DE10204670A1 - Lichtaussendequelleneinrichtung zur Verwendung in optischen Kodierern - Google Patents
Lichtaussendequelleneinrichtung zur Verwendung in optischen KodierernInfo
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Abstract
Ein Lichtaussendechip, der auf einem Leiterrahmen angebracht ist, weist eine Lichtaussendeoberfläche auf, die im Wesentlichen orthogonal zur Oberfläche eines optischen Gitters einer Skala verläuft sowie in Richtung des optischen Gitters. Ein transparentes Harz ist so ausgeformt, dass es sowohl den Lichtaussendechip als auch den Leiterrahmen abdichtet. Ein erstes optisches Element reflektiert das Licht von dem Lichtaussendechip im Wesentlichen parallel zur Oberfläche des optischen Gitters und in Richtung orthogonal zur Richtung des optischen Gitters. Ein zweites optisches Element reflektiert das parallele Licht von dem ersten optischen Element und beleuchtet das optische Gitter über eine vorgegebene Fläche in Richtung des optischen Gitters, wenn das reflektierte, parallele Licht zum optischen Gitter hin gesammelt wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Lichtaussendequelleneinrichtung zur Verwendung in einem
reflektierenden optischen Kodierer.
Es sind zwei Arten optischer Kodierer bekannt; die erste ist
vom Transmissionstyp, und die zweite ist vom Reflexionstyp.
Der Transmissionstyp weist eine Skala auf, ein
Lichtaussendeelement und ein Lichtempfangselement. Die Skala
weist ein optisches Gitter auf, das entlang einer Meßachse
vorgesehen ist. Das Lichtaussendeelement und das
Lichtempfangselement sind auf entgegengesetzten Seiten der
Skala angeordnet. Beim Transmissionstyp wirkt das Licht von
dem Lichtaussendeelement auf die Skala ein, und das von der
Skala durchgelassene Licht wird von dem Lichtempfangselement
empfangen. Beim Reflexionstyp sind das Lichtaussendeelement
und das Lichtempfangselement auf einer Seite der Skala
angeordnet, wirkt das Licht von dem Lichtaussendeelement auf
die Skala ein, und wird das von der Skala reflektierte Licht
von dem Lichtempfangselement empfangen.
Der Reflexionstyp kann mit geringeren Abmessungen als der
Transmissionstyp ausgebildet werden, da das
Lichtaussendeelement und das Lichtempfangselement auf einer
Seite der Skala angeordnet werden können. Momentane Modelle
im Handel erhältlicher optischer Kodierer des Reflexionstyp
weisen jedoch einen Aufbau auf, der eine exakte
Positionierung des Lichtaussendeelements und des
Lichtempfangselements erfordert. Darüber hinaus ist eine
Leiterplatte erforderlich, um Signaltransportleitungen für
diese Elemente auszubilden. Infolge dieses komplizierten
Aufbaus können die Abmessungen des optischen Kodierers des
Reflexionstyps nicht in ausreichendem Ausmaß verringert
werden.
Um mit diesem Problem fertig zu werden, hat der Anmelder
bereits die Idee vorgeschlagen, einen Harzblock dazu
einzusetzen, einen kompakten Sensorkopf zu erzielen
(US-Patent 5,995,229). Allerdings nimmt das Bedürfnis nach
einer weiteren Verringerung der Abmessungen und der Dicke zu.
Darüber hinaus ist es erforderlich, eine
Lichtaussendequelleneinrichtung zu entwickeln, die einen
genaueren Nachweis ermöglicht.
Ein Vorteil der Erfindung besteht in der Bereitstellung einer
Lichtaussendequelleneinrichtung zur Verwendung in einem
optischen Kodierer, der mit noch geringeren Abmessungen
aufgebaut werden kann, und einer geringeren Dicke, und
dennoch einen exakteren Nachweis ermöglicht.
