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DE10204472A1 - Verfahren und Anordnung zum Herstellen einer hydrophoben und einer hydrophilen Fläche auf einer Druckform - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum Herstellen einer hydrophoben und einer hydrophilen Fläche auf einer Druckform

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Publication number
DE10204472A1
DE10204472A1 DE10204472A DE10204472A DE10204472A1 DE 10204472 A1 DE10204472 A1 DE 10204472A1 DE 10204472 A DE10204472 A DE 10204472A DE 10204472 A DE10204472 A DE 10204472A DE 10204472 A1 DE10204472 A1 DE 10204472A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing layer
printing
electrode
plasma
layer
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE10204472A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Gutfleisch
Gerald Erik Hauptmann
Martin Schmitt-Lewen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidelberger Druckmaschinen AG
Original Assignee
Heidelberger Druckmaschinen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidelberger Druckmaschinen AG filed Critical Heidelberger Druckmaschinen AG
Priority to DE10204472A priority Critical patent/DE10204472A1/de
Publication of DE10204472A1 publication Critical patent/DE10204472A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N3/00Preparing for use and conserving printing surfaces
    • B41N3/08Damping; Neutralising or similar differentiation treatments for lithographic printing formes; Gumming or finishing solutions, fountain solutions, correction or deletion fluids, or on-press development
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
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    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/10Forme preparation for lithographic printing; Master sheets for transferring a lithographic image to the forme
    • B41C1/1041Forme preparation for lithographic printing; Master sheets for transferring a lithographic image to the forme by modification of the lithographic properties without removal or addition of material, e.g. by the mere generation of a lithographic pattern
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Abstract

Es wird ein Verfahren zum Beeinflussen der Benetzungseigenschaften einer Druckschicht beschrieben, wobei die Benetzungseigenschaften durch ein Plasma, vorzugsweise mit Atmosphärendruck, in einen hydrophilen Zustand und durch eine elektromagnetische Bestrahlung, vorzugsweise mit Lader, in einen hydrophoben Zustand umgewandelt wird. Durch das Vorsehen von hydrophoben und hydrophilen Flächen wird die Druckform in der gewünschten Struktur bebildert. Nach Abschluss eines Druckauftrages wird die Bebilderungsstruktur gelöscht und die Druckschicht erneut bebildert.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer hydrophoben und einer hydrophilen Fläche auf einer Druckform gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Druckform gemäß Patentanspruch 10 und eine Anordnung zum Behandeln einer Druckschicht einer Druckform gemäß Patentanspruch 12.
Druckformen werden zum Bedrucken von Bedruckstoffen in Druckmaschinen eingesetzt. Bei geringen Druckauflagen ist es vorteilhaft, das Sujet einer Druckform schnell und kostengünstig ändern zu können.
Aus DE 199 45 847 A1 ist eine Druckform und ein Verfahren zum Ändern der Benetzungseigenschaften der Druckform bekannt. Die Druckform weist eine Halbleiteroberfläche auf, wobei die Oberfläche der Druckform zunächst in einen, im Wesentlichen ersten chemischen Zustand mit einer ersten Benetzungseigenschaft gebracht wird. Anschließend wird eine Teilfläche der Halbleiteroberfläche in einen zweiten chemischen Zustand versetzt, der eine zweite Benetzungseigenschaft aufweist, die von der ersten verschieden ist. Die unterschiedlichen Benetzungseigenschaften der Oberfläche dienen dazu, um farbaufnehmende und farbabweisende Bereiche festzulegen, welche die Druckform darstellen. Die farbabweisenden Bereiche, die eine hydrophile Oberfläche aufweisen, werden mit nasschemischen Modifizierungsprozessen hergestellt. Durch Bestrahlung mit einem Laser geeigneter Wellenlänge, insbesondere mit einem gepulsten Laser, lässt sich die hydrophile Benetzungseigenschaft gezielt und lokal in eine hydrophobe Benetzungseigenschaft, d. h. in eine Wasser abstoßende Benetzungseigenschall umwandeln.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein weiteres Verfahren zum Herstellen von hydrophoben und hydrophilen Flächen auf einer Druckschicht, eine Druckschicht und eine Anordnung zum Herstellen von hydrophoben und hydrophilen Flächen auf einer Druckschicht bereitzustellen.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch das Verfahren gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1, durch eine Druckform gemäß den Merkmalen des Anspruchs 10 und durch eine Anordnung gemäß den Merkmalen des Anspruchs 12 gelöst.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Druckschicht aus Polymer aufgebaut ist. Polymer weist eine Vielzahl von vorteilhaften Eigenschaften auf. Beispielsweise lässt sich Polymer durch eine geeignete Plasmabehandlung und durch eine elektromagnetische Bestrahlung in hydrophile bzw. hydrophobe Bereiche strukturieren. Weiterhin kann Polymer in einer dünnen Schicht aufgebracht werden, ist temperaturbeständig, hart, chemikalienbeständig und korrosionsfest. Somit ist Polymer für den Einsatz zur Verwendung als Druckschicht einer Druckform gut geeignet.
