ausüben kann, der ein Wegstreben des Anlageelementes aus seiner Gebrauchslage verhindert, indem er gegen den Korbboden oder andere Streben des Geschirrkorbes stößt. Oder an einem Endstück des Basisstabes ist eine Kur- Geschirrkorb angeordnet, dann dienen als Gegenanschlag der Basisstab oder zumindest ein Stacheln oder ein anderes Element des Anlageelementes.
  • Besonders bevorzugt ist der am Geschirrkorb einzuspannende Basisstab vor seiner Lagerung in diesem bereits durch entsprechende Verformung in einen inneren Spannungszustand versetzt, d.h. vorgespannt. Der Basisstab ist vor seiner Lagerung im Geschirrkorb in jedem Fall nicht als gerader Draht ausgeführt, sondern z.B. bogenförmig geformt.
  • In einem weiteren bevorzugten Ausführungsform wirken mindestens drei Aufnahmeelemente und/oder Federelemente, die nichtfluchtend in einer mit dem Basisstab aufgespannten Ebene angeordnet sind, auf den nicht geraden und unter inneren Spannungen stehenden Basisstab ein und sind Ursache des insgesamt auf den Basisstab wirkenden Spannüngszustandes, welcher die Bewegung des Anlageelementes mit o.g. Schnappeffekt ermöglicht. Die Aufnahmeelemente sind beispielsweise als hakenähnliche Vertiefungen oder Mulden an einer Strebe des Geschirrkorbes oder als separat angeordnete Klammern und/oder Federelemente ausgeführt. Die Federelemente sind beispielweise als Zungen ausgeführt. Frei verformbare Drähte, die mehrere der oben genannten Aufnahmeelemente und/oder Federelemente aufnehmen sind mit dem Geschirrkorb so befestigt, dass diese z.B. auf verschiedene Anlageelemente wirken. Sind die drei Aufnahmeelemente bzw. Federelemente nicht fluchtend angeordnet, so legen diese Aufnahme- und/oder Federelemente, bedingt durch die Wahl ihrer Anordnung, die Beanspruchungslage des Basisstabes und damit die Lage seines Spannungsmaximums fest.
  • Das Festlegen der Beanspruchungslage erfolgt wie weiter oben beschrieben im Winkelbereich der Verschwenkung. Wird beispielsweise ein Anlageelement aus der Gebrauchslage nach rechts in die Nichtgebrauchslage verschwenkt, so ist die Beanspruchungslage mit einem Winkel zwischen 0° und 90° festgelegt, wobei es besonders vorteilhaft ist, wenn die Beanspruchungslage zumindest den annähernd rechten Winkel zwischen Gebrauchs- und Nichtgebrauchslage bei 45° teilt oder der Winkel zwischen Nichtgebrauchs- und Beanspruchungslage größer als 45° gewählt wird, da der Schnappeffekt bei kürzestem Weg umso größer ist, je näher die Beanspruchungslage an der Gebrauchslage liegt.
  • Um eine Spannung auf den nicht geraden Basisstab von außen aufzubringen und den Basisstab gleichzeitig verschwenkbar zu lagern, werden mindestens drei angeordnete Aufnahmeund/oder Federelemente nicht fluchtend angeordnet, so dass diese jeweils abwechselnd, drückend – haltend – drückend oder haltend – drückend – haltend angeordnet sind, d. h.
  • ein haltendes Aufnahme- oder Federelement wirkt als unterstützender Druckpunkt auf den Basisstab von unten während die benachbarten drückenden Aufnahme- und/oder Federelemente auf diesen von oben drücken und somit als obere Druckpunkte wirken.
  • Im Falle einer drückend – haltend – drückenden Anordnung der Aufnahme- und/oder Federelemente sind die drückenden Rufnahme- und/oder Federelemente günstigerweise als Festlager hinsichtlich einer X- und Y-Koordinate ausgelegt, wobei die X-Koordinate in Richtung der Horizontalen, die Y-Koordinate in Richtung der Vertikalen und die Z-Koordinate in Richtung der Verschwenkachse des Basisstabes weist, wobei letztere frei ist.
  • In einer zu bevorzugenden, weil einfachen Ausführungsform sind zwei Lager als feste Lager und ein Lager als halbloses Lager ausgeführt, als halbloses Lager kann eine Quer- oder Längsstrebe des Geschirrkorbbodens dienen, während für die festen Lager Aufnahmeelemente z.B. in Form von Klammern angeordnet sind. Das aufnehmende (haltende) Lager ist dann als halbloses Lager ausgelegt, wobei dieses eine Bewegung des Anlageelementes in Y-Richtung, in einer Orientierung, d. h. oberhalb oder unterhalb des Geschirrkorbbodens, verhindert.
  • In einer Ausführungsform kann der Basisstab in zumindest einer Mulde im Geschirrkorb -gelagert und ferner ein Niederhalter so vorgesehen sein, dass Mulde und Niederhalter für den Basisstab ein Festlager bilden.
