DE10203263A1 - Vorrichtung zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke - Google Patents
Vorrichtung zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte LautstärkeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung 11 zum Aufmerksammachen auf eine erhöhte Lautstärke. Um ein solches aufmerksam Machen zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, dass die Vorrichtung 11 Mittel zum Aufmerksammachen auf eine erhöhte Lautstärke sowie eine elektronische Schaltung aufweist. Die elektronische Schaltung umfasst dabei ihrerseits einen Lautstärkesensor zum Erfassen der Lautstärke in der Umgebung der Vorrichtung, Vergleichsmittel zum Vergleichen der erfassten Lautstärke mit einer vorgegebenen Lautstärke und Betätigungsmittel zum Verändern des Zustands der Mittel zum Aufmerksammachen auf eine erhöhte Lautstärke, wenn ein Vergleich ergibt, dass die erfasste Lautstärke die vorgegebene Lautstärke übersteigt. Die Erfindung betrifft ebenso eine entsprechende elektronische Schaltung und ein entsprechendes Verfahren.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die auf eine erhöhte Lautstärke aufmerksam macht. Die Erfindung bezieht sich ebenso auf eine elektronische Schaltung und ein Verfahren, die es ermöglichen, auf eine erhöhte Lautstärke aufmerksam zu machen.
- Es sind verschiedene Situationen denkbar, in denen gewünscht wird, dass eine bestimmte, durch Personen verursachte Lautstärke nicht überschritten wird. Eine solche Situation kann etwa gegeben sein, wenn jemand schläft oder arbeitet, oder wenn ein Kind Hausaufgaben macht. Wenn sich gleichzeitig in einem angrenzenden Zimmer andere Personen aufhalten, die beispielsweise spielen, so können diese Personen leicht vergessen, dass es erforderlich ist, einen akzeptablen Lautstärkepegel nicht zu überschreiten. Insbesondere bei Kindern kann dann eine wiederholte Ermahnung erforderlich werden, um die gewünschte Ruhe zu bewahren.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, die es erlaubt, auf einen erhöhten Lautstärkepegel in der Umgebung der Vorrichtung aufmerksam zu machen.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Vorrichtung Mittel zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke und eine elektronische Schaltung aufweist. Die elektronische Schaltung umfasst dabei einen Lautstärkesensor zum Erfassen der Lautstärke in der Umgebung der Vorrichtung. Des weiteren umfasst die elektronische Schaltung Vergleichsmittel zum Vergleichen der von dem Lautstärkesensor erfassten Lautstärke mit einer vorgegebenen Lautstärke. Schließlich umfasst die elektronische Schaltung erfindungsgemäß noch Betätigungsmittel zum Verändern des Zustands der Mittel zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke, wenn ein Vergleich durch die Vergleichsmittel ergibt, dass die von dem Lautstärkesensor erfasste Lautstärke die vorgegebene Lautstärke übersteigt.
- Des weiteren wird die Aufgabe erfindungsgemäß auch alleine durch eine elektronische Schaltung gelöst, die eine elektrisch betriebenen Vorrichtung mit einer elektrischen Energiequelle verbinden kann. Die elektronische Schaltung weist dabei wie in der erfindungsgemäßen Vorrichtung einen Lautstärkesensor auf, sowie Vergleichsmittel zum Vergleichen einer von dem Lautstärkesensor erfassten Lautstärke mit einer vorgegebenen Lautstärke. Ferner weist die erfindungsgemäße elektronische Schaltung Betätigungsmittel auf, die geeignet sind, die aktuelle Energiezufuhr von der elektrischen Energiequelle zu der Vorrichtung zu verändern, wenn die Vergleichsmittel detektieren, dass die von dem Lautstärkesensor erfasste Lautstärke die vorgegebene Lautstärke übersteigt.
- Eine solche elektronische Schaltung kann dabei in die Vorrichtung selber integriert werden, oder aber außerhalb einer vorhandenen Vorrichtung zwischen die Vorrichtung und die Energiequelle geschaltet werden.