In vorteilhafter Weise wird die Benetzungseigenschaft von Polymer durch eine Plasmabehandlung in eine hydrophile Benetzungseigenschaft umgewandelt. Anschließend werden Teilflächen der hydrophilen Druckschicht mit einer elektromagnetischen Strahlung in eine Fläche mit einer hydrophoben Eigenschaft umgewandelt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Ein einfaches und kostengünstiges Verfahren zur Plasmabehandlung der Druckschicht wird dadurch erreicht, dass die Plasmabehandlung bei Atmosphärendruck erfolgt. Somit sind aufwendige Vorrichtungen zum Herstellen eines Unterdruckes nicht erforderlich. Die Plasmabehandlung bei Atmosphärendruck bietet sich somit für einen direkten Einsatz an der Druckmaschine an. Folglich kann die Druckschicht ohne Ausbau der Druckform aus der Druckmaschine erneut in andere hydrophobe und hydrophile Flächen strukturiert werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird die elektromagnetische Strahlung in Form eines Laserstrahls auf die Druckschicht aufgebracht, wobei vorzugsweise ein gepulster Laserstrahl verwendet wird, dessen Pulsdauer im Bereich von Pico- bis Femtosekunden liegt. Durch die Verwendung des Laserstrahls wird eine präzise und schnelle Strukturierung der hydrophoben Flächen ermöglicht.
Bei der Herstellung des Plasmas haben sich Spannungen im Bereich von 10 bis 20 kV als vorteilhaft gezeigt. Weiterhin wird das Plasma bevorzugt mit einer Frequenz von 15 bis 25, vorzugsweise 20 kHz erzeugt. Die beschriebenen Parameter führen zu einer effizienten Plasmabehandlung ohne das Polymer zu beschädigen.
Weitere vorteilhafte Eigenschaften der Druckschicht wurden dadurch erhalten, dass die Druckschicht mit einer Geschwindigkeit von 1 bis 5 m/min durch das Plasma bewegt wird. Eine weitere Verbesserung des Verfahrens wird durch den Zusatz von Prozessgasen zu dem Plasma erreicht. Bei dieser Geschwindigkeit wird eine ausreichende Hydrophilierung der Druckschicht erreicht. Durch den Einsatz von Prozessgasen wird bei gleicher Geschwindigkeit ein höherer Hydrophilierungsgrad erreicht.
Vorzugsweise wird das Plasma durch eine Barrierenentladung erzeugt. Aufgrund der Barrierenentladung wird die hydrophile Eigenschaft der Druckschicht schonend hergestellt. Zudem kann mit der Barrierenentladung das Plasma auch bei Atmosphärendruck effizient betrieben werden.