Um diese Vorteile zu erzielen, stellt die Erfindung eine
Lichtaussendequelleneinrichtung des Reflexionstyps zur
Verwendung in einem optischen Kodierer zur Verfügung, bei
welchem Licht auf eine reflektierende Skala einwirkt, bei
welcher ein optisches Gitter entlang einer Meßachse
vorgesehen ist, und bei welchem das von der Skala
reflektierte Licht durch ein Lichtempfangselement empfangen
wird, um ein Verschiebungssignal auszugeben. Die Einrichtung
weist auf: einen Leiterrahmen, der gegenüberliegend der Skala
angeordnet ist; einen Lichtaussendechip, der auf dem
Leiterrahmen angebracht ist, und eine Lichtaussendeoberfläche
aufweist, die im wesentlichen orthogonal zur Oberfläche eines
optischen Gitters der Skala verläuft, und in Richtung des
optischen Gitters (entlang der Meßachse); und ein
transparentes Formharz, das sowohl den Lichtaussendechip als
auch den Leiterrahmen abdichtet. Das transparente Harz weist
erste und zweite optische Elemente auf. Das erste optische
Element ist an einer Endoberfläche des transparenten
Formharzes vorgesehen, welche der Lichtaussendeoberfläche des
Lichtaussendechips gegenüberliegt. Das erste optische Element
reflektiert das Licht von dem Lichtaussendechip im
wesentlichen parallel zur Oberfläche des optischen Gitters,
und in Richtung orthogonal zur Richtung des optischen
Gitters. Das zweite optische Element ist an der anderen
Endoberfläche des transparenten Formharzes vorgesehen, die
von der Lichtaussendeoberfläche des Lichtaussendechips
entfernt ist. Das zweite optische Element reflektiert das
parallele Licht von dem ersten optischen Element zum
optischen Gitter hin, und beleuchtet das optische Gitter über
eine vorbestimmte Fläche in Richtung des optischen Gitters,
wenn das reflektierte parallele Licht zum optischen Gitter
hin gesammelt wird.
Bei der Lichtaussendequelleneinrichtung gemäß der Erfindung
zum Einsatz bei dem optischen Kodierer wird Licht von dem
Lichtaussendechip in einer Richtung ausgesandt, die im
wesentlichen orthogonal zur Oberfläche des optischen Gitters
verläuft, und im wesentlichen orthogonal zur Richtung des
optischen Gitters. Das Licht wird dann durch das erste
optische Element im wesentlichen parallel zur Oberfläche des
optischen Gitters reflektiert, und in Richtung orthogonal zur
Richtung des optischen Gitters. Dann wird das von dem ersten
optischen Element reflektierte Licht durch das zweite
optische Element zum optischen Gitter in reflektiert, und
wirkt auf eine vorgegebene Fläche in der Richtung des
optischen Gitters in dem optischen Gitter ein, wenn es zum
optischen Gitter hin gesammelt wird.
Um einen konkaven Spiegel auszubilden, der das von der oberen
Oberfläche des Lichtaussendeelement ausgesandte Licht dazu
veranlaßt, zur Skala zurückzukehren, muß eine konvexe
Oberfläche in der Oberseite des transparenten Formharzes in
einer bestimmten Entfernung vom Lichtaussendechip vorgesehen
sein. Gemäß der Erfindung wird Licht von dem
Lichtaussendechip in Richtung im wesentlichen orthogonal zur
Oberfläche des optischen Gitters ausgesandt, und im
wesentlichen orthogonal zur Richtung des optischen Gitters,
nämlich zur Seite hin, wenn die Skala unter der
Lichtquelleneinrichtung angeordnet ist; diese Konstruktion
trägt dazu bei, die Dicke der Lichtquelleneinrichtung zu
verringern.
Weiterhin wird das Licht von dem Lichtaussendechip im
wesentlichen parallel zur Oberfläche des optischen Gitters
und in Richtung orthogonal zur Richtung des optischen Gitters
reflektiert. Hierdurch können Ungleichmäßigkeiten des Lichts
vergleichmäßigt werden, selbst wenn der Lichtaussendechip
eine punktförmige Lichtquelle verwendet. Anders ausgedrückt
kann eine Verringerung der Abmessungen erzielt werden, ohne
dass dies zu Einschränkungen in Bezug auf die Lichtquelle
führt.