- Schließlich wird die Aufgabe erfindungsgemäß auch durch ein Verfahren gelöst. Das Verfahren umfasst dabei als ersten Schritt ein Erfassen der aktuellen Lautstärke in einer bestimmten Umgebung. In einem nächsten Schritt wird die erfasste Lautstärke dann mit einer vorgegebenen Lautstärke verglichen. Wenn der Vergleich ergibt, dass die erfasste aktuelle Lautstärke die vorgegebene Lautstärke übersteigt, so wird in einem letzten Schritt mindestens eine wahrnehmbare Reaktion ausgelöst.
- Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, dass es eine Erleichterung darstellen würde, wenn ein Ermahnen zu einer gedämpften Lautstärke automatisiert werden könnte. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass zum einen ein Überschreiten einer bestimmten Lautstärke automatisch detektiert wird und dass zum anderen bei einer detektierten Überschreitung automatisch eine von den Lärmverursachern registrierbare Reaktion bewirkt wird.
- Die Erfindung hat somit den Vorteil, dass ein Überschreiten einer bestimmten Lautstärke sofort detektiert wird, wodurch eine Ruhestörung minimiert oder, bei einer entsprechend niedrigen vorgegebenen Lautstärke, sogar ganz vermieden werden kann. Die Erfindung hat außerdem den Vorteil, dass ein lästiges persönliches Ermahnen entfallen kann, bzw. dass ein verspätetes Denken der Lärm verursachenden Personen an die erforderliche Ruhe vermieden wird.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann in beliebiger Form ausgebildet sein. Sie kann beispielsweise eine Figur, insbesondere eine dreidimensionale Figur, oder ein anderes Objekt darstellen. Eine Figur kann wiederum als Puppe, als Plastikfigur oder in sonstiger Weise ausgebildet sein. Ein anderes Objekt als eine Figur kann beispielsweise ein Würfel oder ein Verkehrsschild mit der Aufschrift "Psst!" sein.
- Auch die Mittel zum aufmerksam Machen auf das Überschreiten einer bestimmten Lautstärke können auf unterschiedlichste Weisen ausgebildet sein. Sie können beispielsweise eine Lampe beinhalten, die die Vorrichtung oder einen Teil der Vorrichtung zu leuchten bringt oder beleuchtet. Hierfür kommen etwa auch Außenlampen an einem Haus oder in einem Garten in Frage. Auf das Überschreiten einer vorgegebenen Lautstärke wird dann entweder durch ein Einschalten oder durch ein Ausschalten der Beleuchtungseinrichtung aufmerksam gemacht. Ebenso können die Mittel so ausgestaltet sein, dass sie einen Blitz erzeugen, ähnlich wie ein Blitzgerät eines Fotoapparates. Des weiteren kann die Vorrichtung durch die Mittel zur Vibration gebracht werden, etwa entsprechend einem Vibrationsalarm bei einem Handy. Die Mittel können auch ein Geräusch erzeugen und ausgeben oder eine mechanische Bewegung der Vorrichtung oder eines Teils der Vorrichtung bewirken. Ähnlich wie bei einer Beleuchtungseinrichtung kann auch eine mechanische Bewegung zum aufmerksam Machen auf eine überhöhte Lautstärke entweder ein- oder ausgeschaltet werden.
- Beinhalten die Mittel zum aufmerksam Machen auf das Überschreiten einer bestimmten Lautstärke eine Beleuchtungseinrichtung oder wird die elektronische Schaltung in die Energiezufuhr zu einer Beleuchtungseinrichtung geschaltet, so kann die elektronische Schaltung die Beleuchtungseinrichtung auch zum Flackern bringen, wenn eine Überschreitung einer vorgegebenen Lautstärke detektiert wird. Dabei kann vorgesehen sein, dass das Flackern ausgehend von einer ausgeschalteten Beleuchtung oder ausgehend von einer eingeschalteten Beleuchtung bewirkt wird. Das Flackern kann auf einfache Weise durch ein wiederholtes Ein- und Ausschalten der Energieversorgung bewirkt werden. Eine solche intermittierende Energieversorgung kann ebenso für andere elektrisch betriebene Vorrichtungen, wie für ein Radio, vorgesehen werden.
- Die Vorrichtung kann auch mit einer Kerze kombiniert werden, indem sie zum Beispiel einen Kerzenständer umfasst. Bei Überschreiten der eingestellten, akzeptablen Lautstärke kann dann die Kerze durch eine mechanische Bewegung der Kerze und/oder mindestens eines Teils der Vorrichtung verdeckt werden, so dass die Kerze verborgen ist. Alternativ kann die Kerze auch automatisch ausgeblasen werden, wenn es zu laut wird.