  • Ein als Festlager auf, den Basisstab wirkendes Federelement ist in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform als Zunge ausgestaltet. Es ist ferner von Vorteil, dass Federelemente und/oder Aufnahmeelemente durch geeignete Formgebung z.B. aus einem Draht geformt und im Geschirrkorb so angeordnet sind, dass mehrere am Draht angeordnete Aufnahmeelemente auf verschiedene Basisstäbe von mehreren vorgesehenen Anlageelementen, z.B. Tellerrechen, gleichzeitig wirken. So ist es konstruktiv z.B. besonders einfach an den Enden eines Drahtstückes jeweils ein Aufnahmeelement anzuordnen. Andererseits können durch geschickte Formung einzelner Querund Längsstreben des Geschirrkorbbodens an diese die Aufnahme- und/oder Federelemente so angeformt werden, dass zusätzlicher Materialaufwand auf diese beschränkt bleibt.
  • Ist in einer anderen bevorzugten Ausführungsform an einem Endstück eines Basisstabes eine Kurbel angekröpft, so kann auf die Kurbel oberhalb oder unterhalb des Geschirrkorbbodens ein Feder- oder Aufnahmeelement derart wirken, dass mit Anordnung zweier weiterer Aufnahmeelemente ungefähr in Höhe des Geschirrkorbbodens der Basisstab wiederum nicht fluchtend gelagert und somit je nach Stellung der Kurbel gespannt ist. Dabei gelten sowohl die vorstehend beschriebenen Vorteile und Funktionsprinzipien, als auch die Verhältnisse zwischen Gebrauchs- und Nichtgebrauchslage und Beanspruchungs- und Ruhelage und Beanspruchungs- und Gebrauchslage und oberen und unteren Druckpunkten bestehen bleiben.
  • Das Verschwenken des Anlageelementes und damit des Tellerrechens aus seiner Nichtgebrauchslage in die Gebrauchslage als auch aus der Gebrauchslage in die Nichtgebrauchslage erfolgt durch manuellen Eingriff. Aus vorstehend gesagtem ergibt sich, dass die dabei aufgewendete Kraft ausreichen muß, um die Beanspruchungslage des Anlageelementes zu überwinden, wobei beim Erreichen der Beanspruchungslage das Anlageelement losgelassen werden kann und das Anlageelement dann selbsttätig in die Gebrauchs- oder Nichtgebrauchslage schnappt, wobei die Vorzugsrichtung, in die das Anlageelement schnappt, hauptsächlich durch die richtungsweisende Art des manuellen Eingriffs bestimmt wird.
  • Eine andere Ausgestaltung der Fixierung des Anlageelementes in Gebrauchslage ist dadurch denkbar, dass das Anlageelement in Gebrauchslage in ein Fixierelement mit zumindest einer muldenförmigen Einbuchtung schnappt. Die muldenförmige Einbuchtung weist den Vorteil auf, dass die beidseitigen Grenzbereiche der Mulde dem Anlageelement als zwei Anschläge G dienen und somit neben dem Abstützpunkt eines ersten Anschlages G, weitere Abstützpunkt für das Anlageelement in Gebrauchslage vorhanden sind, welche hauptsächlich dazu dienen, ein Umklappen des Tellerrechens durch ein leichtes, unbeabsichtigtes Anstoßen zu verhindern. Der Muldenberg stellt damit in Gebrauchslage für das Anlageelement eine Art zusätzlicher Sicherungsschwelle dar, wobei darauf zu achten ist, das die Beanspruchungslage so festgelegt ist, dass das Anlageelement in die Gebrauchslage selbsttätig verschnappen kann. Als alternative Ausführungsform ist denkbar zwei Fixierelemente anzuordnen und einen weiteren Anschlag G zu verzichten.
  • Die Mulde ist mit besonderem Vorteil, weil geringem konstruktiven Aufwand, vorzugsweise in ein am Geschirrkorb vorhandenes Element integriert, anderenfalls muss sie separat als Fixierelement angeordnet werden.
  • In einer weiteren Fortbildung der Erfindung ist am Geschirrkorb zumindest ein weiterer Anschlag Z angeordnet. Ist dieser Anschlag Z am Basisstab angeordnet, kann dieser mit besonderem Vorteil ein seitliches Herausrutschen des Basisstabes in seiner freien Koordinatenachse Z verhindern, indem der Anschlag Z gegen eine Strebe des Geschirrkorbes anschlägt. Andererseits kann der Anschlag Z durch das Anlageelement an sich realisiert sein, so dass z.B. der seitlich jeweils äußere Stachel des Tellerrechens ein Herausrutschen des Anlageelementes durch Anschlagen der äußeren Stacheln an die Seitenwände des Geschirrkorbes verhindert. Ferner kann der Anschlag Z durch entsprechende Anordnung neben dem Anschlag G, die Lage des Anlageelementes in Gebrauchslage zusätzlich in einem Punkt stabilisieren.