Weiterhin wird mit Hilfe des zweiten optischen Elements das
parallele Licht von dem ersten optischen Element dazu
veranlaßt, das optische Gitter über eine vorbestimmte Fläche
in Richtung des optischen Gitters zu beleuchten, wenn es zum
optischen Gitter hin gesammelt wird. Anders ausgedrückt kann
eine erhöhte Lichtmenge durch das zweite optische Element zur
Verfügung gestellt werden, welches das parallele Licht von
dem ersten optischen Element in Richtung auf das optische
Gitter hin sammelt, und dies trägt zur Verringerung der
Abmessungen des Lichtaussendechips bei.
Bei der Lichtaussendequelleneinrichtung ist es vorzuziehen,
dass das zweite optische Element das parallele Licht von dem
ersten optischen Element zum optischen Gitter hin
reflektiert, und das optische Gitter über eine Fläche
beleuchtet, die breiter ist als die Länge des
Lichtempfangselements in Richtung des optischen Gitters auf
dem optischen Gitter, während das reflektierte, parallele
Licht zum optischen Gitter hin gesammelt wird.
Infolge dieser Konstruktion beleuchtet das parallele Licht
von dem zweiten optischen Element das optische Gitter über
eine Fläche, die breiter ist als die Länge des
Lichtempfangselements in Richtung des optischen Gitters, und
wird das von dem optischen Gitter reflektierte Licht von dem
Lichtempfangselement empfangen. Anders ausgedrückt enthält
das empfangene Licht die Information von dem Licht, das über
eine Fläche eingewirkt hat, die breiter ist als die Länge des
Lichtempfangselements in Richtung des optischen Gitters.
Fehler infolge einer Welligkeit der Skala, Abweichungen
infolge einer Verschmutzung und des Teilungsabstands können
daher ausreichend gemittelt werden, was einen exakteren
Nachweis ermöglicht.
Das zweite optische Element weist vorzugsweise eine
plankonvexe Zylinderlinse auf, die aus einer ebenen
Oberfläche besteht, auf welche das parallele Licht von dem
ersten optischen Element einfällt, und aus einer konvexen,
kugelförmigen Oberfläche auf der anderen Seite der Linse
entgegengesetzt zur ebenen Oberfläche. Es ist weiterhin
vorzuziehen, dass das erste optische Element aus einer
kugelförmigen oder asphärischen Linse besteht, deren
Brennpunkt am Lichtaussendechip liegt. Durch diese
Konstruktionen können die voranstehend geschilderten Vorteile
der Erfindung mit einem vergleichsweise einfachen und daher
kostengünstigen Aufbau erzielt werden.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist ein
reflektierender Film auf einer Außenoberfläche des ersten
oder zweiten optischen Elements vorgesehen. Mit dieser
Konstruktion können die Auswirkungen von Umgebungslicht
abgeschwächt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines zeichnerisch
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, aus
welchem weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Ausführungsform eines
optischen Kodierers gemäß der Erfindung; und
Fig. 2 eine Schnittansicht dieser Ausführungsform.
Fig. 1 ist eine Aufsicht auf einen optischen Kodierer gemäß
einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und Fig. 2
ist eine Schnittansicht des optischen Kodierers. Der optische
Kodierer weist zwei Teile (ein erstes Teil 1 und ein zweites
Teil 2) auf, eine reflektierende Skala 11, eine
Lichtaussendequelleneinrichtung 21, und ein
Lichtempfangselement 31. Das erste und zweite Teil 1 bzw. 2
bewegen sich in Bezug aufeinander (in Richtung orthogonal zur
Papierebene, in welcher Fig. 2 liegt). Die reflektierende
Skala 11 ist auf dem ersten Teil 1 vorgesehen. Die
Lichtaussendequelleneinrichtung 21 ist auf dem zweiten Teil 2
angeordnet, um Licht auszusenden, welches die Skala 11
beleuchtet. Die Lichtempfangselement 31 ist auf dem zweiten
Teil 2 angeordnet, und weist ein Lichtempfangselement auf,
welches das von der Skala 11 reflektierte Licht empfängt, um
ein Verschiebungssignal auszugeben. Das zweite Teil 2 weist
zwei Löcher 3, 4 auf. Das Loch 3 dient dazu, das Licht von
der Lichtaussendequelleneinrichtung 21 durchzulassen, um die
Skala 11 zu beleuchten. Das Loch 4 wird zur Anbringung der
Lichtempfangselement 31 an dem zweiten Teil 2 verwendet.