- Vorzugsweise hält eine von der elektronischen Schaltung ausgelöste Reaktion für die Dauer der Überschreitung der vorgegebenen Lautstärke an. Alternativ kann aber auch eine von der Dauer der Lautstärkeüberschreitung unabhängige Dauer einer Reaktion vorgesehen werden. Es ist auch möglich, dass die elektronische Schaltung die Reaktion eine festgelegte Zeitdauer über das Abklingen der Überschreitung der vorgegebenen Lautstärke hinaus anhalten lässt. Beispielsweise kann eine mit einer Kerze kombinierte Vorrichtung die Kerze 1 Minute über die Lautstärkeüberschreitung hinaus verdecken, oder eine Raumbeleuchtung kann noch 1 Minute nach einer Lautstärkeüberschreitung auffällig flackern.
- Anstelle einer einzigen Reaktion kann die elektronische Schaltung auch eine Folge von Reaktionen auslösen. Die Reaktionen einer solchen Folgen können dabei entweder jeweils alle ausgelöst werden, oder sie werden in Abhängigkeit von der Dauer der Überschreitung der vorgegebenen Lautstärke ausgelöst. Ebenso kann eine Kombination verschiedener, gleichzeitig ausgelöster Reaktionen vorgesehen werden. So kann eine Figur etwa bei einer Lautstärkeüberschreitung einen wütenden Tanz aufführen, begleitet von einem - dem Zweck der Vorrichtung entsprechend nicht zu lauten - Gebrüll.
- Ein Teil der Reaktionen kann dabei von der elektronischen Schaltung auch außerhalb der Vorrichtung aktiviert werden. Wenn beispielsweise eine elektronische Schaltung zwischen eine Energiequelle und eine Beleuchtungseinrichtung geschaltet wird, so kann als zusätzliche Reaktion neben dem Ändern der aktuellen Energieversorgung der Beleuchtungseinrichtung ein Geräusch durch entsprechende Mittel in der externen elektronischen Schaltung selber ausgegeben werden.
- In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Vorrichtung bzw. die elektronische Schaltung zusätzlich eine Zeitschaltuhr auf. An dieser Zeitschaltuhr können dann Zeiträume eingestellt werden, in denen die Vorrichtung bzw. die elektronische Schaltung auf ein Überschreiten einer Lautstärke aufmerksam machen soll. In den anderen Zeitenräumen werden zumindest einige der Komponenten der elektronischen Schaltung über die Zeitschaltuhr abgeschaltet. Auf diese Weise kann etwa vorgesehen werden, dass ein aufmerksam Machen auf eine überhöhte Lautstärke nur in einem Zeitraum zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr erfolgt.
- Es existiert eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten, die vorliegende Erfindung auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu wird beispielhaft auch auf die folgende Erläuterung der Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf Zeichnungen verwiesen. Dabei zeigt:
- Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß Erfindung, und
- Fig. 2 ein schematisches Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels einer elektronischen Schaltung gemäß Erfindung.
- Fig. 1 zeigt den Kopf einer Plastikfigur 11, die einen kleinen Jungen darstellt. Ein Arm des Jungen ist von einem in die Fig. 11 integrierten Motor von einer Ausgangsstellung aus in eine Endstellung so bewegbar, dass der Zeigefinger 12 der Hand vor den Mund geführt wird. Diese Endstellung ist in Fig. 1 zu sehen.
- In die Fig. 11 ist außerdem ein Lautsprecher und eine kleine, batteriebetriebene elektronische Schaltung integriert. Die elektronische Schaltung umfasst einen Lautstärkesensor, der beispielsweise aus einem aus dem Stand der Technik bekannten Schallpegelmesser bestehen kann. Ein solcher Schallpegelmesser ist dabei üblicherweise aus einem Mikrophon, einem Verstärker und einem Effektivwertgleichrichter zusammengesetzt. Die elektronische Schaltung ist ferner mit dem Motor und mit dem Lautsprecher verbunden. Schließlich weist die Fig. 11 noch einen Einschalter und einen Drehknopf auf, die beide ebenfalls mit der elektronischen Schaltung verbunden sind.