  • Der Anschlag Z kann mit besonderem Vorteil zusätzlich als Befestigungsvorrichtung zum Eintauchen des Drahtgrundgestells des Geschirrkorbes in ein Kunststoffgemisch zur Ausbildung eines Kunststoffüberzuges ausgebildet sein.
  • Die Festlager des Basisstabes sind vorzugsweise als Klammern oder andere Elemente des Geschirrkorbes, z.B. Drähte mit entsprechenden Ausformungen zur Lagerung des Basisstabes, ausgeführt, wobei die Drähte gleichzeitig Bestandteile des Geschirrkorbbodens sein können. Die halblosen Lager und Federelemente werden bevorzugt wie oben genannt durch einzelne Streben des Geschirrkorbbodens gebildet.
  • Sowohl die Klammern als auch vorzusehende Lagerelemente, Federelemente, Fixierelemente oder Anschläge bestehen entweder aus Kunststoff oder wie der Geschirrkorb aus einem Kunststoffüberzogenem Drahtgrundgestell.
  • Im Folgenden werden anhand der 1 bis 4 eine erste Ausführungsform und an 5 bis 9 eine zweite Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Dabei zeigen:
  • 1 einen Ausschnitt eines Geschirrkorbes, an dem bekannte, für die Erfindung jedoch unwesentliche Bestandteile, zwecks, besserer Übersicht weggelassen worden sind, mit einem als Tellerrechen ausgebildeten Anlageelement in Nichtgebrauchslage;
  • 2 eine Darstellung des Geschirrkorbes nach 1 mit einem Tellerrechen in Gebrauchslage;
  • 3 einen Geschirrkorb nach 1 mit einem Tellerrechen in Beanspruchungslage;
  • 4 einen Geschirrkorb nach 1 mit einem Tellerrechen in angedeuteter jedoch nicht einnehmbarer Ruhelage;
  • 5 mehrere Tellerrechen mit jeweils an einem Ende angekröpfter Kurbel, auf die ein Federelement wirkt, wobei die Positionen der 1 bis 4 des Tellerrechens in einer Darstellung gezeigt werden;
  • 6 einen Ausschnitt aus 5, wobei weitere Bestandteile des Geschirrkorbes zwecks besserer Übersicht weggelassen worden sind, mit dem Tellerrechen in Nichtgebrauchslage;
  • 7 einen Ausschnitt aus 5 mit einem Tellerrechen in Gebrauchslage;
  • 8 eine Darstellung nach 5 mit einem Tellerrechen in Beanspruchungslage;
  • 9 einen Tellerrechen nach 5 in exemplarisch gezeigter, jedoch nicht einnehmbarer Ruhelage;
  • 10 ein Schema eines Funktionsprinzipes einer ersten Ausführungsform;
  • 11 ein Schema eines Funktionsprinzipes einer zweiten Ausführungsform.
  • In 1 ist ein Geschirrkorb 1 einer nicht dargestellten Geschirrspülmaschine gezeigt, der zum Zwecke der besseren Übersicht nicht vollständig und nur mit seinen für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Bestandteilen Geschirrkorbboden 2, Seitenwände 3, Laufräder 4, Achse 5 der Laufräder 4, Längsstreben 6, Querstreben 7, wobei Längsund Querstreben 6,7 den Geschirrkorbboden 2 bilden und ihre Enden, die teilweise umgeformt Bestandteile der Seitenwände 3 sind, abgebildet worden ist. Als Anlageelement ist ein Tellerrechen 8 im Geschirrkorb 1 verschwenkbar angeordnet, dieser befindet sich in einer Nichtgebrauchlage 8a, in welcher der Tellerrechen 8 im Geschirrkorb 1 umgeklappt ist und demzufolge keine Teller, sondern großvolumiges Spülgut, z.B. Töpfe, in den Geschirrkorb 1 eingestellt werden kann.
  • Der Tellerrechen 8 besteht prinzipiell aus einem nicht geraden Basisstab 9 und mehreren auf diesem angeordneten Stacheln 10, die in einem bestimmbaren Winkel vom Basisstab 9 abstehen, wobei einzelne benachbarte Stacheln 10 parallel zueinander liegen und zwar so, dass diese dem eingestellten Spülgut in 2 dargestellter Gebrauchslage 8b eine Vorzugslage geben. Der Tellerrechen 8 befindet sich in 1 in nahezu horizontaler Nichtgebrauchslage 8a, wobei exemplarisch gezeigt ist, dass verschiedene Querstreben 7 als Anschlag N dienen und eine Weiterbewegung des Tellerrechen s 8 verhindern. An einem Ende des Basisstabes 9 ist ein Anschlag G 11 angeordnet. Wie beabsichtigt, übt der Anschlag G 11 in Nichtgebrauchslage 9a seine Anschlagsfunktion nicht aus. Es ist konstruktiv grundsätzlich darauf geachtet, dass der Anschlag G 11 ein Verschwenken des Tellerrechens 8 zwischen horizontaler Nichtgebrauchslage 8a und senkrechter Gebrauchslage 8b nicht behindert.