In vorteilhafter Weise wird eine in hydrophile und hydrophobe Flächen strukturierte Druckschicht erneut einer Plasmabehandlung ausgesetzt und somit die gesamte Fläche in eine hydrophile Fläche umgewandelt. Anschließend wird die hydrophile Fläche erneut durch elektromagnetische Bestrahlung in hydrophobe Flächen strukturiert. Auf diese Weise kann eine Druckschicht für die Herstellung verschiedener Druckformen eingesetzt werden.
Als besonders vorteilhaft haben sich folgende Polymermaterialien erwiesen: Polyimid (PI), Polyamid (PA), Polystyrol (PS), Polyethylenterephthalat (PET), Polyvinylidendifluorid (PVDF), Polyethylen (PE), Polyethylennaphthalat (PEN), Polycarbonat (PC) und Polypropylen (PP).
Vorzugsweise wird zum Behandeln der Druckschicht mit einem Plasma eine erste und eine zweite Elektrode vorgesehen, wobei die Druckschicht sich zwischen den zwei Elektroden befindet und die erste Elektrode mindestens in dem Bereich, welcher der Druckschicht zugewandt ist, als gekrümmte Fläche, vorzugsweise teilzylinderförmig ausgebildet ist. Durch die teilzylinderförmige Fläche wird eine Plasmaentladung auf einer relativ großen Fläche erreicht.
Die zweite Elektrode ist vorzugsweise als plane Fläche ausgebildet. Zwischen der zweiten Elektrode und der Druckschicht ist in einer vorteilhaften Ausführungsform eine Isolier­ schicht aufgebracht. Auch die erste Elektrode ist vorzugsweise mit einer Isolierschicht versehen. Dadurch wird das auf die Druckschicht einwirkende Plasma durch eine Barriereentladung erzeugt.
In einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Druckschicht auf einer zylinderförmigen Walze aufgebracht, wobei die Walze die zweite Elektrode darstellt und die Walze drehbar gelagert ist. In dieser Ausführungsform wird die Walze während der Plasmabehandlung mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit gedreht, wobei die erste Elektrode als feststehende Elektrode ausgebildet ist. Diese Ausführungsform benötigt wenig Bauraum und ist beispielsweise direkt an einer Druckmaschine einsetzbar.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist als Bebilderungseinheit eine elektromagnetische Quelle der Walze zugeordnet, so dass eine kompakte Bauweise der Anordnung erhalten wird.
In einer weiteren verbesserten Ausführungsform ist im Bereich der ersten Elektrode eine Düse zum Zuführen von Prozessgas vorgesehen. Über die Düse kann Prozessgas zugeführt werden, so dass die Eigenschaften des entstehenden Plasmas je nach Anwendungsfall veränderbar sind.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist eine Transporteinrichtung vorgesehen, die eine plane Auflagefläche aufweist, wobei die Druckschicht auf der Auflagefläche angeordnet ist und durch eine konstante Bewegung der Auflagefläche vorbei an der ersten Elektrode geführt wird. Die Verwendung einer planen Auflagefläche als Transportvorrichtung ermöglicht das Behandeln von großen Flächen einer Druckschicht.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine erste Anordnung zur Plasmabehandlung,
Fig. 2 eine zweite Anordnung zur Plasmabehandlung,
Fig. 3 eine dritte Anordnung zur Plasmabehandlung,
Fig. 4 einen ersten Bebilderungs-/Löschzyklus,
Fig. 5 einen zweiten Bebilderungs-/Löschzyklus und
Fig. 6 eine Druckform mit einer Druckschicht.
Fig. 1 zeigt eine erste Anordnung zum Erzeugen einer hydrophilen, d. h. Wasser anziehenden Oberfläche auf einer Druckschicht 4. Die Druckschicht 4 ist mindestens teilweise, vorzugsweise ganzflächig aus einem Polymer hergestellt. Als bevorzugte Polymermaterialien haben sich Polyimid, Polyamid, Polystyrol, Polyethylenterephthalat, Polyvinylidendifluorid, Polyethylen, Polyethylennaphthalat, Polycarbonat und Poly­ propylen erwiesen. In der dargestellten Anordnung ist die Druckschicht 4 auf einer ersten Isolierschicht 3 aufgelegt, wobei die Isolierschicht 3 auf einer zweiten Elektrode 2 aufliegt, die als plane Fläche ausgebildet ist.