- Soll nun in einem Raum der durch Personen erzeugte Lautstärkepegel überwacht und niedrig gehalten werden, so wird die Fig. 11 an einer gut sichtbaren Position aufgestellt, beispielsweise auf einem Tisch. Außerdem wird die elektronische Schaltung und damit die Fig. 11 über den Einschalter in Betrieb genommen. Mittels des Drehknopfs kann dabei der elektronischen Schaltung zusätzlich ein akzeptabler Grenzwert für die Lautstärke in dem Raum vorgegeben werden.
- Der Lautstärkesensor erfasst nach der Inbetriebnahme der Fig. 11 kontinuierlich die in der Umgebung aktuell vorherrschende Lautstärke und stellt sich dabei ergebende Lautstärkewerte der elektronische Schaltung zur Verfügung. Die elektronische Schaltung vergleicht sodann die erfassten Lautstärkewerte mit dem vorgegebenen Grenzwert. Sobald erkannt wird, dass ein erfasster Lautstärkewert den vorgegebenen Grenzwert überschreitet, aktiviert die elektronische Schaltung den in die Fig. 11 integrierten Motor. Zu diesem Zweck führt die Schaltung dem Motor Energie aus der Batterie zu. Der Motor bewegt daraufhin den Arm des Jungen in die in der Fig. 11 dargestellte Position, in der der Zeigefinger 12 vor den Mund des Jungen gelegt ist. Dadurch wird den Personen in dem Raum angezeigt, dass ein akzeptabler Lautstärkepegel überschritten wurde. Gleichzeitig bewirkt die elektronische Schaltung über den Lautsprecher die Ausgabe eines Geräusches, beispielsweise ein "Psst", damit die Veränderung von den Personen in dem Raum sicher bemerkt wird.
- Fig. 2 zeigt ein vereinfachtes Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen elektronischen Schaltung, die zwischen eine Steckdose und eine Lampe geschaltet werden kann.
- Die Schaltung ist in ein Gehäuse 21 mit einem Eingang und einem Ausgang integriert. Die Schaltung 21 umfasst zwischen dem Eingang und dem Ausgang des Gehäuses zwei parallel zueinander geschaltet, leitende Verbindungen 22, 23. Beide Verbindungen 22, 23 weisen einen Schalter 24, 25 auf, durch den die jeweilige Verbindung 22, 23 unterbrochen werden kann. Der erste Schalter 24 ist durch einen außen am Gehäuse angebrachten Taster 26 betätigbar. Der zweite Schalter 25 wird durch eine Mikroprozessor 27 angesteuert, wobei der Mikroprozessor 27 zur Stromversorgung über eine weitere leitende Verbindung 28 mit dem Eingang des Gehäuses verbunden ist. Der Mikroprozessor 27, der gleichzeitig die erfindungsgemäßen Vergleichsmittel und die erfindungsgemäßen Betätigungsmittel bildet, ist außerdem mit einem Lautstärkesensor 29 verbunden.
- Die elektronische Schaltung kann nun über ihren Eingang mit einer Steckdose und über ihren Ausgang mit einer Lampe verbunden werden. Durch die Verbindung der elektronischen Schaltung mit einer Steckdose wird gleichzeitig der Mikroprozessor 27 und der Lautstärkesensor 29 über die dritte leitende Verbindung 28 mit Energie versorgt.
- Der Lautstärkesensor 29 erfasst die Lautstärke in seiner Umgebung und gibt einen entsprechenden Wert an den Mikroprozessor 27 weiter. Der Mikroprozessor 27 vergleicht daraufhin den gemessenen Wert mit einem vorgegebenen Grenzwert. Der vorgegebene Grenzwert kann dabei wie in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ebenfalls von einem Benutzer eingestellt werden, wobei Mittel hierzu nicht dargestellt sind. Ergibt der Vergleich, dass die erfasste Lautstärke den vorgegebenen Grenzwert überschreitet, so steuert der Mikroprozessor 27 den zweiten Schalter 25 während der Dauer der Überschreitung des Grenzwerts in einer Weise an, dass der Schalter 25 abwechselnd geschlossen und geöffnet wird. Dadurch wird die angeschlossene Lampe intermittierend mit Strom versorgt, sodass sie ein auffallendes, flackerndes Licht abgibt. Die Personen, die sich in dem Raum mit der Lampe befinden, werden somit darauf aufmerksam gemacht, dass sie eine maximal akzeptable Lautstärke überschritten haben.