  • Das eingezeichnete Koordinatensystem 12 dient zur Bezugnahme der Richtungsangaben in der Beschreibung.
  • Ferner sind drei Aufnahmeelemente 13a, 14a und 13b nahe dem Geschirrkorbboden 2 vorgesehen. Der Tellerrechen 8 ist durch Anordnung seines Basisstabes 9 in den drei Aufnahmeelementen 13a, 14a und 13b am Geschirrkorbboden 2 verschwenkbar gelagert und durch die nichtfluchtende Anordnung der Aufnahmeelemente 13a, 14a, 13b bogenförmig gespannt. Die Aufnahmeelemente 13a, 14a, 13b wirken bezüglich des eingezeichneten Koordinatensystems 12 für den Basisstab 9, 9a in X- und Y-Richtung als festes Lager. In X- und Y-Richtung wechseln die Druckpunkte der benachbarten Aufnahmeelemente jeweils in einer Orientierung ab. Hierbei ist eine Bewegung des Basisstabes 9a in Y-Richtung in Orientierung oberhalb des Geschirrkorbbodens 2 hauptsächlich durch das Aufnahmeelement 14a verhindert, während in Orientierung zum und unterhalb des Geschirrkorbbodens eine Bewegung hauptsächlich durch die Aufnahmeelemente 13a und 13b, aber auch die Längs- und Querstreben 6,7 verhindert ist. Die Bewegung des Basisstabes 9 in X-Richtung ist wie oben genannt mit abwechselnder Orientierung des Druckpunktes der benachbarten Aufnahmeelemente 13a, 14a, 13b verhindert. Alle drei Aufnahmeelemente 13a, 14a und 13b lassen eine Bewegung des Basisstabes 9 in Z-Richtung zu. Der Tellerrechen 8 kann jedoch nicht durch die Seitenwände 3 rutschen, da die der Seitenwand 3 nächsten Stacheln 10 an diese anschlagen. Die gezeigten Aufnahmeelemente 13a, 14a und 13b sind vom Typ haltend – drückend – haltend, wobei die Aufnahmeelemente 13a und 13b den Basisstab 9a unterstützend halten, während das Aufnahmeelement 14a auf den Basisstab 9 drückt und somit abwechselnd untere und obere Druckpunkte auf den Basisstab 9 wirken. Aus vorstehendem ergibt sich, dass für den gespannten Zustand des nicht geraden, vorgespannten Basisstabes 9 die nichtfluchtende Anordnung der Aufnahmeelemente 13a, 14a und 13b ursächlich ist. Für das Verständnis der Erfindung ist wesentlich, dass sich während des Ver- schwenkens des Tellerrechens 8 aus der Nichtgebrauchslage 8a in die Gebrauchslage 8b, vgl. 2, unterschiedlich starke Spannungen auf den Basisstab 9 ausgeübt werden. In der gezeigten Nichtgebrauchslage 9a ist der Basisstab 9 gespannt, beim Bewegen des Tellerrechens 8 in die Gebrauchslage 8b bzw. 9b, vgl. 2, erfährt dieser durch manuellen Eingriff zunächst eine Zunahme der Spannung, die in einer Beanspruchungslage 8c des Tellerrechens 8, vgl. 3, ein Maximum erreicht. Wird der Tellerrechen 8 in der Beanspruchungslage 8c losgelassen, kann er sich selbsttätig in die. Gebrauchslage 8b bewegen bzw. schnappen und wird hier durch den Anschlag G 11 festgestellt. In Gebrauchslage 8b bzw. 9b hat sich die Spannung des Basisstabes 9 gegenüber der Be anspruchungslage 8c bzw. 9c reduziert. Der Anschlag G 11 verhindert ein naturgemäßes Streben des Basisstabes 9 und damit des Tellerrechens 8 in eine spannungslose Lage 8d bzw. 9d, vgl. 4. Der gespannte Zustand des Basisstabes 9 in Nichtgebrauchs-, Gebrauchs- und Beanspruchungslage 9a bis c und die Abstützwirkung des Anschlages G 11 ermöglichen eine nahezu spielfreie und damit wackelfreie Positionierung des Basisstabes 9 und damit des Tellerrechens 8 in Gebrauchslage. 8b bzw. 9b.