Die Druckschicht 4 ist mit einer Transporteinrichtung 6 verbunden, welche die Druckschicht 4 mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit unter einer ersten Elektrode 1 vorbeibewegt. In einer einfachen Ausführungsform ist die Transporteinrichtung 6 durch zwei Walzen ausgebildet, wobei die Druckschicht 4 in Form eines Bandes auf einer Walze aufgerollt ist und über die zweite Elektrode 2 hinweg auf die zweite Walze aufgerollt wird. Dabei ist die zweite Elektrode 2 fest angeordnet. Die erste Elektrode I ist mittig zur zweiten Elektrode 2 in einem vorgegebenen Abstand über der zweiten Elektrode 2 angeordnet. Die erste Elektrode 1 ist vorzugsweise vollständig mit einer zweiten Isolierschicht 7 umgeben. Die zweite Isolierschicht 7 besteht beispielsweise aus Zirkondioxid. Die zweite Isolierschicht 7 weist vorzugsweise eine gleichmäßige Dicke auf, so dass die Oberfläche der zweiten Isolierschicht 7 gleich der Oberfläche der ersten Elektrode 1 ausgebildet ist. Die erste Elektrode 1 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel in Form eines Zylinders ausgebildet und mit der Zylinderachse senkrecht zur Bewegungsrichtung der Druckschicht 4 angeordnet. Zwischen der Oberfläche der zweiten Isolierschicht 7 und der Druckschicht 4 besteht ein Abstand, der im Bereich von 0,5 bis 5 mm, vorzugsweise zwischen 1 und 3 mm liegt. Sowohl die erste Elektrode 1 als auch die zweite Elektrode 2 sind über elektrische Leitungen 8 mit einer Spannungsquelle 5 verbunden. Die Spannungsquelle 5 erzeugt eine Spannung, die im Bereich von 10 bis 20 kV liegt und eine Frequenz von 15 bis 25 kHz aufweist. Bei der Plasmabehandlung wird die Druckschicht 4 mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit von vorzugsweise 1 bis 5 m/min an der ersten und der zweiten Elektrode 1, 2 vorbeibewegt, wobei die Druckschicht 4 auf der zweiten Isolierschicht 7 aufliegt und daher ein definierter Abstand zwischen der ersten Elektrode 1 und der Druckschicht 4 und zwischen der Druckschicht 4 und der zweiten Elektrode 2 vorgegeben ist.
Die beschriebene Anordnung der Fig. 1 weist den Vorteil auf, dass die Druckschicht 4 sowohl in Form von Stückgut als auch als Bahnenware in einem kontinuierlichen Prozess bearbeitet werden kann.
Aufgrund der an den zwei Elektroden 1, 2 angelegten Spannung entsteht im Bereich zwischen den zwei Elektroden 1, 2 ein Plasma. Da sowohl die erste Elektrode als auch die zweite Elektrode mit einer Isolierschicht 1, 7 bedeckt sind, wird das Plasma durch eine Barrierenentladung erzeugt und stellt somit ein nichtthermisches, kaltes Plasma dar. Das nichtthermische Plasma weist Elektronen auf, die Temperaturen von 104 bis 105 K (1 bis 10 eV) besitzen. Neutralteilchen und Ionen befinden sich bei Raumtemperatur. Damit können die Elektronen, die Neutralteilchen und die Ionen nur in die Oberfläche der Polymerschicht, d. h. der Druckschicht 4, eindringen. Die Eindringtiefe beträgt nur wenige Nanometer. Nur die bei der Erzeugung des Plasmas erzeugten Photonen können tiefer in die Oberfläche der Druckschicht 4 bis ca. 1 µm eindringen.