- Damit die angeschlossene Lampe zusätzlich auch als normale Lampe genutzt werden kann, kann die elektronische Schaltung überbrückt werden. Hierzu schließt ein Benutzer den ersten Schalter über den Taster 26, wodurch die Lampe über die erste leitende Verbindung 22 kontinuierlich mit Strom versorgt wird, sodass die Lampe in gewohnter Weise leuchtet.
- Die beschriebenen Ausführungsformen stellen nur zwei von verschiedenen möglichen Ausgestaltungen der Erfindung dar. Ebenso ist eine Vielzahl von anderen Kombinationen einzelner Elemente und Funktionen bzw. Abwandlungen der beschriebenen Elemente und Funktionen einsetzbar.
Claims (34)
1. Vorrichtung (11) mit Mitteln zum aufmerksam Machen
auf eine erhöhte Lautstärke und mit einer elektronischen
Schaltung, wobei die elektronische Schaltung umfasst:
einen Lautstärkesensor zum Erfassen der Lautstärke in der Umgebung der Vorrichtung (11),
Vergleichsmittel zum Vergleichen der von dem Lautstärkesensor erfassten Lautstärke mit einer vorgegebenen Lautstärke und
Betätigungsmittel zum Verändern des Zustands der Mittel zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke, wenn ein Vergleich durch die Vergleichsmittel ergibt, dass die von dem Lautstärkesensor erfasste Lautstärke die vorgegebene Lautstärke übersteigt.
einen Lautstärkesensor zum Erfassen der Lautstärke in der Umgebung der Vorrichtung (11),
Vergleichsmittel zum Vergleichen der von dem Lautstärkesensor erfassten Lautstärke mit einer vorgegebenen Lautstärke und
Betätigungsmittel zum Verändern des Zustands der Mittel zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke, wenn ein Vergleich durch die Vergleichsmittel ergibt, dass die von dem Lautstärkesensor erfasste Lautstärke die vorgegebene Lautstärke übersteigt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Mittel zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke
eine Lampe umfassen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Lampe bei einer detektierten Überschreitung der
vorgegebenen Lautstärke von den Betätigungsmitteln zum
Leuchten aktiviert wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Lampe bei einer detektierten Überschreitung der
vorgegebenen Lautstärke von den Betätigungsmitteln
ausgeschaltet wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Lampe bei einer detektierten Überschreitung der
vorgegebenen Lautstärke von den Betätigungsmitteln zu
einem intermittierenden Leuchten gebracht wird.
6. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Mittel zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke
eine Blitzlichteinrichtung umfassen, die bei einer
detektierten Überschreitung der vorgegebenen Lautstärke
so aktiviert wird, dass sie ein Blitzlicht erzeugt.
7. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Mittel zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke
eine Einrichtung umfassen, die bei einer Aktivierung eine
Vibration verursacht, wobei die Einrichtung bei einer
detektierten Überschreitung der vorgegebenen Lautstärke
von den Betätigungsmitteln aktiviert wird.
8. Vorrichtung (11) nach einem der voranstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Mittel zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke
eine Einrichtung umfassen, die bei einer Aktivierung ein
Geräusch verursacht, wobei die Einrichtung bei einer
detektierten Überschreitung der vorgegebenen Lautstärke
von den Betätigungsmitteln aktiviert wird.
9. Vorrichtung (11) nach einem der voranstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Mittel zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke
eine Einrichtung umfassen, die bei einer Aktivierung eine
Bewegung zumindest eines Teils (12) der Vorrichtung (11)
verursacht, wobei die Einrichtung bei einer detektierten
Überschreitung der vorgegebenen Lautstärke von den
Betätigungsmitteln aktiviert wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass sie dazu ausgelegt ist, mit einer Kerze
zusammenzuwirken, und dass die Einrichtung, die bei einer
Aktivierung eine Bewegung zumindest eines Teils der
Vorrichtung (11) verursacht, bei Aktivierung zumindest
einen Teil der Vorrichtung so bewegt, dass eine an einer
bestimmten Stelle vorgesehene Kerze verdeckt werden kann.
11. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Mittel zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke
eine Einrichtung umfassen, die bei einer Aktivierung eine
Bewegung zumindest eines Teils der Vorrichtung
verursacht, wobei die Einrichtung bei einer detektierten
Überschreitung der vorgegebenen Lautstärke von den
Betätigungsmitteln deaktiviert wird.
12. Vorrichtung (11) nach einem der voranstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die
vorgegebene Lautstärke einstellbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Aktivierung der Mittel zum aufmerksam Machen auf eine
erhöhte Lautstärke durch die Betätigungsmittel bei
Detektion einer Überschreitung der vorgegebenen
Lautstärke durch die elektronische Schaltung für eine
festgelegte Zeitdauer erfolgt.
14. Vorrichtung (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Aktivierung der Mittel zum aufmerksam Machen auf eine
erhöhte Lautstärke durch die Betätigungsmittel bei
Detektion einer Überschreitung der vorgegebenen
Lautstärke durch die elektronische Schaltung für die
Zeitdauer der Überschreitung der vorgegebenen Lautstärke
erfolgt.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Aktivierung der Mittel zum aufmerksam Machen auf eine
erhöhte Lautstärke durch die Betätigungsmittel bei
Detektion einer Überschreitung der vorgegebenen
Lautstärke durch die elektronische Schaltung für eine
vorgegebenen Zeitdauer über die Zeitdauer hinaus erfolgt,
während der die vorgegebene Lautstärke überschritten
wird.
16. Vorrichtung (11) nach einem der voranstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Aktivierung der Mittel zum aufmerksam Machen auf eine
erhöhte Lautstärke durch die Betätigungsmittel bei
Detektion einer Überschreitung der vorgegebenen
Lautstärke durch die elektronische Schaltung gleichzeitig
mindestens zwei verschiedene Reaktionen bewirkt.
17. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Aktivierung der Mittel zum aufmerksam Machen auf eine
erhöhte Lautstärke durch die Betätigungsmittel bei
Detektion einer Überschreitung der vorgegebenen
Lautstärke durch die elektronische Schaltung zumindest
einen Teil einer vorgegebenen Folge von Reaktionen
bewirkt.
18. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine
Zeitschaltuhr, über die zumindest ein Teil der
elektronischen Schaltung nur während vorgegebener
Zeiträume eingeschaltet wird, sodass der Zustand der
Mittel zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke
nur während dieser vorgegebenen Zeiträume durch die
Betätigungsmittel verändert werden kann.
19. Elektronische Schaltung zum Verbinden einer
elektrisch betriebenen Vorrichtung mit einer elektrischen
Energiequelle, wobei die elektronische Schaltung einen
Lautstärkesensor (29) aufweist, sowie Vergleichsmittel
(27) zum Vergleichen einer von dem Lautstärkesensor (29)
erfassten Lautstärke mit einer vorgegebenen Lautstärke
und Betätigungsmittel (27, 25) zum Verändern der
aktuellen Energiezufuhr von der elektrischen
Energiequelle zu der Vorrichtung, wenn die
Vergleichsmittel (27) detektieren, dass die von dem
Lautstärkesensor (29) erfasste Lautstärke die vorgegebene
Lautstärke übersteigt.
20. Elektronische Schaltung nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, dass die
elektrisch betriebenen Vorrichtung eine
Beleuchtungseinrichtung umfasst.
21. Elektronische Schaltung nach Anspruch 19 oder 20,
dadurch gekennzeichnet, dass sie in
die elektrisch betriebenen Vorrichtung integriert ist.
22. Elektronische Schaltung nach Anspruch 19 oder 20,
dadurch gekennzeichnet, dass sie als
separate Einheit ausgeführt ist.
23. Elektronische Schaltung nach einem der Ansprüche 19
bis 22,
dadurch gekennzeichnet, dass sie
Mittel (22, 24, 26) zum Überbrücken der von der
Lautstärke abhängigen Energiezufuhr aufweist.
24. Elektronische Schaltung nach einem der Ansprüche 19
bis 23,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Betätigungsmittel (25, 27) bei detektierter Überschreitung
der vorgegebenen Lautstärke eine ausgeschaltete
elektrisch betriebenen Vorrichtung einschalten.