  • Je ein Drahtstück 19 verbindet ferner das haltende Aufnahmeelement 13a mit einem drückenden Aufnahmeelement 14b und ein drückendes Aufnahmeelement 14a mit einem haltenden Aufnahmeelement 13c so, dass die exemplarisch angedeuteten Aufnahmeelemente 14b, 13c und ein weiteres nicht dargestelltes drückendes Aufnahmeelement, die Möglichkeit aufzeigen, einen weiteren Basisstab aufnehmen zu können, wobei die Aufnahmeelemente 14b, 13c und das nicht dargestellte drückende Aufnahmeelement drückend-haltend-drückend auf einen nicht dargestellten weiteren Basisstab wirken würden. Das Drahtstück 19 zeigt somit eine besonders einfache Ausführungsform mehrere Aufnahmeelemente 14b, 13c bzw. 14a, 13c auf verschiedene Basisstäbe 9 gleichzeitig wirken zu lassen. In den Aufnahmeelementen 14b, 13c und ein nicht dargestelltes Aufnahmeelement würden die beiden äußeren drückenden Aufnahmeelemente 14b und das nicht dargestellte Aufnahmeelement auf ein nicht dargestellte Anlageelement und zwar dessen Basisstab 9 drücken, während das mittlere haltende Aufnahmeelement 13c den Basisstab 9 unterstützend hält. Mit der gewählten nicht fluchtenden Anordnung der Aufnahmeelemente (13a, 14a, 13b) oder (14b, 13c und dem nicht dargestelltes Aufnahmeelement), die abwechselnd auf den Basisstab 9 drückend oder haltend, d.h. mit unterschiedlichen Druckpunkten einwirken, ist somit die Lage des Spannungsmaximums in Beanspruchungslage 9b und dem sich daraus ergebenden Spannungszustand in Nichtgebrauchs- bzw. Gebrauchslage 8a bzw. 8b für das Anlageelement 8 bestimmbar.
  • 2 zeigt einen Ausschnitt des Geschirrkorbes 1 nach 1, wobei der Tellerrechen 8 in nahezu senkrechter Gebrauchslage 8b gezeigt ist. Der Tellerrechen 8 ist zwischen Nichtgebrauchs- und Gebrauchslage 8a und 8b in einem Bereich zwischen 0° und 90° verschwenkbar, wobei der Anschlag G 11 den Tellerrechen 8 nur in der senkrechten Gebrauchslage 8b feststellt und ein selbsttätiges Verschnappen bzw. Umklappen des Tellerrechens 8 nach links verhindert. Der Basisstab 9 weist gegenüber seiner in 3 gezeigten Beanspruchungslage 9c eine reduzierte Spannung auf .
  • 3 zeigt einen Geschirrkorb 1 nach 1, wobei der Tellerrechen 8 in einer Beanspruchungslage 8c dargestellt ist. Der Winkel zwischen Nichtgebrauchs- und Beanspruchungslage 8a und 8c beträgt annähernd 45°. Bei einem festgelegten Verschwenkbereich von 90° im ersten Quadranten des Koordinatensystems beträgt somit der Winkel in Beanspruchungslage 8c ca. 45° gegenüber der Horizontalen und.kann mit dem Winkel, den die Stacheln 10 mit der Horizontalen einnehmen, zusammenfallen. Im Vergleich zu den 1 und 2 hat sich die Position des Anschlages G 11 verändert. Dieser befindet sich jedoch in Beanspruchungslage 8c nicht in Anschlagsfunktion. Nicht darstellbar ist, dass der Basisstab 9 und damit der gesamte Tellerrechen 8 wie oben genannt in Beanspruchungslage 9c bzw. 8c ein Maximum seiner Spannung aufweist.
  • 4 zeigt einen Geschirrkorb 1 nach 1, wobei der Tellerrechen 8 in einer nicht einnehmbaren Ruhelage 8d exemplarisch dargestellt ist. Die spannungslose Ruhelage 8d des Tellerrechens 8 befindet sich bezüglich 3 um 180° weitergedreht bei 225° und damit der dort dargestellten Be anspruchungslage 8c gegenüber. Wäre der Anschlag G 11 am Basisstabendstück nicht vorhanden, so würde zumindest durch die Achse 5 der Räder 4 oder nicht dargestellte Querstreben 7 des Geschirrkorbbodens 2 der Tellerrechen 9 am Einnehmen seiner Ruhelage unterhalb des Geschirrkorbbodens 2 behindert.
  • Wie bereits oben erwähnt, ist in den 1 bis 4 nicht darstellbar, dass der Basisstab 9 zwischen Nichtgebrauchs-, Beanspruchungs-, Gebrauchs- und Ruhelage 9a bis 9d verschiedene Spannungsstadien durchläuft.