Bei der Barriere-Entladung wird ein plasmaähnlicher Zustand erzeugt, bei dem der Ladungsstrom und die umgesetzte Energie durch die erste und die zweite Isolierschicht begrenzt sind. Als erste und als zweite Isolierschicht werden vorzugsweise dielektrische Materialien verwendet. Bei der Plasmaentladung werden eine Vielzahl von Mikroentladungen (Filamente) von kurzer Dauer (1 bis 10 ns) erzeugt. Bei dieser Entladung werden Ionen nur unwesentlich beschleunigt, so dass die Ionen weiterhin Umgebungstemperatur aufweisen. Der einsetzende Ladungsstrom wird hauptsächlich von den Elektronen getragen. Dadurch ergibt sich eine niedrige Prozesstemperatur, so dass die mechanischen und chemischen Eigenschaften der Druckschicht 4 unter der Eindringtiefe des Plasmas nicht verändert werden.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Anordnung, die sich im Wesentlichen in der Form der zweiten Elektrode 2 von Fig. 1 unterscheidet. Die zweite Elektrode 2 weist in der Fig. 2 die Form einer Walze mit einem Zylindermantel auf, auf dem die zweite Isolierschicht 7 und die Druckschicht 4 aufgebracht sind. Weiterhin ist gegenüberliegend zur ersten Elektrode 1 ein Bebilderungssystem 9 angeordnet. Die zweite Elektrode 2 ist an den gegenüberliegenden Endflächen jeweils in einem Drehlager gelagert. Weiterhin ist ein Motor 17 vorgesehen, der die Elektrode 2 mit einer einstellbaren Geschwindigkeit um die Drehachse dreht. Das Bebilderungssystem 9 weist eine Quelle 10 für eine elektromagnetische Strahlung auf, wobei die Quelle 10 entlang der Längsachse der zweiten Elektrode 2 verfahrbar angeordnet ist. Als Quelle 10 ist in einer bevorzugten Ausführungsform eine Laserquelle vorgesehen, die vorzugsweise einen gepulsten Laserstrahl erzeugt. Die Pulsdauer des Laserstrahls liegt vorzugsweise im Bereich von Femto- bis Picosekunden.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform weist den Vorteil auf, dass mit einer Anordnung sowohl die Herstellung einer hydrophilen Oberfläche auf der Druckschicht 4 als auch die Herstellung von hydrophoben Flächen auf der Druckschicht 4 möglich ist. Die Druckschicht 4 kann in der Ausführungsform der Fig. 2 als Beschichtungsfläche auf einer zweiten Isolierschicht eines Druckformzylinders angeordnet sein, oder als Folie auf einer zylinderförmigen zweiten Isolierschicht 7 eines Druckformzylinders aufgespannt sein. Bei der Behandlung der Druckschicht 4 mit dem Plasma bzw. mit der elektromagnetischen Strahlung wird die Druckschicht 4 in eine Rotationsbewegung um eine Mittenachse der zylinderförmig ausgebildeten zweiten Elektrode 2 versetzt.