Die Skala 11 weist eine Skalenbasis 12 und ein optisches
Gitter 13 auf. Die Skalenbasis 12 ist streifenförmig und
besteht aus einem Material mit einem kleinen linearen
Expansionskoeffizienten, beispielsweise Glas. Das optische
Gitter 13 ist auf der Oberfläche der Skalenbasis 12 in der
Richtung der Relativbewegung der Teile 1 und 2 vorgesehen
(entlang der Meßachse). Das optische Gitter 13 besteht aus
lichtreflektierenden Abschnitten und nicht-reflektierenden
Abschnitten, die sich mit einem gegebenen Teilungsabstand (λ)
in der Richtung der Relativbewegung der Teile 1 und 2
abwechseln (entlang der Meßachse).
Die Lichtaussendequelleneinrichtung 21 weist einen
Leiterrahmen 22 auf, einen Lichtaussendechip 23, und ein
ausgeformtes, transparentes Harz 24. Der Lichtaussendechip 23
ist auf dem Leiterrahmen 22 so angebracht, dass seine
Lichtaussendeoberfläche orthogonal zu einer Oberfläche des
optischen Gitters 13 der Skala 11 verläuft, und in Richtung
des optischen Gitters 13 (entlang der Meßachse) (also in
Fig. 2 nach links). Der Lichtaussendechip 23 sendet Licht in
einer Richtung im wesentlichen orthogonal zur Oberfläche des
optischen Gitters aus, und in Richtung im wesentlichen
orthogonal zur Richtung des optischen Gitters 13. Das
ausgeformte, transparente Harz 24 auf dem zweiten Teil 2
dichtet sowohl den Lichtaussendechip als auch den
Leiterrahmen 23 ab. Bei der Ausführungsform besteht der
Lichtaussendechip 23 aus einem Halbleiter-
Lichtemissionsbauteil (LED).
Ein erstes optisches Element 25 ist an einer Endoberfläche
des geformten, transparenten Harzes 24 vorgesehen, welche der
Lichtaussendeoberfläche des Lichtaussendechips 23
gegenüberliegt. Das erste optische Element 25 reflektiert das
Licht von dem Lichtaussendechip 23 im wesentlichen parallel
zur Oberfläche des optischen Gitters, und in Richtung
orthogonal zur Richtung des optischen Gitters 13. Ein zweites
optisches Element 26 ist an der anderen Endoberfläche
vorgesehen, welche von der Lichtaussendeoberfläche des
Lichtaussendechips 23 entfernt ist. Das zweite optische
Element 26 reflektiert das parallele Licht von dem ersten
optischen Element 25 zum optischen Gitter 13 hin, und
beleuchtet das optische Gitter über eine vorgegebene Fläche
in der Richtung des optischen Gitters (zumindest die Fläche
der Lichtempfangsoberfläche der Lichtempfangseinheit 31, die
von dem durch das optische Gitter 13 reflektierten Licht
abgedeckt wird, oder eine größere Fläche), wenn das
reflektierte parallele Licht zum optischen Gitter 13 hin
gesammelt wird.
Das erste optische Element 25 besteht aus einer ersten Linse
(einer Kugellinse oder asphärischen Linse) an einer
Endoberfläche des geformten, transparenten Harzes 24, deren
Brennpunkt bei dem Lichtaussendechip 23 liegt. Das zweite
optische Element 26 besteht aus einer plankonvexen
Zylinderlinse, die eine (vertikale) ebene Oberfläche
aufweist, auf welche das parallele Licht von dem ersten
optischen Element 25 einfällt, sowie eine konvexe,
kugelförmige Oberfläche an der anderen Seite (an einer
Außenoberfläche des geformten, transparenten Harzes 24). Die
Außenoberflächen dieser Linsen sind mit einem reflektierenden
Film beschichtet.