  • 5 zeigt eine zweite bevorzugte Ausführungsform zumindest eines verschwenkbar im Geschirrkorb 1 einer Geschirrspülmaschine angeordneten Tellerrechens 8 wobei gleichzeitig Nichtgebrauchs-, Gebrauchs-, Beanspruchungs- und Ruhelage 8a bis 8d an vier verschiedenen Tellerrechen 8 dargestellt sind. Exemplarisch ist gezeigt, dass die Tellerrechen 8 sich nicht über die gesamte Breite des Geschirrkorbes 1 erstrecken müssen, sondern vielmehr über die Breite des Geschirrkorbes 1 mehrere Tellerrechen 8, im gezeigten Ausführungsbeispiel je zwei Tellerrechen 8 in Nichtgebrauchslage 8a und Ruhelage 8d bzw. Beanspruchungslage 8c und Gebrauchslage 8b anordenbar sind. An je einem Endstück aller Basisstäbe 9 ist der Anschlag G 11 umgebogen, wobei dies nur für den Tellerrechen 8 in Beanspruchungs- und Nichtgebrauchslage 8c bzw. 8a sichtbar ist. An dem Anschlag G 11 gegenüberliegenden Endstück der Basisstäbe 9 ist je eine Kurbel 18 angekröpft und je ein drückendes Federelement 15a wirkt auf die Kurbel 18 ein. Die Aufnahmeelemente 16a und 15b komplettieren wie im ersten Ausführungsbeispiel die Lagerung des Basisstabes 9 und wirken durch ihre nicht fluchtende Anordnung als auch abwechselnde Anordnung der drückenden und haltenden Feder- bzw. Aufnahmeelemente 15a bzw. 15b und 16a und damit der Druckpunkte auf jeden einzelnen gebogenen Basis- Stab 9 spannungserzeugend, wobei die Spannung des Federelementes 15a größer ist als die in diesem Druckpunkt wirkende Spannung auf den Basisstab 9. Prinzipiell sind wie im ersten Ausführungsbeispiel die Winkel- und Spannungsverhältnisse in Nichtgebrauchs-, Beanspruchungs-, Gebrauchs und Nichtgebrauchslage 9a bis 9d gleich, so dass jeder der Basisstäbe 9 in Beanspruchungslage 9c ein Spannungsmaximum aufweist und ein selbsttätiges Verschnappen des Basisstabes 9 und damit des Tellerrechens 8 aus einer spannungsreduzierten Gebrauchslage 9b bzw. 8b durch einen Anschlag G 11 verhindert wird, um ein spielfreies Einstellen von Spülgut zu ermöglichen.
  • Wie ebenfalls im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, ist im zweiten Ausführungsbeispiel in 5 durch die Feder- bzw. Aufnahmeelemente 15a, 16a, 15b der Typ drückendhaltend-drückend realisiert, 15a und 15b realisieren ein Festlager in X- und Y-Richtung, 16a ist als halbloses Lager realisiert. Das Zusammenspiel der Lager kann bezüglich Druckpunkten auf den Basisstab 9; Spannungslagebeziehungen des Anlageelementes und Richtungsangaben aus dem ersten Ausführungsbeispieles übertragen werden. Der Typ haltenddrückend-haltend ist ebenfalls realisierbar, die Kurbel 18 müßte hierzu in der Mitte angeordnet sein. Grundsätzlich ist die Lage und Größe des Spannungsmaximums durch den Anstellwinkel des Federelementes 15a und die maximale vertikale Differenz des Aufnahmeelementes 15a gegenüber den Aufnahmeelementen 16a und 15b bestimmbar, wobei die Kurbel 18 bzw. das Federelement 15a entsprechend den gewählten Verhältnissen oder umgekehrt anzupassen sind.
  • 6 zeigt einen Ausschnitt aus 5, wobei weitere Details des Geschirrkorbes 1 zwecks besserer Darstellung weggelassen sind. Der Tellerrechen 8 befindet sich in Nichtgebrauchslage 8a. Durch die Querstrebe 7 wird seine Wei terbewegung in die Ruhelage 8d, vgl. 9, verhindert. Die Kurbel 18 befindet sich zu dem auf sie wirkenden Aufnahmeelement 15a in einer Stellung, in der das Spannungsmaximum noch nicht erreicht ist. Als Lager für den Basisstab 9 sind nur die beiden äußeren drückenden Lagerelemente 15a und 15b sichtbar, da eine Längsstrebe 6 (in 5 sichtbar), die ein haltendes Aufnahmeelement 16a darstellt, zwecks besserer Übersicht in 6 weggelassen worden ist. Der Anschlag G 11 ist noch nicht in Funktion.
  • Mit 7 wird nochmals deutlich gemacht, dass drei Lagerelemente 15a, 16a, 15b mindestens erforderlich sind, die hier vom Typ drückend-haltend-drückend ausgeführt sind, um ein Verschnappen des Tellerrechens 8 aus einer Beanspruchungslage 8c in eine Gebrauchs- oder Nichtgebrauchslage 8b oder 8a zu ermöglichen.
  • 7 zeigt einen Ausschnitt aus 5 mit einem Tellerrechen 8 in Gebrauchslage 8b. Der Anschlag G 11 verhindert eine Weiterbewegung des Tellerrechens 8 nach links und stützt den Tellerrechen 8 auf der Achse 5 der Räderbefestigung bzw. einem Stab der Seitenwand 3 ab. Als Lagerelemente sind wie oben genannt die Feder- bzw. Aufnahmeelemente 15a, 16a, 15b ausgebildet. Der Tellerrechen 8 hat beim Verschwenken aus seiner Nichtgebrauchslage 8a (gezeigt in 6) durch seine Beanspruchungslage 8c (gezeigt in 8) in seine Gebrauchslage 8b (gezeigt in 7) sein Spannungsmaximum bereits durchschritten und ist in Gebrauchslage spielfrei festgestellt, wobei der Tellerrechen 8 und insbesondere sein Basisstab 9 sich weiterhin in einem bezüglich der Beanspruchungslage 8c bzw. 9c spannungsreduziertem Zustand befindet. Es ist in 7 ein weiterer Anschlag Z 17 sichtbar, der in Nachbarschaft des Aufnahmeelementes 15b am Basisstab 9 angeordnet, wobei dieser kürzer als die Stacheln 10 ist, jedoch wie diese ausgerichtet ist. Der An schlag Z 17 verhindert eine Bewegung des Basisstabes 9 in Richtung der freien Koordinatenachse Z, d.h. durch die Seitenwände 3 des Geschirrkorbes 1 hindurch.