Fig. 3 zeigt eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung, wobei im Bereich der ersten Elektrode 1 eine Düse 11 vorgesehen ist, die mit einer Gas­ quelle 12 verbunden ist. Die Gasquelle 12 stellt Prozessgas zur Verfügung, mit dem die Eigenschaften des Plasmas je nach Anwendungsfall veränderbar sind. Als Prozessgas wird beispielsweise Luft vorzugsweise mit einem Druck von 1 bar oder Sauerstoff, Ozon, Ammoniak, Stickstoff, Argon oder weitere Gase zur Verfügung gestellt. In der dargestellten Ausführungsform der Fig. 3 sind die erste und die zweite Elektrode 1, 2 als gegenüberliegend in einem vorgegebenen Winkel zueinander geneigt angeordnete Elektrodenplatten ausgebildet. Die Düse 11 ist oberhalb der Elektroden 1, 2 angeordnet und erzeugt einen Prozessgasstrom, der zwischen den Elektroden 1, 2 hindurch in Richtung auf die Oberfläche der Druckschicht 4 gerichtet ist. Vorzugsweise ist die Düse 11 im Querschnitt einstellbar oder das von der Gasquelle 12 zur Verfügung gestellte Gas weist einen einstellbaren Gasdruck auf, so dass die den Elektroden 1, 2 zugeführte Prozessgasmenge einstellbar ist.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen Anordnungen, mit denen Druckformen mehrfach beschrieben und wieder gelöscht werden können. Ziel der Erfindung ist es, ein reversibles Bebildern von Offset-Druckformen zu ermöglichen, ohne dass eine Wiederbeschichtung der Druckform notwendig ist. Dabei besteht die grundlegende Idee darin, eine Erhöhung der hydrophilen Eigenschaft der Oberfläche einer Druckschicht auf vorzugsweise der gesamten Fläche der Druckform zu erreichen. Die Druckschicht sollte dabei auf einem Grundkörper aufliegen, der eine vorzugsweise mäßige elektrische Leitfähigkeit aufweist. Die Erhöhung der hydrophilen Eigenschaft der Druckschicht wird durch eine Plasmaentladung erzeugt. Die Plasmaentladung kann grundsätzlich bei Unterdruck, aber vorzugsweise bei Atmosphärendruck erfolgen. Dabei kann sowohl an Luft als auch mit einem speziellen Prozessgas gearbeitet werden.
Nach einer gleichmäßigen Behandlung der gesamten Oberfläche der Druckschicht in einem Plasma weist die Druckschicht eine stark hydrophile, d. h. Wasser anziehende Eigenschaft auf und ist somit nach einer Benetzung mit Wasser farbabstoßend. Die hydrophile Druckschicht wird anschließend einem Bebilderungsprozess unterzogen, bei dem mindestens eine vorgegebene Teilfläche der Druckschicht in einen hydrophoben Zustand umgewandelt wird. Die Umwandlung erfolgt durch Einwirkung von elektromagnetischer Strahlung auf die Druckschicht 4. Vorzugsweise werden als elektromagnetische Strahlung Laserstrahlen verwendet. Die Wellenlänge der Laserstrahlen und die Pulslänge- bzw. die Pulsfrequenz sind an das Material der Druckschicht angepasst, so dass eine Umwandlung in hydrophobe Flächen ermöglicht wird. Eine hydrophobe Fläche ist Wasser abweisend, so dass die hydrophobe Fläche nach der Benetzung mit Wasser farbanziehend ist.
Fig. 4 zeigt anhand einer schematischen Darstellung einen Bebilderungszyklus und einen Löschzyklus, wobei zwischen der Bebilderung und dem Löschen ein Druckvorgang stattfindet. In dem Diagramm sind die Zustände hydrophil und hydrophob der Oberfläche der Druckschicht 4 in Abhängigkeit von Phasen dargestellt. Beim Beginn der Behandlung der Druckschicht 4 weist die Druckschicht 4 einen hydrophoben Zustand auf. Anschlie­ ßend wird während einer Phase A die gesamte Oberfläche der Druckschicht 4 einer Plasmabehandlung unterzogen, so dass die Druckschicht 4 von einem hydrophoben Zustand in einen hydrophilen Zustand versetzt wird. Anschließend wird während einer Phase B eine Bebilderung der Druckschicht 4 vorgenommen. Bei der Bebilderung werden Teilflächen der Oberfläche der Druckschicht 4 von dem hydrophilen Zustand in einen hydrophoben Zustand versetzt. Die Umwandlung des hydrophilen Zustandes in den hydrophoben Zustand erfolgt vorzugsweise durch die Einstrahlung von Laserlicht. Bei der Phase B erfolgt eine Absenkung der Benetzungseigenschaft der Druckschicht 4 in vorgegebenen Flächenbereichen. Bei der Bebilderung werden die Flächen erzeugt, die bei einem folgenden Druckvorgang Farbe annehmen sollen. Da nicht die gesamte Fläche in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wieder in den hydrophoben Zustand versetzt wird, werden die zu druckenden Bereiche, d. h. die hydrophoben Bereiche, und die nicht zu druckenden Bereiche, d. h. die hydrophilen Bereiche, in Form einer gestrichelten bzw. in Form einer punktgestrichelten Linie dargestellt. In der Phase C weist die Druckschicht 4 hydrophile und hydrophobe Bereiche auf. In der Phase C wird die Druckschicht 4 mit Wasser eingefeuchtet, anschließend eingefärbt und nach einem Abziehen der überflüssigen Farbe erfolgt ein Abdrucken der farbtragenden Teile der Druckschicht 4 auf einen Bedruckstoff.