25. Elektronische Schaltung nach einem der Ansprüche 10
bis 23,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Betätigungsmittel (25, 27) bei detektierter Überschreitung
der vorgegebenen Lautstärke eine eingeschaltete
elektrisch betriebenen Vorrichtung ausschalten.
26. Elektronische Schaltung nach einem der Ansprüche 19
bis 23,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Betätigungsmittel (25, 27) bei detektierter Überschreitung
einer vorgegebenen Lautstärke eine intermittierende
Energieversorgung der Vorrichtung bewirken.
27. Elektronische Schaltung nach einem der Ansprüche 19
bis 26,
dadurch gekennzeichnet, dass sie bei
detektierter Überschreitung einer vorgegebenen Lautstärke
zusätzlich ein Geräusch, einen Blitz, eine Bewegung, das
Einstellen einer Bewegung und/oder ein Vibrieren bewirkt.
28. Elektronische Schaltung nach einem der Ansprüche 19
bis 27,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Betätigungsmittel bei Detektion einer Überschreitung der
vorgegebenen Lautstärke eine Veränderung der aktuellen
Energiezufuhr für eine festgelegte Zeitdauer bewirken.
29. Elektronische Schaltung nach einem der Ansprüche 19
bis 27,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Betätigungsmittel (25, 27) bei Detektion einer
Überschreitung der vorgegebenen Lautstärke eine
Veränderung der aktuellen Energiezufuhr für die Zeitdauer
der Überschreitung der vorgegebenen Lautstärke bewirken.
30. Elektronische Schaltung nach einem der Ansprüche 19
bis 27,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Betätigungsmittel bei Detektion einer Überschreitung der
vorgegebenen Lautstärke eine Veränderung der aktuellen
Energiezufuhr für eine festgelegte Zeitdauer über die
Zeit hinaus bewirken, während der die vorgegebene
Lautstärke überschritten wird.
31. Elektronische Schaltung nach einem der Ansprüche 19
bis 30,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Betätigungsmittel bei Detektion einer Überschreitung der
vorgegebenen Lautstärke gleichzeitig mindestens zwei
verschiedene Reaktionen bewirken.
32. Elektronische Schaltung nach einem der Ansprüche 19
bis 30,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Betätigungsmittel bei Detektion einer Überschreitung der
vorgegebenen Lautstärke zumindest einen Teil einer Folge
von vorgesehenen Reaktionen bewirken.
33. Elektronische Schaltung nach einem der Ansprüche 19
bis 32,
gekennzeichnet durch eine
Zeitschaltuhr, über die zumindest ein Teil der
elektronischen Schaltung nur während vorgegebener
Zeiträume eingeschaltet wird, sodass die Energiezufuhr
von der elektrischen Energiequelle zu der Vorrichtung nur
während dieser vorgegebenen Zeiträume durch die
Betätigungsmittel verändert werden kann.
34. Verfahren zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte
Lautstärke, das die folgenden Schritte umfasst:
- Erfassen der aktuellen Lautstärke,
- Vergleichen der erfassten Lautstärke mit einer
vorgegebenen Lautstärke und
- Auslösen mindestens einer wahrnehmbaren Reaktion, wenn
ein Vergleich ergibt, dass die erfasste aktuelle
Lautstärke die vorgegebene Lautstärke übersteigt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002103263 DE10203263A1 (de) | 2002-01-29 | 2002-01-29 | Vorrichtung zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2002103263 DE10203263A1 (de) | 2002-01-29 | 2002-01-29 | Vorrichtung zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10203263A1 true DE10203263A1 (de) | 2003-08-07 |
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ID=7713245
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2002103263 Withdrawn DE10203263A1 (de) | 2002-01-29 | 2002-01-29 | Vorrichtung zum aufmerksam Machen auf eine erhöhte Lautstärke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10203263A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009034780A1 (de) * | 2009-07-25 | 2011-01-27 | Soundcomfort Gmbh | Geräuschpegelanzeige |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4119197C2 (de) * | 1991-06-11 | 1994-04-07 | Helmut Braehler | Vorrichtung zum Verarbeiten akustischer Information |
-
2002
- 2002-01-29 DE DE2002103263 patent/DE10203263A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4119197C2 (de) * | 1991-06-11 | 1994-04-07 | Helmut Braehler | Vorrichtung zum Verarbeiten akustischer Information |
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