Die Lichtempfangseinheit 31 weist ein Feld aus
Lichtempfangselementen PDA (nicht gezeigt) auf. Bei einem
Teilungsabstand (λ) des optischen Gitters 13 auf der Skala 11
besteht das Feld PDA aus zumindest einer Gruppe von
Photodioden, wobei jede Gruppe vier Photodioden aufweist, die
mit einem Teilungsabstand von 3λ/4 angeordnet sind. Wenn die
Skala 11 verschoben wird (infolge der Relativverschiebung des
ersten und zweiten Teils 1 und 2), erzeugt das Feld PDA
Verschiebungssignale mit vier Phasen (A, BB, AB und B), die
jeweils um 270° versetzt sind.
Bei der Ausführungsform sendet der Lichtaussendechip 23 das
Licht in Richtung im wesentlichen orthogonal zur Oberfläche
des optischen Gitters aus, und im wesentlichen orthogonal zur
Richtung des optischen Gitters 13. Das von dem
Lichtaussendechip 23 ausgesandte Licht wird durch das erste
optische Element 25 im wesentlichen parallel zur Oberfläche
des optischen Gitters reflektiert, sowie in Richtung
orthogonal zur Richtung des optischen Gitters 13. Dann wird
das von dem ersten optischen Element 25 reflektierte Licht
durch das zweite optische Element 26 zum optischen Gitter 13
hin reflektiert, und wirkt über eine größere Fläche als die
Lichtempfangsoberfläche der Lichtempfangseinheit 31 in
Richtung des optischen Gitters 13 in dem optischen Gitter 13
ein, wenn es zum optischen Gitter 13 hin gesammelt wird.
Um einen konkaven Spiegel auszubilden, der das von der oberen
Oberfläche des Lichtaussendeelements ausgesandte Licht zur
Rückkehr zur Skala veranlaßt, muß eine konvexe Oberfläche in
der Oberseite des geformten, transparenten Harzes in einer
bestimmten Entfernung von dem Lichtaussendechip vorgesehen
sein. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird Licht von dem
Lichtaussendechip 23 in Richtung im wesentlichen orthogonal
zur Oberfläche des optischen Gitters und im wesentlichen
orthogonal zur Richtung des optischen Gitters 13 ausgesandt.
Diese Konstruktion trägt dazu bei, die Dicke der
Lichtquelleneinrichtung zu verringern. Es ist wesentlich
festzuhalten, dass die Dicke des geformten, transparenten
Harzes 24 bis auf etwa 4 mm verringert werden kann.
Weiterhin wird das Licht von dem Lichtaussendechip 23 im
wesentlichen parallel zur Oberfläche des optischen Gitters
und in Richtung orthogonal zur Richtung des optischen Gitters
13 reflektiert, so dass Ungleichmäßigkeiten des Lichts
vergleichmäßigt werden können, selbst wenn der
Lichtaussendechip 23 eine punktförmige Lichtquelle verwendet.
Anders ausgedrückt kann eine Verringerung der Abmessungen
erzielt werden, ohne dass dies zu Einschränkungen in Bezug
auf die Lichtquelle führt.
Weiterhin wird mit Hilfe des zweiten optischen Elements 26
das parallele Licht von dem ersten optischen Element 25 dazu
veranlaßt, das optische Gitter über eine vorbestimmte Fläche
in Richtung des optischen Gitters 13 zu beleuchten, wenn es
zum optischen Gitter 13 hin gesammelt wird. Anders
ausgedrückt kann eine erhöhte Lichtmenge durch das zweite
optische Element 26 erreicht werden, welches dazu dient, das
parallele Licht von dem ersten optischen Element 25 zum
optischen Gitter 13 hin zu sammeln, und trägt dies zur
Verringerung der Abmessungen des Lichtaussendechips 23 bei.