Die Phase C, die einen Druckvorgang darstellt, wird üblicherweise für einen Druckauftrag öfter wiederholt, bis ein Druckauftrag mit einer veränderten Bebilderung erfolgen soll.
Ist der Druckauftrag abgeschlossen, so wird in einer folgenden Phase D die Druckschicht gereinigt. Anschließend wird durch eine in der Phase A beschriebene Plasmabehandlung die Bebilderung gelöscht. Dabei werden die hydrophoben Bereiche in hydrophile Bereiche umgewandelt, so dass nach Abschluss der Phase D im Wesentlichen die gesamte Oberfläche der Druckschicht 4 eine hydrophile Eigenschaft aufweist. Nach der Phase D erfolgt erneut die Phase B, bei der eine Bebilderung der Druckschicht 4 nach einer anderen Struktur vorgenommen wird.
Die Phasen B, C und D stellen somit einen Zyklus dar, der wiederholt werden kann. Somit können mit einer Druckschicht 4 verschiedene Druckbilder erzeugt werden.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei dem die für die hydrophile Eigenschaft der Druckschicht 4 verantwortlichen polaren Gruppen voll­ ständig, beispielsweise durch Ablation oder chemische Behandlung entfernt werden. Die Entfernung kann beispielsweise mit einer Reinigung der Druckform von Farbresten verbunden werden.
Die Phasen A, B und C entsprechen den Phasen A, B und C der Fig. 4. Bei der Phase E, die nach der Phase C folgt, werden die polaren Gruppen, die die hydrophile Eigenschaft der Druckschicht 4 bewirken, durch ein Ablationsverfahren oder eine chemische Behandlung entfernt. Bei der Phase E wird die bei der Bebilderung aufgebrachte Bildinformation gelöscht.
Wie wird die Ablation durchgeführt und wie sieht die chemische Behandlung aus?
Nach der Phase E weist im Wesentlichen die gesamte Oberfläche der Druckschicht 4 eine hydrophobe Eigenschaft auf. Nach der Phase E wird erneut die Phase A durchgeführt, so dass der Bebilderungs-/Löschzyklus die Phasen A, B, C und E umfasst.
Fig. 6a zeigt eine Druckform 14 mit einer Druckschicht 4. Die Oberfläche der Druckschicht 4 stellt eine erste Fläche 15 mit hydrophilen Benetzungseigenschaften dar.
Fig. 6b zeigt eine Druckschicht 4 mit einer Oberfläche, die teilweise als erste und teilweise als zweite Fläche 15, 16 ausgebildet ist. Die zweite Fläche 16 weist eine hydrophobe Benetzungseigenschaft auf.