  • 8 zeigt einen Ausschnitt aus 5 mit dem Tellerrechen 8 in Beanspruchungslage 8c bei ca.45°, wobei die Auswahl der Beanspruchungslage 8c hauptsächlich von der Winkelstellung des Aufnahmeelementes 15a und der Lage des oberen Kurbelstückes 18a im Aufnahmeelement 15a abhängt. In dieser Lage hat der Basisstab 9 und damit der Tellerrechen 8 nicht darstellbar den Zustand maximaler Spannung und verschnappt selbsttätig in seine Gebrauchs- 8b oder Nichtgebrauchslage 8a um einen spannungsreduzierten Zustand einzunehmen. Das Einnehmen eines spannungslosen Zustandes 8d wird durch die Anschläge G 11 und N verhindert.
  • In 9 ist ein Ausschnitt nach 5 dargestellt, wobei der Tellerrechen 8 in nicht einnehmbarer Ruhelage 8d exemplarisch dargestellt ist. Der Anschlag G 11 wurde in der Darstellung weggelassen, ebenso alle anderen als Anschläge N wirkenden Querstreben 7. Die spannungslose Ruhelage 8d liegt der Beanspruchungslage 8c mit Spannungsmaximum bei ca. 225° gegenüber und ist somit gegenüber dieser in 8 gezeigten Beanspruchungslage 8c um 180° weitergedreht. Es ist sichtbar, dass die Kurbel 18 in Ruhelage ihren Kontakt zum Aufnahmeelement 15a verliert. Hierdurch wird der Basisstab 8 spannungsreduzierend nur noch durch die beiden anderen Aufnahmeelemente 16a und 15b gehalten.
  • In der Ruhelage 8d ist die Spannung des Tellerrechens 8 gegenüber den anderen Lagen 8a-c am geringsten, die Einnahme einer spannungslosen Zustandes ist prinzipiell dann möglich, wenn der Basisstab 8d in allen drei Aufnahmeelemente 15a, 16a und 15b Spiel hat.
  • In der 10 ist schematisch das Funktionsprinzip eines ersten Ausführungsbeispiels u.a. nach 1 bis 4 gezeigt. Dabei ist die nicht fluchtende Anordnung dreier Aufnahmeund/oder Federelemente gezeigt, in die ein vorzugsweise bogenförmig vorgespannter Basisstab eingespannt ist. Die Pfeile stellen die abwechselnden Druckpunkte auf den Bassistab dar.
  • In 11 ist schematisch das Funktionsprinzip eines zweiten Ausführungsbeispiels u.a. nach 5 bis 9 gezeigt. Der Basisstab ist nicht gerade in nicht fluchtend angeordnete Aufnahme- und/oder Federelemente eingespannt. Die Pfeile stellen die abwechselnd auf den Basisstab wirkenden Druckpunkte dar.

Claims (25)

  1. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine, der mindestens ein verschwenkbares Anlageelement, welches zum Abstützen von in den Geschirrkorb eingestelltem Spülgut dient und welcher vorzugsweise als Tellerrechen (8) ausgebildet ist, wobei das Anlageelement (8) einen Basisstab (9) und zumindest einen Anlagestab (10) umfasst, wobei ferner das Anlageelement (8) um eine Achse aus einer Nichtgebrauchslage (8a) in eine wenigstens annähernd vertikale Gebrauchslage (8b) verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisstab (9) als Federelement ausgebildet ist und/oder auf das Anlageelement (8) zumindest ein Federelement derart wirkt, dass das Anlageelement (8) in der Gebrauchslage (8b) und der Nichtgebrauchslage (8a) gespannt ist, und dass mindestens ein Anschlag G (11) vorgesehen ist, der verhindert, dass das Anlageelement (8) aus der Gebrauchslage (8b) wegstrebt, wobei im Verschwenkbereich zwischen der Gebrauchslage (8a) und der Nichtgebrauchslage (8b) in einer Beanspruchungslage (8c) die auf das Anlageelement (8) wirkende Span- nung ein Maximum aufweist.
  2. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anlageelement (8) in Gebrauchslage (8b) nahezu spielfrei positioniert ist.
  3. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung des Anlageelementes (8) durch Aufnahmeelemente (13a-c, 14a-b, 15b, 16a) hauptsächlich auf den Basisstab (9) oder auf die Federelemente (15a) ausgeübt wird.
  4. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisstab (9) nicht gerade vorgeformt ist.