Weiterhin veranlaßt das zweite optische Element 26, dass das
parallele Licht von dem ersten optischen Element 25 das
optische Gitter 13 über eine größere Fläche beleuchtet als
die Länge der Lichtempfangseinheit 31 (genauer gesagt, die
Lichtempfangsoberfläche der Lichtempfangseinheit 31), in der
Richtung des optischen Gitters 13. Anders ausgedrückt enthält
das empfangene Licht die Information von jenem Licht, welches
das optische Gitter 13 über eine Fläche beleuchtet, die
größer ist als die Länge der Lichtempfangseinheit 31 (genauer
gesagt, die Lichtempfangsoberfläche der Lichtempfangseinheit
31), in der Richtung des optischen Gitters 13. Fehler infolge
einer Welligkeit der Skala, infolge von Verschmutzungen, und
Abweichungen des Teilungsabstands, können daher ausreichend
gemittelt werden, was einen exakteren Nachweis ermöglicht.
Das erste optische Element 25 weist eine Kugellinse oder
asphärische Linse auf, deren Brennpunkt am Lichtaussendechip
23 liegt. Weiterhin weist das zweite optische Element 26 eine
plankonvexe Zylinderlinse auf, die eine ebene Oberfläche
aufweist, auf welche das parallele Licht von dem ersten
optischen Element 25 auftrifft, sowie eine konvexe,
kugelförmige Oberfläche an der anderen Seite. Durch diese
Konstruktionen können die voranstehend geschilderten Vorteile
der Erfindung durch einen vergleichsweise einfachen und daher
kostengünstigen Aufbau erzielt werden.
Weiterhin ist ein reflektierender Film auf der
Außenoberfläche des ersten optischen Elements 25 oder des
zweiten optischen Elements 26 vorgesehen. Durch diese
Konstruktion können die Auswirkungen von Umgebungslicht
abgeschwächt werden.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der
Lichtaussendechip 23 und der Leiterrahmen 22 beide durch das
ausgeformte, transparente Harz abgedichtet werden, und dies
trägt zu einer gleichbleibenden Qualität des Produkts bei.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Erfindung keinesfalls
auf die voranstehend anhand der Ausführungsform geschilderte
Konstruktion beschränkt ist, und bei ihr folgende
Abänderungen vorgenommen werden können.
In Bezug auf das erste optische Element 25 ist die bezüglich
der Ausführungsform geschilderte Linse nicht das einzige
Beispiel, und können auch andere Kollimatorlinsen eingesetzt
werden.
In Bezug auf das zweite optische Element 26 ist die bezüglich
der Ausführungsform geschilderte Linse nicht das einzige
Beispiel, und können auch andere optische Elemente eingesetzt
werden, beispielsweise eine Diffusorplatte, ein
spektroskopisches Gitter, und ein Beugungsgitter.
Bei der Ausführungsform ist die Lichtempfangseinheit 31 ein
von der Lichtaussendequelleneinrichtung 21 getrenntes Teil;
allerdings kann auch, falls dies gewünscht ist, die
Lichtempfangseinheit 31 in die
Lichtaussendequelleneinrichtung 21 als mit ihr vereinigtes
Teil eingebaut sein. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, die
Anzahl an Schritten beim Zusammenbau zu verringern, und das
Erfordernis auszuschalten, die Lichtempfangseinheit 31 und
die Lichtaussendequelleneinrichtung 21 während ihres
Zusammenbaus einstellen zu müssen.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass als Lichtaussendechip
23 ein Halbleiter-Lichtaussendebauteil (LED), das bei der
Ausführungsform beschrieben wurde, nicht das einzige Beispiel
darstellt, und beispielsweise auch Laserlichtquellen
eingesetzt werden können.
Die Lichtaussendequelleneinrichtung gemäß der Erfindung zum
Einsatz bei einem optischen Kodierer kann als
Lichtquelleneinrichtung verwendet werden, die mit noch
geringeren Abmessungen und einer geringeren Dicke
verwirklicht werden kann, und immer noch einen genaueren
Nachweis ermöglicht.