Bezugszeichenliste
1
erste Elektrode
2
zweite Elektrode
3
erste Isolierschicht
4
Druckschicht
5
Spannungsquelle
6
Transporteinrichtung
7
zweite Isolierschicht
8
elektrische Leitungen
9
Bebilderungssystem
10
Quelle
11
Düse
12
Gasquelle
13
Drehlager
14
Druckform
15
erste Fläche
16
zweite Fläche
17
Motor

Claims (19)

1. Verfahren zum Herstellen einer ersten hydrophilen und einer zweiten hydrophoben Fläche auf einer Druckschicht (4) für eine Druckform, dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckschicht (4) ein Polymer aufweist,
dass die Druckschicht (4) einem Plasma ausgesetzt wird und dadurch die Druckschicht (4) eine erste Fläche (15) mit einer hydrophilen Eigenschaft erhält, dass anschließend eine Teilfläche der ersten Fläche (15) einer elektromagnetischen Strahlung ausgesetzt wird, so dass die Teilfläche in eine zweite Fläche (16) mit einer hydrophoben Eigenschaft umgewandelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma bei Atmosphärendruck erzeugt wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als elektromagnetische Strahlung ein Laserstrahl eingesetzt wird, der eine Pulsdauer von vorzugsweise im Bereich von Pico- bis Femtosekunden aufweist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma mit einer Spannung von 10 bis 20 kV erzeugt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma mit einer Frequenz von 15 bis 25, vorzugsweise mit einer Frequenz von 20 kHz erzeugt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckschicht (4) mit einer Geschwindigkeit von 1 bis 5 m/min durch das Plasma bewegt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Plasma ein Prozessgas zugeführt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch eine Barrierenentladung erzeugt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckschicht (4) erneut einem Plasma ausgesetzt wird, so dass die gesamte Fläche der Druckschicht (4) in eine erste Fläche (15) umgewandelt wird, dass anschließend die Druckschicht (4) erneut einer elektromagnetischen Bestrahlung ausgesetzt wird, so dass wieder eine zweite Fläche (16) erzeugt wird.
10. Druckform zum Bedrucken eines Bedruckstoffes mit einer Druckschicht (4), die wenigstens teilweise auf der Oberfläche eine Schicht aus einem Polymer aufweist.
11. Druckform nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Polymer Polyimid, Polyamid, PS, PET, PVDF, PE, PEN, PC oder PP verwendet wird.
12. Anordnung zum Behandeln einer Druckschicht (4) für eine Druckform mit einem Plasma, wobei eine erste Elektrode (1) und eine zweite Elektrode (2) vorgesehen sind, wobei die Druckschicht (4) sich zwischen der ersten und der zweiten Elektrode (1, 2) befindet, wobei die erste und die zweite Elektrode (1, 2) mit einer Spannungsquelle (5) verbunden sind.
13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Elektrode (1) mindestens in dem Bereich, der der Druckschicht (4) zugeordnet ist, teilzylinderförmig ausgebildet ist.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Elektrode (2) als plane Fläche ausgebildet ist.
15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass auf der ersten und der zweiten Elektrode (1, 2) eine Isolierschicht (3, 7) angeordnet ist.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckschicht (4) auf einer zylinderförmigen Walze aufgebracht ist, dass die Walze die zweite Elektrode (2) darstellt, dass die Walze drehbar gelagert ist.
17. Anordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Walze eine Bebilderungseinheit (9) zugeordnet ist, dass die Bebilderungseinheit (9) eine elektromagnetische Quelle (10) aufweist, die zum Bestrahlen festgelegter Flächen der Druckschicht (4) dient.
18. Anordnung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine Düse (11) im Bereich der ersten Elektrode (1) vorgesehen ist, dass die Düse (11) zum Zuführen von Prozessgas dient.
19. Anordnung nach einem der Ansprüche 12 bis 15 und 17, 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Transportvorrichtung (6) vorgesehen ist, dass die Transportvorrichtung (6) zum Vorbeibewegen der Druckschicht (4) an der ersten Elektrode (1) in einem festge­ legten Abstand dient.
DE10204472A 2001-03-19 2002-02-05 Verfahren und Anordnung zum Herstellen einer hydrophoben und einer hydrophilen Fläche auf einer Druckform Withdrawn DE10204472A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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