  5. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisstab (9) im eingebauten Zustand nicht gerade und vorgespannt ist.
  6. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisstab (9) zumindest in einem Endstück umgebogen ist.
  7. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisstab (9) vorwiegend symmetrisch gebogen ist und/oder in seinen beiden Basisstab-Endstücken umgebogen ist.
  8. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag G am Geschirrkorb (1) angeordnet ist oder zumindest eine Längs- oder Querstrebe (6, 7) des Geschirrkorbbodens (2) oder der Seitenwände (3) oder zumindest eine Achse (5) der Räder (4) oder andere Elemente des Geschirrkorbes (1) als Anschlag G dienen und zumindest ein Element des Anlageelementes (8) gegen diesen anschlägt.
  9. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endstück des Basisstabes (9) so umgebogen ist, dass er gegen den Anschlag G anschlägt.
  10. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach zumindest einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass insgesamt mindestens drei nicht fluchtende Aufnahmeelemente (13a, 14a, 13b; 14b, 13c, 14a; 15a, 16a, 15b) vorgesehen sind, die den Basisstab (9) am Geschirrkorb (1) lagern und für den Basisstab (9) eine Beanspruchungslage (9c) festlegen.
  11. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufnahmeelement als Federelement (15a) ausgebildet ist.
  12. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nacheinander Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel des Anlageelementes (8) zwischen der Gebrauchslage (8b) und die Beanspruchungslage (8c) kleiner oder gleich dem Winkel zwischen der Nichtgebrauchslage (8a) und der Beanspruchungslage (8c) ist.
  13. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach zumindest einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass von den einander benachbart angeordneten Aufnahme- (13a, 14a, 13b; 14b, 13c, 14a; 15a, 16a, 15b) und/oder Federelementen (15a) jeweils abwechselnd eines den Basisstab (9) unterstützend hält während das andere auf diesen drückt.
  14. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach Anspruch 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass drei der Aufnahmeelemente (13a bis 13c, 14a bis 14b, 15b, 16a) bzw. Federelemente (15a) aus drei festen Lagern (13a, 14a, 13b bzw. 14b, 13c, 14a) oder einem halblosen Lager und zwei festen Lagern (15a, 16a, 15b) be stehen, wobei die Festlager zumindest hinsichtlich einer Orientierung jeweils der X- und Y-Koordinate als festlagernd wirken während das halblose Lager nur in einer Orientierung hinsichtlich der Y-Koordinatenachsen fest ist und beide Lagerarten in einer dritten Koordinatenachse Z, welche die Verschwenkachse des Anlageelementes (8) bildet, frei sind.
  15. Geschirrkorb (1) einer Geschirrkorbmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass als halbloses Lager eine Quer- oder Längsstrebe (7, 6) des Geschirrkorbbodens (2) dient.
  16. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Festlager derart ausgebildet wird, dass eine muldenförmige Ausbildung im Geschirrkorbboden (2) den Basisstab (9) aufnimmt und durch einen angeordneten Niederhalter ein Festlager für den Basisstab (9) in Xund Y-Koordinate realisiert ist.
  17. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein auf den Basisstab (9) wirkendes Federelement als Zunge ausgeführt ist.
  18. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Drahtstück (19) des Geschirrkorbes (1) mehrere Aufnahmeelemente (13a, 14b; 14a, 13c) für verschiedene Basisstäbe (9) angeordnet sind.
  19. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Endstück des Basisstabes (9) eine Kurbel (18) gekröpft oder umgebogen ist.
  20. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anlageelement (8) in der Gebrauchslage (8b) in zumindest ein angeordnetes Fixierelement schnappt, welches eine muldenförmige Einbuchtung aufweist.
  21. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die muldenförmige Vertiefung in einem der vorhandenen Elemente integriert ist oder separat mit dem Fixierelement angeordnet ist.
  22. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein weiterer Anschlag Z (17) am Geschirrkorb (1) oder Basisstab (9) angeordnet ist, welcher das seitliche Herausrutschen des Basisstabes (9) in seiner Achsenrichtung aus dem Geschirrkorb (1) verhindert und/oder den Basisstab (9) zumindest in einem weiteren Punkt abstützt.
  23. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach An- spruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag Z zusätzlich als Befestigungsvorrichtung zum Eintauchen des Drahtgeflechtes des Geschirrkorbes (1) in ein Kunststoffgemisch zwecks Ausbildung eines Kunststoffüberzuges dient.
  24. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlager des Basisstabes (9) als Klammern oder Ausformungen in einem Element (19) des Geschirrkorbes (2) ausgebildet sind.
  25. Geschirrkorb (1) einer Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeelemente (13a, 14a, 13b, 14b, 13c, 14c, 16a, 15b) des Basisstabes (9) und/oder Federelemente (15a) und/oder Fixierelemente und/oder Anschläge N, G (11), Z (17) aus Kunststoff oder dem gleichen Material wie der Geschirrkorb bestehen.
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