Claims (6)
1. Lichtaussendequelleneinrichtung des Reflexionstyps zur
Verwendung in einem optischen Kodierer, bei welchem
Licht auf eine reflektierende Skala einwirkt, die mit
einem optischen Gitter entlang einer Meßachse versehen
ist, und bei welchem das reflektierte Licht von der
Skala durch ein Lichtempfangselement empfangen wird, um
ein Verschiebungssignal abzugeben, wobei die Einrichtung
aufweist:
einen Leiterrahmen, der entgegengesetzt zur Skala angeordnet ist;
einen Lichtaussendechip, der auf dem Leiterrahmen angebracht ist, und eine Lichtaussendeoberfläche aufweist, die im wesentlichen orthogonal zur Oberfläche des optischen Gitters der Skala verläuft, und in Richtung des optischen Gitters; und
ein ausgeformtes, transparentes Harz, welches sowohl den Lichtaussendechip als auch den Leiterrahmen abdichtet,
wobei das transparente Harz ein erstes optisches Element aufweist, das an einer Endoberfläche des geformten, transparenten Harzes vorgesehen ist, welche der Lichtaussendeoberfläche des Lichtaussendechips gegenüberliegt, sowie ein zweites optisches Element, das an der anderen Endoberfläche des geformten, transparenten Harzes vorgesehen ist, die von der Lichtaussendeoberfläche des Lichtaussendechips entfernt ist, wobei das erste optische Element das Licht von dem Lichtaussendechip im wesentlichen parallel zur Oberfläche des optischen Gitters und in Richtung orthogonal zur Richtung des optischen Gitters reflektiert, das zweite optische Element das parallele Licht von dem ersten optischen Element zum optischen Gitter hin reflektiert, und das optische Gitter über eine vorgegebene Fläche in Richtung des optischen Gitters auf dem optischen Gitter beleuchtet, wenn das reflektierte, parallele Licht zum optischen Gitter hin gesammelt wird.
einen Leiterrahmen, der entgegengesetzt zur Skala angeordnet ist;
einen Lichtaussendechip, der auf dem Leiterrahmen angebracht ist, und eine Lichtaussendeoberfläche aufweist, die im wesentlichen orthogonal zur Oberfläche des optischen Gitters der Skala verläuft, und in Richtung des optischen Gitters; und
ein ausgeformtes, transparentes Harz, welches sowohl den Lichtaussendechip als auch den Leiterrahmen abdichtet,
wobei das transparente Harz ein erstes optisches Element aufweist, das an einer Endoberfläche des geformten, transparenten Harzes vorgesehen ist, welche der Lichtaussendeoberfläche des Lichtaussendechips gegenüberliegt, sowie ein zweites optisches Element, das an der anderen Endoberfläche des geformten, transparenten Harzes vorgesehen ist, die von der Lichtaussendeoberfläche des Lichtaussendechips entfernt ist, wobei das erste optische Element das Licht von dem Lichtaussendechip im wesentlichen parallel zur Oberfläche des optischen Gitters und in Richtung orthogonal zur Richtung des optischen Gitters reflektiert, das zweite optische Element das parallele Licht von dem ersten optischen Element zum optischen Gitter hin reflektiert, und das optische Gitter über eine vorgegebene Fläche in Richtung des optischen Gitters auf dem optischen Gitter beleuchtet, wenn das reflektierte, parallele Licht zum optischen Gitter hin gesammelt wird.
2. Lichtaussendequelleneinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite
optische Element das parallele Licht von dem ersten
optischen Element zum optischen Gitter hin beleuchtet,
und das optische Gitter über eine Fläche reflektiert,
die größer ist als die Länge des Lichtempfangselements
in Richtung des optischen Gitters, wenn das
reflektierte, parallele Licht zum optischen Gitter hin
gesammelt wird.
3. Lichtaussendequelleneinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite
optische Element eine plankonvexe Zylinderlinse
aufweist, die mit einer ebenen Oberfläche auf einer
Seite der Linse versehen ist, auf welche das parallele
Licht von dem ersten optischen Element einfällt, und mit
einer konvexen, kugelförmigen Oberfläche auf der anderen
Seite der Linse.
4. Lichtaussendequelleneinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste
optische Element eine kugelförmige oder asphärische
Linse aufweist, deren Brennpunkt an dem
Lichtaussendechip liegt.
5. Lichtaussendequelleneinrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch einen reflektierenden
Film, der auf einer Außenoberfläche des ersten oder
zweiten optischen Elements vorgesehen ist.
6. Lichtaussendequelleneinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das
Lichtempfangselement vereinigt mit der
Lichtaussendequelleneinrichtung ausgebildet ist.
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Publications (1)
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